Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 35 (16.5.1919)
- Date
- 1919-05-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seife 270 J U E DI SC H E RUNDSCHAU w וי I ü P Palästinafragen Jüdische Arbeit Von J. j. Btr k m a n 11. Jiidisdie Arbeit in! jüdischen Land die Losung, die vor zehn Jahren jüdische Arbeiterpioniere in Pa- Listiin ausgaben - erkenne ld, dali das und nur das sichere Fundament den Bau ynseres Volksttnn bedeute diese Losung, vor zehn Jahren von der Arbeiterpartei ״Hapoel-Hazair“ auf ihre Fahnen geschrieben, ist heute wieder ein Hauptthenia unserer Debatten und Diskussinnen, ein Mittelpunkt unserer Auseinandersetzungen und Aussprachen geworden. Bevor man in diese Diskussionen eingreift ist es nötig, einmal klarzustellen, was jüdische Arbeit bedeutet, welches ihr Sinn und welches ihr Grund ist. Jüdisches Geld und arabische Arbeit, das waren die!Mittel, mit denen man in Paliistina kolonisierte, damit glaubte man aus Palästina ein jüdisches Land machen zu können. Jüdisches Geld und arabische Arbeit die konsequente Anwendung jener Galuthgesinntmg, die in der Arbeit Erniedrigendes, im Werk der Hand Verachtenswertes sieht, der Bauer, Arbeiter und Handwerker als Paria der Gesellschaft erscheint, und der Besitz und Vermögen alleiniger Maßstab für den Wert des Menschen ist. Man übersah vollkommen, daß nicht das Geld dem Land seinen Stempel aufdrückt, sondern die A r b e i t, man glaubte an die Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit jenes jüdischen Sprichworts, das da sagt: ״Wer es hot die Meie hot die Dcie“, und handelte danach bewußt oder unbewußt. Man vergaß, daß uns Palästina nicht ein Ort für exploitierendes Kapital, sondern Heimstätte unserem heimlosen Violk sein sollte. Und indem man all das zu vergessen schien, verwechselte man die beiden Methoden der Kolonisation, die private mit der nationalen. Man merkte und merkt auch jetzt noch nicht den Unterschied dieser beiden Kolonisatioiismctboden. Man glaubte und glaubt zum größten Teil auch jetzt noch, daß, wenn nur die Initiative von Juden ausgehen würde, Palästina selbstverständlich jüdisch werden wird. Aber die Initiative ist der Kolonisation das, was dem Buch der Einband ist. Das eigentlich Unwesentliche. Erst die Ausführung, die Klein- und Einzelarbeit, und nur sie allein gibt der Kolonisation ihren Gehalt. Es ist bekannt, daß alle kolonisierenden Staaten streng zwischen diesen beiden Methoden scheiden, gemäß den Absichten ihrer Kolonisation. Dort wo sie nur Exploitationszentren für das Kapital suche!!, genügt es ihnen, wenn die Initiative von ihnen ausgeht. So nennt man denn, je nachdem der Einband schwarz-weiß-rot oder blau-weiß-rot ist, das kolonisierte Land deutsch oder französisch; aber in Wirklichkeit ist z. B. Deutsch-Ostafrika ebensowenig deutsch wie Syrien französisch ist. Dort aber, wo es nicht um die Mülle geht, sondern um den Gehalt, wo nicht kapitalistisches, sondern 11ationales Interesse Ursache der Kolonisation ist, dort stützt man sich nicht auf die Macht des privaten Kapitals, sondern sieht allein in der Klein- und Einzelarbeit, in der Tätigkeit des Bauern, des Arbeiters and des Handwerkers die Bedingung für den Erfolg. (Die deutsche Kolonisation in Jen Ostprovinzen; näheres darüber findet man i!1 dem Aufsatz von J. Wifkansky: ״Private oder nationale Kolonisation“ in Heft 2 der ״Arbeit“.) Ali das war dem ״H a p o e I H a z a i r“ in Palästina zur klaren Erkenntnis geworden. Er wußte, daß der blau-weiße Einband noch keinen jüdischen Gehalt bedeute, daß Palästina nie jüdisch werden könne, solange die Arbeit arabisch ist. Und noch eines erkannte er, daß nicht das Leben den Menschen becinflussc, gestalte und forme, sondernder Mensch das Leben, daß also der Erneuer u n g des Lebens die Erneuerung des M « nsehen vorausgeheu müsse. Und erster Schritt auf dem Wege der Eriieuerti ngdes jüdischen Menschen war ihm seine Rückkehr zur Natur, zu s c h a f f e 1! d e r, w e r k t ä t i - »er Arbeit. Denn, das war und ist dem ״Hapoel- Ha/air“ tiefe und heilige Erkenntnis, nur diese Rückkehr zu Natur und Arbeit kann die Reproduktivierung, Gesundung und 'Wiederverwurzelung des jüdischen Mensehen verbürgen. Junge, von heißem Feuer durchglühte Idealisten, von ״heißer Sehnsucht Hinübergetriebene‘' waren es, die, weil sie in Palästina ״ernsthaft arbeiten!vollten“, die Forderung der jüdischen Arbeit erhoben; sie waren es, die in Palästina das, was ist, geschaffen haben, sie, und nicht die ״große Masse der Zionisten, die in langen Jahren ihre Pflicht getan haben.“ Gegen die Verfechter jener Forderung hat neuerding» wieder ein Kampf begonnen, der an Heftigkeit nichts zu wünschen übrig läßt, und der seinen Höhepunkt in einem Aufsatz von Dr. Rrünn in Nr. 13 der ״Jiidisehen Rundschau“ erreicht. Alle Geschütze der Bourgeoisic fährt der Verfasser gegen sie auf, und als Munition dient ihm die ״soziale Gerechtigkeit“. Dr. Brünn wirft dem ״Hapoel-Hazai'r“ unjüdischen Chat!- vinismus vor, und als sichtbarstes Zeichen dieses Chauvinismus gibt er an, daß ״der ״Hapoel-Hazai'r“ in Palästina bereits Ernten hat zugrunde gehen lassen, weil jüdische Arbeiter nicht vorhanden und arabische nicht verwendet werden dürften“. Herr Dr. Brünn denkt dabei an den Beschluß der Arbeiter in der Genossenschaft Merchawja, wegen Mangels an jüdischen Arbeitern einige Dunatn Sesam ungeerntet auf dem Felde stehen zu lassen. Man kann zu dem Beschluß teuer Arbeiter stehen wie man will, aber hinterm Schreibtisch über sie das Urteil zu sprechen, hat man auf keinen Fall das Recht. Und das Prinzip, das Herr Dr. Brünn als be lastenden Umstand anführt, scheint uns das Gegenteil zu sein. Denn dasselbe Prinzip, das die Arbeiter in Merchawja veranlaßte, den Sesam verfaulen zu lassen, veranlaßte die 30 Mitglieder der Organisation ״Hapocl- Haza'ir“, um ״einen Bischlik Tagelohn, der nicht einmal für das trockene Bnot ausreichte" in Sichrem Jakob zu arbeiten, trotzdem man ihnen weit höheren Lohn in Gliedern bot, wie eine Sj»alto weiter in derselben ״Rundschau“ zu lesen war. Und nun einige Worte zur Araberfrage, in der ״!.,!eil besonders die Arbeiterorganisation ״Hapoel-Haza'fr“ durch ihren Araberboykott, durch ihren ganz imjüdischen Chauvinismus an unserem Gemeinwesen so sehr versündigt“ haben soll. Herr Dr. Brünn, die Araberfrage löst man mit Pamphleten gegen die ״Hapoel-Hazai'r“ ebensowenig wie mit Bibelzitaten. Wenn eine glückliche Lösung in dieser Frage erreicht werden kann, dam! nur so, daß in Palästina jeder den Boden, den er besitzt, selbst bearbeitet, und da ״das Land für beide ausreicht, für Juden und Araber“, wie Dr. Brünn in seinem Aufsatz schreibt, so wäre, wenn diese Forderung erfüllt würde, die ganze Araberfrage gelöst, denn dann würde der Jude seinen Boden bearbeiten und der Araber seinen, und jeder Konflikt wäre ausgeschaltet. Und nicht nur die Araberfrage, sondern auch die Arbeiterfrage wäre mit der Erfüllung dieser Forderung gelöst. Wenn man aber in Palästina so Weiterarbeiten wird wie bisher, wenn die billige Arbeitskraft weiter für das Kapital ausgebeutet werden wird׳, dann werden wir nie zu einer Lösung der Araberfrage kommen; die arabische Arbeitskraft wird immer billiger sein als die jüdische, und so wird es immer zu den schärfsten Konflikten zwischen jüdischen und arabischen Arbeitern kommen müssen. Aber das ist es ja, was Herr Dr. B r ü n n nie zugeben wird: die Ausschaltung des Mittel und Großgrundbesitzes und die Sozialisierung des Bodens. Gerade den Mittel- und Großbauer verlangt aber Herr Dr. Brün 1! ausdrücklich und diese Forderung begründet er mit der Behauptung, daß nur größere Betriebe ״den ökonomischen und technischen Fortschritt in der Land- Wirtschaft schaffen und vermitteln“, iind daß nur der Mittel- und Großbauer unserem Nachwuchs die beste Lehrgelegenheit bieten kann. I)!gegen ist zu sagen, daß den ״ökonomischen und technischen Fortschritt in der Landwirtschaft" nichts besser schaffen und vermitteln kann als die Genossenschaft, und daß gut eingerichtete Lehrfarm e!1 mit tüchtigen Lehrkräften mindestens eben so gute Lehrgelegenheit bieten wie mittel- und großbäuerliche Betriebe. Aber auch die Genossenschaft behagt Herrn Dr. Brüni! sehr wenig, auch sie möchte er auf ein Minimum beschränkt sehen; das berüchtigte ״so!zia!istische Experiment" dient ihm als Begründung dieser Forderung. Ater der tiefste Grund für Dr. Brünns Standpunkt liegt nicht in den Argumenten, die er gegen den selbst und allein seinen Boden bearbeitenden Bauern, gegen die Genossenschaft und die Sozialisierung des Bodens anführt, sondern weil er instinktiv fühlt, daß hier eine ne« Anschauung vom Werden und vom Sein der Gesellschaft sich gegenüber der alten kapitalistischen durchsetzen will, weil er weiß, daß die alte kapitalistische Wirtschaftsauf־ fassung und Wirtschaftsordnung zertrümmert werdeii soll, und well er die Segnungen der neuen sozialistischen Ordnung nicht zu erkennen vermag, deshalb bekämpft er sie mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln. Wir aber fordern den seinen Boden selbst und allein bearbeitenden Bauern, die Genossenschaft und die So/ialisierung des Bodens, gerade weil es s 0 z i a 1 i s t i - sehe Maßnahmen sind; weil wir wissen, daß nur solche sozialistische Maßnahmen den sozial gerechten Aufbau Palästinas verbürgen und nicht schwülstige Phrasen yon sozialer Gerechtigkeit und Bibelzitate, hinter denen sich die egoistischen Interessen des Kapitalismus verbergen. Der Zionismus steht wieder am Scheidewege, wieder hat er sich zu entscheiden über das Wie, über Art und Weise jüdischen Seins in Palästina. Er hat sich klar und unzweideutig zu erklären, ob er gewillt ist, den Aufbau Palästinas im Geiste des Kapitalismus in Angriff zu nehmen, in jenem Geiste, an dessen Folgen Europa nach vier Jahren blutigen Sichzerfleischens zusammenbrach, oder ob er gewillt ist, Palästina im Geiste der sozialen Gerechtigkeit, im Geiste des Sozialismus aufzubaueii. Klar und unzweideutig muß diese Entscheidung sein. Die Unterstützung der Talmud-Thora-Schulen Auf• die von Jerusalem aus eingetroffene, in verschiedenen jüdischen Zeitungen abgedruckte. Nachricht, daß die Zionistische Kommission in Palästina die Unter- Stützung der dortigen Talrnud-Thoras und. Jeschiwoth suspendiert habe, muß festgestellt werden, daß die von der Zionistischen Kommission an die Talmud-Thons und Jeschiwoth verteilten Gelder solche des ״J <0 i 111 D i s t r ibution Comite“ in Amerika waren, welches ein ncutra.e.s philanthropisches In.-!׳tut ist, und daß die Zendüngen aus Amerika infolge von Ursachen, an denen die Zionistische Kommission sdiuidlos ist, nicht eingetroffen sind. Dieses Ausbleiben der Gelder setzte die Kommission außerstande, die Unterstützungen weiter auszuzahlen. Nr. 3ג Ein gagenrevolutionär-antisemitisches Komplott in Budapest Wir erhalten aus Budapest ein Telegramm, d! wir mit aßen! Vorbehalt hier wiedergeben: ״Die Budapester Zeitungen veröffentlicht eine sensationelle Enthüllung eines groß augelegtt Futsches der gegen revolutionären K r e i > unter Führung des Oberstleutnants Dormanüy. Pi üegenrevolutkin.äre wollten mit einem großen P ug r 0 1 beginnen. Tatsächlich waren bereits seit einigen Ta;;1 an vielen Straßenecken Plakate erschienen, die zu lä gronien gegen die Juden aufreizte!! und fälschlich in: dem Namen der Arbeiterpartei untürzeichnet waren. I); Führer der Verschwörung rekrutierten sidi fast au schließlich aus antisemitischen Kreisen. Die meis.c Führer der Verschwörung sind verhaftet.'‘ Schallt nicht gewählt Nr. C l Zei! de» Jil unsere För gezeich Die von uns gebrachte Meldung über die Wal! des Jüdischnationalen Schalit in den Niederösterre chischen Landtag hat sich als unrichtig herausgesn- Schalit fehlten zur Erlangung des Mandates eine 1 ringe Anzahl vor! Stimmen. Landeskonferenz des HapoelHazair A!n 24. bis 20. Mai findet die• erste provisori! Landeskonferenz der zionistischen volkssozialistisdu- Partei ״Hapoel-Hazair“ in Deutschland, zu Berlin m folgende! Tagesordnung statt: 1. Bericht über die b i herige Tätigkeit. Referent: Herseh G u g i 2. Prograinmfragen: a) S o z i a 1 e s P r o g r a n! lief. Ludwig Strauß; b) Politisches und! kn 111 r e 11 e s P r o g r a rn m, Ref. Viktor Cii. A r 1 o s o r o i 3. Die Aufgaben der z i o 11 i s t i s c h e 11 - v o I k sozialistischen Weltorganisation ״f i poel-Haza'ir" und ״Z e i re - Z io n“, Ref. Br., Reichert. 1׳. Unsere Forderungen zur P 1 ä s t i n a t a g u 11 g, Ref. Max Strauß. 5. Unsere künftige Arbeit in Deutschland, Ref. Gerda G o 1 d b e r Arlosoroff. 6. Finanzfragen, Ref. Leo K a r f u n I. 7. Wahlen. Näheres wird noch rechtzeitig durch die zionistist Presse, besonders durch das Organ der Partei ״I Arbeit“ bekamitgegeben werden. A11-dieser Konferenz werden auch Delegierte ״Hapoel-Hazair“ in Oesterreich und Böhmen sowie ״Zeire Zion“ aus Polen, Rußland und Ukraine sich teiligen. Iv ׳uraU \u1ablt, V. Da« i .1. Reibt l-'iaAi Kv l;:oa Bo s:.׳nmlg. 1’.. Geilo \!.' Rest l’othham /..JA. G Wrlobg:. I hinri(*h , Kr. i Mayer d i > idwitf J :at us f /.. O. G. Flsoihslai 1 avkt T K u. s ¥ .!ul. i. י lüräcluh ¥ Wir Aufrufes A u 1’ r u f! um Veröffentlichung nachstehemi I werden gebeten: Durch die furchtbaren Pogrome im Osten sin! tausende jüdischer Existenzen vernichtet. Große Ma? .unserer östlichen Brüder sind gezwungen, ihre bei matlichen Wohnstätten zu verlassen und anderwärt Zuflucht zu suchen. Unter dieser! unglücklichen Flücht lingen herrscht bitterste Not. Um diesem erschüttern den Massenelend zu steuern, ist die Herbeischafhim beträchtlicher Mittel dringend erforderlich. Vor allen müssen diese nach Tausende zählenden Pogromopie Obdach, Unterkunft, und Beköstigung finde«. Zu Durchführung eines umfassenden Hilfswerks hat dt Bund ostjüdischer Vereine gemeinsam mi! anderen jüdischen Organisationen einen Hilf saus scliu ß begründet (Schatzmeister Herr Prof. Dr. Ka L e vv i n , Fasanenstr. 28). Die Unterzeichnete Loge hat: beschlossen, stell 11 den Dienst dieser dringenden Aktion zu stellen um veranstaltet zu diesem Zweck ein Jüdisches Konzert zugunsten P o g r o n! f 1 ü c I! 11 i 11 g e. d e Das Konzert findet am Dienstag den 27. Mai 191 abends 71/ Uhr in der Philharmonie, Bernhurt, Strafte 22/23, unter Mitwirkung des Philharmonisch! Orchesters statt. Als Sozialisten sind Emmi Leißner, Robert Bc r tram und Heinrich Schlußnus gewonnen Word Dirigent Leo 'Kopf. Jiid.-nat. Loge ,.Degel-Jehuda“. . a. H!):׳. Hu! ״.rat. Li!,rpnalaiii M11101), Albert Schwa«• Walter l'.otau. m rasse s. Maa* Llis« \h Max 1*0 oi. 1>נ ,am. 15 NiftU< Sau. *Nailuin Mh. J. Alpine *1 nX H1 F riech; l irdl. A U. Kevg stud, 411 JVaer, 1 ' iohei, -••30h. i iarry i Jos. VVj Herbert ä ub. d - beruh. I 'eberscs Dr. Bau Uari C< Frieda Wach»« Feh. h Schwa 1g Fes. 1׳. Fotkiiel! lionuBi) N'iika, Schaler < Ulv ־H .. Rrkti I 'ebersc Fes. d, <ma>n Uta ¥u Marcus Alfred , tieuny Vertret. Aifrod lf. l’ai I f. IkM Lbuibo׳!*eatrt ( Dr. De! Fahrt ül: J. siiel Dr. K! Kirsch n N . N <] i hora־»j׳ Herrn. J0.~, Max li l'höbus Megfr. i hora3!: 1 'ebersc Thoras! Feh. Al K0Sft1iz\ Nachrichten Berlin. ״Verband jüdischer Frauen in Kulturarbeitin Palästina“. Donnerstag, 22. Mai pünktlich 3- י Uhr, Besichtigung von Dr. H. N e u m a n n! Kinderhaus, Berlin O., Biumenstr. 97. Treffpunkt daseite im Büro, vorn pari, links. — Teilnahmeanmeldungen, and von Nichtmitgliedern, erbeten an Büro des Verbände‘ ״Bürohaus Börse“, Burgstr. 27, Büro 22, Fernspr Nord 9031, 10—1 und 4-6 Uhr. Berlin, im Bezirksverband des K. J. V. Berte spricht am Dienstag, den 20. Mai, abends 8 Uhr, s einer internen Versammlung im M us ch c I saa I de! Rheingold, Potsdamer Str., Herr Dr. Salli Hirse1 über: ״Aktuelle Fragen der jüdischen (h meindepoliti k". Wochenkalender. Sonnabend, 17. Mai, 17. Ijar 507■ B’har, Nacht 8,49; Sonntag, 18. Mai, 18. Ijar, Lag b’onte Schluß de• redaktionellen TJ1». ו.! י י! ר! /,! V׳׳rjobg ■1111. U I i..ld׳«Gl 1 Zion l'erd. 1 ״•gftlläl 1.10־ G1!׳:. M. Oskar 'faro J Hugo ׳׳■■ Pro! ׳. V«! IK׳h. 1 Wclff.l l>r. * •Lioobo 1Ws. c K<׳ steil. •1. Fr