Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 27 (11.4.1919)
- Date
- 1919-04-11
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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4t. 27 *, waren :Seilschaft lungsteleergs rief iLsKrrsswn chließlich n, in der ie furcht- und der e Lösung lationale* 1g diese« mg eines e nb erg tina. In rtsgruppc gefüllten Hier Mis- Oeffcnt der Zen arten wir zunächst folge der mit dem 1 Fragen n zu. Ei aftlichen, inne und sgesef/tN hrend er ragen in gebracht, nsireiheit m sollen gen der rschaften eten Ein derlichen fbringen bestehen, r Korp» dali nie iner Oe :zwimgen üisdruci;, Iche der anisation imd ganz den sich legier teil aut dem Den Dis dah“ an das Zu •at Herr rungswil es sicht- Misnichi ert ihrer nmlungs 1 dankte (innen, , werden 1 senden!gebogen iden ist 10/111 ngen 1 aza 1 r: r, Rosen Volks Vortrag: Humani . M o nfällt der ntralbüw b Mo 1! >' s t a , tische iss p rache Ir Achim, Zukunft Iff, im Der Na• 1 Palast! s!r. 107. i. B e t h tel, Frie Leitung. Wahlen. ner Stillung hat udente:! rn Wahl düng ge¬ . J.G.V ■n, wäli 5. April .te S t u Nr. 27. JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 211 tH• n t e n v e r sa in m I u ng in dieser Angelegenheit statt, t,e der Herr Ernst Simon referierte. In de׳S- Debatte kamen K. C.er und andere jüdische Assimilauten zu Wort, ferner sprächet! verschiedene Angehörige des K. J. V. Berlin. Der ״Rund Ostjüdischer Vereine“ in Bert in, Bürgstr, 30, Zimmer 76 (Tel.: Norden 0023), hat, einem dringenden Zeitbedürfnis entsprechend, eine besondere Abteilung für Rechtshilfe ernge richtet. In derselben werden rechtliche Auskünfte und juristischer Beistand an bedürftige Ostjuden unentgeltlieh gewährt. Sprechstunden: wochentäglrdh 5—7 Uhr. Der Syndikus des ״Bundes Ostjüdischer Vereine“ ist H A. Febl-owicz, Rosenthaler Str. 4. Stettin. Zionisten treffen sich an jedem Freitag abend beim Vorsitzenden der Ortsgruppe, Hermann Jacob, Turnerstr. 101, Eingang Arndtstr. Auswärtige Zionisten stets willkommen. Stoip i. Pom. Die Tätigkeit der Zionistischen Ortsgruppe war im׳ verflossenen Vierteljahr dem Werben für unsere Idee und der zionistischen Ausbildung der ,Vliiglieder gleichmäßig gewidmet. Dem ersten Zwecke dienten drei öffentliche Versammlungen, in denen Herr Referendar Dr. Aron über ״Die Eigebnisse des Dele- Jiertentages“, Herr Gerichtsassessor Dr. M ii 11 e r h e 1 m über ״Die Forderungen des jüdischen Volkes“ und Herr [fr. Aron über den jüdischen Kongreß in Deutsch•!and sprachen. Außerdem hielt Herr Dr. Mir 11 er heim in Köslin einen Vortrag über das Thema: ״Was hat das jüdische Volk vom Friedenskongrett zu erwarten?“ Fast jeden Dienstagabend versammelten sich unsere Mitglieder zu gemeinsamer Arbeit. Es wurden ziomstische Tagesfragen besprochen, Zeitungsreferate gehalten und Proben jüdischer Literatur vorgetragen. An vier Abenden sprach Herr Rabbiner Dr. Joseph über den zionistischen Gedanken in der jüdischen Geschichte. Am 16. März fand eine gut gelungene Purim feier statt. Wir bitten alle pommerschen Zionisten, sich mit Herrn Gerichtsassessor Dr, Mülle rh eim, Bahnhofstraße 1, in Verbindung zu setzen, damit wir unsere Wirksamkeit auch auf andere Städte ausdehnen können. Dresden. Am 19. Mürz 1919 veranstaltete der Dresdner Verein ״Machsike Thora“ eine öffentliche Schyiprüfung. Me Leistungen der Schüler waren sehr erfreuticli. Insbesondere wiesen die Schüler der zwei höheren Klassen bedeutende Kenntnisse in Schrift und in der Grammatik auf. Me Anwesenden waren über die Erfolge der Schalle, welche hauptsächlich der hingebungsvollen Arbeit der beiden Lehrer, Herrn Kornblüth und Geller, zu verdanken sind, überrascht. Der Verein wurde 1912 gegründet und zählte damals 45 Mitglieder und 26 Schüler. Heute hat der Verein 165 Mitglieder und an dem Unterricht nehmen 76 Knaben und 32 Mädchen. teil. ln Dresden wurden von allen zionistischen Ortsgruppen am 1. April 1919 Sprachkurse für Anfänger und Vorgeschrittenen zur Erlernung der hebräisehen Sprache unter Leitung des Herrn David Brü 1. eingerichtet. Es haben sich bis jetzt 65 Teilnehmer gemeldet. Der Unterricht findet täglich von 6 Uhr nadimittags an im Hotel ״Bayerische Krone“, Neumarkt 14 I, statt, wo auch Neuanmekhmgen angenommen werden. Chemnitz. Am 26. März fand eine von dem Zionistischen Jugendverein Chemnitz einberufene Versammlung statt, in der Herr Dr: Leldwef spradt. Der Redner führte aus, daß der Zionismus den Nationalisiertmgsnrozeß der Judenheit eingeleitet habe. Schon während des Krieges sei es gelungen, di« jüdische Frage 1 zu einer Frage der Weitpolitik zu machen. Jetzt, da auf der Pariser Konferenz alle Mächte sich einstimmig für däs jüdische Palästina entsclüedeu hätten, sei die Schicksalsstunde des jüdischen Volkes angebrochen. Man müsse sich beruflich, seelisch und geistig auf Palästina einstellen. Nach dem Vortrag entspann sich eine lebhafte Diskussion. — Jeden Dienstagabend G9״ Uhr finden Vereinssitz urigen des ״Zionistischen Jugend Vereins in der Jüdischen Lesehalle, Brückenstr. 1, 11, statt. Plauen i. V. Die vor kurzem in Plauen gegründete Ortsgruppe veranstaltete am 27. März einen vor tragsabend, der sehr gut besucht war. Herr Dr. Le lewer sprach über: ״Me Schicksalsstunde des jüciisehen Volkes“. Seine Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Der Vortrag löst« eine rege Diskussion aus, in der besonders Herr Dr, med. Simon den Stand punkt des ״Centralvereins“ verteidigte. Der Referent widerlegte in seinem SchluDwortc die TOrgebrachten Einwendungen, Die Ortsgruppe zählt bereits über 70 Mitglieder. Nürnberg. Am 27. Mär/, sprach vor über 504) Personen Herr Kurt B 1 u m e 11 f e 1 d über ״Antisemitis mus und seine Uebenvindirng“. Er zeigte die Untatlänglichkeit des bisherigen Standpunktes der Juden egenüber dem Antisemitismus, und entwickelte aus em Wesen des Judenhasses die einzige Art, nicht ihn zu bekämpfen oder zu beseitigen, sondern ihn zu überwinden — das Schaffen eigener Leistung im eigenen Land. Der Abend brachte der Ortsgruppe 16 neue Mit glieder. Bamberg. Vor einem zahlreich erschienenen Publi klirr» hielt am 21. März. Herr Kurt Blume 11 fcld einen Vortrag über das Thema: ״Der Antisemitismus und seine Ueberwindung“. A11 der Diskussion, die sich an die fast zweistündige Rede anschloß, beteiligten sich außer dem Vortragenden der Rabbiner Dr. Eckstein und der Kulttisgemeiiide-Vorsteher Herr Justizrat Dr. Werne r. Die Veranstaltung war sehr stark — auch von Nichtjuden — besucht. Mannheim. Auf Initiative von Herrn Mei'r Kar pe 1 Ja wetz, der im Oktober 1918 aus dem Felde zurück- I kehrte, wurde in Mannheim der infolge des Krieges vollständig eingegangene ״Jüdische Kulturverein“ reorganisiert. Der Verein, der zumeist aus Ostjuden hesteht, bezweckt den Zusammenschluß all derer, die die jüdische Kultur zu pflegen bestrebt sind. Der Verein beabsichtigt, öffentliche Vorträge und Vorlesungen über jüdische Gegenwartsfragen, Soziologie, jüdische Geschichte und Literatur zu veranstalten. Bisher haben sich zirka 90 Mitglieder gemeldet. — Am 30. März fand eine Purimfeier mit musikalischen und anderen künstlerischen Darbietungen statt. — In nächster Zeit beginnt ein Vortragszyklus über ״Jüdische Gegenwartsfragen“. Bruchsal. Am 25. März sprach Frau Elise Outhmann- Mannheim über das Thema: ״Gesclschte des Zionismus“. Keinen trockenen Bericht, per sönliches Erleben, eigene Eindrücke und Empfindungen von dem 6. 1u׳nd 7. Zionistenkong rett in Basel gab die 73 jährige Referentin wieder. Ihre stimmungsvollen Worte übten Hrre Wirkung selbst auf die aus, die ähnlichen Ideen vordem unzugänglich gewesen waren. Mit einem Appell an die Jugend, das «eilige Ideal unseres Volkes mit der ihr eigenen Kraft una Zähigkeit zu verwirkliehen, schloß der mit lebhaftem Beifall aufgenommene Vortrag. I!1 der Ortsgruppe sprach am 21־. März Herr Dr. Robinson- Suwalkt in jidischer Sprache vor einem zirka 300 köpfigen, zumeist aus Ostjuden bestehenden Publikum. Die Ausführungen Dr. Robinsons machten den größten Eindruck. Eine geistig hochstehende Diskusdon folgte dem Vortrag, Herr Leib.) w i t z Heidelberg vertrat den misradnstisdieii Standpunkt. Die Aufforderung Dr. Robinsons zu einem Zusammenschluß der Ostjuden hat schon zu einem praktischen Resultat geführt, indem sich ein ״Ausschuß der Ostjuden“ unter Mitwirkung zweier hiesigen westjüdischen Zionisten gebildet hat. Der Abend war außerdem ein Gew inn für die K 1> n g retti d e e und Zionismus. Wochenkalendcr. Sonnabend, 12. April, 12. Nissan 5679, M'zora Sabbath hagadtol, Nacht 7,40; Montag, 14. April, 14. Nissan Erew Pessach, Fasten der. Erst' geborenen; Metistag, 15. April, 15. Nissan 1, Pessach fest, Nacht 746; Mittwoch. 16. April. 16. Nissan 2 Pessachfest, Nacht 7,48. Schluß des redaktionellen Teilt. יי Zur Palästinawocäe— Bestes Agitationsmaterial! Soeben erschienen: Der Aufbau des jüdischen Palästina von Richard Lichtheim Die drei Forderungen des jüdischen Volkes von Nachum Goldmann Die jüdische Volhsgemeinde von Dr. E. Simonsohn Preis je 1 Expl. 60 Pfg., 100 Expl. 50,— M., 500 Expl 215,- M., 1000 Expl. 350,- M. Demnächst erscheint: Der Zionismus, sein Nesen nnd seine Orgnnisntion von Dr. S. Bernstein 3. Auflage Preis je 1 Expl. 1,50 M , 50 Expl. 70,— M., 100 Expl. 125,- M., 200 Expl. 200,— M., 500 Expl. 400,- M. Protokoll des XV. Delegiertentogee der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Preis je 1 Expl. 2,50 M., 10 Expl. 23,— M., 25 Expl. 50,- M., 50 Expl. 90,- M., 100 Expl. 150,- M. Die Massenpreise ohne Zuschlag. — Porto nadt Tarif. Jüdischer?erlag, Berlin W. 15 r- Statt Karten. Hechtsanwalt Dr• Roberi Gidion Hanna Gidion geh. Gostl Vermählte 8. Nissan 5679 1 °In׳ aTpringiö1 Bismarckstr. 10 Isidor Löwenihal ץ Frau Regina geb. Berwalä I Vermählte [ _z. Z. Scheveningen, J Berlin r V C. Z. Klötzel Annette Klötzel geb. Loewenthal Vermählte Berlin NW. 87 Solingerstr. 11, J r- Ttlll Rosolio Felix Fülvermadher Verlobte NW., Siegmundsbef 13 w ״״י״;.״. /z. Heidelberg, ruilo.ophenweg 8 " " 0!״Hienislr. 15 Berlin Anni Druck Zahnarzt Martin Baer Verlobte ץ־ Breslau J Else Baumgardi Gericlitsassessor Joseph Hirsdiberg Verlobte Pose■, Breslau, :mannstr. 0 Freiburger Str. 18. Nissan 5679 — April 1910. ץ־ Marie Gninow James BUeskf Verlobte Peßach 6679. Wilmersdorf Erna Nassauer Eridi Herzberg Rechtsanwalt Verlobte Charlottenburg. r- Die Geburt eines Knaben zeigen an Slegbert Wolff u. Frau Selms geb. Philippsthal Berlin \V. 16, 3. April 1919 Kurfiirstemlamm 217. חיים אדרוזורב גרדה ארלוזורב לדיט גלדברג בוון בבריט הנשואון ברלין אדר שני טוע״ט Tüchtiger, selbständig arbeitender Herr (guter Rechner) als ABTEILUNGSVORSTEHER für größeren Berliner Bürobetrieb gesucht. Sonnabends frei. Selbstgeschriebene Offerten unter der Aufschrift ״Abteilung*- leiter“ postlagernd Berlin W. 8 erbeten. Ich habe RprlftCrlllUIfllt bei ^em Amts- und Landmich als 11111)111111111 Willi gerieht Cöln niedergelassen. Büro: Hohenxollernring 41 o Fernsprecher: B 6384 FRITZ ELKAN, Rechtsanwalt J K. Berlin NW-, Sfimiaretr. X6I Esther Gwirzmann Louis Marcus Verlobte Rees a. NieieraMn J Perfekter, absolut bilanzsicherer Buchtialtep (amerikanische Buchhaltung) für einige Monate gesucht. Nur schriftliche Angebote an das Zionistische Zentralbüro, Berlin W15, Sächsische Str. 8. Ich suche für meine 3 Töchter eine durchaus zuverlässige, energische Dame (ev. 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