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Jüdische Rundschau · 1919-04-08 · Heft 26 (8.4.1919) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 26 (8.4.1919)
Date
1919-04-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 26 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 197 2e rding re di ndu I au II Ull er sind IZ V1. ten d Di tscha: liandi rdö! in vi! statte küiM Bevoi jrofte würd! 1, un ations n un mtsdi önnte mcf 1d vo מ de :תו in würd« t de! Rüd : de. kam Tätig lüfte; Id au muß ibsidi bem £teidk n de s, da! kam voi i I i e 1 rohI t au 11 alle n mi Voll u \tr Jude! iedrig Cha n Re en jü hwa»; 1« Be immci ־ den kosten :erunv dort imgen hrntng mn1«1, ürdeii, istinas!liehen 1 Be• nt Julassen Ein :!leicht irelang Vegelassen in vor 1 dem durch Wwit' Wenn Welle, wesen epreßt :t man I man i. Ich tschen er gar II Pa- >b die ׳ sein , oder >zia!isnt der italistiriederitions- :r sich 1 Entbersee ־ sop r i - 1 z e I - Sgcni a!1 gesreid e s r mit erde Enteatestimmen zur politischen Lage Von Dr. $. Schwabacher, Hamburg. I. Während die deutsche Presse sieh infolge des Ausscheidens Deutschlands aus der Orientpolitik nur wenig mit der Neugestaltung des Orients befaßt, wird in der Entente-Presse die Neuregelung der türkischen Erbschaft nach wie vor lebhaft erörtert. Es ist Idar, daß die Auffassungen in den verschiedenen I-andern in allen Fragen der Orientpolitik nicht ganz miteinander übereinstimmen, sondern, daß gewisse Unterschiede bestehen. Während die englische Presse vorwiegend das zionistische Programm erörtert und es durchweg wohlwollend bespricht, besteht in Frankreich das Hauptinteresse für die syrische Frage und erst in zweiter Linie für das zionistische Problem. Grund hierfür ist vor allem, daß Frankreich die ganzes! Jahre hindurch, auch schon vor dem Krieg, starte syrische Politik getrieben hat, und die Syrer, besonders die christlichen, Frankreich als ihre Schutzmacht betrachten, auf derer!׳ tatkräftige Hilfe sie für die Zukunft rechnen. Die zionistische Frage wird natürlich auch lebhaft in der französischen Presse erörtert und wenn diese sich gegenüber den zionistischen Wünschen etwas zurückhaltender nagt als die englische, so hat das verschiedene Gründe. Einmal berührt das zionistische Problem die französische Kolonialpolitik lange nicht so lebhaft wie die syrische Frage, und sodann sah sich Frankreich von vornherein in der Treuhänderschaft über das heilige Land ausgeschaltet, während es in seinem Hunger nach neuen Kolonien auch gern Palästina zu seiner Interessensphäre gemacht hätte. Nicht zu unterschätzen sind ferner religiös eBedenkenklerikalerKreise, die auch heute noch in der französischen Politik eine starke Rolle spielen. So ergibt sich im großen ganzen zwar ein gewisses Wohlwollen der französischen öffentliehen Meinung gegenüber den zionistischen Wünschen, aber andererseits kommen doch auch die politischen Bedenken in der Presse zum Ausdruck. ״Ecl ai r“ veröffentlicht ein Interview mit Sylvain Lövi, der darauf hinweist, daß die hebräische Sprache im Lande gewaltige Fortschritte gemacht habe, und daß er sich im vorigen Jahre in Palästina nur hebräisch mit seinen Glaubensgenossen habe verständigen können. In bezug auf die Errichtung eines jüdischen Staatswesens äußert L6vi, daß für die Zionisten die Bewegung keinen religiösen, sondern einen rein weltlichen Charakter habe und auf völkischer Grundlage beruhe. Er hielt es für angebracht, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hervorzuheben und auf die schwache Leistungskraft des Landes sowie auf seine geringe Anbaufähigkeit hinzuweisen. Er glaubt, daß die Juden die in ihren Wohnländern Bürgerrechte genießen, nient sehr erbaut sein würden, wenn maa sie in ein Land gehen ließe, wo sie manchen Acrger erleben würden. Immerhin begrüßt er es doch, daß das zionistische Ziel erreicht sei und hofft, daß die Ententemächte sich weiter günstig zu den zionistischen Plänen stellen werden. ,Journal des d eba t s“ weist auf die Schwierigkeiten der Abgrenzung und der Organisierung des neuen Staatswesens hin und betont auch Bedenken, wie man ein Staatswesen errichten wolle mit Menschen aus allen Weltteilen, die sich in Sprache, Sitte und Kultur unterscheiden. Das Blatt fürchtet, daß es der Friedenskonferenz auch nicht gelingen wird, die Aufgabe zu lösen. Alle diese Bedenken sind schon so oft widerlegt worden, daß es müßig erscheint, dies noch einmal zu wiederholen. Und ebenso berührt es eigenartig, wenn das Blatt auf die Unklugheit hinweist, daß die Zionisten in Osteuropa Anerkennung als Nation fordern und auf diese Weise ein neues Ghetto aufrichten, während sie doch besser für rechtliche Anerkennung kämpfen sollten. In ähnlidher Weise wendet sich Gustave Her v e in der ״Victoire“ gegen die nationale Autonomie. Dies sei geeignet, die Gegensätze zu verstärken, und das wahre Sei der Zionisten der ganzen Welt sollte die Erlangung von Freiheit und Gleichheit sein. Es lohnt sich nicht, auf die Inkonsequenz dieser Ausführungen hinzuweisen, denn es ist keinem Franzosen je eingefallen, anderen Nationalitäten irgendwo ihre Anerkennung als Volksgemeinschaft zu verweigern. Skeptisch äußert sich ferner der ״Courriöra de Genfeve“, der sich die Argumentation von Sylvain L6vi im großen ganzen zu eigen macht und audi stark klerikale Momente gegen ehe Errichtung des zionistischen Staates vorbringt. Um so erfreulicher berührt es, auch prozionistische Stimmen verzeichnen zu können. Hierzu gehört u. a. der ,,Matin", der über die Beratungen vor der Zehner-Konferenz berichtet und ein Inter view mit S o ko lo w ausführlich wiedergibt, in dem dieser die zionistischen Forderungen präzisiert. ״Journal“ enthält einen warm gehaltenen Aufsatz von Saint- Brice, der das Motiv des Zionismus in einem reli* giösen Idealismus sieht, der alle Gläubigen in Israel antreibt, zum Stammland der Ahnen zurückzukehren, um die alten Traditionen der Propheten wieder aufleben zu Sassen. Der zweite Beweggrund sei der philanthropisehe, den Enterbten und Bedrückten ein Obdach zu bieten. Saint-Brice weist darauf hin, daß im Anfang dem zionistischen Gedanken Schwierigkeiten infolge der Gleichgültigkeit und Feindseligkeit der oberen Klassen bereitet wurden, da die assimilierten Kreise eine höhere soziale Stufe errungen hätten, sich dem Appell an die Vergangenheit unzugänglich zeigten und kein Verlangen verspürten, das neuerrungene Vaterland zu verlassen, um nach Palästina zurückzukehren. Er betont, daß c& Erweckung des nationalen Gedankens auch die zionistischen Hoffnungen wieder neu belebt, und daß daraufhin der Gedanke der Schaffung des ludcnstaates sich neue Bahn gebrochen habe Er betont, daß Weizmanns Forderungen durchaus bescheiden seien. Einen sympathischen Artikel bringt ״L׳ Avenir", das einen langen historischen Ueberblick über den Zioni&miss enthält und die Sympathie der Entente mit ihm Kriegsbeitrag 1919. Der Geschäftsführende Ausschuss der Zionutisdien Vereinigung für Deutschland hat auch für das Jahr 1919 die Erhebung eines Kriegsbeltrage■ beschlossen. Der Mindestbeitrag ist entsprechend den höheren Ansprüchen, die an die Organisation gestellt werden, auf 10 Mk. festgesetzt worden. Wir erwarten bestimmt, daß auch in diesem Jahre alle unsere Freunde der Aufforderung des geschäftsführenden Ausschusses nachkommen werden, um der Leitung so die Möglichkeit zu geben, die großen Aufgaben, die der Delegiertentag gestellt hat, auszuführen. Zionistische Vereinigung für Deutschland Finanzressort: Lichthelm. Berlin W15, Sächsische Straße 8. Postscheckkonto Berlin 8091. feststellt. Auch dieses Blatt glaubt allerdings, daß die Verwirklichung dies zionistischen Gedankens in polirischer und territorialer Form gewissen etbnographisehen und .diplomatischen Schwierigkeiten begegnen werde, die ja auch von zionistischer Seite nie geleugnet worden sind. ״E c 1 a i r“ weist in einem längeren Aufsatz auf Morge n thaus Tätigkeit und Verdienste um die zionistische Bewegung nin. Der Artikel spricht dann über den Geheimvertrag, den Frankreich mit England und Rußland 1916/17 abgeschlossen habe, in dem Frankreich eine direkte Einflußzone im Norden von Haifa, bis Alexandrette zugestanden wurde. Für Palästina war jedoch von vornherein internationale Verwaltung vorgesehen, die nach Besiegung der Türkei eintreten sollte. Damals, also noch vor Balfours Deklaration, bestand der Gedanke der Schaffung eines jüdischen Staates noch nicht; man plante lediglich die Souveränität des Landes im Namen der alliierten Mächte und eine Verwaltung im gleichmäßigen Interesse aller dortigen Völkergruppen. Die Sachlage änderte sich jedoch nach der politischen und militärischen Entwickhing der Dinge und insbesondere infolge der rührigen Tätigkeit der Zionisten, so daß daraufhin B a 1 f o u r seinen bekannten Brief schrieb. Interessant ist es, festzustellen, wie vielfach die französische Presse darauf bedacht ist, daß die Interessen aller Völkergruppen in Palästina gleichmäßig gewahrt werden und keine vor anderen einen Vorzug erhält. Auch ״Eclair“ weist darauf hin und hofft, daß das neue ״Ibria“, ohne sich in die innere Politik anderer Staaten einzumischen, dazu beitragen wird, das moralische Niveau und die äußeren Bedingungen aller dort wohnenden Gruppen zu beben, und so werde der Friedenskonferenz nur Vorbehalten bleiben, dem Staatswesen auf dieser Grundläge die feierliche internationale Weihe zu erteilen. In einem anderen Aufsatz bemerkt ״E c 1 a i r“, daß der Zionismus lange Zeit eine mehr mystische als politische Form gehabt habe, daß er jedoch seit dem Krieg mit Energie sich auf das politische Ziel eingestellt habe. Die vorhin erwähnten französisch-englischen Konferenzen hatten die Internatkwialisierung Palästinas und der heiligen Stätten ins Auge gefaßt. Man hatte zwar die Bildung ,eines Judenstaates erörtert, aber nur kurz, weil damals noch die christliche und muselmanische Bevölkerung ein zionistisches Staatswesen nicht zu wünschen schien. Inzwischen hat die Entwicklung der Dinge, insbesondere in England und Amerika, und die damit im Zusammenhang stehenden internationalen Verpflichtungen der Ententemächte zugunsten der Zionisten eine gründliche Aenderung! der Lage gebracht. Heute gehen natürlich die Zionist«! viel weiter, und das Blatt stellt fest, daß sie danach streben, ein eigenes Staatswesen zu errichten, das unter der Schutzherrschaft einer europäischen Macht steht, die als MancLatur des Völkerbundes handelt. Es glaubt, daß die Friedenskonferenz ursprünglich eher geneigt schien, aus Palästina ein internationales Staatswesen zu machen, in dem allen Bekenntnissen völlige Gleichheit gewährleistet sei — mit gewissen Garantien zugunsten der jüdischen Bevölkerung. ״Journal“ weist auch darauf hin, daß die zionistischen Wünsche im Laufe der Zeit ungeheuer gewachsen seien und daß, während die Zionisten früher nur Bescheidenes forderten, sie inzwischen ein eigenes Staats wesen mit einem Hafen am Mittelmeer verlangten, sowie einen weiteren Hafenplatz am Roten Meer im Golf von Akaba. Das Blatt bemerkt, daß die zio mstische Bewegung in England sehr warme Aufnähme fand, was ja auch nicht weiter verwunderlich sei, da das Londoner Kabinett ״als erstes die starke Stoßkraft des zionistischen Gedankens im Weltkrieg gefördert habe“. Saint-Bric«, der Verfasser auch dieses Artikels, weist jedoch auch auf gewisse äußere Schwierigkeiten hin und betont, daß, nachdem man eben die Türkei zerstört habe, man durch Schaffung eines neuen Staats- Wesens in Palästina der Gesellschaft der Nationen vielleicht neue Arbeit schaffen würde. Wenn man im ganzen die französische Presse überblickt, so ist zuzugeben, daß sie dem zionistischen Gedanken zwar sympathisch, aber nicht so herzlich wie die englische Presse gegenüberstellt, trotzdem Pichon sich in seiner Vorrede zu Sokolows Buch mit besondererWärme äußert. Man darf annehmen, daß der Grund Für diese Zurückhaltung gewiß die oben genannten Bedenken und Einflüsse sind, und daß, wenn erst erwiesen ist daß diese Bedenken unberechtigt sind, auch hier Wandel eintreten wird. An sich ist es ja begreiflieh, daß Frankreich als Kolonialmacht, sich durch die überragende Stellung Englands und der Union in der Entwicklung des Palästinagedankens ein wenig zurückgesetzt fühlt, und daß es diese Zurücksetzung erst allmählich verwinden muß. (Fortsetzung folgt.) Zur Wahl Robert Strickers in die Deutsch- Oesterreichische Nationalversammlung Es ist ein Ereignis von großer prinzipieller Be deutung, daß es den national-gesinnten Juden in Deutsch- Oesterreich gelungen ist, die Wahl Robert Strickers in siegreichem Wahlkampf gegen den jüdischen Liberalen Dr. Ofner durchzusetzen. Zun! ersten Male ist es im westlichen Europa möglich gewesen, dem jüdischen Volk eine Vertretung im Laadesparlameut zu sichern. Wäre nicht das Wahlrecht ein derartig rückständiges gewesen, so würden zweifellos noch mehr Nationaljuden in die Nationalversammlung gewählt worden sein. ,Aber auch so sind die Interessen des jüdischen Volkes nicht mehr dem Entgegenkommen nichtjüdiseher Parteien ausgeüefert wie bisher. De starke Persönlichkeit Robert Strickers wird ohne Zweifel die Rechte der jüdi sehen Gemeinde mit aller wünschenswerten Energie ver treten. Für die Juden Deutschlands kann die Wahl Strickers auch deshalb von großer Bedeutung werden, weil der Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Deutschland ja Robert Stricker auch in die deutsche Nationalversammlung bringen würde. Robert Stricker hat im Parlament bereits einmal das Wort ergriffen und zwar bei der Frage des An Schlusses Deutsch-Oesterreichs an Deutschland. Ein Interview mit Oscar Strauss Das ״Kope n hage ne r Zionistische Büro“ berichtet: Der frühere amerikanische Gesandte in Konstante nopel, Oscar Strauß, hat der Londoner Wodienschritt ״Weekly Despatch“ über die Frage der Wiederansiedlung der Juden in Palästina ein Interview gewährt. Er erklärt darin, daß große Massen von Juden, die in solchen Teilen Europas wohnen, in denen ihnen die volle Freiheit und Gleichberechtigung verweigert wird, nach Palästina auswandem werden, um dort «ne nationale Heimstätte zu errichten. Auf che Frage, ob die jüdisch-nationale Heimstätte von ungünstigem Einfluß auf die Interessen der Juden anderer Länder sein würde, wie das von den Antizionisten behauptet wird, erklärte Herr Oscar Strauß, eine solche Behauptung sei Unsinn. Er sprach seine Ueberzeugung aus, daß die Zeit kommen werde, wo die Errichtung eines jüdisehen Staates sich als berechtigt erweisen werde, und erklärte seine Genugtuung darüber, daß England die Rolle einer Mandatarmacht über Palästina zugewiesen werden soll. Aus der Jugendbewegung Der Jugendgärtnerinnen-Kursus des ״Jüdische n Jugendgarten“ in Leipzig, der vor einiger Zeit in der ,Jüdischen Rundschau“ angekündigt worden ist, bildet junge Mädchen mit pädagogischen oder gärtne rischen Vorkenntnissen aus, Gartenbau mit Kindern zu betreiben. Um nach halbjähriger, gärtnerischer Aus bildung (April—Oktober) auf diesem Gebiete der Jugend __ lieh. Zurzeit ist es noch möglich, für ein Mädchen wäh rend der Dauer der Lehrzeit freie Wohnung und Ver rend der Dauer der Lehrzeit freie Wohnung und Ver pfiegung zu versenatten. uer Kursus neginnt am 1. April Bewerberinnen müssen sich wenden an Elfriede Baut bus, Leipzig, Keilstr. 6,11. Nachrichten Hebräische Sprachkurse. Ende April beginnen neue Anfängerkurse, in denen keine Verkennt nisse vorausgesetzt werden. 5 Stunden wöchentlich. Hör ’ י ״ י'“ ... ' ' יי' . g e i s t s t r. 52. Umgehende Anmeldungen unter Ä n - gäbe des gewünschten Ortes und der Zeit des Unterrichts an Dr. Smoira, Berlin W, 15, Württembergs che S ז r. 25/26. Schüler werden ‘ . ' 4“״־ sollen. Alle Besitzer von hebräischen hrcslo m a t h 1 e e n, insbesondere von Fischmann, P e r a k i m r i s c h o nim, Teil I, II oder III. werden dringend gebeten, ihre entbehrlichen Exemplare der hebräischen Sprach schule käuflich zu überlassen. Sehr erwünscht wäre auch die leihweise Ueberlassung von Exemplaren von Ach ad Haam Mitteilungen an obige Adresse erbeten. Berlin■ Im hebräischen Beth Waad (Wilhelmshdlen am Zoo), referiert Herr Dr. A. H o 1 z m a n n -Ezioni am Donnerstag, den 10. April, um 7ys Uhr abends, über: Erlebnisse in Marokko“ Hebräisch verstehende Gäste willkommen Berlin. Der ״Bund Ostjüdischei Vereine" veran staltet am Donnerstag, den 10. April 1919, abends 7!4 Uhr, im Lokal der Humanitätsloge Agudas-Achim, Rosenthalerstr. 56, eine Versammlung mit folgender Tages Ordnung: 1. ״Ke Ostjuden und die jüdische Politik‘. Referent: Herr R.-A. Robinson. 2. ״Die kulturellen | Zahlt den Kriegsbeitrag 19198 [

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