Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 25 (4.4.1919)
- Date
- 1919-04-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seile 190 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 25 beseelt sei. die gerechten Forderungen der Juden Sirt Rahmen seiner verfassungsmäßigen Befugnisse zu erfüllen, Nach der politischen Debatle folgte das Schulreferat des Herrn Prof. Eng ei. Nachmittags erstattete die Kommission ihre Berichte und legte Resolutionen vor, von denen folgende hervorgehoben seien: ״De Organisalionskommission beantragte die Schaltung eines Landesvolksrates mit dem Sitz in Brünn, der aus scchszehn Mitgliedern bestellen soll. Die politische Kommission forderte in Resolutionen, dal! sich der Nationalrat mit der Frage der jüdischen Ehegesetzgebung beschäftige, daß die wirtschaftliche Benachteiligung der Juden in a'.lerschärfster Weise bekämpft werde, daß die m Aussicht genommene Demokratisierung der Kultusgcmcinden sofort durchgeführt werde. Nach der Wahl in den landesvoiksrat wurde die Versammlung mit Schlußampratficn in hebräischer, tschechischer und deutscher Sprache mit der ״Hatikwnh* geschlossen. Aus aller Welt Die Lage der Juden in Beßarabien. Vor kurzem veranstaltete der ״dänische Zionisten* Morgcii/cilung“ die folgende Darstellung über die Lage der Juden ii! Beßarabien: ,״Seit Beßarabien von den Rumänen besetzt wurde, herrscht dort ein wahres Sciireckensrcgimcnt, das namentlieh die J uden zu fühlen bekommen. Auf allen Gebieten sind sie Repressalien ausgesetzt, wobei man sich aller möglichen Vorwände bedient. Prügelstrafe und P.ündcrung-n sind au der Tagesordnung, cs werden beständig Requisitionen vorgenoinincn, kurz, es herrscht ein despotisches Regime des rumänischen Militärs. Man geht systeniatisch gegen die Juden vor und möchte sie am liebsten ganz ausrotten, weil die Juden als Wortführer der liberalen Ideen gelten und dadurch den Haß der Rumänen Hervorrufen, die sehen, daß die Stimmung des ganzen Landes gegen sic ist. Die in Beßarabien \vo!111e;1dcn Rumänen sind gänzlich russifi/iert und wollen von den rumänischen ״Befreiern“ nichts wissen, sogar die Bojaren sind gegen sic, so daß die Rumänen auf keiner Seite Freunde finden. Ein Plcb’szit würde sich völlig gegen die rumänische Herrschaft;utsspredten. Unter solchen Umstünden ist es die Hauptsache der Rumänen, das Land zu iiatfonalisicrcn. Mit den Schu'cn ist schon begonnen worden. Die bestehenden jüdischen Schulen sind geschlossen worden unter dem Vorwand, (Jaß die Umgangssprache mellt die rumänische sei. In verschiedenen Städten ist es zu Ausschreitungen und Mißhandlungen der Juden gekommen, wobei die beteilig- Jen Soldaten straflos blieben. In C hot in wurden Juden ohne jeden Grund von Gendarmen erschossen und unbccrdigl liegen gelassen. Es wäre höchst wünschenswert, eine europäische Komnvsskm nach Rumänieh zu schicken, weiche die Verhältnisse untersuchen solle. Die Juden in Beßarabien erklären, sie würden alle auswandern, falls Beßarabien rumänisch würde. Zionistische Bewegung Eine zionistische Versammlung in Kopenhagen. Am (12. März veranstaltete der ״dänische Zionisten, verein“ eine große Versammlung, in der Herr Richard Li cht 11 ei m- Berlin!über das Thema ״Die Aufgaben unserer •Emigratfonspolitik“ sprach. Den Vorsitz führte Herr •Josef N a eh c m so h!n. Herr ür. Bernstein cnstattctc ׳Bericht über den Verlauf der Zionistenkonteren/. in London sowie über die Behandlung der •/ion isti sehe n Frage auf der Friedensko 11 f c r e n z i n Paris. Hierauf eqgriff Herr Lichtheim das Wort zu seinem Referat. Er besprach ln großen .Zügen die uns bevorstehenden Aufgaben auf dem Gebiete der Emigration und Kolonisation. Er appellierte dringend an die zionistische Oetlentiidikcit, sich keinen Illusionen!hinzugeben, sondern nüchtern und kühl die Wirklichkeit und die Möglichkeiten abzuwägen. Es wäre ein schwerer Irrtum, wenn geglaubt wird, daß tfie Mahnung zur Vorsicht und ruhiger Arbeit auf pessinustische Tendenzen zurückzufülirei! sei. Das Gegenteil sei der Fall. Gerade der Optimismus, der uns hinsichtlich aller unserer Palästina-Arbeiten erfüllt, verpflichte uns, keine überstürzten und voreiligen Schritte am Werke der Nation zuzulasseti. Es sei eine traurige Erscheinung in der zionistischen Oeffentlichkdt, wenn gewisse Elemente unter Vorspiegelung falscher Tatsachen demagogisch vor die Massen treten, ihnen die größten unerfüllbaren Versprechungen machen, von der Organisation Großzügiges verlangen mit der einzigen Absieht, auf diese Weise die Leitung zu diskreditieren. Diesem unverantwortlichen Treiben von Demagogen und Ignoranten ,muß in unserer Bewegung ein Ende gemacht werden. Herr Li cht 11 ei in entwickelte hierauf das Tätigkeitsprogramm, das die Zionistische Organa* salion in nächster Zukunft voraussichtlich verwirklichen wird. Er glaubt, daß es bei einer planmäßigen Immigration gelingen werde, jährlich 20030-—30 000 Juden m PaläsJm in landwirtschaftlichen Berufen unterzubringen. Des weiteren begründete Herr Li cht heim die Notwendigkeit der Nationalisierung des Bodens, einer sozialen Arbeitergesetzgebung und roßer kultureller Aufgaben. Die Ausführungen Lichtcims wurden von den Versammelten mit lebhaftem Beifall ■aufgenommen. Zuletzt sprach Herr Dr. Brünn über die sanitären Verhältnisse וון Palästina. Die Worte des Herrn Dr. Brünn fanden außerordentliches Interesse bei den Anwesenden. Mit dem Hatikwah-Qesang schloß die gelungene Versammlung. ' ..!וווווווווווווווו״ו;וווווו1ווווו1וו״ו»ןןן,|וווו»וו״וט VERSAMMLUNGS-KALENDER der Berliner ZlonUllidicn Vereinigung Mro: Berlin C , Burgilr, 50. Telefon! Norden «015 - 0054 z Sonnlog nur Norden *054. Beiudiuell ISglldt aufeer Sonnabend• na 10- U Uhr. Wir bitten die Veriommltingtonkandlgungen der Berliner ZlonldlKhen Vereinigung an den SSuten und In der JOdhdien Rundidi*■ ■u beichten. Hont•;. T.Aprtli »Mlirachl-Orligruppe" Vlrchowiaa! der SophlentSle, Sophlenifr. 17-14. Beginn 7>/, Ufcr abend» ״Prakflichc Frauenarbeit in Paläilla»" Referentin 1 Frau Rechlianwall Grontmana Freie Au»»prache Zur Deckung der Unionen wird ein Clnlrllligeld הסי Hk. 0150 erhoben Dannertlag, 10. April 1 Bexlrkigrappe ״Nordo»l" Unlon»-Fett«4Ie, Grclfiwatder Sir. m Beginn r'/1 Uhr abend» ״Die Aufgaben de* JüdUchen Na Hon alfond»" Referent! Rechlionwal! Dr. Beer Bezlrktfjruppe ״Nordwe»•* TheoUner-BrSu. Slromilr., Ecke All-Moohll. Beginn 7V1 Uhr aheada ״Der jfidliche Kongreß'* Redner wird noch bekannlgegeben. Ueclrk»groppe ״Chnrlollenbnrg** Retlauranl ״Fechnet*. leonhard*lr. 15, Beginn IV, Uhr abend• ״Grundlagen de* j&tlltchen und kulturellen Leben* In PaUUtlna" Referent! Herr eand. phll. fullui L«wy Bexlrhidruppe ״Zeniran* Saal dar .Aguda• Achim', Ro»enlh1!ler Sir. 56. Beginn T1/, Uhr abend• Auuprache über Zellfragen Beairktgruppa ״Genmdbrunnea-Ro»enth•1er Vor »ladt" Verelmlokel, El»at»er Sir, S. Beginn 7'|, Uhr abend• Mitgliederversammlung Beilrltjgrnppo ״Welt" Zehndrifrliau«, Bolowilr. 104. Beginn 71/, Uhr abend• ״Aus dem jüdischen Leben PaUislina* vor dem Kriege“ Referent: Herr Ern•! Hermann niinmmmimminmiHiimnnimimiiiiiniiiiiiiiiiiii'imimimimiiiiniiiiiiiMiiiiiiiiinimiimiimmNiiiinHinm r— —־י——״—״־—־־י*־*־—־ ־״׳■׳■;; Aus der Schweiz. Wie der Vorort ,des Schweizer Zionistenverbandes öffentlich bekannt gibt, hatte die von ihm vorbereitete Petition der Schweizer Juden für ein jüdisches Palästina in der ganzen Schweiz vollen Erfolg. Genauere Zahlen werden noch veröffentlicht werden. Die Schckclpropaganda hat dem Schweizer Zionistenverbände neue 740 Schekelzahler und. Mitglieder zugeführt. Aus der Jugendbewegung De Arbeitsgemeinschaft der zioniatisehen und national jüdisch cn Jugend- Organisationen Berlins bittet um fortlaufende Mitteilung von Propagandaadressen junger Menschen, die durch Zusendung von Agitationsmatcrial, Besuchen, Korrespondenzen usw. für unsere Idee interessiert werden können. jüdische Ferienkolonien Die Frauenvcrcinigung des Humanitätsvercins ״Oewul Tauw“ E, V. hat anläßlich ihres 2öjährlgcn Besteliens im Jahre 1916 die ״Henriette David-Stiftung“ errichtet, um aus den Zinsen und Spenden derselben Kindcrfcrieitkolonicn ztt schaffen, Bereits im vorigen Jahre war cs trotz der geringen Mittel möglich geworden, 14 schwächliche Kinder mach den Bädern Polzin und Kolhcrg zu entsenden. Um dasselbe in diesem Jahr einer größerer» Anzahl von Kindern zuteil werden!*ssen zu können, sind größere Geldmittel erforderlich. Einmalige oder fortlaufende Spenden werden daher erbete» und mit größtem Danke von dein Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Wilhelm Bursch in Bcrlin-Wilmersdorf Helmstedtcr Str. 20, entgegengenomraen, Nachrichten Berlin. Der nächste Vortrag in dem vom Hapoel- Hazair veranstalteten Palästinakursus findet am 8. April, von 1/29—1/jlO Uhr, im Vcrcinshcim, Rosentiialcr Straße 16/17, statt. Zur Besprechung gelangen: ״Die Bevölkerung, die Städte und die Kuilurvcrhältnissc Palästinas.“ Berlin. Diejenigen Damen, die anläßlich der Pa-!ästlnakanferenz in Berlin sein wollen, werden gebeten, sich schriftlich mit dem Büro des ״Verbandes jüdiseher Frauen für Kulturarbeit in Pa- 1 ä s t i n a“, B e 11 i n C. 2, Burgstr. 27, in Verbindung zu setzen, damit eine Vereinbarung wegen einer gemein י haftlichcji Aussprache zugunsten der Frauenarbcit in Palästina getroffen werden kann. Berlin. Das Jüdische Voikshcim, Dragonerstr. 22, veranstaltet am Dienstag, den 8. ds. Mts., 1m Saal des Hotel Excclsior, Königgrätzer Str. 112/113, einen Vortragsabend von Herrn S. Rubaschoff. Herr Rubaschofl spricht über ״Marxismus und jüdischer Sozialismus“. Karten ä 2 M. und 1 M. im Jugendsekretariat, W. 15, Sächsische Str. 8, im Arbeitsamt, C., ,Morcbijoupl. 1• und an der Abendkasse. Berlin. Die von der Sportabteihing. des Jüdische* Turnvereins ״Bar - Kocliba“ vor kurzem aufgesteßte 1. Hoekcyniannschaft hat jetzt in den Vcrbandsspicien des BraiKicnburgischcn Hockey-Verbandes mit guten Ergehnissett wcitergcspielt; so gewann sie am 23. Marz das Vcrbemdsspicl gegen den Potsdamer Sportklub mit 10:0. Eine 2, 1 iockcynwnnscliaft wird jetzt aiifpeslelli. Aus kunft erteilt Leopold Rose, Berlin N., Rhino werstr. 9, Tel.: Norden 11 829. Berlin. Der Zionistische Jugcndvcrcin veranstaltet am Sonntag, den 6. April, 1Ö«A Uhr vormittags, eine Propagandaversammlung. Hans Goslar wird über das Thema sprechen: ״Verwirklichung des Zionismus und jüdische Jugend“. Gäste willkommen. — Im Anschluß an den Vortrag soll eine 15 ezi r k s g r u p pc West der B. Z. V. gegründet werden. A1!1 Dienstag-Abend 8 Uhr spricht am Heim Hciligengelststr. 52 Herr Professor 'Ko dh - Heidelberg über das Thema: ״Hei- I i g e r F r ü h I i n g". Lnndsbcrß. Am 27. März hielt der ״Zentralvercin“ in Landsberg' eine Versammlung ah, in welcher ei* Berliner Redner über die Aufgaben des Vereins sprach, ln ■der Diskussion ergriff Herr R.-A. Dr. Salomo« das Wort und entwickelte die Idee des nationalen Judentums. Die Darlegungen machten auf die Zuliörer, die den Zionismus bisher nur aus den Dar- Stellungen seiner Gegner kannten, ersichtlich starken Eindruck. Es ist zu hoffen, daß der moralische Erfo'g dieses Abends bald praktisch ausgebaut werden kann. Stettin. Zionisten treffen sich an jedem Freitag »bend beim Vorsitzenden der Ortsgruppe, Herman* Jacob. Turncrstr. 10 1, Eingang Arndtstr. Auswärtige Zionisten stets willkommen, Harnburg-Altona. Am 13. März fand eine Mitgliedcrvcrsammlung der Zionistischen Ortsgruppe in Logenheim statt, in welcher der Vorsitzende, Herr Dr. Max Levy, den Anwesenden unter lebhaftem Beifall von dem großen politischen Erfolg, den die Vertreter der zionistischen Organisation in Paris auf der Frieden»■ konferenz erzielt haben, Kenntnis gab. Darauf fand eine sehr angeregte Aussprache über die Frage der zukünftigen Wirtschaftsform in Palästina statt, an der sich die Herren Dr. Soskin, Ester mann, Dipl- Ing. Hecker, Abraham, Dr. Victor 1». a. bcteiligten. Es wurde beschlossen, weitere Diskussionsabende über diese wichtigen Fragen folgen zu lassen. Dresden. Am 31. März wurde hier eine Ortsgruppe des ׳Verbandes jüdischer Frauen für Kult u r a r b e i t i n Palästina gegründet. Fr. Meyer- Lübkc aus Leipzig hielt den programmatischen Vortrag, dem eine rege Diskussion folgte. Der Ortsgruppe haben sich sofort 42 Mitglieder aus zionistischen und nich!zionistischen greisen angeschlossen. Stuttgart. Am 20. März sprach in einer von 200 Ostjuden besuchten Versammlung Herr Loebcl Tau• bcs aus Kolomea über den ״Zionismus und seine Bedeutung für die Ostjuden“. Ulm. Am 23. März fand ein vom ״Jüdischen Jugendbund Ulm“ veranstalteter Vortrag .statt, bei dem Herr Dr. S ch les i ng er - Buchau als Referent eine Dar Stellung vom ,,Wesen und der Entwicklung des Zioni.v mus“ gab. Es folgte eine angeregte Diskussion. Wiesbaden. Seit dem Waffenstillstand liat die Zio nistischc Ortsgruppe Wiesbaden ihre Arbeit wieder in vollem Maße aufgenommen. Am 8. Dezember fand eine von 250 Personen besuchte Versammlung statt, in der der neue Vorsitzende Rcf. Paul Sulzberger über das Thema ״Die jüdische Gemeinschaft und der kommende Friede“ sprach. An der lebhaften Diskussion beteiligten sich die Herren R.-A. Dr. Landsberg, Juda Bornstein ,Dr. Klcwansky und K a r p i n. Dieser Abend brachte der Ortsgruppe 35 Ncuanmeldungen. Um die neuen Mitglieder in die Bewegung einzuführen, wurde ein Kursus über die Grundlagen des National- Judentums, ein hebräischer Kursus sowie die Veranstaltu! 1g von literarisch geselligen Abenden eingerichtet. Mitte Februar ließ der ,.Zentralverein“ einet! Vortrag über ״Die deutschen Juden und die neue Zeit“ von Herrn Dr. G o 1 d s t c i n halten. Der Redner versuchte, sich in sachlicher Weise, aber mit den altbekannten wirkungslosen Argumenten mit dem Zionismus auscinanderzusetzen. Von unserer Seite traten ihm die Herren R.-A. Dr, Landsberg und Rcf. Sulzbcrgcr entgegen. Seit diesen beiden Versammlungen bildet der Zianis mus den Hauptgcsprachsstoff der jüdisch Interessierte* der Wiesbadener Judenschaft.!Dieses allgemeine luteresse kam in dem Besuch eines Vortragsabends zum Ausdruck, der ain 9. März veranstaltet wurde. Vor ungefähr 400 Personen sprach Herr R-A, Dr. Robert Gidion-Cöln. über ״Die deutschen Juden und der Zionismus“. Anden Vortrag schloß sich eine Diskussion an, in der von gegnerischer Seite die Herren R.-A. Li chm 11 הn, Dr. Goldstein und Vorsänger zu Worte kamen, während Herr San.•Rat Dr. Kornbl um als Orthodoxer in warmen Worten auf die Interessengemeinschaft aller positiv schaffenden Kräfte hinwies und in diesem Sinne seine Unterstützung zusagte. Van unserer Seite griffen die Herren R.-A. Dr. Hocchster, Bertram Stern, Dr. mcd. Walter KaIm, Juda Bernstein und Dr. med. vet. Karl Kahn in die Debatte ein. Dieser Abend, der die größte jüciischc Veranstaltung in Wiesbaden seit Jahren war, ist ein voller Erfolg unserer Sache und bat uns nicht nur eine Reihe neuer Mitglieder gebracht, sondern auch •weite Kreise, die bisher dem Zionismus fernstanden, mit unseren Anschauungen vertraut gemacht, Pforzheim. Am 10. März hat H. Leo Kaufmann Mühlhcim/R. über: ״Das Judentum und der Friedens: kongreß“ gesprochen. Der Referent befaßte sich in seinen Auslührungen mit den bekannten, der Friedens■ konferenz unterbreiteten drei Forderungen des Juden- tun» und präzisierte sodann insbc.omlere die Stellung• I nähme der deutschen Juden zum Zionismus. Am Bwtü» 'uuto!*. 33 ®נ