Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 24 (1.4.1919)
- Date
- 1919-04-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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n, 11111111111 j»n ». Verlag W. IS, Sächsische Str. 8. Erscheint jedes }ieastag ». Freitag, AbonB.be! d.Exp. u. d. Postämtern viertel;. I(,6,~ d» Deutschland, iuOesten-eich Kr. 12,!.Ausland 14.10,— Nummer 24 | Berlin, I. IV. 1919 Anzeigen-Verwaltung: : VeH-Verlaf G. n». b. H., Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 351' Telephon: Amt Zentrum 4814 u, 4816. Anzeigenpreis für die sechsgespaltene NonpareiHeieile 75 Pf., Teuerungszusdiläg 20 %. Telephon: Amt UhUnd 845 u. 846. Postscheckkonto: BedKa Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkssseosmt Sdiedchoato Nr. 156030 Reddktionsschlufl Sonntag u. Mittwoch nachm. 30. Adar II 5679 XXIV. Jahrg. HL 1,10 M . 1,50 . 1,50 . 1,10 . 1,20 1) 1,20 . 1,20!n . 1,20 1) 1,50 . 1,20 . 1,20 1) I.» . 1,20 in . 1,20 )• 1,20 . 1,20 i) 1,20 . 1,20 . 1,20 d Heft IÜ 1,50 netto. Mk. netto m&urg. Hamb uri P itang der j&dischen Fragen 2m Aaswärtigen Amt in der Geschäftsstelle des Auswärtigen Amtes für die [ fieden&verhandlungeu fand am 3!. März, wie ״W7T, B." meldet, eine Sitzung zur Beratung der jüdiictien Fragen bei den Friedens verband- 11 ngen stak Die Sachverständigenkommission für jüdfeche Angelegenheiten schlug folgende Forder ungen vor: Gleichberechtigung und Gleichstellung der Juden und des Judentums in allen Ländern der Welt, üso auch Beseitigung aller Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen, die Beschränkungen lediglich für Juden «ithalten. Forderungen über die nationale und kul- («relle Autonomie in den neugeWkfeten Staaten in dem Umfang, den die Mehrheit der dortigen Juden fördert, «wie Festsetzung solcher politischen, administrativen und Skonomischen Bedingungen für Palästina, daß seine Entwicklung zu einem von der gesamten Juienheit getragenen, autonomen Gemeinwesen (Commonwealth) gesichert wird. Ferner wurde unter lebhaftem Beifall Entschädigung von Pogromopfern durch den betreffenden Staat verlangt, endlich Einsetzung eines internationalen Ausschusses mit der Aufgabe, darüber zu wachen, daß die Grundsätze und Beschlüsse der Friedenskonferenz hinsichtlich der Juden •hi rehgeführt werden. Oie Tatsache, daß die deutsche Regierung bet den Beratungen über die auf der Friedenskonferenz zur Verhandlung gelangenden Fragen eine besondere Sitzung Jür die jüdischen Angelegenheiten «gesetzt bat, ist ein deutlicher Beweis dafür, daß die leitenden Staatsmänner der neuen deutschen Republik ebenso großes Verständnis wie Interesse für die politische Wichtigkeit der jüdischen Fragen besitzen. Die von der jüdischen Sachverständigen-Kommiss Ion vorgebrachten Forderungen stimmen inlialtfkh mit den Wünschen überein, die in der letzten Zeit von den Judenheiten aller Länder geäußert worden sind. Die Forderung der Errichtung eines autonomen jüdischen Gemeinwesens in Palästina und die Forderung nationaler und Mmi« für di« liiden der auch den Beschlüssen der Londoner Zionistenfco n f e ren z. M.) I wird hie! General 19, abenc tr. 9, ini inenwait IONIS1 mit dreißi mit seine Fabrikatio st. Kapital Beuten, d: נ re Offerte G. m. b. H imme »ich gnanstal % 1039. reu ’hilharmoui Abzugebe rosse Prä! utrum 161b Erfolge der national jüdischen Politik Posen SDh uuimmiiiiiiiHi OB *Der Zioniuaa• erstrebt für da» JMImüc V#Bc die 101884 einer 6ffealiIdHred>1111h gesichertem HrimfUH« in PaKsthia.‘' r Str. 401 in Empfang des jfidischen Volksrats Posen durch die Ententekommission Wie eine Sonderausgabe des ״Mitteilungsblattes (des jüdischen ,Volksrats in!tosen" vom März 1919 meldet, wurdet» die Mitglieder des Jüdischen Volksrats Obe rrabbi »cf jDr. Freimann und Rechtsanwalt Or. Kollenscher am 15. März 1919 von der Ententekommission, die zurzeit in Posen weilt, empfangen und verhandelten mit dem Mitgfiede dieser Kommission, dem italienischen Minister Montagna. Die jüdischen Vertreter begrüßten die Kommission mit Dankesworten für die gerade jetzt bekannt gewordenen Be- Schlüsse des Friedenskongresses, die dem jüdischen Volk Palästina gewähren. Sie hielten 90dann Vorfrag über die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Forderungen der Posener Juden. Montagna, welcher Referent der Ententekommisskm für die Judenfrage ist, bekundete durch vielfache Fragen sein lebhaftes Interesse zur Sache und ließ seine Zustimmung zu den jüdischen Wünschen erkennen. Die Delegierten überreichten zum Schluß der eingehenden Konferenz, in welcher alle jüdischen Fragen berührt wurden, drei Denkschriften über die jüdischen Forderungen, die wir in einer der nächsten Nummern der ״jüdischen Rundschau" zum Abdruck bringen werden. Wahl Dr. Koiienschers in den Posener Stadtrat Bei den jüngst in Posen stattgefundenen Wahlen «fln Stadtrat wurde der Führer der Zionisten in Posen, der Vorsitzende des ״Jüdischen Volksrats‘‘ Posen, Herr Rechtsanwalt Dr. Kollenscher, in den Stadtrat gewählt. Wir behalten uns eine einfhende Würdigung dieser überaus bemerkenswerten atsache vor. Oie Arbeiten des jüdischen Volksrates in Posen In dem Augenblick, als das Schicksal der Provinz Posen (zweifelhaft wurde, bildete sich der Jüdische Volksrat in Posen, der es sich zur Aufgabe machte, die Interessen der Juden in Posen wahn»■ •»Innen und ihnen, wie auch immer die Posenschen Verhältnisse sich gestalten möchten, die Freiheit ihrer Entwicklung zu gewährleisten. Das zu diesem Zwecke herausgegebene Mitteilungsblatt des Jüdischen Volksrates in Posen, über dessen erstes Heft wir kurz berichtet haben und dessen zweites Heft uns soeben erliegt, gibt ein gutes BAki der Tätigkeit des Volksrates. In einem einleitenden ״Zgoda“ (EiiitrachD überschriebenen Artikel Ährt Dr. Paul Chone in ErwiderUng auf einen Artikel!des ^Dziennik posnansfci" aus, d«1 Kampf gegen die gegnerischen Interessen in!tosen müsse durchgeführt werden, aber unehrliche Kampfesart müsse aus diesem Kampf verbannt sein. Der Artikel führt dann aus, daß von polnischer Seite nur Ai häufig, insbesondere seitens untergeordneter Instanzen, hiergegen verstoßen würde. Religiöse Verhetzung, Boykott, Drohungen, öffentliche Bezeichirtmgen der Juden als Wucherer gehören in diese Rubrik unlauterer •Kampfesweise, die auf das entschiedenste zurückgewiesem wird. Im zweiten Artikel des Heftes wird von Dr. Julius Gallant die Forderung aufgestellt, daß die selbstständige Regelung Und Verwaltung des Schulwesens als vornehmste Forderung der nationalen Autonomie den Juden gewährt wird. Wirtschaftliche Fragen behandelt Dr. Kassel In dem darauffolgenden. Artikel. Dann begründet Dr. Kollenscher eingehend die Forderung der Umwandlung der Synagogen-Gemeinden in Volksgemeinden. Er geht von dem alten Judengesetz von 1847 aus, das seinen Zweck der Atomisierung des preußischen Judentums erreicht habe. Die Gegenwart fordere, daß die Aufgabe der Oemeinden nicht die religiösen Angelegenheiten seien über (Ke die größte Uneinigkeit herrsche, sondern die Wahrnehmung der allgemeinen jüdischen Interessen auf kulturellem, sozudem, politischem und wirtschaftlichen Gebiet Die meisten Oemeinden der Provinz Posen sieben geschlossen hinter dem Vcdksrat, der diese Forderungen vertritt. Nur die Gemeinde Posen hat es bisher gewagt, md* den Forderungen der Gegenwart zu entziehen. So lange die jüdische Gemeinde in Posen sich weigert, die Interessen des jüdischen Volkes zu vertreten, betrachtet der ■Jüdische Volksrat sich als die Volksgemeinde, der die Wahrnehmung aller Interessen obliegt. ״Wir haben die jüdische Volksgemeinde, wir haben sie eigener Kraft zu ■verdanken,“ so schließt der Artikel Dr. Koiienschers. Der jüdische Volksrat Posen kann sich in der Tat als Vertretung des gesamten jüdischen Volkes fühlen, nteht nur der nationaljüdischen Kreise, sondern auch;ie. Diese bereits bekannte Tatsache zeigt der Orthodoxie in ItoswV'״Yr und Nationalismus“. Er begründet den von der Orthodoxie jetzt vertretenen Standpunkt, daß die Juden eine Religionsnation sind, indem er in der Oeschichte des jüdischen Volkes von der ersten Zeit an an Hand der Bibel nachiweist, daß die Juden stets als ein Volk empfunden worden sind und sagt mit Recht an einer Stelle: ״Wer wollte es wagen, im diesem Oebet (die Schmone essre) für ״Volk“ das Wort ״Glaubensgemeinschaft“ zu setzen?" Wenn er sich im weiteren Teil seiner Ausführungen gegen einen ״rohen“ Nationalismus verwahrt der da sagt, ״wir wollen uns einen Namen machen“ und dem die jüdische Auffassung gegenüberstellt, die sagt, ,,wir wollen dir, o Gott, einen. Namen machen,“ so vertritt er damit einen Standpimkt, der auch vom zionistischer Seite immer wieder vertreten wurde. — Interessant ist dann auch die geschichtliche Uebersicht von Betty Köllenscher «über die Juden der Provinz Posen. Das Mitteilungsblatt gewährt uns aber auch Einblick in die Arbeiten des Jüdischen Volksrates im einzelnen. Wir erfahren, daß ein besonderes Dezernat für Geiselfürsorge gebildet worden ist und erfahren, daß Vertreter des Jüdischen Volksrates Posen durch Vermittlung des obersten polnischen ,Volksrates Posen Erlaubnis zum Besuch« der Interniertenlager erhalten haben. Ueber die Umwandlung des Schulwesens bestehen ebenfalls Verhandlungen und ein Rundschreiben an die Synagogengemeinden fordert diese auf, jhre diesbezüglichen Vorschläge dem Jüdischen ,Volksrat!tosen zu unterbreiten. Dasselbe Rundschreiben gibt auch eine Anweisung an alle Gemeinden, in dem deutsch-polnischen Nationalitätenkampf strikte NeUiralität zu bewahren, die allein ein friedliches Leben mit den beiden Parteien gewährleisten kann. Ein wichtiger Erfolg der Arbeiten des Volksrates ist es auch, daß der oberste polnische Volksrat ausdrücklich festgestellt hat, daß örtliche Verwaltungsstellen nicht befugt sind, Kontributionen und Strafgelder zu erheben oder fnternierungen vorzunehmen und daß (der polnische Volksrat in solchen Fällen auf «Vermittlung des Jüdischen Volkerats einschreiten wird. Auch die wirtschaftlichen Fragen werden vom Jüdischen VoBcsrat in Posen eingehend bearbeitet. Eine besondere Wirtschaftskommission ist eingesetzt worden, die folgende Ausschüsse gebildet hat: 1. Ein Ausschuß zur Sammlung von statistischem Material über die Beteiligung der Juden am wirtschaftlichen Leben und die •Bekämpfung antijüdischer Bestrebungen im Berufsleben. 2. Ein Ausschuß für Kreditgenossenschaftslcben und Finanzierungen. 3. Fachausschüsse. Die Wirtschafts-Kommission hat an die Synagogengemeinden und Vertrauensmänner in einem Rundschreiben die Aufforderung gerichtet, daß jüdische Kaufleute, Indhistrielle, Gewerbetreibende Und Handweiter ihre wirtschaftliche Position nicht ohne ,weiteres aufgeben sollen; wo sie dies beabsichtigen, wird die Wirtschaft»■ Kommission versuchen, andere jüdische Kräfte an ihre Stelle zu setzen. Das außerordentlich reichhaltige Miticihingsblatt zeigt, mit welcher Umsicht der Jüdische Volksrat Posen die Interessen der jüdischen ,Bevölkerung wahnaramt. Er ist mit Erfolg bemüht, die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Fragen, die für das Judentum Posen, heute zu lösen sind, in befriedigender Weise 291 behandeln. Bericht der Verhandlungen an! der Londoner Zionistenkonferenz Wir veröffentlichen nachstehend einen ausführlichen Bericht über die Sitzungen der Londoner Zionisten konferenz, den wir dem ״Jewish Chronkde" entnehmen: Die Londoner Ztonistenfconferenz wurde am Mon tag, den 3. März, im Hoiborn-Restaurant eröffnet und an den beiden folgenden Tagen tortgesetzt. Nachstehend geben wir die Präsenzliste der Konferenz wieder: Vom E. A. C.: Dr. Victor Jacobson, Dr. Sdimnrja Levin, Nahum Sokoiow, Dr. Chajtm Weianann. Vom Großen Actions-Komitee: Ussischkin, Jean Fischer, Leo Motzkin, A. PodMsdhewski, I. A. Rosoft und Julius Simon. Vom Nationattonds: N. de Uemc. Aus Pa lästma: David JeBüt, Berlin, Wiikansky, Eisenfcerg und Dizengoff. Aus den Vereinigten Staaten: Cäpt. Abraham Tuten, Jacob de Haas, Dr. Bernard Flexuer, Mib Mary Fels, Prof. Felix Frankfurter, Bernhard Rosenblatt, Ed ward Gans, Prof. Nahum Stousdh, J. Barondess, Jacob Fischnvann, Peter Schweitzer, Peter Schweitzer und Benjamin Cohen. Südafrika: S. OoMreidh. Neu Seeland: Louis Phillips. England: Englrsh Zionist Fede ration: Rabbiner J. K. Goldbloom, P. Goodman, M. Stare und L. Pilichowski. Order of Ancient Macca beatis: H. Sacher. Frankreich: Schapiro, Cherchewsk! und E. F. Bronstein. Aegypten: M. Rappaport Italien: Rabbiner Dante Lattes und Batifici. Rußland; 1. Boaoff. Polen.• Falbstem, Lewite und Pödüsdtewslä. Schweiz. Dr. Bruns «rihwik und Marx. Tscbedtostovakien: Leo Herrmann. Ji&ostavien: Capt. Albala und Dr. Law Stern. Tunis: M. Segail. Saloniki: Dt Ftorentin. Boale Zion: Dr. M, SyrMn, S. Kaplansky, Meyer, Schochat, Romanowsky und Troub. Misrachi: Oberrabbiner M Berlin, Gold, Silver, Aschiusky, Lewmthai, Dr. V. Schon fieki und J. M. Joffey, sowie die Herren S. Karten und S. Bubtick. Stockholm: J. FinJceistein. Belgien: D. Horowitz, Oskar Fischer und Jean Fischer. Aigen tinien: Leon Simon. Organisation 8- - - ---- - •i״ -־1 ' ־ .- - Die erste öffentliche Sitzung׳ der Lcadoner Zionisten konferenz wurde am Montag im First Avenue-Hotel abgehalten. Den Vorsitz hatte Dr. Sdunarja Lev in. Herr Albert M. Hyarnson begrüßte die Konferenz und sagte, daß er eben aus Pans zurüdegekehrt sei mit dem Aufträge, der Konferenz einen kurzen Bericht zu erstatten. Dr. Weizmarm wollte von Paris am Kaistag Abend zurückkehren und wünschte am Mittwoch zur Konferenz zu sprechen. Er, Hyamson, wolle Dr. Weizmanns Bericht nicht vorgreifen, aber er nehme sich die Freiheit, die Konferenz und das ganze jüdische Volk zu dem, was am Donnerstag Nachmittag in Paris geschehen sei, zu beglückwünsch«1. Sie hätten allai Grund, mit dem, was bei dieser Gelegenheit vertäutet sei, zufrieden zu sein. Es wäre absolut gerechtfertigt zu sagen, daß ihren Vertretern kein besserer Empfang hätte zuteil werden können. Ke Konferenz würde das, wfis sich ereignet hätte, begreifen, wenn er ihr er zählte, daß Herr Balfour den zionistischen Vertre tern nach Schluß der Sitzung eine Botschaft geschickt habe, in der er ihnen zu dem errungenen Erfolge Glück wünschte. Ferner habe Herr Tard ieu im Namen der französischen Regierung der Presse eine Mittei hing zur Veröffentlichung übergeben, in der er zum Ausdruck brachte, daß die zionistischen Vorschläge einstimmig von der Konferenz angenommen seien und daß von seiten der französischen Regierung aus kein Einwand erhöbet! werden würde, Palästina unter den Schutz des Völker bundes mit England als Mandatar zu stellen. Herrn Hyamsons Rede wurde der Konferenz ins Jidische und Hebräische übersetzt. Der Vorsitzende sagte, man müsse die Größe dieses Augenblicks, in welchem das Ungemach, das uns die christliche Welt während zweier Jahrtausende zugefügt hätte, ausgeglichen werde, würdigen. Kese Nachrichten Würden beim ganzen jüdischen Volke Freude und Er bobenheit auslösen. Das Telegramm von Dr. Weizmarm und N. Soko low und Ussischkin wurde verlesen. (Bereits in Nr. 18 der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlicht.) Ke Konferenz trat sodann in die Verhandlungen über den Bericht der Organisatiortskomjnission ein. Herr Leo Herrmann, der das Referat hielt, betonte, daß die Organisierungsarbeit niemals nötiger gewesen sei als im Augenblick. Man wäre erst im Beginn der Arbeit in Palästina und für Palästina. Der Krieg habe die Organisation nicht zerstören können, und trotz des Kanonendonners wären die Klänge der HatikWah nicht verstummt, und die Zionisten hätten sich enger an einander geschlossen. Einige Assimilanten hätten geweissagt, daß der Krieg den Zionismus töten würde, aber ihre Prophezeiungen hätten sich als falsch er wiesen Anstatt geschwächt zu werden, haben unsere Reihen großen Zuwachs erhalten. Keine politische Kon stellation hätte die fundamentale Einheitlichkeit der Organisation zerstören können. Das Büro in KSopen hagen hätte sie in die Möglichkeit versetzt, mit der gesamten Bewegung in Fühlung zu bleiben. Der Krieg