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Jüdische Rundschau · 1919-03-25 · Heft 22 (25.3.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 22 (25.3.1919)
Date
1919-03-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 166 Die Inden und der deutsche Verfassungsentwurf ln den Berichten der Tageszeitungen über die fDebatte in der Weimarer Nationalversammlung über den Verfassungsentwurf wurde auch eine Rede des Abgeordneten der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Dr. Oscar Cohn zitiert, in der dieser über die Rechte der jüdischen Minderheit in!Deutschland gesprochen hat. Wir sind absichtlich damais nicht auf diese Rede eingegangen, weil wir das stenographische Protokoll abwarten wollten. Nachdem dieses erschienen ist, geben wir nachstehend zunächst den Wortlaut des betreffenden Passus seiner Rede wieder: ״. . . . Einen Blick auf den Artikel 40: Den fremdsprachlichen Volteteilen des Reiches darf ihre freie volkstümliche Entwicklung sowie der Gebrauch ihrer Muttersprache nicht beeinträchtigt werden. Mehrere Redner haben heute diesem Vorschlag des Entwurfs Beifall gezollt. Ich kann mich nicht ganz «uschließen. Der Entwurf bietet zu wenig; er bietet m wenig, Indem er die Berücksichtigung dessen, was man nationale Minderheit nennt, allein auf die fremde Sprache abstellt. Es gibt nationale Minderheiten in Deutschland, die deutsch als ihre Mutterspräche sprechen; ich erinnere vor allem an die Wenden der Lausitz, die sich ja jetzt auch geregt haben. Ich kann mir sehr wohl einen Zustand vorstellen, bei dem der Rest der in unseren Grenzen verbleibenden polnisehen Bevölkerung durch eine freie, die Schul- und nationalen Bedürfnisse der Bevölkerung pflegende Gesetzgebung und Verwaltung dahin gebracht wird, wohin doch fremde Volkssplitter in anderen Ländern gekommen sind, daß sie nämlich das Deutsche als ihre Muttersprache annebmen und doch ein fremdnationaler Volksteil bleiben, Ich will hei dieser Gelegenheit nicht ausführlich von der sehr interessanten und sehr wichtigen Frage sprechen, ob nicht das, was ich gesagt habe, auch auf die jüdische Nationalität zutrifft. Angesichts der Wandlungen, die in dieser Frage jetzt in der Welt• Politik und im Bewußtsein der Oeffentüchkeit vor sich gegangen sind, ferner gegenüber der Tatsache, daß die Friedenskonferenz das jüdische Volk als eine selbständige Nation anerkennen wird, muß die Frage entstehen und beantwortet werden, ob nicht auch für die nationalen Minderheitsrechte der Juden in der Verfassung vorgesorgt werden muß. Das werden die Herren und Damen nicht tun wollen, die auf dem Standpunkt stehen, in Deutschland gebe es keine nationale Judenfrage. Aber dieser Standpunkt Ist bekanntlich nicht unangefoebten, und ich für meine Person halte ihn für falsch. Sehen Sie auf weite Kreise gerade unter dem besten jüdischen Nachwuchs, in dem der Zionismus, die nationale Auffassung des Judentums, von Tag zu Tag stärker wird! Sehen Sie auf diese Volksteile und Sie werden allerdings in kurzer Zeit vor die Frage gestellt sein, ob nicht auch dem jüdischen Volke nationale Minderheitsrechte einzuräumen sind wie den Wenden und den Polen. Ich meine also, daß der Artikel 40 nach dieser Richtung geändert werden muß." Der von Oscar Cohn hier vertretene Standpunkt deckt sich durchaus mit demjenigen, den wir schon vor geraumer Zeit in einem Leitartikel der ״Jüdischen Rundschau" vertreten haben. Es bedeutet unzweifelhaft einen großen Fortschritt in der deutschen Politik, daß man die Existenz nationaler Minderheiten anerkennt und daß, wie es in dem von Oscar Cohn zitirten Artikel 40 heißt, ihre freie volkstümliche Entwicklung unter Gebrauch ihrer Muttersprache nicht beeinträchtigt werden soll. Diese Forderung ist durch die Kornmission inzwischen noch etwas abgeschwächt worden, so daß jetzt nur von Rücksichtnahme auf die fremdsprachigen Volksteile die Rede ist. Von unserem jüdisehen Standpunkte aus müssen wir aber gegen diese Forderung deshalb Verwahrung einlegen, weil sie auf die Juden, die ja nicht fremdsprachig sind, nicht anwendbar ist, und weil mit der Annahme dieses Artikels, besonders wenn die Trennung von Kirche und Staat erfolgt, überhaupt keine Rechte der jüdischen Bevölkerung, in Deutschland mehr anerkannt zu werden brauchen. Es darf nicht durch die Annahme eines derartigen Passus jede Entwicklung der deutschen Juden abgeschnitten werden. Es muß infolgedessen verlangt werden, daß der Ausdruck ״fremdsprachig" etwa durch ״fremdstämmig“ ersetzt wird, jedenfalls ist die Rede Dr. Oscar Cohns sehr bemerkenswert, weil In ihr zum ersten Male vor der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung die Forderungen des jüdischen Volkes nach freier Ausgestaltung des jüdischen Lebens in Deutschland erhoben worden ist. Eine Zusammenkunft mit den russischen und ukrainischen Delegierten Am Sonntag, den 16. März, fand anläßlich der Anwesenheit der russischen und ukrainischen Delegierten für die Nationalräte-Konferenz in Paris in den Räumen des Zionistischen Büros e ine Zusammenkunft im engeren Kreise statt. Der Geadiäftsführende Ausschuß sowie ein großer Teil der in Berlin befindlichen Mitglieder des Zentralkomitees der Zionistischen Vereinigung für Deutschland waren erschienen. Nach einer Begrüßung durch Herrn Dr. Klee wies Herr Professor Warburg auf die unersdhütterliehe Einigkeit der Zionisten aller Länder hin, die nicht von den außerpolitischen Begebenheiten abhängig sei, und die es bewirke, daß man sid» heute in aller Treue und in gleicher Arbeitsfreude und Zukunftshoffnung zusam menfinde. Sodann erstattete das Mitglied des großen A.-C., Herr Boris G o 1 d b e r g aus Petrograd, nach herzlichen Dankesworten einen Bericht über die Entwicklung des Zionismus in Rußland, der sich inhaltlich vielfach mit seinen Ausführungen auf der Versammlung am 17. März, über die an anderer Stelle der ״Rundschau" berichtet wird, deckte. Während der Zionismus in Deutschland sich in der letzten Zeit mehr mit der inneren Ausgestaltung der zionistischen Menschen beschäftigt habe, sei inan in Rußland hauptsächlich organisatorisch vorgegangen. In Rußland gäbe es jetzt keine eigentlichen Gegner des Palästinagedankens mehr. Die Hechaluz- Bewegung sei seit 1918 in starkem! Wachstum begriffen. Man habe jetzt überall Omppen von Bauhand werkern zur Vorbereitung für Palästina zusammengestellt Um eine Uebersicht über die für Palästina verfügbaren Kräfte zu gewinnen, habe die Zionistische Organisation in Rußland eine Enquete veranstaltet, die besonders die Angehörigen der landwirtschaftlichen und hatndwerkliehen Berufe ermitteln soll. Da die Auswanderung«- Bewegung in Rußland gegenwärtig von elementarer Stärke sei, so würde es m Palästina zu einer Kata- Strophe kommen, wenn nicht regulierend, eingegriffen werden würde. Man habe die Errichtung eines zentralen Uebersiedlungsbüros beschlossen. Die Vorbereitung sei nach Möglichkeit in Arbeitsgruppen gedacht, die nach professionellen Grundsätzen zu gliedern und über ganz Rußland zu verteilen seien. Wenn dann von Palästina mehrere Vertreter einer bestimmten Berufsklasse verlangt würden, so sei man auf diese Weise in der Lage, die richtigen Leute an die richtige Stelle zu setzen. Auch andere wirtschaftliche Gruppen mit mittelgroßen Kapitalien wie etwa die Achusagesellschaften seien geschaffen. Beiträge für die zionistische Organisation seien nicht so sehr von den Reichen aufgebracht worden, wie von den zionistischen Massen. Das Budget der zionistischen Organisation, das sich vor dem Kriege auf 10—12 000 Rubel belief, habe im Jahre 1918: 1060 000 Rubel betragen. Nicht aus Furcht vor den Bolschewiki sei die zionistische Bewegung so gewachsen. Bereits vor der Herrschaft der Sowjets habe der zionistische Gedanke die jüdisehen Massen ergriffen. Hierauf ergriff Herr A. Idelsohn, ebenfalls Mitglied des A.-C., das Wort. Die Delegierten aus Rußland und der Ukraine, die in Berlin so zufällig zusammengetroffen seien, führen jetzt zunächst nach London. Wenn aud! die Zionistenkonferenz bereits beendet sei, so beginne die eigentliche Arbeit in den Kommissionen erst. Sie würden sich freuen, wenn ihnen »« Berlin Gelegenheit geboten würde, das Kolomsationsprogramm, das die Zionistische Vereinigung für Deutschland aufgestelit habe, kennen zu lernen. Nach ihm sprach Herr Dr. Salkind aus Kiew, der die unzertrennbare Einigkeit der Zionisten betonte. Der Delegierte aus der Ukraine Herr Alexander Ooldstein, der Vorsitzende der .,k'einen Natov>alVersammlung" gedachte der deutschen Zionisten, die als Soldaten nach der Ukraine gekommen waren, und von denen keiner verfehlt hätte, sich mit den ukrainisehen Zionisten in Verbindung zu setzen. Das Schicksal der jüdischen Masse in der Ukraine sei hart. Nach dem Schreckensregiment des Hetman habe sich die Regierung Petliura gegenüber den Pogromen neutral verhalten. Jetzt herrschten die Bolschewiki in der Ukraine. Der Redner verwies auf die Arbeit des Vor- Parlaments, die sehr ergebnisreich gewesen sei. Lehr- und Erziehungsinstitute, Konversat'.onskurse seien in der ganzen Ukraine eingerichtet worden. Der Redner machte sodann den Vorschlag, eine Palästinakonferenz der Juden aller Länder einzuberufen, die das Palästina- Programm zu bearbeiten habe. Hierauf sprach Herr Kaplan aus Kiew. Er begann in hebräischer Sprache und fuhr dann auf jidisch fort. Der Zionismus sei vor der Revolution in Südrußland mehr eine Sache der ״Balebattim" gewesen, jetzt sei er in die breiten Massen gedrungen und zu einer wahren Volksbewegung geworden. Die Arbeiten für die nationale Autonomie sei durch das brutale Verhalten der deutsdien Okkupationsbehörden behindert worden. Im Augenblick sei allerdings jede Arbeit wieder durch die Bolschewistenherrschaft unmöglich gemacht. Im übrigen sei die Regelung der nationalen Autonomie nicht allein eine Angelegenheit für den Jüdischen Nationalrat der Ukraine, sondern vor allem für den Weltkongreß. Für die Kolonisation Palästinas entwickelte der Redner ein sozial!- stisches Programm, indem er forderte, daß die Arbeit in Stadt und Dorf, die vor allem von Juden zu leisten sei, unter der Kontrolle der Gemeinschaft zu geschehen habe. Der Arbeiter sei der Träger der Renaissance der jüdischen Arbeit in Erez Jisrael. Sodann begrüßte der zufällig■ in Berlin weilende Herr Estermann aus Hamburg die russischen und ukrainischen Gäste im Namen der Zionisten in! der deutschen Provinz. Herr Davis Tri et sch schlug eine Besprechung der Palästinafrage für Dienstag, den 18. März vor, die in der Tat stattgefunden hat. Hierauf sprach Herr Blumenfeld über die starke Geschlossen-■ heit, die in den entscheidenden Fragen zwischen der russischen und der deutschen zionistischen Organisation bestände. Die Schlußrede hielt Herr Rechtsanwalt Dr. Klee, der daran erinnerte, daß in diesem Zimmer des EAC. jahrelang die entscheidenden Sitzungen der zionistischen Bewegungen stattgefunden hätten, Und daß es ihn mit einer gewissen Wehmut erfülle, daß dieser Raum nun seine Bedeutung wohl Wr immer verloren habe. Die heutige Sitzung sei wiederum ein neues Nr. 22 Nr. 22 Symbol für die Einigkeit des Zionismus Das Zentralbureau sei zwar zunächst nach London verlegt worden, doch sei zu hoffen, daß es dort nicht lange bleiben, sondern dorthin verlegt werde, wohin es seinem ganzen Wesen nach gehöre, nach Jerusalem. ״Die Zukunft des j&dischen Volkes" Zu einer Ungemein eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich die vom der ״Berliner Zionistischen Verein!- gtmg“ am Montag den 17. März im Brüdervereinshaus einberufene große öffentliche Versammlung. Lange vor Beginn war der Saal des Brüdervereinshauses von den zahlreich erschienenen Mitgliedern der ״Berliner Zionistische Vereinigung‘‘ und Gästen überfüllt. Viele Hunderte konnten keinen Einlaß mehr finden. Der Vorsitzende der Berliner Zionistischen Vereinigung Dr. Egon Rosenberg eröffnete die Versammlung und erteilte zunächst Herrn Professor Warburg, dean Präsidenten des Zionistischen Actions-Comitees das Wort zu einer Begrüßungsansprache an die Vertreter des Zionistischen Zentralkomitees aus Petrograd und des jüdischen Nationalrats für die Ukraine. Der Redner richtete herzliche Begrüßungsworte an die Freunde, die aus dem fernen Osten nach nahezu fünfjähriger Trennung hier wieder erschienen sind und dadurch die Einheit unserer Bewegung, die, wie der Redner mit Ge nugtuung hervorhob, auch während des Krieges nicht gestört war, äußerlich dokumentieren. Rechtsanwalt Dr. Klee begrüßte die Herren Im Namen der Zionistischen Vereinigung* für Deutschland und wies auf die Jahreskonferenz hin, welche durch die fetzten bedeutsamen Vorkommnisse bei der Friedenskonferenz zu historischer Bedeutung für unsere gesamte Bewegung gewesen sei. Hierauf sprach Herr Boris Goldberg, Mitglied des Zionistischen Zentralkomitees in Petrograd. Er dankte den Vorrednern für die warmen Begrüßungsworte Und gab eine ungemein fesselnde Schilderung des zionistischen Lebens 1m bolschewistischen Rußland. Trotz der ungeheuren Schwierigkeiten, unter denen die Organisation in Rußland arbeite, sei es gelungen^ in der großen Vorbereitungsarbeit, die uns jetzt bevorsteht Bedeutendes zu leisten. Eine ganze Reihe von Gesellschaften, ausgerüstet mit namhaften Kapitalien sei gegründet worden, die im gegebenen Zeitpunkte an dem Neuaufbau Palästinas arbeiten würden. Herr Goldberg gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß er hier m Deutschland m den wenigen Tagen seiner Anwesenheit konstatieren konnte, daß der deutsche Zionismus in vieler Beziehung eine ähnliche Entwicklung genommen habe, wie der Zionismus in Rußland, und er verspräche sich für die Zukunft von dem Zusammenarbeiten der deutsdien und der russischen Zionisten viel Ersprießliches für unsere Aufgaben in Palästina. Mit Spannung vernahm die Versammlung die Rede des gegenwärtige;! Vorsitzenden der ״kleinen jüdischen Nationalversammlung‘‘ in der Ukraine, Alexander Golds te i n. Er sprach von der symptomatischen Bedeutung der Tatsache, daß gerade nach der russischen Revolution, als die Ketten der Reditlosen gefallen waren und der Assimilation freie Bahn gewährt Worden war, die zionistische Bewegung Rußlands einen großen Aufschwung genommen habe. Die Wahlen zur Konstituante, die Wahlen zum jüdischen Kongreß, die Gemeindewahlen und die Wahlen zur Nationalversammlung in der Ukraine zeigten zur Genüge, wie tief das russische Judentum zionisiert sei. Jetzt steht der zionistischen Organisation die Aufgabe vor, diese bereits zionistische Judenheit zu hebräisieren. Damit die Sprachenfrage in Palästina nicht auftauche, muß von vornherein dafür gesorgt werden, daß die zu übersiedelnden Massen noch vor ihrer Abreise die hebräische Sprache, wenn auch ganz fluchtig, erlernen. Er sprach dann von den Folgen des bolschewistischen Experiments für die wirtschaftliche Lage der russischen Juden und vom Ausmaß der zu erwartenden Emigration. Für alle Ewigkeit werde die Tatsache bestehen bleiben, daß, in dem Augenblick, als das russische Judentum die Möglichkeit bekam, seinen Willen unbehindert zu bekunden, es ihn national und zionistisch bekundete. Zur Zeit unserer ersten Revohition war die Diaspora: Aegypten., der Führer: Moses und das Ziel: Pal äs tin a. - Zur Zeit der zweiten Revolution war die Diaspora Babylon der Führer: Esra und das Ziel wieder: Palästina. Jetzt Ist die Diaspora bereits die §'.. Diese Worte erweckten den stürmischen Beifall der ge- Samten Zuhörerschaft. An der Hand der Worte Herzls besprach Kurt B1 u m e n f e 1 d die ewigen I nhalte des Zionismus und die politische Bedeutung der Pariser Verhandlungen vom 27. Februar. War doch bis jetzt das Hauptargument der Assimilanten im Westen, die zionistische Idee sei eine Utopie, die von ernstdenkenden Menschen nicht ernst genommen werden kann. Heute dürfen wir jubelnd der Welt Sonnten, daß Im Rat der Völker unsere Frage in unserem Sinne behandelt und gelöst worden ist. Es ist aber gut, am Tage des Erfolges an das Ewige zu denken und sich von Erfolge nicht irre machen zu lassen. Er konstatierte dann mit Freude die Einigkeit und •die innere Uebereinstimmung mit den Genossen aus Rußland und schloß mit den prophetischen Worten Herzls, daß die Sach« der Befreiung der ■Juden eine Sache der Menschheit werden wird. Der Vorsitzende der ukrainischen Volksfraktion ״Zeire-Zion“ Herr Elieser Kaplan, sprach jidisch. Die Erfolge des politischen Zionismus können nur dann dem jüdischen Volke und den arbeitenden Elementen im Judentum zugute kommen^ wenn eine planmäßige auf den Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit beruhende kolonisatorische Tätigkeit s ch dazugese.len wird. Der Redner freute sich darüber, daß die Forderung der Natio■ nalisierung des Bodens auch innerhalb des deutsdien Ziomsmus Wurzel zu schlagen beginnt. Eine aus jüdischen Grundbesitzern bestehende Gesellschaft, die arabische Arbeiter beschäftigt und den Kapital!*• mus fördert, könne keine jüdische Gesellschaft bilden. An Stelle der kapitalistischen. Kolonisation muß eine nationale treten, eine jüdische Arbeiterkokinisation. Ueber die große innere Bedeutung, die der Erfolg vom 27. Februar für die geistige Gesinnung der Zionisten seinem ei mann. W Oie Verwi eine neue! Schwelle v ist der gro in dem ו reinigen h, der Urnkel Reinigung IVeihe un» »as tai tung Berlin, der Kultur Str. 159, e peichhaltigr Berlin, (ried Leh RosenthaUi a'fr“. Anf Stettin «bend bei jacob. T Zionisten! S Der h ran Thor! jüdischen Fhora-Spe Anzahl un sendet w mseren V il'.e unser! Gehende Synagoge! »ier eine laiästinen ’hora-Spe and■ des Reicht!!es Jüdis msere Zei F0V d [ezeichnet >r. A: Jü. d!ettT >r. F leyer «f. d jery r. iernh Ge uoio 2 C Ibr.!rate 1t 1■ •r. [.

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