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Jüdische Rundschau · 1919-03-11 · Heft 18 (11.3.1919) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 18 (11.3.1919)
Date
1919-03-11
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 18 Nr. 18 JUED1SGHE RUNDSCHAU Seite 139 leutig vor feilen hat 1 für da* md nah«- :n Volk« o 11 g r e B 1 is ch e r wie wir angresses!gemeinen daß zur 1 für die wirklichen und erst 1 ZU promuß ein lenschheit für eine Entwich Es lebe inige Zu• Trennung 5s Judenthodoxen i hervor, ein stürongresses ige legte, •r Redak- נ S c h i t ־ Dichter ler Komtine Buid Last, Rumänien u r w i c z er natioudezionist national- Wintdie pols Furcht• I Frauen n. Längst m Kriege raren, an id Quäle• :n Mittel- 1 den allen Teiles aanals um?stimmt« gewissen n Frieden »haß, eine lieser Be- 1 Lebens-?merkbar, rditbarcr t Juden, n fahren,! Lebenssie Juden stets das nd jeder iten sein der man Solche ■r Tages- :r H. D. über die en angech einer tere einwurden, niedriger er Hand tser ein■!plündern ie Straße e nachts : werden, jüdischen iien Bevon Haß natürlich vi wurde Taft und ikat, das aten und jüdische Fod fan- Gerichts trgument Pogrom sondern •dienden! sich um rer La zalen war. Haierdings rieht man die Juden zum Heere ein, das vornehmlich zum Kampf gegen die Ukraine be- (timmt ist. Dabei scheut man sich nicht, zu den brutakten Mitteln zu greifen, um den Juden das Entweichen zti ermöglichen. Man schließt sie in die Kasernen, nimmt ihnen die Kleidung fort, so daß sie gezwungen sind, dort zu bleiben. Wie unter den heutigen Verhütnissen die Lage der Juden in einem polnischen Heere ist, wird man sich recht gut vorstellen können. Dieser elementare Ausbruch nationalistischen Hasse« hat natürlich eine ganze Reihe von Ursachen. Zunächst ist es die Verwilderung• der Soldateska eine typische Erscheinung in besiegten und wirtschaftlich zerbrochenen lindem. Man muß sich erinnern, daß die Polen zu Beginn Je Krieges die Truppen der Mittelmächte mit ehrlidier Begeisterung empfingen, da sie in ihnen eine Erlösung von der russischen Gewaltherrschaft sahen. Der russisehe Staat, der, wie es in gleicher Weise in Deutsch- Sand geschah, Staat und Nation fälschlich identifizierte, hatte versucht, die Polen zu russifizieren. Nach der Zwei-Kaiserproklamation im Jahre 1dl5 glaubten nun die Polen, daß ihre Freiheitsstunde angebrochen sei. Die deutschen Okkupationsbehörden haben aber durch die gänzlich unpolitisch geleitete Wirtschaft der Militärs unter den Polen so furchtbar durch Pedanterie, Zwangsmaßregeln und Requisitionen gehaust, daß d!s Polen sich fast nach der russischen Herrschaft zurücksehnten. Der Rückzug der Zentralmächte wurde für die Polen das Ventil, durch das sie die ganze aufgespeicherte Wut und nationalistische Energie ausströmen ließen. Selbst nur nadi dem Prinzip der Identität von Staat und Nation regiert, hat der Begriff des Selbstbestimmungsrechtes der Völker in ihren Köpfen noch keine klare form angenommen. Für sie ist dieses Recht kein Ausdruck der Gerechtigkeit, sondern nur die willkommene Handhabe, die imperialistische, nationalistische Politik zu treiben, die sie bei den großen, sie unterdrückenden Mächten gesehen haben. Uralte, durch Beamte und Priester in sie gepflanzte und großgezüditete Instinkte gegen die Juden weiden in ihnen wach und verbinden sich bei ihrer natürlichen Wildheit und Leidenschaft mit Empfindungen der Rachsucht, die wähl- und kritiklos die Juden zum Opfer nehmen. Der Antisemitismus in Polen existierte ja nun freilich schon vor dem Kriege, von den Russen aus politischen Gründen etwas eingcdämmt. Die überlegene Intelligenz und Fähigkeit der Juden war ihnen ein Dorn im Auge, ohne daß sie in der Lage gewesen wären, ihrerseits gleichwertige Fälligkeiten entgegenzusetzen. Man wandte damals die Mittel des wirtschaftlichen Boykotts an. Während des Krieges haben sich natürlich die wirtschaftlichen Gegensätze n«dt verschärft, und die Juden, furchtbar in die Enge getrieben, hatten schwer um Äire Existenz _pt ringen. Jetzt will man das Chaos und die Formlosigkeit der polnischen Gesellschaft benutzen, um die Juden ein für alle mal tot zU machen, und! als gewichtige Faktoren aus dem polnischen Leben auszuschalten. In diesem Bestreben ist das ganze!Klinische Volk einig. Man will keine nationale Minderheit anerkennen, man will um jeden Preis polonisieren. Nur so ist zu erklären, daß selbst die polnische Intelligenz der Bewegung nicht nur neutral zusieht, sondern sie aktiv unterstützt Es scheint kaum glaublieh, doch ist es Tatsache, daß Pi 1 sudsky, der gegenwärtige Führer der polnischen Nation, einer jüdischen Deputation gegenüber erklärte, daß er bisher kein Antisemit gewesen sei, daß er aber, nachdem er die Stimmung in den polnischen Massen und die Haltung der Juden kennen gelernt habe, sich nicht mehr wundere, daß der polnische Staatskörper das jüdische Element als Fremdkörper betrachte und bestrebt sei, ihn abzustoßen. Pi 1 sudsky meinte, daß die Pogrome in Lemberg und Kielce, die er keineswegs leugnete, noch nicht einmal der wahre Ausdruck der Volks- Stimmung gegen die Juden seien. Daß nicht poch mehr Pogrome stattgefumden hätten, sei nur ״auf die Gewalttaten abgeneigte Natur der Polen zurückzuführen.“ Etwas vorsichtiger äußerte sich der ehemalige!*ianist und jetzige Ministerpräsident Paderewski, der jedoch offenbar wissentlich die Forderungen der nationalen Juden fälschte, indem er behauptete, daß die Juden die Anerkennung der jiddischen Sprache als Staats- Hnadhe und die Errichtung eines eigenen Gerichtswesens verlangten. Mau wagt es, das Argument vorzubringen, daß das nationale Judentum den Antisemitismus und die Poffrombewegting erzeugt haben. Als ob sich der Haß der Polen nicht ,gegen alle Juden richtet, gleichgültig, ob sie nationaljüdisch gesonnen sind oder nicht? Selbst wenn etwa die nationale Bewegung der Juden den!1ölen den Vorwand gibt, ihre Verfolgung fortzusetz«., «> ist es selbstverständlich, daß die Juden in Polen sich dadurch nicht in ihrer Treue zu ihrem Volke karren lassen. Im Gegenteil, je stärker das Selbstbewufitsein der Juden, je stärker und sicherer ihr Auftreten als Nation ist, um so mehr werden sie auf die Men Eindruck machen. Wenn ps allen Juden ins Bewußtsein gedrungen sein wird, daß die Tage gekommen sind, da ihre Zeit als heimatlose, überall nur geduldete Wanderer ein Ende erreicht hat, da sie ein von den Großmachten der Welt anerkanntes selbständiges Volk sind, da sie im Lande ihrer Väter eine sichere und eigene Heimstätte haben, wird es für sie auch leichter sein, die Angriffe der Polen abzuwehren. Damit sind freilich ,»ch nicht die Pogrome und Grausamkeiten aus der '*'eit geschafft. Noch werden sie der Willkür und Brutalität des ganzen polnischen Volkes ausgesetzt bieik•-«. Hier kann und muß die Friedenskonferenz Wandel *ebaffen. Ein Volk, das seine Selbständigkeit mißbraucht, hat kein Recht auf Freiheit. Die Polen werden den vereinigten Großmächten sichere Garantien geben müssen, daß sie das Selbstbestimmungs recht aller nationalen Sonderheiten innerhalb ihres Territoriums wahren, Garantien, jjaß die Juden dort nicht nur ihre« Lebens sicher existieren können, sondern daß sie auch das Recht haben, gemäß ihren Wünschen und ihrer nationalen Art zu leben. F. S. Pogromschrecken in der Ukraine Ein Mitarbeiter des Warschauer zionistischen Tageblattes ״Das jüdische Volk“, der am 15. Februar aus Odessa abreiste und am 21. Febr. nach Warschau kam, berichtet über die Lage der Juden in der Ukraine folgendes: Am 3. Febr. übernahmen die Bolschewisten die Herrschaff in E 1 i s a b e 111 g r a d. Einige Tage später gelang es jedoch der Petliura-Armee, die Bolschewisten zu besiegen, und nun wurde ein regelrechter Pogrom in der Stadt veranstaltet, wobei die Juden natürlich am meisten zu leiden hatten; einige zwanzig sind dabei umgekommen, und viele wurden verwundet. Mehrere Juden flüchteten nach Odessa; viele Juden wurden unterwegs aus den Zügen herausgeholt und geschlagen. Der verwilderte Mob zwang die Juden, barfuß im Schnee zu tanzen. Ein Jude, der nicht tanzen wollte, wurde erschossen. Viele wurden verwundet. Ein jüdischer Student wurde irrsinnig. Unterwegs traf der Korrespondent Juden, die aus B a 11 a (Gouv. Cherson) geflüchtet waren. Dort haben die Petliura-Armeen vor dem Rückzug einen grausamen Judenpogrom veranstaltet. Das Hauptargument gegen die Juden besteht in ihrer angeblichen Sympathie für den Bolschewismus, wenigstens nach Aussagen der Pogromhorden. Einen nicht weniger grausamen Pogrom veranstalteten die Petliura-Armeen in Proskurow in Podolien. Dort sollen dem mprdenden Pöbel viele Juden zum Opfer gefallen sein. Am 19. Febr. brachen auch in Rowno Unruhen gegen die Juden aus. Insbesondere unerträglich sind die Verhältnisse in den Zügen. Die Juden ziehen es vor, die Züge nicht zu benutzen. Dem Korrespondenten gelang es, nach Warschau zu kommen, nachdem er sich als Soldat verkleidet hatte. Aas aller Welt Pogrome in Buenos Aires. ln Buenos Aires haben, wie das Stockholmer ״J ü ־ dische Pressebüro“ meldet, Soldaten und Indianer, unterstützt von der Polizei mit der Begründung, den drohenden Bolschewismus bekämpfen zu wollen, einen Pogrom veranstaltet Sie überfielen das Juden viertel und ermordeten viele Juden. Statistik der Verloste der Lemberger Pogromopfer. Laut einer offiziellen Statistik, (Be von dem1 jüdisehen Komitee in Lemberg aufgestellt wurde, sind beim Lemberger Pogrom getötet worden; 36 Kaufleute, 11 Handwerker, 22 Berufslose, 2 Angehörige der Intelligenz, 2 deren Beruf unbekannt ist, zusammen 73 Personen. Verwundet wurden 124 Kaufleute, 26 Handwerker, 5 Arbeiter, 11 Handelsgehilfen, 2 Agenten, 1 Hausierer, Privatiers und Kinder, zusammen 271. Der materielle Schaden, der durch Brand, Raub und Plünderung entstanden ist, beträgt gegen 103 Mil- 1 i o n e n. De folgende statistische Tabelle bew׳eist, wie genau die Kommission gearbeitet hat, um den Schaden abzuschätzen. Geraubt, verbrannt und vernichtet wurden Kr. an Bargeld 11 172 797 an Wertsachen, Effekten und Schmuck 6 542980 Möbel 4 082 036 Bettzeug, Kleider und Wäsche 18 534 828 Waren 55 070 450 Werkstätten 1 092 450 Häuser 6591298 102 936 839 Oberstleutnant Wade und die nationale Autonomie der Juden in der Ukraine. Kürzlich ging durch die Presse ein Gerücht, wonach bei den letzten Verhandlungen wegen eines Waffen- Stillstandes zwischen Polen und der Ukraine der Vorsitzende der englischen Kommission in Men, Oberstleutnant Wade, den ukrainischen Delegierten geraten habe, den Juden keine politische Autonomie zu gewähren, da die Bauern von den Juden ausgesaugt wur den. Oberstleutnant Wade ermächtigt das ״Kcpetihagener Zionistische B ü r o“ za der Erklärung, daß er eine derartige Aeußerung niemals getan habe und daß die ganze Meldung auf Erfindung beruhe. Zionistische Bewegung Die Italien Ischen Zionisten an Wilson. Ate Präsident Wilson in Rom zum Besuch weilte, erhielt er von einer Deputation der italienischen Zionisten eine Dankadresse, die in künstlerischer Form auf koloriertem Pergament, nach Art der Zehn-Gebote- Palästina * Delegiertentag. Der GeschSftsführende Ausschuß und der Pal&stfna- Ausschuß der Zionistischen Vereinigung für Deutsch• land hat beschlossen, den Palüstina-Delegiertentag mit Rücksicht auf die augenblickliche innerpolitische Lage auf Ende April zu verschieben. Das genaue Datum wird baldigst bekanntgegeben werden. Tafeln, die eine Spalte in englischer, die andere in hebräischer Sprache ausgeführt ist. Die Adresse schließt laut dem ״Fewish Chronicle“ mit dem folgenden Passus: Herr Präsident! Die Zionisten Roms, der Ewigen Stadt, schulden Ihnen ihre herzliche Dankbarkeit für Ihre edle Haltung zugunsten der Sache, die ihrem Herzen so teuer ist. Wir sind sicher, daß Ihr Standpunkt und der Standpunkt der Alliierten gegenüber den Rechten der Völker und zugunsten der Wiedererrichtung Israels, in den Annalen der Geschichte mit unauslöschlicher Schrift verzeichnet sein werden. Die holländischen Delegierten für die Londoner Konferenz. Wie uns nachträglich gemeldet wird, hatte die holländische zionistische Organisation urs-prünglich Herrn Prof. O r n s t e i n, und da dieser verhindert war, Herrn Alfred Po Hak. sowie Herrn Henri Ed e rs h e i m für die Londoner Zionistenkonfereuz delegiert. Infolge Paßschwierigkeiten, sowie der Verschiebung der Konferenz konnte die holländische Abordnung nicht mehr rechtzeitig in London eintreffen. Zionistisches Leben in Aegypten. Das ״K open hagener Zionistische Büro“ berichtet: Tn Kairo fand am 26. Jan. eine Versammlung ägyptischer Schekelzahler statt. Hierbei wurden die Delegierten für die Londoner Konferenz gewählt (Jacob Kal eff z Zt. Schweiz, J. Rapoport, Alexandrien, und die Pa lästinenser Diesengoff und Yelün). Außerdem wurde beschlossen, die Friedenskonferenz um folgendes zu ersuchen: 1. Anerkennung der historischen An- Sprüche des jüdischen Volkes auf Palästina gemäß der englischen Regierungserklärung. 2. (Die Schaffung solcher politischen, administrativen und ökonomischen Bedingungen in Palästina, die unter dem Schutze Groß- Britanniens als Mandatar des Völkerbundes die Ent- Wicklung Palästinas zu einem jüdischen Gemeinwesen sichern. 3. Festsetzung der historischen Grenzen Palästinas. 4. Volle Gleichheit vor dem Gesetz für die Juden aller Länder. 5. Kulturelle und politische nationale Autonomie für die Juden in den Ländern jüdischer Massensiedlimg. Vom Zionismus bei den Kriegsgefangenen in Sibirien. Wir entnehmen einem Brief von Hans Kohn, dem Angehörigen des Prager ״Barkochba“, der als Kriegsgefangener in Nowo Nikolajewsk (Sibi riet!) sich befindet, vom! 9. Dez. 1918 folgendes: ״Wir haben jetzt alle nur einen Gedanken, möglichst schnell nach Palästina zu gelangen, uns, die wir jetzt durch vier oder fünf Jahre der Heimat und den Mensehen dort sowieso fremd geworden sind, fällt das Ablösen von alten Verhältnissen nicht schwer. Ich stehe in Verhandlungen mit dein ״Sibirischen Zionistisehen Zentralkomitee“ in Irkutsk, dessen Vorsitzender, Herr H e bo, sehr tüchtig ist, mit der ״American Sionist Federation“, mit dem hiesigen amerikanischen Konsulat und anderen, um uns eine Möglichkeit zur Abreise zw schaffen. Es dürften unter den zionistischen Kriegsgefangenen Wer über 1500 bis 3000 sein, die gleich hinuntergehen wollen, wohl durch die Erfahrungen der Kriegsgefangenschaft für derartiges gut vorbereitet. Vielleicht kann man von Kopenhagen aus etwas für uns tun. Im Hebräischen haben wir uns sehr vervollkommnet, nach Europa zieht uns nichts. Wir haben uns in den vier Jahren völlig an Asien gewöhnt.“ Eine Einstellung des ״Jüdischen Wortes“. Zusammen mit dem Auszug der deutschen Truppen aus Polen begann auch der Einfluß der deutsch-jüdischen Orthodoxie auf die polnische Judenheit zu versdiwmdem Selbst die ״Agudath Haorthodoxim", die von den Rabbinern Kohn und Karlebach ins Leben gerufen ist, beeilte sich, bekanntlich, ihren Namen umzuändern und von der Tradition ihrer Begründer möglichst abzurücken. Wie die Zeitungen aus Warschau mitteilen, wurde jetzt auch das jüdischii, irthodoxe Tageblatt ״Das Jüdische Wort“, das offizielle Organ der orthodoxen Partei, das von einer in Frankfurt bestehen den G. m. b. H. herausgegeben und von den Rabbinern Cohn und Karlebath begründet worden war, eingestellt. Die Redaktions-Mitarbeiter des ״Jüdischen Wortes“. die von de: Frankfurter ü. m. b. H. seinerzeit angestellt waren, und die jetzt ohne jegliche Existenzmittel geblieben sind, veröffentlichten in allen jüdischen Zeitungen Polens eine öffentliche Aufforderung an die Agudat h Jisroel in Frankfurt, deren Ver treter sie offiziell engagiert und ihnen öffentlich vertragsmäßig zugesichert hatte, im Falle einer Liquidation oder Uebertragung der Zeitung־ sich zu bemühen, mit ihnen gerecht und gewissenhaft zu verfahren, ihrer ein gegangenen Verpflichtung nadmikoimnen. De Mitarbeiter fordern sämtliche jüdischen Zeitungen Deutsch- Lands auf, über diese ihre gerechte Forderung zu be■ richten. Die Nationalfond-Arbeit in Berlin Auf der Vorstandssitzung der Berliner Zionistischen Vereinigung wurde beschlossen, die Nationalfond-Arbeit in Berlin auf eine ganz neue Grundlage zu stellen. Herr Z i m a k, Elsässerstr. 3 (Norden 287) hat den Vorsitz der Nationalfond-Kommission für Berlin übernommen, und bittet alle Freunde, die sich an der Arbeit für den Nationalfond beteiligen wollen, sich an ihn zu wenden. Eine besonders gute Gelegenheit zum Sammeln bietet das Purimfest. An diesem Tage muß einem jeden Juden Gelegenheit gegeben werden, ״Schaloach monioth“ zugunsten des jüdischen Volkes durch den Nationalfiond zu üben. Schlutt de» redaktioneilen Teils. 1 I % i ■ *

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