Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1919-01-28 · Heft 7 (28.1.1919) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 7 (28.1.1919)
Date
1919-01-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652135-2652142--11996-2669578
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 58 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 7 vervollkommnet. Die öffentlichen Institutionen der Ar-! heiter, die für die Entwicklung der Arbeiterkreise von großer Bedeutung sind, wie z. ß. die Organisation der landwirtsdiaft'iclien Aibe.'Lr, der Ham asch bi r usw.־ sind .jn den letzten Jahren außerordentlich gestärkt worden. Die Abteilung für Landwirtschaft und Kolonisation des Palästinaamtes, an deren Spitze die Herren O e 11 i!1 g c r und W i l k a n s k i stehen, setzen die unter den gegenwärtigen Umständen möglichen Arbeiten fort. Außerdem bereiten die Herren Programme für groß angelegte Projekte für die bevorstehenden Kolonisationsarbeiten vor. Um sich für die lndusirietätigkeit vorzubereiten, organisieren wir in unserem Amte eine technische Abteilung. Betreffs der Verwaltung verhandeln wir bereits mit •der! Ingenieuren Nahum und Gcdalja Wilbusc h c w i t z. Wir glauben, daß sich um diese beiden ausgezeichneten Ingenieure die anderen jungen Kräfte im Lande organisieren und gemeinsam mit den Spezialisten, die aus dem Auslande kommen, unserer Arbeit große Dienste erweisen werden. Die medizinische Hilfe wird hauptsächlich durch die amerikanische medizinische Organisation ״H a - dass a“ organisiert werden. Ein großer Teil der Arbeiten der zionistischen Palästinakommission und des Palästinaimtes ist dem Hilfswerk gewidmet. Es ist verstandlieh, daß wir uns so schnell wie möglich von dieser Arbeit befreit wissen möchten, denn sie befriedigt uns nicht ganz. Aber unter den gegenwärtigen Verhältnissen, wo wir für 5000 Waisen im Lande lind Hunderte von Witwen, Schwachen und Arbeitsunfähigen, die infolge der Verfolgungen und Schikanen des alten Regimes ■und durch Unterernährung heruntergekommen sind, zu sorgem haben, dürfen wir diese Hilfsarbeit nicht vernachlässigen. Hier nützt keine Kritik. Man wendet sich immer nur an die zionistischen Institutionen im Lande, ohne Rücksicht darauf, ob die betreffenden zionistischen Institutionen imstande sind, Hilfe zu leisten oder nicht. Durch die Palästinakommission ist durch die Zentralisierung des ganzen 'Hilfswerks in einer Hand, ein bedeutender Schritt auf diesem Gebiete getan worden, und dies gibt uns die Möglichkeit, in Zukunft das Gebiet der Hilfstätigkeit systematisch und rationell zu ordnen. Seit der Befreiung des Landes beschäftigen wir uns ganz besonders mit der Frage der Organisierung der Juden Palästinas, eine Arbeit, die uns gelungen ist. Auch in Orten, in denen niemals von einer Organisation die Rede sein konnte, geht jetzt die Organisierung der Gemeinden vor sich. Wir haben jetzt auch in Jerusalem, Hebron, Tiberias und S a f f e d bereits organisierte Stadtkomrtees. Mit der Entwicklung des öffentlichen Lebens treten natürlich auch die Differenzen zwischen den verschiedenen Ansichten und Kreisen hervor. Bis jetzt war der neue Jischuw mit allen •seinen Kreisen und Schichten in einem Organ vertreten, in dem provisorischen Waad, der aus Vertretern der Stadt, des Dorfes, der Freisinnigen und der Orthodoxen, der Kolonisten und der Arbeiter besteht. Bis heute kam es zu keinem einzigen ernstlichen Zusammenstoß in irgendeiner Frage. Wir hoffen, daß wir auch jetzt auf der Höhe, welche die Zeit von uns verlangt, stellen .werden. Die Wahl zum polnischen Landtag und die Juden Laut einer Meldung der ״W icner Morgen- Zeitung“ hat der Jüdische National rat für Kongreßpol en, der vor kurzem auf der na tional jüdischen Konferenz in Warschau gewählt worden ist, einen genauen Plan für die bevorstehende Wahlkampagne für die polnische Konstituante ausgearbeitet. In sämtlichen 31 Wahlkreisen von Kongreßpolen werden jüdische Kandidaten aufgestellt werden. Wenn die jüdischen Stimmen nicht zersplittern und die Wahlen seitens der polnischen Behörden ordnungsgemäß durcligeführt werden, so hat die jüdischnationale Partei Aussicht, 18 bis 20 Kandidaten in den Landtag zu entsenden. Die jüdische Autonomie in Polen Das in Mährisch-Ostrau erscheinende ״J ü - dische Volksblatt“ meldet: Aus Warschau wird berichtet: Das Verlassungsbüro des Ministerrates wandte sich an das Zentralkomitee der zionistischen Partei und der jüdischen Volkspartei mit dem Ersuchen, baldigst ein detailliert ausgearbeitetes Programm für die national -k ult u r e 11 e Autonomie ci e r jüdischen N a t i o - n a I i tä t im Gebiete der polnischen Republik vorztilegen. Das Ersuchen wird damit begründet, daß die Sammlung des Materials zum Verfassungsentwurf für die polnische Volksrepublik vervollständigt werden soll. — Die erwähnten jüdischen Parteien sind bereits an die endgültige Formulierung ihres Standpunktes zur Frage der Autonomie gegangen. Die Wahlbewegung-in Polen Die Wahlbewegung in Krakau und in Westga 1 i z i e n ist im vollen Gauge, ln Krakau fanden mehrere Wahlversammlungen statt, in denen auch Dr. Thon sprach. Die ganzen letzten Wochen stehen unter dem Zeichen dieser Wahlversammlungen, und jede von ihnen war eine großartige Manifestation für den zionistischen Kandidaten, Herrn Rabbiner Dr. Thon. Die Krakauer Judenheit aller Stände, Orthodoxe, Frauen des jüdischen Proletariats, alle zeigten eine große politische Reife und erklärten sich, ohne sich um den assimilatorisehen Kandidaten zu kümmern, solidarisch für die Kandidatur des Rabbiner Dr. Thon. Auch in Podgorze, einem Vorort von Krakau, erklärte die von gegnerischer Seite einberufene Versammlung, für Dr. Thon zu stimmen. Charakteristisch für die Stimmung der Juden in W e s t g a 1 i z i e n ist folgender Fall: Die ״unabhängigen Juden“, die Herrn Dr. Groß als Kandidaten aufgestellt haben, hatten drei Wahlversammlungen einberufen. Auf der ersten dieser Versammlungen wurde Herrn Dr. Groß ein Mißtrauensvotum erteilt, in der zweiten Ver- Sammlung beschlossen die Wähler solidarisch für einen natkml-jikliascben Kandidaten zu stimmen, und in der dritten Versammlung wurde* mit Enthusiasmus einstimmig beschlossen, für die Kandidatur des Rabbiner Dr. Thon cinzutreten, und eine entsprechende Resolution gefaßt. Eine Versammlung der Orthodoxen, die in der Synagoge ״Schereth Bnei Zion“ am 16. Jan. abgehalten wurde, hat sich ebenfalls einstimmig für die Kandidatur des Rabbiner Dr. Thon erklärt. Wie stark d;ie Stpmung der Judenheit in Westgalizien für die zionistischen! Kandidaten ist, beweisen zahlreiche Berichte aus den verschiedensten Wahlkreisen, die darin übereinstimmen, daß die dort abgehaltenen Wahlversammlungen alle zugunsten der zionistischen Kandidaten sich ausgesprochen haben•. Außer Dr. Thon sind von zionistischer Seite in den verschiedenen Bezirken noch folgende Kandidaten aufgestellt worden: Dr. Max Lesscr, Dr. David B u I w a, Advokaten aus Krakau, Moritz Freundlieh, Dr, Simon Kacanewer, Dr. Hirsch Syrop, Dr. Bernhard Silber mann, Dr. Lazar Landau, E. Cohn, J. Go Id b erg, Dr. Simon Feld bl um. Zu den Fällen der illegalen Beeinträchtigung der jüdischen Wähler iit Polen meldet die ״Gazeta Zvdowska“ unter dem 15. Jan.: Herr Le wir, Mitglied des Jüdischen Nationalrates in Warschau, wandte sich an den General-Wahtkommisisär, Herrn Sobolewski, wegen des vorschriftswidrigen Vorgehens der Wahlkorntnissronen in Olkusz, Wolbrom, Miechow und anderen Städten des K i e 1 ce r Bezirkes, wo man die Juden in die Wählerlisten nicht eintrug, sondern von ihnen vorerst das Bekenntnis der Zugehörigkeit zur polnischen Nation forderte. Herr Sobolewski hat hierauf sofot folgenrdes Telegramm nach Olkusz abgesandt: ״Infolge des illegalen Vorgehens des dortigen Wahlkommissärs ordne ich an, daß alle diejenigen sofort nachträglich in die Wahllisten aufgenommen werden, die in vorschriftswidriger Weise gestrichen worden sind. Im Falle, daß der Termin überschritten, sein sollte, sind die Wähler bei der Haupt-Wahlkomrnission einzutragen.“ ln Warschau wurden bisher insgesamt 21 Wahllisten angemeldet, darunter von folgenden 8 jüdischen Parteien: 1. Jüdische Demokratische Partei; 2. Jüdischorthodoxe Organisation■, 3. Provisorischer Jüdischer Nationalr.1t; 4. Jüdische Organisation der Kauflcute; 5. Jüdische Nationalisten; 6. Jüdische Sozialistische Arbeiter- Partei; 7. Partei Bürgerlicher Gleichheit der polnisehen Juden; 8. Wahlkomitee der unabhängigen polnisehen Juden. In L u b 1 i n haben die j ü d i s c h e 11 politischen Parteien sechs abgesonderte Wahllisten aufgelegt: Auf der zionistischen Liste figurieren an erster Stelle. Adv. Dr. Grünbaum, Dr. Schwarzbart, Rabbiner K-owalski und Farbstein; auf der volkistisehen Liste: Noah P r y 1 u s k 1, W« 1 k e w i c z und Ch. D. Noraberg; auf der ,A ch dut h‘-Listc. (Orthod o x i c): Rabb. Perlmutter; auf der Assimi'lant e n - Liste: Be r c n soli.11; ayf der b undistischen: Ch. Ehrlich; auf der Poale Zionistischen: J a h rb lu m-A n j u t i n, Dr. J. Schipper, Tarnow, Dr. Max R o s e n f e l d, Przemysl, Und H o 1 o 11 d e r s k i, Lodz. Damit keine jüdischen Stimmen verloren gehen, haben die aufgczählten jüdischen Parteien einen Wahlblock gebildet. In ßoehnia in Galizien wurde eine Wahl- Versammlung abgehalten, auf der Dr. J. S c h vv a r z - bart eine Ansprache hielt. Es wurde einstimmig beschlossen, die Liste der Kandidaten der Zionistischen Organisation zu wählen. Der jüdische Wahlkampf zur Konstituante in Wien Meldungen der ״Wiener Morgenzeitung“ zufolge hat in Wien ein heftiger Kampf zu den Wahlen für die Konstituante eingesetzt. Im Wahlkreis Nord-Ost, in dem die hauptsächlich von Juden bewohnte Leopoldstadt liegt, ist gegen die jüdisch-nationale Liste, die den Namen des Ingenieurs Robert Stricker trägt, die Liste der Deutsch-Nationalen mit dem Juden Julius Ofner an der Spitze, aufgestellt. Es läßt sich aber heute bereits beurteilen, daß die Aussichten für den jüdsch-nationalcn Kandidaten Stricker äußerst günstig sind. Der Jüdische Nationalrat für Ostgalizien in Stanislau Infolge der militärischen Operationen in Ostg a 1 i z i e n wurde gleich zu Beginn der politischen Umwälzung anfangs November die Judenschaft Ostgaliziens von der Hauptstadt des Landes Lemberg abgeschiritten, so daß der dort schon während der polnisch-ukrainischen Kämpfe in Lemberg gebildete Nationalrat für Ostgalizien weder mit dem Lande noch mit den anderen Nationalräten und dem Auslände die Verbindung aufrechterhalten konnte. Dieser Zustand verschärfte sich noch nach der Einnahme Lernbergs durch die Polen, wodurch der Nationalrat vom übrigen Teile des Landes isoliert wurde, ln fast allen Ortschaften Ostgaliziens bildeten sich zwar spontan Nationalräte, doch entbehrten sic infolge der geschilderten Zustände einer Leitung, welche ihre Tätigkeit vereinheitlichen und mit den Regierungen im Namen der ostgalizischen Judenschaft in Verhandlungen treten konnte. Dieser Zustand veranlaßte den jüdischen Orts nationalrat in Stanislau nach Fühlungnähme mit den Nationalräten anderer größerer Städte Ostgaliziens zur Einberufung eines Nationalrattages für den 18. Dez. 1918 nach Stanislau. Am Nationalratstag in Stanislau, der vom 18. bis 20. Dez. getagt hat, waren 23 Ortschaften durch 37 Delegierte vertreten. Der Anschluß aller übrigen Städte erfolgte nachher. Auf Grund der Beschlüsse und Ergebnisse dieses ersten Nationalrattages Ostgaliziens übernahm der auf dieser Tagung gewählte Jüdische Nationalrat für O s t g a I i z i e n in Stanislau die Pflichten und Rechte der Vertretung der Juden Ostgaliziens. Da zufolge der äußerst schwierigen Verkehrsverhältnisse der Kontakt des Jüdischen Nationalrates für Ostgalizien in Stanislau mit dem Westen fast unmöglich ist, so ist in Wien eine Delegation für den jücfi sehen Nationalrat für Ostgalizien in Stanislau, die aus den Herren Adolf Stand, Meier H e n i s c h , Dr. Moritz Pachtmann, Hermann Tropp, und Leon Wechsler und einen Beirat besteht, gebildet worden, deren Aufgabe es ist, zwischen dem ״Jüdischen Nationalrat Stanislau“ und sämtlichen zionistisc5hen Organisationen im Westen, den anderen jüdischen Nationalraten in Galizien, sowie den Delegierten de« Stanislauer Nationalrats zur Friedenskonferenz den Verkehr zu vermitteln. | Erste Liste der Pogromopfer Das ״Kopenhagener Zionistische Büro“ hat nunmehr vom ״Jüdischen National rat“ in Wien eine erste authentische Liste der bei den Pogromen getöteten Juden erhalten. Diese Reihe von 59 Namen legt ein furchtbares, durch kein polnisches Dementi abzuleugnendes Zeugnis für die von den Polen begangenen Verbrechen ab. Die Namen der Getöteten sind wie folgt: Lemberg: 1. Hermann Bardach, 39 Jahre, 2. Israel Berl Lipsker, 80 J., 3. Schlomo Langnas, 63 J., 4. Siegmund Langnas, 30 J., 5. Samuel Acker, 60 J., 6. Mendel Hochberg, 18. J., 7. Jakob Hersch Schaffer, 20 J., 8. Markus Meier Stern, 16 J., 9. Abr. Brones_, 65 J., 10. Moses Wolf Ooldschm eider, 54 J.. 11. Moses Agid, 50 J., 12. Leib Einschlag, 13. Nachmann Altm e n n , 14. Juda Leib Schnips, 15. Israel Feigenbäum, 16. jur. Henich Lewin, 24 J., 17. Michael A ch t e n tu ch , 60 J., 18. Israel F r a u e n g 1 a s , 38 J., 19. Aron Kugel, 55 J., 20. Moritz Tand, 58 J., 21. Sal. Ketz, 54 J., 22. Jak. Markus Grüner, 14 J., 23. Mirjam Elka Hellin, 70 ]., 24. Malke Reis- Kupfer st ein, 53 J., 25. Ratze Berger, 52 J., 26. David Rubin feld, 19 J., 27. Saul Wilder, 41 J., 28. Hersch Herbst, 30 J., 29. Berl Torten, 68 J., 30. Josef Goldberg, 48 J., 31. Isidor Mesuse, 28 J., 32. Sal. Hersch Spiegler, 34 J., 33. Alter Streicher, 21 J., 34. Sarah Knapp, 17 J., 35. Abr. B i r n b e r g , 26 J., 36. Jekel Neuer, 41 J., 37. Leon Löw, 25 J., 38. Reisei Schimmel, 55 J., 39. Esther Windemann, 31 J., 40. Chaim Abend, 41 J., 4L—43. Familie Gerne (Mann, Frau und Magd), 44. Oskar Schwarzenberg, 45. Rose F i n k e 1 - stein. Przemysl: Tischlermeister Abraham R o 11 e r. Brzesko: 1. Moses Goldrnanti, 2. Chiel Moses, 3. Meier Perl mann, 4. Wolf Rose (Mitglied der Selbstwchr Krakau). Chrzanow: 1. Hirsch Wiener, 30 J., 2. Abraham Urbach, 18 J. Tuczempy bei J a r o s 1 a u: Familie C h a ־ ritan, vier Personen (Mutter, zwei Töchter und Säugling). Kielte (Polen): 1. Jona T r a j m a n n , 22 J., 2. Chairti Jeger, J6 J., 3. Schülern Owsian.v, 18 J. Die ״Wiener Morgenzeitung“ die erste jüdische Tageszeitung in deutscher Sprache Am 19. Januar ist, wie bereits in Nr. 59 der ״^idisehen Rundschau“ vom 7, Januar gemeldet, in Wien die erste jüdische Tageszeitung in deutscher Sprache erschienen. Für die jüdisch-nationale Bewegung ist dies eine Tatsache von weitgehendster Bedeutung. Es beweist die nationale Energie und Leistungsfähigkeit der Wiener Nationaljuden und eröffnet für die günstige Entwicklung der jüdisch-nationalen Bewegung in Wien die erfreulichsten Perspektiven. Die erste Nummer der ״W jener Morgenzeitung“ beweist, daß hier ein ausgezeichnet geleitetes Tageblatt entstanden ist, daß nicht nur in jüdischen Dingen, sondem in allen politischen Angelegenheiten von größter Aktualität ist. in einem Leitartikel, überschrieben״ .׳Das Judenblatt“, wird eine reinliche Trennung zwischen der alten ״Judenpresse“, ״die von Juden, die vertraglieh verpflichtet waren, unjüdisch zu sein, geleitet“ war, und dem neuen Judenblatt, wie sich die ״Wiener Morgenzeitung“ mit Stolz nennt, gezogen. Es folgt dann ein Aufsatz von Julius Loewy; ״Was wir wollen“, der für einen entschlossenen National!«- mus eintritt. Sodann enthält die Nummer ausführliche Nr. J_ einem [«graphisch rage der eutsch-( orakisc;ht: ״Vor ahleri zu lewsten“ ־ag es be 1 :he Tagestr ach ri chl oiitik“ x;)den über uu s t. De In der ״ )!!wertige j' itstaaden. * ״Jüd traße 8, s.r ertvolles M eutschland deutend, v sind. D ret Ford :eUt einen 1 03 Kopenha heil Volke: ade Ze au “des ichth eit ige, wird 01 allen lie Brösel 1 der ״Jü< ingen. — »11 Dr. Ei er in Ntr. 4 ereits ein ainpf um in Symptoi ieutschland >ie Schrift, )rrnuliert w lampf. N 111 ein« ussichten I ines Chirui!reußens gh die Stel rovinz Bra iiro der ״ rlin W. I Berlin. ludet irr d .raße 159 I en Poal truppe &ta1 Berlin, ndet im ״ ie Fortset r u p n i k a s statt. Am So ״Hapoe in raische us der ers׳ er Partei lebräischvt Berlin. ptzungssaa itraße 8) Kursus: ״F fortgeschrr per Kursus!chule une נ r ä i s c h. Berlin. 1 u s s c h 11 senten E im Westen Berlin. June- Versa Kung“ sta׳ ■über das '1 ■Bevor der I*t2ende, D ■der heutig•!vergeßliche |T s c h 1 e n!״ahrend d liebt hat, r |w politisc pnschaulicl I lebhaft er |ühruugen. lange < Berlin löonistisch Jrionistische lOstjuden 1: liedoch ihi!mehr ihre tituierung •m 4 Uhr Li z a'i r“ ieran refe |וי a b e.0 d Leß zu Berlin Miesem Jal peb#T!*1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.