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Jüdische Rundschau · 1918-12-06 · Heft 52 (6.12.1918) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 52 (6.12.1918)
Date
1918-12-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
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\ 51 Nr 52 JUE ü Sei 409 ■*־uro a n i '0 Vor. t 1 Sa;!. I * C ■4t^f i :n dc3 f -1 nt!-ג י' a gab *i.cih'sa. -eicher Jic- .& "11* ־1 aa Ka. K־ i c h Io a a. : iülsfctn Lates Ja aviea n Gruß n :׳fine V'■' c i «• i f <> 11 r i > i'1 r o Prär c 11 c a 'Vil.lxT. s Präne l b- Hl [).0י• slav.'cn in 1 de» IX. nk lliCO 3ü r© tsoa :t ha», Eis- 1 P u ־ ״'*!ei׳#- er, P0n 6c 1, wer- .11׳. ö Dot- 11 ב res > n i a i Shares ül.crurc'en. 1 erhielt •er. lldco» für > 11 r g- ן Wzfsir aU I 1 T agcSordnuiig: Mittwoch, den 25. Dev-cmbcr, vormittags <|1׳:. Uli!־ präzise: Eröffnungsrede Dr. H;uitke: ״|)ie zionistische Entwicklung“. Wahl des Präsiclimns, Aussprache. Nacliniittagssitzuug 3'4 Uhr: (/i011istiscI1e Arbeit in Deutschland“, Referent: Kurt ISUuncn fehl. Aussprache. Donnerstag, den 26. De/emlKr, Voriiiitlaffssitzuiig 91,-׳ Uhr präzise: Fortsetzung der Aussprache. Nachiuittagssit/.uiig 3'4׳ Uhr: ״Die Ikwirillung Palästinas und unsere Vorbereitungsarbeiten.“ Referent wird noch bestimmt. Ausspräche. Freitag, den 27. Dezember, Vormittagssitzmig: Fortsetzung der Aussprache. — Wallten. Pas Zentralkomitee hat beschlossen, daß während des IA־le!:iertcnta״es andere zionistische Veranstaltungen (öffeilt hebe Versammlungen oder interne Sitzungen ein- /e!m׳r Gruppen) nicht statifinden dürfen. Die uns nahestehenden Verbände werden ersucht, diesem De- Schluß Rechnung zu tragen. Die Ortsgruppen und Vereine werden dringend gebeien, die Ablieferung der La ת desbeit rüge, deren 1 lohe statutengemäß für ihre Vertretung maßgeblich ist, sofort zu veranlassen. Das Zentralkomitee bittet, ihm Anträge für den Dok'zicrtentag möglichst ba'd ziiztistellen. Tür Gäste werden Eintrittskarten zum Preise von M, 2.— ausgegeheii. Dieselben berechtigen zur Teilnähme an allen Sitzungen. Bestellungen siml unter Ein- Sendung des Betrages von M. 2.— zuzüglich 15 Pf. Porto au die Zionistische. Vereinigung für Deutschland, Berlin W. 15, Siichsischcstraßc 8 zu richten. Zur IJebcniahme von Mandaten haben sich bcreit erklärt: Isaak Boschwitz, Berlin. Elisabeth Jacob, Kiel. Gcsamtreprasentanz derOstjucJen in München ״D a s J i'1 d i s c 11 e E'c 11 o“ meldet: 1111 Zusammenwirken aller ostjiidischcn Vereine wurde am 19. November ein repräsentativer ״Gesamtausschuß der Ost j u d e 11 M ü 11 c 11 c 11 s“ cingcsetzt, der bevollmächtigt und beauftragt ist, die gemein- Samen Interessen aller in München lebenden Ostjudeu w.'iJirzuiieliiueu. Mit Einsetzung dieser Körperschaft isl für das Leben der Ostjudeu in München ein großer Fortschritt erzielt, Ls ist nunmehr endlich eine Instanz geschaffen, die jiach außen hin die Ostjudeu vertreten wird und erwarten kann, bei Arbeiten der Gemeinde und sozialer Organisationen, an denen did Ostjuden interessiert sind, zur Mitwirkung hcrangezogen zu werden. Seine nächste unmittelbare Aufgabe sicht der Gesamt,mssdiuß darin, den Vcrleumdungen ent g e g e 11 z 11 vv i r k e 11, die gegen die Ostjuden als Gesamtheit umlaufen. Soweit Uchcrgriffc Einzelner geeignet sind, als Vorwand für solche Vorwürfe zu dienen, werden energische Maßnahmen gegen diese Uchcrgriffc getroffen werden und sind teilweise schon im Gange. Line weitere wichtige Aufgabe des Augenblicks ist die soziale Fürsorge für Heeres- Entlassene der in Rede stehenden Kreise, lieber!Sie weiterhin entstellenden mannigfachen Aufgaben wird der Gcsaintausschuß von Lall zu Fall entschließen. Zionistische Massenversammlung in Hamburg Die Zionistische Ortsgruppe-in Hambürg veranstaltete am 27. November eine große jüdisclie V o 1 k s v e r s a!111111 u n g im Kuriohause, die von mehr als tausend jüdischen Männern und Frauen besticht war. In seiner einleitenden Ansprache wies der Vorsitzende darauf hin, daß diese erste öffentliehe Aussprache des Hamburger Judentums unter den neuen Verhältnissen von manchem Zwang befreit sei, der während des Krieges an der freien Aeußeriuig jiidischer Wünsche und Forderungen ״*.,hindert hatte. Heute gelte es, die Forderungen des jüdischen Volkes an die Friedenskonferenz aus/.usprecheu und einmütig zu unterstützen. Die furchtbaren Pogrome in Polen und W1• s t g a I i z i c n beweisen zur Genüge, wie bitter eine geschlossene Stellungnahme des g.iuzen Judentums nottue. Sodann sprach Rechtsanwalt Dr. Klee (Berlin) in einer glanzenden, wiederholt von lautem ׳Beifall unterbwcheuen Rede über die jüdischen F1־ i e.d e 11 s - l<> r d e r 1111 g e 11, wie sie im Kopenliagcncr Manifest der Zionistischen Weltorganisation (unliniiert worden sind. Fr schilderte die nein: Lage des Zionismus, der heule die Frtieliie seiner Arbeit in der Anerkennung tle« jüdischen Volke* durch die Großmächte ernte, nachdem die jüdüdieu Massen in der ganzen Welt ihm das Mandat jib'Tlragen haben, in ihrem Namen zu sprechen und zu hamtc]». Fr wies darauf hin, daß die nationale Heim- “kille in Palästina, einst als Utopie verlacht, beute in dugreiibare Nahe der Verwirklichung gerückt sei 11ml daß keine Macht der Welt die Gründung dieser Heim- •kitte verhindern könne. Von dieser Entwickln:)״ zum ״ationalen Ziel haben sich die deutschen Juden bi•,her freiwillig an:,geschlossen, obwohl gerade sic früher eine 1 U'gciimjiic beansprucht und nusgeübt haben. In Köter Stunde lasse da »1er Zionismus seinen Ruf noch- “,;1's an sie ergehen. Der Redner zeigte, welchen üc- ‘*״reu sieh das deutsche Judentum durch seine Absonderu״g ausseize, wie es die Fäden zerreiße, die es mit ״cm lebendigen Organismus des jüdischen Volkes ver- 11״ucn, und dadurch’dem Verdorren prrisgcgcbeu werde, . .zeigte, wie gerade die neue Zeit dazu angetan sei, t,lu: neue Epoche der Assimilation und der Abkehr v/.״u judenliun hcraiilzuführen und wie cs nur durch 7' nationale jüdische Idee« möglich sei, die jüdische J״kc׳ml bei ihrer Gemeinschaft zu erholten. Die For- ®er"»i׳cn des Kopenliagcncr Manifestes iniißicii auch "״׳> deutschen Judentum anerkannt und unterstützt w״den. ucrr Nah tun Gold mann (Berlin)• ergänzte i-icasiuzvjl ־־.' GO EOG l'QlC. Der Frlr.G :;;:״t, 1'ia Czr jüdbdioa Heliasiätte Sn Palästina 10U Wirklichkeit w«dca Judcu aller L":*i!״׳r i..% ~Azzc׳:>lhm dca j&diccbcn Landes! Auch für nr.3 liier Sei die der Tat gcF.ommcn! VJir /ordern hiermlL zur Gründung einer Kolonie in Palästina auf. & handelt sich nicht טס eins Acliusa (Pnnn1;ur.r״.־r;״..־G;;c!:r.R:) nach Art der In den letzten Jahren In Europa und Amerika gegründeten Acbucoth. ,/ir suchen eicht Kapitalisten, die sich an einer palästinensischen Gründung b®- toiligen, selbst ober in ihrer Kclirhoit aoeh für längere Zeit oder gar dauernd außerhalb Palästinas Jebon wollen. Wir suchen vielmehr dio in alicrnÜchstci׳ Zeit sich selbst, ihre Arbeitskraft «ad ihr Kapital noch Poli'sisr.s vcrpflrnr.cn und dort im Hauptberuf Landwirt© werden wollen. Mit solchen judea wollen wir äio GcGirdiaft ״Schear ja ach uw“ zur Gründung einer Kolonie bilden. Gomischlwirtacha/Uicha Getriebe (Ackerbau und Pflanzungsbau), deren Größe schätzungsweise zwischen CO und 400 Dunam (6 bis 40 Hektar) schwanken dürfte, sollen in der Kolonie überwiegen״ Mit ernstem Willen Icaun aich jeder im Laufe einiger Jahre unter Anleitung des hierfür bestellten Fachmanncs der Kolonie die zur Leitung seines Betriebes nötigen Kenntnisse aneignen. Dio Beteiligten trahrc.n, jo r.c.ch Größe und Betriebsintonsität ihres Besitzes, fiber eia Barkapital von mindentana 25 §00 bis 120 COO Marli verfügen. Wer gewillt ir.t, aich nach dlcenn Grundsätzen mit uns in Palästina niederzulassen und im Lauf• elaes Jahres nach Erwerbung de״. Bodens der Kolonie überzusicdeln, nur der wende sich zwecks weiterer Auskunft au Dr. W. Br*i1 cTn,purzelt Königsberg i. Pr., Weidendamm 22* oder an einen der anderen Unterzeichneten. Dao GrUn.dun״r׳I'.omitee der Gesellschaft ״Schear Jaschuw“. Dr. W. DrSaa (Jare.ar.ler.1), Richard Lichtheini. Moses Marx. Dr. Gart Mav/ratski. Wiilinn» Pcrlio. <lie Ausführungen «eines Vorredners durch die Betonung <les hist«»1 isclu-n Momentes, in dem das Judentum unserer Tage lebe. Der Zionismus habe cs wieder aus einem Objekt der Geschichte zu ihrem Subjekt gemacht und damit dem (iolusdasciu das Entwürdigende genommen. An dem Willen des jüdischen Volkes zu eigenem uation,11111־ Leben sei ein Zweifel nicht mehr erlaubt, und wer nicht Hand anlegc am Werk der nationalen Wiedergehurt, dem sei das Tahnudwort als Mahnung gesagt: daß jede jüdische Generation, unter der der Tempel nicht wieder erstehe, so schuldig sei, aLs habe sie ihn zerstört. Nach den beiden Referaten gelangte unter stiirmischcm Beifall der Versammlung folgende Re solut io n zur Verlesung und wurde von ihr einst im- 111 ig angenommen: ״Die Versammlung erklärt ihre'Uebereinstiinmung mit dem Kopeiihagencr Manifest der Zionistischen Weltorganisation mid verlangt von der Friedeußkoutc* renz:!. Die Anerkennung des jiuliüchcn Volkes als gleichberechtigten Mitgliedes der Völkergemeinschaft mit dem Recht des Beitritts zum Völkerbünde. 2. Die Schaffung der nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. 3. Die Gewährung der nationalen Autonomie für die Judcnheit des Ostens sowie aller anderen Länder, deren jüdische Bevölkerung cs ' wünscht. 4. Die tatsächliche‘ Durchführung der Gleichbereehtigung der Juden in allen Ländern der Welt. Die Versammlung protestiert in schärfster Weise gegen die Judenpogrome in Polen und W e s t g a 1 i z i e 11, durch die das [•Klinische Volk sich in der Stunde seiner nationalen Belrchmg befleckt hat. Sie richtet ihren Appell an die gesamte Kuiiurwclt, an den internationalen Sozialismus und an die polnisrhe Demokratie, den Greueln ein Lude zu tnaciien und dio Ansprüche der polnischen Juden auf bürgerliche und nationale־ Gleichberechtigung zu verwirklichen.“ Nach kurzer Diskussion, jn der die Entwände eines Vertreters der Orthodoxie widerlegt wurden, s.h'oß die Versammlung, von der über 100 Teilnehmer der Zionistischen Ortsgruppe beitraten. Zionistisches Stadtbüro In Berlin Die ,Zionistische Vereinigung für D e 111:1 c h 1 a n d und die Berliner Zionistische Ve re i n ig 11 n g haben int Itiirohaus Börse, Berlin, Burgsiraße 30, Telefon Norden 9023—9038, ein Büro errichtet, das im wesentlichen der Arbeit in Berlin dienen soll. Die großen Aufgaben, die das Kriegsende der Organisation stellt, die erhöhte Bedeutung unserer Piop.tgaiHla gerade in dieser entscheidenden Zeit, ließen es .nötig erscheinen, im Zentrum Berlins ein Büro zu errichten. Gesinnungsgenossen werden gebeten, sich mit Auflagen usw. dorthin zu wenden, Am Büro besieht eine Abteilung für den Jüd i sehen N a 11 on n I fo n d , hei der Spenden für den J. N. F, entgegen genommen sowie N, F, Marken •uml Sammclbüchsen erhältlich sind. /'.Iisraclil-¥crsr.n1i»1';1i1g In Berlin Am 2. Dezember c!•öffnete die Berliner Miar a cb i g r 11 p p e mit ehur öffentüdn-n Versammlung mit dem Thema ״Die Orthodoxie und d i-e nat i o 11 a 1 - j ii ii i s c h e 11 For d e r 1111 ׳; c 11" ihren Winterfeld/11!1 .׳ Icrmann Struck berichtig׳.: einleitend über eine Reihe von Resnliüioiien Ihoralraier VeiTreini״Ui1f־׳e11 die sieh voll 11ml ganz in begeisterter Z(1:;ti!’11mu11|; den Förderungen des 1( 0 p e 1111;; g 1: ucrM a 11 i f e s t 0 8 aiigesclilossen haben.• 1 ir Wien narh, daß das riiäUh'lu innerhalb der gesetzerdreueu Jiul. nhcii D.mDchiands sieh gewendet hat. — In meisterhafter,;;'.*«!idliehcr, durch ihre ruhige Logik zwingender Rede a-ürUrte Rechtsanwalt Dr. Arnold Barth, der I latiptredncr. des Abends, die Stellung der Orthodoxie, zu den Forderungen, die er Punkt für Punkt durchging. Niemand in der.'!’ überfüllten Saale konnte sich dem tiefen Eindruck der Worte dieses aus iiiiien.Ier Ueberze11,;־u,;g Spreeheinlcii entziehen. Am Schlüsse der Reite bewies ein brgri;:»t:111־r Beifall, daß die Ausführungen ihn.;1 Zweck 1;!eliiit liaffca. Habilitier Dr. Meier .Fl i 1 d e s he iin er hatte als erster tiegenreduer eiec’t ■- :uvreren Sfc.ud. Er stimmte iin großen und g.iuzen fkc! i'ordcritngcn. zu und machte Mitteilung von einem Ae.g גי bot g c 111 c 111 sa 111 cr A rbeit, das die A g u da« J i s r o e I an das Z i o - II i s 11s c h e B ii r <> in K <> p c 1111 n g e n gerichtet hat. Er verlangte Garantien Kir die Unverletzlichkeit der־ religiösen Interessen in Palästina. ln temperamentvollen, von ׳ irischem Angriffsgeist erfüllten Worten -erwiderte ihm Bibliotliekar Dr. Hermann Pick, der Leiter der Versammlung. Redakteur Dr. Fabius Schach bestlitt «ler Orthodoxie ihre Sonderintcrcsscn und forderte das Erwecken eines einigen jüdischen Geistes für Palästina. Dr. tned. W. Hofm;1 n n vertrat in warmer Aussprache den Standpunkt derjenigen Orthodoxen, die aus gewissen Gründen noch mit dem Anschluß an den Misrachi zögern, aber, zu jeglicher Zusammenarbeit bereit sind. In zionistischem Sinne sprachen noch, die Versammlung zu immer neuem Beifall hinreißend, Prof. Dr. Heinrich Loewe, Rechtsamvält üroncnuu 11, Lazarus Barth und 1 Lins Goslar. Der Anforderung des Schlußwortes des Uauptreferciiteii, dem Misrachi beizutreteii, wurde zahlreich entsprochen. Der Abend, der auf einem holien geistigen Niveau stand, bezeichnet einen bedeutenden schritt vorwärts. Am Mittwoch, dem 11. Dezember, abends um 7J4 Uhr, wird im großen Saale der Saphiensälc die überaus anregende Diskussion zunächst mit Referaten von Rubb. Dr. Wilhelm Lcwy und Dr. Hermann Pick fortgesetzt werden. 1111 Osten Berlins wurde kürzlich eine Misrachigruppe begründet, die bereits auf 250 Mitglieder angewachsen ist. Jf. s. Eine Aussprache im Verband der Berliner Synagogengenieinden Der Verband ti c r Berliner Synagogenvereine veranstaltete unter dem Vorsitz des Herrn D. Wolpe am 27. November eine Vollversamm- III n g, in der Dr. W i t k o w s k y über die ״Jüdische V o 1 k s g c 111 e i n d e“ referierte. Der Vortragende, der bemüht war, sich jeder agitatorischen Wirkung zu enthalten, und nur einen informatorischen Vortrag zu geben, führte aus, daß der Begriff des jüdischen **Volkstum» heute zum Gemeingut der überwältigenden Mehrheit der Juden geworden sei. Nicht nur in «len Ländern der jüdi chca Massc/is'id ung b h r 8.he der .Volksge ׳anke die Massen, auch in den Lindern der Entente bekennen sieh die Juden zum jüdischen Volke und zuin Palästinagedanken. Die deutsche Judcnheit stehe nunmehr vor der Schicksalsfrage, ob sie sieh von der M.tarbeit amschalten wode oder durch klare: Stellungnahme «len Anschluß an die jüdischen .Massen der ganzen Welt erstrebe. Praktisch gesprochen heiße cs, «ler bisherigen kcligionsgcmcimlc. eine breitere Basis zu geben, neben der intensivsten Pflege religiöser Bestrebungen der behule, der Erziehung, den mannigfachen sozialen Aufgaben eine auf jüd,scheu! VotLgeist beruhende Grundfür n *C"•. pi0 ^«״istische Vereinigung f ü r D1111 s c h 1 a 11 d werde demnächst alle deutschen Jude, die sich zum jüdischen Volke bekamen, zu c.netn ongreß aufiufen, m dem die Forderung«■!! der national - geeinten, deutschen Juden formulier« werden sollen. Für die jüdischen Vereine sei die Zeit gekom- 'nehmen1‘ " 1 foblc״'c״ ci,lcr ,Kw" .Stellung zu r. f" 1.1 "י‘‘f,",‘«»״ gab I>r. Jacobug bekannt daß die IK'ihner M 1 s r n eh i s t e 11 «ich mit r1״j nichtzionistischen Orthodoxen auf e־ne Fnkc'O’iü, C״ ciuigt hätten, die ״. a. die l>l ä s t i ״ a f o t cntualte. Herr Rot he über!׳ bet״״«- Xn rc ״ach 4 Jahren des Frontdienstes־s«:־nc?&!■,?, sehen Volke nicht zweifelhaft sein könne‘1 kaue l1“ ‘* man ment mehr mit den B griffen einer m C k,ü״״c Zeit operieren Es ״ dm l•״־־• ״״ ״er (therwundenen •׳ei! hicö;;1,Ät: '«״־: W«יי־.»•־*־ י]‘"11*'■,׳• I Jcrr V ci־," “ ״ dagegen wandte, «laß jüdiscii-jxilitiuhe Vrlen n c* gogenverband erörtert werden und it(‘fr h Sj’na* .»* «* יי־י* ״1

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