Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 49 (26.11.1918)
- Date
- 1918-11-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 336 Nr. 40 Darauf begab sich zum dritten Mal eine bürgerliche Deputation zu IRr. Czarnj׳, der erst auf Inter• vention des Direktors M roz schließlich in die Bewaffming einer Anzahl junger Burschen cinwilligle, welche den Pöbel zerstreuten. Auf der Flucht drohten diq'Baucrn, die Stadt cinziiäsclicjrji. ln Anbetracht dieser Drohung organisierte sich die polnische Intelligenz in der Stärke von etwa i(K) Mann, versahen sich in Rzeszow mit Waffen und schlugen am Dienstag die Bauern zurück, die seitdem nicht ineli.r wagten, in die Stadt zu kommen. Fünf Tage'früher hätte die Organisic• rung einer Miliz eine ganze Reihe von Existenzen .retten können. Leider aber brachte die polnische Intelligenz diese Miliz erst zustande, als sic das Messer am eigenen Leibe verspürte. Am Dienstag wurde der irairpatorischc Dr. C z a r n y — dem die Juden sein Vorgehen nicht vergessen wer• den ■- abgesetzt und an seine Stelle der Bezirks• hauptinnnn 7 a w a re 1 y U <1w s k i gewählt. Die Pogrome in Przemysl ״No w y ־ Dz i et! n ik" vom 1׳). November meldet׳. Sofort nach Erhalt der Nachricht von Pogromen in Przemysl haben wir einen Sondcr-Bcrichtcrstattcr nach Pr/emys! entsandt, der wie folgt berichtet: Wk• bereits bekannt, hatten die• Polen und,d e Ukrainer am 3. «ls Mts. ein Kompromiß geschlossen, auf Gniiul dessen ein Komitee! aus •1 Polen und ■1 Ukrainern bestehend, die Regierung jn Stadt und Umgebung übernahm. Nach Bildung des Jüdischen Nationalra t s wurde der Reprii'cntant der jüdischen Bevölkerung,, Dr. Landau, in das Komitee nufgenommen. Zum Schulze von Lehen und Gut der Bevölkerung bildeten sich 3 Arten von Miliz: eine polnische, eine ukrainische und eine jüdische, die nebeneinander wirken sollten. Die Koalitionsregierung dauerte kaum 2 Tage. Infolge der Einnahme eines Teiles der Stadt am rechten Ufer des San durch die Ukrainer zogen sich die Polen auf das sogenannte Zasanie zurück. Im Hinblick auf die veränderte Situation beschloß der Jüdische Nat i 011 a I r a t, absolute N c u t r a I i t ä t gegenüber den Polen sowie den Ukrainern zu bewahren und br. eilte diesen Bra.chluß sowohl dem polnischen nls auch dem ukrainischen Nationalrat zur Kenntnis. Die Sichcrheits- Verhältnisse erforderten die weitere Existenz, einer jüdkchen Miliz, die ihre Funktion• als Sicherheit:■■ wache in den Bezirken, die hauptsächlich van Juden bewohnt werden, auszuüben hatte. Diese Tatsache im Zus.uuinenhang mit dem Aufruf des ukr.riuschen Nntiemalrats, der veriügtc, daß von nun ab neben der ukrainischen nur noch die jüdische Miliz, in Funktion zu Irden habe, erregte bei dein polnischen Natioinhat, der in /,׳,:«>׳mir r1׳;,'di(׳rlc, dr 11 Verdacht, daß die Pivcmy.slcr Juden die Neutralität verletzt tu ul mit den Ukrainern sich verbunden hätten. Gleichzeitig erschienen in Zasanie Aufrufe, welche zur N i c d e rm e t ze I u 11 g d er J 11 d e 11 un i zur A u s. f re i b u n g der Jude 11 n a c 11 Palästina;uiffordrrleit. Infolgule.iien entstand bei der jüdi'chen Bevölkerung in Zasanie große Unruhe, umso mehr, als vereinzelte Fälle von Plünderungen und Mißhandlungen vorgekommen waren. Der Jüd i r, c 11 e N a t i o 11 a I r a 1, der die bedrohliche Situation enaßte und bestrebt war, die drohenden Pogrome zu vereiteln, entsandte an den polnischen National rat in Zasanie eine Delegation, mit dem Auftrag, die Lage aufzuklären und die Unhaltbarkcit des Vorwurfes der Nciitralitätsvcrlctzung nachzuweisen. Ferner batte sie die Aufgabt׳, die weitere Existenz einer jüdischen Miliz zu besprechen. Nach der Plenarsitzung des Polnischen Nationalrats wurde nach der Klarlegung des Sachverhalts durch die jüdische Delegation beschlossen, an die polnische Bevölkerung in Przemysl sind' Zasanie einen beruhigenden Aufruf zu erlassen. Ferner wurde beschlossen, eine jüdische Miliz in Zasanie zu bilden, was auch am selben Tage noch geschalt. 1:1 schien, als ob die Gefahr abgewandt War, Es muß betont Verden, daß während der Zeit der unbestrittenen ukrainischen Herrschaft vollkommene Ordnung und: Ruhe in der Stadt herrschte, der Verkehr zwischen beiden Teilen der Stadt aufrecliterhalten und kein einziger Fall von 'Plünderung vorgekornmen war. Dieser Zustand dauerte bis zum 10. November an. Am Sonntag, dein 10. November, machten die Polen einen Sturmangriff in einem Panzerzuge auf die Stadl. Diesen Angriff wiederholten sie am Montag mit Erfolg, Die Polen erzwangen endlich dm Ucbergain; über den San, und v o 11 d I c s e r S t tt n d e rt h h e g :111 ״ e n die O rg01 וt, die sich ausschließlich ge - gen die Juden richteten. Es begannen Pltinde ru n ge n und Morde an der jüdischen Beyölkerung, Unter dem Vorwand, daff »ich in den jüdisdien Wohnungen Maschinengewehre befänden, aus denen die Juden angeblich das polnische Militär beschossen haben, drangen, kleinere oder größere Militärpatrouilkn in die Wohnungen ein. Sie ließen die Kassen, Schränke, Schubladen und sonstige Behälter unter dem Vorwand, sic nach Waffen absuchen zu wollut, ö fu:n, . und nahmen alles fort, Was ihnen in die Hände kann. In den Hauptstraßen, z. B. in der Frnnaiszansfca .wurden die Läden der Juden durch Soldaten Uß<» Zivilisten erbrochen und vollständig geplündert. Die n i ch t j üd i 8 c 11 en Gcschäfte des Julian Walz und andere blieben unan getastet, trotzdem sic große Vorräte an Lebensmittein beherbergten. 111 Fuhren wurden sämtliche Warat der großen Magazine von Straga, Wilczer, Löwentiul, Nacht, Goldberg, Klang, Ochsenberg und anderen tortgcschafft, und was nicht fortgesdiafft werden jfU konnte, w4; ": in .44י "■׳:־nii.».<•210.1 die Stadt!;..die ü ״ V:: d..r jädi.-ek.c,:. Order, die von den 11״iue,u,s 4 14 40. 1 ׳! j 0 0 ru i 1■ h 1, n d e 11 wurden. ,Eine 011.4 4, ן /.nrdd Leute י v.u/Jc schwer verwund ei. 1.04־ Mü'.RJiünclkr Reiter wurde auf die Straße gc.,־.',de״<;.!. fnd irs einer licdialbäie.i Weise tu i t de ru D n j o 11 ״ : t 4 x r t o c ii c rt. Die Bande d;r,׳.j;g in die Synagoge, beschmutzte sie und (kdrte ihr: W.umdz mit Töleßim und.soniv senen Thoramiink'hi;:tt. Die jüdische Miliz, die dngedenk ihrer Neut!ra!itiit sich stiehl ■an den Straßen zeigte, und sich teils in den Kan.i.'nen in I ercitsciiaft hielt, tei•■־'• sielt in den Häusern zerstreut aulhblt, wurde Ucrr.usgcrerrt, entwaffnet und in einen־ bestialischest Weise mißhandelt. Dann wurde sie nach Zasanie gebracht und 45׳ Mann in den Kasematten eingespe rrt. Außer der Miliz, wurden tintüi 300, Privatpersonen in ihren Wohnungen und auf der Straße verhaftet, «':.runter alle Männer mul 'Kinde,r. Alle wurden uji i er Kolben- und N a ga i k a h i e be 11, linier Beschimpfungen, Flüchen und Drohungen nach Zasanie vorwäringciricbcn. Den gefangenen Milizianten sowie den Zivilleuten wurde alles, was sie bei sich trugen, abgetionttncit, es wurden ihnen überdies die Kleider und Seit ulte ausg e z. 0 g e n , lind sie!minien 3! Tage lang ohne Essen und T.riiiljCii in den iCr.'.emaitcti zttbriitgcn. 2 Offiziere der jüdische» Miliz wurden unbarmherzig mißhandelt, und nur wie durch ein Wunder konnten sie ihr Leben reiten. Am 11. und 12. November dauerten die PI (i n d e,ru 11 ge n im großen Stile an. Am 13, und M, wurden sie in kleinerem Maße fortgesetzt. Die Angst um Leben, und Gut beherrscht iniiüi'.r noch die jüdische Bevölkerung. Insbesondere werden die Revisionen, die von bewaffneten Patroiiilk'11, von denen man aus Augst vor dem Terror keine Legitimation fordert, fortgesetzt. Diese Kcvisioneu enden meist damit, daß den Opfern «las Geld und die Wertsachen »!)genommen weiden. Durch die Schicßerei• während der polnischen Angriffe und auch später sind viel e j ii d i s c 11 e M n u »<• J vernichtet, nietlcrgebranirt und zum großen Teil beschädigt worden. $ Das Wiener 8״ - U 1t r- A h c n d b 1 a 11“ vom 20. November meldet: Heute ist hier ein Wiener Ingenieur aus P r z e m y s 1 atigckomnien, «icr über die Vorgänge in der Stadt berichtet. Bis zum 3. November leilctc «lic Geschäfte der Stadt ein gemeinsamer Rat, «1er aus vier Polen, vier Ukrainern und einem Juden bestand. Jede Nationalität hatte ihre eigene Miliz. Am 11. und 12. Novomber begann das Bombardement־ der Stadt durch die polnische Artillerie und am 13. November zogen die ]Kiltiiscluii l.egioiiäiv ein, Sie begtnitieii sofort, iinti'i׳:.tützl von Einwohnern, mit Raul) und Plünderungen der jüdischen Geschäft.;lüden. Es gibt, kein Haus, das nicht die Spur des Kampfes aufwiese. Als Oj>fer des Pogroms wurden bis gestern 15 Juden b«;- graben. Der in der Stadt angerichtete Schaden beträgt mehr als 20 Millionen Kronen. j)ic j ü «I i s c 11 c M i 1 i z w u r d c v e r h n f t e t. Am 17. «1. M. erschien ein vom Oberstleutnant Toknrzcwski gc- Zi'ichneter Aufruf an die jüdische Bevölkerung, in dem diese aufgefordert wird, sofort eine Kaution in der Höhe von «Irci Millionen Kronen zu deponieren; sollte die Kaution nicht erlegt werden, so würden «lie polnischen Soldaten den Auftrag erhalten, •sich den Betrag bei den Juden selbst zu holen. Dieser Gbersllcunan't ist ein 25jä!1rigcr Student raus Drohobycz. Die Juden von Przemysl haben sich wegen dieser Vorfälle uni Intervention an die Entente gewendet, Protest und Ililie der Schweizer Zionisten Aktlons-AuGCCiiuD der,Züricher Zionisten Wir erhalten aus Züfielt die folgende Dr a 111 me Id 1111 g: Die Meldungen über blutige Judenexresse in West- und Mittelgalikicn haben auf die schweizerische Jude n 11 eit den tief- 5t en Eindruck gern acht. Sofort nah dein Eintreffen der ersten zaverlärcigeu Berichte ergriffen der Vorort der S«lhwch,erir.d!e1t Zionistinclivn Or« ganisation üaccl und die Non;,Rische VerDauens* inäuiiervermuuiuhing in Zürich euergbehu Schritte zur Abwehr, Vertreter des Schweiz«- rischen Zio n inten verb ändert׳ erbaten imd erhielten bei den Botscli cf lern der Entente in Bern längere .Audi־.־־,:׳an, während der sie über die Lage •unterrichteten und dringend um׳ Intervention und Sc'nntz v.osi Seiten der Entente ersuchten. Die Ccsr.r־idtcn richteten hierauf an ihre Regierungen «r.isfül'iriidie tdcgrapliirche Berichte und be f ürworteten die Bitte der Sch weizer* Zion isietj. Außerdem Y/itrdc dar. Londoner Zio,- nistische Kok! 1 fee 1mlcn־*,־,j;l!;t und auch' die schweizerische Dresse in weitem׳ Umfange durch Leitartikel, Kc'hcii!, Erklärungen und Bcriditigungcri der f cs! Gelten von Polen verbreiteten Ae.r:>t r cnu!״ ו cn ' aufgeklärt. 111 größeren Stad.cn s.״׳d große ProkstvcrsaarkTsiungen geplant.' t In Zürich ־trr.ä.e r־׳.:,: de׳«/ ־Litte .führender I Zionisten ein /:kt io־.;;: s cini ß, bestellend t r,3!.־ Dr. Felix Pinku*, BcrthoJd Feiwel, tk, M i b 03 ch a n ־ L rau n 31e in, Dr. Lic 111ig} Junger und Wirt gebildet. Der Aud;cl!1;ä in Perm »nenz und :.teilt sich «lern j fitliocheli Nationalrat für Dcutsch-Oesterreich vollständig zur Verfügimg. Es wurde auch mit den in der 'Schweiz vorhandenen ukraisiScScn Büros Fühlung genommen, um 'für Ostgttllzicn wenigstens Sicheriieit und Rulic &t erlangen. Weitere Maßnahmen stehen bevor. Ffir den Exekuti vaussclt u B der Züricher Zionisten: Felix Pinkus. . Pretest des jüdischen Ndionalrats für Deutsch-Oesterreich Der Jüdische N .ו t i o n a I r a t für Deutsch• Oesterreich erlicht fl n in m e n <1 c n Protest gegen «las brutale Verhalten der Pulen gegen «Ile Juden in Galizien, gegen «lie dort verübten Pogrome, PÜ'imSerungen und 'Morde. Er appelliert an da* Gewissen «k־r ganzen Menschheit und forde.i bcRomlcrs die Juden jener üimlpf, «leren Regierungen entsclveklenden Einfluti auf die Neugestaltung der Wcltordnung haben wer* den, auf, ihren ganzen Einfluß aiifz.ubieieu, um cäic Fortsetzung dieser Vergewaltigung zu verhindern. Ein Protest der Wiener jüdischen Offiziere und Soldaten Wien, 20. November. Die Korrespondenz W i I 11 c 1 m meldet: 300 jüdische Offiziere und Soldaten begaben sich heute in geschlossenem Zuge zur niederländischen und tlann zur schwcizerischen Gesandtschaft und entsandten Dfputationen in die Gesandtschaften, die gegen d i e Po (ז r a me in Galizien protestieret* und «Sit־ Diplomaten ersudaen sollten, «lie Proteste Ihren Rcgicrungcn zu 'übermitteln. Die Lage in Rumänien Die Nachrichten, die wir über die Entwicklung «ler Dinge in Rumänien bekommen, bestätigen unsere Prophezeiung. Die für die Einbürgerung zuständigen Ge• richtshöfe verlangen die Erbringung derartig vieler Nach• weise von den Petenten, daß ihren Ansprüchen nicht entsproclten werden kann. Während das Gesetz z. D. anordnet, daß Frauen und eheliche Kinder derjenigen, die naturalisiert werden, ohne weiteres mitnaturalisiert werden, verlangen zahlreiche Gc• rielitihöfc, wie «lie in Piatra, Ncanii Tccuci und nt Miere, «laß «lie Parteien einen Heira tunkt aus zttg tur «lie I ran und Geh u r t א a k t a 11 «ziig e Im «lie Kinder niitvorlegen, obwohl eine «lies a!*ordnende Bestimmung im rumänischen Reglement nusdrücklieh aufgehoben worden war, weil iliesc Ver• pflichitmg im Widerspruch zu dem Naturalisation*?««:♦/ ׳ st amt. Noch empörender ist cs, daß sich Gerichtshöfe, wie z. B. der in Oalaz, mit den! Nachweis über die Abschließuug der Ehe nicht!begnügen, sondern außer• «fein noch verlangen, daß 1:1er Gesuchsteller den Nach• weis der R e c 111 nt ä ß i g kc i t der Ehe seiner Eltern, sowie «Icr R e c 111 m ä ß i g k e 11 peincr eigenen Ehe erbringt. Es!braucht nicht betont zu werden, daß die Auferlegung derartiger Bestimmungen der Aufhebung des Gesetzes cibsolut gleichkommt. Aber das sind nicht die einzigen Beschwerden, die von den rutnänisclien 'Juden heute erhoben, werden. Einige Bezirksgerichte verlangen drei Zeugen aus• sagen, statt der vorgcschricbcnen zwei, andere gc• statten Zeugenaussagen nur zweimal in der W o c 1t c und auch dann nur von fünf Gesuch• Stellern an einem Tage, was es üt größeren Ortschaften, wie Bukarest, Jassy ttsw, beinahe unmöglich macht, sich die notwendigen Akten zu verschaffen, ln Galaz werden im Widerspruch zu den Artikeln 24 und 57 des Zivilgesetzbuches Verwandte als Zcugen abgc lehnt. Eine andere viclbcliebtc Sdtikanc gründet 4ch auf die Verschiedenheit in des Namen, well in letzter Zeit viele Personen ihren Namen rumnnisiert haben. Eine weitere Erschwerung besteht darin, daß zahlreiche Gerichtshöfe den Nachweis sowohl von «teil Zivilwie a 11 c 11 von de» Militärbehörden verlangen, «laß der Antragsteller nicht vorbestraft ist. Es ist selbstverständlich, «lall auch die Beschaffung dieser Bescheinigung die Naturalisat.o« außerordentlich erschwert. Insbesondere sind cs dh' militärischen Behörden, die das G1־setz i» schamlosester Weise umgehen. So hat es der Oberst Jon vom M. Infanterie-Regiment gewagt, dem 501־ daten Moses Grünberg zehn Tage Einzdarrest zu geben, weil er ein Zeugnis über seinen Fahnendienst, das er zur Naturalisation brauchte, forderte. Als der Oberst vom Divisionsgenera] über die Richtigkeit dieser Angelegenheit befragt wurde, erklärte er, er übernehme die volle Verantwortung und verweigere jede Auskunft und die Ausstellung eines Aktes. Aciwtlichc Vorgänge spielten sich beim 16. In■ fantenc-Regiment in Falticcni ab. Ke vorliegenden Fälle bilden nur einen kleinen Auszug aus dem uns vorliegenden Material, aber auch aus ihnen wird für jeden die elementarsten Rechtsgnmdsiitse anerkennenden Menschen klar, daß die Friedenskonfcrcnz. die Frage der rumänischen Juden in ein** Webe lösen muß, die eine Naturalisation ohne Einscthrädcung auf einzelne Kategorien und ohne Möglich־ keit der Umgehung ermöglicht.