Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 44 (1.11.1918)
- Date
- 1918-11-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 346 Nr. 44 sie geschrieben werden konnten, in der Tat ist die von ihm geforderte ״Umstellung“ dringend erfordi■rlicli. Hohe Zeit wäre es, daß eine solche völlige Umwindlung des ganzen Menschen hei alfcn aus unseren Reihen erfolgte, wie er sie [ordert. Aber geben wir ־uns keiner Täuschung hin: wie wir von der alten Generation deutscher Juden schon immer sagten, daß wir von iiir nur in Ausnahmefälien eine Umkehr zum Zionismus als politischer oder gar noch nationaler Bewegung erwarten können, so können wir auch nur von einem Teil unserer jetzigen Zionisten (es gibt ja keinen Musterschlitz, für das Wort ,,Zionist", sagt Goslar mit Recht) die völlige Umkehr, d׳c wir mit Goslar tür nötig hallen, erwarten, — das S.chdurdiriugen zu einem Volljuileutum, die gänzliche Einstellung auf da:! Primat des Jüdischen, auf das Primat der jüdischen Pflichten gegenüber allen persönlichen Neigungen, ja Idealen, Solches können wir nur von der jetzt erst iieranwadiseiiden, in ihrer ganzen Erziehung schon amlers jüdisch beeinflußten Generation erhoffen, die sieh eben im Jugendtag zusamnienfand. Von ihr können wir cm erwarten und müssen es bei ihr unbedingt zu erreichen suchen. Die Arbeit wird auch keinesfalls vergebens sein. Trete ich damit der älteren zionistischen Generalion zu nahe? Glaubt sie es, so beweise sie mir das Gegenteil. Es wird ihr schwerlich gelingen, so fürchte ich und dafür will ich gleich einen beweis bringen. Goslar fordert die völlige Umstellung, die Wandlung des ganzen Menschen in jeder Beziehung, innerlich und äußerlich, geistig, seelisch, materiell. Letzteres ist doch noch schließlich am leichtesten. Aber was sehen wir? Nicht einmal in materieller Beziehung iiat sicli die jetzige zionistische Generation in Deutschland auf den Zionismus eingestellt. Das zeigen die Sammlungen für den Nationalfond, deren Ergebnisse durchaus nicht sciir rühmenswert sind. Das zeigen mehr noch die ganz unzulänglichen Ergebnisse Tür das Hilfswerk für Palästina, Man vergleiche nur mit unseren Ergebnissen bei beiden Zwecken die Leistungen anderer Länder, besonders solcher, die etwas mehr als wir unter dem Krieg zu leiden haben. Das zeigen vor allem die Eingänge oder richtiger Niehteingäuge für den Kriegsbeitrag der Z. V. f. D., der mit großer Geste von der außerordentlichen Tagung deutscher Zionisten Winter 1916 beschlossen wurde. Es ist ge* radezu ein Skandal, daß unsere Leitung so im Stiche gelassen wird, so in ihrer Arbeit behindert wird. Zwei Pfennig pro Tag sind cs nur, die gefordert werden, aber tler Zionismus eines so großen Teiles unter uns gebt so wenig tief, daß selbst diese, besonders jetzt in der Zeit der allgemeinen Entwertung des Geldes doch lächerlich geringe Summe, der Leitung verweigert wird. Es reicht zwar für alles andere, aber dafür nicht. Und solchen Zionisten predigt man Umkehr? Von ihnen erwartet man eine so völlige Umstellung? ״Der Prüfstein ist nicht der Schekel und der Organisationsbeitrag," sagt zwar Goslar, aber er wird mir recht geben: von einem, der sieh nicht einmal da zu Paufsclnvingeu kamt, ist ein Aufschwingcn, ein Sichdurchringen in geistiger, in seelischer Hinsicht wahrlich nicht zu erwarten. Wem das hier Ausgeführte ׳nicht zusagt, der beweise seine ״Umstellung“. Er beginne mit der restlosen Erfüllung der materiellen Pflichten, ehe er sie vergißt. D i b a r t i. Richard Ehrlich Richard Ehrlich lebt nicht mehr. Dieser hoffmmgsvollc Jude ist von 1ms geschwunden. Wir, die ihn kannten, körn en den Schmerz kaum fassen. So schön wie sein Aciißercs, war auch seine jüdische faeele. Sein Leben und Streben war unser zionistischer Gedanke und seine Sehnsucht war Palästina. 20 und 30 Kilometer ist er Im Felde oft gegangen, um mit Juden zusammen zu kommen. Noch größere Mühen 11;!!.tu er auf sieh, galt cs, dem Zionismus einen Dienst zu erweisen. Sein Auftreten nacli außen den Vorgesetzten und christlichen Kameraden gegenüber war vorbildlich selbstbewußt. Wo auch immer Antisemitismus auftrat oder er ihn nur zu ahnen glaubte, da stellte er scharf und selbstbewußt seinen Mann. Er erfreute!,ich uneiiige.sehriirikt bei allen einer hohen Achtung. A11 Tapferkeit ein Vorbild, an jüdischem Selbsthewußtscin ein Muster, so sorgte1 er für die Wertschätzung des wahren, aufrechten Judentums. Jung an Jahren, war er noch nicht in die ()Öffentlichkeit getreten, doch die, die ihn kannten, werden cs als Ideal betrachten, sich in seinem Sinne als Jude zu betätige!. So wollen wir Richard Ehrlich ehren! Isidor P i nezowe r, z. Z. Frankfurt a. O. | Leopold Lesser Ganz unerwartet traf uns die schreckliche Kunde vom Ableben Leopold Lcssers. Als Opfer der Grippe — also auch des Krieges — wurde er, der in Glogau seinen Militärdienst atisiibte, plötzlich von einer schweren Lungenentzündung erfaßt Lrst zu den Feierfa^en weilte er auf Urlaub unter uns und nahm interessiert Anteil an der jüdischen ,.a : ן? 1 ז ׳ <־׳"/ '־ zionistische 1;?::;: •״■;:׳;1■׳ e.m v.;/;s>e e, > Dreimidureiit;;:!!..." die v/iio tn.iUöen im Felde die Nuc!;er:;!.V'.tc;״. Denn er war <;;״• Fi'urer Krcl״:.׳•, _der vor etwa 13 j.־.hn:11;:!!.:יו;! ai. ״ji -׳ •׳'-!;er L;akutie!1־i1׳.״>", dann als ״Zio:::״;!:-im fun״n1nm1:;elr.R", zuletzt afi ״Zioui:,tische jt:׳r..:r.dg׳r::;,:ü‘ :ach imi ihn scharte. Er war der ׳unennf'.dilche 11 e־i׳:.׳:r, Iv.-gcisicrt van un seren Idealen, begeisternd und beiVtschseud die mit ihm Wirkende kleine Sciiar. Er war eine Ifriaphwiar — allen Donnern bekannt aus den Kam!>u,׳:׳;cn in?I den Gegnern der« Zionismus und tler jüdischen Tunibewe.ginig, aus den Gcmdndcwahlfügen. Er war .׳;־ach 11er rücksichtslose Kritiker in den eigenen Reihen, wo es galt, gegen Vorurteile anzu« kämpfen. Aber mich über die lokalen o.^unisntorir,dien Interessen hin;!!::, war er bemüht,, für eine jüdische Hand- Iiingsgchilfcii-Bewcgi!::.׳; der, Ormuk'.dn 7U lejfcn und aneli der zionistischen Jugendbewegung eine ciuheitliehe, ׳umfassende Organi::,•i'doniform 'zu geben. IX*n Kämpfen um nalionaljüdiseiic Er/IeJiuiigmnelhodcn Bah er mit fieberhaflem Interesse entgegen. Nun ist sein von Ideen erfüllter Geist dahin. Er lebt aber weiter in einer 11t*u heranwadmesstkn Generation. Sie wird ihm ein ״Denkmal im )!erzen"!:dz«). 18 i H c p n c r. Professor L1u!׳;;i2 Gc׳£cr als Lftcratur':riti!;er in dieser ernsten Zeit fällt es schwer, sich den richtigen Sinn für das Heitere zu bewahren. Trotzdem wollen wir im folgenden einen kurzen Passus aus einer Buchbcspreclmng wiedergeben, die der Geheime Regierungsrat Dr. Ludwig Geiger, Professor für neue deutsche. Literatur au der Universität zu Berlin, in der letzten Nummer seines Organs, der ״Allgemeinen Zeit u 11 g d e s J u d e n t u 111 s“, veröffentlicht hat. Ludwig Geiger bespricht dort als literarische Neuigkeit, Thomas M a 11 n s ״Königliche Hoheit‘‘. Er begründet seine Besprechung folgendermaßen: ״Wenn icli die Aufmerksamkeit meiner Leser auf dieses weitverbreitete Werk lenke (in dem von mir benutzten Exemplar ist erwähnt, daß bereits 46000 Exemplare gedruckt sind, seitdem gewiß noch viel mehr), so geschieht das aus dem Grunde, duft ganz g e 1 e g e 1111 i c h a u c h ein Jude vorkom m t. Das ist ein Dr. Sammet, der die Großherzogin bei ihrer Niederkunft, <1011 Großherzog in seiner letzten Krankheit behandelt, mit Orden ausgezeichnet und zum Leiter eines Kinderkrankenhauses ernannt wurde, i n weicher Stellung er sich vortrefflich bcwährt. (S. 3b ff., 105 ff156 ״ ff.) Er ist ein (Freund des Dr. Uebcrbcin, des originellen Lehrers der ״Königliehen Hoheit". Der jüdische Arzt ebenso wie der ganz eigenartige Lehrer, der übrigens kein Jude ist, werden vorurteilslos und sehr sympathisch geschildert.“ Vom Jüdischen fbtionaifend Die im September abgelieferlcn J. N. F.-Spcnden ergaben 211 275 Frcs. Diese Summe setzt sich aus Beiträgen der folgenden Länder zusammen: .Ukraine 50000 Ro., Deutschland 43 274 M,, Oesterreich 75 158 Kr., Polen und Litauen: deutsches besetztes Gebiet 36 344 M., österreichisches besetztes Gebiet 104S9 Kr., Nordamerika 2072 8, Belgien 14 363 Frcs,, südslawische Länder 21183 Kronen, England 307,7.6 £,. Holland 1923 FL, Bulgarien 7010 Levas, Südafrika 155.3.11 •C, Schweiz 3037 Frcs״ Schwulen 10)I K., Rumänien 2115 M., Singapore 60 £, Australien 31.6.9 £, Aegypten 31.13,5 £. Auf der Landeskonferenz der Vort r a 11 e n s 1:1 ä 1111 er des Jüdischen Nation a 1 - •fontls in Manchester sprachen Rabbiner Goldhloom über die Nachiah, Herr Baker über die Tschlcnow-Kolonie und der Poale-Zionist Morris Mayer über den Pionierbeitrag. Es wurde u. a. beschlossen, jeden Juden aufzufordern, sieh seinen Einkünften gemäß eine monatliche Steuer zugunsten des Jüdischen Nationalfoiuls aufzucrlegen. Ferner wurde bestimmt, 1200 £ für die Nachlaß noch in diesem Jahre aufzubringen, wovon 200 £ sofort von den Delegierten gespendet wurden, während im Jahre 1910 mindestens 5000 £ für die Nnelilah aufgebracht werden sollen. Außerdem sollen während der nächsten 12 Monate 1000 £ für den Pionierbeitrag gesammelt werden, zu welchem Zweck das Zeittralkomitcc .der Poale-Zion Englands eine besondere Aktion mit speziellen Sammeimethodeii unternimmt. Die M i srach i - O rga 11 isation Amerikas hat beschlossen, eine Aktion großen Stils für die Begrümluiig einer Kolonie auf den Namen des verstorbenen Führers der Misrachisten, Rabbiner. Reines, auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds zu veranstalten. Gemaß Uebereinkunft zwischen der Verwaltung des J.N. F. und dem Zentralkomitee des Misraclii sollen alle von Misrachisten einlaufeuden Duuam-Spendeii vom J.N. F. zum Erwerb des Bodens tler Reines-Kolon,le verwendet werden. Die Sammlungen der amerikanischen Misrachisten während tür Tisdiali b'aw-Woche ergaben 501)0 Dollar. . fv’ileiöütinj'Gn des 1%. f. V, Brüssel: Bar. Herzog zu treffen: Kommandanturgericht, Zimmer 91. Lüttich: Bhr. und Gcsimiuiipsgenossen trcifcit sieh jeden Sonntag nachmittag 4 Uhr im Cafe Lambert, Rue de CaÜiedrate 20. Ucbcr Zuaanmcnkimfte während der Woche erteilt Atr.kmtit Bbr. Hüb, Lüuieli, Telefon 661. Metz: Bbr. Wächst!u1u!;q zu freiten B.dmhofsplatz 2. Mülhausen j. Eis.: Bbr. Herbert Meyer, Garr.i־.<mlnz:;rett. Tongern und Umgebung: Bbr. Knoci» (Adresse Präsidium). Bare,, iiowitsch: Durchreisende Bbr. wenden sich a:1 Bbr. Georg Wcyl, Ortskommandantur 1, Deutsche FekP pc;,t 220. B r e s t ־ L i f o w 5k: Durchreisende Bbr, Bhr. in eklen sieh (auch telefonisch) bei San.-Vizefeldwebei Gurt Willkowsky, Krieg;.!a/.arett 3, Armeepatholopc Bug, Czenstocliau: Feldhilfsarzt Moritz Lewiäsohn, Gouvcrncmcntslazarctt. Riga: Bcamtcnstellvcrfreier S. Weiner, Arinee-lnkiidantur 8, Nachschubstelle. Sewastopol: Hermann Shizewcr (Adr. Präsidium). Breisach: Mittelpunkt Dbr. Max Polke, Namiscluifc Breia. C ö 111 a. RI1.; 111 G>! 11 anwesende;Bbr, Bhr. Ire lfm sich im Cafö Monopol, mittags 21.״, Uiir, speziell Samstag Mittag. Auswärt. Bumlcsbriklcr wenden sich an Rechtsanwalt Ist Lüsberg, llausaring 86, Telefon: A. 3874. Kiel: Bbr. wenden siel» an Rudolf Horn, Prinz* HcinricU-Str. 71, pt. nach 7 Uhr zu treffen. Stettin: Jeden Donnerstag V9 Uhr abends Stammtisch im ״Alien Luftdichten“, Brcitestr. 39. Bbr. Bbr. melden sich lx-i Ernst Pet/al, iiolicnzollernstr. 73. Posen: Krlcgs-V. J. St. Posen im Heim, Bcrlinerstr. 5. Veranstaltungcn ineist Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag. * ׳ Nachrichten Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Dr. Isaac Horo v i t z-Frankfurt/M. (K, J.V.) hat das Eiserne Kreuz 1. Kl. erhalten. Unser Gg. Erich Roth'(Herzl-Club, Berlin) wurde verwundet. Vizefeldwcbel Eugen Roer wird vermißt. Fritz S c 11 e f f t e 1 - Berlin ist gefallen. Leipzig. Jm Zionistischen Jugendbund sprach am 25. Sept. Herr Dr. A. Barth, Berlin, über ״Religion u ri d Zionismus“. Im Anschluß an einen früheren Vortrag legte der Redner ausführlich die Notwendigkeit des Anschlusses der deutschen Orthodoxie an den Zionismus dar und schilderte die Arbeit der Misrachi-Gruppe. Den fesselnden Ausführungen des Referenten folgte eine zahlreich erschienene Zuhörerscliaft mit lebhaftem Interesse. A11 der darauffolgenden Diskussion beteiligten sich die Herren Rabbiner Dr. Goldmann, Dr. M. Elias (Vorsitzender der Agudith Israel Gruppe), Herr Dr. Neubauer, Herr Kcstcnbauin, Herr Du bin er. Mainz. Am 29. September veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe Mainz im Hotel ״Mainzer Hof“ ein Si mchat 11-Thora-Fest. Herr R.-A. Dr. jur. W. Ring wähl hielt die Festrede. In kurzen Zügen legte er die Ziele des Zionismus um! seine gegenwürtige Lage dar. Eine besondere Ehrung wurde der Veranstaltung durch die Anwesenheit des Herrn Rib- Einer Dr. Levi zu teil. In seiner Ansprache drückte dieser den Bestrebungen des Zionismus seine wärmste Sympathie aus. Eine Anzahl von Ncuanmeklungen sind bereits eingelaiifcn. Das finanzielle Ergebnis war sehr bciriedigciul. München. An die Reihe der auswärtigen Referenten die in letzter Zeit hier sprachen, schloß sieh in der vorigen Woche Herr Dr. Arthur Hantke an, der vor geladenem Publikum über die gegen war tige Lage der luden und in öffentlichem Vortrag über ״J uclischc Volkspolitik“ sprach. Reicher Beifall lohnte den Referenten für seine gehaltvollen Ausführungen. Würzburg. Am 25. Septembci hielt Herr Nach 11m Goldmann aus Berlin einen Vorlrag über ״Die Judenfrage in der W e 11 p.o |j t i k“. An Hand der historischen Ereignisse entwickelte der Redner den Umschwung in der Stellungnahme der einzelnen Regicrutigen gegenüber der Judenfrage und die ans dieser veränderten Stellungnahme den Juden erwachsenden Aufgaben in Palästina. י Wiesbaden. In der Zionistischen Ortsgruppe gab am H. September Herr Juda Börnste in einen ״Rückblick und Ausblick“. An der Debatte beteiligten sicli Dr. Kilian Bl 11 lim, Dr. Julius Rosenthal, Dr. Karl Kahn, Julius Roth mann, j. Labin und der Referent.־ •— Am 25. September sprach Herr Ikrtram Stern über ״Der Zionismus und die politischen Parteien“, in der Diskussion sprachen J. Labin und Juda Born st ei 11. Wiesbaden. Herr Bertram Stern wurde in den Vorstand der altisraclitischcn Kultusgemeinde gewährt Danzig. Am 26. September fand eine gutb suchtc Mitgliederversammlung der Dan/igcr Zionistisch: n Vercinigung statt, in der beschlossen wurde, die Arbei.cn der Ortsgruppe nunmehr wieder regelmäßig und intensiv zn betreiben. Zum Vorsitzenden wurde Herr Df• Moses, zur Schriftführerin Frau Zimels, zum Schatzmeister Herr Fischer und zu Beisitzern Frau S m o i i z a n s k i und Herr Neuburger gew älü. S׳> daun hielt der Jugendsekretär einen bcüätiig aufgciiommcncn Vortrag über ״Jüdische Jugender- Ziehung“. Schließlich berichtete noch Herr Blu* m e n f e I d kurz über die gegenwärtige Lage der zionistischcn Bewegung. Amsterdam. Am 23. Oktober hat eine vom Misrachi cinberufcnc jüdische Massen versa nun- I u 11 ״ slattgcfumlcn. Rabbiner Co p pe n h a ge n führte den Vorsitz, und die Rabbiner Ass eher und DeVrie* sprachen über das Thema ״Frie den und Orthodoxie“. Ein Chor der Amsterdamer Misrachi-Jtigend־ gruppe sang hebräische Lieder. Schkudy (Ob.-Ost). Der Verein ״Zeire Zion“ 111 Schkudy ist behü.rdlich genehmigt worden. Wien. 33׳, Tädgkeitsbericht des 'Armenabu'a'orhuns des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegstlüchtlincc» II. Taborslraße 20 a. In der Besuchszeit vom 1. bis 31. Juli bzw. 1. bis 31. August 1918 wurden in der Ambulanz 1633 bzw. 1012, seit Bestand des Ambtilatoriums 129517 Patienten behandelt. r, tä» W i,:J i i י ־ ן < rp a