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Jüdische Rundschau · 1918-08-02 · Heft 31 (2.8.1918) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 31 (2.8.1918)
Date
1918-08-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 242 Nr, 31 )0; tagen in Amerika sind eia schönes Zeugnis für die Sympathien, deren sich der Nationalfond unbeschadet der verschiedene■ Hilfsaktionen bei den jüdischen Massen erfreut. Auch die Eingänge aus Rußland umfassen nur die ersten drei Monate dieses Jahres, und die Samm- Hingen werde« trotz aller Hindernisse energisch fort■ gesetzt. Es seien die Beschlüsse zur Ausgestaltung der jüdischen Nationalfond-Organisation in Rußland und die Eröffnung eines Nationalfoiidbüros für die U k r n i n e liervorgclrohen. Bei der letzten in Moskau abgchal* teuen Konferenz der zionistischen Vertrauensmänner ]Rulllands wurden nach ausführlicher Erörterung grundlegende Resolutionen angonommen, die wir bereits in No. 27 veröffentlicht haben. Das Ergebnis des ersten Halbjahres 191S dürfte nach dem obea Gesagte» eine Million Francs bei weitem( übersteige■. Palästina- B a z a r Lo n d o n. Von der Nationalfond-Kosummskm für WesKLondon ist kürzlich mit großem Erfolge ein Palästiaa-Baza ז veranstaltet worden. Air. Herbert Beat wich, der Leiter des Ordens of Aucient Maccabeans, der das Präsidium des Bazars übernommen hatte, stellte das Parlamentsmitglied Sir James llovrcn vor, dein die feierliche Eröffnung des Bazars zufiel. Herr Bentwicli wies auf die Größe der Aufgabe des Jüdischen Nationslfoiids hin, denn Land bildet die wichtigste Voraussetzung für wahres Volksleben. Bi* jetzt flössen dem( Nafjoiiaifoiid vornehmlich kleine Spemi a zu. .Nunmehr ist die Zeit gekommen, wo viele Millionen erforderlich sind und darum! auch die Opfer größer werden müssen. Per Nationalfond beschränkt sich nicht mehr auf Zionisten allein. Alle Juden müssen ihm helfen, öeia Ziel, die Erlösung des jüdischen Bodens in Palästina zu verwirklichen. Sir James Boylen hielt hierauf eine mit grollen! Beifall aufgenominciie Rede uml erklärte u. a., er setze volles Vertrauen in den Erfolg der zionistischen Bewegung. Sie verdiene die volle Sympathie jcdesl freien Volkes. Palästina biete die besten Aussichten, und er habe für die Jude«, mit denen er seit vielen Jahren gesellsehafilidi, geschäftlich und politisch in engen Beziebilligen stelle, mir liefe! Bewunderung. Er freue sich bei jeder Gelegenheit, den Zionismus unterstützen zu können. — Der Bazar erfreute sich eines starken Besuchcs. Die orientalischen Kostüme ׳und die hebräischen Gesänge wirkten an ziehend auf das Publikum1, und der Erfolg war in jeder Hinsicht befriedigend. T s c h I e n o vv ־ K o 1 o 11 i e. Die Sammlungen zur Sicherung des! Bodens für eine Kolonie auf dem Namen des unvergeßlichen Dr. Tschlenow nehmen allmählich einen günstigen Verlauf in allen Ländern. 111 Oesterreich hat die Arbeitsgruppe der zionistischen Studentcnschaft die Leitung der Aktion übernommen und es eich zur Aufgabe gemacht, eine Vicrteluiitlioii Kronen für die Tsdileiiow-Kolonie aiif/11 bringen; sie hat irii Laufe weniger Monate bereits l(MH)iK) Kronen erzielt. Das Nationalfoudbüro für Amerika hat einen Aufruf erlassen, in dem zur baldigen Aufbringung des auf dieses Land entfallenden Anteils von 80 000 Dollar eindringlich ■aufgefordert wild. -- Es ist zu erwarten, dal! der notwendige Mindestbetran für den Boden der Tsclilenow-Kolonic innerhalb der festgesetzten Frist, bi* Ende 1018, erreicht sein wird. t;z! ׳.' '־* .C 11 bc; i Di ei: .11 ,in iiisnvus gründlich ,־:111׳,ei11'tr!d<׳r. ז Schlußwort von Dr. Hirsch fül Wert solcher Tagungen, nci e söniidier Bezichujigesi besonde zeigen, daß die heutige Jtigern! : Volk fühle, ohne darüber werde anstalten. Etwa 30 der Teilnehmer vereinigten s.־c*1 noch zu einer Nachtfahrt. ״ Damit schloß dieser creigniarciche tag. .iXU ifauen *ß der n perdaß eie jüdische■ a zu vem Dr h u Wir erhalten die crsaüittc Tode unseres Gcsinmmgsgcr Arthur Pelz in Königsberg, wo er 11 Tage in Vertrctim rnde Nachricht von dem essen Privatdozent Dr. der am 13. Juli bei Reims, ׳ tätig sein sollte, um dann wieder nach Königsberg zurückzukclircn, in. seinem 30. Lebensjahre an einer schweren Verwundung starb. Dr. Arthur Pelz war Mitglied des Zcntrai-Komjtecs der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, langjähriges Vorstandsmitglied der Königsberger Zionistischen Ortsgruppe und Repräsentant der Königsbcrgcr Jüdischen Gemeinde. Er war eine der führenden Persönlichkeiten des Kartells Jüdischer Verbindungen. Der deutsche Zionismus verliert in Dr. Arthur Pelz einen seiner hingel>u11gsvo]lstcn Vorkämpfer, die Zionistische Organisatiou eilten ihrer tatkräftigsten und treuesten Söhne. Wir sprechen den Angehörigen des allzu früh Dahingegangenen sowie unseren Königsbcrgcr Oesiniiungsgenossen zu dein harten Schlag, der sic und uns alle traf, unser tiefstes Beileid aus. Eine Würdigung dessen, was l)r. Arthur Pelz uns war, wird in der nächsten Nummer der Jüdischen Rmnlsdiau aus dem Kreise seiner Freunde erfolgen. Sein Andenken wird in unseren Reihen nie erlöschen! Tarnen und 4 Der ״jüdische Sport- und Turnverein M ii 11 c 11 e 11“ konnte nach kaum einjährigem Bestehen seiner Sporlabteilung bei den leichtathletischen Wettkämpfen, die vom bayrischen Rasensportverband veranstahet wurden, fünf sehr erfreuliche Erfolge erzielen. In der viermal 100 m Stafette landete die Mannschaft als zweite. Sie erstritt den ersten Preis im Hamlgranatcnwerfcn mit der schönen Leistung von fünfzig Meter, sowie den dritten Preis im 50 m-Mallaufen. Sie wurde dritte im 200 1n-Maliaufcn und vierte im 400 m-Maliaufen. UcbcralB war äußerst scharfe Konkurrenz und umso höher sind die schönen Erfolge eiu/.UKchät/en, besonders glänzend lief die Stafette. Auch die J u g c 11 d - A b t c j 1 u n g konnte ant 7. Juli beim Jugemluirn- und Spieltag in der ersten Stufe in der fünfmal 80 m-Stafctte den dritten Platz unter 8 Konkurrenten belegen. Ja Tre! fahrt der nalional-jUdlscliea Posens und Schlesiens gendvcrcine des K. J. V. Die Trefffllirt der nationaljüdischen Jugendvereine, die auf _Anregung des1 Poseuer Ausschusses am! 21. Juli in Lissa slattfand, war deshalb von großer Bedeutung, weil hier mai ersten Male in Deutschland die Mitglieder vieler Vereine zweier großer Distrikte zusamuienkamcn, uni ihr gemeinsames Handeln für die •Zukunft feslzulcgen. Aut der Versammlung, die von über 100 Miiglieden» <ler verseil iedeneu Vereine (K. j. V., Her/.l-Club, Blau-Weiß, Turnverein, Mädchen-Club) besucht war, wäre» die Städte Posen, Breslau, Kattowitz, Guesen, Krotoschin, Glogau, Lissa, Jdoheasalza, Koscli min u. a, vertreten. Die Tagung wurde durch einige einleitende Worte des Herrn Dr. Freundlich, Posen, eröffnet, Dann gaben die Vertreter der verschiedenen Städte Bericht über die bisherige Tätigkeit. Mailicher. Unerfreuliche, aber noch mehr, was zu den schönsten Hoffnungen berechtigt, wurde vernommen. Daran schloß sich ein Referat Dr. FreuodliciiU über die praktische Arbeit in der Froviaz. Er beantragte die Bildung von Bezirksausschüsscn, die zusammen mit Vertrauensmännern in den einzelnen Ortschaften für die Zentral!־ sierung der national-jüdischen Arbeit Sorge tragen sollten, ln der anschließenden Debatte zeigte sich jedoch die Tendenz, an die Einführung grundlegender Neuerungen vor Abhaltung des allgemeine!» jugendtages in Berlin nicht heranzutreten. Dana sprach in* Aufträge des Ges.-.intausschusscs für nationale Jugendarbeit als Hauptrefcrent des Tages Dr. Max Hirsch aus Berlin. Der Hauptpunkt seiner längeren Ausfallruage» War der, daß Palästina im' Mittelpuakt unseres ganzen Trachtens und Sinnens und unserer Arbeit stehen müsse. Wenn auch die heutige Generation, getragen von der glücklichen politischen Konstellation, ihr Zid Wiede rum nicht erreicht, müsse man die ganze Bewegung als gescheitert bctraditcn. Darum sei cs Plicht eines jeden, bei allen wichtigen Lcbcnsvorgingcn, besonders bei der Berufswahl, dafür zu sorgen, daß ihn sciae Lcbenslinic in «»glichst kurzer Zeit mit absoluter Sicherheit nach Palästina fuhrt. In der aneddießende■ Didrussion bemerkte Dr. F r c u n d- •lieh, daß audä ia den sich net» bildenden Randstaaten um Osten Niete zionistische Arbeit unserer harre. Dem gegenüber wurde von »»lerer Seite da» PrograinW der ״Nur-Pali13ttan-Arbcit‘‘ cnergiedr vertreten Gegen 2 Uhr schloß die Debatte mit dem Schlußwort v״» Dr. Hirsch Nadf kurzer Mittagspauso!begannen Wettspiele u. dergt., ■eit denen der Nach-!rnirtag ausgefüUt wurde.;Ata Abend spradi dann in der Aula der dortigen iiidisdica basule Herr Zahnarzt Hugo Schach t c 1 5rc8!24: Z« <*'««!< Vortrage waren die Mitglieder ־der jüdische» Gemeinde Lissa! c recht enen, Herr Sch'ieli- 4d setzte «tdh noch tinisal mit An Grgnem des Zio- Leutnant befördert. Dr. Arthur Pe 1z-Königsberg (K, Berlin. Der Zionistische Berlin veranstaltet am Donnerstag, 81/. Uhr, einen Vortrag von Dr. Max ' Thema; ״Wie sbll mau Hebräicds Heiligegeiststr. 52. Berlin. Sonnabend, den 3. Au; Uhr spricht Herr josci Li n ir,i* 1־1״ r! (Roscnthalerstr. 16/17) über die r.cul: .1 Hamburg. Ar.t 4. Juli fand; im Loge int Logenhcim die gut br;־uchtc 1׳ fei er der Zionistischen. OrUgrupne deukrede hielt Herr Redakteur 'C. 2. Landrichter May rezitierte Zu' Herz! in memoriar,:״ und ein:• Zwcig’s ״Jeremias“. Den musik.־! Fräulein Hertha Kahn (G: von Son (Klavier) durch. Frankfurt a. 0. In ein! luiig unserer zionistischen Ph. B a u 111 r; a r cl t -Posen frag über die Ziele de: Erfolge und die ku'ture'.i Nationalismus befruchte:־/! sauten Ausführungen I,'.״. den Namen der Redner;;: ־ Fulda, hm 24. Jul; aus Cassel vor der y.h::i gruppe, de nt Bl.1:1׳:-Weiß 1 Thema: ״Z i o 11 i s in 11 6 *s; ner widerlegte das Voa; lichkcit des Zioiiisnirj. As ״Judenproblem“ wurde b rfgC» III < aionistir, empftej s.g.;tische 38 נalio!14- ■Lc» Bcweherzliche■ M. J » g e 11 ü. C 11 a r 1 e v i 1 le: Regelmäßige Zusammenkunft bei Zahnarzt Max Läufer, Gflz. Heim, Rue de Petit bois 10. Soisson-Laoni Mittelpunkt für diese Gegend; Adolf Reifcnbcrg (Adr. Priis.) Mü 11 Ihauseil (Eis.): Fekl/almarzt Herbert Mayer, Mühlhausen, Garnisonlazardt, Zalmsfation. Sc 11 an; Mittelpunkt Dr, A. Goldberg, Piave de eliAteatt 6. Vouziers: Gefreiter L־udh vvig Mayer (Adr, Präsid.) C 7. e 11 s t o c 11 a u Bundesbruder 1 .-1 l.-Arzt Moritz. Lcwäir.olm, Gouvernem'cntla. za reit Czeiislochau. Mi tau: Buiulcshruder Erich Jaruslawsky, Sehrcibcrstr. 32, Garicnliaits, Ni sch: San.- Soklat Ai frei! Meyer (Adr. Präsid.) P s ko w-Pleakau; Bail.-Arzt Dr. S. Weiß, Gogolsir. 31, zu treffen 2—3 Uhr. Przcmysl: Einj, Freiw. Tobias Salonion, K. u. K. Miütiirkominanclo, Emrcichungsprotokoll, zu treffen: täglich 8— 1״/נ Uhr und 3—6 Uhr. Sonntags: 9—Uhr. Ucsküb: Bundesbruder Ufrz, Kawinski, Nachrichtenschule. Gesinnungsgenossen sind zu den Vemsstaltungea von K. j. V. er« int Felde eingeladea, Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Dr. Psul Michaeli8-Berlin (K. J.V.) hat das preußische Verdienst•' kreuz für Kriegshilfe erhalten. Nathan Kahn- Mergentheim (K. J. V.) wurde zum i , J. V.) ist gefallen. Jugendverein 8. August, abends Ksycr über daa fernen?“ LjoLul: ab: po c I;cinnrjins sei1:3.« :״ Teil j u ( Trä: nd3 V29 i azair“ : :;A:c Literatur. Siteung;;.־■J der 1erzl-Gedenlor,tr.lt. Die Oe- Klötzel. Frgu Thcotlor Stephan füu;ten sehe, alle jüdische» PaririströiBini; le Richtüng' zwingende Kraft der gang demonstriert. —- Dr. Prager liank für seinen fesselnden Vortr; Frankfurt n. M. Die Z i o n i gruppe trifft sich jeden Mittwochabend, Ca!6" Bauer I. Siock, um 8'A» Uhr alxmds, wo unter Leitung von Frl. Schi rat zkl Diakussionsabende stattfindea. Gäste willkommen. Wien. Die junge Organisation der ostjüdtschea Zionisten (Sektion II) veranstaltete am 21. Juli zu gltj. eher Zeit «ird Versammlungen, die der Agttatioa für tki Schekel gewidmet waren. Trotz der gegenwärtige« Abwesenheit eines großen Teile» der jüdischen Itevolkerung war der große Saal de» ״Bayrischen Hol“ bii zum letzten Plätzchen gelullt. Zimüclist sprach llerf Löh! Taubes über die Geschichte des Zionlsmua, dann Herr Dr. Elias Tisch über den gegenwärtige* Stand der Bewegung. Großer Beifall dankte dea Au»- füliruugca der Redner. Eine viclhunderiköpfige Ver- Sammlung tagte im Arcosaal, bei der Herr 15w. Leopokl 1 a s c 11 k c s und Herr Adolf Stand über zb< liistischc Themen sprachen. Ebenso gelungen war di» Versammlung im XX. Ih-zirk, in der die Herren Da. Aron F rieilma n n aus Palästina סוסי Dr. Cbaimi T a rtakower »prochcn. Die Versammlungen gestalteten sich zu einer bcdeutemleti Kundgebung für die zi<> nistische Idee, die durch die Entrichtung de* Sdu-kiR *» Ürt und Stelle zum Ausdrucke kam. 3. P. Czcrnowitz. Das Bukowinaer Zionistisehe Landeskomitec hat seine Tätigkeit to Ct*^ nowitz wieder aufgenommen und ersucht alle Gesimuuigsgcnossen, die sich im Lande und außettaih iles Lamles aufhaltcn, ebenso alle früheren Leiter der Ortsgruppen, ihre Adresse unverzüglich ikuä Lamleskomätee mitzutcilcn. Die Cksiunungsgeiios cn in (.'zeranwitz, die an der zionistischen AkUoii mitarbciti n wblkn, werden gleichfalls gebeten, ihre Adressen bekam« zu geben. Da Büro des Landeskoniitces befindet sich vorhin[lg Dr. Reißgasse 1«. Salnnty. (Litauen). Der Verein ״Zair« 31)••“ ist behördlich genehmigt worden. Konstanz. Die Zionistische Ortsgruppe vemnstaltctc nach vierjähriger Pause einen Vortrag über ״Das de nt um im Weltkriege“, für den sich iuu iuiein Louise Treu aus Mannhelirt in liebenswürdi;;׳cr Weise zur Verfügung gestellt hatte. Dem; Vortrag ging eine Gedenkrede von Frau J. Welbbiuser 1'iir den verstorbenen Vorsitzenden der Ortsgrupp«, Dr. Gustav M e i n r a t h , voraus. Die Ortsgrupp« wird jetzt reorganisiert werden. Luzern. Eine sehr gut besuchte Herzl-Gede«kfei er1 brachte der zionistischen Sadte in Luacrm neue Anhänger. Der Vercinspräsidcnt Herr B. Dokow zeichnete in einer gehaltvollen Ansprache das Leben und Wirke« des unvergeßlichen Fi'iiirers. Die Feier wurde durch Herrn G. Braun stinüniingovoH eingcleitet, Rezitationen von hebräische■ Dienten fanden dankbarste Aufnahme. Luzern. 111 der elt/tcn Sitzung dea Große■ Stadtrats von Luzern wurde Herr Stadtrat S. E1la11»er׳ Braun einstimmig zum Präsidenten dieser Behörde Br die Amtspcriode 1018—19 gewühlt. Brüssel. Anläßlich des fodtstages von Tt*. Heral, veranstaltete der Zionistische Mcrkas am 29. Juni eines T r a u e r g o 11 e sd i e n s t in der Orthodoxcn-Synagoge und am 1. Juli eine außerordentlich stark besuchte H c rz I •Gede 11 k f c i c r. Nach den von Herrn Far beroff und den Na.ר re-Zion ausgeführten Trauerlictlcrn sprachen die Herren M. Hassine (hebriiiach) über ״Her/l und unsere Zukunft" Dr 3. Kata«■- etenhogen (jidiseli) über ,,Her/I 1m<l tlcr vorficrzi• ir.chc Zionismus“ J. Kubowitzki, (franzöaisdi) über ״Was gab uns Herzt“. Fräulein J. Mayer trur in rührender Weise Zangwills ״Theodor Herzi“ und Fierzli ״Mciiorah“ vor und Herr S. Perlinc sprach kraftvoll den ״Jiskor“ von Friig. Die Schüler des ״Betk- S e f c r 1 v r i le|gtcn einen Blumenkranz vor demj H'er4* bild nieder. Die OelbaumsaininJung für den HerzIwaH ergab HM) Bäumle. Der Aln-nd hinterlieii etoe» ti«• fen Eindruck. ' Brüssel. Am 21. Mai wurde das Befh-Zion des Zionistischen Merk.־» bei zahlreichem׳ Besuch fekrlidi eingeweiht. Der Vorsitzende, Herr J, Miso, eröftnctc den Abend mit einer kurzen Ansprache und wies auf die Notwendigkeit bin, die Zionistische Tätigkeit unter den breiten Volkssciiiditen auszudehaen. Dhrauf erteilte er das Wort dem Schriftführer de> Vareinigung, Herrn L. Kubowitzki, der in jidiseber Sprache über die allgemeine Lage des Judentums Bk* rieht erstattete. Nachdem er den verschlimmerte■ Zustand der Ostjiidcn geschildert hatte, beurteilte der Redner die Erklärungen der Regierungen zur Palästinafrage. Er hob hervor, daß nur jüdischer WiDe und jüdische Arbeit dem! jüdische» Volke dr* jüdisch« Land geben weiden. — Der ״Merkaa“ entfhlteta m■ ermüdlich eine großzügige Propaganda. Sets• 8«i■ kei-A g itation hat die juefst passive« KreffiB gerüttelt. :S dea redaktionellen Teils. 1er .־e) ttid frluko Hertha r gut Ort r״t:: :litcn Ver: hielt Fr Ata, einen :ine politir a, c.ii die . I״re Int n.'Cin ׳ Vorocr i.d ׳ e r C'.;. ׳ io. > ,\ IM 'י■׳*'D0BlBcJ»laa4.' 'r;:a •led •rt1«tlsl>«ÖlidK t<t ridtU« *• Hw® CHurloUlünburf, Roech«r.Slr*ltf r:׳: auft-i sliM Uo< ,;04 נ«1 d’l»!’f• ־'.1! 411 U* u in Alt 1.4 ג *».1 4. •n< *, f &\ ijn lui 1101 U. JfcC I)r. **t 9. K. ft I'a.1 hüi h. ur:1 Bin Vtu «fit k ו HD« i » «»• Gretö l’owi{7.!«r, (#ne«t״n. gt>n, b. d. Gnesenner ftarikrahzi. J. DhiliDjdith.Ll, Ncantadt, gru33k i. 60ha Her&aaa» . . . 1#•“־ H. 1Weiii <lp4tkfc I. Jcaohnnm #. frdl. Aufa. £.—; dmkl tmW• ppkr. f. Brief 4.-— . ..§.—• l׳'ri, Wuir.buntur B. ia ». Galuftitiat.. E. ׳B^iiJ... üoiM, besr. •. I iu«l &. L.״«k ■ad B. «f»M* eiSM . . . ..ן..

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