Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 30 (16.7.1918)
- Date
- 1918-07-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Juni tagte in Witcbsk eine Rayo*•Ko 11 fere 11 z der Vertreter der ״Zci'rc- Zion“, im der eich eine neue Tendenz in der 1:11t- Wicklung■ der ucucn zionistischen Volksfraktion bemerk• bar machte. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Präge de» Organisationsvcrhältnisscs der ״Zc'ire Zion" zu der zionistischen Partei in Rußland. Die Anhänger der sogen. separatistischen Richtung vertraten die Ansidit, daß die ״Zci're Zion" sich von der russisdicn Partei völlig tossagen uijd als besondere Föderation ouftreten solle 1). Die Vertreter der Frak tion s rieh tun g dagegen verteidigten die Prin• zipien de« «tatus quo. Mit 19 Stimmen gegen 3 wurde folgende Resolution gefaßt: ״In der Uehmeugung, daß eine normale und (nicht• bare Fiitwiddung der Zei'rc Zion, als Bewegung der um ihre nationale und soziale Befreiung kämpfenden jüdischen Arbeitermassen nur unter der Bedingung der föderativen Gestaltung der Zionistischen Organisation möglich ist; in der Ueberzeugung ferner, daß diese Neugestaltung ein Resultat der organischen Entwicklung der ״Zei'rc Zion“ und ihres Kampfes für die Interessen der jüdischen Arbeit ist — beschließt die Konferenz, daß die Aufgabe des gegenwärtigen Augenblicks die Erweiterung der autonomen Rechte der Fraktion ist, als 110t• Wendige Vorbedingung für die spätere endgültige Re• Organisierung der Zionistischen Organisation auf föderativer Grundlage,“ Der Vorschlag der extremen Föderalisten, der den sofortigen Austritt aus der russischen Landespartei ver• langte, erhielt nur 5 Stimmen1 und wurde abgclchnt, Da• gegen bescliloß die Konferenz, daß die Zeire-Zion ,,sich mit der Organisierung allgemein-zionistischer Vereine nicht befassen“. Eine erregte Debatte entspann sich auch um die Spraelieitfragc und um die Frage des weltlichen Cha• raktcre der Gemeinden. Die Resolution der Hebraisten zeig die Mehrheit der Stimmen auf sich. . Brief aus Focsani Vier Wodien erst bin ich in Focsani. Man braucht nklit lange hier zu sein, um den guten Einfluß der nahen Moldau wnhrzunchinen. Ein ganz andenes jüdisches Bild bekommt man zu Gesicht. Hier fließt bc• reits echt jüdisches Leben mit all seiner Natürlichkeit und Schaffenslust. Focsani ist bekanntlich der Ori, von dem aus der Chowewe-Zionismtis seinen Ausgang genommen hat. Nicht wenig stolz sind die hiesigen Zionisten darauf, daß Sokolow vor ca. 8 Jahren anläßlich der Wiederkehr des 30. Gründungstagcs der Chowewc-Zimi unter ihnen geweilt hat. Von hier aus hat skh die ״Allgemeine zionistische Vereinigung der ji'idischen Gymnasiasten“ über ganz Rumänien verbreitet. Jüdische Studenten aus Focsani waren es auch, die die erste zionistische Verbindung ״llasmoiiüa" in Bukarest ins Leben riefen. Erstaunen erfaßt einen, wenn man nach den Enttäuschungen in vielen anderen Städten hier eine fest organisierte zionistische Ortsgruppe vorfindet. .Es gibt nicht viele jüdische Häuser, iu denen die Nationalfondbüchsc fehlt. Sogar während des Krieges wurden ansehnliche Summen von hier aus an den Jiklineben Nationalfond abgcliefcrt. Trotz der schwierigen Situation, in der sich die Juden befanden und noch immer befinden, ist still weiter gearbeitet worden. Und all dieses, all diese zionistischen Erfolge Einet zum größten ieil dem hiesigen Rabbiner Dr. Nacht zu verdanken, in seinem Hause ist der Treffpunkt aller jüdischnational ßesinnleii Kreise. Welch schönes Bild, wie ergreifend zugleich, wenn wir den Vater mit seinen Kindern hebräisch sprechen hören! Ein Mann, der unermüdlich für •unsere Sache tätig ist, der unsere Ideen hier in Focsani trotz großer Widerstände zur Geltung gebracht hat! Der Krieg hat auch hier jede positive zionistische Arbeit jäh unterbrochen. Wir dürfen nicht vergessen, daß!־( csani Operationsgebiet gewesen ist. Noch sind die Verhältnisse äußerst schwierig; aber der Anfang est gemacht. Man mußte die hiesigen Juden nur aus jhrein Schlafe aufrütteln. Im Verein mit Dr. Nacht lieg,m11 man daher in erster Linie die älteren, jüdischen Gymnasiasten zur Arbeit hcranzuziclien. Eine Vcrsammh'ug wurde einberufen und nach einigen Ausciiuuidcrsct- ו€1;!ח1מ ein Verein gegründet, der den! Nlamen, ״Ivriia" 'ragen soll. Die ״Ivria" bezweckt — so heißt es in den Statuten — die Hebung jüdischer Selbstdisziplin und ludisclicn Nationalhcwußtseins durch die Beschäftigung mit jüdischer^ Geschichte; jüdischen Zeitfragcn und der hebräischen Sprache. Es meldete sich einstweilen eine ansehnliche Zahl von Gymnasiasten aktiv, so daß man mit einer intensiven Arbeit rechnen kann. Ohne lieberreibung kann man sagen, daß die Studentenschaft fast ausschließlich von der zionistischen ld־ e erfaßt ist. Aber auc 1 die junge Kaufmannschaft hat hier gute zionistische *eit geleistet. Besonders zwei junge Kauflcutc, Moritz ,.*'•1״״» ״. Leon Kalma novici haben sich dabei g! . Verdienste erworben. Selbst mit ganzer Seele teurigc Zionisten, sind sic überall dort, wo es gilt, an- 'erc ,von der Notwendigkeit des zionistischen Gedankens zu überzeugen. Vor kurzem . fand abermals eine mtziing der neugegründeten ״Ivria“ statt, wozu׳ auch die mtcre zionistische Generation eingeladen war. Die Aus- |Pr!K־!'e. bewies, daß man der Jugenderziehung auch in «unuinicr» die größte Aufmerksamkeit schenkt, ja, daß man fest davon überzeugt ist, nur durch positive Jupnilartjcit das Endziel unserer Bewegung erreidien zu können. R, R. jue: (' r״ (?1 ... 'י Amerika. (V c r s a m 1111 u n יןן der p a i il .׳. f I n e 11 s 19 e 11 e 11 Juden in A 111 0 r i;< :1). Am 15. «ml 16. April wurde in New York die erste Versammlung der llist ad r 111 11 Dne Ercz Israel, einer Organisation jr. len in Amerika, größtenteils Kriegr.üiü:i,*.'«!:׳ ,־; ׳G׳-;Uet1. Von Oberrichter »randeis, dem JriD•■1 .:>:־ an.c,ik:.s1i::chen Ko״- Stil 111 Jcni ialem O. A. G 1:1 7. e 11 r סo k , Nathan Straus, Oscar S. Straus, Henry M o r g c 111 h a u! und A. 1. Elk us waren ׳:rül’iingsschreibtn gesandt I worden. Das folgende Arbeit;programtu wurde nnge- I noiiimeii: 1. beizutrageir zur Entwicklung der wirtschaftiie'tcn Faktoren des heiligen Landes; Pik'ge seiner kulturellen Entwicklung gemäß den Traditionen der jüdischen Religion; Erhaltung und!׳Orientwickhmg der von der alten Generalion geschaffenen lustiUite. 2. ,Propaganda unter;!Heu Paläniiucusern in Amc• rika und Erleichterung ihrer Rückkehr bei der ersten sich bietenden Gelegenheit. 3. Herstellung einer regelmäßigen Verbindung mit allen Palästinensern iu Amerika, um sie über die Vorliiiitiiisse iu Palästina informiert zu halten. England (Zionismus in englischen Gef ang e n e nlagern.) Die Zionistische Organisation in London hat von englischen Gefangenen im deutschen Lager Ruh leben Briefe erhalte״, die von dein N'cfcn Eindruck Zeugnis übiegen, den die Nachricht von der britischen Rcgwrungserklärung zugunsten des Zionismus auch unter uen jüdi• sehen Gefangenen hervorgerufen hat. Das Interesse für den Zionismus ist außerordentlich gewachsen, und es wurde ein Kurs zum Erlernen der hebräischen Sprache eingerichtet. Viele von den internierten Juden beschäftigen sich eifrig mit der Frage der Auswanderung nach Palästina nach dent Kriege. Oesterreich (Zionistische Arbeit in Oesterreich) Das ״Zionistische Zentralkomitee für Wcstöstcr• reich" in Wien hat nunmehr ein Jugendamt eingerichtet, das folgende Aufgaben hat: 1. Vermittlung des Verkehrs zwischen den zionisti• sehen Behörden und der Jugend, 2. Ueberwachung und Leitung der zionistischen Er• Ziehung der Jugend, 3. Durchführung1 einzelner Aktionen und Einriehtuugeu, die vom pädagogischen und zionistischen Gesichtspunkt aus wünschenswert erscheinen, 4. Vorbereitungen zu! Schaffung eines umfassen• den jüdisch-nationalen Fürsorgewerkes in West• Österreich und 5. eines jüdischen Schuhvcrkcs. Zur Durchführung der genannten Arbeiten! sind eine Reihe technischer Vorarbeiten, sowie die Organisierutig eines zionistischen Arbeitskreises für jüdische Erziehung in Aussicht genommen. Mit der Leitung des Amtes wurde Sekretär Dr. Siegfried Bernfcld betraut. Galizien. (Ein iPalästina• H i 1 f swerk der Lcmbcrgef Juden) Auf Initiative der Palästina• Und NatioiKtlfondskommission in Lemberg lud der Regieningskonvnvissär der Lembcrgcr jüdischen Kul• tiiKgeiueiiide Dr. Parnas eine Anzahl Bürger vcrschic■* dencr Richtung zu einer Besprechung Zwecks Organi• siemng eines großzügigen :Hiltswcrks für die notleidend den Juden in Nord-Palästina ein. Nach einer ein!- leitenden Ansprache des Regieruiigskoimnissiirs berielileteii Dr. J. Korke» über die bisherigen Ergehnisse der llaläs1i11;1־Hilfsa!riion und Herr Bodek über die Sammeltätigkeit während des Tisclia bcav. Zur Diirchfülmmg der Aktion wurde ein Exekutiv־ Komitee gewählt, dem die Herren Regicrungskommissär Dr. Parnas als Vorsitzender, Rabbiner Dr. Gut 111 a 11 n , Dr. Ringel, Dr. Wasser als Stell- Vertreter, Direktor Orange als Kassierer und J3r. J. Korkes als Sekretär angehören. Die Beratungen der Kommission finden im Saal der Lembcrgcr jüdi* sehen Kultusgetncinde statt. Ungarn. (Herzlfeicr) Der zionistische Verein ״H atikwa" in Temeswär veranstaltete am 23. Juni im Sitzifngssaale der Innerstädter jüdischen Kultusgemeinde eine stimmungsvolle Hcrzlgcdenkfeier. Nach der Eröffnungsrede des Vcrcinspräsidcntcn und Vorträgen des Chors und nach Vorlesungen Dr. Baruch T o 111 a s c 11 o f f s aus Herzls Schriften hielt Dr. Alexander Marmorek die eindrucksvolle Gedenkrede. Rumänien In Bukarest wurde eine zionistische Sektion mit dem Name״ ״Jabneh" begründet, Vorsitzender ist Herr Rabbiner Dr. N ienrirower, Vizepräsidenten sind die Herren: Kanner, Wechsler, sonstige Mitglieder des Komitees die Herren H. Kempncr, M. Schweig, Mendel Grünberg, Sal. Rosen* feld Jacques R11 bin stein, Jean Marcus, Ö. Weinberg und 1. Zwiebel. Die Sektion hat beschlossen, ein eigenes Büro mit einem Archiv zu crrichteil, eine Bibliothek ins Leben zu rufen und eine energische zionistische Propaganda, insbesondere auch für den Friedens schock einzuleitcii. Es wurde ferner eine lichriiischc Kulturkommission emgesetzt, die durch eine energische Propadanda die Stirnitiung der rumänischen Junen für die hebräische Kultur heweguttg ausz.unutz.cn fiat. un« u. a. -Broschüren über hebräische und jüdische Dichter und Denker veröffentliehen soll. Ukraine. (T a rbut) Zentralkomitee der hebräischen ״Ta rbut“ delegierte einige Kiew zwecks Organisierung der •:lieh in der Ukrr.ina und Vercinigung der zerstreuten Einzeivcreinigungcn in der Provinz. Mi 20Juli MO ia Kiew eiuc Konferenz Das Moskauer Kultur-Organisation seiner Vertreter nach hebräischen Kultuitäi Seit!■ 233 iu Kie st ehrer er* an an diesen Dr. Sclurno, von Vertreter! aller 11 e b ra i s ch e 11 Kulturvereine in der Ukraine slatt. 1 Gleichzeitig wird auch ״liigettiit, dm S o m m e r k 111 s e f ü י hebräische richtet v,■oiden sin I. Als Dozenten wu!» Kurse״ tiie l'ädagogen A. Kolms t am, A. Beigel und and! re. Polen. A*m 30. Mai veranstalteten die ״Zeire Miuaciii fa> Tomascliow einen Trauer-Abend zum Anuiakeii an den 20. Todestag von Rabbiner Samuel Mobile wer. Die Eröffnungsrede hielt der Sekretär Herr Hermann Gold in hebräischer Sprache. Ansprachen mdten die Herren J. Lc i n c r, E. Sakula und A. Mit der ״iiutikwah" wurde der geschlossen. ׳ K o 1 e r s t c 1 a Trauer Abend Hollerd (Ein zweiter zionistischer Rabbiner in A111 s te rd a m) Rabbiner A. Asschcr ist auf <lcn vakanten Posten eines Rabbiners der Amsterdamer hochdeuDchen Syua• gogcngeineindc berufen worden. Von den vier Rabbinatsstellen’der Gemeinde sind nunmehj zwei mit Zionisten besetzt. Tripolis. Unter dem Vorsitz ihres PräsidciitcnHsaak Na hum , hielt die Zionistische Ortsgruppe in Tripolis eine Generalversammlung ab, bei der über die 1 ätigkeit der Ortsgruppe und die erfreulichen Fortschritte der zionistischen Bewegung in Tripolis Bericht erstattet wurde. Die Probleme der Palästina-Arbeit und die politische Lage des Zionismus wurden eingehend besprochen, Südafrika. Die Zionisten in Südafrika sind zur Zeit hauptsächlich mit der Arbeit für den P al ä sti n a •W i c de r• aufba'ufond beschäftigt, für den sie 50 000 £ aufzubringen beschlossen haben. Im Aufträge des dortigen Zionistischen Zentralkomitees hat Riv. M, I. Co 11 e 11 dne Agitationstournec unternommen, die ihn in eine große Anzahl von Städten führen wird Gleichzeitig ■werden die Schckclsammlungcn energisch betrieben, die in vielen Ortsgruppen eine erheblichc Steigerung gegenüber den Vorjahren aufzuweisen haben. Die Arbeit unter der Jugend wird eifrig und mit gutem Erfolge fortgesetzt, und die hebräische Be• vvegung gewinnt immer mehr an Ausdehnung. Die Föderation umfaßt zur Zeit 96 Zionistische Ortsgruppen. ' Aus aller Welt Aus Amerika (Die Behandlung der Juden im amerikantsehen Heer) ״Jcwish Advocate“ vom 18. April bringt folgende Nachricht aus Washington: Louis M a r s h a 11, der Vorsitzende des American Jewish Committee, hat!an den Kriegsminister Baker einen Protest wegen der ״fortgesetzten ungerechten, unfairen und verbrecherischen Behandlung von Juden“ in der amerikanischen Armee gerichtet. Herr Marshall verlangt, daß die betreffenden Mißbräuche unverzüglich aus der Welt geschafft und daß die verantwortlichen Organe vor Gericht gestellt werden. Eine der Hauptbesclvuldigungcn ist die. daß unter der großen Zahl der bereits nach Frankreich entsandten Truppen kein einziger Jude ist, der befördert worden wäre, während viele Avancements vorgeiiommcn wurden, (Die jüdische Einwanderung in Amerika) Trotz der schwierigen Zeitveriiältnisse ist die iiuli* sehe Einwanderung in San Francisco in ständigem Wachsen begriffen. Jüdische Frauen und Kinder, die sich aus den russischen Wirren flüchten, kommen mit fast jedem Orientdampfer in San Francisco an. Der Zuwachs der Einwanderung geht aus einem Bericht der Jüdischen Schutz- und Einwanderer-Hilfsgcscllsdiaft hervor, der von 300 Einwanderern im ersten Vierteljahr 1918 bcriditet. Nur wenige der Ankömmlinge bleiben in San Fran- Cisco; den meisten werden die Mittel gewährt, zu ihren Verwandten in den verschiedensten Teilen der Vereinigten Staaten zu reisen. Joachim Maytnana Am 6. Ijar dieses Jahres ist Joachim May man vom Jüdischen Turnverein ״Bar Kocl1ba“-Cö!u im Krieg! gcfangcncnlagcr Bcresowka in Ostsibirien im Alt! von 22 Jahren gestorben. Er liegt auf dem Beth-olai der benachbarten Gemeinde Werch ne-U di 11s' Das sind die nackten Tatsachen, die wir Hcimgckchrtc zu berichten haben. Hinter ihnen verbirgt sich \d Geschichte von dem traurigen Soldatenschicksal: Tc in Gefangenschaft. Joachim Maymann, ein junger ji discher Turner mit offnenem Auge und geradem Sin! stets der Erste, wenn es galt, unsere jüdisdve Ein auf Spie!• und Sportplätzen zu retten, stets bereit, wen wir ihn um irgend eine jüdische Arbeit angingen, vc Freude, wenn wir ihm ein neues jüdisdies Buch brachte: voll Dankbarkeit, wenn wir ihn belehrten und sei jüdisdies Wissen und Denken zu bereidiern versud ten, war ein stolzer, selbstbewußter, mannliaftcr un treuer Jude. Mit aller Glut und Begeisterung sein« jungen Herzens, mit allen seinen Zukunftslioffnungc gehörte er zu uns. Er war unser, ohne daß w ihn lange zu überzeugen brauchten, er anpfnnd jtidke von Ha.se aus er bedurfte nur der ruhten r Fül rung. Diesen Jüngling mit seinem Lodkenhaar un seinen nod» knabenhaften Zügen mußten wir dahii welken sehen, m wenigen Wodien w׳ar die junge Btun von der tückischen Krankheit geknickt — und wir stand« 3m Krankenbette unseres jungen Helden, über desse I s