Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 26 (28.6.1918)
- Date
- 1918-06-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2651273-2652077-2652102--11633-2669177- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Vv־: U ö i wurde die Schaffung einer fi11n1]z.-\virischaitlich.11־ AI!• leiiniijr zwecks Prüfuug der tcchni;ehe» Piojrkw Nein wirtschaftlichen Standpunkte tuul Schaffung der »1e,l• iniUel zu in rer Verwirklichung 11׳ ■se 1110 :sei!. AI׳• Aul wort iitii" einen Aufruf, den tler Schnt/nn Rtcr der Oe- Seilschaft, J. ünmbci'g, muh vor Gründung der Oe׳,.־!!• schalt auf eigene Initiative vcri'f'cutliehte und in »lein er die jüdische Kapitalisten au.'fotderic, eine Akl:>11־• gcscl׳•' .hnf; für Fabrikbau in Pal;istina zu gnmdc.i, sind umgehend Rchrittscikläumgen ci1>״,v;::u1!;eu, die üi ■<;;•'־ samt eine Beteiligung eines Kapitals von */() )OOd Rubeln darstcllv׳.!. Die Gesellschaft geht jetzt daran, eine Monatsschrift hcraüs/.ugeheu, die den Problemen der wirtscliaftliciien Entwicklung Pn!;i׳.;t;׳:ns ge v. inmei sein soli. * Im Verla:'־ Ka.limn (Petersburg) begiu'.f (Rviuäehd ehe i lcr.utsg.1be einer ״Bi b 1 i o 111 e k d e r P a i;i s > i" a ־ k u 11 d e־‘. Zuerst erscliei:!{ 1 labort A u h a g e n s Sehril 1 ״Beiträga: zur Kenntnis tler Lamlcsu.11111׳ un i 11er!.and־ Wirtschaft Syriens־‘ in Irebräiselter und uis.dsclier v'cber- Setzung mal Dr, Arthur R u p p i 11 r. ״Syrien als Wirt- •achattsi'elnet“' in russischer Udvrsctzimg. In Charkow wurde eine Sduital11׳ts-Oe!׳eilscha(t ״Se wuli: 11“ ״•)״rüinlei zwecks Herstellung vom Schiffsverbindungen zwischen den 11:1.eil ries Seliwar/cn uiui Mitieliämü;eilen Meeres mul Schaffung von Lagerplatzen i;1 den llafensiädteu Palästinas. ׳ 111 Moskau wurd.e eine jüdische Gesellschaft zur Durchführung der Antoli'jrisaiiousarheiton in den noch nicht: urbar gemachten Gegenden Palästinas gcgründet, Das Grimdkapitai der Gesellschaft, die sieh ״R a a 11 a 11 i j a“ nennt, beträgt 10 Millionen Rubel. Vorbereitungen der amerikanischen Zionisten zur IndustricaHsicnmg Palästinas 1'iie Kuiiiereii/ der zionistiseiieu Federation Aiiierika:;, die am* 2'Juli in Pitlsbur׳: abgclialteu wird, wird sich mit einem großzügigen Plan für die industrielle Entwicklung Palästina; belassen. Ls sollen schon jetzt die Vöi'in reitiingei: getroo'e:1 werden, um den Auibati Palästinain Angriff zu nehmen. Durch die Zioiiistisehe inpenicur-Oosellschafi werden Pläne zur Eiurichtut!:׳; von Luftvei kehrslime!! tmd zurSclvufting von iiydrov!t;.irische;: Anlagen vr. •bereitet. Es wird eine voll- ■•:ünäige l’nter: uclnmg über alle brauchbaren Kolmiaterialien in Palästina für die Anlegung von Fabriken zur Gewinnung aus verschiedenen vegetabilen P10■׳!(::■:len von'esdiiagcn. Andere Pläne bezielieii sieb auf die Frrichtuug von Zuckerraffinerien, tnodenteii Gerbereien, Zeuie-iitfabrikeii, Wegebau. In der ״\V :111 r i: e i Golde 11!1 e r g chmn bevorstehenden iCougrid!, d, ii. dl,: Ei u jüdischer Ärbeiterkongreß für Palästina in An: rika Auf Initiative der amerikanischen Poale-Zion i l für die Tage vom Id. bis 21. Mai, wie wir bereits!׳! No. 21. mügeieih haben, ein Kongreß der jiidi• s c 11 c 1! Arbeiterorganisationen Am c r i k a 3 nach New-Yorlc einberufeil worden. Das Programm, in dessen Mittelpunkt die P a 1 ii s t i 1t a f r a g e und die Stellungnahme der jüdischen Arbeiterschaft ,zu ihr stell!, wurde bereits in tler gleichen Nummer verüf- »entlieht, Berichte liegen beule noch nicht vor, dagegen l;v,'.cn die soeben aus Amerika ei11;;ct11)׳ffem11׳ jihlHrh •11 Zeitui'geu erkennen, daß dieser Kongreß sein«» lauge vor seinem Ziisamiinmtn'tt mißerordeiitlieli großem Inleresse innerhalb tler amerikanischen Judeiihcil begegn eie. thmg wohl zu den feinsierfnndenen: wie der König, an Verlangen, über den bereits gefällten Fnisddtifi s:eu zu betäuben, sich aufs Lager wirft und ihn eine Stimme unter seinem Ohre nicht schlafen läßt — cs ist kein Gebilde gequälter Phantasie, sondern der Pro• jihet selbst, den er aus der unter dem Palaste befind* liehen Grube singen liöri. So versehmil/t dieser gleichsam mit.der GewL.scnsstimmc des Königs, den in einem Augenblick das Bewußtsein überfällt einer unheilvollen imü unheilbaren Verantwortung. Als aber die Schrecken der Zerstörung, die Greuel 1זי1׳, Verwüstung, die doch auch zuletzt nur dem Draigc uaeii Ehre und Macht entsprangen, alles hinwcgfrgtui, was einst Ehre t!nd_ Macht des imglikkiidien Volkes gev, cseii — da versinkt wie־ durch ein Wunder auch jede Schmach des Volkes vor dem Triumphe der Lilaicnmg, vor der ins Ewige ihre Hoffnung spannenden Siege;;;.liirmnui״ der Besiegten. Verblüfft!',teilen fremde und weise Chaldäer vor diesem Schauspiel: ״Siche, wie de in die Sonne schreiteni Es ist ein Glanz auf diesem Volke, ein Morgenrot auf ihren Häuptern. Mächtig mul! ihr Gott sein‘‘ — worauf ein chahläischer Haupt- Kimm ein wendet: ״Ihr Gott?!;laben wir nicht seine Altäre zerbrochen? Haben wir nicht gesiegt über ihn?‘ ״Man kann das Unsichtbare nicht besiegen! Man kann Menschen töten, aber nicht den Gott, der in ihnen lebt. Man kann ein Volk bezwingen, doch nie seinen Geist“. .uanelter Auffassung des Dichters wird inan viel* leicht widerspreche״ können — der historische jc;׳eiinas ist gewiß nicht so au:;w׳hiid)!:d1 auf de״ Kampf 1.'“1”‘",,‘.* ״, יf1 *׳,Is!i״!ehe11 eingestellt, er ist w der biblischen l'eberlieferung weniger miau* eiert dafür elementarer und dennoch auch’ geistiger: manchmal heben uns auch die wundervolle 11 deulr.e'heii ׳ kemnetsc — gerade diese — aus der eigentümlichen Atmosphäre dieser dreifachen Tragödie weg. Dennoch ist es wohl das einzige Drama seiner Art, und der fo'nst seiner Problematik, die Gewalt seines Pathos ״Die I nge iin jüd es keine Gründe ge/;׳; Arbcilcikoiigrcssc:; in Fraglich ist mir, ob frage rlchiig g׳e.,teilt jüdischen Arbeiter in 4 vom o, 11' wir i:0' u di׳: Almaii che.mm A;!gcnbb die Lüubemier ־ bähen, Soll de ,110111 llcii 1 .:■,;:,ei über den eiiinclimeii: •eine itoleli;־, daß eines jiidkichcti 1c geben kann, ie Programm-!(׳״״•;:eil der ,UHS 1111 ■ßlieh zu; spivclmng der Paiäsiinalr;1־;:.‘ e־i1!l:en1f.־n werden, soll der Kongreß, unter B,׳ib::h:1ii1:־ng der Palästinafrage :1!'■, der kardinalen 1 i:;11j'An־a׳:e der!';!׳':img, sich auch mit den übrigen internen jüdisch-politischen i'agesua 1;ca, die die jüdische"A1 beiter.-;cl 13it betreffen, zu beschäftigen liaben? Das is! eine sehr cni.ite ,Frage, und der Erfolg׳ de: jüdischen Arbciierkougn״:.‘;rs wird in ]!;»hem Maße von ihrer Entselu'hhmg abhiingen. Wird der Kongreß sich auf die Palästinafragc allein iienehränkcu, so wird er 11ielu\־>der weniger •einen rein theoretischen Cliarakler irageu: er wird den Anteil der jüdiseiien Arbeiterschalt am Aufbau der jüdischen i Icimslatte bespreclien, er wird die Grundlagen für die neue jüdische Ge- Seilschaft in lircz. Israel aitsarbcilen und die lleditigungc׳.» klar legen, unter denen die jüdische Arbeiterschaft lierm't ist, eine energische Initiative zur Erricht 1mg der jüdisch• nationalen Heimstätte zu ergreifen . . , Der jüdisclie Arbeiterkong.rell soll und muß zustande kommen, aber er muß au!'• der Wacht des ganzen jüdischen Lebens von heute mit all seinen brennenden Tagcsfragcn stellen, und seine Losung muß sein: ״Alles, was jüdisch ist, ist mir nicht fremd“, ob es mm in :näherer Beziehung zu Palästina oder zum üatutii steht. Nur an einem Kongreß mit einer solch breiten und umfassenden Basis werden sich alle jüdischen Arbeiterorganisationen Amerikas beteiligen, und nur bei eim.11! solchen Programm wird der Kongreß ein neuer l'aklor in der jüdischen Arheilorbetvcgimg wcrdeli, zugleich eine neue Llappc in der Parteiarbeit der Poalg- Zion und ein neuer Anstoß auf dem Wege des jüdischen Volkes zu seiner nationalen Politik“. Die New-Yorker jüdische Tageszeitung ״Der Tog“ schreibt in der Nummer vom 1. April in einem Lcitarlikei, betitelt ״Der Arbeilcrkoir.frcIS für Palästina:״ ״Es ist kein Zweifel, daß auch in unserem eigenen Lande der Klasscnkampf zwischen dem jiuli'Chcn Piolefariat und der jüdischen Bourgoisie iit die Erscheinung treten wird, 11! einem neuen Lande, in einem neuen /;es'.eilscliaillicheu Organismus, wie es das jiidi.,che Palästina sein wird, wird die soziale Entwicklung allerdings von vorne herein auf einer anderen Stufe stehen als in den alten Ländern und in der aUtu GeselFchaft. Dennoch ist eine zielbewuHte Führerschaft bei der künftigen sozialen Entwicklung Palästinas notwendig, md es ist die Aufgabe der jüdiseiien Arbeitcrk!as»e, ß.Rsc Führerschaft zu übernehmen. Wir sind davon üher/.eugt, daß die jüdircheu Arbeiter in Amerika dies verstehen werden. Mögen sie . für od׳.׳r ״egen Palästina sein, — die Möglichkeit der Schaffung einer jüdiseiien Hcimstätle ist jetzt zu einer jiidi- oder dierar,:3che r. ein [Kim* assiniilierlen jüdischen Sozialis.tu! ׳^•fyi..» werden, bat sich für Palästina als jiitlisehe 1 lennsiHg. :1!:s:;es|;rocl11׳n. Es!!.dien sieh dafür erklärt Caim';, S f ti y s in ans, der S.krctär des intcntatioaak'11!.!),׳ialistir.dici! Büro.', der frau/ö-i.clie Sj. ziaii'.tiaehe Minister T ii o 111 a und •jCf revolutionäre fran/ü:.i che!•'tilne.•' Gudave HcrvC• Es haben sich dafür erklärt die e 1! glische Arbeiter partei 1111:1 unter vielen andere,! camp tische,! So/äa".!irden der bekannte rir.rische So/äa'dem.ijt.fat 1>;1:|ן Axelfod. Hier in Amerika haben sieh die ־1״ e ti e r :11 i,i״ of Labour“ und Eugene V, Debs, die mar! kanteste^ Persönlichkeit im Amerikanischen Soz.ia!h1nuwann für die Eriicidung der jiidi:,dien Ik::n:,lütte in Palästina nusgceprochen. AVir sind überzeugt, daß alle jüdischen Arbeit;f in Amerika in der Pelä-tinairage auf nicht•?;ualeeis hören werden, als auf ihre im,erste.1 Sympathie»! l;l,j Neigungen, auf ihr Gewis.e:'. Hie soziaÜMischen j•:!. tlisclten Arbeiterführer bei tun gdiüren zsi de, asemi■ lierten Intelligenz,' die jüdischen Arbeiter aber rin.l di;: jüdischen Massen, und sie sind durch und durch jiUis.h Ihre Sprache ist dar Jidisehe geblieben, un ’ mit tausend Fäden an dar jüdische Volk tu allen politischen, überhaupt in allen Fragen liaben die jüdischen Arbeiter in konkreten Wahrscheinlichkeit geworden, 111111 die Kc״e Arocitertitasse muß in konkreter. form Stellung dazu nehmen. Keine jüdische Arbeitcrorganisaiinii in Amerika darf :!!11 Id, Mai auf ׳lern Kongreß fehlen“. In der ״W;1 h rlj e i l“ . vom 8, April •schreibt J, Eutin in einem weiteren Artikel zum Kongreß: ״Die ganze trade-unionistische ,und sozialistische Welt mit Ausnahme der amerikanischen S, P,, die von seine biklerschwcrc, durchgluhte Sprache, die i:1 man• elieii Wendungen au den biblischen Sprachgeist en;e beranreiciit, heben es weit über die Tagesliteratur. Ist es Zufall, daß ein Jude dieses Drama schreiben konnte? E r u s t M i! 11 e' r. ״;en 11. i t { W i i; Wilna erschien d,rt D.appdlicft '(Nr. 2 u. 2) der zwanglosen liebräi'dicn Sammlungen ״Meet leet‘. Das Heft weist einen rcicbiiaUigeu Inhalt auf. Außer einer Reihe von Aufsätzen über allp;cmeie,jüdische Zeit-!’lagen und über litauische Somlerprobleine enthält es ei;^ Gedieht von Schn e tt r mul ein nachgelassene;•; Gedicht des vor kurzem bingercliiedeneii E. L c v i 11, einen Vortrag von Frau Gber-Rabbiacr li, R1111 i n r, t e i n über ״Volk und Sprache“ eine Würdigung Hermann Cohens von Ol s ch w an ״er, den Anfang einer Ab- Itaiuiluu״ über die nsydiopatiiologiseben Masscnerscheila.üigen in der jüdischen Ucscliicbtc von Dr. W i r s c 11 u b s k y, einen Beitrag־׳ zur Biographie des 1012 ׳in tragischer Weiseunigdmmmeiiea.Dc 11’- Israel (Pops* von seinem Bruder, eine Würdigung־ des Otlcsaaer Kantors und iiebväischen Mnsikschriitsiellers Mi11koCs!;y zu seinem Jubiläum von A, Bernstein; außerdem Erimtermigen vou Sy L. Zit ron über Mcudcl e und eine textkritische Bemerkung zum Talmud von E. Sofc r. In Lodz erselticn in! Vcrlr־׳ zweite Heit der ״Blau-Weiß bsehienow gewidmet ie! und Beits n;ui_ in jidisciicr Sprache eiithäu. i't be:;'mnt mit einem stimm״!׳ 11 e 1 so Uns, es folgen Cls;:r,.h An,;us ׳der Feder Bei! 'Ay/igäor Bunins ־mul J o 3 i p i! 0 :: werden neben einer atrAI ri;,.b: nows und persrmlidu״׳ Erimien! dakteur der Saiiinilunge;:, Dr. j. reiis veroifeutlichte Aub-ätze, dann־ von Prof. Warbur־;׳ ttutl ״Ein IsehleiKAvs“ von S. L, Z i t ro 11 f > e t h - »\ in das -Sammlung, das ik'i’uf.ge iubräisdier ib׳r lie'nräisdie Teil :l üenidne j, Katze- .,aktn tA: Verdorben(.[] ’;f. i'> t in c 11 o n i 8, Im ji'Sibchen Teil m r,;r.׳;r;!r,!1ie Tselileur;::! (oeitk vom Re- U ״ c r) ntciirerc beder. ״Unser Tsdilciiow“ loinent au:: «lern Leben .viedergegeheu. sie s.!u d'hsni.lcri, wiehtiica .Merika gezeigt, daß sie jüdisch fühlen, ja daß sie jüdisch-national fühlen, wenn sic auch die Etiqudte des Nwmnnlismu, noch nicht getragen habe». Der Krieg mit!len Leiden, die er ü'oer große Teile des jüdischen Volkes ״obracht hat, die Kämpfe i!m״r. ball) (1er amerikanisch-jüdische» Köiigreiibewcgung haben das jüdisch-nationale Gefühl der jüdiseiien Arbeitersclnit zNmerikas in außerordentliche!• Weise vertieft. Die cag lische Regierungserklärung betreffs Palästinas hat 1 Ionderttausende von ihnen dem Zionismus näher gebr.uät. Dan hat sich in IIiunlciTcu von Mas enversaimniun!;,!! manifestiert, welche die Poale Zion im Laufe der letzten Monate einheriifen 11,allen u.ul auf denen sich i1nnH־r. wieder Szenen der heiligsten nationalen B׳.ge!üm׳ng abspiclten. Die Propaganda, welche die Arbeiterpartei Poale■ Zion zu Gunsten des jüdischen Arheitcnoud: für Pa• lästinn in ganz Amerika entfaltet hat, hat glänzen!e Resultate gebracht, weiche ziffernmäßig beweisen, wie gewaltig das Interesse der jüdiseiien Arbeiterschaft an der zukünftigen jüdischen Heimstätte in Palästi;!;! ist, und wie sehr sic bereit ist, an ihrer Vmvirüich'vrg init/nhclfni,“ Eine jüdisch-nationale Arbeiterkonierenz in England ׳ Den ״Kopcnha;euer Zioni.-,(iscf!eu Mitteilungen״ wini aus London geschrieben: ’״Er-! im letzten Jahre ist, b.״..!!!ts;icblicb dank der Ar• beit der I׳• •nlc-Zion, eine starke Bewegung in der jü-iislIh׳^׳ Arbiitersc'.iait Engl mds entstanden, die auf eine Veremigun ׳ aller in London und der Provinz, be-tehenibii Arbeitervereine bin/ieit. Von hesomlerem tiiilluß war die!;rofk• pfialc-zionistisclic Koiifcrenz, die am 30. Marz in Mancbe-tct• ab;׳;cl1aitei1 wurde und die. weit über de jüdi'chen Kreise hinaus, die öffeutlichc Aufmerksamkeit auf sieii g'e/ogeu bat, Es war daher zu bcgiiiliefi, daß s.'imtliciie iiidiseien AvbeiSeriiartcii•!! in En;|:1ml Mitte Mai zu einer Konferenz *zii .an1men11.1f1.il, auf der lierr Morris Meyer den V ׳r• .׳;ilz l'iilii'k*. Auf der Koiifcrcii/ waren alle jiUiisci m F'aehvei'1 inigiiiigeii (Blicker, Schneider, Kürschner tisw.l, das 1H1ale-/i(M1istisclte Z.entralcomite von E.isttnai We-n I.011i!׳m, die Partei der Soziaiisieii-Terrifoiiaiisteii u»1;j der Verein 1״ lechalu/.“ veriretea, Aucii die jüdiseiien Fad»• Vereinigungen in Liverpool, die poa'o zioiiisti che» Graupen aus M anchester, Leeds. G 1 a s g 0 w E (1111 b o 11 r :.:׳ ii Iiatlcn Vertreter entsandt. Es wurde!)c-chios-e.i, einen j ü d i s c 11 11 a t i 0 n.1 len A r 1» e i t e r v e r b a n d Von Gr o I! b r i t a 11 n i c n ins Lehen zu rufen, um die jüdische Arbeiterschaft i■! politischer und Ökonomi :eher Hinsicht zu organisiere»! öd ihre knltniclle und »1,aU riefle La!:e zu verbcsscm. Als Prop.ramin des uv» gegründeten Verbandes "'«ז• den foigeikle Aufgaben icstgelcgt: 1. in England eine jüdiAcl!-!!:!tionaic Arbeiferpoljiik zu führen, die den inierewen der jü.lisdieii Massen, inbesondere der jüdischen Arbeiterschaft, entsprechen ^soll, tnnl einen Kampf für die demokratische und sozialistische Aufklärungsarbeit ins Leben zu rufen; 2. den jüdisch-nationalen Gedanken unter dm jü•!»־ scheu Arbeitern zu verbreiten. Es wurde ferner' beschlossen, daß der neue Verband bei der Internationale für die Verwirklichung foigeiid'-’f jüdischer Forderungen arbeiten soll: die Schaf:!!»;' einer IkiiiriälU׳ für das jüdische Volk in Pa':i-־.tiua_ tinier imernationalem Schutz und internationale!! Garantie».11;1• tiouale Antonoinie in allen Ländern, wo die Juden in Massen wohnen, politisrlie und bürgerliche Gleichberccu• ti;;ung,; in allen Ländern. Linstimmig wurde ferner der Programmpunkt ״l1־ genommen, an der Entwicklung der jüdischen KoloiiBat on in Palästina auf sozialistischer und demokratischer Grind• läge niilzuarbciten und kooperative Gcnossciischalten »•> Leben zu rufen. Kundgebungen jüdischer Gewerkschaften Einem Telegramm Reuters zufolge nahmen die ״V(־r• einigten jüdiseiien Gewerkschaften“ New Yorks, wck|1c »Rer 20•') (HM) Mitglieder zählen, eine Resolution •:». in welcher sie fordern, daß der ITicdciisvcrtrng lJcj' Juden aller Länder Gleiclibcrecluigung mit Einsel'0׳' der nationalen Rechte, sowie die Ifcgutndtwg e|IH;f nationalen Heimat durch die freie Kolonisation Pd•'־ stinas, das zu einem selbständigen Staate werden soll, gewäiirleistct