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Jüdische Rundschau · 1918-06-21 · Heft 25 (21.6.1918) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 25 (21.6.1918)
Date
1918-06-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 104 .min dijißrfelsv/eclisel Wir biüca unsere Bezieher, ünt Abonnement auf die Jüdische ftundsdiau für da» HI. Quartal (Dcuhthler.d: MI-.3,25 .׳; OettclTctch-Uligarni Kr. 5,50; Ausland« Hk. 5.-) zu erneuere, damit in der Zustellung der Zeitung keine Unterbrechung einiritt. Ueber die Sitzung am 16. Juni ist jm einzelnen folgcudes zu berichten: J>ie Statuten, die von dem vor einiger Zeit eingesetzten Sekretär für nationaljüdische Ju•׳ gemlarbcit vorgclegt worden waren, wurden mit geringfiigigcu Aciulcrungcu angenommen. Danach gliedert sich der tiesamtausscliull der ualioiialjüdEehcn Jugend Ifrulsdil.imls in einen weiteren und einen engeren [(gescliäftsfiilircmleu) A u s s c 11 u il. Der weitere Ausschuß, der als eine Art Jugcudparlnmciit gedacht i T, sei/.! sich zusammen aus Vertretern der nationaljüdischen und /ionistisdten Jugendorganisationen, der lokalen Ausschüsse für nationaljüdisdie Jngcndarbeit um! von Gruppen naiionulgesiiuitcr junger Juden, die sielt, ohne organisiert zu sein, /usammcnscliließcu, um gemeinsame Interessen und Anschauungen zur Gel• tung zu bringen. Das aktive Wahlrecht /um weiteren Ausschuß ist auf 15-~3t> Jahre festgesetzt. Damit ist zugleich eine Abgrenzung derjenigen erreicht, die von der lintionaljüdischcu Jugendbewegung umfaßt werden sollen. Dem weiteren Aus-TuilS ist der engere (geschäftsführende) Ausschuß verantwortlich. Ihm gehören an: Fräulein Zilla Fe in borg und die Herren: Ar 10soro i:, G o s 1 a r, Ed musul L e v y, Dr. Fritz L ö - weitst ein, Walter Moses, Dr. Münz, Dr. Max Strauß sowie Karl Glaser als Sekretär für nationaljütlischc Jugendarbeit, Der engere Ausschuß umfaßt demnach Vertreter der wesentlichen Richtungen und Organisationen der nationaljiklischen Jugend Deutschlands. Da durch die Schaffung des Sekretariats, dem ein entsprechendes Büro zur Verfügung steht, die Arbeitsmöglichkeit gewährleistet wird, steht zu hoffen, daß die großen, gemeinsamen Aufgaben der Jugend in Zukunft Forderung und vveiünögliche Erledigung finden werden. Die große nationaljüdisdie Jugendbewegung zu schaffeil, ist freilich auf organisatorischem Wege nicht möglieh. Aber auf der Grundlage gemeinsamer Arbeit, gemeinsamen Ringens um die großen Fragen des nationalen Judentums mag die Gemeinschaft erstehen, aus der unsere Jugendbewegung geboren werden kann. Karl Glaser. Eine Judendebatte in Ungarn Eine interessante Debatte über die ungarische Judenfrage entspann sich vor einiger Zeit i!1 der ungarischen Presse. Der Ordinarius für deutsche Philologie an der Budapcster Universität, Prof Jakob Blcyer, ein Angehöriger des in Ungarn seit Beginn des 18. Jahrhunderts ansässigen schwäbischen Volksstammcs, ist in einem vor kurzem: im ״Pester Lloyd“ crschicneuen Artikel den Bestrebungen derjenigen politischen Kreise entgegengeiret.n, die d'c neue WahlrechlsvorFtgc der Regierung in dem Sinne abgehndert wissen möcliten, daß der Besitz des Wahlrechts an die Fähigkeit, ungarisch zu lesen und zu schreiben geknüpft sein sollte. (Die Regierungsvorlage sieht nur die Kenntnis des Lesens und Schreibens in irgendwelcher Sprache vor.) Derselbe Professor Bleyer ist aber zugleich ein eifriger Wortführer der Bestrebungen zur Schaffung einer ״rassenreinen“ christlich-mngyarisdicn Presse als Gegengewicht gegen die stark verjudete Budapcster Tagespresse. Hierin, sah der bekannte ungarische Publizist Ig״otus (Leo Vcigcisberg) - ein Jude•- einen starken Widerspruch und warf Blcyer im ״V i - 1 ä g“ Engherzigkeit und Inkonsequenz vor. Blcyer führte in seiner Replik aus, ihn leite bei der Beurteilung der Judenfrage def Gedanke der nationalen Einheit des christlichen ungarischen Staates. Er wurde sieh dagegen verwahren, daß etwa die durch viele Generationen an den ungarischen Staat akklimatisierte Ltevölkcrttiig deutschen Stammes durch Zuzug ausländischer Volksgenossen vermehr! werde. Die vaterländische Judenheit müsse das gleiche tun. Das gesamte Ungarländische Deutschtum könne nicht in der magyarischen Nation aufgehen, Wohl aber sei dies Aufgabe der deutschen Intelligenz. Das gleiche Opfer müsse die jüdische Intelligenz bringen. Diesen Gedankmgang spinnt Prof. Blcyer folgendermaßen fort: 1 ״Wenn wir, die .Intelligenz dänischer Abstammung, unserer Nationalität im Dienste der nationalen Einheit des ungarischen Staates entsagen, weil wir ihr entsagen müssen, dann muß auch das Judentum — nicht "die ungebildete Masse, die unerreichbar bleibt, sondern die Intelligenz — jawohl, ich spreche cs im Bewußtsein der Größe des von uns Deutschen gebrachten Opfers aus, seiner Religion entsagen, die ihm mehr als Religion und der Intelligenz überhaupt nicht Religion, sondern dasselbe wie uns Sprache, Religion und Tradition zusammen, d. h. Rasse bedeutet* Wenn wir Deutschen dieses Opfer nicht brächten und wenn die Juden es nicht bringen, so entstünde die deutsche Nationalitätenfrage, beziehungsweise entsteht unbedingt ujc jüdische Nationalitätenfrage ־— zu\\\ Kuin dts ungarEchcn Nationalstaates. Man komme nur nicht mit dun Begriff Konfession!“ Zu d cs r Debüt: nahm im Leitartikel d 6 zionistijjthen. Organs itt Ungarn ״Zsido Szeinle“ vom IE März Emmerich Sc 11 nur Stellung; ״Unsere ncologc Kai:,ehe Intelligenz“, so heißt es hier, ״mag aus den Rieycrsdicu Atisfiihrunge.i h׳n;..:1, d:T vc»D.*«־;e Eiebesmiih ist,׳ wenn sie .נדei״,1: •־: :Ls cid.eh br.toui, daß ihr Judentum lediglich ci » dun Aing't.. u im Ungartum nicht himlerli Cm CI» k0»*»v' C 4-■ 1■ i ־Ci ll.II ii-il" j stellt. Der KlerikalUmn,; \vi:d .1,״.!:;.•cbheb,:; Gränden stets den förmlichen Z 11«o l i <{,1 i 0 * <«C l ilj « h •''־■׳ I k, \״(w I Bleyer, den man denn doch 1:101*1 mit dein bequemen Prädikat ״Antisemit“ abi’.in;11;!.״, vni.’.ngcti dasselbe im Interesse der ungarischen Biaat.-äiiec. Mit einer derartigen Befangenheit läßt sieh niei.'. redrten. Hier helfen keine Tiiuschnr.gr.versUeb.e, :nu־h he\vcgii׳׳he 103• gen mit dem Kehrreim: Wan wollt ihr denn, wir t erscheiden uns doch von euer.: int;׳ durch ein bißvhen konfessionelles Fntpfituien. ja wo Id, man muß■ Bleyer tlai'in Recht geben, daß das Juden tum ein weiter gestecktet• Begriff Lf. als durch da■׳• Wort Konfe: ,.ion bezeielmct wird, dum es ist in der Tat auch eine Rar.se. Hingegen irrt Bleyer, wenn er glaubt, daß gerade bet der jüdischen Intelligenz die Religion mit dem Rassenj bewtißisciu gleichbedeutend sei. Die ungarEch-jüdisehe Intelligenz verkündet stets, daß• dar- Judentum ihr ein konfessioneller Begriff ist, obwohl sie sich über alle mit der Vorstellung einer Konfession verknüpften Salzungen, Bräuclio lind GeR.lilsinonicnte längst liinweggeselzt hat, ihr Judesein aiso der Aufrichtigkeit entbehrt. Viel ehrenhafter wäre cs, einzugesteheu, daß unser Judentum zugleich unser Rasscntnm ist“ , . . Schnur sucht im Weiteren z.u beweisen, daß. sich die Frage der deutschen Nationalität in Ungarn nicht mit der Judenfrage in Ungarn vergleichen lasse, da die Juden in Ungarn, im Gegensatz zu den Sclnvaben, nirgends in geschlossenen Massen siedeln. Die Betonung der jüdischen Eigenart stehe in keinem Zusammenhang mit einer jüdischen Nationalitätcabewegung lin politischen Sinne, ״In Ungarn“, so sag: der Verfasser, ״bedeutet der Zionismus das Streben nach Selbstbchuupütiig, nicht aber eine Nationalifatcnbcwegung, . . Wir sind dessen gewiß, daß wir umso׳ wertvollere Menschen sind, je intensiver wir die Energien lasseres jüdischen Wesens verarbeiten ... Es wäre sehr v.'ünsehenswert, wenn im Anschluß an die Ausführungen Professor Bleycrs, obschoii seiir gegen seine Absicht, diese Frage des jüdischen Seins oder Nichtseins in der Seele der denkenden Juden zum Vorschein käme.“ Zum Todestage Tfaecdor Eersls <La Am 20. Tamm:1s sind 14 Jahre vergangen, seit Theodor He 12:1־ uns entrissen wurde. Der Weltkrieg• hat die große nationale Befreiungsidee des verewigten Führers wie nie zuvor *ihrer Vervvirklichung näher gebracht, seinem zicibcwußtcn Wirken ist es in erster Reihe zu verdanken, wenn das jüdische Volk heute für die Gestaltung seines nationalcn Schicksals reif geworden ist. Die Ercignisse der Gegenwart haben jeden Einzelnen von uns auis neue in der iniverbrüchlidicn Treue zu Herzls Werk ׳und dem Gefühl der Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes bestärkt. Und wie Herzl bei aller Romantik seines Wesens ein Mann der Tat war, wie .er in weiser Voraussicht alle ׳ die InstiU1iior.cn geschaffen oder angeregt lut, durch die •unsere Bewegung sich entwickeln konnte, so dürfen auch wir gerade jetzt, im neuen Werden des jüdischen Schicksals, nichts unleriagscn, um unser wichtigstes Kolonisationsinstrument, den Jüdischen Nationalfond, für die großen Aufgaben der nächsten Zeit mit allen Mitteln auszurüsten. Wir fühlen, zumal am Todestage Herzls, erncut die Pflicht, seine Persönlichkeit nicht nur in Worten, sondern auch durch tatkräftige Förderung •unserer Institutionen 2ul ehren. Ein sichtbares Zeichen dieser Ehrung ist der Herzl w a 1 d, der als ׳Zeichen ewigen Dankes für ׳unseren Führer in Palästiua gepflanzt wird •und• dem großen Ziele der Aufforstung Ercz Israels dient. Auch wir wollen helfen, daß dies schöne Denkmal der Treue und der lebendigen Arbeit immer würdiger seiner Größe werde. Darum ergeht an alle Juden, die sich׳*.u'■unserer Idee bekennen, die Aufforderung;: Jeder pflanze zum 20. Tnmmur. (30. Juni) einen Baum im Herzlwald! Bezeuget durch diese Spende die ewige Dankesschuld an vier! Man;% der euch das jüdische Lebensideal gegeben hat! jüdischer Natlonalfond, Zentrale fi'tr Deutschland. ***—־": :׳ ״״■יי1* יי*1“**״*יjätw 1* *r, -j! *\ g" ״v p * . *,*™י H ^ו"״*׳■ “'־ " ';׳* .. ־׳ Der 2. Ausweb der •für ci;1 ׳״;';•';.;Lzltr.1910 ״ ״‘®gegangenen Betriigo wir■;! 1'!;*. 23 £:: “ sehen Rundschau" vorn 2'J. J:”;i 1׳, J. vrröfg.r.tiig'.t. Beiträge für dier.er4 Ar•:;׳;־ U; *Tor. IT :;;;;;23 ן׳, Juni bei uns eingegarw: IT';} C•'■־.׳״.'.י;.״׳.•■׳ ־,- gcno.׳::;cn ra ü n n o n w; "!׳•.:*״.*׳;:;׳;;• u!;1 den Etat der Zionist:.׳ ־::•••!• ‘ ’•:./';; :!־.״; g’::• D;;;״;׳•, laut! zu siclscra! Der i.'.r wer es kram, zahle Rieh;׳! m* 41 äM & t, ce e. ** .. f 1 , . *•־* *־U> >■ * ak ( 41 י j. \J 'w., ....... Postadieckkonlo Btriia CTi, , Xicwlälsdie Bewegung (״ י־*, ’ (Lo ge ״A1 -11 a m is cliin a r“) Das ״Israelitische Wochenblatt für die Schweiz“ enthält über eine vor ktir/em׳ gegründete zionistische Loge ״A»l •Ha in i s eh in a r" einige au (klärende Ausfiiiii'imgen von Dr. J. Olswanger über die Bedentinig und Aufgaben der Loge. Was innerhalb und außerhalb der Judenheit gegen die endgültige Befreiung des jüdischen Volkes gesprochen oder unternominell wird, soll von der Loge aus die nötige Abwehr fiiTden. Die geistige Grundlage der Loge bilden die Ideen, die Herr Jacob Klatzkiu in seinem Vork:,11i1״:;/,yl;lus in der akademischen Verbindung ״Nehardca“ entwickelt hat. Die Loge hat die Absicht, Vorträge zu veranstalten um! Bücher und Broschüren heraus- /!!gehen, Die Mitglieder der Loge haben sich einer strengen Disziplin zu unterwerfen. (Ein Protest.) In einer Vcrsammlung-dcs Verein; Zion in Basel wurde folgende Resolution gefaßt: ״Nach Anliärmig eines Referates von Herrn Michael Hack über ״Die Lage der Juden in Polen“, insbesondere über die neuesten Gesetzesbestimmungen der Wahl- und Sdutlverordnuiigcn, die die bürgerlichen und nationalen iViininialrccbtc der Juden in flagranter Weise verletzen, beschließt die von über 200 Personen bc achte Vcrsamm* Iuiig ifes Vereins Zion, Basel, gegen die an der wehr- und schutzlosen Judenheit in Polen von den Machtlinbcrn systematisch geübte Vergewaltigung entrüsteten Protest zu erheben ׳und die zivilisierte Menschheit über dieses ungerechte Vorgehen zu unterrichten.“ Aus aller Welt Aus Polen (Ein jüdisches Lehrerseminar) Das polnische Ministerium für Kultus- und Unterricht»■ wesen hat der Gesellschaft der jüdischen Mittelschulen die Konzession ־zur Eröffnung eine! Seminars erteilt, das Lehrkräfte für j 11 d a i s t i s e h e U n t er r i c 111 s g c gc 11 s tä n d 0 licraubi'deu soll (Religion, hebräische Sprache, jüdische Geschichte und Literatur); die Absolventen des Seminars dürfen in den Volksschulen und in den vier untersten Klassen der ׳ Mittelschulen Unterricht erteilen, jedoch nur in judaistir.chen Wissenschaften. Um aucit zum Unterricht in andere Fächer zugelassen zu werden, müssen sie Ergiiiizungssüidieu absolvieren. Die Unterriehtssprachc im Seminar ist für allgemeine Fächer polnisch, für judaistische hebräisch. Aus Italien. Beim Jstituto rabbiniCo in Livorno bcsteht ein Gymnasium, an welchem Hebräisch und jüdische Geschichte unterrichtet wird. Das Gymnasium war bisher mir für künftige Rabbinatskandidafen zugänglich; diese Beschränkung ist nunmehr fallen gelassen worden, ׳ so daß nunmehr in Italien ein jüdisches Oy inn a s i u m existiert. — Aus Holland. (Eine jüdische O b e r r e als chu I c) Die Zcntralorganisation der holliindischcn jüdischen Gemeinden hat vor kurzem den Beschluß gefaßt, in Amsterdam eine jüdisdie Obcrr ca!schule ins Leben zu rufen. Die Organ)־ sation vertrat den Standpunkt, daß grundsätzlich der besonderen jüdischen Schule vor öffentlichen allgemeinen Lehranstalten der Vorrang einzuräuinen ist. Aus Griechenland (Hilfe für Saloniki) Das Exekutiv-Komitec des Jüdischen Kongresses ia Amerika erhielt einen Apoll des Jüdischen Hiliskomitees in Saloniki, in dem die Not der jüdischen BevöP kerung der Stadt dargclegt wird. Die Gelder, die bis jetzt aiikamcn, seien äußerst spärlich gewesen. An der Spitze des Hilfskomitees in Saloniki steht Herr Josef Misrachi, an den Unterstiilzungsgeidcr zu senden sind. Ham Jüdischen Nationalfond Die Spcndcncinkünfte des Jüdische«. N at ion a I f o n ds haben im Mai 153 285 Frs. betragen und verteilen sich auf folgende Länder: Oesterreich 74 830 Kr., Deutschland 20 5% Mk״ Polen und Litauen: deutsches besetztes Gebiet 28 372 Mk., österr. bes. Gebiet 4780 Kr., Nordamerika 2937 $, Ungarn 14 036 10% Südafrika 331.5.11 £, England 256.12.10 X, Frankreich 3208 Frs., Holland 1316 IT., Canada 420 $, Argentinien 286 $, Schweden 771 Kr., Australien 43.17.6 £. Persönliches Unser Rcdaktionskollcgc Herr Salonion Rubaschow ist durch das Ableben seines Vaters Leib Ru• baschow (Petersburg) in tiefe Trauer versetzt. Wir sprechen Herrn Ruhaschow unser innigstes Beileid aus. Nachrichten Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Martin Marcu* (Herzl-Club Berlin) hat das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten, Ofiiz.-Stcllv. Hans Cohn •Erfurt wurde verwundet. Unsere Gesinnungsgenossen Durlach und Herbert Da v i ds oh n - Hamburg sind gefallen. Berlin. Am Montag, dem 24. Juni, abend 81/2 Uhr, spricht in der jüdischen Lesehalle Dragoncrstr. 221 Herr Lifscliitz über das Thema: ״Unser jüdisches Leben in Berlin“, Gäste willkommen. Berlin. Die jüdisch-nationale Loge ״Degel J c h 11d a 11“ veranstaltet eine S a 111 in 111 n g f ii r d a s ״H i I f swerk f ii r P n 1 ä 81 i 11 a". Als erste Ratenzahlung sind bereits 5ÜC0 Mark abg c f ü 11 rt worden. .Berlin. Die jüdisch-nationale Loge ״Degel-Jchudah bringt aut Sonntag, dem 00. Juni pi iiz. Vsl2 Uhr vorm., im U. T. Ale x a n d e r p 1 a t z den Palästina-. Film' ״Das jüdische Leben in Palästina“ mit bcgleitemlcn Vortrage des Herrn Prof. Dr. Heinrich l׳o e \vc zur Vorführung. Der Ueberschuß wird dein Palästina- H i 1 f s w e r k zugunsten des notleidenden Jirchuws zugeführt. Wir verweisen auch auf den Aufruf im Inseratenteil.!1i ו I; | 1 i r ו »f f׳ ״lf :;I 11 14!1 ו*« 1 ßi II t; I 1

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