Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 22 (31.5.1918)
- Date
- 1918-05-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Ft«r Ocit-freiel ■ K. K. Poatspantnssenamt Sdieekkonto Nr. 156030. Anxüfen di» 1יל * ׳'*>»«י1־״;;יי!;־מ ו.«tu:1! :300 ׳ . C. R.. Postsparttnssenamt Sclieekkonto Nr. 156Ö.10. Anxclf eo <114 s:!•1>יי”"';eile oder deren Raum 40 Pf. Teucru11jp«u.vdilag ,'*1'0׳. KeJ:!k‘'.־.a<״<J.111ü Dien ttrt ymw*M**o■ wm*'»׳zrMr*3n* £׳**!*» 20. Sslwan 5678 ij xcilo oder d׳ ־ <;<:ßJ£&g%MX1atacs III it mi! ■rtgrmpbbfut’«P«r 3יפיrMrt4%•?!־**׳*•«* O A Colaitn n 1?ל«1#יי ]JC .«C I I i• j *x {! t* rjü * * 1* - 1 4-.4»׳.<. »*«.*ד ,**>• ׳ew**-aJ*3»*3jr s**M? Die Pogromwelle Seit ״cr.׳u111u!r Zeit ist keine Woche vergangen, in der v,ir nicht über die .1u1met1Kcl1iid1.su’» Atisr.dtreitiinj^eu;A'i’A'O Juden berichieit mußieit. Aus (jesenden .und Limdeni, die sdum von hiiltcreu jude11111ct,׳ek‘ie;!!!er wohiitekannt sind, und soieiieti, deren Name bisher niciii. du!dt i,uj׳T״uu: heriici1ii!;t war, driin'e‘1?u ״!IS N.tcitticiitcti über Judenrauh und Jmienuiord, die in der Rt!>eintäi»i!;־keit ihrer Aa!eiu.uaier!'oi;:c, ihrer syskmiaiisehen Ausbre.i.ui;׳ über einen halben Weltteil an.1 ihrer bcän:4st g.ndeit Amtaue!• fast an die schlimmsten uiiUclalierliceen jutlenmasK.ikers und Juden1)lituden!1!׳״eu erinnern. Wie in irrten l'it^vu ist jiidiseites Leben und;tidisehe Habe vo!4e|frci j^cv.'t>n!־-n! Noch ׳teilen miscre Ohren von den {nichtbaren (ireueinaehrichten;ms K e s s a r a b i e 11, wo die Uttmäiteti scheinbar ihre l ierrrdtatt durch Judenpo,;route r.t ״beiesiitfeii־‘ suelten. da dringt bereits ti-rdttbare Kumte über neuen eiüM.-uliciicn 'dord, 1 obcitlapf itiul Raub an <ien 'oessarabirclt.!1 Juden /u 1111s! 111 der Ukraine haben r.oeit bis vor kurzci» ־- soweit unser., infonnaiioiien feiebe» - im ■;anzen Lande die b|11tjo-wen A1is.,threiiu:i׳;eu statt״■efiimic«. lieber ule eiitmenseiiten Lxz־.׳r, e in Rutiland, wo an vielen Orten Bogrorne attsgebtoelien siml, haben wir iiisher 111:1׳ vereinzelte Nadtricuieii ei halten (ver<׳l. die letzie Nruitmer i’.r j. R.). Aber aucii fliese ״Proben“ jye ui^en, 1m; die;;anze Schaueriiciikeit der Vn-mwo zu beleueiiteil, i.üiien systematiselie» Judeuraub ׳tn!I Jiideittotschlii)׳ betreiben in diesen d!;;eil die Pulen in Ualizie n, Mas Beispiel Krakaus hat - es sicht weiiiRstens danacii aus ~~ in yanz (ialtzicn erimuitennl gewirkt. Die vfilii״ passive iialtiui;; tier jiolnisdien iJevölkernn;:׳, das Fehlen je:;!ieheu ernstiKiften Fiur.dm ilens seit,ן!•.•!;•!(.,•!;!1 •,»,!׳ -;!׳ und der Z.entrafregicr.ai:; itaben ihre Wirkuuouichi verfehlt. Nach Krakau Naroi, nach• Na,ral Wielie/ka und ITohcziza und wer vermag das Lude abzuseheu? Wrr.citicdcn sind die ״Motive‘‘, die z,u!11 Judenpogrom unserer '1 agc führen. Und noch manni,־״ ״Der Zlün!:n;u1 crslreld für t?׳t» jfiülacho Volli «Ile K<'.’ua1’1'1!<1;1 ti’inr <W(trräUch-w;<1hUIch ,loilchcrtca t!cin>.<:.'iUc In pjUi'.titia." Laiclcr Programm. foridaucr der Poiirombewedung ln Galizien r der Di־׳ Mutigen Lx/csse in Krakau waren nicht Absciilmi der I,11׳)gfu1i1w1׳lte, die sich über die Judenheic t .;ui/iei.r, ergnil. Naclt Krakau kam Marol und die 1re1!׳.N1e11 Zeitimgen bringen Nachrichten über Pliinderungeii und J1ulenpo1׳ru111e in Wiclicz.ka, Klns-!io 1111.1 Dohezi/a. Der BerichtcrstaUcr fler ״Oestcrreiciiisdieu Wochensriiriit“, ein Angeii/ctige der seiiaueriiclicn Ereignisse ia Wiellc/ka hericiitet: ״Wi! lie/1.1, den In. Mai, . . . 0c4cru tun zwei Uhr 1׳״u11!׳uili,1; ׳.!.(•gami, wie auf ein gegebenes Signal, eine Menge, he:.Ieheii.1 aus Arbeitern und Weibern, die iiue Soiiiilagd.lcider zu dieser blutigen Tat aulcgteii, die iiidi 'eben t icscltäl'te• zu plündern und die Scheiben in den imii'.eiicn Häusern zu zertrümmern. Bewaffnet mit Aexten,!!rang die immer mehr anwaciisende Rotte, in der man auch Schüler der 11 i es i gen Realschule und polnische Legion ä r e sah, in ni.: Wohnungen der Juden ein, rauhend und plündernd 11ml die hilblo.en Fr,•tuen lind Miinncr blutig; c 1» 1 a e 11 d. Dies alles geschah unter dein Auge der Behörde, die ruhig alles gewiiha u liell Als die Plünderungen heg,innen, und an manchen Stellen schon jüdisches Blut flo.l und man um inilitü! Lehen Schutz hat, nnhvorlele die betreüende l.okalheliiirde: Es geschieht nichts.'* , Da■: verbrecherische Verhalten der Behörden schildem die ״)!gemlen Einzelhciie.i des Berichtes, die auch Es wurden ausschlielUith jüdische Oc'-chaftc ge׳ plündert, und nur die Sein inen jüdischer Häuser eingeschlagen. Bei späteren I iaticsuchttn!:(■n wurden bei vielen Plünderern Mengen von Vorräten vorgehuidcn, die sie längst vor den Plündeningca au';׳(.•speichert hatten: Selbst wiihre.nl der P:1m׳!en111׳׳cn,\vta־dc nicht nach' Brot gesueht. in vielen pidr-chm Kdifscm blichen die Nahrim,׳::;mittel unbcrtilirt und es wurden nur l.uxiisartikcl ger.mhl. Das Schreckliche an den Ereignis«•« ist, dal» sic kein Ende nehmen wollen, in einer Reihe voa Siädtchcii Galiziens herrsc'nt Pogromgcfalir und die Sorge um das nackte Leben. Schon liegen Nachrichten vor, dali in Dobczi z.a die Ereignisse von Wieliezka Nachahimmg fanden. Niemand weil'», was den andere» Städtchen, insbesondere den kleinen ji'tdi •dien Flecken, in denen cs keinen Selbst׳,ehiitz gibt, bevorsteht. Zur Vcrant- UTirltiiig müssen alle Schuldigen gezogen werden! Niehl allein die sind an diesen Vorgängen sFImtdV׳, die <!< schäfte pliindcrif und die Wehrlosen mit Fairsten iniii handeln. Mitschuldig find auch alle jene. die für diese Elemente I als Führer und Autoritäten gellen um! U.e durch!:ein Wort und keine Tat die Au breitung die,:«■־ Exzess 1; eindämmen. Schuldig :siml aber in erster Urne Behörden, die die Macht besitzen, diese!,ehern"■• die V! nu Satter der ״Wiener Morgcnzeitung“ belieben Aus :ebreitungen zu unterdrücken and die sieh dieser Macht nicht bedienen. Nicht zuletzt aber sind auch mitverantwortlich all jene Faktoren, die auf die■׳: Kräfte einen Einfluß ausüben könprn und clek-Iifcüifig bleiben. Ausschreitungen pokihelier Lcpianäie melier ׳die Sclieinmotive, <jk׳ ihm von denen, die ein I: l 'iv va• au der Verschleierung der Tat ־.;:dien hahen, Hitler;׳,cseiiobcn werden. Aber selb.1l* die ausgekltigeir.ien Ableiigiitingsvcisndie, wie sie besonders von polnischer Seite stet׳•: der Octfenllielikcit aufgolischl werden, veraiögen den judeiifeimllititcfl (fharaktcr der Aus^cJnvituiUT( 11 nicht zu ocmiiitkjn. Er. erhebt sich die Frage, wariiin die UnzuiiiedeulKit, der Haß und der Groll, die meist in allgemeinen, mit den Juden nicht einmal in mittelbarer Beziehung stehenden Vorn tl >tis-,er. ihren Uriprinif׳ haben, sich just immer und :mnscliiicßlicii auf das Haupt der Juden entladen. Die Anlässe sind verschiedener Natur, das Opfer immer dasselbe. Und wenn wir nach den Schuldigen forschen, so wäre es kurzsichtig von uns, wenn wir nur die Holigane selbst zur Verantwortung zögen. Eines weit größeren Verbrechens macht sich die nichtjüdische Bevölkerung dieser Länder schuldig, unter deren Augen der Judenpogrom ohne!,rötest, ohne Eindämmung, ohne Widerstand vor sich geht. Der Zuschauer, der sich z.uln untätigen Zeugen der' (ärcuet äaiKt des Mordes macht, gegen ihn richtet sich unsere I lauptanklage, denn er ist der wahrhalt Schuldige! Angesichts dieses Fehlens jeglichen Schutzes \ von außen sind die Juden auf den Selbstschutz j angewiesen. Es ist in dipser Stunde der höchsten j Gefahr ihre einzige Waffe, ihre einzige Rettung. Ueberall, wo sich der jüdische Selbstschutz organisiert hat, sind dem Pogrom und seiner Aur.breitun״ Schranken gesetzt. Aber häufig genug, hesonders in den kleineren Städten, reichen die eigenen Kräfte micht hin, tun Leben und Eigentum wirksam zu schützen, in der Organisierung des Selbst- Schutzes besteht eine der dringlichsten jüdisch, n .Aufgaben. Denn niemand vermag vorauszitsehen, wann und woran sich die neue Pogroimvcdlc im Osten brechen wird. Unsere Pflicht aber ist es, nicht müde zu werden des Appells an die Besinnung der Völker, in deren Mitte sich das Unmenschliche ereignet, wicht zu erlahmen in der Anklage gegen die Schuldigen ׳und alle Kräfte anzuspannen, um endlich das Gewissen der Knltimnenschheit wachzurüttcln. Ik'rii'htci' rl und en;änzt werden: Als die Juden, im Augen- Idä'k der Geiahr den Bür;:erMeisl«:r und den Bezirks•!1.1׳!!pt;1M11n bestürmten und 11111 Hilfe baten, erhielten sie zur Antwort: sie möchten jetzt nicht gestört werden, cs sei jetzt Sil/mig in der Sparkasse. Der Bürgermeist.!!• blieb daun am Fenster sitzen u ׳: d >:י׳ י י׳'1' יי 1 <׳;״ •'!'׳!׳ u d e r;■ o! n i s c 11 c ״ Menge auf der Straße mit an. Der Kultuspiä ident wandte sieh au eins. Militärkommando in Krakau um Hilfe. Das Militärkommando befragte den Bürgermeister über den Sachverhalt und der Bürgermcister anwortctc mitten im Plündern und Morden gleichgültig, cs sei kein militärischer Beistand notwendig. Fin Wachiiucistcr der Gendarmerie, der die Baude begleitete und bei den Plümleruugeii assistierte, erinnerte •■ich der Aufgaben!;eines Amtes erst dann, als ein Jude, namens /.iiekcrniaiin, die cindringende Menge von seinem Geschäft abhalten wollte. ״Schlagen ist nicht erlaubt“ rief ihm der Ordiitingslhilcr zu, der kein Wort des Protedes für die verwilderte polnische Räuberbande ln:;.!. Als die Menge das Bezirkshaus erreichte und irrtümlicherweise auch dieses Haus mit Siemen bewerfen wollte, tauchte plötzlich der Gendarm J 11 glieki auf und erklärte, hier sei cs nicht gestattet, die Scheiben zu zertrümmern. Die Menge gehorchte und setzte ihre Arbeit in den benachbarten jüdischen Häusern, gegen deren Plünderung der Gendarm keinen Einspruch erhoben hatte, foit, /um Unterschied von Krakau, gab es in Wicliczka keinen indischen Selbstschutz. Die jüdische verschwindcude Minorität des Städtchens• konnte nichts gegen die erdrückende polnische Majorität unternehmen. Einige Dutzend jüdischer jünger Leute versuchten sich zusaiiimen/iitiiii und Widerstand zu leisten. Sie wurden .dicr bald von der ungeheuren Uebcrmacht verdrängt. Da., ji'i.ii'clie Viertel des Städtchens ist jetzt wie ausgesiorhe». In den 'Ingen des Schawuothfestcs herrschte eine '1 ischn beaw Stimmung. Mehrere j*4• iti-idie Existenzen wurden völlig ruiniert. Der Schaden beträgt mehr als eine Million Kronen, Als die Bauden ihr Werk in Wicliczka vollbracht hatten, zogen sie in das benachbarte Städtchen K I n s 11 o, wo sie g 1 c i c h falls in B c g 1 e i t :111 g d c s W a c h tmeiste rs von neuem zu plündern begannen. Der Gemeindevorsteher, der 7öjährige T i c f e n b r u 1111 e r, wurde vom Pöbel bis zur Bewußtlosigkeit mißhandelt. Erst tim 10 Uhr abends kam in das Städtchen, dank der Intervention des Rabbiners Dr. O. Thon eine Militiirableiltmg. Es war aber zu spät: was cs im Stadteben zu plündern gab, war bereits geplündert. Sicherlich werden wieder polnische Apologeten versuchen, in der Presse und bei den Behörden diesen systematischen Judeuraub als ״Hungcrskrawallc" darzustelleu, tun den guten polnischen Namen vom Pogroinverdacht rein zu waschen, Für den, der die Verhältnisse kennt und die antiscmitifche Verhetzung der!Klinischen Massen durch die polnische' Intelligenz und die polnischen Führer in den letzten Jahren verfolgt hat, ist die völlige Halttosigkeil solcher Ikscliönigungsversuche offenbar. Schon der Hinweis auf einige Einzelheiten aus den Plündcrungs- Vorgängen zeigt, welche Motive den Exzessen zugrunde lagen. Von gut unterrichteter Seite komme« *ehr beimriibigcnde Nachrichten von dem polnischen Heere des Generals Dohr Musnicki. Dieses Heer besteht aus den polnischen Legionen, die sielt in Rußland gebild••! hatten. Nach der russischen Rcvofutiou wurde ihnen seitens der deutschen Trupp(» ein größeres (iebict 1z.it dem Mittelpunkt Bobruisk überlasse*. In diesem Gebiet führen die polnischen Truppen eine wahre Gewaltherrsrhaft. Die mit ÜM;chev. Knuts durchsetzten Truppenkörper plünder!« und berauben die• Bevölkerung. Uner• hörte Kontributionen werden cingctricbe». Ganz beso» ders hat die jiiiji-.clie Bevölkerung zu!ekle», gegen die die polnischen Truppen einen regekediten Ver• nicbtungsfcldzug führen. Nene Pogrome in Bcßarabien Das ״Ko pc nh a ge n e r Büro der Zionlstischeu Organisation“ berichtet: Am 23. Mai erhielten wir Nachrichten über n c וז c g r a u * a *t e Ver• f o 1 g u 11 g e n gegen die J udenin B es s a rabi e n. In K i s c ii i n c w, B a 11 a und B c n d e r i siad h e 11 i g t Pogrome ausgebrochen. Die jüdische» Geschäfte wur• den geplündert, eine große Zahl von Juden wurden ermordet. Zur franzihischen Regierungserklärung Das offizielle Organ der amerikanireF.cn Zionisten- Föderation ״Das Jüdische Volk“ schreibt: ״Von allen alliierten Ländern war Frankreich das einzige Land mit eigenen Anrprficlren auf Palästina, oder vielmehr auf ganz Syrien. Schon seit tanger Zeit hatte die französische Koionialpolitik ein Auge auf diesen Teil des vorderen Orients geworfen und seit Jahr zehnten versucht, den französischen Einfluß in diesem Gebiet zu befestigen. Frankreich war die anerkasnte Sduitzmncbt 11er katholischen Interesses i;a Syrien und hat mit großer Aufmerksamkeit über jedem Recht und Privileg gewacht, das cs im Laufe der Jahre von der türkischen Regierung erhielt. Es war ein offenes Geheiiimis, daß man in frnii/örischcn politische« Kreisen niemals ,die Hoffnumg aufgegeben hat, daß einmal die Zeit bekommen werde, wo der politische und kulturelie Einfluß Frankreichs in Syrien irtul Palfistlrra dazu [tilireu würde, daß Frankreich diese hcißbcgelrrfen Gebiete beherrschen werde. . . . Es herrschte darum eine freudige Genugtuung in ciugeweihten zionistischen Krci-חי, als cs Herrn 90 kolow gelang, das franzö isclie Ministerium des Aeuftern zu einer schriftlichen Erklärung «rgunsten unserer Beslrebungen bereits längere Zeit vor der englisehen Deklaration zu vcranlisscu. Die damalige Erklärung ging aber nicht so weit wie die englische lX*k.laratio!r 1t! der Anerkennung des zionistischen Programms und trug auch keinen ganz offiziellen Charakter. Die Zionisten in London haben deshalb ihre Bemühungen in Paris nicht aufgegeben, die eben jetzt von vollem Erfolg gekrönt worden sind. Die neue offizietle Erklärung d r französischen Regierung muß die größte Zufriedenheit und tiefe Dankbarkeit in allen jüdischen Kreisen hervorrufen. Mit diesem Schritt hat die französische Regierung der Welt gezeigt, daß sic den Traditionen der großen Revolution treu bleibt und daß sie dt• gerechten Forderungen eines kleinen Volke• höher •km, ab ihra eigenen alte» Ambitionen . ..." I: A־; 11* I? £