Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 12 (22.3.1918)
- Date
- 1918-03-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 12 Rin! DGCIIAU «r :2 ß . .auH■;1• ן buk an m ti' i fu; :■ine ' l' •־)kV.; iC , •lieb• : n:lj ■ f' von :: kll'e; .. , •״Hz r .1111(1, e!, ג r a . Be• r/< vorlil, fette. י׳ 1 •'inen rer , ein clu. :1111er ,cu׳,״ '! -I.trn וe Stad! ICi* Ix:. Ht.mtnr, t Siiitd(• er, der Ehrung ite der d nicht rondikc ofiener Ti. I״ rabcsai :mpfan• Kt;{ ihn er von }c'imclz endung chieden AS i ß - f ii n g ־ *Reijtii• ׳, nahm Silber• asiung. Jd ge- Q wti- : 1 einen a , ein; icn des s t i n a -! ür uns di.uit» 1 heißene ׳ in der : en und , 1! unti Cl und jHMgrar־“■’״ haben: i im f:eteil׳ ul•; IC!;.'.:111־ ’ Cim'inC j ich die ׳ ii. in : titschen j telegen te /. r .t elensnivliin , 811 den enduntf neuen lg viel;«stellt; * Ah־; doc"» ,,vielen brir.«1 Auch Jll de*■ tl eng-;)clvcfrilngF' iivit ri: 'cs Ix:- t 41־;es 1 1 ’<;/.);&.:־־ cn, •v! 1: ie) גד.;־.! fcS.an> P«. Orthodoxie und Zionismus Es ist imlcugbar, daß die Orthodoxie in Deutschland ihre Auseinandersetzung• mit dem Zionisimis und Nationaljudentum sehr ernst nimmt Nach den Stimmen einzelner, auf die wir bereit liiiigcwiesen haben, beginnen nunmehr auch die ־ offizielle*« Kreise ther deutschen Orthodoxie s׳ch die Frage vorzulegen, ob die Bestrebungen de;־ 'überlieferten religiösen Judentums durch ein offe- ״es und klares Bekenntnis zum nationalen Judentum nicht eine ungeahnte Förderung erfahren könnten. Angesichts der auch für die Zukunft des religiösen Lebens entscheidungsvollen politischen Wandlungen im Osten und der Aussicht auf die Verwirklichung des zionistischen Ideals in Palästina ist das orthodoxe Judentum in Deutschjaiul nicht gewillt, sicli seines Einflusses auf die Gestaltung dieser werdenden Welt zu begeben Nur allzu deutlich aber steht cs der Orthodoxie vor Augen, daß ihr der Verlust jeglicher nenneiiswerten Macht über die große Masse des jüdischen Volkes droht, wenn sie das dieser Masse eiligeborenc nationale Ortimlgefühl und die aus ihm sich ergehenden nationalen Forderungen stillschwcigend übergeht oder gar sicli ihnen hemmend in den Weg stellt. Es wäre ein großer Irrtum nnzunehmen, daß dieser neuen Orientierung der deutschen Ortliodoxie ein Wandel der orthodoxen Weltanschauung zu Grunde liegt. Alle bis jetzt vorliegenden Acußerungen von dieser Seite lassen keinen Zweifel darüber, daß die Erwägungen, aus denen heraus eine Revision der früheren Haltung zu den national-jiidischen Fragen vor sich geht, nicht prinzipicllcr, sondern rein taktischer Natur sind. Darüber• darf auch nicht die Wärme des Tones, mit der man heute im orthodoxen Lager über die nationalen und zionistischen Bestrebungen spricht, hinwegtäuschen. Eine besonders Klare und charakteristische Stellung zur national-jüdischen Frage hat das Gentralorgan des deutschen orthodoxen Judentums, ״I> e r I s r a c 1 i t“, in seinen letzten Nummern eiligenominell. Hier wird es ganz unmißverständlich ansgesprochen, daß weder ein ״nuneligiöses" noch ein ״nurnationales“ Judentum den Wünschen vier deutschen Orthodoxie entsprechen kann. Dcmgc- 111 äß bedeuten ilmi aucii die Begriffe ״konfessiouelle Autonomie“ und ״nationale Autonomie“ nur Halbheiten. Da der moderne Zeitgeist aber nur für die ״Halbheit“ der nationalen Bedürfnisse des jüdischeu Volkes das nötige Verständnis atifbriugc, um ihnen genüge zu leisten, so sei die Orthodoxie gezwtingen, darüber nachzudenken, wie unter der Voraussetzung dieser ,unabänderlichen Tatsache den religiösen Interessen am besten Geltung verschafft werden kann. Aber auch an diese nur mit halbem Heizen akzeptierte Forderung der natioualen Autonomie knüpft der ״Israelit“ die Bcdingung, daß sie für die Juden nur auf dem Wege friedlicher! Verständigung erlangt, nimmennchr aber im politischen Kampfe ״mit seinen ins Weite hinaus wirkenden Folgen“ hicllen Akkusativ von (assyr.) um konstruicrl. Zu diefcdi unechten ״Dualen“ stellt T. ferner הריס* Mittag, ערבים Abend, und zwar trotz der häufigen Verbindung mit בץ;auch darin sieht er, zumal angesichts der arabischen .lind babylonischen Parallelen, reine Adverbien,!11er zum Ausdruck zeitlicher Bezeichnungen. Auch die Endung der multiplikativen Zahlbildungen wie /.*בעתים ״siebenfach“ ist ihm ein Advcrbialausdruck, den er auch als Distributiv!« den so zahlreichen Formen «לסיעפחחם לבית אמתם,לגלגלתם U, a. vimlizicrt. Ebenso glaubt lorczyiier in einer Anzahl bisher als Prossessivstiilix der 3. [1. p|, erklärten Endungen -am (von bekannten Formen nenne icli in diesem Zusammenbang למחרתם am anderen Tage, עדיכליחם עד־תטם gänzlich) sowie in vielen auf -am und -an schließenden semitischen Stoffnnmcn (im Hcbr. z. B. כספש מהבם) eine erstarrte Adverbialform zu entdecken. Ferner erklärt der Verfasser eine Reihe selbständiger, scheinbar triradikaler Wörter auf -am als zu neuen Substantiven entwickelte ursprünglich advcrbielle Akkusativ« (סלם Stiege, assyr. sulhj; אילם Vorhalle, arab. ^.awwalan“ voran; עיפם Bart zu ע1פת Lippe; vgl. auch bibl.-aram. DD Mund zuns), bei denen man später im Gefühl oder in der Theorie des die Formbildung beherrschenden Drcikonsoiiantismus, das ״m“ als substantiellen Wortbestnndtcil empfunden habe! dasselbe soll für die entsprechenden N-Formcn gelten, in denen ja iin Semitischen so zahlreiche und gerade auch lokale Adjcktivaqi^y^nnaptt^Gnrmrtwn) und weiterhin substantivische Adjektiva (oder adjektivische Substantiv.!) gebildet wurden :אלמן,אביון. und — bis auf den heutigen Tag gebildet werden: neuheb,פרדסן Gärtner und unzählige andere, — Nun aber genug der Einzelheiten: die Fülle des Werks an Gedanken und Kombinationen, Vermutungen und Ergebnissen kann in einer immerhin knappen Besprcchung nidit ausgeschöpft werden. Man darf hoffen und erwarten, daß sich auf lange Zeit hinaus fruchtbare Diskussionen an den kühnen Versuch anschlleßcii werden 1 JUEDI: 11 ׳ erstritten werden darf. Aber selbst 1 im Falle ihrer friedlichen ״Erlangung“ unterscheidet der ״Israelit“ zv/isäicn einer nationalen Autonomie, die ihm erstrebenswert erscheint, und einer solchen, mit der er gegebenenfalls, sich abfinden zu können erklärt. Erstrebenswert ist für ihn die Autonomie unter der Voraussetzung, daß cs gelingt, ״die Verpflichtungskraft des Thora geset/.es für alle öffentlichen Einrichtungen der autonoinen Nationalgemeinschaft als Grundprinzip der Verfassung zur Geltung zu bringen“. Abfinden könnte .sich die Ortliodoxie mit einer Autonomie, die ״unter Vermeidung jedes Gewissenszwanges auch in Steuerfragen innerhalb des nationalen Rahmens zuniiiulesteii der nitjikli!,eben religiösen Kultur volle Selbstständigkeit der Institutionen gewährt“. Ist keine dieser beiden Möglichkeiten vorhanden oder fehlt die grundlegende Voraussetzung der friedlichen Verständigung mit den anderen Laudesbewolmcrn, so sei die Religionsgemeinschaft der gegebene Rahmen, in dem ״die nationale Eigenart der jüdischen Konfession durch selbstständiges Schul- und Erztehungswcsen und selbstständige soziale Institutionen zu sichern ist". Aus diieser Stellungnahme des ״Israelit“ ist ohne weiteres ersichtlich, daß für ihn die Forderung nationaler Autonomie keine prinz.piellc Angelegculicit ist, sondern daß die Orthodoxie cs sich Vorbehalt, in jedem einzelnen Falle zu entscheiden, ob sie für die Juden irgend eines Landes die nationale Autonomie gut heißt oder nicht. Es ist aber auch zugleich für alle Welt klar, wie unzutänglicli das Kriterium ist, das der ״Israelit“ für seine Entscheidung über Wohl und Welve der nationalen Autonomie aufgestellt hat. Denn über die Frage, wer über den Begriff der ״friedlichen Verständigung“ zu entscheiden haben wird, schweigt sich die Zeitung aus. Ja noch mehr, sie macht kein Hehl daraus, daß die Orthodoxie selbst gcgen den Willen der jüdischen Bevölkerung eines Landes die Forderung der nationalen Autonomie bekämpfen wird. Zu weleii merkwürdigen und schwankenden Resultaten ein solches Prinzip führt, zeigt 'sich! sofort, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, zu den aktudien!׳'ragen Stellung zu nehmen. Der ״Israelit“ kommt zu dem Schluß, daß er auf Grund seiner politischen Leitsätze eine nationale Autonomie für die polnischen Juden ablchncr. muß, während sie ihm für die Juden Litauens, der Ukraine und Rußlands wünschenswert erscheint. Die Angst vor der ״Blutrache“ der Polen treibt den ,,Israelit“ zu cinci* solchen Unterscheidung. Ucbcr all die großen und eine unzweideutige Sprache sprechenden M; nifestationen der jüdisch-polnischen Gesamtheit setzt sich der ״Israelit“ leichten Herzens hinweg. Wir wollen iiiqr nicht untersuchen, ob der Kampf der Polen gegen die Juden durch einen Verzicht der Juden auf die nationalen Rechte erheblich gemindort werden könnte. Jedenfalls aber halten die polnischen Juden die Sicherung ihrer nationalen Rechte für eine elementare Voraussetzung ihrer SelbsferhalUmg. Diese ihre Uebcrzcugung muß die Grundlage jeder wahrhaft jüdischen Politik sein, in der vollständigen UcbereinStimmung mit ihr liegt ihre Legitimation begründet. Es liegt in dem politischen System, das der ״Israelit‘ zur Anwendung bringt, begründet, tieß er auch den Juden solcher Länder, in denen du! nationale Autonomie ״erlangt“ werden kann, das _ Recht der nationalen Forderungen nur auf Widerruf zugestellt. Der ״Israelit“ läßt keinen Zweifel . darüber, daß er seine Zustimmung zur nationalen Autonomie auch in diesen Ländern zurück/ichcn würde, falls es sicli Herausstellen sollte, daß die Durehsctznng der nationalen Forderungen auf den Widerstand der iiiditjtidisciien Bevölkerung stoßen wird. Gerade daraus wird die geringe!xolitische Einsicht, die einer solchen Auffassung zu Grunde liegt, besonders deutlich ersichtlich. Denn in wclehern Lande gäbe es nicht politische Gruppen und Parteien, die sicli den nationalen Forderungen der unter ihnen lebenden Minoritäten widersetzen ,und mit allen Kräften daran arbeiten, ihre Durch- Setzung zu verhindern? Das Schicksal des jüdisehen Volkes von den in jedem Lande wirksamen dunklen Mächte» chauvinistischer Unduldsamkeit abhängig zu machen, heißt in der Tat, mit diesem Schicksal ein ׳unverantwortliches" Spiel treiben, und der ״Israelit“ darf sieh nicht wundern, wenn seine Stellungnahme zur Frage der nationalen Autonomic in der jüdisch-nationalen Ocffentlichkeit nicht die erwartete Aufnahme finden ,wird. Während die Ausführungen des ״Isrtielit“ sich in erster Linie mit den aktuellen ostjüdisdien Problctncn beschäftigen, setzt sich eine soeben er• schicnenc Broschüre von J. Breuer ״Das Juden prob lern“ vor allem mit den zionistischen Bestrebungen vom Standpunkt der Orthodoxie aus gründlich auseinander. Es ist wohl nicht zu viel gesagt, wenn man anerkennt, daß diese Schrift an die besten Traditionen der deutschen Ortliodoxic anknüpft, indem sie sich in kühnem Schwünge über das tote, min schon zwei Jahrzehnte lang reichlich aufgchüuftc Gerümpel eines mit Erbitterung geführten Haders der deutschen Orthodoxie mit dem Zionismus hinwegset/t und in rückschauender Betrachtung den rciacti Kräften der jüdisciicu Seele, die am Ikfrciiuigswerke des Zio• nisimis seit lierzls Auftreten tätig sind, verständnisvoll nachzugehen ׳versucht. Die Kapitel der Schrift, die das Wirken Theodor HerzJs und die überwältigende Wirkung der zionistischen Theorie auf das zeitgenössische Judentum behandeln, zeugen von einer starken Einfühlungskraft des Autors. Es ist aber selbstverständlich, daß auch Breuer das jüdische Volk, so sehr er dessen nationales Wesen betont und sogar gegen antizionistischc Einwändc verteidigt, als eine R e l i g io ns n at i o n erkannt und beurteilt wissen will, in deren Leben das göttliche Gesetz die zentrale, das ganze Leben beherrschende Gewalt sein muß. Er versteht die ungeheure Verantwortung, die heute auch auf den Schultern der Ortliodoxie ruht, und weiß die Bedeutung, die ein Anschluß der Ortliodoxie an den Zionismus für diese gewinnen könnte, richtig eintaa0*<fta1׳ra«jK!T11iHL!i1(«1״Hi ׳. ■״״״hum■ ש»י.!״1«■■׳׳׳״י׳ ״׳,!11®11 ו״י״יי״י.*׳!״״■׳jim«iיי« ׳ Andererseits muß in dem za wenig systematischen Aufbau ein großer Mangel der Arbeit bedauert werden, der auch durch einen Hinweis des Verfassers, wonach er die stufenweise Entwickelung seines eigenen Gcdankenganges gleichsam rekonstruiert vorgclcgt habe, nicht entschuldigt werden kann. Den mühsamen und oft versclilungencn Weg zu zeigen, auf dem inan vorwärts gelangt ist, ist Aufgabe des Vorwortes oder einer Einieitung; der sprachwissenschaftliche Text selbst erfordert klarste Uebersiclitlielikcit, um nicht zu fordern: Anschaulichkeit, sowohl in Formulierung und Beweis der auf;1;!':.leihen Thesen ni:; auch in der Anordnung des gesamlen Stoffes, Torezyuerilarf sich nicht wundern, wenn seine Arbeit manchen Mißverständnissen begegnen wird, die der Anerkennung seiner Ideen nicht gerade fördcrlidh sein können, Dem Buch fehlt vorläufig auch nocli ein zu nacliprüfcnder und mitschaffender Arbeit unentbchrliclies alphabetisches Verzeichnis sämtlicher semitischen Wörter und Formen, die unter den neuen Gesichtspunkten philologisch behandelt worden sind, sowie ein Register der Belegstellen aus der Bibel und den anderen Texten, für die eine eigene Deutung geboten wird. Gerade die psychologische Fundierung der Thesen reizt oft zum Widerspruch, da naturgemäß mit gcfühlsmäßigen Auffassungen über die Sprachcntwickelung der feste Boden exakter Nachweise verlassen wird. Doch kann andererseits kein Zweifel sein, daß viele der dargeboienen Ergebnisse, unabhängig von ihrer Begründung, bleibende Bedeutung haben möchten, wie ja auch eine anfcclitbarc Methode zu praktisch wertvollen Zielen führen kann. Denn vielleicht gilt auch von der Torczynersclicu Arbeit selbst das Wort, das ihr als Motto vorangcstcllt ist: ״Der Irrtum ist das fruchtbare Prinzip der Sprache/1 Dr. Bruno Kirschner, Nikolassee. fT* f, * •? ״• *■!*> •״״ .*•••. ר*.*« ,»׳! * #% f<m M,*‘ ir ״ i «u• v• 1* & ל■« ,t* fec Siegfried Jacobsohnj Da* Jahr der Bühne. (Sechstcr Band 1910/1917. — Verlag Oestcrhckl u. Co.) Seit die ״Schaubühne“, Jacobsolms schlank freiwütige Wochenschrift, aus einem nur-literarisclien Blatt ein künstlerisch-politisches geworden ist, ist mehr als einmal ein offenes Wort ülx!r die Judenfragc von ihr gesagt worden. Der 'Herausgeber selbst hat ehrlich Farbe bekannt und in 'Artikeln und Artikelreihcn konnten ausgezeichnete Mitarbeiter wie Schwadron, Hugo Berg-!nanu, Viertel ihre Meinung über Osrjudchtmn'und Judentum überhaupt niederiegen... Das ״Jahr der Bühne“ dient dem deutschen Drama der deutschen Rciclishauptstaiil. So wird man ohne Gezwungenheit keine jüdische Nation,'illxitsehaft in diesem Bmh erwarten, tiiiineiliin mit Gegnern ringen zu sehen, die ihm ״deutsches Ein! finden“ absprechen wollen. Und wenn schon! Iiäti er sagen sollen ׳und sicli mit seinem jüdischen Empfinde trösten können, das ich nicht etwa nur in Aeußerliel keilen (wie in der scharfsichtigen Analyse von Oti Ludwigs ״Makkabäern“), sondern vor allem in de durchgehenden Gnuidzug einer strafenden, rächende Gerechtigkeit, in einem gewissermaßen bittern Fcue in einer strengen Liebe nusgedrückt finde — Ein U; heimliches zieht schwelend durch die nur an der äufle sten Oberfläche witzig klaren, tief unten aber brodel den Wortgefüge. Und gerade der unauflösliche Re von Inbrunst in diesem ״heilen“ Kopfe ist es, was d< Leser des Buches umzieht und festhält, ja was überhau die Sammlung der Tagcskritikeu erst rechtfertigt Dci wie vergänglich ist doch die Kritik gegenüber de lebendigen Kunstwerk! Jacohsolin selbst nimmt mit b wunderungswüixliger Offenheit seine abfällige Meiitui über Gerhard 1 iauptmanns ״Ratten“ zurück. Ich zwei! nicht daran, daß er in einigen Jahren auch einsch׳ wird, wie sehr er sieh gegen Hauptmanns heilige $d!ö;;Rose Bernd“ versündigt hat... Tut nichts! Ueb Einzelheiten braucht man riidit zu rechten, wo ein jäh kraftvolles Temperament, vom Eiter seiner Sendui aurchdonnnert, in die Schranken stürzt. Man muß n! j.! ‘