Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 9 (1.3.1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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י: 1 m Seite 70 JUEDISC ü >J; Nr. f veröffentlichen will, vom erwähnten Gesetz der Monopolisierung der Annoncen für die Regierungszeitungen nicht betroffen sein könnten. Den selben Standpunkt vertrat auch der Verteidiger Rechtsanwalt Jas e h u n s k i, der gegen die Höhe der Strafe Verwahrung einlegte. Das '1 ribunal beschloß, den Redakteur auf freien Fuß zu setzen, die Druckerei zurückzugeben, aber die Zeitung, da in ihr auch Annoncen in der russischen Sprache mitunter veröffentlicht waren, cinzustcllen. Eine Gesellschaft für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas Wir erhalten folgende Zuschrift: Die ״Gesellschaft für die wi rtsc'haf tliehe Erschließung Palästinas", die sieh Mitte 1916 in Berlin int engeren Kreit* gebildet hat, tritt nunmehr «11 die Oeffentlidikcit. Sie hat inzwischen ein umfassendes Palästina-Areh i» angelegt, das allen an dem jüdischen Ansicdlungmzerke in Palästina interessierten Krei־*n zugänglich gemacht werden soll. Ferner hä! sie an der Vorbereitung der Wicsierbe;.! gäbe der Zeitschrift ״Palästina“ mitgewirk't, die noch zu Anfang dieses Jahres erfolgen soll. Die im Orientverlag hcrausgcgebciie und von Davis T r i c t» c b geleitete Monatsschrift wird sich nach Anlage und hihalt an die von ihm im Jahre 1902 begründete Palästina-ZcitscImft anlchiien und in erster Linie d ic praktischen Fragen der Kolonisation bchandelt!. Die ersten Hefte werdea u. a. Arbeiten enthalten von Professor Ballod, Agronom Dyk, Exz. Generalleutnant I tu h o f f Pascha, Dipl.-lng. L o e w y, Ingenieur Maycrsolm, Dr. Arthur Ruppiit und J. S y r k i 11. Die Zeitschrift will sieh besonders auch mit den Fragen des Systems, der Organisation uad der 1' i 11 a 11 z i c r 1111 g unserer Kolonisation befassen; hierbei werden auch die iieucren Erfahrungen mit <lcr Krieger heim stättenbewegung: sowie die Möglichkeiten des Nationalfonds eingehend bchandelt werden. Außerdem hat sich soeben in Berlin eine G rappe jüdischer Ingenieure zusammengcüin, die es sidt zur Aufgabe gestellt hat, die ihr Fach berührenden Fragen des Ansiediungswerkes in Palästina zu bcarbeiten. Interessenten, die an den demnächst stattfindco- den Besprechungen teilnehmcn wollen, sind gebeten dies unter genauer Angabe ihrer Adressen an den Orient-Verlag, Berlin W, 50, Nürnbe rgerplatz 5 mitzuteilen. Dorthin sind auch Zuschriften, sowohl die obige Gesellschaft, wie das Archiv und die Zeitschrift betreffend, zu riditen. Jüdische Gartenstadt bei Berlin Die erste Propagandavcrsanunlung, die der Aussclvuß zur Gründung einer jüdischen Gartenstadt bei Berlin am 17. d. Mts. veranstaltete, gestaltete sich zu einer glänzenden Kundgebung für die neue Bewegung. Etwa 500 Menschen füllten den großen Saal des Beiliner Anwalthauses und folgten mit gespannter Aufmerksamkeit den Ausführungen der Vortragenden. Nach ciuigen einleitenden Worten des Herrn Moritz A. Locb ergriff Herr Generalsekretär Otto das Wort zu einem Vortrag über das Wesen der Gnrtcnstadtbewegung, über ihre Geschichte und Erfolge besonders in England uud Deutschland. Gegen die Mißstände des, Wohnens in den Groß- Städten will die Gnrtcnsind.Bewegung anknnij-frn. Daß sic es bereits mit Erfolg getan hat und den Beweis geliefert hat, daß man für das gleiche Geld bei gartenstädtischer Wohnweise hygienisch einwandfrei und allen berechtigten Wünschen nach Bequemlichkeit und Komfort entsprechend wohnen kann, bewies Herr Otto im An- Schluß an seinen Vortrag durch eine Reihe vorzüglicher Lichtbilder aus englischen und deutschen Gartenstädten. Reichlicher Beifall belohnte Herrn Otto für seine gewiß- und lehrreichen Ausführungen. Nach Herrn Otto ergriff Herr Professor Dr. Hei«• rieh Löwe das Wort. Mit hinreißendem Schwung zog er die Schlußfolgerungen aus den Darlegungen Olle*. Mit überzeugender Logik wies er nach, daß sowohl Zionisten wie Orthodoxe und Liberale das größte lnteressc daran hätten, an der Gründung einer jüdischen Gartenstadt mitzuarbeiten. Stürmischer BcifaS unterbrach wiederholt seine Ausführungen. Als er damit endete, daß die heutige Versammlung des Grund dein legen »!1 zu einer Tat, die nicht nur für die Berliner Gemeinde, sondern weit darüber hinaus ein leuchtende» Vorbild werden soll, bewies lange anhaltender Beifall, daß <123 Publikum mit den Ausführungen des Redners riuverstanden war. Ein weiterer Beweis für die unwiderlegliche Au- Ziehungskraft der vorgetragenen Ideen war die Tat- Sache, daß keiner der Anwesenden, trotz wiederholter Aufforderung zur Diskussion, das Wort ergriff. Manch einer war mit Bedenken und Kritik zur Versammlung gekommen, war aber im Laufe des Abends von der Folgerichtigkeit der vorgetragenen Gedanken mitgerissen worden. Eine große Anzahl der Erschienenen gab dieser Stimmung praktischen Ausdruck. Der Aufforderung de:; Versammlungsleiters z.um Beitritt zu der neu zu giiindenden Genossenschaft folgten etwa 60 der Anwesenden, darunter Vertreter folgender Vereine, die ihren korptv ...11 ,,«rarr c!1 e t 71;:;;u J u d i - ", j Ü ö rativen Beitritt anmcldcle:!: j1 11;״׳ kochba", jüdischer v ri F raue n!5 und! ü r T11 r 1! e n ״־; ,־.״ cl צ; sch es Volkshein!. hl'd;׳c:lhli '7:1 eich eile jüdischen Vereine Berlins i:1 K.’.r.x־ r.r« ׳1:1',!׳!, ln einer an die Var״;.sich :11:• schließenden Bcsprccl;־;:•־: ipr.Ciiz 'rara Loch die Mitteilimg, daß der Atrechnß in v;;:״״־־r!.r.!d,n f;{;;::r.gen die Statuten der m־:׳־e1. Cor, ־;:'e;r־rl:״.R e'::r;r,beraten habe und machte die IIfnvr r.dt <l.׳;n v/c:::111ii.׳k .len Ile- Stimmungen derselbe;! liakannt. *,1!־: 1׳ habe sieh irn allgemeinen an das gen«f.:;cr״äi'.f״i!1:״!' 'Nor;nM;:ir1;;t gchalten mul sei «1ur In zwei Punkten, dem■ Charakter der Gründung entspreche־.::, von d;•,;! NüiTjalrdaiiit abgcwichen. Einmal sei die A11111;;«;.ne von ’uilgiiederii auf Juden mul jiülbclic Vereine h;:.;cärä:;l;t worden. Ferner sollen alle diejenigen Gcr,׳r.״,a,1 r.:r;;e;chlor,011־ werden, die durch Taufe aus dem Judentum';:;:,,trete;!, iure ״.:;!:nundigeu Kinder taufca I־.:acn oder eine Mhd; Fnc cir,gehen. Falls jedoch der andere Teil bei der Heirat r.n;; •Judentnia Übertritt, soll die Ehe nieb.t ,1b «Mirchehe auge- *;ehen werden. Ahe öffentlichen K1.״r.׳:׳;cbtmgen der Gcnorsensilmft müßten in! ׳ilii.k!;!.!׳( mit dem überlicfcrteil Judentum stehen, dagegen fieic.1 alle priv;5t,cn Handhingen der Gewinsen von jeder öffentlichen Bevormundüng befreit, und es würde dem־ Takt jedes Einzelnen überlassen werden, sein Verhalten ca einzurichlcn, daß cs bei seinen Mitbürgern kein Aergeniis erregt. Diese Statuten sollen in den nächsten Tagen vervieifällig! \v:“den um! «ach 111 rer richterlichen Genehmigung die Grundlage für die Genossenschaft bilden. In etwa 3 Wochen dürfte die erste Hauptversammlung cinberufcu werden, von.der die Statuten angenommen und der Aufsichtsrat der Genoou'nsdiatt gewählt werden «oll. Ort und Zeit wird den Genessen noch mitgcteilt werden. Alle diejenigen Freimde der Bewegung, die sich bis dahin der Genossenschaft cnsdilielkii wollen, werden gebeten, dies dem Unterzeichneten schriftlich mitzuteilen« Dipl. Ing. Locwy, Charioticnlnirg■, Schillerstr. 60, Ein V0r1ff/jQ2bc:1d der natioiialjiidicshen Jugend Am Montag, dem 4. Mürz, abends 8«/u Din־, veranstaltet der Awssclniß•' der zionistischen und jüdisch-nationalen Jugend Deutschlands einen gro- (len öffentlichen Vortragsabend in den Spichernsiilen, Berlin-Wilmersdorf, Spicherns-tr. 3, auf dom Martin Ihubcr über ״Zion und die Jugend" und Hermann Leie wer über ״Die Aufgaben der jüdischen Jugend" sprechen werden. Zu dieser Veranstaltung Ist das Erscheinen aller sowie eine möglichst große Propaganda besonders unter der Jugend erforderlich. der Zianiails; Ausweis;:ea Vcrclalgar.:? SOr lea!ce!31r.r.d Schekel: Argenau 6.—, Berlin 11.־־ (davon 2.— für 1916/17), 1 ier/i-Ck)!> 50.—, fk'iillien 65.—, Bremerliavcn (1916/17) 10.--, Erfurt 1.—, Escliwcge 2.—, Essen (1916/FA 15.- , Filehne 1.־-־, Frankfurt a. M. (1916/17) 17.—, Fr.-Crumbacli L- , Gun/cnhntisen 2.—, Halbersiadt (für 1916/17) 10.--, Halle 18.- (3.- für 1916/57), Herxheim 1.- Jessnitz L- , Köln (für 1916/17) 75,—, Marburg L--, Meiningen (f. 1916/17) 3.—, Met/. 1916/17) Mülhausen 1.--, München 1,—, Nürnberg 11.—, Ostrowo (für 1916/17) 10.--•, Rawitseli (1916/17) 1.—, Stuttgart 23.- (davon für 1916/17) 1.-, Strr.Ohurg 1.—, Trief 1.—, Weißenfcis L—, Wetzlar 5.—, Wiirzburg 6,—, Feld 9.—. Ferner gingen aus Suwalki 101).— ein. Lamlesbeitrügc! Berlin, Hcrzl-Clnh 150.--, Bonn (für 1917) 2-1־.- Breslau L—, Essen (für 1917) -15.—, Frankfurt a. M. (für 1916) -102.- ünesen 39.--, Gunzenhausen 8.., Halberstadt (1917) 30.--, Halle 50.— (davon 5.- für 1917), Hannover (1917) 50.—■, iicrxheim 2.--, klar 6.--, Königsberg (1917) 159.—, «Marbürg 3.--, Metz (1917) 3. - , iMundieri 3.—, Niirnhcrg (19111 12. , Trier 4.— , wcillenfel s 5.—, Würzburg 19.— (davon 16.-- für!917), aus dem Felde und aus Garnisonen '26.33, Propagmidsfonils für 1917. Aachen; Bruno Stern und Frau .'32.- -, Allenstein: Hermann Ascher, Zahnarzt Krüger, Rcchtsanwr.lt Leerer, J. Lev/r.UI, Rechtsanwalt Wistinct/ki je 2•!.—, Larczi1!:l:i 19.—, J, Wistiiietzki 9.--. Dr. Olitzki, Freu Rclueld, J. Silberntcin 1• je 5.—, M. Hiridikci btr»; Jnl. Straub 5.—, I Barih, Dr. Klee, Ad. Knlh'd, Berger, Dr. Gurt N;1v.v,ü/.ki Dr. Zlocisti 10.--, Karl M, Dr. Kirechiier, S. Traushdein׳ 6.— (davon 3.׳־• für 1016). ״I Bremen; T. Mnrkreich 5 ■Siikcr.b.dn je 5.—, Br.rn- ■eiliii: A. jaeobus, Leo Cr. J. Mm;/, je 20.--, Jul. W. l׳oriii je 10.—, Frau Laer, Kpl,-Ing, Bcrlowitz, je 5. A. M. Joseph' 13)1111; P. Koopnrmn 5.—, Frenlmi: ״‘«ssessor Bildhauer, (irüiithal je 20.--, Max (ia 111:1:11111 10.—. Butzbach: 11. Lob 5.■■, Pmer: Zahnarzt Leo Landau 5.—. Ciiemnitz: Dr. Fnteukcl (4. Rate) 13,30, 11־. Lb’oJ 5.—, Car,sei; Si1noa Strauß 50.■ -. Cottbus; Läse Gold!,Irin 5.—. Dres* den: Sally Ilurwitz 20.— , 1 ./'״ lunvitz, 12.--. IM.-Eylau; Rechisnnwail Lewin 10.- I );!&:,eldorf: I). Krell 5.—. Elberfeld; N. Adler 20.—, N. Adlereiein 5,—, Essen: A. Baruclt 5... Frankfurt a. M.: Fritz Sundheimer 300. -■ (davon 150.— für 1919), i>. Hamburger l-'ilelme: Ad. Josep’ Gollub: J. Kiewe 5,.1 ,•־־ busihiirg: I; •3.--. Hilden: Tierarzt Dr. 15;er 10 Frau Kornmaiin, I*ran;:i־'?;a Orkiu, Kattovrit/.: au;; ,dem cid.dl v; L ' ־־ 11 1־ .:,•, fl tw: *ui für 4 Monate 40.—. Köln: justizrat Dr. Bodenhcimcr 25.—, js. van Cleef 15.—, J. Schmdiing 10.—, S. Enker 5.—, Königsberg: Ludw. Zimcls 10.—, A. Nadimnnnsolsn 5.—, Licsa: M. Margoles 10.—. Neuwied: Jad. Lcvy 10.—, Osnabrück: G. Stein '10.—, Posen: Leop. Appel 6.—. Ratibor: J. Weißkopf 6.—. Stolp: Marg. Brootzcn 5.—. Varel:/» Gustav Schwabe 50.— (davon 25.— für 1916). Aus dem Felde und aus Garnisonen: Zahnarzt i'dock-Ratibor, Dr. A. Sachs, Dr. Stahl je 20.—, Jul. Levy 12.—, Dr. Bambergcr-Kissingcn, Hamburger, Dr, litilthdiiner, Dr. Jul. Rosenfcld, Unter- Offizier Rosentlial je 10.—, Karl Feibehnann 9.—j Myntili Bloch, Rabb. Dr. A. Levy, Leo Lewin, Dr. Tannenwald je 5.—, B. Ziilzer 6.- -. Der Ausweis des Propagaudafouds für 1918 sowie die Additionen rämiiiclicr Rubriken erfolgen in No. 9 der ״Jüdischen Rundschau“. Adresse für Geldsendungen: Zionistisch« Vereinigung für Deutschland, Berlin V/15, Sächsische Strafte 8. Postscheckkonto: Berlin 8091. Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Depositenkasse: Berlin, Kurlürstendamm. ״Freunde Benj-mins* S. Herzher,5;־—, "mil H. Li'iistandt llikk.. sliciin: Orkin je 5.—,!״ppuport s. A, Zur Erlnnerg. a. d. kl. Alfred Benjamin Trleticli für jüdische Waisenkinder in Palästina Berlin: Ruth Fcitclhcrg (für 2 Monate) Mk. 4t.—, Breslau: Ruth Schachtel Mk. 3.—. Mitteilungen des K. J. V. C11 arte v illc : 3. März 1918, nachmittags 2 UMr, Unteroffizier-Heim, Rue de petit bois 191. Leder Zaliaarzt Läufer, Zahnstation Rue Clement 21, Telephon I. Douai: San.-Soldat Aucrbncli in Anishe bei Douai (Adr. beim Präs.). Gent: 10. März bei Bbr. Gerech- 1er, Lange Boomgnrtstr. 9, (Elektrische Straßenbahn 2). Für Kaffe und Abendbrot ist gesorgt. Atici; gelegentliehe Unterkunft ist möglich, Liessc: Jeden Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr, Soldatenhciin. Leiter Dr. llofstein. Adr. beim Prä:;. Lille: 3. März, Nachmittags 3 Uhr, Hotel Royal. Leiter Gefr. Paul Sulzberper in Roubaix Metz: Jeden ersten Sonntag Nachmittags 3 Uhr, Cafe Astoria, Römcraliee. Durchreisende Bundesbrikler wenden sich an Dr. Wcch sei in nun, Elsäßerstr. 10 oder Fcldunterarzt Wollcnbcrg, Laz. 111. Straßburg 1. Eis. Tarinreiter Robert Gklion, Kölner Ring 24. Valencien 11 es: Jeden ersten und dritteil Sonntag. Meldung an San.-Vizefeldwebcl StrauS und Fcldunterarzt Hans Breslauer, die im Lazarett Lycec jederzeit־zu treffen sind. Vouziers: 10. März, Lokal ״Zum goldenen Löwen". Gesinnungsgenossen sind zu den Veranstaltungen von K. J.V.-ern im Felde willkommen. — An unsere Ikimlesbriidcr richten wir nochmals unsere Bitte, tu;• nach Möglichkeit bei der Organisierung der Zusammenkiinftc durch die hierfür nötigen Angaben und Schaffung von Treffpunkten zu unterstützen. Für die Vcranst.'ötung von Sedcrfcicrn bitten wir um recht baldige Ucbe«■- mittlung von Anregungen, um feststellen zu könne#, an weichen Orten Veranstaltungen möglich sind, und um frühzeitig die nötigen Vorbereitungen treffen au können. Nachrichten Mitteilung der Redaktion Infolge des durch die große Papiernot herrschend«» Raummangels Ist es unbedingt erforderlich, daß die für die ״Jüdische Rundschau“ bestimmten Korrespondenzen und Mitteilungen in möglichst knapper Form gehalten werden.' Berlin. Die Jüd i s ch -N nt i0n a 1 e F raue s- Vereinigung veranstaltet am Sonntag, dem 3. März, in der Königlichen •i locliscluile für Musik, Fasanen• straße 1, eine große P u r i m - K i n d e r v o r 81 c 11 u n g. Zur Aufführung gelangt unter anderem ein Ballett, ein Huldigungstanz vor Königin Esther, einstudiert von Frl Klein vom Deutschen Opernhaus. Eintrittskarten zu Mk. 1.— sind nur im Vorverkauf bei Bote ft Bock, Leipziger Str., A. Wertheim, Leipziger Platz und Kaufhaus des Westens, sowie im Zionistischen Zentralbür#, Sächsische Str. 8, zu haben. Das Fest beginnt piinktlieh um *31 Uhr. - lieber den nächsten Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Loewe wird noch Nähere« mitgeteilt. Berlin. •Der vom ,,Ausschuß zur Beschaffung jidischer und hebräischer Literatur für rtissisdie krieg*• gefangene Juden" (Azbii) veranstaltete ״O stjüdiscne! musikalische Abend“ findet nicht, wie irrtüra- I lieh angekündigt, am 14., sondern■ am 4. Märr 1 im Blütlniersanl, (Lüt/owstr.> um 7*,9 Uhr unter Mit- Wirkung des Opernsängers M. Kipnis, Warschau, der Konzertsängeriii Fräulein Sciigfeld, Warschau, und des Cellisten Felix Robert Mendelssohn, B:rlin, statt. Karten zu Mark 6.50, 4.50 und 3.50 sind im Büro des Ausschusses (Niebuhrstr. 67), bei Wertheim, Ikite und Bock und an der Abendkasse zu habe». Berlin. Der ״llapoel Hazai'r“, (Roscntalcrstr. 16/17) veranstaltet einen unentgeltlichen Kursus der hebräischen Sprache tür jüdische Arbeiter. Anmeldungen werden Sonntag, Mittwoch und, Sonnabend von 9—11 Uhr abend« durch den Vorstand entgegengcnominell. Berlin. Am Dienstag, dem 19. Februar hielt Herr Karl Glaser im Zionistischen Jugc nd-verein einen Vortrag über ״Die Ethik in dcr |*״י'" s c h e n J11 g c n d b e w e ״ u n g". An den *0״”b schloß sich eine sehr eifrige Diskussion, zu aer itn Glaser noch einmal zusrimmenfassend das Schlußwort ergriff. Allen Anwesenden bot der Abend reiche a - regutig. Neue Mitglieder wurden ״ewonnen. vubcr Vereiiisabcnde finden wieder jeden Dienstag abenü in unserem 1 leim, Roscntalcrstr. 16/17 (am Stadtbahnhot Börse) statt.;eser־. ץ q (?sq |u| fcii