Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 8 (22.2.1918)
- Date
- 1918-02-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Er meidet Posten und Postchen. Baut im stillen Stein auf Stein, verwaltet den Nationalfond, entwirft und führt den Plan eines groß ttngclegicn Schul- und Unterriclitswcsens auf nationaler Basis durch.!Ot'J wird er in Wien zum — einflußreichsten - Mitglied des Engeren Aktionskomitees gewühlt und siedelt von seiner Arztptriuulc in Moskau nach Berlin über, Neue Arbeit türmt sich um den schon Kränkelnden. Der Krieg überfällt ilm und wirft ihn in Europa umher, bis die durch die Revolution befreite Judcnheit Kußlauds ihn im Juni 1917 zum Kongreß nach l'etersbtn'g fordert. Schon vom Tode umwiulert, ist seine Rede auf der dortigen Delegiertenkonferenz, minutenlang vom Hi ifailsslmm unterbrochen, die Apotheose der nahen Er-!iühitig, ein einziger Schrei eines Millinnenvylkes, das Sonne hinterm Osthorizont nufglithen almt. Heimat, Freiheit, Aufbau sind die drei Tekpfeiler seiner prachtvollen Rethorik, Konferenzen in Kopenhagen und London, michleine, staatsmämiisdie, folgen. Da erlischt im Themsenebei am!. Februar 191S auch dieses Führers schon schwächer blinkendes Auge. Keine Partei, ein Volk steht an .seiner Bahre. Die ״Zionistische Vereinigung für Deutschland“ be- «;111• am Sonntag im Kliiidworth-St'hanvenka-Saal die fotcuweilic. In ruhigen, stillen Worten wies Prof. Dr. Otto War bürg an dem unermüdlichen, ungeheure Stoffe bewältigenden Schaffen des ücslorbencn die Größe des Verlustes nach. In seine letzten Worte mischte sieb schon die tiefe Klagt: des Cliorgcsanges el mole ladtumim,“ ״T 11 c M a n eil c s t c r (i 11 a r d i a 11“ vom 2. Februar st'nreibt: ״Dr. Tschlcnow, der dieser Tage in einer Londotier Klinik starb, war ein Mitglied der obersten LeitiiBg der zionistischen Bewegung. Fr war ein sehr aBgeithcner Moskauer Arzt und mit Herrn Ussisrhkiu zusammen der unbestrittene Führer der russischen Zionistm, Cr hat viele Jahre lang sein Bestes für die Sache gegeben und war einer von Ila'zls Anhängern von Anfang an. Er war ein Mann mit großem Wissen, reger Tätigkeit und gesundem Urteil. Ein sehr über- /riigcinter Redner, war er ebenso hervorragend auf den Ztonistenkongresscn, wie er in zionistischen Defatuiigci! lind* geschätzt wurde, (und er besaß ein seltenes Talent, streitende Persönlichkeiten au versöhnen und Meinung■«- Verschiedenheiten zu schlichten. Ja׳ kam in den ersten Monaten des Krieges nach England, lind vor wenigen Monaten kam er zum zweiie« Mal hierher. Eine große Rolle spielte er in der •fiplomntischon Tätigkeit des Zionismus während des Krieges, und niemand war mehr erfreut über die Erkilitmg der englischen Regierung zugunsten einer natiowden jüdischen Heimstätte in Palästina als er lind nie- ׳!und erkannte mehr die ungeheuren Aussichten, die sich dardi diesen politischen Akt eröffnet habet!.׳ Es ist iragisch, daß er am Vorabend der Erfüllung slcrhcn mußte, und durch Tausende von Meilen von seiner Familie getrennt.“ los besser sachlidrer erledigten, und 40 Begeisterte zu vesruUidierc.11 Diensten frei würden, Aber .nicht genug!!«rau, Ist in dieser oder jener Gruppe ein junger Mensch, der Ungewöhnliches zu sagen mul zu wirken hätte, m׳» bleibt er in den Kreis von 20 oder 50 gebannt mut Viel!' Hunderte bleiben ohne ihn, seine Hilfe, Anifginig, Wirkung oder Erziehung.“ F#r besonder•» schädlich hält Dr. Bernfcld die Zusammenhangslosigkeit der einzelnen Vereine u«ut Drtippcn. Die Schaffung einer Zentralstelle, die eiue Verbindung hcrztistcllcn vermag, sei unumgänglich notwendig. ״Die vorliegenden ״Blätter ■wir der jüdischen Jugendbewegung“ wollen ein Organ dieaaer werdenden Zentralstelle sein. Sie Rollen zunärliKt das Dinatider-keniienlerucn der Gruppen erleichtern, er• möglichen. Darum werden sie ausführliche, sachliche Berichte über die Arbeit in den Gruppen bringen, Belichte, die t.ie’n von den üblidhen dadurch unterscheiden solle״, daß sie nicht das l fauptgewidit auf die Namen der beteiligten Personen, Spende׳, Gönner usw,, sondern auf das Wesentliche der geleisteten Arbeit legen. Ferner wollen die Blätter den organischen Zusammenhang der JQgcn dg nippen Wiens uml Oesterreichs mit dem Leben Her gesamten jüdischen Jugend andcutcu, indem sie fortlaufend über die •Ereignisse im Leben der jüdischen Jugend chronikartig beruhten. Und schließlich wollen sie die künftige Arbeit der mrsgebanten Zentralstelle vorbcreiten, indem sic Raum für Erörterungen über das Programin und die innere Arbeit der jüdischen Jtigciidbewegung schaffen.“ Das erste Heft des neuen Organs enthält einen kurzen ״Rückblick" auf die Entwicklung der jüdischen Jugendbewegung während des Krieges, von Dr. Heinrieh Glanz. Von demselben Verfasser werden Leitsäte veröffentlicht, die von ihm anläßlich eines Referats über ״die wirtschaftliche Lage der jüdischen Jugend und die Berufswahl“ am• 14. Januar zur Bcrahuig vorgelegt worden waren, Wertvolle Auszüge aus Aufsätzen und eine Studie M. J. ben Gorions über den Talmud J.UEDI5GHE FJJNDCOliXV Die lseI1k7;0y/־Pel£f in Berlin Am 17. Februar fand die vom Aktionskomitee der Zionistischen Organisation für Dr. Tsclilcnow veranstaltete Trauerfeier statt. Alle Mitglicder der Zionistischen Organisationen Berlins hatten sich zu der Traucrfcior eiugefmidcn. Line Reihe von Gästen, insbcKondere Parlamentariern und Politikern nahm an der Trauerfeier teil; sie versammelte ein dicht gedrängtes Publikum im Klindwortli-Sdiarwcnska-Saal. Die Gedächtnisrede hielt Prof. Otto Warburg. Professor Warburg begann seine Rede mit dem Hinweis auf die furchibareu Opfer, die das jüdische Volk in diesem Krieg zu erleiden geliaht hat und deren eins* Auch unser Tschlcnow ist, Warburg erzählte an der Hand der Briefe Tschlenows aus den letzten zwei Jahren, in welchem heroischen Kampf unser dahingesdiiedcuer Führer sieh gegen die Gefahren und Leiden seiner Krankheit zur Wehr setzte, um immer wieder seiner zionistischen Aufgabe gerecht werden zu können. Die schlichten Worte Tschlenows, die er immer wieder an seine Freunde schrieb, um zu erklären, und zu entschuldigen, warum er wegen einer eben übcrsiamleucn Operation oder wegen großer Schwäche die geforderten Reisen noch nicht habe antreten können, wirkten ergreifend auf alle Freunde, die sich immer mit der Hoffnung getröstet hatten, daß der Pessimismus des Arztes größer wäre als die Gefahr, über welche der Wille und die Lebenskraft siegreich bleiben müßten. Warburg zeigte an der Hand der Briefe, mit welcher Energie sich Tschlcnow gerade in der Zeit der Petersluirger Zionistenkonferenz «•infrcchtcrhalten mußte und wie stark er von dem Gefühl beherrscht war, daß sein Wirken in dieser Zeit für das Geschick der zionistisehen Bewegung unerläßlich wäre. In schlichten Worten erinnerte Wurlmrg an das letzte Zusammensein, das die Mitglieder des Aktionskomitees im Sommer 1917 in Kopenhagen mit Tschlcnow hatten. Es war der letzte Abschied . . . Und dann sprach Warburg über die Verbundenheit von Tschlenows Leben und Handeln mit dem zionistisehen Ideal und der zionistischen Bewegung. Er zcichnete sein Temperament und sein Gefühl für disziplinierte Arbeit, seine Ausdauer und seinen hingebungsvollen Optimismus. Der Rückblick auf die zionistische Entwieklung Tschlenows war eine Uebereidit über die Gesnmtciitwicklung der zionistischen Bewegung und der Zionistischen Organisation, zugleich auch eine Würdigung der großen Bedeutung des nissisehen Zionismus und der Tätigkeit seines Führers in der Gesamtorganisation. Warburg schilderte, wie Tsdiicnow seine Kraft sowohl in den Dienst der politischen Arbeit in allen Formen gestellt hat, wie er aber auch der Gegenwartsarbeit iin Gohis seine ganze Aufmerk־ samkeit und Kraft ׳/!!gewandt hat. So ist ja auch die überragende Bedeutung Tschlenows zu erklären, die die letzte Periode des jüdischen Lebens in Rußland wälireiul des Krieges und nach der Revolution gezeitigt hat. Vor der Morgenröte einer besseren Zeit schied Tschlcnow von uns. Im Gegensatz zu Hcrzl war cs ihm vergönnt, das Heraunahcu eines der gewaltigsten Ereignisse der jüdischen Geschichte zu empfinden. Wie Moses war es auch ilun nur bc-schiedcn, das gelobte Land ans der Ferne erschauen zu können. Tschlcnow schloß seine Retrograder Rede im Juni 1017: ״Wir sehnen uns nach einem eigenen Winkel unter der Sonne. Nicht dazu nur,!un uns besser zu wärmen; wir glauben, daß unser Volk, ■wenn cs ein gesundes Leben auf eigener Scholle lebt, seinen Volks- (aus einem soeben bei R. Löwit erscheinenden Bjfdic ״Vom östlichen Judentum") werden sicher begrüßt. Auch die Rubrik: ״Aus den Zeitschriften", die Hinweise auf literarische Erscheinungen enthält, wird stell sehr nützlich erweisen. Literarische Mitteilungen In Moskau ist das erste Buch der grofiaiigelegtcn Vierteljahrsschrift ״H atckuf a" (Die Epoche) unter da‘ Redaktion D. Frise hmanns erschienen. Das Buch enthält drei große Erzählungen (von Buki ben Jogt i, D. F r i 8 c 1! rn a 11 n und Cb, Sch. Den-Abrain); den eisten Teil eines Romans von E, Stein mann (״Ringsherum“); Lieder von Eris chuiaun, Schim o n o w i t z, Lerncr, .M e i t u s und Wol fowekv; Udiersctzmu'cn aus Homer, Goethe, Rabiudranath Tagöre und Heine aus der Feder F r i x c h in a 111! s , f »cher»ichowsky» und F ie 11 ina 1111 s; außerdem »las Dramn von S. An-sky: ״Zwischen zwei Welten“, übersetzt durch €11, N. Bialik, das in der letzten Zeit zum Repertoire der hebräischen Buhne in Rußland gchört, f erner enthält 1״ latekufa“ noch historische Abliaudhingen von I. Tri wusch (״Fünf Epochen der Prophetie“), J. 'f'awiew (״Babylonischer und nak'istinensischer Talmud") uikIK. Du b 11 o \v(״DieGeschichte eines jüdischen Soldaten“), Das Budi, das vierzig Bogen stark ist, enthält noch eine Reihe Aufsätze über Z.cit- und Litcraturfragcu von den jungen Schriftstellern Stc i n m a 11 n , D, A. F r i e d ni a n n 11. a. m. 111 Odessa begann eine Monatsschrift in russischer Sprache ״M a k k a b i“ zu erscheinen, gewidmet den Fragen der körperlichen Regeneration des Judentunib־. Das erste Heft enthält Beiträge von M. M. U s * sischkin (Unsere Aufgaben), S. M. Dubnow, Dr. j. Klausner und eine Reihe Aufsätze von Brodowski, Wigodski, Dr. Buchstab• Dr. L a!1־ desinann, wie auch Berichte über die Turn* und Sportbewegung, Die jüdische Blindenanstalt Berlin-Steglitz hat die ' Gedichte ihrer taubbündeii Insassin Jenny Bergmann (11״! der Dämmerstunde") 11 erausgegeben. gcnilir. m »einer ganzen Kraft entfallen wird. Die Zeit wir»! wiederkommen, in der cs nicht bloß Ihr sich, sondern für die ganze Menschheit schuf, in der cs ewige Bücher und ewige Wahrheiten hervorbraclite. Ein weiter Sonncnweg eröffnet sich unserem Auge. 111 diesein Glauben leben wir. Er begeistert uns• in unserer Arbeit und in diesem Glauben werden wir siegen!“ An diese Schlußworte 'tschlenows aus seiner Petersbiirgcr Rede schloß Warburg seinen Abscbicdsgruß: ״Tschlcnow־ hat gesiegt in diesem Glauben. In dem Lebenskampf tun sein und unser gemeinsames Ideal. Die Morgenröte einer schönen Zukunft hat dem sterbemlen Kämpfer den Siegerkranz auf sein edles Haupt gedrückt. Wir aber trauern um ihn, imseretnicht seinetwegen; denn ein schöner Tod hat ein herrliches Leben abgelöst.“ Professor Warburg־: Traueran^prache umrahmten er* greifende hebräische Uiorgcsänge unter der sorgfältigen Leitung Arno N n d e 1 s. Ein klagendes el mole rachamim schloß die Feier. Die Trauer uni Tschlcnow in Polen Am 5. Februar, an welchem Tage die traurige Nachrieht über das Ableben des zweiten Vorsitzenden der Zionistischen Weltorganisation nach Warschatt kam, fand eine Trauersitzung der. Zionistischen Zentralkomite cs in Polen statt. In warmen Worten sclulderte I krr Fl. F a r b s t e i 11, der den Verstorbenen persönlich gekannt und erst vor kurzem in Kopenhagen mit ihm zusammen die Hilfsaktion für Polen unternommen hatte, die Bedeutung des Verlustes für die gesamtc Zionistische Organisation und für das ganze Judentum. Eine Reihe Beschlüsse über die Trauerkundgebilligen in Warschau und in der Provinz wurde gefaßt. Zu Ehren des loten wurden an diesem Tage alle zionistisehen Büro« in Warschau und in der Provinz geschlossen, in den Schulen der Unterricht unterbrochen. Ucber der Wohnung des Zcnlraibiiros in Warschau w urde die• zio* iiistischc Fahne in Trauerflor gehißt. Donnerstag, der 7. Februar, wurde vom Warschauer Zionistischen S t a d t k o 111 i t c c als Trauertag hcstimmt. Um 1!Uhr setzte sich ein Trauerzug der Kinder der zionistischen Schulen in Bewegung Au der Spitze jeder Schule gingen die Lehrer und trugen in schwarz gehüllte zionistische Fahnen voran. Um 2 Ißrr war der große ״Wiener Saal“ von Tausenden von Kindern und Erwachsenen überfüllt. Die Lehrer S. L, üordon und S. Jaffe hielten die Gedenkrede. Um 3 Uhr wurde 1 in der großen üoczik-Synagogc vor Tausenden von Selm lern und Schülerinnen der Mittelschiilen und Gymnasien eine Trauerfeier nbgchalien. Um 4 Uhr begannen diu Trauerreden in den Synagogen. In der überfüllten Moriah-Synngoge sprach der bekannte misradiistische P.e< diger J. N i s s e 11 b a u m , in der Schule Sinai der zionistische Rainer M i 1 c i k o w s k i, in der ״Chewra-Sehaß“ Rabbiner Rappapport. Am Abend desselben Tages fand im Theater lElyswmi eine würdige Traucrkmidgcbiiuj,•! statt, an der die Herren H. Farbstein, M. J. F reud und G. M i I e i k o w׳ s k i die Persönlichkeit des Dahingeschiedenen und die Größe des Verlustes sclüldertcn. Bald darauf veranstaltete auch die zionistische Jugend- Organisation ״Merleas“ eine Trauerktmdgebung, die cm großes Publikum versammelte•. Dr. J. Gott lieb, der Sekretär des Zionistischen Aktionskomitees Julius Be rg c r mul Dr. K 111111 e 1 hielten Traueransprache״. Nicht weniger innig trauerte die Zionistische *Organisation in Lodz. Auf Dienstag, den 5. Ftbruar, war eine allgemeine Versammlung der Schekel- Zahler angesetzt. Die Traticrkunde verwandelte diese Versammlung in eine• Trauersitzung. Am selben lüge fand noch eine Zusammenkunft der Vertreter aller P) zionistischcii Vereine und Finrichtmigeu der Stad! Lod/*1att, 11m über eine gemeinsame Trauerkyndgcbung zu beraten, die dann am Donnerstag, dem 7. Februar, im großen Konzertsaal sich zu einer grandiosen zioiiiriisdien Dammstration gestaltete. Ungefähr 40 zionistische uml allgemcin-jiidischc Gesellschaften und Institutionen entsandten ihre Delegationen zu dieser Trauerversainnilung, Ratmann Urisohn cröffnete die Versammlung mit einer kurzen hebräischen Ansprache und erteilte Rntmnim Dr Rosen blatt das Wort, der polnisch sprach Eindrucksvoll war die hebräische Rede von Dr. J. N. Sin!- choni über die Tätigkeit Dr. Tschlenows für die Zionistische Organisation und das russaelie Judentum, Eingehend ur.d interessant sprach hierauf Julius Berg e r. Er schilderte den Zustand der Zionistischen Organisation zur Zeit dos Eintrittes Dr. E. W. Tschknous in das Engere Aktionskomitee uiul gab eine Reihe persünliclicr Erinnerungen wieder, die einen tiefen Eindnrdi auf die Versammelten hinterlicßcn, Redakteur 1! 0 ״ r schilderte die Erinnerungen an den Studenten Tsdiknow, mit dem er zusammen an der Moskauer Universität seine ersten zionistischen Eindrücke gewann Ucber die bevorstehende״ Aufgaben der Zionistischen Organisation und die Lehren, die aus Theorie uml Praxis des ve.stwbenen Führers für die Lebenden hervorgehen, sprach dann Dr. J. Göttlich. Die warnten Worte biner Dr. Brandes schlossen die kundgebung. Aus einer großen Reihe von Städten der polnischen Provinz kommen Nachrichten über ähnliche Ver־amnlungcn und 1 rauerkundgebimgen. te Rabimposante Trauer- Die Nachricht vom Tode Dr. Tschlenows auch in den Weitesten jüdischen Kreisen Wilnas Trauer hervorgenifcn. Am 7. Februar fand in dei w v-ynagogc eine Trauerfeier statt, bei der Herr Ra anwait Rosen bäum in eindrucksvollen Worten Leben um! die Bedeutung Dr. Tschlenows sdiild I II il' m II': ' i , tp •»ff •1!i* ^711 11' 's ,'1 :1 ׳1־ i; י