Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 38 Nr. 5 JÜ2JD1GG22Z GO Stein berg. Der neue Minister, ein Junger jüdischer Jurist, ist seinen jüdischen Ueberzeugungeii nach Zionist «ml Orthodoxer. Vor einigen Monaten wurde er mit den Stimmen der Hebraisten und der Orthodoxenorganisation ״Tradition und Freiheit“ in das Komitee der Mos•!inner Abteilung der Jüdischen Bikhingsgcsellsdirift gev/älilt. Er ist auch Mitarbeiter des Zionistischen Organs Raßwjet. Aus Oesterreich (Haussuchungen bei Lembergcr Poale ־ Z i o n i s t e 11.) Aus Lemberg׳ erhält die Jüdische Arbeiter- Korrespondenz die Nachricht, djUl dort der jüdische Arbcitervcreiii ״Poal e - Z i o 11“ und der ״Verein jiid i s c 11 e r jugendlicher Arbeit er“ von der Po]izei plötzlich mit Haussiidmngcn beehrt und die Lohnlilüteii polizeiamtlieh versiegelt wurden. Von zufällig anwesenden ^Mitgliedern wurden mehrere verhaftet, jedoch nadi׳ Feststellung ihrer Identität entlassen, l/cbcr die Gründe dieses Vorgehens gegen die beiden Arb hervereine ist nichts bekumt. Es ist «ttdi unbekannt, ob die vorgenomsnciicn Verhaftungen als Vorspiel strafrechtlicher Verfolgungen aiizasclien sind. (Rückkehr des Abgeordneten Breiter aus russischer Oe f angen sc 11 a f t) Der sozialistisdie Abgeordnete Ernst Breiter, der zur Zeit der russischen Invasion im September 1914 in Lemberg weilte und beim Abzug der Russen im Jahre 1915 nach Kiew verschleppt wurde, ist nunmehr aus der Gefangenschaft zurück gekehrt. I Hebräisches Qiarteltspiel ■ Im Jüdischen Verlag (Berlin W 15, Sächsische Straße 8) ist ein Q u a r t e 11 s p i e l in hebräischer Sprache erschienen, auf die wir die Aufmerksam• keit der jüdischen Jugend und besonders jener Eltern, Lehrer und Kindergärtnerinnen lenken wollen, die •chon lange ein geeignetes Mittel suchen, um auch der jiingstea jüdischen Schuljugend die Erlernung der hebräisehen Sprache recht sdiinadkhaft zu machen. Nichts ist wohl geeigneter, um unseren Jüngsten das Eiuprägen einer größeren Zahl hebräischer Wörter zu erleichtern als ein solches Quartettspiel. Im frohen Zeitvertreib erlernt das Kind an 60 ihm bisher größtenteils »min־- kannte hebräische Wörter, die sich ihm mühelos, gleichsam von selbst, ins Gedächtnis cinpriigcn. Es war naheliegend, daß J. Lu b m a 11 n-Cha b i b,. der das hebräische Quaridtspiel zusaiumcngestcHt hat, zunächst Gegenstände des alltäglichsten Lebens herausgriff. Die zwölf Quartette, die das Spiel enthält, sind zumeist dem unmittelbaren Anschauungskreis des Kindes entnommen und die von Artur Joab in bunten Farben gezeichneten Bilder dieser Gegenstände sind eine die kindliche Phantasie anregende Lern- und Spielsliit/c. Wenn es auch 'notwendig i sein wird, daß beim ersten Spielen ein Erwachsener das manchmal nicht leichte riehtige Lesen der Wörter kontrollicrt und da und dort sachliche Aufklärungen gibt, so werden diese ersten Schwierigkeiten bald überwunden sein. Mit richtigem Instinkt sind auch die speziell jüdischen Anschauungsgcbietc des Kindes bcriicksichtigt und es ist gewift ein (glücklicher Einfall, der dem erwachsenen Spielleiter die Möglichkeit gibt, die Phantasie des Kindes nach Palästina, dem neuen Palästina zu lenken, wenn eines der Quartette die Gegenstände des ״Jckcw“ (Kclterei) zeigt und nennt. Wenn auch dem Quartettspiel noch manche Mängel eines ersten Versuches anhnften,• so kann doch die Absicht des Jüdischen Verlages, noch weitere Qunrlettspielc heraiisztißcbcn (,,Die Stadt“ soll ja nur den Beginn einer ganzen Serie solcher Spiele darstcllen) nicht genug Ermunterung erfahren. Auf solchem Wege könnte das jüdische Kind einen großen und sicheren Wortschatz sammeln, aber auch viel sachliches jüdisches Wissen sich ancigncn, Zum Projekt einer jüdischen Gartenstadt bei Berlin Der Ausschuß zur Vorbereitung einer jüdischen Gartenstadt bei Berlin veranstaltet am Sonntag, den 17. Februar 1918, nachmittags 4 Uhr, im Auwallluuisc, Schöncbcrgfr Ufer, Ecke Btumcsliof, (2 Min. von der Potsdamer Brücke) eine öffentliche Versa in in 1 u n g _ mit folgender Tagesordnung: 1. Vortrag mit Lichtbildern von Herrn Generalsekretär der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft Adolf Otto über das Thema: Die Gartens(.idtbewegung. ’־7- A “V Gää! A .1: d) ''.>1'־.’־; (T.׳r—. ״G׳t d׳״ v .'Gv/, xo.sw.w.vp.wrei*־.• vom '< ** f» fl ־י• r.« «v» »' » -»-׳-«•«*1•’ «י.*!־.׳.»*itfi'lUIS' ם, g o a & m . Mm iiasere Leser! Wir bitten alle unsere Leser um Rücksendung von Nr. 1, 2 und 3 der ״Jüdischen Rundschau“, die •wir zu Prspagandazwecken besonders gut gebrauchcn können. Verla״ Jüdische Rundschau Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. 2. Vortrag <G:0 Herr::: Pro״״ or Pr. Grt .2 PoeGc: Warum hrauclien vir j"::li:״'..je Crיי-;״׳rPi'i:? An die Vorträge ediüeßt :1.4 ci;:;.!׳:גיyy .,.':c, rewie die Gründung::.׳־,einer G״■>::״'V’i;P ::!!r Errichtimg einer jütiisdsen G״.rterr.'־'.U <!yi iGiää! an, 7x1 dem Vortrag ries Herrn Otto vir, bei dieser Gelegenheit eine Kcilia vorzüglicher LkhtS;;:׳,kr aus den verschiedenen Gartenstädten in England?:::<! Deutschland zur Vorführung kommen und dr.il hier ein jüdisches Publikum zum erster,mal Ge'cgrnlu.'t hat, eich über diese hochaktuelle Frage erschöpfend zu unterrichten. Die Oeffeutlichkeit der Versammlung ist vom. Pollzcipräsidinm im Hinblick auf <1:3 Gemeinnützigkeit der ganzen Angelegenheit ausdrücklich zügeln:; :ei! *und es ist daher jedermann, auch nichtjüdiichen Freunden der Gartenstadthewfgung ohne besondere Einladung der Zutritt gestattet. Anfragen und Zuschriften sind zu ruhten an Dipl.- Ing. Luewy, Cliarloitehburg, ׳Schillerrtrallc Q. »* i?re1!ucl Zur Erinnert׳, a. d.!:I. Alfred Benjamin T riet ach für jüdische Waisenkinder in Palästina Berlin: 33.— Ges. v. Marie P4־od:'־.y I,H,Liebermann anl. d. Feier 11. russ. Neujahrs, 41,83 Smnmlg. bei d. Fa. Gebr. Merzbach, 15,20 Ges. i. d. 4, Kl. d, Rel.- Schule Hansa-Bezk. 20,— Hilde und Irma Colin, 41,— Samml. b. d. Fa. Gebr. Mcr/.bach, 20,— Ruth Wolitzer. Breslau: 475,25 Uebertdiuß v. Chanukkafcst 4 Rrcsl. Zion, Vereinigung u. d. jüd. Turnvereins. 10,— Leop. Altmann. — Elberfeld: 20,— Arthur Stern. Die in Nr. 4 ausjjcwiescncn SCO M. (Sonderheit«״ von L. Bloch-Breslau) waren nicht für Freunde Benjamin», sondern für den Propa8״ndnfond der Zion. Vcreinignng bestimmt, ' Mitteilungen 1'c3 IC ]. V. Vouziers: Sonntag, den 10. 2״ mittags 1:nd nachmittags. Lokal ״Zum Goldenen Löwen“ in der Nähe des Marktplatzes. Gesinnungsgenossen sind zu Veranstaltungcn von K. J. V.-crn im Felde willkommen. Auskunft vom Präsidium1 deo K. J.V., Berlin W15, Sichsische Straße 8. Nr.chdeJiton Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Untcroffz, Joaef Sch meid ler (K. J. V.), Felduntcrarzt Ernst Slclarz (K. J. V.) und Kurt Kirschncr, Ciiarlotlenburg, haben das Eiserne Kreuz, Leopold Gcrson, Coln, da® Vcrdicnstkraiz für Kriegshilfe erhalten, Berlin. Der Vortrag des Herrn Kurt Blumenfehl mußte wegen des in letzter Stunde erlassenen allgemeinen ׳ Verbots, öffentliche Versammlungen abzuhalten, ausfallcn. Berlin. Sonntag, den 3. Februar, 6 Uhr abends, findet in den Sophiensälen, Sopbieiistr. 17, eine Ver- Sammlung der H apo e 1-H a zu! r-G r ti p p c (im Zif) statt. Die Veranstaltung ist der Verbreitung der 11״ cc 11 a 111 Idee gewidmet. Gäste willkommen. Berlin. Sonntag, den 3. Februar, nachm. 2>/a Uhr, veranstaltet 41er jüdisch-literarische Verein ״Pcrcz“ im Lehrcrvereindiaus, Alexanderplaty. 41, eine Mcndelc-Gedächtuis-Fcier. Herr A. Singalowsky wird die Ansprache halten, während der Dicht er S. Schn cur Erinnerungen an den Verblichenen vorlcsen wird. Berlin. In der Lehranstalt für die Wiescnschaft des Judentums spricht am 4. Februar Professor Dr. Ludwig Geiger über ״Leopold Zunz“, am 11. Februar Rabbiner Dr. Louis Blumenthal. ״Zu David Cassels 100, Geburtstag“, am1 18. Februar Dozent Dr. Ismar ■EIbogen über ״Neu- Orientierung unserer Wissenschaft“, am 25. Februar Schriftsteller Julius Bab über den Aufschwung des biblischen Motivs fm־ juiigdcutsciieii Drama“, am 4. März Professor Dr. Julius H irscli-Cöln über ״Wirtschaftliehe Zukunftsfragcn der Ostjuden." Die Vorlesungen fitulen in der Aula der Lehranstalt, Artillericntr. H, Mo 111 agsa bc n d 9!P. Uhr statt. Eintrittskarten zu 5 Mark für den ganzen Cyclus, zu 1 Mark für eine Vorlesung sind zu haben beiin Hofjuwelier Herrn Eugen Marcus, Unter den Linden 31 heim Sekretariat der Lehrnustoit und am Eingang׳ in den Saal. Berlin. Der nächste Vortrag im Vorfragscyklus des Herrn kubaschow findet am 9, Februar (nicht am 2.) statt. Berlin. Am Sonnabend, dem 29, Dezember, fand die 3. ordenti. Generalversaminlg, des jüd. jugcmibuiids ״Mnkkabi“ statt. In die Vorst,•uuisclinft wurden ge־ wählt: Paul Jude y. Hans B eck c r, Juliur. Lew! n, Ludw, Kain und Alice Kap 11 an. Bibliothekare sind: Siegln. L a 11 g 11 a s und Jakob Rosenbcr g. Es wurde beschlossen, einen Fördererrat zu wählen und den Buna ab 1, Februar geriehtliät einlragei!' zu lassen. Der Umsalz des Jahres 1917 betrug•: 3030 M. Die BruUocinnähme des Stiftungsfestes: 2332 M. Das Postscheckkonto des Vereins lautet: Nr. 311059. sind. mcd. Hans Becker, Kassenvrwnlter des ״Mnkkubi“, Ciicmniiz- Vor außerordentlich stark bcr.uthier Vcr- Sammlung ^sprach 1 lerr Isak Kornfeld (Hcriiii) über ״Po a 1 c ־ Z 1 o 11 i s 11111 3“. Ausführlich erörterte er die Voraussetzungen für das Er.iräeliefi des PosJe-Zionisinus, schilderte seine Organisation und dar, Verhältnis zur Zionistischen Organisation und den anderen jiielisehen Parteien, indem er besonder;» noch im Schlußwort auf Eiiiwürfe von bundiatisciier Seile entging. Stuttgart. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltete am 14. Januar ihren zweiten öffentlichen Vortrags aben d seit ihrer Neiigründung. Ms Redner war Herr Major Franz Carl End res aus München gewonnen worden, der vor etwa 400 Personen aus allen Kr. ::;311 der jüdischen Gemeinde über ״Zionismus und Wcitp'ildJk“ cp;;:dt. Der Vortrag, der die politi :chcn Z;!.־a,r,:.:•: uäage rrl die jüd!»!:chcn Ziiktinfisiiiögiidüd'kn i;1 P•;!׳ ״׳,i;;•־; l,d; ־ndciä■־!, erweckte großer. Inter(.״.e •:,'eil i'dd.ai L.üfäil der Versammlung. lr,1 Vd.,r Vorsitzende die Erklärung rt ■׳, •;'י, :׳J:r ■״ tär» des Ae 1111 ereil und 1.::.';,; die ■ r,d־;;.־.::r״Mliarbeii an der zionistiidic״),::;,;::״״־03 ״• r.d. ׳ 'ü־ichen. Vor lnne.::i fasd die Oener«lv«rt׳ :r:u j.s iii :1 g Der ZÜpnie!1:d1en Ortsgrufipe sf.-rtt. Drr erste Vorsitzende, Herr Jakob Frankel, erüffnde 4'e Verjr.nimlmig tr.it einem Bericht über die Tätigkeit d־r C)rt:'.g׳ru!)fH' in den letzten zwei Jahren. Für du Palästinaiiilis.v/crk wurde eine großzügige Propaganda eatwickelt, deren Resultat war, daß o(M)0 Mk. sn ila« Hilfskomitee abgesnmlt werden konnten. Herr Frankel gedachte dann 111 warmen Worten der gefallenen Mitglicder, der Herren Dr. T11 e i 111 c i 111 e r und Alfred K a t z C n s t e i 11. Die Ergebnisse der Nationalfon(!?- Sammlung erhöhten sieh eriroulichmvcise dank der Beluülmngcii der Nationalfoml.komiiiissärüi Fri. Mahler (1916: 1710 Mk. 1917: 3400 Mk.). Herr Frankel schlug die Neuwahl der Vorstamlsdiaft vor, da en ihm timuöglkli sein werde, die Stelle des 1. Vorsitze*- der, beizubelialten. Als 1. Vorsitzender wurde־ Herr Dr. Ijlias Straus, als 2, Herr Jakob Reich gewählt. Herr Jakob Frankel übernimmt das Amt des Kasse«, v/arts. Dar. Amt des 1. Schriftführers erhalt Dr. Amb r u 1111, das der 2. Schriftführerin I rl, Lina Strumpf. Als IDi'üi/f r wurden die Herren Dr. F e u c 111 w a nge r Dr. Koschiand, Dr. S c 11 ö 11 c m n n 11 und Dr. L. \y h r, s e r 111 a 11 n gewählt. Die Vcrsanimlmig dankte eie* bisherigen 1. Vorsitzenden, Herrn Fräukel, der cs mit mühevoller Arbeit in der jetzigen Zeit ermöglicht hatte, den Ortsgruppen betrieb big jetzt aufrecht zu erhalte«. Herr Dr. Straus stellte den Antrag, den Paragraphen des Statuts in folgender Weise zu ändern: ״Der Jahresbeitrag für die Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe beträgt 16 Mk. (Früiicr 12 Mk.. doch wurde eine Exemplar Der ״Rundschau“ von 4 Alk. auf 7 Mk. erhöht.) Die Mitglieder der Zionistischen Organisation, die 6k Sclickci/.ahler nur 4 Mk. zu entrieliteii haben, werde* ebenso wie die Ortsgruppcnmitglieder zu *!len =?•- nisthiclicn Veranstaltungen hcrange/ogen.“ Der An(r*!r wurde angenommen. Herr Dr. Straus und Herr Reich referierten nun über die Tagung des Zi«- nie tischen Zentralkomitees in Berlin. Herr Dr. Straus berichtete über die. Entwicklung der politischen Situation im Zionismus und Herr Reich sprach in anschaulicher Weise über die Kongreßbewegung. . Nürnberg-Fürth. Mitglieder der Ortsgruppe treffe* sich jeden Mittwochabend ab 8 Uhr am Stammtisch uh Caf£ Zentral. Durchreisende Gesinnungsgenossen •tad stets willkommen. Wiesbaden. Am 28. November sprach in der Zionistischcn Ortsgruppe Herr Juda Born stein über 20״ Jahre Zionismus“. An den Vortrag׳ schloß sieli eine lebhafte Debatte. — Am 12. Dezember fcieite die Ortsgruppe den 75. Geburtstag ihres Vorsitzenden Herr* Louis Frieden heim, der zum Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe ernannt wurde. Anschließend daran fand eine ChanukKa-Fcicr statt, bei der Herr lief. Rose 11 thal die Ansprache hielt. — Die Abende der Ortsgruppe finden jetzt regelmäßig alle 14 Tage Mittwochs (nicht wie früher Dienstags) im Cafe ״Berliner Hof“ statt. Stettin. Zionisten und Blau-Weiße versammeln sich jeden Freitagabend bei Hermann Jakob, Turncrstr. 101, r. Eingang Ärndtstr. Königsberg. Das zionistische Leben in Königsborg verspricht auch in diesem Jahre wieder recht lebhaft zu werden. Das Interesse an zionistischen Dingen ist außerordentlich rege; obgleich eine {׳rolle Zahl der hiesigen Zionisten infolge der Kriegsvcrlüiltnisse z. Zt. abwesend ist, sind die Veranstaltungen der Ortsgruppe jetzt vielfach besser besucht als im Frieden. Seit der einleitenden Mitgliederversammlung im Herbst fanden folgende Vorträge statt: Am 17. November sprach Herr Kurt B1 u m c 11 f c 1 d über ״Gcgenwnrtsnufgaben der Bewogung in Deutschland“, am 15. 12. Herr Dr, Kalmus, Hamburg; sein Thema lautete: ״Aus den Anfangen des Zionismus in Deutschland vor I lerz.l. Historisches und Sclbsterlebtes“. Seine Mitteilungen, den Zuhörern wie überhaupt wohl den meisten deutschen Zionisten zum großen Teil vollkommen unbekannt, erregten das höchste Interesse; cs ist zu wünschen, dall Herr Dr. Kalmus den Inhalt seines Vortrage» durch Veröffentlichung auch weiteren Kreisen zugänglich macht. Am 16. Januar berichteten die Herren Ott• Colin und Dr. Stein vor den Mitgliedern der Königsberger Zionistischen Vereinigung unter Ausschluß vo* Gästen über die Berliner üezembertagung; am 16. Ja*, sprach Dr. Stein über ״Die Jüdische Kongreßbewegaiiig“. Wien. Dem soeben durch den administrative* Leiter, k. k. Ueichsrotsrevisor Rudolf Taussig mir Versendung gelangenden XXIX. Tätigkeitsberichte des Arnienambulatoriuiiis des Zionistischen Zentralkomitee* für Kricgsflüchtlinge entnehmen wir nachstehende Daten: In der Besuchszeit vom 1.— 31. Dezember 1917 wurden in der Ambulanz 1749 Patienten, seit Bestand des Am- , Imlatoriums 1126S7 Patienten behandelt. Schluß dea redaktionellen Telia. קזjjjpzz | j:¥ xpcIiQ:('■ 1^1 sitiöizalfß.ud | * ־ "'.c^trplc« fui• Deat*cl'(|*a4. ‘I f . ־ndunjesi •in«? 'ftuuchiitfclicfe ttl ficM»n •י ״ ־* * C'h»HuUtnburj, Rotch8r-$tr*30 & Kdith l»o*t*nkran& grat. d Jlra.utpa.Tren Ort* n׳*rrma*t 11«וו (4in׳dmn:, Gunla lto«enth»l und Ut'ina nerru-fum . . 2.— ״•iaafred r>chr<־nd licrjia , ....20.— i'riiile Traub dankt h’rl. Jiurh^ülioh, i>r. üicberfeld, Bm»i Wr^-uluiirk!־ Juie Kat?.4mHhin, *Inrtir» Her*og u. 1. Hanfe! _ f, nt־h־'f1 T״rl4־, dturtde» *in .,,.1.^-־״ J;isn KoLfr, l;n*01a» ...I.— ^1hi. ß, V) sUNinartm, 1)tUiftld־>r?.. ג•#.--* Ban-!1«r dnnkt Herr». iJ״»ekwiU t, ein• fro־«i• (lefWIig• l:.ib * ...i,— l)rt> «y, 11'rau |f, ü. HejrmÄnm u. Fra» 1. Huk» 1,־— UhMrr.nna. srarl. »ed. Le# Ferner *. 0»!>»rwt. 2.-» י Si' 120« )t , , ,!, t * V * *•‘1 •ן •14*1• •#•י,““