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Jüdische Rundschau · 1918-01-04 · Heft 1 (4.1.1918) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIII (1918)
Issue
Heft 1 (4.1.1918)
Date
1918-01-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Nr. 1 Seite 4 J U 2 DI SCH in die Diriausion geworfeaen SchUgworts eine« .Judcco- Polonia veranlaßt. Mit unerhörter Leichtfertigkeit wird ca liier «10 sehr verständlich Eingestellt, daß cs ״«udi der.;' ernstesten Willen polnischer Führer schwer war *,Kid ist, gegenüber diesen Stimmen Ruhe zu bewahren“. Versteht Rabbiner Kolm nicht, daß er durdl solche Worte dent krassesten polnischen Antisemitismus Dercchligung zuspriclit und die judcnfcinUUchen Elemente in Polen geradezu nun Kampf gegen die Juden herausfordert? Was aber vollends das politische Programm anlnngt, dem Dr. Kolm in seinem Memorandum das Wort spricht, so muß ־es noch einmal klar und deutlich ausgesprochen werden, daß dieses Programm einen Verrat an den Lcbensintercssen der ]־Klinischen Juden darstellt. La Kiiterlicgt keinem Zweifel, daß die Polen auf das ״Verstüudigtmgsprogramm“ des Herrn Rabbiner Dr. Kolm mit großer Bereitwilligkeit eingehen würden, da es ihnen jedes über die bürgerliche Gleichberechtigung und eine formale religiöse Toleranz hinausgehende Zugestnndnie ersparen würde. Aber das jüdische Volk in Polen würde gar bald die Folgen einer solchen ״Verständigung“, die einer Sclbstausliefcrung gleichkommt, zu spüren bekommen. Die Abhandlung des Herrn Rabbiner Dr. Kolm ist zu Zwecken der Aufklärung der neutralen Ocffentlichkeit über das jüdisch-polnische Problem geschrieben. E3 erhebt sidi die Frage, ob die polnischen Juden cs noch lange mit mischen müssen, daß unberufene deutsch-jüdische Politiker, die über eie derartiges verbreiten, eich nicht nur in ihre inneren Angelegenheiten cintnischcii dürfen, sondern noch dazu das Recht erhalten, sich als ihre Wortführer auszugeben. Und wie kann cs die deutsche Verwaltung in Polen verantworten, daß die beiden deutschen Rabbiner in Polen, in Deutschlasd und im Ausland, gleichsam unter dem Schutz der deutschen Regierung, eine Wirksamkeit ausüben, die gegen den ausdrücklichen Wille■ der polnischen juden gerichtet ist? Sozialisten fiber den Frieden und die Judenfrage*) S. J. Goldenberg j. G«Ide»berg, der Vertreter de# russisdic» Aibdtcrrate« im Organisationskomitce der Stockholmer Konferenz, äußerte über die Judenfrage unter anderem folgendes: ״Ich craclite die internationale Regelung der Judenfrage für umso notwendiger, als ja beide Mäditekoalitionen in eie verwickelt eind (Rumänien, Polen, Pali- 61411a). Daß die Juden in allen Landern ihrer Massenciedlung auf die nationale Autonomie ebenso Anspruch haben wie jedes andere Volle, ist für midi eine Selbst- Verständlichkeit. V/aa Palästina betrifft, •o verstehe idi den von den neutralen Delegationen geforderten Schutz der jüdischen Kolonisation in dem Sinne, daß alle künstticliea Hindernisse beseitigt weiden müssen, die das jüdische Kolonisation werk in Palästina ersdiweren. Diese Forderung ist eine Konsequenz des nationalen Seibstbeettmmungsrechtes. Alles andere muß der geschieht- Sehen Entwicklung überlassen werden. Ich für meinen Teil hoffe, daß das freie Rußland den Juden grolle Möglichkeiten eröffnen wird und daß viele Juden, die Opfer des polnischen Antisemitismus sind, ■ach Rußland werden übersiedeln können.“ 4. Paul Axelrod Der Altmeister des Sozialismus in Rußland und Vertreter der Mcnedicwiki und des Arbeiterrates im ©rgankationekomitec der Stockholmer Konferenz Paul Axelrod, führte ungefähr folgendes aus: ״Die nationale Anerkennung und Gleichberechtigung dar juden ist für das demokratische Rußland eben- 6® selbstverständlich, wie iire Gleichberechtigung als Kärger. Was Rumänien betrifft, 60 könnte eine Aendentng fan Verhalten des offiziellen Rumäniens zu den Jude« nur durch eine wirksame internationale Kontrolle erzwungen werden. Eine *oldic Kontrolle zu •dh&ffen, ist Aufgabe des internationalen Sozialismus. Wird der Friede unter dem Einfluß de» internationalen Proletariat* zustande kommen, so wird man von der rusiänis;hen Regierung weitgehende Verpflichtungen iabezug' suf die Behandlung der Juden erlangen können. Von cii.era durch Diplomaten ohne ELnlluß der Demokratic geschlossenen Frieden dagegen eind hier keine wesentlichen Verbesserungen zu erwarten. Mit der Judenfrage in Polen und Galizien muß eich das internationale Proletariat ernst befassen. Ich stehe hier vor einem Rätsel. Ich kann e* nicht begreifen, wieso man in einem Lande, wo eine proletarische Partei seit so vielen Jahren besteht, die noch marxistisch sein will, dem Antisemitismus 'gegenüber so tolerant sein kann. Daß der Antisemitismus rohe- Art den Geist eines Volkes umnebeln konnte, de» 60 energisch Anspruch erhebt auf seine zivilisatori- •dte Rolle in der Menschheit und das ja tatsächlich auf große Traditionen hin weisen kann, kan» ich mir gar nicht erklären. Leider bestätigen mir durchaus vertrauenswürdige Beobachter und einwandfreie Dokumente, daß der Antisemitismus eine ungehetsre Macht über die Geister in Polen «langt hat. Dis internationale Proletariat wird hier cSnschrciten müssen. Wenn die proletarische Intcrnationafe nach dein Kriege keine leere Phrase «in soll, wenn der eozlalisti.dic Gedanke sidi während des Krie- *) Vergl. Nr. 49 und 51 der ״Jüdischen Rundschau" von 1917, ü; :.nat 'ölen ÖIDU für den : die ge.» nicht ganz vcrfl;:e1d!,״fl 1.־.,, ra ■; 1 nationale bei der Li*.,:־idi״:.:״ ' " »1,'irlndcn Energie die «;!;::.'*:-u G .. .* der Juden in Polen fordc.H inüג.: ־ Rechte der rum.'ii.Ddia; J:\lr.t rii. :׳ anerkannt werden, teil denke 1;!׳:'.־..־',v :.:l bürgerlichen Rechte der Ju Du r.t:.h .״״^ in.*, oh der zahlreichsten 1::riD;rä :1 ,Y,;,;׳D1״!־ri i; Möge doch 41er polnischen /.;•!!.,׳ .:'.■■!׳;־.׳!ו: <*;: zum Bewufit.-.ciii kommen, d..ß!;.::ו jDD.raem׳ für die Freiheit sowohl in *".::־.h die sclnvcr;,tcn Opfer gebracht hat r.:!d daß 1 deswegen darauf Anspruch' 4!in crkiaii K..1 die jüdischen Rechte von £.c;;׳.־eu ■ hen genossen kräftig unterstützt zu werde;!. Was Polen gefordert werden׳ muß, ist vor r.!'e׳r,1, de Juden leben lassen, dann aber nui'n ue Auwauiung •des Prinzips des n a 1 i o »a l c :1 S c lb s ׳.!> e s t iin - nm n g 6 r e c 111e c auf die jüdische iDvüDc.aag, die nationale Autonomie auf personaler Grund- 1 a r, C . . , . . , t ־ Was den Zionismus betrifft,;כ hatte ie.1 k.acr keine Gelegenheit, diese Fr.ד ge gründlich zu studieren und muß gestehen, daß nicht zwei, sondern drei und vielleicht mehr Seelen in meiner Brust kämpfen. Wenn ich mich dein Traume von einer glücklichen vereinigten Menschheit hingebe, so scheint cs mir, daß cs um die Energie schade ist, die die Juden auf ihr Koloiiisationswerk in Palästina verwenden. Aber angesichts der harten Tatsachen der Wirklichkeit, der Pogrome und Judenverfolgungen aller Art, regt sich in mir das Gefühl für Palästina und der Wunsch, die Verwirklidmng des Zionismus als eines Rettungsankers für J||lrai;:;;;siilll!!i!ili:!!!i;llillllililli!׳,ili!üi!iil! Berliner Zionistische Vercinicjung Samstag, dca 12. jkiaecr t9i£>, abend* 8l/s Uhr Vortrag des Herrn Julius er über <nך* *״־* # \%״ u m(p» Yvvr,.1: kiM. ]m!•׳0' Lokal: Restaurant zum Heidelberger, Frleclridisiroße 143—149. 111ו;וו!;!!;!:!1וו!ושוו1וווו1ו;111ווושווו11!מ11ו1וו!!®1•־ lliillli;!l!l!i.h.il!gllllllll w das unglückliche Volk zu zehen. Wie ofl scheint mir das׳ Schicksal des «misten Volkes der Erde beneidenswert, das auf eigener Scholle sitzt und ein ber.fimmtes Territorium als «ein unbestrittenes l1;.;torl;u1c3 Eigentum bezeiclinen darf. Ueber die At:'•sichten des Zionismus traue Ich mir kein festes Urteil zu. Die konkreten Forderungen der Juden in bezug auf die Palästina-Kolonisation aber, wie sie ia der Erklärung der Delegation des Jüdischen Sozialistischen Arbeiter-Verbandes Poalc- Zion zu der Stockholmer Konferenz formuliert wurden, halte ich für durchaus־ berechtigt Die unbehinderte kolonisatorische Betätigung der Juden in Palästina, muß jedermann fordern, der auf dem Bode« der demokraiisehen Emigrationspolitik stellt.“ * Aehniich fiußertea eich Gustav Möller, Reicfatagsnbgeordneter und Sekretär der Sozialdemokratischen Partei Schwedens und P. A. Hüiibcoq, Ctiefreckktcur des Stockholmer ״Soräldeinokratea“. Zur d de ׳.iEs vca den Sitze» erhoben. Ueber die Daccutung I׳;׳''!.\־ii1j1:3 für das Judentum der Gegenwart V1•־ die Pflichten, die die neuen Perspektiven iiu.J r.uftrlc;;c1i, oprr.dic» eingehend und begeisternd uic ׳ Mitglieder de, Zentralkomitees A. M. Al ei ui-■ 1•0 \ f prujanow, der Redakteur des Petrograuer 1;:gcblr.Ucs J. Grün bau in, L. Dabkew t:■ ß*; Jm bhirnen der nicht-zionistischen Organisationen hielten l.ewiiki im Namen dca Verbandes 41er jüuis.ciscn SohiAteii, Schtschcrbawski im Namen der uuircacn Die eeueingetroflcnci n::;r:i:d;c11 Zoitiüigcn bereugen, weichen tiefen Eindruck die Deklaration der englischeu Regierung auf die zloiiisiisdie und nicht-zionisti• sdie jüdisclie üeffentiiehkeit gemacht I1.1t. Aua einer Reihe von Städten wird über Volksversammlungen und Mcetinge berichtet, an denen 0u׳d1 bis jetzt dem Zioniamuc gÄ״z fernstehende Kreise tcilnrJur.en. Ara eilen Enden des Reiche» kamen an des Zionistische Zentralkomitee Glückwünsche und Dcp;־:;:'«;en. Trotz der Bemühungen der eingefleischten Afitizionirtcn r,113 dem bundistischen und dein bürgerlichen halbasaimilicrtcn Lager, die Deklaration zu diskreditieren und die* alten antipaliistinensischen Einv,*linde aifzr.frischcn, atchtdie jüdische Oeffcntlidikcii Rußlands unter dem Zeichen der Entschlossenheit, jede sich bietende Möglichkcti zu verwerten, uin den alten jüdischen Wunsch in Palä• stina zu erfüllen. Von besonderer Bedeutung war d:.3 Volkenrcc* ting, da» vom Zionistischen Ortskomitcc in Peters■ bürg unter dem Vorsitz von Doris G o! 11 b c r g abgehnl• ten wurde. In seinem Einieilungr.wcrt, da:; er fn hebräi* scher Sprache begrünt u;1d in ru.':׳.;׳eher fcotsetzie, charakterisierte II. Goldbcrg■ die polnische Tai'gkc'i d;*3 Zio* nisnnra im Verlauf der A) Jahre ־..;ir.es Deilüicns, Vor allem erwähnte der Rc!lucr die Verdienste Dr. Herz!;, der als erster «u£ d.ii: Täl:;;;n־it in Palästina die Aufmerksamkeit der p:T,־,.Vc!.::;1 Kleine gefeuht und den Samen gesät hat, F'it'cirie ׳rarsn jetzt zu ernten beginnt. Dann rprssis er von dca Opfern der jüdischen Pioniere, die fv.it ihrem Schweiß und ihrem Blut die i2'׳in׳j jö,I;:׳::hc €c«1ein:;chafl in Palästina geschaffen haben, me rät; rc;i'otcn für die gegenwärtigen neuen Pfr,.;: liact. Die Anwczcu dc.1 ehrten das Auücni.cu na,'־•, «an der Grün- . der da• Cliibbath Zia.1 1,;u crä.־ u;i.;k״.״ Sehomrim, in- I Arbeiter uml liamlwcrker Petersburgs, Uau im Namen da orthodoxen Organisation ״Nczach Isrsd“ J. IX Märkon Begrüßungsansprachen. Einstimmig wurde folgende Resolution angenommen: ״Die Deklaration der c11;;i.schen Regierung, die das Recht dca jüdisdien Volke» auf Palästina anerkennt, cröffr.ct eine neue Epoche in der jüdisdien Geschichte. Die Versammlung driidf der englischen Regierung ihre tiefe Dankbarkeit «us und hofft, daß der künftige Friedenskongreß die großmütige Initiative der englischen Regierung mit seiner ganzen Autorität sanktionieren wird. Indem sic im Namen der Petersburger jiidiseilen Bevölkerung die Schaffung einer jüdischen Heim«- Stätte in Palästina, die die politische Position des Judentums der Welt verstärken und gleichzeitig ein Hebel de» menschlichen Progresse« werden wird, begrüßt, ruft die Versammlung alle Juden ohne Unterschied de» Stands und der Weltanschauung auf, mit allen ihren/ Kräften an der Schaffung der Heimstätte in Palästina aktiv niitzuhelfen.״ Charakteristisch für da» Verhalten der verschiedenen jüdischen politischen Parteien zu den neuen Arbeit»- formen in Palästina und für die überwiegende Zkmisicrung der jüdisdien' Oeffentlichkeit ist die Sit rang der jüdischen Gemeindeverwaltung in Moskau, die bekanntlich auf neuen demokratischen Grundlagen gewählt wurde und Vertreter aller Parteien und Richtungen enthält. Bald nach der Veröffcr.tlichiing der Deklaration hielt cs die Verwaltung der jüdisdien Gemeinde in Moskau für ihre Pflicht, eine besondere öffentliche Sitzung zwecks Kundgebung ihrer Stellung zu diesem hhtorisdicu Ereignis einzuberufen. Trotzdem an den Verhandlungen und Alntiininuiigen naturgemäß nur Mitglieder der (lemcindevtrwaltting beteiligt sein durften, war der Saal von Zuschauern und Gästen lange vor der Eröffnung der Sitzung überfüllt. Der Vorsitzende der Gemcindevtrwaltung, Rabbiner Dr. Mase, verlas die englische Deklaration und das Manifest des russischen Zionistisehen Zentralkomitee«. Jede Fraktion der Gemeind*- Verwaltung erhielt da* Recht, sich über die Frag# zu Äußern. Im Namen der Zionisten sprach L. Ja ff*. Im Namen der unparteiischen progressiven Fraktio» verlas Herr Euch• folgende Resolution; ״Mit dem Gefühl der Freude nahm die Fraktion der unparteiische» Mitglieder des Moskauer 06־ rneinderate* die’ Nachricht über die englische Deklaratlon auf, die die Frage der Sdinffung eines jüdisch» nationalen Zentrum» 411 Palästina auf die Tagesordtiung gestellt hat. Auch der Führer der Volk*partei, Redakteur der ״Rusikija Wjcdomosti“ und ״Nowi Put“, Treinin, begrüßte in *einer Rede die Deklaratlon. ״Die Volkspartei“, erklärte der Redner, ״ist eich bewußt, daß die jüdischen Massen mit Palästina auf das engste verbunden sind und kann cs daher nicht über sich bringen, an diesem nationalen Festlag nicht teilzunchmen“. Gegen die Deklaration sprachen die Vertreter der ״Vereinigten Sozialist*«“ und de» ״Bunde*“. Der Vertreter der ersten, Sakolowski, meinte, daß die Deklaration die territorial* Frage des jüdischen Volke« nicht lösen könne, da da» Entstehen eines nationalen Zentrums nicht von Vtriprechungen, sondern von inneren objektiven Verhältnissen des Landes «blüinge. Außerdem glaube sein* Partei, daß die Hineinziehung der Juden in di« Intercssensphärc der englische» Imperialisten die Gegntrechaft der türkischen Bevölkerung und der Zentralmachte hervorrufen könne und die Bürgerrechte d«r Juden im allgemeinen und der palästinensischen Juden im besonderen gefährden wird. Der Vertreter des ״Bundes“ forderte auf, sich nicht mit abseits liegend«*» Fragen zu befassen, sondern mit allen Kräften da» neue Leben in Rußland eufzurichte.il. Mit überwiegender Mehrheit wurde von der Sitzung die von Herrn L. Jaffe im Namen der zionistitche« Fraktion angebrachte Resolution angenommen, welch* lautet; ״Der jüdische Gemeinderat zu Moskau hat die Deklaration der englischen Regierung vernommen. In Anerkennung der Wichtigkeit des Aktes, der die Judenfrage in eine internationale Frage verwandelt, begrüßt der Rat die Initiative der englischen Regierung, di« ihre Bereitwilligkeit erklärt, ain Entstehen eine• jütlisdicn nationalen Zentrums in Palästina mitzulielfen, und die Redite der Juden in allen anderen Ländern zusichert. Der Moskauer Gcmeinderat gibt seiner Hoffnun״ Ausdrude, daß die Deklaration der englisch®» Regierung einen Widerhall unter den Juden finden und die schöpferischen Kräfte des Volkes wecken wird.“ Mit lang anhaltendem Beifall und unter Absingen der ״Hatikwah“ wurde die Resolution angenommen. Dan ״jüdisdien Preßbüro in Stockholm‘״ wird aus London gemeldet: Lord Lansdownc, der zu der Zeit, als die englisdic Regierung ein Landgebiet in Ostafrika zur Errichtung einer jüdisch-autonomen Kolonisation anfaot, Minister des Auswärtigen war, sandte an Israel Zangwill ein Schreiben, in dem er *rklärt, daß seine Sympathie mit der Sadie der Jude» sich rcitiicr nicht vermindert habe und daß er der Forderung der Juden nicht weniger freundschaftlich gegenüberiteht als die gagsnwlrtige britische Regierung. %

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