Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 19 (11.5.1917)
- Date
- 1917-05-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 JU tu ISCHE RUNDSCHAU Seite 161 Amerika (״Achusoth“-Konferenz) הי1??0יliist!na-Büro des Provisorischen Zionistischen Lxckutiv-Komiiees 1״ New York bereitet eine Konfcrenz aller ״Achusoth" vor, Polen. (״Zeire-Misrachi" in Lodz) .In Lodz wurde eine religiös-zionistische Jugend- Organisation mit dein Namen ״Z e 1 r e - M i s r a c 11 i" gegründet. Die Oründer der jungen Organisation wandten sich in einem Aufruf, den sic in den Lodzcr jüdischen Zeitungen veröffentlichten, an die jüdische Jugend, der Organisation beizutreten. (Von den Z c i r c - M i s r a c 11 i in Warschau) Die Organisationskommission des neugegründeten religiös-zionistisclicn Jugendvcrcins ״Zeire-Misrachi״ hat beschlossen, sich dem Warschauer Zentralkomitee der zionistischen Vereine und Institutionen (Merkas Zioni) anzusdiheßcn, an dem der Verein ״Zeirc-Misrachi" durch einen Delegierten vertreten sein wird. Aus aller Welt Aus Polen. ....—I■•— ■> (Neue Resultate der Stadtratwahlcn) Die Stadt ratwalilcn in Bla sch kl, die vor kurzem stattfanden, ergaben folgendes Resultat: Es wurden 6 Juden und 3 Nichtjuden zu Ratiniinnern gewählt. In Brsccscin wurden von den 4 zu wühlenden Ratmännern 2 Juden gewühlt, und zwar die Herren J. Neu mann und M. Selig. Die Wahlen in der 6. Kurie von Czenstochau, die vor kurzem stattgefunden haben, ergaben folgendes Resultat: von den sechs zu wählenden Kandidaten wurden drei Kandidaten der einzigen bei der Wahl figurierenden jüdischen Liste der Sozialisten-Territorialisten gewählt. Der ״Bund" und die Poalc-Zion haben nach langen Wahlkämpfen auf die Aufstellung einer Kandidatcnliste verzichtet. (Eine jüdische Fraktion im Czenstochauer Stadtrat) Die jüdischen Ratmänncr im Czenstochauer Stadtrat gründen eine besondere jüdische Fraktion. Zu diesem Zweck berufen sie eine Versaminlung der Mitglieder des ״Vereinigten jüdischen Wahlkomitees" ein, zu der auch die neugcwähltcn jüdischen Katitiänner cmgcladeti werden, uni diese Frage ettdgültig zu lösen. (Vor den Warschauer Gcmeindewahicn) Angesichts der bevorstehenden Wahlen zur Jüdischen Gemeinde in Warschau haben die Assimilanten Bcratungen abgehaiten und als ersten Punkt ihres Wahl- Programms eine Verständigung mit einem Teil der Orthodoxie aufgcslellt. Die Hauptlosung der Assimilanten bei den kommenden Wahlen wird der Kampf gegen die Nationalisten sein. Auch die sogenannten ״Un parteiisclien“ haben bereits über ihre Steilung zu den kommenden Wahlen beraten. Es wurde beschlossen, eine neue Partei zu gründen, die alle jene an sich ziehen soll, die weder zu den Nationalisten, noch zu der ״Agudath haorthodoxim“ gehören. Der neuen Partei will sich auch ein Teil der ״N c o a 3 s i in i t a n t c 11“ ansclilietkn. Es wurde auch beschlossen, ein Organ in polnischer Sprache berauszugeben. Aus Italien. (Sammlung für die jüdischen Kriegsopfer in Polen) ׳ ' Die Vereinigung der ״Jüdischen Frauen in Ferrara" haben sich in der jüdischen Presse Italiens mit einem Aufruf an die italienischen Juden gewandt, zugunsten der jüdischen Kriegsopfer in Polen eine Sainmlung zu veranstalten. Bis zum 15. März waren 4519 Lire gesammelt. Kriegsbeilrag Durch fast drei Jahre ist cs gelungen, die zionistisclie Arbeit in Deutschland aufrcclitzucrhaltcn, die zionistischc Idee in der allgemeinen Ocffentlichkcit immer stärker zu propagieren und neue Freunde unserer Sache zu gewinnen. Wir alle fühlen die Verpflichtung, die Arbeit für den Zionismus bis zum Ende des Krieges mit gleicher Kräh und Entschiedenheit tortziisctzen. Der zionistische Kriegsbeitrag, der im Jahre 1915 zum erstenmal erhoben wurde, hat uns die Mög.ichkiit einer intensiven zionistischen Tätigkeit gegeben. Um die zionistisclie Propaganda auch in der kommenden Zeit wirksam gestalten zu können, hat der Außerordentliche Zionistischc Dclegiertcntag den Beschluß gefaßt, in diesem Jahre wiederum den Kriegsbeitrag von den Mitgliedern der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zu erheben. Der Aufforderung, die die zionistische Leitung In Deutschland vor kurzem an alle deutschen Zionisten ergehen ließ, hat ein beträchtlicher Teil unserer Gcsinnuiigsgenosscn bereits Folge geleistet. Aus dein in Nr. 16 der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichten ersten Ausweis des Kriegsbeitrags 1917 ist zu ersehen, daß besonders wieder unsere im Heeresdienst stehenden Gesinnungsgenossen ihrer zionistischen Plicht nachgekommen sind. Die Zahl derer, die bis jetzt die zionistischc Kriegsstcucr für 1917 entrichtet haben, beträgt ungefähr 600. Der größte Teil der deutschen Zionisten ist also mit der Leistung des Kriegsbeitrags noch im Rückstand. In der ״Jüdischen Rundschau‘׳ ist in letzter Zeit öfters auf die große Bedeutung hingewiesen worden, die der gegenwärtige Zeitpunkt für die Ausbreitung des zionistischen Gedankens in Deutschland hat. Nicht nur die im Felde stehende jüdische Jungmann- 1scliaft, die ganze deutsch-jüdische Oeffcntlidlikcit ist durch die Ereignisse der letzten Jahre der zionistischen Idee zugänglicher geworden und ein reiches Feld der Propaganda des national jüdischen Gedankens hat sich uns nunmehr eröffnet. Darum ist cs die Pflicht eines jeden Zionisten, der Zionistischen Organisation die finanziellc Möglichkeit zu geben, das für den Zionismus neu erwachte Interesse jüdischer Kreise, die uns bisher fernstanden, nach Kräften zu stärken, um dem Zionisinus in Deutschland neue Anhänger zu gewinnen. Aus Dutzenden von Briefen, die uns, besonders aus dem Felde, zugehen, ersehen wir, daß ein großes Bedürfnis nach Aufklärung über die zionistische Idee und Arbeit vorhanden ist. Nach Möglichkeit hat die Zionistische Vereinigung für Deutschland sich bemüht, dieses Bcdiirfnis zu befriedigen und die vielen Hunderte von Büchern, Broschüren und Schriften, die sie den Feldbibliotheken, Kricgslazarcttcn, Soldalcnhcimcn und den Gefangenenlagern kostenlos zur Verfügung gestellt hat, werden ihre Wirkung nicht verfehlen und dem Zionismus noch reichliche Ernte bringen. Aber unsere Arbeit und ihre Erfolge können vervicifacht werden, wenn uns die nötigen Mittel zur Verftlgmig gestellt werden. Darum ergeht noch einmal an alle Zionisten der dringende Ruf, die zionistische Kriegs- Steuer für 1917 möglichst bald zu entrichten. Die Mindesthöhe des Beitrages ist auf Mk. 6,— festgesetzt, cs muß aber darauf gerechnet werden, daß diejenigen unserer Freunde, denen cs möglich ist, einen erhöhten Beitrag einsenden, um so einen Ausgleich für die zu schaffen, die heute trotz besten Willens nicht in der Lage sind, Beiträge zu leisten. Insbesondere richtet sich unsere Aufforderung auch an die zionistischen Frauen, denen in dieser Zeit die erhöhte Pflicht obliegt, an der Beschaffung der Mittel mitzuhelfcn, die die zionistische Bewegung heute so dringend braucht. Syrien als Wirtschaftsgebiet von Dr. A. Ruppin Berlin, Verlag des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitee» 1917. X-f-419 S. (Schluß.) Ganz ausgezeichnet und eine bisher unbekannte Fülle systematisch verarbeiteten Materials enthalten die Abschnitte über Industrie und Handel. Nächst der Textilindustrie und Färberei Syriens werden ausführlich die Oclcrzcugung, die Scifcnnroduktion, die Müllerei, die Weinerzeugung, die Bauindustrie, das Kunstgewerbc und schließlich die einzelnen Handwerke an Hand sorgfälligst geprüfter Quellen und der eigenen reichen Beabachtung des Verfassers besprochen. Die Zusammen- Fassung der bisher gemachten industriellen Versuche und die Folgerungen aus manchen mißlungenen An- Sätzen stellen ein geradezu klassisches Vorbild für die Utihsierung der aus der Praxis zu ziehenden Lehren. Jede neue industrielle Unternehmung in Palästina wird zum Scheitern verurteilt sein, wenn sie nicht von vorneherein diese Lehren beherzigt. Die wichtigsten von ihnen sind: .״Jede neue Industrie muß die besten vorhandenen Methoden anwenden. Rückständige Technik Ist sicherer Ruin." ״Von ausschlaggebender Bedeutung für den Erfolg einer jeden industriellen Unternehmung ist die Wahl eines Ortes, wo die Frachtkosten für die Herbei- Schaffung des Rohmaterials und für die Versendung der Produkte zu den Absatzplätzen die geringsten sind." ״Das Or&n dungskapital muß von vornherein groß genug sein, um unerwarteten Schwierigkeiten zu begegnen, die nie ausbleiben. Die große Mehrzahl der mißlungenen industriellen Unternehmungen sind an dieser Klippe zerschellt," ״Das Unternehmen darf nicht in einem zu kleinen M a ß s t a b e angelegt werden; Verwaltuiigskostcn und Betriebsunilang müssen in richtigem Verhältnis zu einander stehen," ״Die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher müssen sorgfältigst studiert werden." Der Bewertung des gewerblichen Unterrichtswesens, wobei namentlich die Kunstgcwcrbcscliulc Bezalel und die in Angriff genommene Gründung des Technikums in Haifa berücksichtigt werden, folgt eine Aufzählung von Vorschlägen zur Hebung der Industrie. An erster Stelle steht in dieser Hinsicht die Anpassung des neuen Zolltarifcs vom 1. September 1916 an die Bedürfnisse der Industrie. Die Feststellung dieser Bedürfnisse müßte die Aufgabe des ncuzuschaffcndcn Instituts von Gewerbe* Inspektoren sein, die auch das vorläufig noch gänzlich fehlende Material für die Vorbereitung künftiger Handclsverträge zu liefern haben werden. Das Institut der Oe- Werbeinspektoren wird auch die wichtige Aufgabe zu lösen haben, die Haltung der lokalen Behörden zu ändern, die bisher für die Entwicklung der Industrie nicht nui keinerlei Verständnis gezeigt haben, sondern im Gegenteil durch kleine Formalitäten, die wie Schikanen ausschcn, und unberechtigte Forderungen die Entwicklung indu• Mrieiler Unternehmungen gehemmt haben. Ein weiteres Ziel der Gewerbeinspektion wird darin bestehen, den Zusammenschluß der Industriellen zu wirtschaftlichen Verbänden anzuregen. und zu fördern. Endlich könnte nach Dr, Ruppins Ansicht viel für die Industrie durch die Schaffung einer besonderen Industriebank geleistet werden. (Meinerseits würde ich zu diesem Programm der Hebung der Industrie und Handwerke die Schaffung von städtischen Leih- und Spargcnosscnsdvaftcn nach Raiffeisenschcn Prinzipien hinzutügen.) Für die Darstellung der Handelstätigkeit in Syrien hat Dr. Ruppin in nicht zu übertreffender weise die Quellen der amtlichen und der konsularischen Statistik zu verwerten gewußt. Prächtig sind die der Statistik voran* geilenden Ausführungen über Handclswege und Handels.- gewöhnlichen, sowie über die verschiedenen Kategorien der in Syrien tätigen Kaufleute. Hinsichtlich der 111 den letzten 30 Jahren aus Osteuropa nach Palästina eins;«* «׳änderten jüdischen Kaufleutc wird fcsfgcstcllt, daß sie sich hauptsächlich dem Handel mit Textilwaren, Baumatcrialien und Lebensmitteln zugewandt haben. Eingehend werden daraufhin die Einfuhr- und Ausfulirziflern der einzelnen Kategorien von Waren analysiert, wobei die amtliche türkische Statistik für die Beleuchtung der Ein- und Ausfuhr von be zw. nach fremden Staaten benützt wird, während die Zahlen der englisclicn Konsularberichte auch für die Bewertung der Ein- und Ausfuhr von u n d nach anderen türkischen Gebieten verwendet werden. In zahlreichen Tabellen, und in dem sic erläuternden Texte werden die Interessenten nicht bloß nackte Ziffern, sondern mich viele wichtige Einzelheiten über Provenienz, Preise, Anforderungen an Qualität, Verpackung usw. für die verschiedensten Kategarien von Waren finden, und zwar: a) hinsichtlich der Einfuhr von Nahrungs- und . Genußmittcln (Mehl, Zucker, Reis, Kaffee, Tee, Kakao, Pfeffer), von alkoholischen Getränken und Mineralwässcriij von verschiedenen Gebrauchsartikeln (.Papier, Streichhölzer, Glas, Porzellan und irdenes Geschirr), von Baumaterial (Holz, Zement, Kalk, Fliesen, Dachziegel, Marmor), von Metallwaren und!Maschinen, von webwaren, Packleinwand, Säcken. Strumpfwaren, Fezen und fertigen Kleidern und schließlich von Chemikalien, Arzneien und Farben, b) hinsichtlich der Ausfuhr von Orangen und Zitronen (mit besonderer Berücksichtigung der Orangenausfuhr aus Jaffa), von Olivenöl und Seife, von Kokons, Seidengarnen und orientalischen Webwaren aus Seide, Halbseide, Baumwolle und Wolle (hauptsächlich aus Damaskus und dein Libanon nach Aegypten, Klcinasien und Konstatntinopel), von Wein und Kognak, von Weizen, Gerste, Hülsciitrüclitcn und Sesam, von wildwachsenden Pflanzen (Süßholzwurzcl u. dg!.), von Vieh, Butter, Wolle, Häuten und Eiern. Dem Binnenhandel sowie dem Handel mit den Beduinen werden spezielle Kapitel gewidmet, als auch den Handelsmonopolen (Salz, Tabak und Tombeki). Das Bank- und Münzwesen wird eingehend in seiner Bedentung für den Handel gewürdigt. Es wird festgcsteilt, daß die ״Banquc Imperiale Ottomane“ nicht das darstellt, was in anderen Ländern die nationalen Banken für das Wirtschaftsleben bedeuten, daß sic nämlich kein zentrales Institut ist, das sich in den Dienst des gesainten Wirtschaftslebens stellt. ״Sic stellt vielmehr mit den anderen Banken in einem scharfen Wettbewerb und will im allgemeinen Interesse auch nicht auf ein Titelchen ihres privatwirtschaftlichen Interesses verzichten." In betreff der Anglo Palestine Company betont Dr. Ruppin die Tatsache, daß sic als einzige Bank in der Türkei sich die Einführung des kooperativen Darlehnskassenwesens hat angelegen sein lassen. Den gesamten Jahresumsatz im Wechsel verkehr in syrischen Banken schätzt Dr. Ruppin etwa auf 230 Millionen Francs ein. Er betont, daß diese Ziffer die geringe Entwicklung des ganzen Bankwesens beleuchtet, da in Deutschland der Wcchsclverkehr einer mittleren Handelsstadt mit 200 000 Einwohnern weit größer ist als der gesamte Wcchsclverkehr Syriens mit seiner Bevölkerung von rund! 4 Millionen. Im einzelnen werden dann die sonstigen Bankoperationen (Warenbevorschussimg, Realkreditc, Kontokorrent- und Dcpositenvcrkchr, Devisengeschäft) besprochen. Diese Darstellung schließt mit der Konstatierung, daß während des Krieges die Banken ihren Gescliättskreis sehr stark eingeschränkt haben. Der Liquidationsprozeh ist Mitte 191(! bis etwa auf die Hälfte der Gesamtopcratioucn vorgeschritten. In betreff des Versicherungswesens ist für uns von besonderem Interesse die Angabe, daß in Palistina die bei Lcbcnsvcrsiclicrungsgesellschaftcn versieben, ton Summen etwa 15 Millionen Francs und die jährlichen Prämicncinzahlungcn darauf etwa 600 001) Francs bctragen. Die beste Kundschaft der Vcrsichcrungsgcscll• schäften sind die Juden, unter denen Lebens- und Feuer- Versicherung sehr verbreitet sind. ״Das Geschäft ist deswegen lohnend, weil die St erblichkeit infolge sehr weniger Unfälle und fehlenden Alkoholmißbrauchs bcsonders unter den ein gewanderten j uden sehr günstig ist," Als die wichtigsten Maßnahmen zur Hebung de« Handels bezeichnet Dr. Ruppin /1en Ausbau der Häfen, des Eisenbahn- und Wegenetzes,-die Errichtung von bisher gänzlich fehlenden Fcriisprcchanlagcn und die Ver* bcsserung der Volksbildung. Den Abschluß in der Darstellung der Wirtschaftliehen Verhältnisse Syriens bildet der außerordentlich wertvolle Abschnitt über Verkehrswege und Transportwesen. Einer Beschreibung der Seebäten und einer Erörterung der Projekte für deren Ausbau folgen ausführliche Angaben über die bis Juni 1916 erbauten Landstraßen, Das Wegenetz wird durch die dem Werke bcigclegtc Eisenbahn- und Wegekarte illustriert, die den bisher nicht genau bekannt gewesenen gegen* whrtigen Stand der Eisenbahnen und Fahrstraßen angibt. Dr. Ruppin versäumt nicht, die bisher in der Türkei besonders starke Vernachlässigung des Stralicnwcsens zu rügen. Er sicht aber ein gutes Symptom darin, dal) während des Krieges gerade in Syrien und Palästina der Straßenbau wesentlich gefördert wurde. Das Transportwesen wird detailliert hinsichtlich de« Schiffs- •und Eisenbahnverkehrs sowie der Transporte durch tierische Kraft besprochen. Frachtsätze, Nationnlität der Dampfschiffe, Scglcrvcrkehr, Personen- und Güterverkehr auf den verschiedenen Eisenbahnlinien, da« Spedition«- und Lagergeschäft werden ausführlich be* handelt. Dem Fremdenverkehr, den Einnahmen aus demselben, den verschiedenen Kategorien der Oe* schaftsreiscnden, Pilger und Touristen, den Reise- und Hotclvcrhältnisscn, den Heilquellen und den günstigen Verhältnissen für Sanatorien und Winteraufenthalt weiden beredte Ausführungen zuteil. I Zahlt d © tu