Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 16 (20.4.1917)
- Date
- 1917-04-20
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2652026-2652041--11081-2668892- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
«* 16 /. u, illll l;"'i rt'luf. liisvr pol! ׳ 11V:; ז der ei:1 planädtiderdie notjleit- Paals Ver! tmt- :itcn rade zuheu, ubc, .'llte ditlufs 'brs- UUü teil JCII das Illll «K. clit cli- Ute len ll'ilen k- In. ch .־er :11• es in sc 11ft, b- :11 :11 s, I- II I i * * Nr. lö erfordert. Eine schematische Addition sämtlicher 6 Betriebstypen (S. 68, Tabelle I) ergibt: Pos. I Pos. 2 Pos. 8 Pos. 4 Bodenkap, Oebäude u. Amei. Steh. Betriebs- Gesamt- Kap. 11. Unterhalt Aufwand b. z. Ertra_sreife 64160 60660 138450 100% ״/״35 ״/״240 Nimmt man — ebenfalls ganz schematisch — an, daß beim Kauf Pos. 1 und Pos. 2 hypothekarisch in einem sehr hohen Maße bclcihbar wären, meinetwegen bis zu 60% des Wertes von Boden, Gebäude, AmcÜorationen pp., so erzielt man für alle 6 Typen zusammen: I Pos. 183750 2־1־ Frs. . . . Frs. 879011 flO'7,1 Beleihung an 1. Stelle 62740 ״ —.- frs 62.740 I Restkapital.Frs. 35160 | Pos. 3 (Betriebskapital pp.) . . 60550 ij Der Ansiedler muss beitragen zus. Frs 85710;; Nach Oettlnger soll der Ansiedler I V3 besitzen vom Gesamtaufwand |; von 133450 Frs.. 46150 ׳ Er müsste also noch an 2. Stelle 1־ (hinter 52710 Hypothekarkredit) Frs. 88560 39.560 ״ Betriebskredit aufneliiiien. Seine Wirtschaft ist mit.Frs. 92800 d. i. mit des Gesamtwerts verschuldet. Bei der Erbpacht kommen fiir den Ansiedler nur Pos. 2 und 3 in; Betracht.Frs. 101700 i Sein Eigcnkapital beträgt wie oben 46150 ״ j Der Ansiedler muss also - wenn I der JNh zuriicktritt — was er j olijie Gefährdung seines Eigenliimsrcclites kann — an erster Stelle wenig mehr als beim Kauf, nämlich.Frs. 58550 aufbringen und er entgeht jeder Kreditaufnahme an 2. Stelle. Seine Wirtschaft ist mit 42% °/0 verschuldet. Kann noch ein Zweifel sein, wo die gesündere Kreditbasis liegt? Doch damit nicht genug. Beim Kauf beträgt die Zinscnlast unter der An- «ahme des mäßigen Zinsensatzes von 5°/״ für den; Hypothekar-, von 6%, für den Betriebskredit: 6"/״ auf Frs. 52710 . . Frs. 2637.-- «'7״ auf 2:178.00 ״ . . 500(31 ״ . Frs. 5010.00 Bei der Erbpacht, selbst wenn man den 5°/0—gen 1 Hypothekarkredit gänzlich ausschließt: i 0'7״ auf I rs. 58560 . . Frs. 3618.- 2% auf 075 ״ . , 88750 ״. Frs 4188.- rrs, 822 00 Ersparnis bei Erbpacht Frs. 822.60 oder 16 °/0 der Zin- «entast beim Kauf ף. Daruin sei wiederholt, was eingangs behauptet » wurde: die Nationalisierung• des gesamten, fiir die judi- «che Kolonisation der Zukunft zu erwerbenden Bodens ist die trngläliigstc Grundlage der jüdischen Siedlung. , Sie verschafft dem Ansiedler eine erhöhte Rcntabiliiut, was dem INF ermöglicht, die Beschäftigung jüdischer : Arbeiter zu bedingen. ן Sie stellt den kapitalsehwächcrcn Ansiedler, der % des Gesamtaufwandes besitzt, auf eine viel gesündere; Grundlage, indem sie seine Verschuldung wesentlich her- 1| abdrückt. Sic befreit den kapitalkräftigeren Ansiedler, i der % des Gesamtaufwandes besitzt, von jeglichem;j Abliängigkcitsverhältiiis vom Kreditinstitut. Sic gibt dem ן Ansiedler, der über das Gcsamtkapital der Aiisicdhmg : verfügt, uie Freiheit der Betriebsentwickiiing ohne In- L ansprucliiiahmc fremder Hilfe. : Das ergibt sich für den Ansiedler. Was aber ergibt י sich für tmscre Bewegung? Der J. N. F. ist kein instrumciit, dein man im Leben gelegentlich kleine Spetiden, die allenfalls bis zu Goldcnbuchcintragungcn oder Jcmcnitcnhiuiscrn aiischwellen, zuweist und dessen man sich nur vor dein Tode in größerem Umfange erinnert. Dem J. N. F. sind durch die zionistische Bewegung die Mittel für die Bereitstellung des Bodens für die Bcdürfnissc der zukünftigen jüdischen Kolonisation z.u verschaffen. Das heißt: ein Vielfaches der heutigen Spenden. Oettiiigcr hat einen ersten Finanzpinn für 30 Kolonien aulgestellt. Dazu sind etwa 25 Millionen Francs j durch den J. N. F. aufzubringcn. Oettiiigcr nimmt dafür einen Zeitraum von 10 Jahren in Aussicht. Das ist viel zu lang. Sie müssen in den nächsten Jahren aufgebracht werdea. Wem erscheint das unmöglich? Weil der J. N. F. I vor dem Kriege und im Kriege nur jährlich I Million | zusammenbrachte? Wer denkt jetzt noch in den An- J schaumigen aus der Zeit vor dem Kriege? Wir haben j alle Fürchterliches erlebt. Schweigen wir von dem uu- ) ersetzliclicn Leben, das dahinsauk. Aber auch die ganze | Nichtigkeit des Besitzes hat sich offenbart. Vermögen i entstanden, meist aber Vermögen entschwanden, über | Nacht. Der Staat hat sein Anrecht auf das Eigentum י seiner Bürger in vordem ungeahntem Umfang prokla- נ miert. Wir Zionisten müssen daraus auch die Folgerungen | für die nationale Sache ziehen. Wir inüßcn unsere Opfer! für sic bis zur Grenze des Erträglichen steigern. | Der auf die Ansiedler entfallende Teil des Kapitali bedarfes wird aufgebracht werden. Daran kann nach j den Erfahrungen vor dem Krieg kein Zweifel sein.. Für * die Lösung der Kreditfrage gibt es eine Reihe von * Kombinationen, sobald die anderen 2/י aufgebracht sind. /' So ist also die Beschaffung der Kapitalien für den tN. F, Angelpunkt der ganzen Organisation der Kapitaleschaffung. { Der J. N. F. blickt auf eine neunjährige Vorbcrci-! tungsarbeit in Palästina zurück. Viele Felder wurden » begangen und dafür bezahlt. Ich mochte keinen missen. I Wir haben die Fehler erkannt. Ein sachverständiger Ur- :: teilcr schrieb über Oettingcrs Buch in einem Privatbrief: ״ וWenn etwas den Wert unserer bisherigen Arbeit in \ י) ,Vergl. dam Wl v. Kafckstcin, ״Das Erb- I baurecht", Verlag F. Dietrich, und H. v. warn er I ״Aus der Praxis einer bodenreformerischen Gemeinde“, I Verlag ״Bodenreform“. JUEDISCHE RUNDSCHAU Palästina charakterisieren kann, dämm ist es die Tat- Sache, daß dieses Buch vor 10 Jahren unmöglich hätte geschrieben werden können.“ Jetzt ist cs geschrieben, von einem Fachmail״, der in der jüdischen Kolonisation zu Hause ist und auf dem festen Boden von Tatsachen steht. Sorgen wir dafür, daß sich sein Wort bald beweisen kann: unter der leuchtenden Sonne des palästinensischen Himmels. Rechtsanwalt Isidor Jassinowski Am 1. April verschied in Warschau nach einer langen schweren Krankheit im Alter von 76 Jahren einer der ältesten Gründer der Zionistischen Bewegung in Polen, Mitglied des Großen A. C. und 'Mitglied des Präsidiums der ersten Zionistenkongresse in Basel, Rechtsanwalt Isidor Jassinowski. Geboren zu Kossovvo, Oouv. Grodiro, genoß der Verstorbene eine traditionell-jüdische Erziehung in Chcdcr und Jeschiwah, machte als Externer die Haskalah-Epochc durch und wurde zu einem der besten Ziviladvokaten Warschaus. I5r. Herr! fand au ihm einen der ersten und eifrigsten Freunde, dem er, zusammen mit Rabbiner Samuel Mohilcwer, Dr. Kohan-Bcrnstcin und Professor Mandelstnmm die Leitung der zionistischen Bewegung Rußlands anvertraute. Er wurde zum ersten Vertreter fiir Polen im Zionistischen Actious-Ccmutc. 111 seinem Hause weilte Br. Theodor Hcrzl auf seiner berühmten Durchreise über Warschau. Von der ersten Konferenz der Cliowewc-Zion in Kattowitz bis nun 7. Zioiiistcnkongrcß in Basel stand der Verstorbene in der ersten Reihe der palästinensischen und späteren zionistischen Bewegung als einer der treuesten Diener mul Führer. Der Schmerz, um die Judcnnot, der innere Drang, dieses Elend so schnell wie möglich zu lindern, führten den unermüdlichen Greis von dem Baseler Programm fort und stellten ihn an die Spitze der tcmtoriaiistischcn Bewegung, die er zusammen mit Zangwill und Mandelstumm ins Leben rief. Die Brüsseler Konferenz, an der er lebhaften Anteil nahm, war sein letztes öffentliches Auftreten auf dem Felde der jüdisch-nationnlcn Tätigkeit. Seine schwere Krankheit nmehte cs ihm unmöglich, die Aufgaben der Zeif zu verfolgen und seine Tätigkeit forlziisctzcn. Die junge zionistische Generation, sogar i» seinem eigenen Wohnort, weilt von diesem ersten Bannerträger des Zionismus so gut wie gar nichts. Vor kurzem tauchte sogar sein Name auf einer assirnilatorischcn Liste im Kampfe gegen das nationale Judentiim auf. Die Geschichte des Zionismus, wie die Geschichte der gesamten nationalen Regeneration wird mit Dank und Ehrfurcht diesen großen Namen in ihren Blättern mifbewahren. Julius Kalmus Wunde um Wunde schlägt uns der unerbittliche Tod. Wieder haben wir um einen der teucstcn Freunde und Gesinnungsgenossen zu klagen, der mit dem Wachsen und Werden unserer Bewegung fest verknüpft war und ihr seine l iebe und seine Kraft gewidmet hat, in der glühenden Ueherzeiigimg, rlall vom Zionismus die Erhaltung lind Erneuerung des jüdischen Volkes misgche, Julius Kalmus stammte aus Bojauow In Posen, aus einer Familie, in der die Liebe zum Judentum fest verwurzelt war. Von seinem Großvater, der Tnhmulgelehrter war, hatte Julius Kalmus eine besondere Kenntnis des jüdischen Schrifttums empfangen. Er war streng gesefzestreii und Zeit seines Lebens national im Grunde der Seele. Von glühender Paliistinalicbc erfüllt, nahm er an der Gründung des Lsra feil und schloß sich dann lals einer der wenigen, die in höherem Alter standen und sofort den Anschluß an die neue zionistische Bewegung fanden, noch vor I lerzl der zionistischen Bewegung an und stellte ihr in den Zeiten der konzentrierte!» Or- «anisationsbemülmugcn seine ganze Erfahrung zur Verfiigiing. Er wurde ein Mitarbeiter Wolffsolms bei der Gründung der Jüdischen Kolonialbank, indem er ihre Zahlstelle in Berlin übernahm und leitete, woran sich noch manche Berliner Zionisten erinnern werden, die ersten großen oft stürmischen Berliner zionistischen Versammhingen, wie *lie denkwürdige, in der Professor Hermann Scliapira sprach. Julius Kalmus war im Vorstand zahlreicher jüdischer Vereine, Als Vorsitzender der Racr-Philinp Gold- Schmidt-Stiftung, die er 21 Jahre bis an sein Lebensende leitete, war er in ständiger Fühlung mit unseren ostjüdischen Brüdern, denen sein Herz gehörte. Die aufdämmernde Freiheit in Rußland erhellte seine letzten T age. Julius Kalmus war fast 48 Jahre in glücklichster Ehe verheiratet, der drei Töchter und ein Sohn, unser Gesinnungsgenosse Dr. Ernst Kalmus in Hamburg, entstammen. Mit seiner Familie trauert die Zionistische Organisation, trauern alle Freunde um den teuren Toten. Eugen Teitel Fernab von seinen vielgeliebten Angehörigen und getrennt von allen seinen Freunden, starb einsam am 1 April in einem Wiener Militärspital der Einjährig- Freiwillige Eugen Teitel, Mitglied der Studenten- Vereinigung ״Jordania“ an der Technischen Hochschule von Charlottcnburg. Er erlag im Alter von 22 Jahren als Opfer des Krieges seinem schweren Lungenleidcn. Wir hatten uns im Frühling 1916 als Spitalsgcnossen kennen gelernt. Seit damals verband uns chic herzliche, teilnehmende Freundschaft. Ich lernte in Eugen Teitel einen wahrhaft guten, warmherzigen und, was bei unsercr Generation ebenso seltsam wie erhebend anmutet, tief gläubigen Menschen kennen und schätzte ihn überdies als jungen Künstler, dessen über die Mittelmäßigkeit hinausragemio Begabung zu schönen Hoffnungen bcrcchtigte. Teitel, der in Bukarest geboren war, hatte bis zu seiner Einberufung in Berlin Architektur studiert und wandte sich in den letzten Jahren mit gesteigerter Produktivität der Malerei zu. Er war bis in die letzte Zeit seines Lebens unermüdlich tätig und schuf während Seite 135 seiner Militärzeit eine Reihe von schönen, kräftigen Porträts in verschiedenen Techniken, die intuitives Schauen und feines Einfühlcn in menschliches Wesen bekunden. Ernste Pläne erfüllten ihn für die Zukunft und oftmals sprach er mir mit jugendlichem Schwung davon, auf welche Weise er seine Kunst in den Dienst des jüdischen Volkes stellen wollte, aimal für den Jüdischen Nationalfond fruchtbar zu machen gedächte. Nun hat ihm der Tod jäh den Pinsel aus der Hand geschlagen. Auf die Nachricht von der unerwnrtcten Wendung, die seine tückische Krankheit nahm, eilte ich nach Wien. Ich habe ihn nicht mehr am Leben getroffen und teile seinen Bundesbrüdern, an denen er mit Treue hing, auf diesem Wege mit, daß ich, seine Familie und Freunde vertretend, am 9. April ganz allein seinem Sarge folgen mußte. Wer ihn gekannt, wird ihn nicht vergessen. , z. Zt. Brünn. Norbert Weid!er. Der zweite Jahrzeittag von J. L. Perez Zum zweiten Jahrzeittag von J. L. Perez brachte die jüdische Presse Polens — die ״Hazcfira“, ״Das jüdische Volk*', ״Das Volk“, das ״Lodzcr Volksblatt'‘ und andere — eine Reihe Aufsätze über den großen Toten. Die Gcdächtmsvcrsammlung, die in Warschau von der Verwaltung der ״Arbeiterkinderheime“ veranstaltct wurde, zog 1200 Personen an. In Lodz und den Städten der Provinz fanden ähnliche Versammlungen statt. Der jüdisch-literarische Verein ״Perez“ in Bcrlin berief auf Sonntag, den 15. April, eine sehr gut besuchte Trauervcrsaininiung ein, auf der Herr A. Singalowski eine eingehende Würdigung des literarisehen Schaffens des Dichters gab. Zionistische Bewegung England (English Zionist Federation) Auf einer Vorstandssitzmig der englischen Zionisten- Föderation, bei der Prof. Dr. Ch. Weizmann präsidierte, wurde Herr Josef C o w e n einstimmig zum Schatzmcister gewählt. Ferner wurden Unterkomitees eingesetzt, die sich mit der Leitung der Propaganda in London und der Provinz, zu beschäftigen haben. Ihnen sollen auch die Kontrolle der PreßnacTirichtcn und die Enunzialionen der Föderation obliegen, sie sollen die Palästina- Arbeiten fördern und die Finanzen der Föderation ordnen und ansbaticn. Es wurde beschlossen, eine Monatsschrift zu publizieren, die eine innigere Verbindung der verscliicdcncn Vereine bezweckt. Der Vorstand (Council) erließ ein vom Präsidenten Prof, 1 >r. W c i z m a n n gezeichnetes Manifest, dem wir folgendes entnehme»: ״Wir machen jetzt eine folgenschwere Krisis im Leben unseres Volkes und in der Geschichte unserer Bewegnng durch. Ohne uns der Versuchung hinzugeben, •inen übermäßigen Optimismus wegen der Zukunft zu niihreu eine Versuchung, die umso stärker ist, je mehr man sich die schrecklichen Prüfungen vergegenwärtigt, die jetzt die Masse unseres Volkes zu überwinden hat —, haben wir doch das Recht, zu sagciij daß sich die Dinge jetzt günstiger als je ‘zuvor für die Erfüllung unserer nationaleii Ziele gestalten, Der Vorstand fühlt die außergewohnliche Schwere seiner Aufgabe und ist sich seiner drückenden Verantwortung bewußt. Aber ohne Furcht sicht er der Zukunft entgegen und liegt die Hoffnung, daß die Mitarbeit aller organisierten Zionisten dieses Landes es ihm ermöglichen wird, seine Verpflichtungen zu erfüllen.“ (Order of Ancient Maccabcans) Bei einer Sitzung am 8. Mürz teilte der Vorsitzende des Exekutivkomitees des ״Order of Ancient Maccabcans“ mit .daß Herr J. Moser, Bradford, dem Kopcnhagener Büro der Zionistischen Organisation wiederum 200 £ für den Pnlüstinn-Hilfsfond als Teil der Sammlung der Maccabcans überwiesen hat. Aus aller Welt Aus Amerika. (Professor Slot! sch in Amerika) Prof. Nahum Slousch von der Sorbonne, Paris, kam mitte Februar nach Amerika, wo er im Dropsie College, Philadelphia, einen Zyklus von Vorlesungen über die J uden in Afrika hält. Er beabsichtigt ferner, ein hebräischcs Buch über die Juden in Marokko herauszugeben. Aus Rußland. (Eine jüdische Tageszeitung) Demnächst beginnt in Moskau unter der Redaktion der bekannten Schriftsteller Jizchak Grünbaum, S. Rosen, fei d, Dr. Eljasclicw und Benzion Katz eine große politische Tageszeitung in jidischer Sprache zu erscheinen. Einer der Führer der jüdischen Kaufmannschaft in Moskau, Herr J. J. Rabin owitsch, stellte der Redaktion ein Kapital von 100000 Rubel zur Verfügung. Kriegsbeitrag 1917 der Zionistischen Vereinigung für Deutschland 1. Ausweis Allenstein: M. 10.— Hermann Ascher, Louis Lcwald. Bamberg! M. 6.— Direktor A. Weil. Bayreuth! M. 10.— Rcchtsprakt. A. Bloch. Berlin! M. 50.— Dr. A. Hantkc, San.-Rat Dr. B. Lewy, Anton Lcwin, Felix Perle; M. 30.— Joseph Salzmann; M. 20.— J. Busse, Dr. Herta Heimann, Theobald Scholen», Fritz M. Werner; M. (15.— Isaak Boschwitz, Frau Boschwitz; M. 12.— Rechtsanwalt Erich Cohn, An'riä Wolltzcr; M. 10.— Frau S. Abramczyk, Arlosör'äff, Emil Bcndix, Willy David, Frau David, Leo Focrdcr, Isak Grünfeld, Edith Hantke, R.-A. Th. Heilborn, Max und Erna Holz, Apoth. E. Jacobowitz, Dr. Fritz Kassel, O. Klein, Anna Lewin, Edmund Levy, ph. Lichtenstein, B. lobatz, Gertrud Marcuse, Dr. Michel, Dr. H. Mühsam,