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Jüdische Rundschau · 1917-03-09 · Heft 10 (9.3.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 10 (9.3.1917)
Date
1917-03-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 10 Seite 88 irgendeine andere Familie liebevoll annimmt. Der Vater .erschlagen oder weggeschleppt, die Mutter an Cliolera gestorben, ist meist ׳die Auskunft. Es ist klar, daß sich unter den Flüchtlingen auch ein gewisser Prozentsatz von schlechtem Materiale vorfindet, wodurch sich bisweilen die anfänglich gutgesinnte Bevölkerung ihres Antisemitismus besann, da man ja von den Juden immer verlangt, daß jeder tadcllos ist und ein einziger Schlechter den Haß gegen alle zu entfachen vermag. Zumeist aber sieht man bemitleidenswerte Menschen, die um ihr Hab und Out gekommen sind, die für jeden lieben blick, der ihnen gilt, dankbar sind und die nichts sehnlicher wünschen, als wieder in ihre 1 leirnat zu kommen, gefaßt, einen Schutthaufen vorzufiudeu, auf dem sic durch Arbeit liebvoll wieder neues Leben erstehen lassen wollen. Troppnu, im Februar 1117. Dr. L c s c 11 n c r. Zionistische Bewegung Schweiz. Die Tätigkeit der zionistischen Vereine in der Schweiz war in den letzten Monaten außerordentlich rege. Die Ortsgruppe Zürich hielt mehrere Vcreinsver- Sammlungen ab und veranstaltete im Novcinbcr/Dczcmber Palästina-Vorlesungen. Die zionistischen Vereine Zürichs, die durch eine Vcrtrauensinäimcr-Versammlung verbunden sind, veranstalteten gemeinsam eine Herzl-Feier, ferner eine Versammlung mit einem Referat über die Lausanncr Nationalitätcn-Koufcrcnz und zu Chanukkah eine Makkabäcrfeicr. Der Zionistische Verein ,,M a k k a b i“ veranstaltete am 10. Dezember eine große Volksvcrsammlung zu Gunsten der notleidenden Juden in Palästina, die einen Ertrag von Frcs. 483,23 brachte. Her akademisch-zionistische Verein ״Hcchawcr“ beteiligte sich sehr rege ain zionistischen Leben Zür i c 11 s. Seine Wintcrtätigkeit leitete der Verein durch eine öffentliche Versammlung am 21. November ein, wo über ״Die Judenfrage als europäisches Problem“ vom Vcrbandsvorsitzcmlcn gesprochen wurde. Der ״Hecliawer“ hat hebriiisene Kurse für Erwachsene und Kinder eingerichtet. Die Zionistische Vereinigung Basel befindet sich in voller Tätigkeit. 1111 Laufe der Wintcrsaison hat die Vereinigung eine Reihe von Vortragsabenden veranstaltet, die alle gut besucht waren. Auch der Verein ״Zion“ in Basel war eitrig zionistisch tätig. In St. Gallen herrschte ebenfalls zionistisches Leben. Im Juli fand eine Herzl-Feier statt, im November zwei öffentliche Versammlungen und im Dezember eine Makkabäerfeier. In Bern veranstalteten die Ortsgruppe und der Akadänische Zionistcnvcrcin eine gemeinsame Herzl-Feier. Im November referierte das Mitglied des Landes-Komittces, Herr Weinbau tti, in der Ortsgruppe, und im Dezember wurde eine Makkabäcrfeicr abgchalten, 111 Lausanne arbeitet die Societe Acaddmiquc Sioniste ״H a t i k w a h“ mit Erfolg. In G e 11 f vollzieht sich die zionistische Tätigkeit in der Hauptsache im Rahmen der ״U nion des Sionistes", die außer zahlreichen kleineren Versammlungen eine große am 10, Juli und eine Makkabäerfeier im Dezember abhiclt. Am 28. Januar fand in Zürich eine vom Kartell Jüdischer Korporationen der Schweiz auf Anregung der Jvriah“ einberufene Versammlung anläßlich des 2ÜjaI1rigcn Bestehens des politischen Zionismus statt. Herr Dr. A. Friedemann sprach über die Entwicklung des Zionismus im Laufe dieser zwei Jahrzehnte und über Theodor Hcrzl. Am 18. Februar fand in Zürich in Anwesenheit von Dr. Hantkc der Delegicrtcntag der Schweizer Zionisten statt, über den wir in der nächsten Nummer ausführlich . berichten werden. N&cbrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Martin Re g e, 11 s t e i n c r - Düsseldorf (K. J. V.), Rudolf Er 11 a r d - Berlin (K. J. V.), Referendar Max Rosen zweig-Berlin (K. J. V.), Kurt 0 o 1 d c n b e rg-Ham bürg (K. J. V.), Erwin W c ige r t - Hamburg (K. J. V.; Dr. Alfred S e 11 wa r z - Teinpclhof (K. J. V.), Dr. Loui Pcrlma n 11 - Königsberg (K. J. V.), Fritz S c 11 e r b e 1 Berlin (Barkochba) und Eduard C o h 11- Gollub/W. Pi haben das Eiserne Kreuz erhalten. Berlin. Die au( Donnerstag, den 1. März, einbert. fene Mitgliederversammlung der Berliner Zionistische Vereinigung, die iuiolge ihres Kollidierens mit andere Veranstaltungen nur schwach besucht war, Wurde au Mittwoch, den 14. März, verlegt. Herr R.-A. Ma Strauß wird über ״Arbeitsprogramm und Ziel des Zit nismus“ sprechen. Alles Nähere siche das Inserat in die »vr Nummer. Berlin. Ajn Sonnabend, den 10. März, findet ii l u 111111 a 1111-1 11 e a t c r (Schönhauser Allee 148) ein Amateur-Aullührimg der ״Jüdischen dramati ,!,0יי Truppe“ in der jidischcn Sprache statt. Au geführt wird ״Der Unbekannte" von Jako U nrui n, Berlin. Sonntag, den 11. März, nachmittags 4• Uhr, veranstaltet der Neue Jüdische Gemeinde Verein 111 Neiinianns Festsälen, Roscnthalcrstr. 40-4 cm I 11 r 1 ni * Kinderfest mit Lichtbildervorträge deklamatorischen und musikalischen Darbietungen. Ka len (für Erwachsene 50 Pig,, für Kinder 20 Pfg.) a der Kasse. , ׳ Berlin. Mitte April wird der Leiter des nationnHik' Gcsangchors Hasnmir, Herr Leo K 0 p f, mit dem Blut ner-Orcbester und dem Scheinpflugseben Chor im Blüt ncr-Saai das Mcndelsolinscbe Oratorium ״Elias“ au fuhren. Näheres wird noch bekannt gegeben. Bcrl In. Die Jüdisch •nationale Frauet Vereinigung veranstaltet am Sonntag, den 18. Mäi ur großen Saale der Gesellschaft der Freunde, Pot damerstr. 9, eine Purim-Kindcr-VorsteHun Beginn. 1/jt5 Uhr pünktlich. Ende gegen 7 Uhr. Eintritt karten: Zion. Zcntralbüro, Frl. R. Goldschmidt, Sehl terstr. 17, Frau San .-Rat Dr. Lachmann, Landsberg( Straße 93, Berlin. ״Makkabi“, Jüdischer Jugendbund, Derlin. Am Sonntag den 18. März, 4% Uhr, weiht der ״Mnkkabi“ sein in der Heiligen Geist-Straße 52 gelegenes neues I leim ein. Einladungskarten zur Feier ergehen noch rechtzeitig, Berlin. Der hebräische Belli-Waad veranstaltet im Lokal des K. J. V., Turmstr. 8, Sonntag, den 18. März, pünktlich :3'! Uhr nachmittags eine Gedenkleier zu Einen des verstorbenen hebräischen Dichters und Wissenschaftlers Dr. J. L. K a t z c n c I s o 11 n. l)r. Simon Beruf cid hält die Gedenkrede: J, L. Katzeiielsolm als Mensch und Dichter“. S, Kubaschow gibt ״Persönliche Erinnerungen tu! J. L. Katzeneisoliu“. Gäste willkommen. Berlin. Ein ״Abend «‘;!jüdischer Kunst“ vereinigte am Sonntag, den 4. März, im Oberlicbtsaal der Philliarmouie ein zahlreiclies Publikum, da:; den;;rollen Saal bis aut den letzten IMatz füllte. Die Veranstaltung verfolgte nicht den Zweck, dein Ereniden, Nicbiciugeweihten, au einem Abend auch nur einen Misseimitt aus der reichen osljüdisclien Kunst zu vermitteln, sondern demjenigen, dem diese Kultur lieb und vertraut Ist, einen Abend des Geiiießens zu bieten. Tiefen Eindruck machten die für den Abend besonders bearbeiteten, von S. Sch n e u r mitgclciltcn chnssidischen Melodien , Unser Rcbbinju“ und ״Eiiahu Hanovi", die von dem Cellovirtiiosen Felix Roh, Mendelssohn meisterhaft vorgetragen wurden. 1( i p 11 i s, der bekannte Künstler der Warschauer Residenzoper, gab seine herrliche Interpretalion jüdischer Volkslieder und rief immer wieder erneuten stürmischen Beifall hervor. Meisterhaft war sein Vortrag des religiös-innigen ״Dudele‘‘, des feinen humoristischen ״Wosclic willst De?", ״Die Kasche“, ״Der Philosoph“ «sw. Das Publikum konnte sich nur schwer von dem Genuß trennen und rief immer wieder den Künstler hervor, der gerne noch einige Lieder liören ließ. Im Mittelpunkt des Abends stand der hebräische Dichter S. Sch n eur, dem persönlich Anerkennung und Dankbarkeit zu zollen schon seit langem der Wunsch des hebräisch mul jidiscli lesenden Publikums Berlins war. Anna Ernst, Mitglied des Theaters in der Königgrätzcr- Straße, ins zwei ins Deutsche übertragene Dichtungen Sehne u rs ״Und Gott weinte“ und das reizvolle, bekannte ״Kirschen“ in der Hugo Zuckcrmann-Uebcrtragiuig. Der Dichter selbst brachte, nachdem er ein grosscs, noch unveröffentlichtes Poem ״contra tncssiam“ vorgetragen hatte, seinen klangvollen, hebräischen Oesang ״Schirath Hasugoth“ (Gesang der Glücklcin) aus seiner Licdersamlung ״Bchariin“, die er in den Schweizer Bergen gedichtet hat, und gab dann noch eine heitere Bailade in Jidiscli ״Itc". Die Vorlesungen fanden das lebhatte Interesse des Publikums, das mit besonderer Freude einen der bedeutendsten Repräsentanten der modernen hebräischen und jidischcn Literatur persönlich begrüßte, i uS, Breslau. Vom Montag, den 12. ds, Mts. ab, findet bis auf weiteres jeden Montag Abend Zusammenkunft der Breslauer Zionisten im Vercinslokal des Vereins Jüdischer Studenten, Karlsstraße 44, statt. Beginn 81/2 Uhr. Cöln.^ Der Zionistische Jugendvercin ״Hnsehachar" hielt am Sonntag, den 25, Februar, seine Gcneralver- Sammlung ab. Der Vorsitzende, Herr David Cohn, konnte in seinem Berichte hervorheben, daß der Verein trotz des Krieges, trotz der Einberufung zahlreicher Mitglieder und besonders fast aller Vorstandsmitglieder allen seinen Aufgaben gerecht wurde. In einer Reihe von Vortragszyklen wurden Gebiete aus der jüdischen Geschichte behandelt, das traditionelle ״Lernen“ wurde in einem Tanach- und _ einem Gemorohschiur gepflegt, eine Reihe von zionistischen Vorträgen machte die Mitglieder mit den Problemen unserer Bewegung bckaiuit. Ein regelmäßiger hebräischer Kursus wird durch Fräulein Glas abgchalten, Auch in organisatorischer Beziehung hat sich der Verein weiter entwickelt, indem er der Z. V. f. I). bcigctretcii ist. Eine Reihe von Mitgliedern sind bereits ständige Leser der ״Jud. Rundsclwu". Für den N.-F. wurde sehr erfolgreich gearbeitet, und außer der Veranstaltung von verschiedenen Saminhingen für Oclbäiime, Notstandsaktion wurden bereits durch den Verein über 100 Büchsen verteilt. — Eine besondere Konutiission arbeitet für die Gründung einer Bibliothek, die bereits 150 Bände besitzt, und ein größerer Betrag von fest 300 Mark steht dieser Kornmission noch zur Verfügung. — Um die Verbindung mit den Mitgliedern im Felde aufrecht zu erhalten, wurden zu Chanukkah uml Purim l'eklpostpnketc verschickt und für diesen Zweck einige Hundert Mark aufgebracht. — Zu den zionistischen Mitgliedern der Jüdischen Arbeiter- Lesehalle in Kalk bestellt ein sehr gutes Verhältnis, die meisten sind dem Verein ״I laschaehar“ heigdrejen. Das kam auch bei den Vorstnndswahlcn zum Ausdruck. Nebei! dem bisherigen tinernüidlicheu Vorsitzenden David Cohn, J. Beck und den Fräulein Perlmutter, Schleien und Brenner wurden von den I'rcun. den in Kalk die Herren dieser, Ku losch und Fis c h o t f gewählt.; Dresden. Der ncngegriindetc ״Jüdische J11 ge lulb und“ hielt am 8, Februar seine erste Voranstaltimg ah. Es hatten sieh zirka 250 Personen cingcfuiulcn. Außer musikalischen Darbietungen wurden ein Monolog von Scholcm Alcjehcm und Gedichte von Morris Rasenfeld vorgctrageii. An diesen Abend haben sich noch 21 Damen und Herren als ordentliche Mitglieder angemeklet. Die Damen Boro witsch und Sa t sch erfreuten die• Anwesenden mit einigen jüdisclien und hebräischen Liedern, die großen Beifall fanden. IllUllVilVUl -.;׳י ״־« . Ulli• UHU סקב verein eroffnete am Montag, den 5. März d Fs ן Zöglings״Indium;, die an jedem Montag nachmltta״ j sehen 0 und 8 Uhr in der SinuiUnnschulc an der Klei Straße turnen wird. Anmeldungen werden dort r schriftlich an die Vereinsadrcssc: Tattcnbaclmtr entgegengciiommen, ' ' Wiesbaden. Am 14 Februar hielt in der zionistisc Ortsgruppe Herr Dr. btahl ans Tarnowitz als C eine״ v‘>rJfa«. Herr Dr. Stahl sprach über ״Krieg Zionismus , In äußerst fesselnder Welse scliikfcrtc che gegenwärtige Lage und die Au:־Echten des Zic ע"*•. t r behandelte auch die Organisation des deufsc Zionismus und forderte nach dem Krieg eine stiiri Verteilung der Arbeit auf die Gruppenverbände. Vor allem forderte er strenge Disziplin der Zionisten gegen die Leitungen Erlernung des Hebräischen «sw. Der Vorsitzende, Herr Louis Friedenhcim, sprach Herrn Dr. Stahl den wärmsten Dank für seine interessanten Ausführungcii aus. Auf den Namen des Redners wurden 2 Oclbäiiinc gespendet. KünDsbcrg. Am 28. Januar B)17 ist ein langgehegter Wunsch hiesiger zionistischer Mädchen verwirklicht Worden: Sie haben sich auf Anregung von Margot Peritz nach den! Muster von Breslau zum jüdischen Mädcbcnbund ״I I a t i k w a 11“ zusainmcngesclilosscn, um gemeinsam au ihrer Erziehung zu guten Zionistiimeu zu arbeiten, Kenntnisse auf den verschiedenen Gebieten jüdischen Lebens und Wissens zu erwerben mul zionistif.die!•'ragen miteinander zu erörtern. Diesen Zwecken und ihrem engeren freundschaftlichen Zusammenschluß sollen regelmäßige Zusammenkünfte uml Unterrichtskursc, gemeinsames Wandern und Turnen dienen. Bisher wurden Kurse in hebräischer Sprache, Geschichte des Zlo* nismus und Palästina-Geographie eingerichtet, deren jeder von durchschnittlich 18 Mitgliedern besucht ist. Auf den Zusammenkünften beschäftigt inan sich neben Butidesfrngen an Hand von Mitglicdcrrcferatcn mit zionistisehen fagesfragcti. Schon auf der ersten Versammlung meldeten sich 30 Mitglieder. Krakau. Das hiesige zionistische Lokalkomitee hat neue Amtsräumc zusammen mit dem akademischen Verein Przedswit-Haschacliar bezogen (Zielonagasse 15), Sie stellen den Gesinnungsgenossen in den Abendstunden zur Verfügung. Ein Mitglied des Lokalkomitees wird immer anwesend sein. Ain 21. Februar fand im Vercinslokal ein Vortrag von David R i e g c r über ״Strömungen im Zionismus' ‘statt, der sich besonders gegen den Standpunkt von Nalium Goldmann (vgl. Jüd. Nationalk,ilcnder 5677) wandte. Schluß de• redaktionellen Teils. Jüdische Gemeinde, Berlin (Gottesdienst) Freitag, 9. März abends: in allen Synagogen 6 Uhr. Sonnabend, den 10. März, vormittags: in der Alten Synagoge 8»/״ Uhr, in der Rykcstr.-, Pcstalozzistr.• und Kottbuser Ufer-Synagoge: 9 Uhr; in allen anderen Synagogen: Frühgottesdienst 7>,4׳ Uhr, Hauptgottestuenst 10 Uhr. Predigt: Synagoge Fasancnstr.: Rabb. Dr. Hochfeld. Jugendgottesdicnst: nachm. 4 Uhr: Alte Synagoge: Kabb. Dr. Petuchowski, Synagoge Fasancustr.: l)r. Gailincr. Abendgottesdienst (Sabbathausgang): 6 Uhr 41 Minuten. Mincha: in allen . Synagogen eine halbe Stunde vor dem Abendgottesdienst. Gottesdienst an den Wochentagen: Morgens: in der Alten-, Rykestr.-, Pcstalozzistr.- und Kottnuscr Ufer-Synagoge 7 Uhr; in allen anderen Synagogen 71/2 Uhr; abends in allen Synagogen: b Uhr. Geschäftliche Mitteilung Unsere Gesinnungsgenossin Fräulein Marta Marcws aus Berlin eröflnet am 1. Mii ds. Js. in Baden• Baden, *Albrecht Dürerstr. 3, ein streng rituell geführtes Töchterpensionat. Wir weisen unsere Leser auf das in dieser Nummer enthaltene Inserat und den beiliegenden Prospekt der empfehlenswerten Anstalt besonders hin. Jüd! scher Nationalfond Z entrale für Deutschland Geldsendungen •ind tus'chlientich tu richten •n Herrn Mei VS׳ o S i s \ * l n e r, CharfoUenburg, Hnadhef-Straiae 8. Gcfr. Sulzbcrgcr, Et.-Kdtur, Roubaix, benachrichtigt s. Bin׳, Bbr., daß die nächste K. J, V.er-Ztisammenkumt in Lille am II. März, nachm. 3 Uhr, im Hotel Royal statt ladet. 2-- Tarn. Danzigcr, Nürnberg, grat. Herrn X.' Zuckemann'u. Frau Betty geh. Ocgenliorz 7, Vermählung. . I ״ bchinclimonntis d. I am. Krcisimann «. Ha-kcl. Leipzig, an Fr. Judith Hailcnstein, Köln, u, H. Berthold Hallenstein, Haa׳;.. L. BRchburg, Scnsburg. .5 _ ncrbeit Zöllner, i. l eide, dankt f. Zusendung der ״Rundschau“ . 3- Ocfr Friedtmnn i. Felde' dankt (L Zion. ״Ortsgruppe Nürnberg, d . Jiitl. Turn- und Sportverein Nürnberg und Kate und Albert Baer, Berlin, f. Chanukkahgabc . 6.— Ass.-Ar/t n, K. Becher, z. Zt. Görlitz.. 26- Gieie Abraham, Nienburg.ן _ Meinhold 11. Anna Nussbaum, Nürnberg, kond. Rose u. Arno Wagner.... 2 — Musk. Jean Kaiser als Dank' f. ׳H. ׳Westmann f. d. Uebcrsendtmg der Zeitungen .! 50 Gcfr. Arthur Rothschild, z. Zt. Dillcnbtirg Oes. nach d. Fcldgottcsdicnst bei einem ״emiitf Zusammcnseiii: Feldrabb. Dr. Cirndenwitz, Dublowski-Posen Freund-Breslau, San.-Unterolfz. C. Winter, Levv-Ber- '"*! Aschncr, Untcroffz. Fließ, K. u. K. Lctitn. Aron Wmklcr Goldenstem, Glaßmann, Walter, Ass..Arzt Dr. Pod:chubskf. ' _ 21 34 Ass.-Arzt Dr. Podschubski f. abgelehntes ärztl. Ffonorat .. . , (>50 Dr Schwarzschild, i. Felde, dankt' Herrn Lehrer Treumann, Lautcnbiirg, für Ucberscndung d. hebräischen Uehersctzung der deutschen Nationalhymne u. d. nie- (ierlamlischcn Dankgebets.. J 1 &!1nUNAlhn!ann י״ Mar* grat. sänl-vizcfeldw. Adoif Abraham z. g, Beförderung.2.— R.-A. Dr. Schreuer u. Frau, Glogau, grat. Dr Bcrnh. Schwarz u. Frau, Breslau, z. QeburL dä Tochter . . l.-t

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