Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 8 (23.2.1917)
- Date
- 1917-02-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 72 Nr 8 J UEDiSCKE ll U N 1) G C HAU Er war einer der eifrigsten Förderer der I*. L. I). C. in Rußland, gründete die ״Aclittsa“ und wurde auf dem letzten Zionistischen Kongreß in Wien zum Vorsitzenden der Palästina-Kommission gewühlt. Seit dem 8. Kongreß gehört Goldberg dem großen Aktions- Komitee der Zionistischen Organisation an. Seit dem Ausbruch des Krieges hält sich Goldberg im Auslande auf, wo er sich in Amerika und England zionistisch lebhaft Aus Palästina (Eintritt'dcr Regenzeit) Nachdem es bis Ende Dezember ds. Js. kaum geregnet batte, ging der erste größere Regen unter Gewittcrbcgleitung am 26. Dezember in einer Menge von 37.2 mm nieder. In der Nacht auf den 28. Dezember fiel in Jaffa ein Platzregen von «)9,5 111111. Auch landeinwärts haben in den letzten Tagen erst größere Regen eiligesetzt, sodaß mit der Bestellung der Ackeibaufcldcr endlieh nach langem Warten begonnen werden kann. Bis heute sind nach den Angaben des Herrn Dr. R osenstein am hebräischen Gymnasium in Jaffa 187.2 Millimeter Regen niedergegangen, das macht ca. 35 Proz. der Regenmenge eines Dtirchscluiiitsjahrcs aus. Auf dem Lande ist bisher etwas! weniger Regen gefallen. (Der Gesu 11 dhcitsxustand) Den Nachrichten der palästinensischen Presse zu- ,folge scheinen die Krankheiten, die in den Städten Palästinas schon bald zwei Jahre wüten, noch immer nicht zur Ruhe gekommen zu sein. Zum Flecktyphus scheint auch ein Bauchtyphus liinzugckommcu zu sein. Die soeben eingetioffenen 8!Nummern des ״Hachcruth“ (vom 30. Dezember bis 10. Januar) enthalten sieben Nachrufe. Zu den neuen Opfern gehören unter anderen der 40 jährige David Schlesinger, der Leiter des Waisenhauses in Jerusalem, der •13 jährige Leib Webe! , einer der Führer der Jcschihah ״Oliel Mosehe“ in Jerusalem, die Gärtnerin Esther liarari, M. Neu 111 an 11, einer der ältesten Kolonisten in Rischon le-Zion, der Schwiegervater des Schriftsicllers J. Grasowskv. In Jaffa begann der Arzt der Stadtverwaltung Herr I >r. S c 11 a in i Einspritzungen gegen den Bauchtyplms unentgeltlich vorzunclimeii, Das ottomanischc Krankenhaus stellte noch einige Krankenschwestern an, darunter auch die jüdische Krankenschwester Sara Hcbroni aus Jerusalem, In Safcd wird noch immer der Arzt, den die Wiener Allianz, aus der Schweiz zu senden versprochen hat, sehnsüchtig erwartet, (Die Realschule in Haifa) Zu Anfang dieses Schuljahres wurden an die Real* schule neue Lehrer berufen. Die Zahl der Schüler nahm zu. Gegenwärtig zählt die Schule 200 Schüler. Zu Chanukkah veranstaltete die Schule einige Abende, die auch von der Stadlbcvölkcruiig gerne bcsucht wurden und einen ansehnlichen Reinerlös zugunstcii der Küche ergaben, die an der Schule eröffnet ,wurde. ) (C11 a 11 u k k a 11 i n J a f f a) Wie sonst wurde auch in diesem Jahr tEas Makkaibäerfcst von allen größeren licbräisciicn Schulen der 'tadt gefeiert. Die beiden Abende des Gymnasiums,, ,er eine für die jüngeren, der andere für die älteren iclüdcr und ihre Eltern, bei dem ein hebräisches Drama nifgefülirt wurde, waren zahlreich besucht. Im; Mitteln mnkt der Veranstaltungen stand der große musikalischgymnastische Abend, der zum Besten der Küche für tie jüdischen Reservistcnfraucii gegeben wurde. Das lcbräischc Kinomntograph Eden gab während der Chanukknlizcit wiederholt die Oper ,,Tanniiäöser“, die ein großes Publikum anzog. (Ein F r 11 g ־ A b c n d) Die Abiturienten des Jaffaer Gymnasiums veranstaltctci einen Abend zu Ehren des verscliietOeneii. Dichters S. Fr 11g. Mordecliai ben Hitlci Ptakc! heu erzählte seine persönlichen Erinnerungen am den Verstorbenen, und der Dichter Jakob St ein berg würdigte sein Schaffen. Der Reinertrag dieses Abend'» wurde dem jemenitischen Kindergarten überwiesen, der vor kurzen! in Jaffa gegründet wurde. Polen. Zionistische Bewegung (Z i o 11 i s t i s c 11 q A r b e i t in L i p n «) Trotz großer Schwierigkeiten haben die Zionisten in Lipno eine intensive Tätigkeit entfaltet. Am 23. Juli wurde eine, Her/Mkdcnkfetcr veranstaltet, am 8. ima 9. August zwei zionistische Predigten von Herrn M i - Kj k <> w s k i gehalten, fcu den«! sich WO Zuhörer einfanden. Die ׳Einnahme« des vwuu st!scheu Komitees bctrugen in (!len letzten sechs Monaten 686 Mark. Zahl der Schekelzahle,׳, die vor dem Kriege IS bis 20 Krtnnr kt nif 100 ־״estiegcu. Broschüren lind National?öndniarken wunTen Jur 170 Mark abgesetzt Das Result it dieser kurzen zionistischen Arbeit ist, daß dei zionistische Gedanke in Lipno beinahe unter der ganzen jüdischen Bevölkerung. Verbreitet ist. Im Turn verein <ler Staelt ist die Koinmandospraehe hebräisch, 1m Betli ' Hunidraseli wo NationaUondmarkcn öitcntlich verkauft weriü'ti dürfen, Wird eifrig über zionistische Fragen diskutiert. Man glaubt, daß die Wirkung der zionistischen Arbeit durch die Warschauer Zentrale, die nunmehr eine intensivere 'Arbeit beginnt, ׳noch gesteigert werden’, kann. Das fit 1־ das Jahr 1017 lieiigcwühlte Komitee gibt zu der berechtigte״ Hofniung Anlaß, daß im lau-!'enden׳ Jahre;noch größere Erfolge erzielt weiden könneu. Das Komitee hat bereits eine grün.re Summe für «len Nationaifomt aufgebracht und die Inskription der jüdischen (Bürger in die Wahllisten zum .Stadtrat organisiert. Es hat ferner einen Lehrer nun Warschau kommen lassen und die laugst geplanten liebräisclien Kurse eröffnet, an denen 95 Schüler beiderlei Geschlechtes und verschiedener Altersstufen teilnehmen. Das Komitee wird in kurzem einen hebräischen Kindergarten eröffnen, und ein Veiviuslokal einrichten. f״t; (Zionistische Arbeit in Ttirck) Nach langer Pause hat liier die zionistische Tätigkeit wieder eingesetzt. Die zionistische Propaganda wird unter der jüdischen Jugend intensiv betrieben. 1111 Dezember J<)10 wurde die hiesige zionistische Ortsgruppe legalisiert, am 5. Januar der Verein offiziell eröffnet. Der vor einem Jahre gegründete ״Jugendvcrein“, der heute über 150 Mitglieder zählt, erhielt den neuen Namen ״Zionistischer Jugendverein“. Herr J. Ki w ג lo referierte über den Aufsatz von N. Sokolow ״Was wir wollen“. Am 20. Januar veranstaltete der Verein eine Feier anläßlich des 15. Geburtstages des Jüdischen Nationalfonds. Die Bibliothek und Lesehalle des Vereins wird von der Jugend eifrig benutzt. Jeden Freitag und Sonnabend abends werden Vorträge über jüdische Geschichte und über Zionismus gehalten. Besonderes Interesse erwecken die geschichtlichen Vorlesungen des hebräischen Lehrers G 1 u b c. In den letzten Tagen wurde auch eine dramatische Sektion gegründet. — An den Wahlen zum hiesigen St,ultrat nahm die zionistische Jugend einen aktiven Anteil. 111 die erste Kurie sind 5 jüdische R a 1111 ii 1111 e r gewählt worden. Abend ostjüdischcr Kunst Am Sonntag, den 4. März 1917, 71/2 Uhr abends, wird im Obcrliditsaal der Philharmonie ein Abend o s t j ii d i־s c 11 e r K 1111׳ s t stattfinden.. Die Veraustaltiuig ist dazu bestimmt, dem Berliner Publikum einen, Ausschnitt aus der Kunst- und Geisteswelt des Ostjudentums zu bieten. Der als Meister des jüdischen Volkslieds bekannte Opernsänger M. Kipuis, Mitglied der Warschauer Residenzoper, der für diesen Abend aus Warschau eingeladen wurde, wird eine Anzahl ncubcarbeiteter Volkslieder zum Vortrag bringen. Der bekannte Cellovirtuosc Felix Robert Mendelssohn wild für diesen Abend bearbeitete Chassidischc Motive darbieten, im Mittelpunkt des literarischen Teiles stellt der Dichter S. S cli n c 11 r, einer der bedeutendsten Repräsentant teil der modernen neuliebräisdieu und jjdisclicn Literatur. Aus seinen Werken wird der Dichter selbst, wie auch die bekannte Künstlerin Auni Ernst, Mitglied des. Theaters in der Königgriitzer Straße, vorleseii. Ausweis der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Schekel! Breslau, Zion, Mädcheuklub 7,—, Hohens;1lza 12.—, Jessnitz 1.—, Metz. L—, Nürnberg 20.—, Pr.-Stnrgard 1.—, aus dem Felde 3.—. Landesbcitrüge für 1916: Holicnsalza 12,—, für 1917: Cassel (Einzclbcitr.) 5,—, Insterburg (dcsgl.) 5.—, Hagen (desgl.) 4,—, Jessnitz 1,—, Metz 3.—, Pr.- Stargard 3.--. Pro!1agandafonds: Berlin; 100.— Julius Busse, Jos. Salzmann, 10.— Dr. Jul. Weigert, 5.— Hans Friedlämler; Essen: 20.•— Dr. Bcrschak; Colmar: 5.־״ Alfonds Schick; Essen: 20.— Daniel Treu; Gießen: 10.— Isidor Stern; Karlsruhers.— Siegln, Bacr; Köln: 10.— Salomon Hofmann; Königsberg: 10.— Dr. Hoppe; München: 10.-- Jakob Fränkel; Stolp: 5.— Rabl), Dr. Joseph; Zwickau: 200.— Schocken; aus dem Felde und aus Garnisonen: 15,— Dr, Poznanski-Nikolai, 10.— Dr. S, Schwarzschiid• Frankfurt a. M,, Max Elins-Mülhausen I. Th.', Ludw.!1inner, diverse 7,—. Eingang vom 7. bis 20. Februar 1917: Schekel: 51 M.; L a 1111 cs b c 11 r ü g e 1916: 12,1917: 21 M.; P r o pag a 11 d n f o 11 d s: 557 M. Gcsanitcingang: Sc 11 ekel 1915/16: 2742 Mk,; 1916/17: 529 Mk,; Landesbeiträge: 1916 : 5567 Mark; 1917: 783 Mk.; P rop a ga n d a f on d 1916: 6328 Mk.; 1917: 3056 Mk. Berichtigungen: 216,— Landesbeiträge aus Hamburg und 39.— aus Nürnberg waren nicht für 1916. sondern für1915 ׳ bcstimmt. Die in Nr. 4 veröffentlichten Landcsbeitriigc aus Rybnik waren für 1915 und 1916,!und 22.— Schekel aus Fulda (Jugendgriippe) für 1916-17 bestimmt. Die Addition ist entsprechend geändert worden. Adresse für Geldsendungen: Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Sächsische Straße8 ׳. Postscheckkonto: Berlin 8091. Vorn Jüdischen Kattas i * L* iä i Die Spcmfcncinkünfte des Jüdischen Nationalfonds im Januar betragen 7! 280 M. Es haben hierzu beigesteuert: Rußland 29 591 M., Oesterreich 1508S M.. osten-reichuschcs Okkupationsgebiet 2864 JV1., Deutsch! 1* זז«Jfschcs Okkupationsgebiet 880 M., Unpirn 2016 M. Holfand 1543 Al Canatfa 1420 M. f81״öL6V'i6MMe4rrfiC״til,,ic1\ J°* M" Griechenland 111 * J S‘l״ta״sd'S־' Li״Krcr 592 M., Schweiz 17 " ^•vp,cV fnb 1‘?"«336׳ י M״ Schweifen 170 M-, Dänemark 80 M., andere ,Linder 213 M ... tr r!' K% c " יי' ,z»ß״״־stcn des Jüdischen Na- Ve oiio r\!!יי^ף10״^ 'י hat eine Reineinnahme von 15 «Uü Do f fa r ergeben, die aus technischen Gründen noch nicht m den Besitz des Hnuptburcaus efes Jüiliscncn Nationnlfonds gelangt und daiier in der obigen Statistik nicht vcrzeicfuiet sind. ־ Anläßfich des bevorslelieiufen Parin: feste s werden in verschiedenen Lindem besomfere Sammdaktionen für die Lmdspeiide des Jüdischen N׳'tionalfor«ls, sowie für den Pionicrhcitrag des Geiiosseoschaftsfomfs ver- »istnltcE 1 onciTvahrcndc /Mitgliedschaft der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Die Elfern unseres gefallenen Gesinnungsgenossen, des Fclduntcrarztcs Kurt Go Im, tragen ihren Sohn zu seinem ersten■ Todestage an!. 25. Februar mit Mk. 250.— ein. Die Familie Hermann Bacr-Posen hat ihren gefallenen Solm: und Urinier Siegfried Bacr anläßlich des 2. Februar mit 250 M. eingetragen. Persönliches Unser Gesinnungsgenosse Herr Redakteur Leo Herr mann wird sich am 25, Februar mit unserer Gcsinnungsgenossin Fräulein Lola Wahbin Prag (Hotel Bristol) vermählen. Wir sprechen dem: jungen Ehepaar unsere herzlichste» Glückwünsche aus. Nachrichten Berlin. Der ״Hebräische Klub“ in der Sächsischen Straße 8 findet von mm ab alle 14 Tage statt. Nächste Zusammenkunft ist am Sonnabend,, den 2, März, um 5 Uhr Nachmittag. Berlin. Der Jüdische Turnverein Bar Kochba- Berlin veranstaltet am Sonnabend, den 24. Februar, einen Vortragsabend im ״Hotel zur goldenen Gans‘*; Heiligegeiststr. 51. Der Vorsitzende des Vereins,. Herr Georg Kares kl, wird über ״Jüdische üegenwartsfragen“ sprechen. Beginn 81/2 Uhr. Gäste sind willkommen. Berlin. A111 Sonntag, den 18, Februar, fand im Klindworth-Scharwcnkn-Saal ein Jüdischer Volksliederabend statt. Frau Vera Goldberg-Kon c w s k y, Herr Leo W e i ß 111 a 1111 und der Komponist der an diesem Abend gesungenen Lieder Jauot S. Roskin brachten die gut bearbeiteten Volkslieder und im Volkston geschriebenen Kompositionen zu wirkungsvollem Vortrag. Fräulein Carola Z e 11 e 11 k a hatte die Violinebegleitiing übernnnmien. Die Lieder, deren Texte, soweit sie nicht Volkslieder sind, von A, Reisin; J. L. Perez, M. Roscnfeld usw, stammen, sind zum. Teil im Musikverlag für Nationale Volkskunst (Berliu-Halensee) erschienen. Der Vortrag der Lieder, die von echtjiidischer Innigkeit sind, fand den großen Beifall des h»- blfkiuns, Berlin. Die Mitglieder der hiesigen Ortsgruppe der ״H i s t a d r 11111 I b r i 111“ kamen 111 dem letzten Jahre nur sehr seiten zusammen. Nun haben sieh die Verhältmsse geändert,'gesellige Abende werden öfters veraustaltet, an denen mich literarische und wissenschaftliche Fragen in hebräischer Sprache behandelt werden. Nächste«. Zusammensein Montag, den 26. Februar, pünktlich «1 3 Uhr, im Jüdischen Vollislieiui, Berlin G, I )ragonerstr, 22. Anläßlich des 700. Todestages des Rabbi Jehuda Hcchassid aus Regcnsburg hält Herr Dr. J. Siinchoni ein Referat über den ״Chassidismus in Deutschland im Mittelalter“. Sprachkundige Gäste sind will» kommen. Dresden. Hier wurde am 21. Januar 1917 ein ״J üdi scher J u gen d bu n d“ gegründet. Zum Gründuiigsabend batten sich c'a. 150 Personen eingefunden, Herr Korn begrüßte die Anwesenden und erteilte Herrn big. Fürsten f cid das Wort. Herr Fiirstenfcld scliildertc die Notwendigkeit, sich zusaiiimen/uscklicßcn ln1d an der Lösung der jüdischen Frage mitzuarbeiten. In kurzen Worten wies er darauf hin, daß gerade jetzt, da viele 1 lundcrttauscnde von Juden durch den Krieg unendlich viel leiden ■müssen, und alle Bande zwischen Elfern und Kindern, Verwandten und Bekannten zerrissen worden ,sind, cs unbedingt notwendig ist, daß sich diejenigen, die bis zu einem gewissen Grade von den Schrecken des Krieges verschont geblieben sind, vereinigen, um das Sclbsthcwußtscin zu stärken und an den großen Aufgaben des jüdischen Volkes mitzuwirken. Er fordertc die Anwesenden auf, dem Verein beizutreten. Es meldeten sich 7Q Damen und Herren als ordentliche Mit- Khcucr. Der Verein beabsichtigt, regelmäßige Zusnnirncnkünftc zu veranstalten, emi jüdische Literatur, Kunst und Wissenschaft zu pflegen. Außerdem sollen Sprachkurse für Hebräisch eingerichtet werden. Der Verein wird auch jüdischen Ausländern die Gelegeiiheit bieten, die deutsche Sprache zu erlernen. Aus dem Kreise der Anwesenden hatten einige Damen und Herren jüdische Lieder vwrgctragcn, die großen Beifall fanden. Es wird ein Zusammenschluß mit dem Jiidischen Jugendbund ״Makkabi“ in Berlin geplant, damit ein Zusammenarbeiten auf gemeinsamer Basis ermöglich( wird. Etwaige Zuschriften sind an den ersten Vorsitzenden, Herrn B. Fiirstenfcld. Dresden-N. 23, Hiesncrplatz Nr. 10 zu richten. Coblcnz. K. J, V.er treffen sich jeden Donnerstag Abend 81/2 Uhr im ״Alten Franziskaner“, Goebcnpkitz. Zionisten, die in Coblcnz in Garnison liegen oder durchreisen sind willkommen. Wiesbaden. Hier starb am 6. Januar Lehrer Joseph S t« 1״,־ der_ Vater des Herrn Bertram Stern. Wien. XIX. Tätigkeitsbericht des Ar men am bulatoriums des Zionistischen Zentralkomitees für Kricgsfliichfige, II., Taborstr. 20a. In der Besuchszeit vom 1. bis 31. Januar 1917 wurden ins- Patienten, seit Bestand des Ambulatoriums 84 357 Patienten behandelt. Wien. Für nachbcnanntc Personen sind aus Amerika von ihren Verwandten und Freunden Geldsendungen cingclangt: für Froim Ackermann, Posad Sarnaki, Goiiv. */, 1 ׳״ ®w• Konstantinoiv von L. Ackermann, 625 Forest Av. K. C. Mo,; für Maische Grünberg, Posad Sarnaki,