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Jüdische Rundschau · 1917-02-16 · Heft 7 (16.2.1917) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 7 (16.2.1917)
Date
1917-02-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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ink* ti<m er- Vi)tt *cn .0. Cl'tt If1(|. r. 5 torf lilc- 6.- Ar- 1.37 dar- 7.— 51- P ISen 'de fd יייי 2a* wmrr זמיגמוו; Reduktion und Verlag Jüdische Rundschau, lierlin W. 15, Siir]n>i!.rl1« •Strußc ß. Er- ■cheint wöchcntl. um F'rcitag. Abonnement bei der Expedition und bei allen Postämtern vierteljährl. Mk. 2,25 in Deutschland, in Oestcrrcich-Ungnrn Mk, 2,50, im Ausland Mk. 3,— Nummer 7 Berlin, den 16. Februar 1917 A Telephon! Amt Uhland 845. 816. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich! K. K. Postspurknssenamt Scheckkonto Nr. 156030. Anzeigen die *echsgcipnltene Pet'.tzcilo oder deren Raum 40 Pf. Teuerungszuschlag 15%. Redaktionsschluß Dienstag nachm. XXII. Jahrgang 24. Sch'bat 5677 Die Landarbeiterfrage in Palästina Wir Ii.-iIh'ii in der letzten Nummer der ,,JüdimIhti KTimlstlrm“ den ersten Teil dieses Aufsatzes über die 1.;tmiaibeilet־fr.ijj.e* in Palästina vci'üfleinlieht, in dem die Schwierigkeiten dargcstcllt wnrden, die sieh einer restlosen Lösung dieses viclbelinndelteii 1’iohlem.s eidgegeiistellcn. In den l'olgenden Ausführungen wird die von der Zionistisehen Organisation in (dieser Trage eingenommene Stellung gekennzeichnet und ein Weg zu einer Lösung gesucht. Die zionistische Organisation hat •durch die von ihr gegründeten (icscllschnften und durch ihre Vertretung in Palästina der Ar beit er I r age gegenüber folgende Stellung eingenommen: 1. Sie bat durch Bau von Arbeiterwohnungen in den Kolonien dem Wolintingsmangel olmilhclleii begoanen; hierbei hat sich gezeigt, dali mir der Bau von Einfaniilienhiiiisern zweckmäßig ist, nicht aber der Bau von großen Häusern ’ für unverheiratete Arbeiter, weil ן die Arbeiter selbst für Ordnung, Sauberkeit und Schonung des Inventars nicht sorgen und geeignete Personen, speziell iTaueii, zur Verwaltung und Instandhaltung der Häuser schwer oder garnieht zu finden sind. 2. Sie hat durch Förderung der von den Arbeitern organisierten Arbeiterküelie״ den Arbeitern ein besseres und billigeres Essen zu beschaffen versucht. Die erzielten Resultate waren aber nur teilweise befriedigend, weil es den Arbeitern vielfach an der organisatorischen und ökonomischen Fähigkeit zur sparsamen Verwaltung fehlt und tüchtige Köchinnen eine große Seltenheit sind. Viele Arbeiterküchen sind auch daran zu Grunde gegangen, daß sie in zu weitherziger Weise arbeitslosen Arbeitern Essen auf Kredit gaben, und durch Niehlein־ gang dieser Außenstände zahlungsunfähig wurden. Eine mehrjährige Erfahrung zeigt, daß die Küchen sicli nur da halten können, a) wo ein tüchtiges und seiner Arbeit ergebenes weibliches Küehcnpersoiml vorhanden ist; b) wo das Prinzip der Barzahlung in voller Strenge durchgeführt ist; c) wo ein in der Kolonie seßhaftes (nicht von einer Kolonie zur anderen ziehendes) Arbcitcrclcmcnt vorhanden ist. Wo dies nicht der Fall ist, fehlt cs den Verwaltern an Ortskenntnis und dem Gefühl der ■Verantwortung. 3. Die zionistische Organisation hal alle auf Verbossciung des gesundheitlichen und geistigen Leben;, der Arbeiter liinzicleiideu Bestrebungen der Arbeiter gefördert, z. B. durch Subventionierung von Krankenkassen, Anerkennung und Fühlungnahme mit den Arbciterorgaiiisatioiieii usw. 4. Sic hat auf ihren landwirtschaftlichen Beiriuieu an dem Grundsätze feslgdialteii, alle Arbeiten, für wclc.ie jüdische Arbeiter zu finden sind, durch diese ver- I richten zu lassen und den Arbeitern als Lohn das- ן j eilige Minimum zu gewähren, das notw e 11 d i g ist, um sic a 1׳ b e i t s f ii big zu c 111 ׳ a 1 - + c 11 1111 d geistig ui e h t v e r k ü 111 m e r 11 zu lassc 11. 111 Zahlen atisgcdiückl, heißt dies, daß der Durchselinitlsarheiter, der. unverheiratet ist, c'iwa 50 iYs, monatlich erhält. Die Zahl der Arbeiter, die in <1011 von der zionistischen Organisation und ihren Gesellschäften gegründeten Betrieben beschäftigt waren, bctrug in den letzten Jahren durchschnittlich 200. 3׳. Sie 11,1t auch alitiere Gesellschaften und Privatpersonen, die mit ihr in Fühlung stehen, zur Be- Schädigung von jüdischen Arbeitern in möglichst großer Zahl aiiznrtgen gesucht. Sic hat hierbei insbesondere i!1 den von PflanzmigsgcsclIschal'U'ii eingerichteten Hetrieben Erfolg gehabt; ,allein in diesen Betrieben waren in den letzten Jahren durchschnittlich 300 Arbeiter tiitig. Hat die zionistische Organisation also hierdurch den Arbeitern gegenüber alles, was in ihren Kräften stund, getan, um ihre Lage zu verbessern, ihnen das Verbleiben im Lande möglich zu machen und neue Einwanderer heranziizirhcii, so hat sic doch scharf d i e j e 11 i g e 11 M a ß 11 a 11 m e n u 11 d l:1> 1־ d e 111 ׳ n g e 11 d c r A r b e i l c r z 11 r ii c k g c w i c s c!1, weiche g c - eignet s i 11 d , die P r i v a t i 11 i t i a t i v 0 i 11 P a - lästina zu erdrosseln. Die landwirtschaftliche Kolonisation kann nur daun über den jetzigen kleinen Rahmen hinausvvaeliscn und größere Dimensionen annehmen, wenn das Privatkapital sich ihr zuwendet. Das wird aber nur dann geschehen, wenn der Kapitalist weiß, a) daß er seines Eigentums sicher ist und seinen Betrieb nach seinem Willen leiten kann; b) daß das Kapital sielt verzinst. Diese beiden Voraussetzungen werden von den Arbeitern mißachtet, wenn sic durch Streiks und Boykott.« den Arbeitgeber vor plötzlichen Ruin stellen, oder wenn sie durch die Forderung der ״awoda Ichor,!“ von dem Arbeitsgeber so hohe Aufwendungen für Uuterkunftsräume und Arbeitslöhne verlangen, daß ihm kein Gewinn mehr bleibt. Das Interesse des Privaikapitals ist ebenso wichtig wie die Interessen der Arbeiter, denn die jüdische Kolonisation verlangt Arbeit und ״Der Zionismus erstrebt für dos jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina.“ ßaselcr Programm. K a p i t a 1. Es ist nötig, den Arbeitern die Existenz, in Palästina zu ermöglichen, aber es ist ebenso notwendig, Kapital ־ Investitionen nicht abzuschrcckcn. Solange der jüdische Arbeiter zur Bestreitung seims Evisti'iiziiiininiums einen höheren Lohn beanspru- Chen muß als der nichtjüdische Arbeiter, solange also der jüdische Arbeiter nicht mit rein wirtschaftlichen Waffen wie in Europa kiimpfen kann, solange wird cs immer von dem nationalen Empfinden des Arbeitgebers abhängen, inwieweit er jüdische Arbeiter beschäftigt. Es ist falsch, die Arbeitgeber in Bausch und Bogen anziiklagen, dali sie jedes nationalen Empfindens har sind. Bei vielen von ihnen bestellt der ehrliche Wille, jüdische Arbeiter zu beschäftigen, aber die notwendige Rücksicht״;dune auf die Ausgaben macht cs ihnen nicht oder nur zum Teile möglich. Unter diesen Umständen ist eine reinliche Lösung der Frage heute nicht möglich. Die zionistische Organisation kann weder die Arbeiter noch die Interessen der Arbeitgeber preisgeben; sic ist gezwungen, die ״mittlere Linie“ cinzuschlngen und zwischen den Interessen der Arbeiter und Arbeitgeber einen Ausgleich zu schaffen, der zwar beide Teile nicht voll befriedigt, aber doch einen modtis vivendi ermöglicht. Wenn hierdurch die Arbeiterfrage in Palästina gcwiß ihre Stacheln hat, so ist es doch weit übertrieben, hierin einen Beweis für die Unmöglichkeit der jüdischen landwirtschaftlichen Kolonisation überhaupt zu sehen. 111 Wirklichkeit besteht die Schwierigkeit nur solange, als die Kolonisation einen kleinen Umfang hat; sic ist die Schwierigkeit der E n t w i c k 11111 gs - oder U e b e r g a 11 g s z e i t und wind höchstwahrscheinlich in der Zukunft au Schärfe verlieren. Wenn nach dem Kriege und nach Wiederkehr ruhiger und gesicherter Verhältnisse von Juden und Nichtjuden neue große Baimipfl.ui/ungcn angelegt und unter dem Schutze eines neuen Zolltarifs neue Industrien ins Leben gerufen werden, so wird dies in dem Lande, das ohnehin wällrend des Krieges viele Menschen cingebüßt hat, einen Arbeitciiiinngcl und eine allgemeine Steigerung der Arbeitslöhne zur Folge haben. Dadurch wird der Lohn des arabischen Arbeiters bis zur Höhe des jetzt dem jüdischen Arbeiter gezahlten Arbeitslohnes (oder noch darüber hinaus) steigen. Der jüdische Arbeiter wird also nur den allgemein üblichen Lohn empfangen, aber dieser Lohn wird ihm bereits jene Lebenshaltung ermöglichen, die er heute als das Miniimnu betrachtet. Man könnte cinwcmlen, daß diese zukünftige Steigerinig der Arbeitslöhne die Anlage von Bauinpflanziiiigen, die ja bisher die hauptsächlichste Arbcitsgelegcnlu it für jüdische und arabische Lohnarbeiter darboteu, unrentabel machen und unterbinden würde. Dem ist aber nicht so. In den Kosten, welche die Anlage und Pflege einer Bniimpflauzung erfordert, stecken viel mehr Koslcii für Bodenpreis, Staatssteuern, Qcmeindcabgaben, Bewachung, Gespannarbeit, Materialbcschafftmg und iMaterialabiiiiiziiiig (z. B. 1 Icizmatcrial und Maschiiienabmilzuiig׳ bei allen be,wässerten Pflanzungen) als für iiieiiscliliclie Arbeit. In nmden Ziffern kann mau sagt״, daß von je 101) Francs Kosten tirr Anlage und Pilege einer Pflanzung mir 25 Francs für menschliehe Arbeit ausgegebcii werden. Wenn also der Arbeitslolin von dem jetzt dem arabischen Arbeiter gczahlten I hirchsclinillslohn (ca. 35 Francs monatlich) bis zur 1 löhe des dem jüdischen Arbeiter gezahlten Durchsäiiiiüslohnes (ca. 50 Francs monatlich), ü. 11. lim ctAva ■10״. steigt, so würde dies die gesamten Kosten für Anlage und Pflege einer Pflanzung nur um 100/0 erhöhen. Dm dies durch einige Zahlen zu erläutern, betragen jetzt pro Dunam in Francs: Olt Kosten;Die fähillch. derAnhiRe! Kosten der bl» zur 1'flCRC nach Frucht-! der Fruclil• tfBQUiK : tr»R11ng Olcßrutlo- Hin• nahmen Die Netto-Elnnabmcn 1.! •0 ח/,de» ■" 1 Anläße■ Finne* : Kapital• bei bewässert. Pflanzungen . 1 1200! 100. , 220 120 10% bei trockenen Pflnnui ngen. 200 . 10 1 30 20 1 10" 0 So würden sie in Zukunft nach 40"'. irer Lohneiisdhung be* tragen: bei bewässert. Pflanzungen . i i \m i H0 I! 220 1 UÖ 1 ‘ , 8,88% bei trockenen Pflanzungen. 220 j n! 30 i I 10 i «,64% Es ergibt sich also durch die Lohnstcigcrung zwar ein Rückgang in der Verzinsung des Anlagekapitals von 10sw auf 8,33 bezw. 8,640/0, aber dieser Rückgang macht immerhin die Pflanzungen noch keineswegs unrentabel. » Wenn hiernach die Aussicht bestellt, daß in der Zukunft mit der Ausdehnung der Pflanzungen und der Industriellen Tätigkeit in Palästina die Arbeiterfrage von seihst ihre Lösung findet, so liegt uns in der Gegenwart um so mehr die Aufgabe ob, Arbeitgeber und Arbeiter ohne unerträgliche Schädigung der Intrressen des einen oder des anderen iilver die sc 11 vv i e ׳ rige IJ e b e rg a 11 g s z e i t 11 i 11 w c g zu br in g c 11. ' Wir sehen hierzu außer den bisher schon angewandten, oben erwähnten Mitteln noch folgende Wege: 1, Der Arbeiter soll sich in den Jahren, die er als Lohnarbeiter tätig ist, mit dem geringsten Lohn begnügen, der ihm noch ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht; er soll diese Jahre als Jahre notwendiger Entbehrungen betrachten. Aber dafür soll ihm nach 5 bis 10 Jahren angestrengter Arbeit auch ein sicherer Hafen und ein Heim winken. Zwar sind bisher schon von der J. G. A., dem Jüdischen Nationnlfoud, ilcii Chowcwc Zion, dem Verein Esra Lohnarbeiter angesiedelt worden, aber dies geschah nur von Fall zu I all, in ungenügender Zahl, ohne festes Anrecht und ohne bestimmende Mitwirkung der Arbeiter seihst und ohne Normativbestiinmungen. ln Zukunft uiiiOtc der Jüdische Nationalfond (am besten zusammen mit allen anderen Kolonisntionsgesellschaftcn) sich bindend vorpflichten, währen׳! einer gewissen Reihe von Jahren alljährlich einer bestimmten Zahl von Arbeitern, die mindestens 5 Jahre in Palästina als Landarbeiter tätig gewesen sind, einen festen Betrag als Prämie zu geben. Diese Prämie, die nicht ein Darlehen, sondern eine unentgeltliche Zuwendung ist, soll zusammen mit einem von einer Agrarbank zu gehenden Kredit dem Arbeiter die Ansicdliing als Häusler (Haus und 5 Dunam Boden) oder, wenn er einige tausend Francs eigenes Kapital besitz!, die Ansicdliing als Klcinsicdlcr (Haus und 10 bis 20 Dunam Boden, zur Hälfte bewässert) ermöglichen. Die Prämie müßte etwa 3000 Francs betragen. Die zu prämiierenden Arbeiter werden von einer aus Arbeitgeberu und Arbeitern bestehenden Kommission unter Vorsitz eines Vertreters des NationaUo'ids gewählt. Die* Arbeiterorganisationen und die Arbeitgeber haben das Recht, dieser Kommission Vorschlagslisten cinzureichen. Wenn der Nationali'oml vorläufig für 10 Jahre sich * zur jährlichen Prämiierung von HX) Arbeitern mit je; 3000 Francs verpflichtet, und wenn gleichzeitig eine j Agrarbank einen Kredit von 3000 Francs fiir Boden, f Gebäude und Pflanzungen bercitstellt, so würde dies den Arbeitern das ücfiild geben, daß ihre Zukunft; mehr oder weniger gesichert ist und daß die Jahre ׳ der Entbehrungen nicht unhclohnt bleiben. Welch einen großen Einfluß das auf ihre Stimmung und Arbcitsfrendigkeit hätte, braucht nicht weiter ausgeführt zu , werden. 2. Neben dieser Prämiierung, die allen Landarbeitern von durchschnittlicher Bewährung offen stellt, soll die Gewährung von A ״ s i c d 1 u 11 g sb c i 11 i I f c n einhergehen. Die Aiisiediiiiigsbciliilfcn sollen jährlich mir an etwa 20 als besonders tüchtig bewährte . und mit ebensolchen Frauen verheiratete Arbeiter gc- ׳ gehen werden und sollen diese in den Stand setzen, ' eine gemischte Wirtschaft (Pflanzungen, Getreide, Milch- Wirtschaft) auf etwa 100 Dunam zu führen. Die Ansiedlmigsheihilfe soll etwa 10 000 Francs betragen; sie soll als Darlehen gegeben werden, aber nur mit t bis 20',״ verzinslich und erst 10 Jahre nacli Erhalt in 30 Jahresraten rückzahlbar sein. Der Zweck der Ansicdlungshcihilfc Ist nicht nur, besonders tüchtige Arbeitcr-HIiepaare besonders zu belohnen mul c|,!durch Fleiß und Tüchtigkeit zu wecken, sondern auch den für die Kolonisation so wünschenswerten Typus d*es Bauern, d. 11. des Getreide- und Milch-Produzenten zu vermehren. 3. Auf alle privaten Pflanziingsgesellscliaften, die in Palästina trockene Pflanzungen aiiiegen, muß eingcwiikt werden, daß sic auf je HK) Dunam bepflanzten Hoden hei erreichter Fnichttragung einem ihrer Arheiler 5 Dunam Boden, darunter 3 Dumm bepflanzt, «Is Extra loh 11 übergehen. Da dieser Extralolui nur einen Wert von 700 ITancs repräsentiert, so wird dadurch jeder Dunam der angelegten Pflanzung nur tun 7 Francs, d. 11. 0/»״׳|3 וחוו der gesamten Anlagckostcn verteuert - eine vergleichsweise geringe Erhöhung, die durch größeren Eifer der Arbeiter und' erhöhtes Interesse an der Entwicklung der Pflanzung sicherlich wcttgemacht wird. Pflnnzungsgcscllscliaftcii, die sich zu «lern vorstchenden Extralohn bindend verpflichten, sollen auf ihr Ersuchen vom Jüdischen Nationalfoml jeden anzusiedelndcn Arbeiter schon vor Anlage der Pflanzung im Wege des Darichns oder der Erbacht ein Arbeiterhaus erhalten, so daß sie die Kosten für die Errichtung von Arbeiterwohnungen ganz oder größtenteils ersparen. 4. Der Arbeiter, der sich als Häusler, Kleinsicdlei oder Bauer ansicdclt, kann nur dann auf Erfolg rechnen, wenn er eine in Haus- und Flof-Wirtscliaft tüchtige Frau findet. Solche Mädchen sind bisher in Palästina

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