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Jüdische Rundschau · 1917-12-07 · Heft 49 (7.12.1917) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 49 (7.12.1917)
Date
1917-12-07
Page
– (sequence 5)
Language
German
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I I Nr. 49 f U EDlSC H E RUN DSC MAU Seit• 397 1 ► 1 I } f 1 i % ♦ P i » 1•; e i ־ ן : rli rje u- IC 1« en l. es 1 », >g ץ! ־jfz I Zu den judenfeindltclien Exzessen in Rußland Das Zentralkomitee der Zionist i's c 11 c 11 Organisation in Rußland wandte sich am 5. Okto• ln:r (n. St.) an den Minister des Inneren, an den Kriegsiuiiiister und an das ExekutivKomitcc des Rates der Arbeiter- und Soidatcndcputierlen mit einem otfi- /.teilen Seit reiben, in dem die Aufmerksamkeit der Regiertingsorgäiic auf die Gefahren des Uiusicligreifens der PogromlHMVcguiig gelenkt wird. Aid Grumt׳ eines;mtUentiseheii Berichts des Vertreters der judisehen Hilfsorganisation in Tainbow, der dem Seiireibcu lieißelcgt war, zeigte das Zionistische Zentralkomitee, dal! auch die lokalen Kriegsbehörden an der Pogrom- Itct/e beteiligt waren. ״Als Bürger des rcpublikniiisehen Rußlands und Vertreter der einflußreichsten jüdischen politischen Partei", so schlief!! das Schrei• Gen, ״betrachten wir es als unsere Pflicht, den Bür!: erminister darauf aufmerksam zu machen, dal! die kmitre-revülutioniiren Manifestationen des aktiven Autiscmi• lisimis die Tendenz aufweisen, eine allrußlamlisehe Ausbreitnug an/unelinien und den Wohlstand der jüdischen Bevölkerung zu gefährden. Zwecks Verhinderung der Pogrome müßten unverzüglich allgemeine Maßregeln ergriffen werden." Gas Zentralkomitee der Zionistischen Organisation erhielt darauf eine offizielle Antwort des politischen Departements des Kricgs 111 i n i s t e ri ti 111 s, daß seitens des Ministeriums sofort die nötigen Schritte unternommen worden seien, lieber die Vorgänge in Tamliow sei die Negierung in formiert worden und halte alles getan, um sofort die Gefahr zu unterdrücken. Am 12. Oktober fand unter dem Vorsitz, des Minislers K o n o vv a 1 o vv eine besondere S i t z. 1111 g 11 e r Provisorischen Regierung über die zu ergreifenden Maßregeln statt, um das Anwachsen der Anarchie und der antisemitischen Ausschreitungen zu umerltimlen. IZinc Reihe Verordnungen wurde telegraphisch den lokalen Behörden übermittelt. Dem Mitte Oktober in Moskau tagenden Konzil der rechtgläubigen Kirche überreichte das P e t c r s b 11 rg e r Rah bin at ein Memorandum über die Schandtaten, die manche russischen Truppen in den Synagogen in« Kampfgebiet verübt haben. Der Vorsitzende des Konzils, Metropolit Tycito<1, wandte sich auf Beschluß desKonzils anKcrcnski mit einem Schreiben, in dem er die Entrüstung des Konzils über diese Ereignisse zum Ausdruck bringt und die Regierung ersucht, dafür Sorge zu tragen, daß solche schändlichen laten nicht mehr wiederholt werden könnten. Gleich• zeitig beauftragte auch das Konzil die Geistlichen im l eide und in der Heimat, in ihren Predigten die Oe• »״rinde über die Sündhaftigkeit dieses Treiben*׳nufzuklären. Das Zcutralbüro der professionellen Vtr• 1' ä 11 d e in Moskau forderte alle Mitglieder der professionellen Vereine auf, überall den Kampt gegen den Antisemitismus und die Pogromagitatioii niifzuneb• men, der gleichzeitig einen Kampf für die Sicherung der I rnuigensehafttii der Revolution hedeule. 111 Gharkow wo Mitte Oktober sich eine neue Pogromagit,ilion bemerkbar niachle, wandte sieh die Stadtverwaltung, der Rat der A.- und S.-Dcputicrtcu, das Wolilfalirls• Komitee und der Kriegsrat mit einer Proklamation an die Bevölkerung, die Ruhe in der Stadt zu wahren. In Odessa organisierte der Rat der A.- und S.-Dcpu• tierleu eine bewaffnete ״rote Garde“, bestellend aus Mitgliedern der sozialistischen Parteien zum Schutz, der Bevölkerung gegen etwaige Ausschreitungen des ״Schwarzen I luiuktis“. In Petersburg machte bei einer Sitzung der Soldnti’iisektion des Rates der A.* und S.-Depu!iertcu der jüdische Kapitän der englischen Armee Trum• pcldor die Erklärung, daß die jüdischen Soldaten idiutzorganisation zwecks Verteidigung der jüdischen der Petersburger Garnison beschlossen haben, eine Selbst- Bevölkerung zu bilden. Die Organisation — erklärte Trumpeldor — verfolge keine anderen politischen Ziele. Die Erklärung wurde mit Beifall aufgenommen. Konferenz der jüdischen Kolonisten in Ru&lsnd ln der Kolonie Neu-Poltawka ((')oliv, Cherson) 1.1:0• vom H. Bis JO. Oktober eine Konferenz der Jdisiheu landwirtschaftlichen Kolonien in Siidnißlaud miler Helciligmij•, w«*11 71 Delegierten, Den Vorsitz führte Aju'iimmi li riii! in, Leiter der landwirtschaftlichen Airti'ilimg der lea, Der erste Tag der Konferenz war der Behamlitm;׳ der Agrarfrage in Rußland im Zusammenhänge mit den Inte ressen des jüdischen Dorfes gewidmet. Die Kon« fnviiz lallte eine Resolution, die die Sozialisierung ries Erdbcsit/.es jm Geiste der Sozial-Revolutionären billigt und die Berücksichtigung de!' Interessen der jüdischen Kolonisten verlangt. Unter anderem forcierte die Konfcreiiz von der Regierung, bei der Verwirklichung der Agrarreformen den Zusammenhang 'der beieinander liegenden Geißele zu wahren, damit die jüdischen Kolonisten in Rußland eine einheitliche Gemeinschaft bilden. Nach Behandlung einer Reihe wirtschaftlicher Fach■ fragen des jüdischen Kolonistenlcbcns, der inneren Verwaltung und der agronomischen Ausbildung, kam auch die ScJuilfrage zur Sprache, bei der sieh eine Spaltung bemerkbar machte, Die Kolonisten, die die Mehrheit der Delegierten ausmachtcu, verlangten Hvbriisäi als I hiterrielitsspraelie, religiöse Erziehung und Elcrncntarunterridit im Talmud. Die Minderheit . Lehrer, Agronomen, Verwalter - verlangte JUti-wh als Unterrielitssprache und die Ausschaltung der religiösen Lehrgegenstände aus dem obligatorischen Schulprogramm, Unter anderem wurde auch im Prinzip beschlossen, daß der Unterricht in den Schulen unentgeltlich erfolge. Judcnliclzcu in Budapest •Die Üudapester ״Allgemeine Jüdische Z e i - tu 11g“ vom M. November schreibt: ״Das Kesseltreiben gegen die iTüchtlingc in Burla-!lest hat nach einer kurzen Pause wieder begonnen. Wie vor einigen Wochen wurde hier auch gestern eine S t r n ß e 11 j a g d auf galizisehe . Flüchtlinge veranstaltet und zwar mit Hilfe der M i I i t ii r p o I i z.e i! Einige Dutzende von ElüchUiugeii -- darunter auch solche unter IS und über 50 Jahren -• die gerade die Straße passierten, wurden ciugefaugen und in Reih und Glied wie eine Marsehkompagule von Verbrechern zur Polizei Pi «rj«, /> ן.« «« § Ein harter, schwerer Winter steht vor der Tür Not und Elend verschärfen sich in der rauhen Jahreszeit! Mangelhaft Bekleidete empfinden die Winterkiiltc pelnvoüer. Kranke und schlecht Ernährte leiden in schlecht geheizten Zimmern um so schwerer. Hilfe tut dringend not! Unsere Schutzbefohlenen sind die Ärmsten der Armen, die vielfach unter der Last des Kriege« seufzen. Es sind meist alte, kranke und arbeitsunfähige Eltern und deren unmündige Kinder! Wir dürfen sie ihrem Elend nicht überlassen. Unsere Hilfsbereitschaft darf nicht erlahmen! Darum spendet für unser Hilf *werkt Alle Gaben sind willkommen. Regelmäßige monatliche Beiträge geben uns die Möglichkeit, wahre Hilfe zu leisten. Auch die kleinsten Beiträge sind will• kommen. Wenn noch brauchbare Kleidungsstücke und Schuhe, namentlich für Kinder, vorhanden sind, gebt sie unsl Chanukka steht vor der Türi Godenkot der Armen! Hilfskomitee der Zionistischen Verelni״«s» für Deutschland i. A.s Hulda Zlocisti. Bankkonto! Nntionnlbank für Deutschland, Depositenkasse Berlin, Kurfürstendnmm. Postscheckkonto: Berlin 8091, Konto der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, ^a■^<a^■וו^וו^■^ו^<^יuוווו■ווו hk'h 14.111. gebracht. Auf dem Wege wurden sic vom Pöbel unter Holm- und Spottzurufeu begleitet. Beim polizeilichen Verhör wurde einem galizisehcn Juden, der erst vor wenigen Stunden migekommen war, in schroffer Weise erklärt, eite ״Polnischen“ mögen cs unterlassen, nach Budapest zu kommen, worauf der ilctreffende erwiderte, die ungarischen Behörden mögen die ״l'rcimiHichkcit“ und den Mut haben, dies vor alter Welt öffentlich bekannt zu machen und nicht die galizisehcn Juden auf der Straße wie Hunde cinzufaugen. Ein anderer gab ebenfalls in scharfen Worten seiner Entrüstung über die unmenschliche Behandlung■ der Flüchtlinge Ausdruck, indem er die FliichUingshetzc einen Skandal nannte, wie er nur ins zaristischen Rußland Vorkommen konnte 1 Er wurde in« Seliubliatis gebracht! Die Jagd auf die Flüchtlinge wurde heute schon in den ersten Morgenstunden fortgesetzt, als sich die Flüchtlinge zum Beten in die Synagogen begaheu, von wo sie samt ihren Gebetmänteln und Tephilünbeutehi von Polizisten ״ahgchoU" und zur Polizei gebracht wurden, Audi in den Wohnungen der Flüchllinge wurden heute früh ״Raz/iie»״ »hßclmltcu. Dabei wurden die Wolimmgni von den Detektiv« mul Mllltlirp״lizi81cn einfaeh gedünnt. Um den miglückiiclicn, völlig tinsclmldig verfolgten Flüchtlinge!»* eine Rettung durch die Flucht unmöglich zu machen, wurden ganze Gassen durch hosniakische Militärpatrouillen nbgesperrt und 80 konnte die Jagd — illmlieh wie die berüchtigten ״üb!a• was“ in Rußland — ruhig und sicher von sinken gehen. So werden die jüdischen Flüchtlinge aus Galizien, die unglücklichsten Opfer des Krieges, die alles für das Vaterland opferten in Budapest behandelt. . . Hat sich wirklich ein Stück des alten russischen Zarismus nach Budapest verpflanzt'(1“ ״Freunde Ccnfsmlns“ Zur Eiintietg. a. d. kl. Alfred Benjamin Tr letsch Berlin: Mk. 5,— : C. Eeinbcrg, Wolf Lcvit; Mk. 3.— : Vallv Krakauer. Breslau: Mk, 5.— : Dr. Fritz Sternherg! Günzenhausen: Alk, 4.--: Ruth Wolff. Hamburg: Mk. 5.— : Ernst Benj. Pardo, Lübeck: Mk, 20.— : Ed. Joel. Mannheim: Mk. 3.—; Frau Lueic S. Pi pli״: Mk. 5.--־. Betty Demant Aus dem Felde: Mk. 50.— : Dr. Hans Mühsam: Mk. 12.— : N. N.; Mk. 1(».—: Stabsarzt Dr. Elias Auerbac'11, Ft. Dr. Auerbach. Mitteilungen des K. J. V. Brüssel: Chanukkafeier 15. und lö. Dezember. ׳Meldung bei Bbr. «noch, Run de la loi 8» Zimmer 55. t Charlevilie: 6. Januar 1918 Rue de petit bois 19, Dntcroffi/icrsliciin. Gent: 25. Dezember bei Dr. Jutkowski, Meerschstr. 119. Kowcl: Anmeldung zur Zu• sammenkunft am Chanukka erbittet umgehend Fritz Berndt durch Vermittlung Ues Präs. Maubeuge: San.-VizcfcUlvv. Adolf Straus* ist Rue de la Croix 24' oder gegenüber in der Lcietitkiankcuabtlg, jederzeit er• rcichlKir (Tel. 151). Piusk: Chanukka-Zusammenkunft am läge des F'eldgottcsdieiistcs. 'Rar.niczc: Dr, (ioidberg ist nicht mehr dort. Sofia: Untcroff/. Walter Braun, Splendid P;1 last Hotel (nicht Splendid Hotel) erbittet neu Besuch von limulcsbriidcm. Wilna: 15. Dezember abends 8 Uhr Hotel Imperial (Große Straße gegenüber dein Stadtthealer), siehe auch die ״Zeitung 11 er X. Armee“ mul die ״Wilnacr Zeitung‘1. Adressen der Verbindungen: K. J. V.-Berlin: Kneipe N. W. 21, Turmstr. 8. Ruder verein Jiidi* scher Studenten im K. J. V.: Lt. d. R. Lie• man״,• Seliöneberg, Aselialfenburgcrstr. 10. Breslau: Kneipe Karlslr. •II. Frankfurt a, IW: Waldemar Steinhardt. Niederrad, Kciuibalmstr. 20 bei Bickorn. Heidelberg: Adolf Lissauer, Kliugcntrieh 20. Kö* nigsberß 1. Pr.: Kneipe Kt. Dom platz. 15 e. Alle Gesinnungsgenossen, besonders tl.-C.er■ tind Blau-Weiße, sind zu allen Veranstaltungen von K, J. V.crn im Felde her/lielist eiugelaileii und erhallen jede diesbezügliche Auskunft vom Präsidium des K. J.V., Berlin W 15, Sächsische St r. 8. Nachrichten Berlin. Am Sonntag, dem 1(1. Dez., abends 7ס/י Uhr, veranstaltet der Jüdische Jugcndhmid ״Makkabi“, in den Praehtsäleu des Westens seine diesjährige Makkabä er- und Stiftungsfeier. Das Programm setzt sich folgendermaßen zusammen: Rezitationen von Frau Herta Fehlen vom Deutschen Theater, Gesangsolo vön Herrn Leo Gollaniu, Cello von Herrn R. F. Mendelssohn und Klavier von Herrn Karol Schröter. Außerdem stellen Mitglieder des Bundes Marmorgruppeis denen jüdische Sujets zu Grunde liefen. Billets zu 3, 2 und 1 Mark sind zu haben: 8—9 Uhr 1111 Vcrcinslokal, Heiligegeiststr. 5211; bei P. Judey, Chartottenburg, Goethcstr, 87; bei A. Kaphan, Barnim• Straße 38 und an der Abendkasse. Berlin■ Der Vorsitzende der Repräscutanten-Ver- Sammlung der Jüdischen Gemeinde, Prof. Dr. S.!»lasch ke ist im Alter von <>(» Jahren gestorben. IMaschkc war bekanntlich Mitglied des ״Antiziuuistiselten Komitees“, Berlin. Im Jüdischen Kinderhort, Augtistslr. M—17, finden während der Cliamikkawoche drei Spiehiacluuittage statt, und zwar am Montag, d. 10., am Donners• tag, d. 13. Und am Sonntag, d, JO. Dezember um •I Uhr. Leipzig• Der Zionistische Jiigcndbiind verspricht in diesem Winter eine rege 3 ätigkeit zu entfallen. Oer neugewählte Vorstand, insbesondere der Vorsitzende Herr Leo Kaufmann, hat ein wirksames Pro• gramm entwickelt. Das bezeugt die sehr rege Betcili* gütig, die die ersten Veranstaltungen aufwiesen. In ihrem Mittelpunkte stand der öffentliche, von fast 100 Personen besuchte Vortrag, den Herr Prof. Dr. Heinrich l.oewc am 20. November im Blauen Saale des Kristallpalastes anläßlich des 1 (!()jährigen Geburtstages von Heinrich Graelz gehalten hat. Herr Prof, Loewe legte die Unterschiede zwischen jüdischer und allgemeiner Geschichte einerseits mul der Graetzsclieii und anderer jüdischer Geschichtsschreibung andererseits dar. Ferner newies I lerr Prof, l.oewc, daß Gractz als d e r n.itionale Historiker betrachtet werden kann. Demi Gractz war n'clit nur kritischer, sondern zttglcich auch aufbaucmlcr Geschichtsschreiber jm Gegensatz zu anderen jüdischen GescI1id1tsschreihern׳ die zwar kritisch, aber letzten Endes doch nur zerstörend die jüdische Geschichte behandelt haben. Die Ausführungen von Prof. Loewe fanden lebhaften Beifall. — Der Bund richtete auch jm Rahmen seines Vereins üescliichlskurse ein, die Immer mehr Mitglieder anzichen. J. II. Breslau. Sonntag, den 28. Oktober, hielt I lerr Isaak Kornfeld im hiesigen jüdischen Arbdterheim vor etwa 100 Mitgliedern und Gästen, einen Vortrag über das Thema; ״Der jüdische Arbeiter und Palästina“. Herr Kornfeld schilderte die unnormale Lage des jüdRehen Arbeiters. Er führte aus, daß ein exterritoriales Volk kein gesundes Proletariat Italien könne und nur «lic Konzentrierung des Volke« in einem geschlossenen < lemei 11 wesen ein solches schaffen würde, Am Schlüsse forderte Herr Kornfehl die jüdischen Arbeiter auf, siel» an die jüdische sozialdemokratische Arbeiterpartei ״Poale-Zion“ aiizuschlielh'ii. Nach dem Vorträge, der großen Beifall hervorrief, entwickelte sich eine Ausspräche, an der die Herren Dr. Taubenhaus, Par* zciiczcnski und Bloch teilnahinen, Letzterem, der als Opponent auftrat, antwortete der Referent wirksam. . Frankfurt a. M. In einer sehr stark besuchten öffentlichen Versammlung im großen Saal der Frankfurt-Loge sprach Samstag, den 1. Dezember, Herr Major u, D. Franz Carl End res in der Ortsgruppe über das Thema ״D er Z i o!1 i s tu ti s i 111 R a hm eit des W e 11 k r 1 e g e s“, Die Versammlung wurde durch Herrn Bankier Wolff aus Frankfurt eröffnet, der in seiner Einfülirungsreclc darauf hinwies, daß 'der /iouismus im Laufe des Krieges zu einem nirichtpoiitischcii Laktor der gesamten Politik geworden ist und heute niclu׳ denn je an die Erfüllung seines Programme■ glauben kann, in meisterhafter, wohlabgewogener Rede zcich- ״etc dann der Referent des Abends den Werdegang des Zionismus und die Notwendigkeit dieser Bewcnunrr für die gesamten Interessen der Juden. Die Sehnsucht nach ז י 1־ i i

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