Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 39 (28.9.1917)
- Date
- 1917-09-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2652026-2652064--11293-2668601- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Odesa 1× ep/1000834
OCR text
Seite 322 JU EDI SC HE RUNDSCHAU Nr. 39 Schutz der natioiial-t' ult mellen Eigenart der polnischen Juden mul ihre Aiierkeniumg als Nationalität innerhalb des polnischen Reiches ein. Da der Aufsatz kurz vor Redaktü>1r:sehl11ß erschienen ist, ist es uns leider nicht mehr niiiglicli, in dieser Nummer auf die beachtenswerten Ausführungen (»olheins näher einzugelu'ii. Vor den jüdischen Gcmcindewahlen in Polen Aul die scharfen Proteste bin, die sich besonders von national-jüdischer Seite in Polen gegen die nmleinokratisehen Bestimmungen des Wahlrechts zu den Jiidisehen Gemeinden crfiohcn hatten und einen allgemeinen Boykott der Wahlen hefiirditen ließen, hat die Zivil- Verwaltung׳ nachträglich eine Walilbcstinimung erlassen, nach der jeder im stimmberechtigten Alter stellende Jude das Wahlrecht erhält, wenn er einen Steuerbeirag in der Mindesthöhe von I Mark entrichtet hat. Dabei wird ausdrücklich betont, dnll das Wahlrecht eines Ciemeiudcmitglieds, das sich zur Leistung dieser Minimalsteuer bereit erklärt hat, uieiit angefochteu werden darf. Diese Bestimmung, die geeignet ist, den Kreis der jüdischen Wälder erheblich zu vergröbern, hell in fast allen Schichten der jüdischen Bevölkerung das Inter■ esse au den bevorstehenden Wahlen erwachen. Die Zahl der Wälder in Warschau wird auf Grund dieser Bestimmung vermutlich auf 50000 steigen. Selbst die jüdischen Arbeiterparteien, die gefordert hatten, da» alle Mitglieder der Gemeinde unabhängig von ihrer Steuer■• leistung das Wahlrecht haben sollen, werden infolge der ncngeschaffenen Lage an den Wahlen teilnehmen. Mit der neuen Situation unzufrieden sind hauptsächlich die Assiniilanteii aller Schattierungen. Diese Herren hatten bereits auf Grund der Liste der bisherigen Steuer- Zahler eine Wälderliste vorbereitet und die von ihnen gegründeten Wahlkomitecs aufgehoben, da es für diese keine Vorbcreitungsarbeiten gab. Nunmehr herrscht unter den assimilatorischen Kreisen große Bestürzung. Wenn man es von dieser Seite aus nicht wagt, mit Protesten gegen die neue Bestimmung an die Öffentlichkeit zu treten, so geschieht dies nur, um die deuiokra* tische Maske, die man sich umgetan hat, nicht fallen zu lassen. Um die Wahlen zur Warschauer Genieiiuleverwalttnig wirksam durchzuführcu, werden allenthalben Wald• büros gegründet. Die Zionistische Organi* sntion in!,״len gibt den zionistischen Wäldern Direktiven und Winke, um ein für die zionistische Pni'• tei günstiges Waldresultat ־zu erzielen. Bei dieser (je* legenbeit veröffentlicht das Zionistische Zentralkomitee nochmals einen Auszug aus den Forderungen der polmsehen Zionisten hinsichllich der Jüdischen Gemeinden in Polen. Ein mißlungener Vorstoß der Assiniilanten gegen die jüdischen Wülilennnsscn wird aus Czcnstochau gemeldet. Die dortigen bisherigen Vorstandsmitglieder der Gemeinde hatten sich an die Verwaltung mit der Bitte gewandt, daß Czcnstochau zu den polnischen Groß-Gemeinden gerechnet werden soll mul nach dem Zweikuriensystem wählen dürfe. Auf die Anfrage des Krcischefs, womit der Gemeindcvorstaiul seine Bitte motiviere, erklärte dieser, daß die Juden der Stadt ungebildet seien und es daher, wenn nur eine Kurie bestelle, dazu kommen könnte, daß in die (1cmcimleverwaltung kulturlose Menschen gewählt werden, was nur durch das Zvveikuriensvsteiii zu verhindern sei. Den eifrigen Bemühungen des Gemcimlevordands gelang es schließlich auch durchz.u* setzen, daß der Kreische! die Bitte erfüllte und C/.custochau qls Groll-Gemeinde mit dem Recht, in zwei Kurien zu wählen, unerkannte. Gemiill diesem Wahl- ״Die Hamburger A.-G. ist schon heute davon überzeugt, daß die höchste Schranke, die heute noch die jüdische Jugend in ihren einzelnen Organisationen voneinander trennt, in der scheinbaren Unmöglichkeit bestellt, eine leidenschaftslose, vorurteilsfreie und doch sachlich restlos ergiebige Aussprache herbeizuführen. Sie ist sich dessen bewußt, indem sie den praktischen, s i u 11 e n t ä 11 i g e 11 Beweis des (1 e gen teils leistet, einen gewaltigen Schritt vorwärts getan zu haben, der das innerjüdische Problem mit einem Schlage in ganz, anderem Lichte erscheinen bißt.״ Herr Colin stellt sicfi nun unter der A.-G. — trotz des eiten Gesagten ■ etwas vor, was Acimliehkeit hat mit ״Rcligionsdispututiniicn und ähnlichen geistigen Mundvern“. Dabei liegt der Unterschied klar auf der lluml. Niemand innerhalb der A.-G. will den andern ״be* kehren1', es wird nicht angegriffen mul es braucht deshalb nichts verteidigt zu werden. Von vornherein überzeugt, in jedem andern A.־G.־Mitglie1l einen repräsentativen Vertreter einer ganz bestimmten Auffassung zu finden, wird jeder Einzelne nur von dem eine 11 Willen beherrscht: seine Auffassung mit allem Nachdruck, aber auch mit allem V c r a n t w o r 11111 g s ■ ge fühl zu vertreten und daun zusammen mit den amtcrii, die sicli eben so rückhaltslos äußern, festz.11• stellen, welche gemeinsamen Punkte vorhanden sind und wie sich auf Grund dieses Gemeinsamen im Geiste eine Gemeinschaft der Arbeit ergeben kann. Lieber das voraussichtliche Resultat solcher Ver• gleichsvemichc kam! man natürlich die verschiedensten Ansichten liegen; cs sei Herrn C0I111 unbenommen, hierin so pessimistisch als nur möglich zu sein. Aber das Eine, Entscheidende, wird nicht geleugnet werden kön• neu: selbst wenn die A.-G. auf Grund ihrer Arbeit System hätten kaum 5 ״ü der Czenslocfiatier Steuer- Zahler ebenso viele- Mitglieder in die Gemeindeter• waltung waldeu können, als die übrigen •13 ",׳« zusani* men. Gegen diese Maßnahme, die eine schreiende Ungerechtigkeit gegen die überwiegende Mehrheit rief Czensioehmier jüdischen Bevölkerung dargestelit hätte, protestierten die national gesinnten Elemente, in erster Linie das C/enstoeiiauer Zionistische Komitee. Zusammen mit einem scharten Protest reichten sie dem Kreischet und dem Warschauer Vcrwalunigschcf ein Memorandum ein, in welchem sie austühr• lieb auseiiiaiidersi'tzteii, welche Vergewaltigung die Einfülirung des Zwcikiirieii-Systems bedeute. Es wurde dabei darauf hiiigewicseti, daß die Bittschrift des Czenstochauer GcincimlcvorstaiKlcs nur von zwei Gemeinde- Vorstehern imterz.eieiuiet worden sei. Mit diesem Mc• inorandum hatte sich übrigens auch einer der beiden Umerzciclnu-r der Bittschrift vollkommen einverstanden erklärt. Naeli langen Verhandlungen mit den C/.enstocliauer Gcmcindcführcrn Jiat der Kreischef seine frü- Iiere Verordnung zurückgezogen, sodall in Czcnstochau nur in einer Kurie gewählt werden wird. für die Juden in Polen und Litauen Die in Petersburg unter• der Redaktion von J. G r ii n 11 a u in erscheinende zionistische Tageszeitung ״Po 1 rog r n d c r Tagblatt“ veröffentlichte au der Spitze ries Blattes vom 15./2S. August einen energisehen Appell an das russische Judentum, eine großzügige Aktion zu gmistcn der notleidenden Juden in Polen und Litauen zu , organisieren. Die Zeitung brachte in großen Lettern eine Depesche von D׳r, j. W. Ts ch len ow, Wachs und Trotz, ky aus Kop e n 11 a g c n über die unsäglichen materiellen Leiden von einer Million Juden des okkupierten Gebietes. Eine Depesche von L. S. Kaplansky und L. Ciiasa- 110 witsch a us S tock ft ol m berichtete über die kritische Lage der Volksschulen, Volksküchen und Arbeiterhciiiie, Entsprechende Schritte wurden cingclcitet, um die Genehmigung der Ueberscndung von Geldorn nach dem okkupierten Gebiet zu erhalten. Eine jüdische Deklaration auf der Moskauer Beratung Außer den in der vorletzten ״Jüdischen Rundschau" genannten offiziellen Vertretern des russischen Judentums, die vom Organisationsbüro der Kongreßbi'wi'giiiig an die Rcidishcrattmg in Moskau entsendet worden waren, beteiligten sich an der Beratung noch eine Reihe jüdischer Abgeordneter der vier Reichsihmien: Dr. N. K a tz. n e 1 s o 11 n , Bramsofin, Jak 1111 s o h 11, S c 11c fiel, F r e n k c I, R a b i n o - witsch, F ri cd in an 11 und Bo 111 u sch, ferner eine große Zahl jüdischer Delegierter von Städten, äffeiltliehen Organisationen, Parteien etc. Das Zion ist isolle Zentralkomitee' hatte seine Vertreter beatiftragt, eine jüdische Delegation zu bilden, die der Beratung im Namen lies g e s a in t c 11 russischen Judentmiis eine Deklaration überreichen solle. Eine Deklaration des russischen Judentums war in bestimmten Kreisen der Petersburger jüdischen Politiker schon seit Ausbruch des Krieges beabsichtigt, in dieser De- Klaralion sollte das russische Judentum von seiner Treue mul 1 iingabe an das Vaterland trotz aller Verfolgungen Kunde geben. Viel Mühe hatte es den Zionisten und Nationalisten gekostet, die damals am Ruder der jiidisehen Politik stehenden Personen von dieser hyper* patriotischen Kundgebung abzubringen. Jetzt aber hauilvite cs sieh um eine Erkh'üintg, in der nicht bloß von den Pflichicii, solidem auch von den Forderungen gesprochen wird. Nunmehr waren cs die Zionisten r~ " "" יי■“" ־־ י ..יי"־1" י"י- ־" ldL"״ "" L“ -׳-״״•יי"■"•« . ■« zu dem negativsten Resultat käme und feststclltc, daß eine Möglichkeit des Zusammenkommens zwischen den einzelnen jüdischen Jtigciidgruppcn überhaupt nicht vor* liandeu ist: selbst dann hatte, sie vollen Anspruch ilaravß, daß das von ihr Geleistete praktische Arbeit im besten Sinne des Worte* ist, für die sie Dank von allen Seiten verdient Und gegenüber allem Ge rede von Notwendigkeit und Möglichkeit des Zusammen- Schlusses würde sie doch eine ״Tat" bedeuten, einen Pr a k t i s c 11 e 11 Versuch neben aller papierenen Theorie. Herr Golm verlangt Arbeit: er sage mir, wie er die für die heterogensten Elemente gemeinsam organisieren will, o 1111 e daß ganz von vorn 1111 d g 11 ״ z von unten angefnngen wird. Hebräische Sprachkurse und was Herr Cohn sonst vorschliigt, gibt cs heute in fast jedem jüdischen Jtigendvcrclii, gleichgültig weleher Richtung. Wenn die Sache so ganz ohne das abgiu!:e, was Herr <201111 ״theoretische Erörterungen" nennt, ja warum hat daun nicht in Berlin und anderswo schon längst eine ״Zusammenlegung der Betriebe" stattgefunden 't9 Der Schrei nach der ״Einigung" ist doch laut und oft genug erklungen. Die Sache ist die: mau steht sich eben heute noch in einem Verhältnis gegenüber, dessen Hauptcigenscliaft ein Mindestmaß von gegenseitigem Vertrauen bildet. Mau hält die Absichten des andern für nicht restlos ehrlich, befürchtet in ihnen stets den propagandistischen Nebengedanken,;die Absicht des ״Keilens". Wäre die Sache nicht so ernst, würde es einen geradezu spaßhaften Eindruck machen, wie alle Jugendorganisationen um •den heißen Brei herumschleichen und jede darauf wartet, daß eine andere den Anfang macht. Dieses Mißtrauen, dieses ״voreinander auf der Hut sein" zu besiegen, das ist die grundlegende Aufgabe. Eine Aufgabe, deren Bewältigung nur erreicht wird uinl die Nationalisten, die eine Deklaration des gcsamten russischen Judentums!erlangten, damit schon auf dieser bedeutungsvollen Reiclisheratung das Judentum als geschlossene nationale Einheit vor der russischen politischen Ocffeiitliehkeit erscheine. An der Sitzung aller jüdischen Delegierten der Moskau er Reiclisheratung, die zu diesem Zwecke einberufen wurde, nahmen ca. 100 jüdische Delegierte teil. Siimt- liehe Anwesende, seihst die Vertreter des ״|}u״dcs" die sonst nationalen Demonstrationen feindlich gegenüberstellen, waren von der Notwendigkeit «.׳,«<;£ Auf. tretens des gesamten russischen Judentums als btsonderen mul einheitlichen nationalen Kollektivs überzeugt. Die jüdischen Füiirer.der russischen Sozialdemokratie waren die einzigen, die sieh dieser jüdischen Dcklaration nicht anscfilosscn. Damit alle jüdischen Richtungen sich auf die Deklaration einigen konnten, wurde sie" in allgemeinen Worten gehalten, In ihr wird der feste Entschluß der jüdischen Nation in Rußland verkündet, die Revolution mit aller Hingabe zu verteidigen und innerhalb eines freien und kräftigen Rußlands ihre Selbstständigkeit und kulturelle Eigenart zu bewahren. Der genaue Wortlaut der Deklaration liegt noch nicht vor. Mit der Verlesung dieser Deklaration wurde der außerhalb aller Parteien stehende Senator O. O, Grusenberg betraut. Dies war das erste öffentliche Auftreten der jütlischeu Nation vor der Vertretung des gesamten russisehen Reiches. Protest gegen die Judenverfolgungen in Rumänien Die zionistische Studcntcnorgnnisafion ״Hccfiawer“ und die jüdische militärische Organisation ,,Hechajil“ berief ain 10./'23. August in Odessa wegen der Verfolgungen der Juden in Rmnäiiicn ein Protestmeeting ein, das von zahlreichen Juden und Nichtjudeu besucht wurde. Die Referenten M. M. Ussischkin, der Odcssacr Statthalter Brajkewitsch, sowie das Mjitglicd der Stadtverwaltung Pen entrollten ciii erschütterndes Bild der jüdischen Leiden in diesem nunmehr einzigen Lande der absoluten jüilisehen Rechtlosigkeit. Einstimmig wurde auf dein Meeting beschlossen, das Präsidium damit zu beauftragen: 1.) den jüdischen Organisationen Rumäniens, die das rumänische Judentum repräsentieren, das herzliche brüderliche Mitgefühl nuszusprechen; 2) die Provisorische Regierung und die leitenden Organe der revolutionären Demokratie aufzufordern, die ganze Kraft ihrer Autorität zu guusten der rumänisehen Juden ciimisctzeu; 3.) sich an die Regierungen Englands, Frankreichs und Italiens mit der Mahnung zu wenden, dem Unrecht, das den Juden im verbündeten Rumänien getan wird, ein Ende zu machen. Diese Resolution wurde telegraphisch übermittelt: dem Rabbiner in Jassy, der rumänischen zionistischcn Föderation, dem Z en t ra i ko m i-, tec der Zionisten in Rußland, dem Zentralbüro der zionistischen Organisation in Kopenhagen, dem zionistischen ProvisorI sc 11 c 111 Exekutivkomitee in Ncw-York und dein Orgaiiisafionskomitee zur Einberufung der sozialistischen Konferenz in Stockholm. Aus aller Welt Aus Rußland (R a y o n - K o n f c r c n 7 der jüdische 11 ״Vereinigten S o z i a 1 i s t c n") A11 der Konferenz der jüdischen ״Vereinigten Sozialisten" (S, S, u. J.S.) des Moskauer Rayons beteiligten durch ehrliche, oft saure Arbeit, erzieherische Arbeit, Arbeit an sich seihst I Herr Cohn, der in ebenso begeisterter, wie, wie mir scheinen will, unvorsichtigen Worten vom ״zionistischen Erziehuiigsiilcal“ zu sprechen weiß, sollte doch der erzieherischen Leistung das Recht auf die adelnde Bezeichnung ״Arbeit“ nicht absprechen. Die I iamburger A.-G. wird sich nicht beirren lassen. Sie wird auf dem von ihr bcsclirittcncn Wege weitergehen und ist gewiß, dadurch später einmal in die angenehme Lage zu kommen, Herrn Cohns Ansprüchen auf ״wirkliche“ Arbeit vollauf zu entsprechen. Was ihr seihst als mit der Zeit mögliche Erfolge vorschwebt, dürfte erheblich filier das hinausgehen, was Herr Colin sieh heute wünscht. Um aller an einem praktischen Beispiel zu zeigen, daß die A.-G. bereits greifbare Erfolge aufzuweisen hat, st׳i_ folgendes erwähnt. 111 J lainbnrg bestellt spit einiger Zeit eine vom Bar-Kochba gegründete ״Jüdische Jugendkonipagnic". Auf vier letzten Generalversammlung des neutralen ״Jtigcnilbimdes" Ing nun ein Antrag vor, sich dieser Kompagnie anzusehiielSen. Der Antrag wurde abgclehnt, nach Presseberichten in einer Form, die einer scharfen Verurteilung der Gründung des liar-Kochba gkicliknm. 111 der A.-O. erfolgte hierauf eine Aussprache zwischen dem Vertreter des ״Jugciidhuridcs“ und der Vertreterin des ״Bar-Kocliba", als deren Ergebnis vom Vertreter des Jugendbundes die Erklärung abgegeben wurc>5, siaß es seinem Verein fern gelegen habe, ein prinzipielles Werturteil über die Jugendkompagnic abzugeben. — Herr Cohn mag diesen Erfolg in Gänsefüßchcn setzen; die Hamburger Wissen, was er ihnen wert ist. ■ Damit komme ich dazu, hier nochmals das zu betonen, was sowohl Herr Cohn, wie der Leiter des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands, Herr Dr.