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Jüdische Rundschau · 1917-08-31 · Heft 35 (31.8.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 35 (31.8.1917)
Date
1917-08-31
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 292 JUEDISCH E RUNDSCHAU Nr. 35 bietend bei dem Wiederaufbau der Welt auf einer bcsscren ihrI edleren Basis der Humanität, Wohltätigkeit und Rcditlidikeit.“ Darauf wurden folgende Resolutionen cinstimmig angenommen: ״Diese Volksversammlung drückt iiire unwandelbare Ueberzeiigtiiig aus, dali die allgemeine Anerkennung des Prinzips der jüdischen Nationalität für die Lösung des jüdischen Problems wesentlich ist, und verpflichtet sich, vereint mit äimlielu’11 Organisationen dafür zu arbeiten, den Juden das Rocht einer unabhängigen Nationalität in allen Rindern zu sichern, wo dieses Prinz.ip öffentlich anerkannt ist, während sie gleichzeitig die Schaffung■ eines ständigen Heims für das jüdische Volk im Hei■ ligen Lande anstrebt." ״Diese Versammlung verpflichtet sich, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln die . Einberufung eines jüdisch-nationalen Kongresses Ju diesem Laude zu un* tersliilzcii, der über die Schritte zu entscheiden haben wird, die unternommen werden müssen, um die vorhergeilende Resolution wirklich ־lusztiführcn," (1' ü r die kricgsgefangciicn Jude n) Am 3. Juli fand in London im Theater-Pavillon ein Meeting der ״ü e s e 11 s c!1 a f t z, u r U 111 e r s t ü t z u n g der Kriegsgefangenen russischer Juden i 11 l> e 111 s e 111 a 11 d“ statt. An dem Meeting bctciÜgte sich auch Ciiacham Gast er, Der Cliefrabbi Hertz, und Israel Znngwill sandten Begrüßungen. (I>c in0 k rat i sicr u 11 g der Ge me i 11 dc 11) Die traurigen Ereignisse in Leeds riefe« das Bcdiirfnis Wich, einen ständigen Kampf gegen die antisemitischen Ausfälle der lokalen Presse zu führen. Die jüdische Bevölkerung der Stadt war sieh aber darüber im klaren, daII die wenigen ürolSjuden, die gegenwärtig die Leitung der jüdischen Gemcindcangclegenheiten in Hiinden haben, dieser Aufgabe nicht gewachsen sind und ihre Methoden der Würde des Judentums widerstreben. Auf die Forderung der nationalen und Arbcitcrorganisationeu hin wurde eine Versammlung der Vertreter samtlieber in der Stadt bestehenden TI jüdischen Gesellschäften, Vereine und Synagogen einberufen, die ein repräsentatives Komitee aus 15 Personen zwecks ״Schutz und Verteidigung der Interessen der Lccdscr Jmlenhcit und des gestirnten Judentums" wählten. Aus KuBland (Die nationale Frage auf dem Kadettenk o 11 g 1׳ e It) In einem Vortrag über die Lösung der nationalen Frage im freien Rußland aut dein Kongreß der Kadettenpartei imtersuchtc Prof. Noldc die territorialen und personalen Formen der nationalen Autonomie und erklärte, daß das Zentralkomitee der Partei die per soaale Autonomie als die den Verhältnissen in Rußlaud mul den Forderungen der Rußland bewohnenden Nationalitäten entsprechendste betrachtet. Den ersten Schritt zur Verwirklichung dieses Prinzips der personalen nationalen Autonomie sah der Referent .in dem Beschluß der Provisorischen Regierung bezüglich der proportfoncllcn Wahlen zur Konstituante, Der Staat muß für das Gedeihen der das Reich bewohnenden Nationalitäten, für die Gleichberechtigung der Sprachen in Reichstmd Selbstverwaltung unter Beibehaltung der internationalen russischen Reichssprachc sorgen. Die Nationalitäten müssen das Recht haben, nationale Verbände aller der bctreffenden Nation angchörigcn Personen zu gründen zwecks Befriedigung der Bedürfnisse der kulturellen Selbstverwaltung. M. M, W i 11 a w c r, der Vorsitzender des Kongresses war, nahm das Wort in der darauffolgenden Debatte, um den Standpunkt des Referenten zu begrüßen und zu verteidigen, Unter anderem sagte er: ״Mit den luteressen einer Nationalität, niiinlidi der jüdischen, stimmt dieser Beschluß des Zentralkomitees völlig überein. Die ■jidiselie Nationalität bildet nirgends im Lande eine ׳Mehrteil und erhebt nirgends territoriale Ansprüche, Sie will ober öffentlich-rechtlich ihre Einheit auf dem Gebiete der 'kulturellen Bedürfnisse verwirklichen, . , Das proportionellc Wahlrecht ist ein wichtiger Schritt vorwärts, aber reicht in keiner Weise aus, , . Unter der jüdischen Bevölkerung gibt es viele politische Gruppierungen. Ich kenne unter ihnen keine einzige, xlic die Forderung der nationalen Selbstverwaltung jetzt nicht als ihre Hauptfordern 11g gesicli' hätte. Ich kamt sagen: das ist die einzige Forderung, die das russische Judentum in seiner Gesamtheit gegenwärtig erhebt," per Kongreß faßte dann eine Reihe vom Zentralkomitcc eingebraebter Resolutionen bezüglich der Lösung der nationalen Frage in Rußland im Sinne der personalcn nationalen Autonomie, (Das Präsidium der national-sozialistl* seiicu Parteien) Auf der letzten Sitzung des Rates der Vcr* einigten 11 a t i o!1 a I - so 1 i n 1 i s t i s ch c n Par• t c i e n Rußlands wurde die Forderung des Rates hinsichtlich der ilikiimg eines Ausschusses für nationale Selbstverwaltung bei der Provisorischen Regierung crörtert. Ls wurde neben dem Vorsitzenden des Rates ein Präsidium von vier Personen gewählt, das aus je einem Vertreter der litauischen Volkssozialisten, der georgischen Soz.ialistcn-Födcralion, 11er Poale-Zion (Herr N. As s a r k u 11) mul der russischen Volkssozialistcn (51 e r 11) besteht, (Nationale Sektionen In den 0c we rk• schölte 11) Der Kongreß der professionellen Vcr* eine Rußlands, der vor kurzem' In Petersburg slaWaml, bclumdeUc unter anderem auch die Frage der kulturellen Bedürfnisse der Gewerkschaften def nationalen Minoritäten. Der Kongreß faßte den' Bcsaihiß, daß in jedem professionellen Verein, der alle Aj-be1ter_ eines bestimmten Gebietes ohne Unterschied der Nationalität umfaßt, die Kultur- und Bildiingsiätigkett von besonderen nationalen Kommissionen geleitet werde, die von jeder Nationalität besonders gewählt wurden. he Kommissionen erhalten ihr Budget aus den Einnahmen des Vereins, proportioncll der 2׳ahl der Mitglieder dieser Nationalität und entfalten ihre Tätigkcit in ihrer nationalen Sprache. Auf Wunsch der Arbeiter der nationalen Minoritäten müssen die Reden in den allgemeinen Versammlungen in die nationale» Sprachen übersetzt werden. (Ein jüdisches Vo 1 ks kouscr v ator lutu) In Odessa wurde ein jüdisches Volkskonservatorium gegründet, Uns aus folgenden 3 Abteiliuigen besieht: i. Klavier, Gesang und Violine; II. Ausbildung von Dirigenten, Kantoren und Schau- Spielern für die jüdische Bühne; Hi. I listorisdi-hterarisehe Abteilung; in ihr werden Brodovskv, Eichmark, Penn und andere Vorlesungen halten; eine Reihe Vorlesungen über Metrik und Versmaß versprach der Dichter Ch. N, Bialik zu halten. Uns Konservatorium, das mn 9, September eröffnet wird, will auch einen jüdischen musikalischen Kindergarten gründen. Glückwunsch - Ablösungen . Solange der jüdische Nationalfond besteht, Italien ■unsere Freunde zu Rösch-II asch anal» Gelegenheit genommen, seine Arbeit durch Glückwunsch-Ablösungen zu unterstützen. In diesem vierten Jahr des Weltkrieges er* wächst der Gebefreudigkeit unserer Gesiitmuigs- .genössen noch eine besonders dringende Aufgabe. Durch die jüngsten Ereignisse in Palästina sind unsere Kolonien von neuem in schwerste Not geraten und es bedarf diesmal ganz besonderer Ansireugungen, um sic vor weiteren Entbehrungen zu schützen. Wir bitten daher alle unsere Freunde, bei den diesjährigen Neujahrsnblösungcn der vom Nationalfond schon zu Beginn des Krieges geschaffenen Nolstandsaklion für Palästina besonders zu gedenken. Außerdem liegt Uns vor allem darin, dafl auch ferncrstchcnde jüdi sc 11c Kreise für diese Spende gewonnen werden. Die Teilnahme an dem Schicksal Palästinas ist bei allen Juden so lebendig, daßniemand dieser Aktion seinen Beitrug versagen wird. «Wir bitten daher um Angabe möglichst vieler Adressen, an die wir einen entsprechenden Aufruf versenden können. Erfahrungsgemäß haben ferner auch persönliche Sammlungen, zu denen gewiß alle unsere Freunde im Kreise ihrer Bekannten reichlich Gelegenheit haben, einen recht guten Erfolg, jeder möge uns daher nach Kräften durch derartige Sammlungen unter seinen Bckannten unterstützen, damit diesmal das Ergebnis den Anforderungen der gegenwärtigen Lage auch wirklich entspricht. Besondere für diesen Zweck bestimmte Sammelbögen stellen wir jedem unserer Gesinnungsgenossen gern zur Verfügung. Der erste Ausweis der Ablösungsspcuden er* folgt in Nr. 37 der ,,Jüdischen Rundschau“ vom 14. September. Die Spenden müssen daher, um noch in die Neujalirsimnimcr selbst aufgenomtnen zu werden, bis spätestens Freitag, den 7. September an den Jüdischen Nationalfond, E. V., Postschcckkonto Berlin 28 247, cingchcn. Wir bitten nochmals, unsere Aktion nicht nur durch eigene Spenden, sondern auch durch intensive Propaganda in weitesten Kreisen, sowie durch Sammlungen unter Freunden und Bekannten nach Kräften zu unterstützen. Dann wird der Erfolg gewiß nicht ausblcibcn. jüdischer Nationalfond, Zentrale für Deutschland. Dr. Alfred Wollt i-.... In Galizien ist Dr. Alfred Wolff, Oberlehrer am Lcssing-Gyiminsium in Berlin, als Grenadier gefallen. Die Schönheit des klassischen Altertums, das er mit Liebe und Hingebung studiert hatte und mit der ganzen Frische seiner jungen Krnft seinen Schülern zu übermitteln suchte, spiegelte sich in seinem sonnigen Wesen, in seiner frohgemuten, gemütvollen, liebcnswiirdigen, stets hilfsbereiten Art wieder. Er war ein ״sonniger Mensch‘‘, der mit seiner Herzcnswiirnie und Gemütsticfe den griesgrämigsten Menschen froh machte, Alfred Wolff war aber nicht etwa nur Gefühlsmenscii; alle Seiten seines tiefen Geiste« waren harmonisch aiisgehiUld. Lr־ war mich Verstände*• mcnscli und Mann der Tat. East jeden NnehinlUng konnte man ihn vor *einer SoldaU'iizeit im Lcsesnnl der Königlichen Bibliothek beobachte 11, vor sich einen Stoß von Büchern, neben sich •— außer seinen Sindiennmppcn — ein kleines Heft־, «eine geistige Kartliolek, in das er die Ergebnisse seiner Arbeiten und die ihm während des1 Studiums kommenden Gedanken aufzeichnde. Wer in dieses Heft hinein* schauen durfte, der bekam einen Blick in seine viel* «׳eilige geistige Tätigkeit und Struktur. — Seine lelz.te größere Arbeit war die Veröffentlichung der mit dem I. Preise der MemR-Rsoliu-Tolcranz-Stiftung gekrönten Sciirift: ״Der Tolerau/gedanke in der deutschen Literatur zurzeit Mendclsolws“. Eine ״Abschlagszahlung" nannte er diese Studie. Während des Ausastciten* war ihm, dem nie Rastenden, die!dec gekommen, die Geschichte des Tolcranzgcdnnkens zu schreiben, um *eine Bedeutung für die Geschichte der Menschheit darzulegen. Manche Vorarbeiten dazu werden sicii wohl in seiner ״geistigen Karthotck“ finden; in ruhigeren Zeiten iioffte er, das große Werk zu vollenden. Be* detitsamcr war cs ihm, in dieser unruhigen Zeit die Toleranz und die Menschenliebe durch die Tat zu bcweisen. So wurde er Mitgrümler, Anreger und Mittel• punkt des in seinem Geiste geleiteten ״Jüdischen Volksheims“ in Berlin. Auf Alfred Wolff passen die Worte Bubcrs: ״Es scheint mir, daß man die ganze Auf• gäbe des jungen Juden in ein ungeheuer einfaches Wort cinschließen kann: Mensch werden, und es jüdisch werden“. Hatte das Studium des klassischen Altertums Alfred Wolff zum Menschen im höchsten Sinne licranreifen lassen, so bedeutete für Um, den nationalen Juden, (um mit Hugo Bergmann, ״Der Jude“, 1. lieft, zu sprechen) ״mehr Judentum“ so• viel svic ״höheres Menschentum“. Frei von jeder Par• tcipolitik, nber durchdrungen von der Liehe zum jüdl• «dien Menschentum sprach Alfred Wolff im Sommer 1916 an 7 Abenden im Volkshcim über ״Judentum und soziale Arbeit“. Nachdem er, der Reichbegabte, aus dem Borne seines tiefen und gründlichen Wissens Spendende uns Helfern die soziale Arbeit im Volkshcim vorgczciclmct und vorbereitet hatte, wurde er im Herbst 1910 Soldat und kämpfte zuerst in der Champagne, dann in Galizien. Ein tragisches Geschick will cs, daß Alfred Wolff, der sich durch die Gründung des Volkslicims vornehmiieh für die innere Freiheit der nach Berlin verschlagend! galizisclicn jndenkimier einsetzte, in Oallzien den Tod gefunden liat. Möchte doch sein Geist der Duldung und sein sonniges, heiteres Wesen im Volkshcim weiter leben, möchten sich doch Hände finden, die seine wissenschaftlichen Arbeiten, die er nicht mehr ausführen konnte, weiterführen, damit Alfred Wolff, der ״sonnige Mensel»“, der ernste Forscher, der ganze Jude immer im Geiste unter uns weilet. Berlin, den 26. August 1917. D r. Paul Michaelis. Das Mapugrab Am 26. September 1867 starb in Königsberg in ärmlichen Verhältnissen der hebräische Dichter Abraharn Mapu. Anläßlich der fünfzigsten Wiederkehr seines Todestages wird am Grabe des Dichters eine Gedenkfeicr statt finden. Die Initiative dazu, dem gerade am Orte seines Todes wenig gekannten Dichter eine Dankesschuld abzntragen, ist von dem hiesigen Hebräischen Sprachverein Jvria ausgegangen. Das Gr:1b wird in einem schöne» Grabstein einen würdigen Schmuck erhalten; die Kosten werden dank einer Sammlung aufgebracht, die bereits in der ״Jüdischen Rundschau“ bekanntgegeben ist, Die würdige Instandsetzung des Grabes selbst sowie die regelmäßige Pflege in der Zukunft hat auf Anregung aus dem Kreise der zionistischen Rcpräscntauten die Verwaltung der Syiiagogengcmeinde übernommen. Da die JCosten für den Stein nocii nicht edeckt sind, so sind weitere Spenden an die Redaktion er ״Jüdischen Rundschau" oder Herrn M. L. Sambursky, Königsberg, Klapperwiese 7, dringend erwünscht. Das genauere Programm der Gedenkfeier wird noch bekanntgegeben werden. Mitteilungen des K. J. V. Brüssel: Anmeldungen zur Rosch-hnsclianah-Zu* sammenktmft bis zum 8. 9, an Gefr. Ludwig Mayer, Brussei, Koimjiandantur, MiliiarpoÜzei. WiIna : Rosdi-linschmiah-Zusflimucnkuiift Montag, den 17, 9״ nachmittags 3 Uhr, Hotel Imperial (gegenüber dem Stadttbeater). Abends vorher anschließend an den Militärgottesdienst findet ein gemeinsames Abendessen( statt. Genaue Auskunft erteilt Bbr. Fritz Locbenstcin. Mannheim: Sonntag, den 9. 94 ״ Uhr, im ״R0sengarten“ am Fricdrichsplatz. Anmeldungen an Bbr. Horodisch, Heidelberg, Obere Neckarstr. 9. Berichtigung: in der ״Rumlsdiau" vom 17. 8. muß die Telefon-Nummer von Bbr. Elias in Breslau statt 3626 : 6320 (Dienststelle) heißen. Nachrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Unteroffizier Alfred R 0 m m - Berlin (Barkochba) und Feldlazarett* inspektor Ernst F i 11 k-Hamburg haben das Eiserne Kreuz erhalten; letzterer wurde bereits durch das Han* scnicnkrctiz ausgezeichnet. Dr. nied. vct. Bachr- Hilden (K. J. V.) wurde das Vcrdicustkrcuz für Kriegs- Hilfe, Walther Outtmann (Zion. Jugeiidvercin Berlin) die PrcuOischc Verdienstmedaille mit den Schwertern verliehen. ׳ ,■ ' ׳ Dr. Ludwig May er •Straßburg (K. J, V.) wurde verwundet. Max Loch in an 11• Knttowitz ist gefallen (Vcr- *piitet mitgeteilt), Berlin. Der A u * 8 c I ui II d e s ״V c r b a u d c s d e f national Jüdl sc hen Vereine“ hat mit der ,,L i s c 11 k a 111 - M o d i i 11" (Informationsbüro) des itc* «,rätselten ״Bctii Wand“ in Berlin ein Abkommen getroffen, auf Grund dessen der Verband der Lischknh die Organisierung sämtlicher hebräischer Kurse in Berlin «»vertraut Die ״Lischknh“ wird gemäß dem in der vorigen Nummer veröffentlichten Plan ab 1. Oktober 1917 entsprechende hebräische Kurse einrichten. Mit• glieder der Vereine des Verbands haben sich zu diesen Kursen bei ihren Verelusvorstiitideu anzumcldcn. Per* Ronen, die an diesen Kursen teiinehmcn wollen und dem Verband der natlonaljüdischcn Vereine nicht angehören, wollen sich direkt an die Lisdikath-Modiin wenden. Adresse: Dr. Max Mayer, Berlin W, 15, Düsseldorfer* Straße 23. Berlin, Vom 1. September ab ist die Ausstellung unu das Büro des Vereins Bczalel auch an den Nachmit* tagen von 4—7 Uhr geöffnet. Sonntags bleibt die Aus- »tcllung wlg bisher von 10—1 Uhr offen.

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