Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 34 (24.8.1917)
- Date
- 1917-08-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 34 J U EDI SC HE R U M D 5 C1: A U * Seite 283 4 I V' f t. f I .־ז! t > t t: Herrn Oberrabbiners Rubinstein versammelte und sich alle Anwesenden zum Zionismus bekannten. Diese Tatsache kann garniclit hoch genug eingesdiätzt werden, wenn man weiß, welcher ungeheuren Autorität sich das Wilnaer Rabbinat erfreut. Am Sabbatli Nachamu wurde am Vormittag in 25 Synagogen von Rabbinern, am Nachmittag in sieben Synagogen von Rabbinern und Laien über den Zionismus gesprochen. Das Resultat ist die Gründung eines Voreins, unter Vorsitz des Herrn Oberrabbiners Rubinstein und des Herrn Rechtsanwalt Rosenbaurn mit dem Programm, in allen Stadtteilen zionistische Vereine zu begründen und Schckelgeldcr zu sammeln. Zur Durchführung dieses Programms wurde eine größere Versammlung einberufen, auf der etwa, 50 Personen ihre Mitarbeit in Aussicht stellten. Gleichzeitig bat unter Leitung von Herrn Reclitsanwalt Rosenbaum eine S a 111 m 1 u 11 g zugunsten der E v a - k nierten aus Jaffa s'tattgefunden, die trotz der 1111crnießlidicn Not, unter der die Bevölkerung der Stadt zu leiden hat, schon bis jetzt große Ergebnisse gebracht hat. Am 1. und 3. Llul werden zur Erinnerung an den ersten Kongreß zwei große Meetinge .־!!)gehalten werden. Die Gründung eines zionistischen Wochenb 1 a 11 s wird vorbereitet. Die Hamburger DisJeussions-A. G. Im Mailieft der ״Neuen Jüdischen Monatshefte“ berichtet Herr Klötzel über eine Zusammenfassung der jüdischen Jugendorganisationen Hamburgs in einer Or״a!!isation, die er als ״Arbeitsgemeinschaft“ bczcichnet Was er über das Wesen dieser Zusammenfassung zu erzählen weiß, rechtfertigt die Bezeichnung ״Arbeitsgemcinscliaft“ aber durchaus nicht.׳ ״Im Gegensatz zu den vielen lauten Phrasen und tlieoretschen Erörterungen“, die der Eiiiigungsgcdankc bisher gezeitigt habe, werde, meint Herr Klötzel, von der Hamburger Gemeinschaft die ״Tat“ geleistet. Worin besteht diese ״Tat“? Man kommt zusammen, ״um jüdische Fragen 7.u besprechen , . , die eigentliche Arbeit der A.-ö. bestellt in der Erörterung grundlegender Fragen ... restlos e r g i c b i g e A u s - spräche". Per Wert? ״Jedes Mitglied fühlt sich verpflichtet, die Anschauungen der von ihm vertroteuen Gruppe nnchdrücklichst zu verteidigen . . . Erziclieris-cher Erfolg . . . Menschen zu jener Sclbstdisziplin zu erzielten, die nötig ist, um auf Grund einer Verpflichtung vor sich selbst [?], bei einander zu bleiben ...Die einzelnen Mit;;Leder keimen keine höhere Aufgabe, als innerhalb ihrer Organisation im Stinc der A.-G. zu wirken.“ Ich kenne eine höhere Aufgabe, was wohl nicht nur daran liegt, daß ich nicht Mitglied der Diskussions- A.-G. Hamburg bin. Ja, ich gehe noch weiter und erkläre, daß ich mir eine fruchtlosere Bemühung und einen minder glücklichen Anfang, die jüdischen Jugend- Organisationen zusammenzufassen, kaum verstellen kann. Es sei mir gestattet, das kurz zu begründen. Dem Versuche, eine Zusammenfassung jüdischer Kräfte auch in Deutschland ticrbeizufülucn, wird keine jüdische Partei sieh von vornherein widcrsctzcn, mag sie die Möglichkeit und den Wert einer solchen auch noch so skeptisch beurteilen. Daß die Jugend auch liier vorangellt, ist berechtigt, da sic im westlichen Judentum von heute überhaupt die Trägerin des jiidischcn Lebens ist und sich neuen Fordeningen verhältnismällig elastisch anzupassen vermag. Die 'Zusammenfassiuig kann sich aber nur gründen auf wirkliche Arbeit, und ich gestatte mir, im Gegensatz zu Herrn Klötzel die linmburgcr A.-G. nicht als eine Tat, sondem vielmehr als eine Stätte eben der von ihm abfällig erwähnten theoretischen Erörterungen zu betrachten. In diese A.-G, entsendet jede Jugendorganisation gewiß nicht ihre jüngsten und unerfahrensten Mit- Mieder, sondern solche, in «lenen sie Repräsentanten der von ihr verkörperten Idee erblickt. Diese tragen einander ihre Anschauungen vor. Man stelle sich das vor! Lauter hieb- und stichfeste Streiter, durchdrungen von ihrer Ucberzcugimg und im Besitze eines Waffenarscnals, das die siegreiche Abwehr jedes feindliche» Angriffs verbürgt, ״fühlen sich verpflichtet, die Anschaumigen der von ihnen vertretenen Gnippe naclidrückliehst zu verteidigen“. Wem ist mit diesen geistigen Manövern gedient«׳ Die Zeit der Religionsdisputatiotncn und ähnlicher Geistesducllc ist docli um einige Jahrhunderte vorbei, und heute (iahen wir andere Vor- Stellungen von «lein, was dein öffentlichen Leben, auch dem jüdischen, 110t tut. Unser Erzieliungsidcal — ich darf das wenigstens für die zionistische Jugendbewegung sagen, in der ich seit Jahren arbeite — ist nicht eine solche Jugend, die imstande ist, mit einer edlen Zurückhaltung• und gemessenen Selbstdisziplin sich mit «len Vertretern des K. C. und des Liberalen Jugendvcrcins über die beiderseitigen Prinzipien auseinanderzusetzcn. Ach, die Gerechtigkeit ist nicht von dieser Welt, und wir wissen, daß unsere Jugend, von ihrem Judentum bis in die letzten Fasern ihres Herzens erfüllt, nicht immer der Entwicklung anderer jüdischen Auffassungen mit der Ruhe des Weisen zu folgen vermag. Zu sehr sind wir Von der Ueberzeugung durchdrungen, daß das Judentum heute seinen Kampf auf Leben und Tod zu bestehen hat, als daß wir cs zum Gegenstand akademischer Erörterungen zu machen vermöchten — die doch stillschweigend voraussetzen, daß man dem anderen im Prinzip dieselbe Existenzberechtigung zuerkennt wie rch selber. Wir enkhen Kämpfer für «Lesen Kampf, Kampfer, die sich der Offensive freuen, Menschen, die im höchsten und besten Sinne von ParteiLdbeit u-׳j von Aktivität erfüllt sind. Wir haben die in jüdischen Fragen als Programm immer deshalb bekämpft, weil sie zum Schaden des Judentums, den moralischen Wert «!er Parteilichkeit ffrir.uJr.’UzUcli verkennt und damit einen der wichtigsten Er/ieliuiig.'.faktorcn für den männlichen CJiaraktcr ausrdialUt. Und jetzt sollten wir eine tut Geiste dieser Neutralität, die «ler jüdischen Arbeit ihre Herzhaftigkeit nimmt, konstituierte ״Arbeitsgemeinsclinft“ als einen Fortschritt anerkennen und eine Aufgabe •darin erblicken, ״(las gesamte jüdische Jugend- I leben nach «len in «ler A.-G. gewonnenen Gesichtspunkten auf neu [sic!j zu gestalten“? Welche Gesichtsniinkte haben wir den« in der A.-O. zu gewinnen? Nur eine wirkliche Arb e i t s g c me i n s c 11 a f t kann als Versuch der Zusammenfassung — in der Form eines Staatenbunds, nicht Bundesstaats — in Betracht komnicr.. Konkrete Aufgaben müssen angepackt werden, etwa: hebräische Sprachkurse, Palästinakursc, Palästinaarbeit, polnisches Judcnproblcm, gemeinsame Interessen- Verfolgung bei der Gestaltung der militärischen Jugenderziehmig — vielleicht auch im Kampf gegen den Antisemitismus, obwohl liier eine gemeinsame Plattform kaum denkbar ist. In solchen Aktionen stecken moralisehe Werte, die vielleicht allmählich das allgemeine jüdische Solidaritätsgefühl zu kräftigen vermögen, Durch sic mag es gelingen, mit der Zeit der allgemeinen jüdischen Politik mehr Charakter beizt!- bringen, Alles andere erscheint uns als verlorene Liebesmüh. | Berlin Erich Cohn Vom Jüdischen Nationalfond Die Spendcncinnaliincii Im Juli «1. Jg, haben die Hölie von 209471 M. erreicht, und zwar gingen ein aus: Rußland 149 SOO M., Oesterreich 30605 M. (bcsetztes Gebiet 3996 M.), Canada 10647 M,, Deutschland 10 58S AL (besetztes ,Gebiet 1230 AI.), Südslavischc Länder 2099 M., Holland 1460 M., Frankreich 1246 H, Bulgarien 1161 M., Griechenland 810 M., England 655 Mark, Schweden 245 M., Aegynben 155 M. Das Ansehnliche Monatsergebnis ist, wie schon im vergangenen Monat, auf die Einnahme aus Rußland zuruekzufüJircii, die zusammen nahezu eine Vicrtelmillion Mark ergeben hat. Diese Onfcrwilligkcit der russischen Juden in «len ersten paar Monaten ihrer Befreiung eröffnet erfreuliche Perspektiven für die künftige Ent- Wicklung «les Jüdischen Nationalfonds. Aus allen Ländern ist seit Beginn dieses Jahres dem Jüdischen Nationalfoiul insgesamt die Summe von 833 000 Mk. zugcflossen und sic übersteigt somit das Erträgnis von einer Million Francs Im ganzen letzteil Friedensjahr c. Literatur für jüdische Kriegsgefangene 111 Berlin hat sich vor kurzem ein ״Ausschuß zur Be sc 11 a f f u 11 g jidi scher und hebräiscli er Literatur für russische kriegsgefangene Juden (״Azbil") unter dem Protcktornt der königlich Spanischen Botschaft und mit Oeiiclimigung des Krieg am inistcrlums gebildet, Die Arbeit des Komitees hat sich infolge «ler Schwierigkeiten, die die Kriegslage mit sich brachte, und infolge der Unterdrückung des gedruckten jüdischen Wortes sei lens der alten russischen Regierung sclir verzögert. Gleich nach der russischen Revolution trat das Komitee mit Rußland, Amerika und fast allen neutralen Ländern in Verbindung. Um den Ankauf jüdischer Bücher für über 30000 jüdische Gefangene zu regulieren, hat sich das Komitee nadli Warschau und Wilna gewandt, damit dort besondere Komitees gegründet werden, die den Einkauf und Transport der Bücher besorgen sollen, 111 Warschau wandte sich das Komitee an Fachleute, wie die Herren Jakob Dinesoh 11, J. Freud und öl schwanger, an Presse- Vertreter, wie die Herren Jntzkan (״Haint“), Zwi Prilutzki (״Moment'1), Lac ho wer (״Hazefirah") und G-ottlieb (״Das jüdische Volk"), sowie an Vertreter von Arbeiterorganisationen. In dieses Einkaufskomitee sollen auch Vertreter des Buchhandels wie die Firma Gehr. Lewin •Epstein, die Verlege ״Z e 111 r a 1", ״J c h u d i a 11", ״G i 11 i n“ u. a. cintrcten. Audi in Wilna wurde ein Eiuknufskomitcc mit den Herren Rechtsanwalt S. Rosenbaum und den Schriftstellern S. L. Ziiron und M. Schallt gebildet. An der Spitze des Komitees stellen die Herren Rab* bincr Dr. M. Hildesheimer (Berlin), Advokat Dr. J. Bctiam (Charkow), cand, jur. Aron Singalowski (Minsk) lind Schriftsteller S. Seil 11 cur (Moliilcw), I Sd1.it/n1dster ist Herr B. Kahan (Cliarlottenburg), Vertrauensmänner in Berlin sind die Herren Hermann Basch, Dr. Jcwnln, Hermann Judey, B. Kahau, M. Raezkowski, J. Rosenberg, M. Ro* scnblum, M. Salzmann, Ingenieur War* schawski. Die Adresse des Komitees ist: Aussdiuß für Beschaffung jidischer und hebräischer Literatur für russische kriegs,״cfaiigene Juden, Cliarlottenburg, Niebuhrstr. 67; Bankkonto: Nationalbank für Deutschlnnd, Depositcnkassc Berlin W., Kurfürstendamm 211 (Für den Aussdiuß etc,). Um sicti eine klare Vorstellung von den geistigen Bedürfnissen der jüdischen Kriegsgefangenen zu ver* schaffen, hat «las Komitee an alle jüdischen Kriegsgcfangcncnlagcr in Deutschland einen Fragebogen ver* senden lassen, der folgende Fragen enthält: 1. Wie groß ist die Zahl der in eurem Lager unter* gebrachten Juden? 2. Wie verteilen sie sich nach ihren Berufen? ־ 3. Wie groß ist die Zahl derer, U״e Bücher in Jidisditr Sprache ler tu fcünncn? 4. Wie groß ist die Zahl derer, & hebräische Büdicr lesen können und ■wollen? 5, Wieviele verstellen Russisch? 6, Wie groß ist die Zahl derjenigen, die religiöse Büdier verlangen? 7, Seid ihr im Besitze einer jüdischen Bibliothek? (Itn bejahenden Falle bitten wir um eine Abschrift des Katalogs, wie audi um Mitteilung, von wem ihr die Diktier erhalten habt?) 8, Bestellt hei euch irgend eine Kriegsgefangenen- Kommission? 9, Welche besonderen Wünsche betreffs der Bücher- Versorgung habt ihr? Hebräische Kurse in Berlin Die Li s eh k a tli - M o d i i n (Informationsbüro) des hebräischen Beth-Waad in Berlin teilt mit: Im Winterhalbjahr 1017/18 ist die Abhaltung folgender Arten von hebräischen Kursen in Berlin vorgesehen: I. Anfänger-Kurse (wöchentlich 2mal je 1 Stunde; Honorar 4 M. monatlich) n) für Teilnehmer von 9—13 Jahren, b; für Teilnehmer von 13—1(1 Jahren, c) für Teilnehmer über 1(» Jahre: II. Kur(se für Vorgeschrittenere (wöchentlich 2!nal je 11/a Stunde; Honorar 6 M. innnntlich) •n) für Teilnehmer bis zu 16 Jahren, b) für Teilnehmer über 16 Jahre; III. Kurse für Fortgeschrittene (wöchentlich 2tna1 je 1 i/a Stunden; Honorar 6 M. monatlich) IV. Oberkurse (wöchentlich 2<nal je 2 Stunden; Monorar 8 M. •monatlich) für solche, die, des j icbriiischcn in Wort und Schrift mächtig, sich durch Lektüre, Grammatik ׳ und Stilübungen noch vervollkommnen .wollen. Zur Teilnahme an den Anfänger-Kursen sind keine Vorkcnntnisse nötig; die Zuteilung zu den übrigen Kursen geschieht auf Grund einer mündlichen Prüfung. Beginn der Kurse: Anfang Oktober. Meldungen sind schon jetzt erwünscht an die Adresse: Dr. Max Mayer, Berlin W. 15, Diisscldorfcrstr. 23, Zur Prüfung erfolgt persönliche Einladung. Mitteilungen des K. J. V. M itau: Nächste Zusammenkunft des K, J.V.-er Stammtisches Mutnaba am 25./2Ö. September bei Feldlillfsarzt Jaruslawski, Mitau, Sclireiberstr. 32, Neustadt, westnr.: Durchreisende Bundeshrüder wollen sich bei Fcldhilfsarzt Goklenbcrg, Res.-Lazarett, Abtcilg, Heilanstalt, melden. Nachrichten Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Siegfried Marcuts-Rces a. N.-Rh, (K. j.V.) wurde zum Leutnant befördert. Unsere Gesinnungsgenossen Bruno Feibclsohn•Schweidnitz, (K. J. V.) und Georg Oolds tein- Hannover (Herzl-Cluli) werden vermißt. Berlin■ Die jüdischen Herbst f cie rtage in der deutschen Armee, Das Kriegsministerium hat mit Verfügung vom 3t. Juli ds. Js. Nr. 1040, 7. 17, c 1 a, den Konimandobcliörden von folgenden Wünschen und Anträgen zu den bevorstehenden Herbstfeicrtagcn mit dem Anhcimstdleii Kenntnis gegeben; diesen Wünschen zu entsprechen, soweit cs angängig ist und sieh mit den dienstliehen Interessen vereinbaren läßt. 1. Für die an der Front befindlichen Mannschaften a) Dienstbefreiung am Versohnungstage, beginnend eine Stunde vor Sonnenuntergang des Vorabends und schließend mit Eintritt der Nacht; soweit möglich Dienst Befreiung an den übrigen Feiertagen; b) Gelegenheit zur Begehung des Neujahrsfestes und Versöhmingstages, soweit möglieh, auch der anderen Feiertage durch gemeinsamen Gottesdienst, Bei Zcntralgottcsdicnstcn größerer Verbände Berücksiclitiguug des religiösen Reiseverbots derart, daß die Mannschaften vor Beginn des Feiertages am Orte des Gottesdienstes cintrcffen und ihn erst am Schlüsse des Feiertages zu verlassen brauchen. Wegen Regelung der Einzelheiten werden sich die Herren Feldrabbincr an die Armecoberkonunandos, denen( sie zugctcilt sind, wenden. 2. Für die Mannschaften in den heimatlichen Garnisonen und an festen Standorten in der Etappe: a) soweit mit den dienstlichen Interessen vereinbar, Heimaturlaub «der Urlaub zur näch 9t g c lege 11 c n jüdischen Gemeinde; b) soweit dies nicht möglich ist, Dienstbefreiung an «len Festtagen. Berücksichtigung des religiösen Reiseverboteg durcl! Gewährung der Möglichkeit bei den Urlauben, die Reise selbst vor Beginn und nach Ende des Feiertages zurückzulegcn. 3. Endlich ist gebeten worden, bei Erteilung von Heimaturlaub an die im Felde befindlichen Mannschaften, die Urlaubstcrminc für die jüdischen Soldaten, soweit möglich, unter Mitberücksichtigung der Feiertage festzusctz.cn. , Hamburg. Ein großes Opfer hat der Krieg wieder gefordert. Hugo Goldschmidt (Bar-Kochba, Hambürg) ist nicht mehr. Noch ist es unfaßbar, daß dieser dem Judentum tixhi ergebene Mensch nicht mehr unter den Lebenden weilt. Er repräsentierte mit Würde das neue, erstarkte Judentum. Zwar zählte er nicht zu den organisierten Nationaljuden. Aber wir, die wir ihn kannten, wußten, daß er ein bewußter und echter Jude war. Nie hatte er sich von einer Sache ausgeschlossen, bei der cs sich um die Ehre des jüdischen Volkes handelte Führend aber war Goidschnudt unter den jungen Juden, die Regeneration des Körper» pflegten. Ooldsclimidt gehörte zu den ersten, die an der Arbeit des Hamburger Bar-Kochba teilnahmen. Er 11 i I > I 1 1 i t i ) ו I! 4 I I 1 I I I 1 i 1 I I I I ן