Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1917-08-10 · Heft 33 (10.8.1917) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 33 (10.8.1917)
Date
1917-08-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2651273-2652026-2652058--11236-2668538
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

Nr. 33 JU ED ISCHE RUNDSCHAU Seite 273 Tage. Unsere Absichten sind rein, deshalb'haben wir auch nichts zu befürchten und alles zu erhoffen. Wir ״eitlen den Fehler nicht begehen, uns auf Halbheiten ciu/uhissen. Line gefährliche llalbhcil wäre es, wenn wir uns verleiten ließen, aus Opportiiiiitätsgi'ündcu 1111• scr historisches Recht in Palästina irgendwie zurück• /iislellcii. Wir wollen mit ller/1 hoffen, daß ״der große Moment kein kleines Geschlecht finden wird", daß die Juden dem uralten Zioiisgcdaiikcn die alte Treue bc* wahren werden, und daß auch bei den Gegnern des Ile17lschen Zionismus im entscheidenden Moment das jüdische Herz ausschlaggebend sein wird Und so inö^cit liier in Erwartung, daß auf der kommenden Friedens• litm'ercnz auch die Judcnfrngc gelöst werden wird, llrr/ls prophetische Worte folgen: ״Und wenn diese Konferenz dann cinberufen wird, so möge sic ein Werk vollbringen, das der Zivilisation unserer Tage würdig ist. Die territoriale Lösung der Jiid-ciifragc bedeutet eine Erleichterung für "Europa und die Erlösung für die Juden." 13. jahreskonferenz des ״Unabhängigen Ordens Britii Shalom“ in Amerika Der ״i n d c p e 11 d c 111 O r d c r B r i 111 S 11 a 1 o m“ emlfnele am 1'3. Juni seine Jnhreskonfercnz in Atlaulic City, New York, zu der mehr als GOO l>elegierte erschienen waren, die über 50 000 Mitglieder in KM Städten vertrnten. Der 'Grand-Master, Leon Sanders, erOffneie die Verhandlungen und brgriifjte die Delegierten. Er erleihe dam: l)r. Louis S. R 11 b i 11 s o h 11 das Wort zu eliicr Begrüßungsrede. Dr. Rubiiisohii war einer der ersten, die die Idee eines amerikanisch-jüdischen K011gressts innerhalb seines Ordens imd 'weiter jüdischer Kreise propagierte. Her Brith Shalom finanzierte mich die Vorkonferenz in Philadelphia. Uehor all das sprach l)r. Riihinsohu mit Stolz In ,•einer Begrüßungsrede. ״Ich sage cs ohne Prahlerei, daß der ,.Independent Order llrilh Shalom‘', praktisch gesprochen, der erste große jüdische Orden in den Vereinigten Staaten war, der die Plattform des Zionismus »miahm. Nach vielen Mühen, »ach ׳Vielen Re»• hereien, zu denen <1.1-er Standpunkt unseres Ordens fühlte, führte er emllicli zum 'Jüdischen Kongreß.“ I Ir. Schm irja L 1• v i 11 sprach dann zu den Dclcgierten von ihren l'ilichten ihrer Nation gegenüber, ,,Erklärungen <ler Liehe und Treue braucht die Ziouistisehe Organisation nielit allein, sondern heute vor allein auch Sehekctzalilcr. Denn der Schekel bedeutet mehr als die geringe Summe Geldes. Der Spender dokumcii• heit dadurch, daß er ein Teil der jüdischen Nation ist.** Der folgende Redner, Richter Aaron J. Lcvy schloß sieh Dr. l.evins Ausführungen an und empfahl die Anitaliiiie ciiitr einge.hraeliten Resolution, die alle Ordens• hiiider /er Zahlung des Sehekels verpflichtet. Nachdem in der Sitzung hm ii.ärhsten Tage die Wahlen erledig! wurden, die als Grand - Master wieder, Dr. I.ouis S. Riihinsohu ergaben, war die Sitzung des rlritteu Tages der zionistischen Frage gewidmet, wobei nach langen Diskussionen eine Resolution niigcdoinincii wurde, die folgendcnii.'ißcti lautet: ,,Da der Independent Order of llrilh Shalom die ✓i< 1• iiislisrhe Plattform dem Sinne und der Wirklielikeil narb :ingeiioniiiien hat und sieh verpflichtet fiat, alle die Prinzipien, für rlie der Zionismus entsteht, zu för• dein, wird beschlossen, daß der Grand Master in jedem Jahre einen bestimmten Monat als S die kc 1 - M 0 ח a t festsetzt, daß ei» Schckcl-Komilcc in Jeder Stadt cingesetzt werde, "dessen Pflicht cs sein soll, während dieser Zeit eine jede Loge zu besuchen und die Einsnmmlung der Schekel zu fördern, die von den Mitgliedern der verschiedenen Logen zu entrichten sind.“ Mit der Annahme dieser Resolution schloß die Konfclenz, die für <1011 Zionismus in Amerika wieder einen wichtigen Fortschritt bedeutet. Von der ״Achusa“ in Amerika Das Exekutiv-Komitee der ״Achooza-Com monwealth“ in dem alle Achusoth, der ״Jcwish Commonwealth“ und alle anderen kolonisatorischen Go Seilschaften vereinigt sind, beschäftigte sich in einer kürzlich in New York stattgcfuudcncn Versammlung mit der bereits von den Poslc-Zionistcn bei ihrer letzteil Konferenz, behandelten Frage der industriellen E r o b e r u 11 g Palästinas. Die verschiedenen Organisationen beschlossen, im kommenden Jahre alles zu versuchen, um ihre Mitgliederzahl auf 2000 ׳ zu bringen, die 10000 Anteilscheine, im Gesamtwerte von 1 000(100 Dollar besitzen sollen. Dieses Kapital soll die Entwicklung einer Industriellen Armee ermöglichen, einer wirklichen jüdischen Arbeitermacht, die in Vereinigung mit den "Landeigentümern in den verschiedenen jüdischen Kolonien arbeiten soll. Der Aufsichlsrat wurde ermächtigt, ein Informations- Büro cin/.uricbfen, daß alle nötigen Daten bezüglich Palästina sammeln soll und eine gute Kredit-Basis für den Kauf von Land Imd anderem Besitztum׳, das durch ־die 'Organisation zu erwerben ist, zu schaffen. Von der jüdischen Kongreßbewegung in Amerika Wie die N c w Y o r k c r ״S t n a t sz. e i t ü 11 g" vom 10. jimi inelilel, hat N nt 11'an Straus, der Vorsitzende des jüdischen Kongresses, in einer New Yorker Versammlung die Ansicht nusgcsprocheu, daß der angekündigte Rücktritt des nationalso/ialisliseheii Arhcitcrkomitccs von den Bestrebungen des Kongresses auf diesen keinerlei Einfluß nusüben könne und lediglich den Zweck zu verfolgen scheine, die öffentliche Meinung irrc/.ufiilireti. Die Wahl der Delegierten habe bereits bewiesen, daß im ganzen Land ein gewaltiger Enthusiasmus für den Kongreß herrsche. I leer Straus erklärte ferner, daß der Rücktritt dieser Gruppe extremer Sozialisten deshalb von keiner 13cdcutiiiig sei, da diese nie die Bestrebungen des geplanten Kongresses uiitiTstiitzl haben. Seiner Ansicht nach hontrollieren diese Männer auch keinen nennenswerten Teil der organisirrtru jüdischen Arbeiter, die 'fast alle zu den großen jüdischen Wohltätigkeits-Organisationen gehören. Im gaii/cn Lande hätten jüdische Arheiterorgnni• sntioucn durch ihre Beteiligung nn den Wahlen für den Kongreß bewiesen, daß sie durchaus für seine Eiiihcriifnug sind. Der I0-Millionen-Dollar-Kriegs-Hilfs-Fü1u Line Spende von Nathan Straus Der ״A 111 e r i ca u * J c w i s 11 Chroniclc" regt zur schnelleren Realisierung des Projektes des 10-Millioiicn-ISnllar-Kriegs-l lilfs-Fonds an, daß jeder amerikanisein׳ Jude oder jede amerikanische Jüdin den Vcrdienst von eine m Tage dem Fond zur Verfügung stellt. Der Erfolg, schreibt der ״Amcricnn-Jcwish Chroiticle“, hängt ausschließlich von der Organisierung ab, Besonders clic Arbeiterklassen werden einmütig diesen Beitrag leisten, nachdem durch die Arbcitcr-Organisationeu die nötige Propaganda gemacht tvordcii ist. Für die Mittelklasse sind die religiösen und sozialen Organ!• sationen die geeigneten rnedia. Die anderen Juden hingegen müssen durch einen von einem Komitee noch genau auszuarbeitenden Propaganda-Aufruf dazfu angchalten werden, ihre Pflicht zu tun. Die Zeitschrift macht den Vorschlag, aus den drei bestehenden Hilfskoinitccs eine Kommission zu bilden, die sich mit der Verwirklichung dieses Planes beschäftigen soll. Nathan Straus, der für die notleidende ijiidisehe Bevölkerung in der Kriegszone sehr!große Spenden gegeben hat, zeigt jetzt wiederum ein!bemerkenswertes Beispiel von großherziger Wohltätigkeit. Er hat sein eigenes Haus zum Verkauf gestellt, dessen ׳Wert von 350 000 Dollar dem I0-Millio11c11-Dollar-Fond zufließen soll. y Die jttdischcnStudeuten dcrCo 1 umbia־ Universität haben 110O Dollar für den 10-Millionen-Kricgs-llilfs-Foiid beigesteuert. Dies schöne Resultat 'ist den Bemühungen eines kürzlich gebildeten K o - mite cs zu verdanken, dessen Ehrenpräsident Profcssor R. G o 11 h c i 1 ist, und dem cs gelungen ist, jeden jüdischen Studenten der Universität zu intercssicrcn. Die Konferenz von ״Jung Judäa“ in New York Atn 16. Juni hielten die ״Jung J udäa“ -Khibs ihre Jnhreskonfercnz in N cvv York ab. Dr. D. de Sola übernahm das Präsidium. Richter Julian W. Mack sprach über den Fortschritt der jinig-judäisehen Bewegung in Amerika, ihre Aufgaben und Ziele. Die Organisation umfaßt in New York 5000 Mitglieder, di« in 32 Zentralstellen zusnmmcngeschlosscn sind. "Außerdem sind der Vereinigung 15 hebräische Sprachvereine aiigcglicdert und eine Union von Knaben- Gemeinden, Die Mitglieder haben nicht nur für ihre Ausbildung gearbeitet, sondern sich auch sehr aktiv mit dem Jüdischen Nationalfoml und ■Sammlungen für die Erhaltung des hebräischen Sehnhverkes beschäftigt. Die New Yorker Klubs haben mehr als 3500 Dollar für den Nationalfoud und 1200 Dollar für den Hehräisehen Schulfond in Palästina gesammelt. Die 125 anwesenden Delegierten beschlossen, die Tätigkeit in den gewohnten Bahnen weiter auszugcstalten und die Organisation immer weiter auszubauen. Diese national-jüdisch erzogene Jung-Mannsdialt wird fiirdic amerikanische Zionisten-Födcration von großer Bedeutung werden. ״Zlonsfrcunde“ Die erste amerikanische Zionisten-Vcrcinigung ״Die Z i o 11 s f r e 1111 d c“ feierte am 3. Juni den Tag ihres 20-jnhrigcn Bestehens. ״The Fricnds of Zion“ waren die Gründer und Organisatoren der Föderation amenkanischer Zionisten und der verschiedenen Orden. Die ״Ziousfreitnde“ zählen nur 15(1 Mitglieder, die zu den ältesten, angesehensten und bewährtesten Zionisten Amerikas gehören und während der verflossenen 20 Jahre mit großer Hingebung gearbeitet Italien, um den amerikanischen Zionismus von seinen kleinen Anfängen zu der umfassenden imd bedeutenden Macht zu entwickeln, tiic er heute darstellt. ׳ jetzt zusa.niueit mit den Resolutionen der Konferenz in einer besonderen Ausgabe in russischer Sprache. Die anderen Vorträge der Konferenz folgen demnächst. (iicRItzeitig werden diese Vorträge in jidiseher Sprache gedruckt werden. Das Zionistische Ko mite« in Kiew gab eine neue Broschüre in hebräischer Sprache 11״ a z i- 11111 ״ _ w e )1 a a in“ (,,Der Zionismus und das Volk‘*) voji E. A, Fried mann, dem ehemaligen Retlaktenr der zionistischen Tageszeitung ״lla/ofe“, heraus. Sammcibüchcr 1111 Herbste dieses Jahres erscheint in polnischer Sprache ein Samnu'lluidi ״J i'1 d i s eil er AI m a 11 a c h“ mit •einer Reihe litcrarisdi-wisscnsdiafilichcr Beiträge namhafter jüdischer Schriftsteller. Wie aus der Ankündigung zu ersehen ist, sollen 111er Probleme des nationalen, ökonomischen und kill- 1111 •eilen D.iseitis des jüdischen Volkes im allgemeinen und desjenigen in polnischen Ländern insbesondere einer sachgemäßen Erörterung unterzogen werden. Durch eine entsprechende Verbreitung i״ alle״ polnischen Ländern soll liier der erste Aumiherungsversuei! gemacht werden zwischen den bis jetzt abgesondert lebenden Teilen der Juden Galiziens und Russisch-Polens. Zuschriften sind •zu richten an den Verlag ״Moriah“, Wien, I. t.bcmlorfer btr.ülk 3/13. 1111 Verlag ״Miiriah“, Odessa, erschien in jidischer -Sprache cm literarisches Sanniielbudi ״Unterwegs“. Außer den publizistischen Aufsätzen von J Uh. R a w 11 i z k i über die Sprachen frage und M. Klei 11. mann über die Aussichten des jüdischen Volkes nach dein Kriege enthält diese Sammlung eine Reihe belletrist isclicr Beil rüge von Ch. N. Bialik, Frischmann S p e k t o r, A n s k i, Stein in a 1111 Griinbiatt, nachgelassene Memoiren von S. F r 11 ״ <iediclite von J. F ich m a n 1t, Segalrfwitsch u. a, Seit 1914 ist diese Publikation das erste jidisclie Saiiuitclbuclt in Rußland. In Kiew erschien ein Sauimelltudi ״Eth 11w- Hnlh" (״Es ist an der Zeit, zu bauen“), licrausgcgehcn von einer gleichgeiiaiiiiteii zionistischen Jiigcndorganisati״n. Die Sainmclschrift bringt lolgemle Aufsätze: Ein- Icitimg; llcrzl (von Ac'iad halKinim); Unsere Ideale (von Aniit'sri); Das Jugendliche im Zionismus (von Lt.'i liwiioth); Instrukteure und Bewegung (von Sapirewskv); Zionismus und Palüstina (von Sabjah); Die Grundlagen des Zionismus (von Aciind hnlxmim). Dieselbe Organisation ״Eth liwnoth“ gab auch eine Schrift ״Zu 111 d r e i z c 11 n 1111 ־ Todestag von Theodor llerzl heraus.' Zeitschriften Die hebräisch« Zeitung .,H a 111 i z p n“, die seit P/.> Jahr eingestellt war, beginnt im nächsten Monat unter der alten Redaktion des Herrn S. M. Lasar von neuem in K r :1 kau zu erscheinen. Die älteste Zeitschrift des Poalc-Zionümrus, ״Der jüdische Arbeiter“, Organ der Poale Zion in Oesterreich, begniiii jetzt nach einer dreijährigen LJ11tcrhrcchung von neuem als Mo n at sCh r i f t zu erscheinen. Das erste lieft brachte Aufsätze von L. ('. 11 a sa n o \v it s c h , Dr, Max Rose ufcld, M. Singer׳ muf anderen. Die Redaktion verspricht eine umfassende Erweiterung der Zeitschrift in den folgenden Heften. _ Anfangs September erscheint im Jüdischen Buchu, Kunstverlag Max Hickl, Wien VIII, Lerchengasse Ga, eine h e b r ä i s c 11 - w i s s c 11 s dt a f 11 i c 11 -1 i t c r a r i - sehe M o 11 a t s s c 11 r i f t. Anläßlich der 20. Wiederkehr des I. Baseler Kongrosses erschien soeben eine Ca. UM) Seiten starke Ko 11* g r e ti n 11111 m e r der Monatsschrift in polnischer Sprache ״M 0 1׳ iah“ (Verlag: Wien, I. Ebendorfcr Str. 3/13) mit Aufsätzen von ■W. Berkc I ha m mer, Adolf Böhm, Z. I•'. F*i 11 keiste in, N. M. Oelber, N. Gold st ein (Lublin), N. Zeller, El. Kosenbauin, Max R 0 se« f cid, Ignaz Sch I n p e r, Adolf Stand, Wilhelm Stein, Osias Thon, Davis T r i e t s c h 11. a. _ Infolge finnuzicllcr Schwierigkeiten Ist das weiteret Erscheinen der vor kurzem in Zürich gegründeten Zeitschrift ״Das Erwachen“ vorläufig eingestellt Worden. Ihre Herausgeber wollen sie vom 1. Oktober ds. Js. an wieder erscheinen lassen. Die Englische Zionisten-Födcration gibt seit Mai 1917 ein eigenes Organ ,,The Zionist Review" heraus. Die Monatsschrift behandelt sehr ausführlich alle zionistischen Gegenwartsfragen und enthält eine besondere Rubrik ״Palästina“, die über den neuen liscltuw um! spezielle Palästina-Fragen Aufschluß gibt. In englischer Sprache erschienen auf dem Gebiete der zionistischen Literatur: ״Erreichtes umLAu^'diten in Palästina“ von S. Telkowsky und ״Jüdische Enianzipation: der Vertrags-Mythos“ von H. Sacher. Zu Ehren der Baltimorer Zionistcn-Konfcrcnz haben die zwei zionistischen Blätter ״The M a Cc.-i ba e a 11" und ״Das jüdische Volk“ Fcstniimmem herausgcgehen. Am ״jüdischen Volk" arbeiteten in dieser Nummer mit: 1>r. Harry Fricdcnwnld, Dr.Sclunarja Lev in, Nalmin Sokolow, S. Frug, Dr. S. M. Mclanicd, S. Abel, Sehalom AsCli, Jacob de Haas, Louis Lipsky, P. M. Ras k in, S. Gol* d c n b er g , Dr. Ben-Zion Mossinsolin Und Rcubcn Brainin. Die reich illustrierte, 72Seiten starke Nummer des ״Maccabaean“ enthielt Beiträge von Dr.Sclunarja Lcv i n , ״Der heutige Stand der Assimilantcn“; Leo Motzkin, ״Jüdische Proletarier-Parteien in Rußland“; Hatrietta 5z old, ,Früherer Zionistcntng in Baltimore“; Mary Aut in, Dr. S, M, Mclanicd, l)r. Harry F r i e d c 11 w a 1 d, Prof. Erncst H o c k i n g, ,1 )ie Not* Wendigkeit des Zionismus“; Louis Lipsky, ״Revolution im amerikanischen Judentum“; A. 11 Fromcnson, Jacob de Haas, Bcrnard A. Rosen bla tt; Ittamar Uen-Avi, ״Wir Palästinenser an die jüdische jugend Amerikas“; Alice Sei igsberg, Dr. Max Heller, Jcssie E. Samptcr; Prof. Chaim Weizmann, ״Zionismus und die russische Revolution“; Emanuci Nc-umann, M, Bernstein und Ncllie Straus. Unter der Redaktion des jüdischen Humoristen J. Tunkcl beginnt ein illustriertes bumoristisch-satyrisches Journal ״Der Aschmcdai“ in Petersburg zu erscheinen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.