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Jüdische Rundschau · 1917-08-10 · Heft 32 (10.8.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 32 (10.8.1917)
Date
1917-08-10
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 266 JUEDISCME r:l ü M D ׳:.C II. Nr. 32 sundheiisvcrhiiltuissc in der Ptcjclia nicht so, daß jüdische Arbeiter dort längere Zeit werden aushaltcn können. Als Arbeiten für die Zeit nach der Saison waren in Aussicht genommen: lnjil-(U11k1־aut)-VernichUn1g und Stcincablesen auf Böden der Agudath Netajiin; Rigolen in den Pflanzungen von Migdal und Snrona; Reparatur der Fahrstraße zwischen Jemma und Snrona, dein Wadi Sarona, (dieser Weg bildet die Hauptverkehrsader aller uiitcrgaliläischcn Kolonien und bringt, weil er in schied!• tem Zustand sich befindet, sehr viel Schaden); Reparatur der Straße hei Rosch Pinah und andere Arbeiten. Einen wichtigen Vorschlag bilden die Arbeiten für die Herstellung von Hausern aus Lehiuzicgeln. Die Hand• wcrker-Vcrcinigung hat in iietli <1:111 6 Häuschen gehaiil. Die Kolonisten sind geneigt, weiter solche 1 liitisdien zu bauen, tun sie den Evakuierten zu vermieten und später als Wirtschaftsgebäude, Ställe, Gcrätckainmcru ctc. zu benutzen. In der Sommerzeit sind diese Lehm• htitten, wie sie Eingestellt wurden, benutzbar, das Dach von Matten bedeckt, Fenster und Türen nur freie Geff• nungeii, da Material für Dachdeckimg, Fenster und Türen erschreckend teuer ist. Für die ,Wiiiterzeit sind diese Häuschen in ihrem heutigen Zustand nicht zu vor* wenden. Nacli Beendigung der Saisonarbeiten wird cs für private Arbeiten wenig Gelegenheit geben; die meisten werden nur dadurch möglich sein, dall den betreffenden Arbeitsgebern Kredite cingcraumt werden. Gegenwärtig ist die Lage trotz aller geschilderten Mißstäiulc■ noch einigermaßen erträglich, weil es zur Zeit Arbeitsgelegenheit gibt und warmes Somiiierwettcf herrscht. Für die Zukunft aber ist große Be• sorgnis am Platze. Was soll im Winter aus den Evakuierten werden? Zette aus Matten und Hütten aus Eukalyptusholz werden vom ersten stärkeren palästinensischen Sturm- Wind ausciiiamlergcrisscu werden. Das Hausen unter freiem Himmel ist im Winter unmöglich. Die Wohiiungsgelcgcnheiten in allen Kolonien, werden stark eingeschränkt werden. Die Vorbereitung von einigermaßen bewohnbaren Zimmern ist mit außerordentlich hohen Unkosten verbunden. Die Arbeitsgelegenheiten sind im Winter im, allgemeinen stark reduziert. — Großes Elend wird unter den Evakuierten ausbrcchen, wenn sie bis zum Winter nicht Aussicht haben, nach Jaffa zurückzukchrcu. Arbcitcrheinisiättcn (Yemenitenhäuser) Nach einem uns 7.ugega!1״c1K.־n Bericht sieht sich das Hauptbüro des jüdischen Nationalfcmds genötigt, den Preis für ein Arbeiter haus auf 1600 Mark zu erhöhen. Damit ferner die Kosten für ein solches Haus in absehbarer Zeit aufgebracht werden, ist cs sehr wünschenswert, daß in Zukunft nur Beträge von 100 Mark aufwärts ־zur Einzahlung gelangen und daß der Gesamtbetrag von 1600 Mark innerhalb von spätestens drei J ahren nach begonnener Einzahlung komplettiert wird. nur im Einvernehmen mit <10111 Zentralkomitee und unter dauernder Verantwortlichkeit diesem gegenüber die ihnen ziigewic.ieiicii Agenden (zu erledigen. Es bleib! jedem Referenten unbenommen, nick durch Heran- Ziehung arbeitswilliger Gesinnungsgenossen und iiisbesondere je eines Sekretärs einen bestimmten Arbeit«* kreis zu schaffen. Das Zentralkomitee beschließt, fortab wahrend der Sommermonate jeden /.weilen ׳Mittwoch, später wieder wöchentlich jeden Mittwoch Sitzungen «׳ibzuhallen, über welche in der ״Ji'ulir.du'11 Zeitung' ein ganz kurzer Bericht zu erscheinen liättc. Die Möglichkeit und Not- Wendigkeit einer extensiveren und intensiveren 'lätigkeit des Zentralkomitees in! folgenden Arheilsjahre wird einer eingehenden Besprechung uutcr/ogeu und vom Zentralkoniitee. ׳einstimmig der Beschluß gefaßt, für West- Oesterreich einen Kr feg» beit rag tvoii 1ml 11 destens K :1.-• von jedem organisierten. Zionisten einzuheben, 'damit die Partei, solange der Kriegszustand dauert, nichl auf die 'Opforwilligkcit einiger weniger und Zwar immer der gleichen Gesinnungsgenossen angewiesen sei, um ihre Geschäfte überhaupt fortführen zu können. Dem Referenten für Organisation wird die Durchfiihrung eines verläßlichen Katasters unter Zuhilfenahme allen vorliegenden Materials und im Einvernehmen mit de» Distriktskomitces übertragen, lieber die Lage der Organisation in der Provinz und über eventuell diesbezüglich zu ergreifende Maßnahmen wird der Referent nach seiner im Aufträge des Jüdischen Nalioualfonds mul des Zentralkomitees unternommenen Reise nach Böhmen, Mähren und Schlesien Bericht erstatten. Für Wien werden von nun an von Zeit zu Zeit Sitzungen des Zentralkomitees unter Zuziehung von Vertrauensmännern einberufen werden, um eine kon* tinnicrliclic Inforniatiou und allfäiligc Aussprache zu erzielen. Die Frage der Gründung einer Ansicdlungsgcscllschalt der österreichischen Zionisten in Palästina nach den von J. O c 11 i n g 0 r vorgcsehlagcuen Riehtlinien wird 'dem Arbeitskreise für Palästina zum näheren Studium und seincrz.eitiger Berichterstattung zugewiesen. Aut aller Welt; Aus Polen (Re f o r m g e me i n d e) Un1er den A s s i in i 1 a 111 e 11 Warschaus, die nicht mehr die Hoffnung liegen, bei den Gemeinde-Wahlen ihre alte Position behaupten zu können mid die auch nicht mehr auf die Treue der Orthodoxie bauen können wird jetzt die Idee der T re 11 nun g von der Gemeinde und der Bildung einer gesonderten A 8 s i in i 1 a n t c u g e m e i 11 d c, ״nach dem Muster der Reformgemeinden in Westeuropa", ventiliert. \\%!ן״,: tor dieser Idee wird der assimilatorische Ratmanii [>,” Muttermilch genannt. י (R c 11 n n g s k o 111 i t e v\ Der Rabbimrt zu Warschau bildete in! Verei» mit einer Anzahl cliassidisdien Rehefm und Führer in!Böhmen) Böhmen ist für Die Juden in der Bukowina Im Verlag von R. Löwit, Wien und Berlin, ist so* eben aus der Feder Dr. Salomou Kassners eine Schrift״ .־Die Juden in der Bukowina" erschienen, die ein ganz besonderes Interesse bcaiisprueben kann. Sie behandelt ‘die geschichtliche, staatsrechtliche, nationalökonomischc und politische Entwickhing und Stellung des Judentums in der Bukowina und schließt mit dem Kapitel ״Politischer und Wirtschaftlieber Wiederaufbau". In gedrängter Kürze, anspreehender Klarheit und mit umfassender Kenntnis aflcr wesentlichen Punkte wird das Material übersichtlich geordnet. Die aktuelle Bedeutung der ungemein wichtigen Publikation bedarf keiner Unterstreichung. Sie ist eine der wichtigsten Schriften für alle politisch Intercssicrtcn, die die Judenfrage in ihren Rcalitäten und ihren Forderungen kennen lernen wollen. Zionistische Bewegung Oesterreich. (Sitzung des Zentralkomitees für West* Oesterreich) Unter Vorsitz seines Vize-Präsidenten, k. k. Reichsratsrevisor Rudolf Taussig, versammelte siel! das Zentralkomitee am 25. Juli d. J. zu seiner normalen Sitzung. .,.JH1- Vorsitzende begrüßte die an Stelle der durch militärische Dienstleistung an der!Ausübung ihrer;.™!10.Ml1 verhinderten (Mitglieder zugcwählten neuen Mitglieder Ing. Feodor Ackermann, Adolf B öh!11, Dr Siegfried BerufeId und Dr, Wilhelm Stein und eroitnete die Debatte über eine straffere Zusammenfasiujiff der österreichische» Partei im Hinblicke' auf die Möglichkeit des allmählichen Abbaues des durch die kriegerischen Ereignisse in einige Unordnung gerateten Zustandes der Organisation!. au'■?״ ,Böhm vorgcschlagcnc Aufteilung Artimtcn auf einen möglichst großen Kreis der Zcntralkomitee-Mitghcdcr durch Schaffung einiger selbständiger Referate wird angenommen und in der Weise du rehge fuhrt, daß Dr. Siegfried Bern(cid das ücf erat über Jugenderziehung, Adolf Bö lim das über Palastinaarbeiten, Dr. Wilhelm Stein das Organisationsreferat und Obcr-lng. Robert Stricker <L für pohtische Angelegenheiten übernehmen. Den Leitern der Referate wird innerhalb ihres Tätigkeitsgebietes eine gewisse Selbständigkeit zuerkannt, doäi haben sie immer ״Rettimgskomitee", um unter dea der notleidenden (Zionistischer Distriktstag Für den zionistischen Distrikt Sonntag, den 5. August, ein aunerordcntiiclicr Distrikstag nach Prag ciuberufen worden, Die Prager ״$ e i bs t w e 11 r“ schreibt aus diesem Anlaß״ .־Es sei offen mul ohne Beschönigung ausgesprochen: <110 Zi'onisten Böhmens waren während des Krieges, auch nach den beiden ersten Kricgsjaliren nicht auf der Flöhe ihrer Aufgaben. Die Zionisten bilden gegenwärtig die einzige aktive jiidisdic Gruppe und dies, sowie die Universalität ihres Programms verpflichtet sie, zusammen mit allen anderen bewußten Juden auf dem gemeinsamen Boden der jüdischen Interessen vor die Ocffeiitliclikeit zu treten und die Rechte des Volkes zu wahren. Es darf gesagt werden, daß die Geschichte das Zeugnis dafür erbracht bat -- inan betrachte nur die Rückwirkung auf die palästinensischen Ereignisse —־, daß die zionistische Bewegung die Ziele des jüdischen Volkes auf ihr Programm gesetzt hat, jene Ziele, denen alle jüdischen ,,Parteien", mögen sic!cs auch leugnen, zustreben. Aber diese Ziele stets im Auge, werden den Zionisten ihre unmittelbaren Aufgaben von den Forderungen des Tages gewiesen. Mit allen arbeitsfähigen jüdischen Or* gauisaiioiivii müssen sie sich zusmmiienschlleßen, sic müssen sieb ermannen, an die Arbeit gehen und Ernst mit ihrem Programm machen. Die Juden müssen über ihre Lage aufgeklärt, aus ihrer Indifferenz. Iieratisgerisscn werden; die OeffcutUchkeit muß veranlaßt werden, sich offen mit den jüdischen Forderungen auscinanderzusetzen. Die Zionisten sind verpflichtet, die initiative ־zu ergreifen, wo alle Anderen trüg und feig die Ercignisso herankommen lassen, sie müssen ihre Stimme erheben, damit die Zukunft des Volkes von ihm selbst bestimmt, sein Recht gewahrt werde, Gleichzeitig aber darf die zionistische Organisation nicht vernachlässigt werden. Nur wenn sie gestärkt und ׳ausgebant wird, wenn sie auch materiell gesichert ist, ist die Gewähr einer planvollen und zuverlässigen Arbeit zu schaffen. Hier niHz.iihelfen, ist jeder einzelne Zionist verpflichtet. Wenn für den Staat so gewaltige Opfer gebracht werden, für (seine Erhaltung das Schwerste ohne Murren erlitten wird, da darf das eigene Volk nicht vergessen werden und den verhältnismäßig geringen Bedürfnissen der Organisation muß sichere Befriedigung garantiert sei«, Kleinlichkeit und Zögern würden hier verhängnisvolle Folgen haben." Cape Town Die Zionistische Arbeit in Cape Town ist wegen der starken H i If s-Ar bc it, die dort gelcisiet wird, etwas in den Hintergrund getreten. Das dortige ״Hilfskomitee für die vom Kriege betroffenen Juden“ veröffentlicht seinen zweiten Jahresbericht, demzufolge monatlich tliirehschnittlich 11 1532 (gegenüber £ 1213 1m vorhergehenden Jahre) gesammelt worden sind, 71/a Proz, der überwiesenen Summen ging nach Palästina, außerdem eine einmalige Spende von £ 100.-- für jerusalemer Institutionen. Die letzten Nachrichten aus Palästina haben jedoch auch die Zionisten und Juden in Cape Town veranlaßt, besondere P a Ui s t i 11 a - li i 1 f s a k t i o n 0 n In die Wege zu leiten, die hoffentlich ein gleich befriedigendes Resultat ergeben werden. Port Elizabeth Für den allgemeinen Jüdischen Hilfsfond sind bis zmn 1. Januar 1917 ca. £ 5500.-- gesammelt Worden, wovon ein Teil nacli Palästina geht. Krugorsdorp, Ladybrand, Scuekal, Volksrust, Zastron und Pretoria wurden in letzter Zeit rcgdmällig von Mitgliedern der Südafrikanischen Zionisten-Födcration besucht, die Vorträge über allgemein-jüdische und zionistische Themata hielten, und Propaganda für die Pa last i 11 ,־!■ H i Ifs-Akt ion in achten. Man, hofft, daß alle südafrikanischen Ortsgruppen, deren Arbeit während des Sommers reorganisiert 1und in die riehtigen Bahnen geleitet wird, im Winter selbständig weiterarbeiten werden. , der Orthodoxie ein bemittelteren Juden Geld zugunsten Juden Polens zu sammeln. Aus Rußland (Mc’cting der Volksgruppe) Unter dein Vorsitz, von M. M. Winawer fand in Petersburg eine grolle Versammlung der jiidisch-kadcttischen ״Volksgruppe“ statt, in der die führenden Männer der Gruppe die bevorstehenden Arbeiten klarlegten. Winawer rühmte in seiner einleitenden Rede die Tätigkeit der anderen jüdischen Parteien, wie des ״Bundes“ 11. a., ״die Spozialatifgabcu verfolgen und das Interesse bestimmter Teile lies Volkes im Auge haben.“ Es müsse ober noch eine Partei geben, die die Einheit des Volkes verkörpert, Das XIX. Jahrhundert, sagte der Redner, 11:1t eine vollständige Umwandlung in der Auffassung der nationalen Frage innerhalb und außerhalb des Judentums gebracht. Wir wollen und werden im erneuten Rußland als hcsondere Nation existieren 1" In dieser Hinsicht steht aber noch ein großer Kampf bevor. ״Der Antis c in i t i s mu s ist in Rußland noch nicht verschwunden. Besiegen können wir i h 11 nur als organisierte nationale Einh e i t.“ Diese Einheit müsse auch im Interesse des Landes erzielt werden, da die neue Ordnung des russischen Rcidies, in dem das eigentliche russische Volk nur den drit* ten Teil der Bevölkerung ausmacht, auf den Grundlagen der selbständigen Organisierung der Nationalitäten gegründet werden wird." Dies sei die Aufgabe der Volksgruppe. Vor allein gelte es aber vorläufig, die Re* volution zu hüten und die Armee zu stützen. Was den Zionismus betrifft, so versicherte M. M. Winawer, daß die ״Gruppe“ nichts gegen die Arbeit in Palästina habe, er sei aber der Ucbcrzcugung, daß die Frage des russischen Judentums nur innerhalb der Gren- 7cu Rußlands werde gelöst werden. Da die Versammlung am Morgen nach dem Tödes« tag Herzls stattfand, schlug der Vorsitzende M. M. Winawer vor, Herzls Andenken durch Erheben von den Plätzen zu ehren. Eine polemische Rede gegen die anderen Parteien im Judentum hielt Rechtsanwalt H. B. Sliosbcrg, Blau k, der von seiner Reise über England, Frankreich und Amerika z.iirückgekehrt ist, berichtete über den Stand der Judcufrage in diesen Ländern, Ein S. S., der in der Versammlung anwesend war, — Gergcl — versuchte, die Tätigkeit der ״Gruppe“ einer schrofferen Kritik zu unterziehen. Die Versamm« lung wollte den Redner nicht zu Ende reden lassen. Eine Reihte von Rednern nahm die Führer der Gruppe in Schutz und die Versammlung bereitete den Führern M, Winawer und H. Sliosbcrg eine warme Ovation. (Der nationale Sozialismus) Der Rat der 11 at iona l *Sozialist is che n Parteien in Rußland, die sogenannte ״russisch <5 International c", der achtzehn sozialistische und sozialdemokratische Parteien von zwölf Nationalitäten — Annulier, Weißrussen, Gregorier, Juden (Poalc-Zion und die Vereinigten J, S. und S, S.) Litauer, Letten, Ukrainer, Estlicn, Russen (Sozialistcn-Rcvolutionäre) u. a — umfaßt, beschloß, Ende Juli nach Petersburg eine Konferenz der Vertreter aller national-sozialistisdicil Parteien cinzubcriifen, Der Rat beschloß auch, •eine Zeitschrift zum Schutz der nationalen Minoritäten in Rußland und zur Verwirklichung der nationalen Forderungen dieser sozialistischen Parteien zu gründen. (Eine Gesandtschaft nach Rumänien) Das ״Hilfskomitee für die jüdischen H c i rn 1 os c 11 in Ru inä n i e 11" in Odcs sa entsandte eine Deputation nach Rumänien, um an Ort und Stelle die Leiden der rumänischen Juden festzustellen und dem J<omitcc einen Bericht zu bringen. Die Gesandtsdiaft besteht aus dem Rabbiner Rcbelski aus Un gen y und dem Redakteur der zionistischen Tages* Zeitung ״Unser Leben" S. Hochberg. Mitteilungen des K. j. V. Adressen der Verbindungen und Stammtische: Berlin: NW. 2lf Turmstr. 8. Bonn: Carl David, Brcitestr. 53. Breslau: Karlstr. 44, Frankfurt a, M.: Friedrich Rothschild, Hanauct Landstr. 44. Heidelberg: Erich Buchholz, Obere Neckarstf. 9. Verschiedenes: Bukarest: Bernhard Rosenberg ist am Nordbahnhof, Lcichtkraukcnzug 33, für Bbr. zu sprechen. Focsani: Leiter ist jetzt Vct, Richard Fröhlich. Lemberg: Stabsarzt Dr. Jacobsohn, Hotel Impcriak Zimmer 18, erbittet Besuch von Bundesbrüdern. Nachrichten Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Assistenzarzt Dr. Albert Weihl, Homberg (Hessen) hat das Eiserne Kre uz f. Kl. erhalten. . Unser Gesinnungsgenosse Hermann St ruck* Berlin ist zum Leutnant befördert worden. Unsere Gesinnungsgenossen Schütze Hugo Lach* mann, Max Kober-Breslau (Herzl-Klub) und Vizefeklwcbtl Jncobsohn-Lüneburg wurden .verwundet (letzterer ist wieder bergest eilt).

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