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Jüdische Rundschau · 1917-07-27 · Heft 30 (27.7.1917) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 30 (27.7.1917)
Date
1917-07-27
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 30 J UEDISCHE RUN.DSCH AU Seite 24Q Erlasses des Kricgsministcriums über den Austausch von Mannschaftspersonen im Armeebertichc cmgcbracht worden waren. Das Schluß- ״nrt erhielt als Gcncralredner Dr. Straue 11 er zu folgenden Ausführungen: ״Der Erlaß betreffe nicht nur die bisher genarinteil Völker, sondern auch die Juden. A11 einer Stelle heißt es, daß Juden, Italiener und Czcchcn in den (Wi/icrsgcfaiigcnengruppcn nicht auf Wache konunandiert werden dürfen und an einer anderen Stelle wird von scharfer und unauffälliger Kontrolle der jüdischen Wachmannschaften wie aller minder verläßlichen Eiemente der Wachmannschaft gesprochen. Es wäre auch ein Wunder gewesen, wenn irgendeine gehässige Verfuguug erlassen wurde, bei der die Juden nicht figu* ricreii würden. Neben Ukrainern und Polen haben im Osten unseres Reiches in diesem Kriege die Juden am meisten gelitten. Die Russen sind doch von Haus aus ihre Todfeinde. Das traurige Schicksal der Juden unter dem zaristischen Regime ist bekannt genug. Erst infolge des größten Ereignisses des Jahrhunderts, der russische» Revolution, können sie erwarten, ihre Freiheit zu erlangen. 111 diesem Weltkriege haben die Juden ihre Pflicht und Schuldigkeit in vollstem Maße erfüllt, in keinem Belange stellen wir hinter den staatstreuesten Völkern Oesterreichs zurück. Warum also dieser Schimpf? Redner erinnert an die Mitwirkung der jüdischeu Soldaten galizisdicr Regimenter in der zehnten Ison/oschlacht. Man hat den jüdischen Soldaten im Felde verboten, mit ihren Angehörigen daheim in jüdi• scher Schrift find Sprache zu korrespondioren, obwohl man weiß, daß sie keiner anderen mächtig sind. Der Deutsche Nationalverhaiid war die einzige Partei, die gegen den Antrag des Justizmisschtisses, betreffend die aus Galizien und der Bukowina verjagten Advokaten, stimmte. Da hieß es, wir seien Fremde. Fremde, deren t laus und I lof cuigeäscliert, deren Habe geraubt worden ist, deren Kinder im Felde stehen, die alle schweren I leiinsueliuiigeii über sich ergehen lassen mußte»! Das ist der Freisinn! Ein Freisinn für Sie, aber Knechtschaft für uns. Das wollen wir uns nicht mehr bieten lassen. Diese Debatte zeigt, in welchem Lager Oesterreich ist, und unter den Elementen, in deren Lager Oesterreich ist, ist auch die Judenheit Oesterrciclis. (Beifall rechts.) Polenknechte IX׳r ״Jüdischen Zeitung“ in Wien entnehmen wir folgende Notiz, die unter der uebersduift ״Polenkn echte“ in Nr. 29 (vom 20. Juli 1017) erschienen ist: In der Nr. vom (1. Juli haben wir berichtet, daß 6lie!Klinischen Abgeordneten Dr. B a 11 a s und Genossen im Parlamente einen Antrag cingcbracht haben, die Regierung möge erheben, wieviel die Juden an den K ri eg sl i e f e ru n g 11 verdient haben. Der Bericht schloß mit der Frage, ob der Polcnklub diesen Antrag mit Zustimmung seiner neun jüdischen Mitglieder beschlossen habe. Die Antwort liegt bereits vor. Im Polcnklub hat der jüdische Abgeordnete R a u c 11, welcher sich in mancher Hinsicht vorteilhaft von seinen Mitsklaven unterscheidet, verlangt, der Klub möge im Parlament erklären, daß er mit dem Anträge Banns nichts gemein hat. Dieses Vorlangen aber schien dem Juden Diamant, dem früheren sozialdemokratischen Frcihcitslielden und nunmehrigen Knecht der Schlachta, zu kühn und er stellte den Gegenantrag, man möge die Angelegenheit als erledigt betrachten und von einer öffentlichen Kundgebung absehen. Natürlich ״siegte“ Diamant. Die Polen haben ihre Juden so gut abgericlitet, daß sie sich die Fuß- (ritte selbst versetzen. Noch ein Stückchen: Abgeordneter Dr. S t r a 11 c 11 e r hat im Parlamente eine Interpellation in Angelegenheit des H i 1 s 11 e r p r o / e s s c s eingebracht. Er forderte auch den Polcnklubjudcn Dr. G r o II auf, diese Anfrage zu fertigen, Groß verweigerte die Unterschrift mit der Begründung, daß er hierfür keine Erlaubnis seitens des Poleiiklubs besitze! Das heißt also: Ohne Erlaubuis des Antisemiten Dr. Banas, darf der Jude Groß nicht gegen das R i fua 1 m o r d m ä rc h e n Stelhing nehmen! Wahrlich, die Schmach, welche auf uns üsterrcicliBclien Juden lastet, ist groß. Knechte sind unsere Vertreter, stumpfe, ehrvergessene Sklaven unsere Wortführer I ,׳ Der australische Hilfsfond f&r die Flüchtlinge in Alexandrien Für die notleidenden im 01;״upicrten Gebiet Nachdem das Zentralkomitee der jüdisehen Kriegs hilfsgcscllscha ft in Rußland aus dem neutralen Auslände die telegraphischen Meldungen über die wirtschaftliche Not der Juden in Polen lind Litauen erhalten hatte, begann cs mit einer großzügigen Hilfsaktion. Bis jetzt sind zu diesem Zweck schon 725000 Rubel in den Händen des Zentralkomitees. Das Komitee ist gegenwärtig damit beschäftigt, im Ministerium des Inneren die Genehmigung für die Ueber- Sendung des Geldes nach Polen und Litauen zi) erlangen. , Die Judenauswcisnngen aus Posen Die sozialdemokratischen Abgeordneten Scheidemann und Bauer haben an den ReiChskanz.- ler folgende Anfrage gerichtet: Seit längerer Zeit werden aus der Provinz Posen und aus dem Regierungsbezirk Oppeln, in der letzteil Zeit auch aus dem Regierungsbezirk Breslau österreichische Staatsangehörige jüdisehen Glaubens ungeachtet ihrer jahrzehntelangen Ansässigkeit, tadellosen Führung, bestgeordneten Daseinsvcrliültuisscn ausgewiesen. Sind dem Reichskanzlcr diese Zustände bekannt? Denkt er dagegen einzuschreiten? Zur Erhaltung der Jeschiwoth Wie uns mitgctcilt wird, wurde in Berlin ein Komit ec zur Erhaltung der Jeschiwoth i 111 okkupierten Gebiet (Polen und Littauen) gegründet. In einer Zuschrift au die Redaktion senildert Rabbiner J. Weinberg die Verdienste der gro- Ben alten Jeschiwoth in Lomza, Slobodka, Tels c 11 i 11, Wilna, (i r o d n o und R a d i 11 und fordert das deutsche Judentum auf, seine Pflicht diesen urjiidischon l.clirslatU'ii gegenüber zu erfüllen. Zionistische Bewegung Holland. Die in Scheveningen befindlichen belgischen Zionisten haben dort in letzter Zeit eine rege Tätigkeit entfaltet. Insbesondere haben sie in Antwerpen den Verein Agudath Zion, der ausschließlich aus belgischen Zionisten sich zusanimensetzt, ncü organisiert, ebenso beginnt ein dort befindlicher Misrachi-Verein seine Tätigkeit. England Das in der ״Jüd.■ Rundschau“ Nr. 27 ausführlich behandelte antizionistischc Manifest des C o n j o i 111 Coramittc c“ gibt fortdauernd einer Reihe der führenden jüdischen Organisationen und Persönlichkcitcn Englands Anlaß zu scharfem Proteste; So veröffentlichen im ,,J e w i s 11 Chroniclc“ in den Nummern vom 8. und 15. Juni Proteste der ״Order of Ancient Maceabeans“, der ״Council of United Jevvish Friemlly Socictics“, die ״North London Zionist Society“, die ״Südafrikanische Zionistcn-Föderation“, das Komitee der Deputierten der Manchester Juden, die Zionisten von Cardiff, sowie eine ganze Reihe von jüdischen Oemeinden und Organisationen in England, 11. a. Manchester; Belfast; Neue Synagoge, London; East End Synagogen; Liverpool: Gemeinden und Organisationen; Lceus: Gemeinden und Organisationen; Sunderland: Gemeinden; Sheffield: Synagoge; South Shiekis: Gemcindc; Stockion: Gemeinde; Blackburn; Gemeinde; Dublin: Gemeinde; Glasgow; Repräsentantenrat; Newport: Gemeinde; etc. etc. Verschiedene jüdische Volks- Versammlungen sprachen ihre Mißbilligung wegen der Veröffeiitliclumg eines derartigen Manifestes aus. Ebenso wie die ״Times“ und ״Nation“ Ix׳- scliiiltigen sich auch andere englische Tageszeitungen mit diesem Manifest, so ״Da i 1 y G r a p 11 ic“, ״The Ne a r East“, ״The Record", ״The Aberdeen Free Press'1, die redaktionelle Artikel bringen, welche die dem• Manifest zugrunde liegenden Anschauungen entschieden ahlchuett und sielt mehr oder minder bestimmt ftir ein jüdisches Palästina nussprcclicn. ״The Daily News“ bringt einen Artikel aus der Feder des bekam!- ten englischen Zionisten H. Sacher ״Ein jüdisches Palästina“, der als wesentlich für die Errichtung eines jüdischen Palästinas die zwei Grundsätze aufstellt: kein« Teilung Palästinas, kein Coudoniinium in Palästina. Oesterreich. (II e r z 1 s Todestag) Die Wiener Zionisten veranstalteten am IL Juli im I iotel ״Bayrischer Hof“ ihre Herzl-Feicr. Die Feier wurde mit einer kurzen hebräischen Ansprache von Herrn Ludwig Bat!) eröffnet; dann ergriff Herr Otto Abeies das Wort zu seiner äußerst wirkungsvollen Festrede. Fr sprach über ller/l, den Künstler, den Dichter, den Politiker und Organisator. Einen speziellen Feil seiner Ausführungen widmete er dem jetzigen liistorischeu Augenblick der schweren Krise, die das Judentum infolge des Krieges durehmacht und wies auf die leuchtende Gestalt unseres Führers hin, der, wenn auch physiscli tot, so doch in seinen Taten und Werken stark und ermunternd auf unsere Generation wirkt, Die Worte Dr. Aheles, der mit Rührung und Wärme sprach, machteil auf die Anwesenden einen starken Eindruck. — In selilieiiH'11, einfachen Worten spracli einer unserer altesteil Gesinnungsgenossen, Herr Löhl Taubes. Er hielt seinen Vortrag in jidischcr Sprache. Er sprach über die Bedeutung unserer Trauertage und sagte, daß auch der 20. Thaimnus ein Trauertag der jüdischen Nation ist. Anschließend daran zeigte er in kräftigen, markanten Worten, welchen Einfluß Theodor Herzl auf seine Generation geübt hat und wie miiclitig noch die Spuren seiner unvergänglichen Arbeit bis aut den heutigen Tag geblichen sind. ' Mit entsprechenden Zitaten aus unseren Schriften ermunterte Herr Taubes die Anwesenden zum Anschlüsse ,׳in die Herzischen Ideen, Unter dem starken Eindrücke, den alle drei Reden machten, verließen die Versammelten um 10 Uhr den Saal. Bei der Hcrzl-Fcier wurden auch ansehnliche Summen für die Evakuierten in Palästina gesammelt. Die ״Neue Lembergcr Zeitung" brachte in ihrer Nummer vom 10. Juli 1017 aus der Feder eines Zionisten einen Aufsatz zum Todestag von Theo■ d o r H e r z I. Schweiz. Aus aller Weit Aus Oesterreich. (Frei irischen Auf Anregung von Frau L. in Alexandrien aufhält, wurde in derc Hilfsaktion für die lebenden jüdischen Palästina S lut z k in , die sich Australien eine besonin Alexandrien -Flüchtlinge eingeleitet; die ■Jüdischen Hilfs-Fonds in Melbourne und Sydney überwiesen bisher £ 1150 resp. £ 250, verschiedenc Einzdspcnden belaufen sich auf £ 100, die insgcsamt überwiesen wurden. Dieser Fonds der Australisehen Juden wird in Alexandria durcli ein Executiv- Komitee verwaltet,an dessen Spitze (derG roß-R abbiner, Professor Deila Pergola und Frau L. Slutzk i 11, sowie andere angesehene alcxattdrinisclie Juden stehen. Das Geld ist für die Besserung der traurigen Lage der Flüchtlinge verwendet worden; besonders segensreich erwies sich die Schaffung einer Kleinkinderhcwaliranstalt, die vielen Kindern das Leben fettete. Kleidungsstücke wurden aus Australien gespendet, während die Beschaffung von Lebensmitteln, besonders Milch für die Kinder, in Alexandrien selbst nach Ueber- Windung mannigfacher Schwierigkeiten geregelt wurde. (H c r z 1 - F c i c r 11) Die 13. Wiederkehr von Hcrzls Todestag ist in der S c 11 w e i z in fast allen zionistischen Ortsgrupppen würdig begangen worden. In Bern veranstaltete die dortige Ortsgruppe zusammen mit dem Akadcmischeu Zionistenvercin eine ziemlich gutbesuchte ״Herzt- Gedenkfeier“, in der Herr Dr. Olschwanger die Festrede hielt und Herzls ״Mauschel" rezitiert wurde. In St. Gallen fand unter Leitung von Herrn S. Lewin, dem Vorsitzenden!der dortigen Ortsgruppe, eine Hcrzlfcier statt, in der außer musikalischen und rezitatorisehen Darbietungen Herr Dr. Pinkus Hcrzls Bcdeutun״ als Schöpfer des politischen Zionismus würdigte. Audi in Biel veranstaltete der dortige, jung gegriindetc Verein ״Hatikwah“ eine Ermncrungsfeier an Theodor Herzl, in welcher ebenfalls Herr Dr. Ois c 11 w a n g c r die Gedenkrede hielt. Kurland Am Sonntag, den 15. Juli, versammelte sich m Li bau die dortige jüdische Gemeinde — darunter auch einige Feldgraue - in der Svnagogc Peterstraße zur F! er/!- F e i e r. Rabbiner Dr. Nurok gedachte in seiner U/s stündigen Ansprache unseres verewigten Fuhrers in zu Herzen gellenden Worten und bat die Erschieneuen, durch Spenden, besonders für unsere bedrängte« Brüder in Palästina, die Dankesschuld an den Verewigte« zu bezeugen. Anschließend fand auch im Verein für jüdische Geschichte und Literatur ״Ka,d1ma“ eine lf crzlgcdächtnisfeicr statt. Zügigkeit der gal Advokaten) Durch Verordnung vom 11. Februar 1915 war cs den' Advokaten aus Galizien und der Bukow i 11 a, die wegen der russischen Invasion das Land verlassen hatten, verboten worden, in W i c n ihrer Praxis nachzugclicn. Durch eine gleichzeitige Vcrordming des Justizmiiiistcrs Hochenburgcr war die Eintragung von Advokaturskamlidatcn in die Adovokatcnliste des wiener Oherlandesgcrichts vom Nachweis einer zweijährigen Eintragung abhängig gemacht worden. Nunmehr hat das A bgeord 11 ct c 1111 a u s am 14, Juli 1917 der genannten Kaiserl. Verordnung die G e ת e 11 m i gung versagt, worauf sic durch Verordnung des ucsamtmiiiistcriunis vom 17. Juli aufgehoben wurde. Ebenso wurde die Verordnung des Justizministers aufgehoben. Damit ist eine tatsäclilicli gegen die zahlreichen jüdischen Advokaten gerichtete Bestimmung aufgehoben worden. Aus Italien. (Oründung des italienischen Rabbinerverbandes) Man ist seit langem gewohnt gewesen, die Juden Italiens für rettungslos der Assimilation verfallen zu halten. Es war bekannt, daß es in Italien kaum möglich war, nach dem jüdischen Gesetz zu leben und daß lntcrcssc für jüdische Dinge bei den Juden Italiens kaum zu finden sei. Auch hier hat der Krieg belebend und anstachclnd auf die Juden gewirkt. Wir haben von der Organisation ״Pro Israclc“ gesprochen und auch sonst , manche Zeichen wicdcrbcginncadcii jüdischen Lebens anfiihren können. Einen weiteren Fortschritt in dieser Richtung bedeutet die Gründung eines italicrtisehen Rabbinerverbandes, dessen erste Sitzung am 26. und 27. Juni in Bologna stattfand. Die Referate enthüllten ein trauriges Bild von den Zuständen in den jüdischen Gemeinden Italiens. Es wurde betont, daß hier nur auf eine Weise Besserung erzielt werden könne, nämlich durch systematische, jüdische Erziehung der Heranwachsenden Generation. 1111 weiteren Verlauf der Verhandlungen wurde die Frage erörtert, wer die Vertretung der jüdischen Gemeinden vor den staatlichen Behörden zu führen habe. Bisher wurde dies als Aufgabe des Verbandes der jüdischen Gemeinden Italiens betrachtet, während die Rabbiiicrvcrsnmmlung sieh auf den Standpunkt stellte, daß diese Aufgabe den Rabbinern zustehen müsse. Zum Schluß der Verhandlungen beschäftigte sich die Tagung mit der Stellung zum Zionismus. Man gab der Hoffnung Ausdruck, daß es durch das zionistisehe Ideal gelingen werde, die dein Judentum entfremdete jüdische Jugend wieder für die Ideale ihres Volkstums zu begeistern. So scheint es, als wenn in der Tat audi die 50000 Juden der appcnninisclicn Halbinsel den Weg zu ihrem Volke zurücKfindcn werden, Aus Rußland (Ein hebräischer Lehrerverband) Kurz nachdem die Konferenz der jüdischen Lehrer, die zu einer Spaltung bezüglich der Sprachenn5״f ■ert *1Ü h3t “ f,r Bcricht dcr Konferenz liegt!׳A1״k”r .־־ geschlossen worden war, vereinigten sich 54 hebräische Cehrer, die von 800 Lehrern gewählt

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