Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXII (1917)
- Issue
- Heft 27 (6.7.1917)
- Date
- 1917-07-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 226 JU EDI SCI־: t׳. I J Nr. 27 einer Kometen/ der jüdischen Organisationen Aegyptens einen Vortrag über ״Der JJüdisclic Kongreß in den Vcreinigte« Staaten und die jüdischen Ansprüche". Dieser Vortrag liegt jet/1 gedruckt vor, hcrausgcgcbcu von der Vereinigung ״II n / i p o r“ für die Propaganda jüdischer Ideen, Rußland. (E i 11 h e 1> r ä i s c 11 e s M e e t i 11 g) Im Anschluß an die Konferenz der hebräischen Hewegnng (and in Moskau am Fi./26. April ein 11 ebräischcs Meeting statt, das von mehr als 300t) Personen besucht war. Ansprachen in hebräischer Sprache hielten Cb. N. Bialik, l)r. Haruch, Dawid Krisch mann, Cb. J. Grünberg, H. Slatotopulk v, S.P ersitz und andere. (Zionistisches Ir a 11 e 11 *Meeting in K i 1־ w) In der Aula der Universität in Kiew fand Anfang Atai ein Massen-Mcctiug /iouistiseher Francis und Minieiten statt. Den Vorsitz führte I ran Dr. Buchmühl, die über das Thema ״Der Zionismus und die jüdische Prau" sprach, Pränlein Maren lies referierte über .,Zionismus, Proletariat und Volkstümlichkeit'', Pränlein H« bi nst c 1 n über ״Nationale Erziehung", Frau Polack 1ihei ,,Die l iehe der jüdischen Trau zu Pnliistiu;»". I r.mleiii I a m a 1יו ו ׳ sprach über ״Die Arbeit un* ter der Schuljugend" und Fräulein tiorustein über ״Die Aufgaben der Zioiiistiiinen‘‘, Au der Versammlung beledigten sich mehr als 1500 jüdische Frauen und Miiddien. Nach der Debatte wurde einstimmig beschlossen, au das Zentralkomitee der russischen Zionisten ein BegrülUingsU'lcgramiit alv/iischickcu, Folgende R e s o I ווt i o 11 e 11 wurden angenommen: 1. Du Massenversammlung jüdischer Frauen und Mädchen 111 Kiew begrüßt die Befreiung Rußlamls und verspricht, alles zu tun, um der neuen Regierung Vertrauen und Unterstützung zu versrltalfen. Die Versammelten sind überzeugt, daß das ircic Rußland allen seinen Völkern die Garantie einei“ national-kulturellen Selbstverwaltung gehen wird. Die 1 raiieiiversammhing ist überzeugt, daß die Befreiung der Volker auch die Befreiung ries jüdischen Volkes und seine Wiedergeburt in seiner historischen Heimat Palästina herbeiführen wird. '2, Die Versammlung appelliert au alle jüdischen I rauen Rußlands, sieb zu organisieren und die ihnen vcrliehem (ilciebbercditigung׳ zum Wolde Rußlands auszuniüzen, Die Ziimisiiuucn werden alle Energien an wenden für die Verwirklichung einer demokratischen Republik und für die vollkommene Befreiung aller Bürgerinneu Rußlands. Polen. (״H a j w 1 i Ha za 1 r“ in Lodz) in Lodz hat sieli ein neuer Verein ebildet, der den Namen ״liaiwri lla/air‘* trägt und cs sieli zur Aufgabe macht, die Baude zwischen der nationalen jugcnii in der Diaspora und dem palästinensischen Judennun zu starken. Zu diesem Zweck wird der Verein die I,alästina|i1era1ui• verbreiten, Verlosungen entrichten usvv. Der Verein ist bereits legalisiert worden. Aus aller Welt Aus Amerika. (V n 11 (I 1 r 8, J a 111 e s v c 1 s a 111 m I u 11 g der N e w- Yorker Kchilia) Auf der 8, Jahresversammlung der New Yorker Kchilia, über die bereits in Nr, 21 der ״Jüdischen Rundschau" beneblet wurde, teilte Rabbiner j. L, Magn es, der Vorsitzende der Konferenz., mit, daß ein ivomitec gcgriu1(l׳'t werden soll, 4(Xl his 5üti l'ersom'ii umfnssend, mit Richtet Odo Rosalsky als Vorsitzendem, das die Aufgabe haben w ird, einen Fond von 250 000 1)01iar für die Forderung der Jüdischen Schulen in New York ins Lehen zu rufen. Du (olgctulcu Herren winden in das Exekutiv- Komitee der Kchilia ile‘1 Stadt New York gewählt: is.i.ic Allen, S, B e n d e r I y, L. B o r g c 11 i c h t, Harry F i s c 11 v I. William 1 i s c 11111 a 11, S. I. H y in a 11, Jaeob K o 1111. I ),ivitl l< o r 11 b 1 u e 11, Louis M a r s 11 a 11, S, N eit 111 a 1111, S. R o 11 e 11 h erg, Leon Sanders, Jacob H, S c 11 i I f, Joseph S i! v e r m a 11, I, M. Stet- ז e n I! c 1 m und Cyrus L. S u 1 / b e 1׳ g e r. (I 1 s 1c J ,1 b r / e i t \ on Scholen! A 1 c j c h e in) Am 2, Mai 1017 fand eine festliche Trauerfeier au laß* lieh der ersten Jahrzeit von S c 11 o 1 e m A I e j c 11 e m statt. Ansprachen lüelten; Di. J. L. M a g 11 e s , Leo At ot/k in, SchaUmi As eli uml Hille! Rogoff, Es wnnli aus den Werken Seholeiu Alejeliems vorgelescn. Aus England. (Auf einer S o zi a 11 s 11 s c h e 11 Ko 111' c 1׳ c n z) Auf der lelzteii Lomloncr Konferenz der englischen Sozialisten berichtete der jüdische Sozialist Fe inberg von einer gegenwärtig unter den englischen Arbeitern weitverbreiteten antisemitischen Verleumdung, die Juden des East-Ends hätten die Geschäfte der eingedickten Soldaten atifgckntift und sic verdrängt, ln einer längeren Rede z.eiglc Eeinbcrg die Grundlosigkeit dieser Vcrletimdiinp 111111 üeekte die reaktionären und gefährlichen Absichten dieser antisemitischen Erfinder aui. Die Detwtte wunde dn/u benützt, um die Judenfrage im gegenwärtigen Augenblick autz.u rollen, Unter anderem kam aueii die Frage des Militärdienstes der in England wobnenden russ iiwhcu Juden und sdilteßlicb euch der Ziomsrnus zur Sprache, Der sozialistische Abgeordnete Alexander aus London besprach die gegenwärtige politische Lage und forderte die Sozialisten auf, zur Leisting der Judenfrage durch das Eintreten für eine ■freie jfl• diselte Entwicklung in Palästina beizutragen. Au* Polen der Frauen, Kinder und solcher, die f!;׳r Leine Steuern zaideu, mindestens ■10 «CO i’e.rsemca wrliTerecMifft «־in iiiiiliteu. Die jetzige üc;׳.־.eindev־.nvוiÜ;ng lege altcf die neue Verordnung über das Wahlrecht so aus, daß imi diejenigen zur Wahlurne schreiten dürfen, die von ihr bestimmt(• Gemeindesteuer entrichtet b’d'ru. . Ne bc* schränkt dadurch die Zahl der Wühler auf 7- Fis K/OßO, Die Warseliauer (iciuoknuisu.ett Richtungen sehen daher, daß es bet dieKem Verhalten der CiemoimieverwaUung ausgeschlossen sein wird, daß die lute rcr.se n der breiten Schichten des Volkes in der neuen Ckmcindcver- Wallung■ irgendwie vertreten sein werden. (Z i o 11 i s t i s eil e Ratmänner in Makow) Unter den Ratmänneru des Makowcr Stadtrnts bcfiiiden sieb 0 Juden, darunter <> Zionisten, von denen 3 Idem Vorstand des Zionistischen Ortsvereins angeboren. Ans Litauen (I* r o d 11 k t i v e I I i 1 f c) Von fachmännischer Seite wird uns über die prakti* sehe Verwirklichung des Prinzips der produktive 11 Hilfeleistung, das in Litauen zwecks Wiederaufbau des ökonomischen Lebens unter den Juden angewandt werden soll, folgendes aus Wilna berichtet: ״Wir haben liier bereits eine Gesellschaft unter dein Namen ״Hilfe durch A r b c i t" geschaffen, an deren Spitze Herr Ingenieur Kleba 11 off steht; ihre Hauptaufgahe besteht darin, Lehrwerkstätten zu gründen. Bisiier wurden F) Werkstätten mit 350 Schülern mul Schülerinnen gegründet. Die Schüler werden im nllgeiiu'iiieii und hebräischen Fächern unterrichtet und erhailon zweimal täglich Essen; man versucht auch, ihnen nach Möglichkeit Kleidungsstücke und Schuhwerk zu vcr« schaffen. Die Fortschritte der Schüler sind ganz außerordentlich; auf kiir/lieli veranstalteten Ausstellungen hatlen ihre Arbeiten großen Erfolg, Es ist aus Mangel;10 Aliücln nicht möglich, die Zahl der Schüler und Schü- Icriiinen zu verdoppeln, obgleich sieh sehr viele um Aufnahme bewerben. ' Dieselbe Gesellschaft 1101 auefi zwei Kinderhei in e eingerichtet, wo Arbeiter mul Arbeiterinnen ihre Kinder wahrend des ganzen Tages lassen können; so sind sie imstande, zur Arbeit zu geilen, und wissen, daß ihre Kinder nicht auf der Straße betteln zu gehen brauchen. Es wäre ausserordentlich notwendig, noch wenigstci.is 3 bis 4 .solcher Heime zu eröffnen, wozu aber 6000 Mark monatlich ei forderlich wären. Der Verein ist aber infolge seiner geringen Mittel in fortwührciulcr Gefahr, seine Tätigkeit atifgehen zu müssen, was wieder nameti• loses Elend über MIO bis 700 Kinder bringen würde. Neben der genannten Gesellschaft arbeitet auch die ״li i I (11111 g s g e s c 11 s clt a f 1" nach dem Prinzip der produktiven Hilfe. Sie hat technische Kurse ein* gcriohlet. Im vorigen Semester bestanden Kurse nur für Elektrotechnik, die aber dieses Semester für Mechanik, Wasserleitung etc. ansgebant werden. Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben des Hiffswcrkcs, da an höheren Arbeitern bei den Juden ein absoluter Mangel ist, was den Juden die Beteiligung an den städtischen Unteruehnumgeu unmöglich macht; das heißt, sic sind Vorhin■ fig davon ausgeschlossen, bei dem einzigen bedeutenden Arbeitgeber zur Zeit niiiziiarbeiica. Endlich haben wir einen ״V c r 11 a 1t d von lla n d * w e r I; s 111 e i s t e nt“ gegründet. Diese sollen gemeinsaut mul unter )Solidarität auf Kredit Ware für ihr Gewerbe einkaufen, sollen unter Verpfändung( ihrer Erzeugnisse Kredite bekommen eie, l»as ist das allerwicutigstc und größte, was zum Aufbau des Handwerks jetzt dienten kann. Doch konnte aus Mangel an Geld diese Idee bisher leider nicht verwirklicht werden,“ Aus Rußland Ausweis (Vörden G e m e i 11 d e wa h f e 11 in Warschau) ,Warschauer jüdische Zeitungen veröffentlichen eine Erklärung aus demokratischen Kreisen zu den bevorst eilenden Gemeindewahlen., Es wird darin «:sagt, daß von den 350000 Juden in Warschau nach Abrechnung Schekel: Berlin 10,-״, Hml-Chtb 'ä.--, ß״cs 2.., Hameln I.., Haimover 1. , Limburg 1, bürg 4. , Nürnberg 32.־ , Peine 1. , Posen ’ 78 ' r Straßburg i, F.: 10. , Wronko 21.— , aus dem Feld 0. . Lnndesbeiträgc: Berlin ö. , licr/|־Cluh 75.—, Kn«, seil 0. -, Hameln 3,~, Hannover 3.—, Karlsruhe''2ü Straßburg i E. 10.—, wronkc 63—, aus dem Felde"2' * Propajjandafond: Berlin: Rcicrcndar Ernst [>in״l,j 5.—, Aron Scgall 5.—; Chemnitz: Leopold Jacohy 25 Jakob Pfeffer 25. , Ludwig Schwarz (2. Rate) 15, ' Elberfeld) Leo Tisch 10.־ , S. Slamowitz 5.-; K,,g towilz: S. Rappaporf s. A. 10.; Lüneburg״. T. Stern, berg 5.-"; Sander: außerordenti. Beitrag der Zum, Ortsgruppe 62.—. Eingang vom 1. Mai bis 30. Juni 1917! Schekel, 102,--, L a n d c9 bc i t rage: 107.־ , P rop a g ann. j f oiid: 167.-. Gesamteingang: Schekel; 902.־ ,Landes beiträge: 1489.-, |י ro p aga nda feind: 4201%. Aus Kowuo gingen 258, Schekel ein.’ Adresse für Geldsendungen : Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Strafte 8 Postscheckkonto: Berlin 8091. Bankkonio: Nationalhank für Deutscidaud, IVpou• tcnkassc: Berlin, Kurfürstemlamm. Mitteilungen des K. J. V. Laon, Nächste Zusammenkunft: 15. Juli, nach• mittags 2 Uhr, bei Bbr. Dr. Hof stein, Laon, ly/cm Alle Bundesbrüder, die an einer Zusavvenkunft in Z a 1) c r n oder Sc 11 fettst a dt tcilnchmcn können, wot• lci'11 dies sofort Bbr. Dr. Robert (iidion, Strahlung i. E., Cölner Ring 24, mitieiln. tu der nächsten Nummer werden wir wieder eine Liste der Treffpunkte veröffentlichen, Inzwischen l>:tk״n wir die Bundesbriider wiederholt um genaue Mitteilung, welche Orte außer den bereits früher veröffentlichten für Veranstaltungen geeignet sind. Adresse des Präsidiums: Berlin W, 15, Sächsisch« Straße 8. Nachrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Vi/.efektwehel Siegfried Marcus, Rees N.-Rb., (K. J. V.), und (jefrei• tcr Alexander Lcwy, Berlin, haben das Eiserne Kreuz erhalten. Unser Gg. Vizevvachlmcister Georg Wöllstein, Berlin, (K, J. V.), wurde zum Leutnant befördert. Unser Gg. Louis Wert heim, Hamburg, ist gefallen. Berlin. Wahrend der Monate Juli und August Weiht das Berliner Büro des Vereins Be za lei an den N a c 11 m i 11 a g c c 11 geschlossen. Berlin. Zion. J 11 g c 11 d vc r e i 11: Am Sonntag, den 15. Juli, findet eine Wanderung statt. Treffpunkt: Stettiner Bahnhof 6.25 Uhr mit Billct Hl. Klasse nach Beruatt. Abfahrt: 6.35 Uhr. Gäste willkommen. Berlin. Im hebräischen Bctb-Waad (Zmnisiixches Zentralbüro, Sächsische Str. 8) spricht Hm Josef Lin am Donnerstag, den 12. Juli, um fü/2 t ht abends über ״Die hebräische Literatur mul das jüdische Lehen“. Gäste willkommen. Berlin. Die n at i o n a l j üil i s eli e 11 und /io• n i 81 i s e 11 e 11 J 11 g e n d o r g a 11 i s a t i o n e n B e rl i11 s veranstaben am Dienstag, den 10. Juli 1917, um 8 Uhr abends pünktlich, im ״Rtissi sehen Hof“ am Bahn• hof Friedrichstraßc eine H e r /1 - (i e d e 1! k f e i c r, Iw der Herr Nnlium Gold mau 11 die Festrede haben wird. _ Schluß des redaktionellen Teils. (Eine Konferenz der JTO) Am 27. April fand in K i cvv eine gemeinsame Sitzung der JTO und der Emigrationsgesetlschaft 8:11t. Nach einer Gedächtnisrede zu Ehren von Prof, M. E. Mandei stamm und M. B, Rainer hielt Rechtsanwalt A.!>. Margoli 11 einen Vortrag ,über die bevorstehenden Aufgaben. 111 der Diskussion wurde die Frage der territo* lialeu und personalen Autonomie, der hevorstehenden Emigration und der Mlitel ihrer Organisierung erörtert. Der Referent wie auch die Hauptredner (J. H;111 d eI m am, E. M. Ma ndc Is t a in m) beton* ten, daß die JTO keine politische Partei darstcHc und sieb daher auf keine neuen Forderungen und Arbeiten fcstztilcgen habe. (Konferenz, jüdischer Kolonisten) ln <•11 e r so 11 tilgte rnn 12./25. und 13./26. April eine IWratuipj der Vertreter von 18 jüdischen lnmlwirtsdiaftlichcu Kolonien des Uiiersoner 1 Sistrikts. Die Kon- Seren/ beschloß _ 11. a., den von der gestürzten Regierung über alle Kolonien eingesetzten Kreis-Rabbiner Dr, Krens für «!)gesetzt zu betrachten. Die Konferenz bcschloß fernep eine Zentrale für die Verwaltung der Finaii/en der Kolonien zu gründen, die bisherige behörd* liehe Organisation in de» Kolonien zu beseitigen, vorhinfig aber, bis zur Lösung der russischen Agrarfrage durch die Konstituante, keine Besit/ä111len1ng1־n innerhalb der Kolonien vorzunelimeii, den künftigen Kolonisten-Kougrell in J e k a t e r i u o s I n w zu beschicken und au dein eiii/überiffeinleii Jüdischen Kongreß teil/imehmen. Die Konferenz faßte noch eine Reihe von Beschlüssen zwecks kultureller Forderung der Kolonisten und Hebung des Erz.iclmiigswesens in den Kolonien, (l) a s Jüdische P o I y t e c h 11 i k ti in in J e k a t c r i - 11 o s I a w) Nach der Aufhebung■ der Judenbeschriinkungen in Rußland erklärten einige jüdische Publizisten das vor kurz.1'111 in J e k a t c ri 11 os I n w gegründete Jüdische Polytechnikum für überflüssig, da die jüdischen Studenten mmtnelir die nlfgemeimn Hochschulen besudien könnten. Die auf ileii 11./24, April cinbertifcne Sitniii}׳ des Aufsiditsrntes, die dlecc Frage bclmndcttc faßte den P.esclihiß, das Polytechnikum bestehen zu lassen mul cs wo ausztibancn, daß an ihm besondere Lehrstühle fiir Fragen der jüdischen Wirt«.׳;haft, imlnstrie und Statistik und evcntl. auch •für allgemeine Zweige der jüdisehcn ■Winscuseimft errichtet, werden, ■!, .1 ,.׳; cg. 1 Jüdicclier Hationalfond Zentrale für Deutschland (!«}({«ertdungfn •ind •ünwdtttrMÜrh tu riehen «n H«f6 Mai Cf'*rlot»en1burf. Knuciiar-Str»*•«• 8. Wir biüeti uncinuals alle unsere Freunde, das lliriuc ilnzu iK'izutrngen, daß sieli die diesmalige Herzlßccliicht• nisspende zu einer würdigen K'm1«lgelmng fiir imsern verewigten Führer gestaltet. Im hesondern ist es seH׳-t• verständliehe ff lieht, überall da . wo eine H c r /1 feier veranstaltet wird, für die Oclbaumspendc zu sammeln. Auch darf es nrmaml versäumen, seinen ß»'■ knnntenkreis zu einer Her/lspcndv an/uregen. Aufrufe und Sammellisten stellen wir hierzu in jeder gewünsciitcn Menge zur Verfügung. Vor allem nb*r hoffen wir, daß unsere Freunde selbst, soweit sie es his jetzt versäumt haben, nunmehr umgebend die Gelegenheit ergreifen und uns durch den Postscheck, der dieser Nummer beiliegt, eine Baumspewle zugehen lassen Jeder pflanze zum 20. Thamifius einen Baim im HerzUvakl! jüdischer Nationalfond Zentrale fiir 13c ut sch!a «d!Lilly Rosenb.ami, Klein-Lubin, Kr. Jarotselün, Pr. i’oscti, bittet Julie Fleiss, Chemnitz, um Nachricht . . 2,־־־־ Undsim. Grünebaum dankt d. Präsidium d R. J.v■ f. Mtüeiltmg einer Adresse . ... . 1.־ Michail Kapkut, Moresuet . ... .3. ־ Dr. nu'd. Goldberg, Kiel, grat. z. Verlobung Frl. Aima Mendel und R.-A. Tannenwald .. , ,3 Wenter u, Eise Lachs grat, Curt Jacohy herzt /. Verlobung u, kond, Richard m Hcdw. fiialler •׳">'• d, Todes ihrer I, Mutter.. .׳ i 2. ״