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Jüdische Rundschau · 1917-06-22 · Heft 25 (22.6.1917) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 25 (22.6.1917)
Date
1917-06-22
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 210 J U EDI SC H E RUNDSCII, l)cr gali/ischcn Siatthaltcrci gebührt gewiß Dank dafür, daß sic cs den neu Evakuierten erlaubt, sich einstweilen in Wcstgäli/ien anziisicdehi, um im eigenen Land und in der nächsten Nähe ihres verlassenen Heims bleiben zu können. Unverständlich aber ist das eine, dal! denjüdischen Evakuierten diese Erlaubnis vorenthalten wurde. Eine derartige Einseitigkeit kam! nicht geduldet werden. Wir sind alle Bürger des glcieiten Landes und leben unter gleichen Ciesetzeu. Es darf nicht geschehen, daß der evakuierte Pole oder Ukrainer unter den Seidigen bleiben darf, während der evakuierte Jude gezwungen sein sali, nach den Barackenlagern von Böhmen, Mähren oder Schlesien anszuvnndern. Für nichtjüdische Evakuierte stellen T am o w und andere wcstgnlizischc Städte offen, während auf eine ähnliche Bitte des Jüdischen Hilfskomitees in einer gröberen gali/ischcn Stadt die Antwort erteilt wurde, dnB Juden nach 0:1 ja fahren müssen, in jenes beriichtigle Flüchtlingslager, das noch lange in der Er- •uncrung der gali/ischcn Juden bleiben wird. Wo bleibt da die bürgerliche Oleieiibcit und die gleichmäßige Anwendung des Gesetzes und der Verordnungen auf alle Bürger?'‘ Der zweite Teil des Aufsatzes, der augenscheinlich über eine Maßnahme der galizjscheu, Statthalterei gegen NatioiialfondiSammlungen berichtet, ist von der Zensur gestrichen. Die Nummern des ,,Tagblatts“ vom 11. und 21. Mai berichten von folgendem Vorkommnis bei der jetzt in )Le mb erg in die Wege geleiteten Zentralisierung des Untcrstütziiiigswesciis, Iler Lcinbcrgcr Magistrat hatte die Initiative zur Zentralisierung der öffentlichen und privaten Wohltätigkeit in Lemberg ergriffen und zu diesein Zwecke eine Zentrale aller städtischen Wohltätigkcit-Iiistilmioiicn geschaffen. Auf der konstituierenden Versammlung vom 8. März, bei der auch Vertreter der jüdischen Institutionen anwesend waren, wurde die Frage aufgeworfen, ob zu dieser Zentrale nticlt die jüdischen Anstalten /!!gezogen werden sollen. Die Versammlung ernannte nach längeren Debatten eine Kommission, die auch diese Frage lösen sollte. Von jüdischer Seite wurden die Herren Direktor Orange und Wahl zu Vertratiensmämieru der jüdischen wohltätigkcitsmistaltcu in Lemberg ernannt, tun bei Verteilung von städtischen UiUcrstülzungsgeldern die jüdischen Interessen zu ver* treten. Als sieh aber die jüdischen Vertrauensmänner in Uebeicinstimnuing mit einer Anzeige des Magistrats bei dem Kommissariat meldeten, erhielten sie die Autwort, daß mau sie, wenn man ihrer bedürfe, schon rufen werde. Bis heute hat man sic noch kein einziges Mal zu Beratungen eingeladen. Infolgedessen hat Herr Direktor Orange auf Wunsch der jüdischen Kultusgemeinde sein Ehrenamt nicdergelegt. Außerdem'hat der Vorstand der Kuhusgcttteittde, wie auch das Präsidünn des jüdischen Rctltingskoniitccs energisch dagegen protestiert, daß christliche lustutioneu zur Mitarbeit bei dieser wichtigen Hilfsaktion zugezogen wurden, wiiltretid man die jüdischen Institutionen vollkommen igttorierlc. Judcuhetzc in England Die Frankfurter Zeitung vom 13, Juni 1017 teilt mit: ״Haag, 12. Juni, (Priv.-Tel.) Die Hetze, die die ״D n i I y Mai 1“ und Blätter ähnlichen Schlages gegen die in England weilenden russischen Emigranten führten, weil diese sich nicht zum Heere gemeldet haben, hat nun iltrc Früchte getragen. Wie ״Daily News“ vom {!, Juni mitteilt, kam cs in Leeds zu lebhaften Ausschreitungen gegen die d 0 r tigen Juden, die nur durch energische Maßregeln der Polizei unterdrückt werden konnten. Der Pöbel warf Eisenstücke durch die Fenster einer Volksschule, deren Raum dicht mit Kindern gefüllt war. Auch ,wurden zahlreiche Fensterscheiben eingeworfen. Es handelt siel! hierbei um Ausschreitungen gegen russisehe Juden, die in der Kleider- und Uniformiudustrie beschäftigt sind. Einer der führenden Juden wies den Vorwurf auf dis lebhafteste zurück, daß die citglischeu Juden sich weniger in das Heer einreihen ließen als die anderen Bürger. Von einer Bevölkerung von 21 000 Juden dieser Gegend seien 2500 beim Heere, was einen hohe reu Prozentsatz darstcBc als derjenige der Gesanitbcvölkenmg. Tatsächlich seien alle dienstfähigen englischen Juden bei der Armee. Von den russischen Juden hätten sich 200 Freiwillige gemeldet“. Aus jüdischen Quellen liegen darüber bis jetzt noch keine Mitteilungen vor. Zum Tode TI י/y> י■׳ ti 11 w kp «ti*a W’i *z 1 d4 |i fcl Dr. Viktor Kubie ln der elften Isonzoschlacht ist Leutnant Dr. Viktor Kubie gefallen. Dr. Kubies Tod hat unter seinen Prager Freunden und Gesinnungsgenossen die größte Teilnahme erweckt. Mit ihm schied einer der besten Zionisten aus dem Leben, die die Organisation Böhmens zählt. Unvergeßlich ist noch die uitermüdlidic und hingebungsvolle Tätigkeit, die Dr. Kubie als Sekretär des zionistischen Distriklskoinitees bis kurz vor Kriegsausbruch entwickelte. Damals hat der Zionismus in Böhmen einen Aufschwung erlebt, der zu einem großen Teil der rastlosen Arbeit Dr. Kubies zu danken war. Mit seinen Freunden vom Verein ״Bar Kochba“ und dem ״Jüdischen Klub“ beklagt die Zionistische Or* ganisation den Hingang dieses treuen und arbeitsfrohea Mannes. Au! 20. Tmninus sind 13 Jahre vergangen, seit Theodor Herz! ׳uns entrissen wurde. Per Weltkrieg hat die gm Be nationale llefreitinf/sidce des verewigten Führers wie nie zuvor bestätigt, .seiner Leistung ist es zu verdanken, wenn das jüdische Volk heute für die Gestaltung seines nationalen Schicksals reif geworden ist. Die Erdguis.se der (»ege uw ad haben jeden Einzelnen vpn 1ms aufs neue in der tmvcrlmkiilichcti Treue zu .1 ler/ls Werk und dem Gefühl der Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes bestärkt. Und! wie l ier/,1 bei aller Romantik seines Wesens ein Mann der Tat war, wie er in weiser Voraussicht alle die Institutionen geschaffen oder angeregt hat, durch die unsere Bewegung sid! entwickeln konnte, so dürfen auch wir gerade jetzt, int netten Werden des jüdischen Schicksals, nichts unterlassen, mir unser wichtigstes Kolonisationsinstniment, den Jü• disehen Nationalfond, für die großen Aufgaben der nächsten Zeit mit allen Mitteln aii.szuriislen. Wir fühlen, zumal am Todestage Hcrzls, er• 11cut die!1flicht, seine Persönlichkeit nicht nur in Worten, sondern auch durch tatkräftige Förderung unserer Institutionen zu ehren. Ein sichtbares Zeidien dieser Ehrung ist der Merzlvald, der als Zeichen ewigen Dankes für unseren Führer in Palästina gepflanzt wird und dem großen Ziele der Aufforstung Erez Israels dient. Auch wir wollen helfen, daß dies schöne Denkmal der Treue und der lebendigen Arbeit immer würdiger seiner Größe werde. Damm! ergeht au alle Juden, die siel! zu unserer Idee bekennen, die Aufforderung: Jeder pflanze zum 20. Tammtis (10. Juli) einen Baum im Hcrziwakl! Bezeuget durch diese Spende die ewige Dankesschuld an den Mann, der euch das jüdische Lcbensidcal gegeben hat! Jüdischer Nationalfond, Zentrale für Deutschland. Vom jüdischen Nationalfond Gemäß den letzten in der gesamten Presse veröf* fentliehle.il Mitteilungen über das durch die Evakuicruugen in Palästina verursachte Elend wurde u, a, darauf hiugewicseii, da(} durch Aineliornfionsarbcitcii auf den Besitzungen des Jüdischen Nalionalfonds die arbeiisfäliigen L'lüditliiige Vcnlieiistmöglidikeitcu erhalten und vor demütigenden Almosen bewahrt werden sollten, Es erscheint dringend wünschenswert, daß zu diesem Zwecke die Sammlungen für die Notstandsarbciten des jüdischen Nalionalfonds in stärkerem Maße als bisher betrieben werden, damit sie wesentlich zur Linderung der Notlage beitragen, Turnen und Sport ״ßnr-Kochba“ Der diesjährige Kricgsstafcttcnlauf ״Stadion-Stern“ brachte dem Jüd, Turnverein ״Bar-Kochba" wieder neue Lorbcrcn. Mit einer fast neuen, in der Mehrzahl aus den Jiigeiulnbteilungeii bestehenden Mitgliedschaft mußte Bar Kochba den Kampf aiifnclimcn unu wahrlich, dieser Kampf war nicht leicht. Umso erfreulicher ist der Erfolg, der ein neuer Sieg genannt werden darf. Von etwa ■10 gemeldeten Mannschaften gingen 3'J durchs Ziel; der Jüdische Turnverein Bar Kochba belegte den 13. Platz. Nur 1 Minute 41 Sekunden trennte ihn von der 1. Mannschaft des Berliner Sportklubs, dein Sieger des Stafettcniaufs. 20 Minuten 17 Sekunden brauchten die Läufer des Bar Kochba, um die Stafette vom Start bis ans Ziel zu tragen. Ein sportlicher Rückblick zeigt, diili die diesjährige Laufzeit einen gm!/, bedeutenden Fortschritt im Verhältnis zu den früheren Laufzeiten darstcllt. Ls stellt zu hoffen, daß der Bar Kochba weiter^ .seinen Platz verbessern wird, damit die aus dem Felde hciniKclirciulcii inrn• und Sport brikler stolz darauf sein können, daß die Jungmaiinseliaft die Fahne, die ihr auvertraut wurde, gut bewahrt hat, ״Ivria" Am 10. Juni veranstaltete der Jugcndrudcrverbnml, dem die ״Ivria“, Berlin, unbeschadet ihrer Mitgliedschaft in der Jüdischen Turncrscluift, angehört, interne athletische Wettkämpfe in Fricdridislingcn. Auch in diesem Jahre kannte die junge Mannschaft der ״Ivria“ ihre zehn Gegner im Tauziehen besiegen und tieii ersteil Preis erringen, ein Erfolg, der von der Ruderfachpresse um so höher bewertet wurde, als!111 Entscheidungskampf dem Sieger in dem Ruderklub ״Neptun" «ine kuigcwöhnlieli starke Mannschaft gcgeniiberstmid. 111 der 5X'0Ü Meter-Stalfette und im Weitsprung durch Hans Colin belegte die Jimg-lvria die zweiten Plutz.c. Der junge Nach wuchs der ״Ivria“ hält sich also auf der vorjährigen Höhe, wo der Klub bei derselben Gelegenheit ebenfalls sehr gut;ibsdiuitt. Von der vorjährigen Mannschalt ist inzwischen der größte Teil Unberufen und es sieben für die Klubarbeit nur die Jahrgänge 1000 und 1901 zur Verfügung. Trotz, dieser Kriegsscliwicrigkcitcn ist aber der Betrieb in völligem Gange, Jeden Sonntag finden Ueivtmgs־ und Wanderfahrten, jeden Donnerstag abend (V/8 bis 1/!!IG) Ucbuiigsfuhrten vom Bootssteg in Nicdcrschöueweide, Iterlinerstr. 97, ,aus statt. Dienstag abend wird von 7 Uhr ab Leichtathletik auf dem Sportplatz des ״Bar-Kochba“ in Karlshorst. Treskow-Äliee, betrieben. Sonnabend abends ist jüdrscli-theorctisdhcr Juniorcn-Untcrridit im Bootshaus. Kräftige Jünglinge mit sportlichem Interesse können sich Sonntag vormTt* Nr. 25 tag oder 'Donnerstag* abend in Nicdorscltöncwvide melden Die Schülcrabtcilimg des Klubs (12 bis )0 Jahre) übt Mittwoch von 1/..6 bis 7 Uhr auf dein Sportplatz (|,.r Charlottenburger Turugemeiude in Westcml nahe der Aka/ienallce. Geschäftsstelle des Klubs: Ludwig F״tter, Berlin-Wilmersdorf, Spidiernstr. 16, (Uhlaml 5H) ״Amasa“ Der Warschauer ,Turnverein ״A in a s a“ hielt vor kurzem seine Jahresversammlung al>. Es wurden folgende Beschlüsse gefaßt: 1. die Kommamtospraclie soll vollkommen hebräisch sein; 2. jedes Mitglied ist verpfliditet 1 Icbräisch zu lernen; 3. ein Mitglied, das die ״Amasa"- Uniform trägt, darf in der Oeffentlieiikeit nichts tun, was der jüdischen Religion widerspricht, Mitteilungen des K. J. V. ft 11 n r 1 e v i 11 c. Nächste Zusammenkunft, Sonntag, den 8. 7״ nachmittags 2 Uhr, Anmeldungen und Anfragen an Stabsarzt l)r. Albert Goklbcrg, Oiarleville Mezicres, ' linrackenlazarett. Danny. Nächste Zusammenkunft, Donnerstag, den 5. 7״ nachmittags 2 Uhr im Cafe du Soleil (Grand place). (i log au. Gcfr. Max Polkc, Glogaii, Kgl. Fortifikation, erbittet den Besuch durchreisender Bundesbrüder. Hirsau, Sonntag, den 1. 7,, nachmittags 5 Uhr, Zusammenkunft in I fotd du Commerce. Mita 11, Nächste Zusammenkunft, Sonntag den 8. 7. bei Feldhilfsarzt Erich Jaruslawsky, Milan, Schreiber- Straße 32. W i 111 n. Nächste Zusammenkunft,' Sonnabend, den 7, 7., naclimiltags 4 Uhr, im Hotel Imperial gegenüber dem StiidUbeater. Außer persönlicher schriftlicher Einladung erfolgt Bekanntmachung in der Zeitung der X. Armee und der Wilnaer Zeitung. Laon. 1. 7. 17, nachmittags 2 Uhr, K. J. V.-cr- Zusammenkunft im Lyccum bei Dr. Hofstein. Btt/.au (Rumänien). Bundesbrmler Otto Rothschild im Kriegslazarett 123!) bittet durchreisende Bundesbrüder, sich bei ihm zu melden. Adresse des Präsidiums: Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. Nachrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Jakob Goldbc rg- Karlsruhe (K. J. V.) und Max Kober (ller/l- Club Breslau) haben das Eiserne Kreuz erhalten. Unser Gesinnungsgenosse Ernst Samuel (Hcrzl- Club Berlin) ist in englische Gefangenschaft geraten. Berlin. Wie aus dem Inseratenteil der heutigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ ersichtlich, findet am 2(1. Juni um :<'!8 Uhr abends ein interessanter jüdischer Musikabeud statt, au dem F'rl. Claire S p i vv a k o w s k y, Herr Felix Robert M e 1111 e I s s o 1111, I lerr Jasclia 'S p i w a k o w s k y und der jüdische Gesangverein ״H a - 8 a m 1 r“ unter Leitung seines Dirigenten Herrn Kopf mit wirken. Das Programm umfaßt jüdische Volkslieder ((iesang mit Cellobegleitung), ferner hebräische Ge- *äuge, sowie Bearbeitungen von Arno Nadel. Karten zu 10, 5, 3, 2 und 1 Mk, bei der ״Zionistische n Vereinigung f, Deutschland“, W, 15, Säclisisehe Straße 8, hei Wertheim und an der Abendk;f*se, Frankfurt a/M. Beitragszahlungen sind iiir das nächste Quartal und für die Folge an Fräulein 13. Schiratzki, Diplomlinmk!sichre!in, Hermesweg II, Postscheckkonto Nr. 13 208 Frankfurt 11. M. zu leisten. Frankfurt a/M. Am Mittwoch, dein 13. Juni eröffnete die Z i o 11 s t i s c h c J 11 g e n dg r »1 p p e unter zahlreicher Beteiligung ihr neues Heim in der Taubenstraßc 11 part. Herr Ing. Fcygin begrüßte die Erschicucneii und dankte allen, die zur Gründung des I leimcs beigetragen haben. Besonders hob er das Verdienst von F'rl, Grete Krämer hervor, die die Anregung zur jetzt verwirklichten Idee gegeben hat. Ein sachliches Referat hielt Herr Dr. Span netz über ״die Existenzfrage der Juden in der Diaspora“. Das klare eingehende Referat wurde von den Anwesenden mit großem Interesse ciitgegengcnommen und soll an einem der nächsten Milgliedcrabeudc zur Diskussion gestellt werden. Im Namen der Ortsgruppe beglückwünschte Herr Jakob Wolf die Jugcmlgruppc zur Lieimerölfmuig und versprach ihr wärmste Uutcrstiit/img seitens der Ortsgruppe. Die Aufgaben der Jn!:end|;rup1>e, die im Heim verwirklicht werden sollen, sind: jüdisches Wissen zu pflegen, das nationale Bewußtsein zu starken, jüdische Literatur und Paliistinakumle zu verbreiten. Es werden zu diesem Zwecke Kurse für hebräische Sprache, jüdische Geschichte und Bibeikunde abgelialten. Außerdem werden Mtiidg M i t g I i cd c r a 1) e 11 d c mit Rcfc* raten lind anschließender Diskussion stattfiuden. Das Heim ist täglich von 8— l(ü/a Uhr abends geöffnet, Samstag den ganzen Nachmittag und Abend. Jüdische Tageszeitungen uncl! Zeitschriften i'icgeu aus. Amneldüngen zu den Kursen werden im Heime entgegengenominell, wo selbst auch nähere Anskunlt erteilt wird. München. Die Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe treffen sich jetzt allwöchentlich Montag abends um 8.30 Uhr im Caf6 Fürstenhof. 1. Stock. Gäste und Freunde sind stets willkommen. Günzenhausen. Der Mitbegründer des Gtinzeu* hausener Palüstinakomitces, Herr Julius Gut mann, ist nach standhalt ertragenem Leiden verschieden. Er gehörte zu den leider noch so seltenen Kchilloinänncrii Stkldeutschlands, die zionistische Fragen ohne Voreingcnommcnlieit betrachten. Wie verehrte er das Prinzip der Arbcitschaffung durch Hilfgelder! Seiner Rührigkeit ist der Erfolg des Hilfswerkes für Palästina in Mittclfrankcn 111 erster Linie zu verdanken. Das Komitcc ehrt den teuren Verstorbenen mit einer Spende für den von ihm geschützten Fond. Wien. XXIII, Tätigkeitsbericht des Arincii-Ambula* iorlmns des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegsilüchtliiigc, 11., Tnborstraßc 20a. ln der Besuchszeit ,1■ ,*1*- 8יי. Mai 1917 wurden in der Ambulanz 3186 Patienten, seit Bestand des Ambulatoriums 93913 Patienten behandelt. Schluß des redaktionellen Telia. > »

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