Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 35 (1.9.1916)
- Date
- 1916-09-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 294 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 35 Die in Wilna bestehenden 11 c b r ä i s c 11 e n K i n (I e rgarten verdanken ihre Existenz seinen Beimihimgen, und er war der geistige Leiter und Begründer des erst jetzt wahrend des Krieges von ihm ins Lehen gerufenen hebräischen Gymnasiums in Wilna. An den grollen zionistischen K o 11 - g re ssv 11 in Basel und London hat er persönlich tcilgcn1״mncn. Audi die in Wilna bestehenden hehraiselieii Abendkurse sind hauptsächlich •seine Schöpfung und an der erst vor kurzem geschlossenen j ii d i s c 11 c 11 V o I k s 11 11 i v c r s i t ä t hielt er sehr besuchte Vorlesungen iilwr Anatomie und Pliysiologie. I:r war gerade mit der Begründung einer hebräischen Zeitung beschäftigt, und in dieser Angelegenheit schon mit den deutschen Behörden in Verbindung getreten, als ihn der unerbitllidie Tod im besten Maimesalter als ein Opfer seines Berufes überraschte (vcrgl. den Nachruf für l)r, Epstein in einer früheren Nummer der Jüdischen Riuidsdiiiu). (irodno. tm ,,Neuen Theater‘' fand eine l'erez- Gedächtnisfeier statt. Einleitend heriditete I>r. Borooid/ki über l'erez' Leben und seine literarische Art. Eine Ode zu l'erez.' Tod verlas der Verfasser L. Naiilus, Ein feierlicher Chorgcsang schloß die erste Abteilung des Abends. Die zweite Abteilung brachte Rezitationen aus l’erez’ Werken. Den Schlußstein bildete die Aufführung eines Einakters .,Es brennt“ unter Leitung des Herrn I. L. Feder, Die Feier fesselte, wie die Orodnoer Zeitung mitteilt, besonders im zweiten Teile sehr die zahlreich erschieieiieu Zuhörer. Au» Rußland. (Jüdische F I ü c h t I i n g e in Peters b u r g) Der Miiiisterrat verordnete, daß sämtliche Fluchtlinge, die auf öffentliche l)iiterstiitzung angewiesen sind, •aus Petersburg ausziiweiseu seien. Wie die Zeitungen initteilcn, trifft diese Verordnung nicht die indischen I lüclitlinge, denn, w ie sich jetzt heraiisstellt, wurden die jüdischen Flüchtlinge schon Anfangs Mai auf Befehl der Polizei aus Petersburg ,aii'.geu lesen, ohne daß seinerzeit darüber in der Presse eine Veröffentlichung gestattet war. (R e k I a m a t i o 11 d e r R a b b in e r) Die Verordnung des Ministeriums des Innern und des k'rivgNitiiiiisterimns wegen tler Befreiung der jüdisehen Rabbiner mihi Militärdienst erhielt jetzt die allerhöchste Bestätigung. Dieser Bestimmung gemaß wurde vom Ministerium des Iintern die Reklamation der ersten Liste von 31) Rabbinern genehmigt. Genaue l.isten der sämtlichen im kriegsdienstfähigem Alter stehenden Rabbiner werden gegenwärtig in allen Städten der Provinz zusammengestellt und dem!Ministeriimi zur Bestätigung überreicht. (f leis c 11 m a 11 g c I u 11 d F I e i s c 11 - K o r o h k a.) Durch die ungeheure Fleixchkrise in Rußland sank die ״F I e i s c h - K o ro b k a", die einzige Einiialunapiclic der jüdischen Gemeinden, empfindlich herab, sndali vielen jüdischen Wohltätigkeit*• und Erziehungsanstalten die Gefahr eines völligen Ruins tb׳ Id, Da die Kcichsdimia vor kurzem die Einfiilmuig fleischloser l äge beschlossen iiat, wird diese Gefahr iur die jüdischen Gemeinden noch erhöht. An vielen Orten tauchte daher der Plan auf, eine allgemeine Selhsthestetierinig au Stelle der Fleisch- Korohka vinztilülircn. Dazu müßten aber die jtidi- Sillen Gemeinden in Rußland von der Regierung als juristische Personen anerkannt werden, die die gesetzliehe Kraft besitzen, ihre Mitglieder ־zu besteuern, was in Rußland bis jetzt bekanntlich nicht der Fall ist. Der Rabbiner Z i r e I s o 11 11 aus KUeliciiew, der ehema’ige Vorsitzende der Rabbiner-Kommission von lüld, wandte sieh daher in der , Jcvvrcjskaja Shistt“ mit 1 nein Appell an alle jüdischen Gemeinden, in dem er sie aufforderte, sieh an das Ministerium zu wenden, daß dieses die Materialien um! Beschlüsse der genannten Rahbiiierkoiifcrctiz bezüglich der Frage der Legalisierung der jüdischen Gemeinden beriieiisichtige und ein entsprechendes Gesctzesprojekt der Duma überreiche. (V o ״ d e r S e 1 b s t h i I f e.) Der 1 )״ v s e 11 s e h a f t zur F ö r 11 e r u 11 g d e r Erd a r b c i t u n dtlvsll a 11 d w c r,k sunt e r d c u Jude n“ gelang es, neue Abteilungen in B a c h in u t, Bertljansk, Kiew, M a r i 11 p o I Mclitopol und Sinferonol zu gründen. Dem neuesten Berieht der Gesellschaft 7!ufolge gehören gegenwärtig dieser Gesellschaft 72 Zweigvereine in den vcrschiedenen Städten des alten und iieueü Ansicdluiigsrayoos an, die eine lebhafte Tätigkeit entfalten. (Die Wahlen in dem Zentralkomitee der 11 i I f s o r g.a 11 i s a 11 o n) An Stelle des dahingeschiedenen David Feinberg und J, A. Warscltawsky und des ausscheidenden M. A. W a w e I b e rg wurden im Petersburger Zentralkomitee der jüdischen Kriegsliiltsorganisatio״ die Herren N. G. Baguslawsky, M. M. Wniawcr und S. G. Poljak gewählt. (Die Verfolgung gegen die jüdische , Hilfsorganisation) Trotzdem die russische Oeffentliclikcit wiederbot ihre Bewunderung über die aufopfernden und großzügigen Leistungen der jüdischen Kriegshilfs- Organisation kundgab und die Kogicrungsorgane offiziel! sich wohlwollend zur Linderung der jüdischen Ftüchtliugsnot durch jüdische Flüchtlingsfürsorgc ver-!!alten, wurden der jüdischen Organisation doch imiiier größere Hindernisse bei ihrer medizinischen, juridischen und w ii t sclia ft liehen Hilfe in den Weg gelegt. Einige Tatsachen aus dem Bericht des j eterslmrger Zentralkomitees genügen, tun sich ein Bild über diese Schikanen zu machen. In Sinferopol weigerte sielt die Konferenz der Kriegshillsorganisatioueu des (ioiiveriieiiieiits, einen Vertreter der jüdischen 1 irgaiiisation teiliielmien zu lassen. In J a - roslaw l wurde anfangs die jüdische Organisation von der Einberufung einer Gouvernements-Konferenz überhaupt nicht in Kenntnis gesetzt, und spater leimte es die Konferenz all, das Budget der jüdischen Orgauisation zu behandeln. Das jüdische Hilfskomitee in Witobsk verlangte von der Gouvernements- Konferenz die Bewilligung von ■Ri 000 Rubel zwecks medizinischer Hilfe fitr die jüdischen Eluchlliiige. Die Konferenz hörte die Forderung des jüdischen Komitees an und liewilligtc 800 Rubel. In Ja ros- 1 a u wurde von manchen jüdischen Flüchtlingen hei der Verteilung 11er Regierungsimterstützimg eine Unlerschrift verlangt, daß sie auf ihr in der evakuierten Stadt hiutcrlasseiies Vermögen keine Ansprüche erliehen werden. Besonderen Verfolgungen sind die jüdischen wie auch die anderen niehtrussisrlieii natioualcu Hilfsorganisationen in den Gouvernements Kursk und J e k a t e r i n o s I a w atisgcsetzt, Die Vertreter der jüdischen, polnischen und litauischen Kriegsiiilfsorgaiiisationen dieser Gouvernements überreichten der E'luelitliiigsliusorge-Kommission im Ministerium des Innern einen gemeinsamen Protest gegen dieses ungesetzliche Verfahren der verschiedenen Gouvernemeiits-Koiifereitzen. (I 11 der Ii i I d 1111 g s g e s e 11 s e h a f t.) Die Frage, ob im ersten Halbjahr der Volksschule mit dem Unterricht der hebräischen oder jidisehen Orthographie begonnen werden soll, blieb bekanntlich, nach eingehenden I)chatten, auf einer der letzten Beratungen der Bildinigsgesellschaft ungelöst. Die Konferenz hatte beschlossen, zwei Programme aiis/uarheiten für Schulen, die mit dem Unterricht der hebräischen, und für solche, die mit dem Unterrieht der jidischcu Orthographie beginnen wollen. Aul einer der letzten Sitzungen des Komitees wurde diese Frage für alle Aufangssi'hulen zugunsten der hebräischen Orthographie entschieden. (Kurse für jüdische Kinderp f 1 e g e r i 1111 e n.) Die Gesellschaft zur Pflege der Gesundheit unter den Juden, die für die Kinder der jüdischen Fliichtlinge I leime und Krippen entrichtete, hat in Petersburg Kurse eröffnet, in denen jüdische Krin!. neii-Verwaiteriitiicn und -Pflegerinnen binnen sechs Wochen ihre Ausbildung finden. Mitte Mai wurde der erste Zyklus beendet. Dreißig Pflegerinnen verließen die Anstalt und kehrten zu ihren Kinderkrippen zurück. An einem speziellen Abend nahm die jüdische Petersburger Intelligenz Abschied von diesen Piionieriimen der neuen, bisher ganz nnbekannten und gegenwärtig so weit ausgedehnten jüdisehen Erziehungseinrichtungen. Nachrichten Berlin. Unsere Ocsiimuiigsgenossen Bat.•Arzt l)r. Adolf Lew, Berlin, (K. J. V.), I)r. Arthur Loe wen herz (K. J. V.) Posen, Gefreiter Georg (ä o 11 11 (K. j. V.) Charlottenburg, Leo Le will, Königsberg, Gefreiter Robert Neuberger (Herz!• Club) I lalberstadt und Gefreiter I (ermann Sachs, Posen, haben das Eiserne Kreuz erhalten. Berlin. Zionistischer J u g e n tl v c r e i n. Sonntag, den ß. September: Wanderung von Uranienbürg nach Grabowsee—Ficlitcngriuid. Abfahrt Stettiner Voruribahnhof 8.01 nach Oranienburg, Berlin. Ix׳r Jüd.-Nat. Gesangverein ,,llasa- 111 i r“ nimmt nach den Sommerterien seine׳ Proben unter tler bewährten Leitung seines Dirigenten, Herrn Kopf, wieder auf. Alle Berliner Zionistiiiiieii werden gebeten, sielt an den I,rohen zu be-!eiligen und die Propagandatätigkeit für den Verein zu unterstützen. Anmeldungen und Auskünfte wie bisher hei Erl. S. B I um s t e i n , Cliarlottenburg, Waitzstr. 20, Tel. Steinpl. 12)Ti. München, in den letzten Wochen fanden in den bayerischen Badeorten Tölz und R e i c h e n h a 11 zwei Vortragsabende statt, die sielt eines guten Besuclies erfreuten. An beiden Abenden spraeit Fräiil, Helene Hanna Cohn über ״Palästina im Weltkrieg‘‘ und verstand es, da sie die Verhältnisse in Palastjii.-i aus eigener Erfahrung kennt, durch klare Schilderungen das Interesse ihrer Hörer zu erwecken. 111 Reichciihall waren auch viele Nichtjuden anwesend, die, wie auch die jüdischen Besucher des Vortrags ' ihre Anerkennung für das P a I ii s t i n a H i I f s - w e r k praktisch zum Ausdruck brachten. Halhcrstadt. In der zionistischen Ortsgruppe sprach vor kurzem Herr J. Feuerring über den gegenwärtigen Stand der zionistischen Organisation die jüdische Lage in Palästina und den jüdisch! amerikanischen Kongreß, Schünlankc. in diesen Tagen verschied der Geheuue bamtatsrat Dr. Ludwig Sachs, Er entstammte emer achtbaren Familie Schlesiens in welcher reiigios-zercmoiiielles Leben und Thorastudium eifrig geptlegt wurde, Es war daher natürlich, daß bei dein Neuaufieben des Zionsgedankens auch sein Geist dalur empfänglich war und er durch ihn angeregt wurde. Sein segensreiches Wirken wird in ehre״, vollem Andenken gehalten werden. Varel. Der um die zionistische Sache verdiente Herr Gustav Sehwabe beging vor kurzem die Feier seines 00. Geburtstages. Selnvabe fördert seit vielen Jahren nach besten Kräften die zionistische Bewegung. Die Zionistische Vereinigung für Deutschlaml spricht dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche aus. Wien. Für nachbenannte Personen sind aus Amerika von ihren Verwandten und Freunden Geld- Sendungen cingclangt: für Scltcba Goycr Dumoyesk M. Gorochovva ujd Wladitn ir Wolhynien von Ahr, Goycr b. (1 ruber 85 Johnson to Brooklyn N. Y. für’ Schcrnc/.e Goycr, Dumoyesk M. Gorochovva uid. Wladimir Wolhynien von Yechiel Goycr b. Mnnisk 50 Mnrrcll Brooklyn N. Y.; für Noaclt Zucker, Lutzk Wolhynien Wolka St, von Harry Zucker b. Zipper 0(10 ]־'hishing Av. Brooklyn N. V. für Uhavvc Weint raub, Lutzk, Wolhynien tiotiv. Pctrovvsk Straße von Moislie Zipper, M10 i'hisliing Av. Brooklyn N. V.; für Uliawe Lea Fuks, Omina Kcselim, Kreis Wl.ulimir Wolhynien von Lcibiisk Fuks b. B. Bernstein 87/pi. Uooksh Brooklyn N. V.; für Riwke Färber k. k. Land Etnp linon 1/1 II. Komp. Ro-ysce b. Lutzk Wolhynien von Israel Färber h. Morris I lege11־pa11 Ibi Me Kibbcn St. Brooklyn N. Y.; für Chane Malkc Goycr, Dumoyesk M. Gorochovva ujil Wladimir Wolhynien von Yechiel Goycr b. Man-hk 50 Morreil St, Brooklyn N. Y.; für Posclic Riss,ו Zipper Gorochovva ujd Wladimir Gouv. Wolhynien von Moislie Zipper, 11! Dcbcvoisc St. Brooklyn N. Y.; Iur üittcl Perl Zipper, Gorochovva ujd Wiadimir Gouv, Wolhynien von Moislie Zipper, New- York fiir Reizei Zitron (Flüchtling) Barackenlager l, Gaya, Mähren von Isidor Winitz b. N. Marcovitsch 211 W. ö St Sioux City Iowa; für Juda Leib Levin-olm, Neustottcn (Pommern) Griinstr. 7, Deutsehl, von Nathan Lcvvciisohn 218 Clierv St. N. V. C.; für Fratel Wolik, b. Abrant Mendel Fla-ch Jorischiucrstr. Rosyszc Wolhynien Gouv. K. 9 Etap. Station von Zekla Woltk, 123 Rockavvav Rd. Jantaica L. J.; für Henzo Broiifin, lortsdVin, ujd Wol• hynien fitr feige Bronfin, Jortscnin Wolhynien ujd Gouv. Lutzk von Abraham Bronfin I). Ilcrztcr K12 liormun St. Brooklyn N. Y. Ansprudisbercchtigte wollen sich unter Beibrmgung von identitatspapieren persönlich täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von II bis 1 Uhr vormittags oiler schriftlich an den Unterzeichneten wenden. Warschauer Adressaten erhalten bei dem Zionistischen Büro, Warschau, üraniezna I Auskunft. Audi werden dritte Persotten, die tun den Aufenthaltsort einer der genannten Personen wissen, um Nachricht gebeten. K. k. Reith.-ratsrevisor Rudolf T a u s s i g , Zion i s t i s 1 It e s Zentralbüro, Wien, II., Zirkus► gassc 33, I. Stock. Schluß des redaktionellen Teils. Jüdische Gemeinde, Berlin (Gottesdienst) Freitag, 1. Scpt. abends: In aß. Syn. Uhr. Sonnabend 2. Scpt. vorm.: In d. alt. Syn. 8' .׳ U. in d. Pestaluzzistr.-, Kuiserstr.- u. Rykestr.-Syuag, 9 U., in tl. Neuen, l.iudenstr,-, Lützowstr.-, Fasanenstr.- 11. Levetzow str.-Syu.: Früligottcsdicnst 7!, U., I lauptgottcsdienst 10 U, — Predigten: Freitag,!. Scpt. Alte Syn,: Gastpredigt Rabb. I)r, B. May-Frankfurt a. M. — Sonnabend, 2. Scpt. Syn. Rykcstr.: Gastpredigt Rabb. I)r. B. May-Frankfurt a. M. Syn. i asauenstr.: Rabb. Dr. Hocltfeld. — J n g e 11 d g o 11 e s d i c n s t n. 4 Uhr. Neue Synag.: Rabbiner Dr. Warschauer. — Abcndgottcsdicnst (Sabbatausg.): 8 Uhr 39 Min. M i nclia: ln allen Syn. eine halbe Stunde vor d. Abendgottesdienst. — Gottesdienst an d. Wochentagen: Morg, in d. Alten, Kaiserstr.- u. Rykestr.-Syn. (ü; Uhr, in d. and. Sui. 7 Elhr. Abends: in allen Synagogen 7! .> Uhr. Jüdischer Nationalfonds Zentral• für Deutschland Otld««ndnnj»n *lad auMchlicaatich n rlchlao $a ■•na M•■ Vallilalaar, Charlattaabarf, RaMhar-Sirila (. M. Dr. Robin Gielkn, gevv. Schachpartie .... BL— Tronick Gießen .8.— Dr. Arthur Hantke-Bcrlin graf. Herrn u. Frau Hugo I.csser, R^. Wistinctzki, R.-A. Schindler, Dr, Walter Weigert, Heinr. Margulies u. Dr. Kurt Navvratzki z. Geburt v. Söhnen .6 — Max Goldrcicb u, Frau, Beuel, grat. Iterzl. Heinr. u, Nanny Margulies z. Geburt ihres ersten Sohnes 3 — Gustav Schwabe, Varel, dankt allen s. E Freunden, d, Jtid. Nationalfonds, Zion. Zcntral-Komitee, Ak-