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Jüdische Rundschau · 1916-06-09 · Heft 23 (9.6.1916) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 23 (9.6.1916)
Date
1916-06-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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r. 23 Nr. 23 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 187 cliitt'nicr slchcrart :ums ■/m irf I Kht, auf der FroUst worden חיי nicht woulen lz R 111!. ftordpro. es Trci. fte oder Theater- H‘le und ul zu ei!. *״ muß, durchs scheint sssenten n. Win Ittel fiir hoffen, «11 Proreimdcn lo/.ensiir ull mi,in für den eruugen Gossende Auf. jenen, des \nwo cj liberale ern um entwiir. blikums in aller rruf - d jener, Vielder Frdie mit % voll- «Indern Tags. ten das am am >|11aei1c teil!: :eil Innern 1 len ng u'ii soliden; diese es Mi* ogiselic ,1 keine Zweige , Demi winde 1 nicht- 11■ sein. 1 Sun "י di und .Ikur-us 11s den 1 I allen cli alten w urde erklärt■ 1 deren rt, und cliaite״ 1, fügte cliaften .werden 11 Etat. Grün* nd die ne vor-;malige Jie J־״ ״Schaf* :!klärte er ein- /eine Jude /war keinen Grundbesitz erwerben darf I /elui Juden aber, die sich vereinigen, dieses Recht liesit/cn.״ I rot/ der ״einleueliteiiden“ Motive des I Minmslers lehnte der Reichsrat seinen Vorschlag ah. Der Vorsitzende zweifelte an der Richtigkeit dieses unerwarteten Resultates der Abstimmung und lieb von neuem abstimiiien. Mit 55 gegen '11 Stimnun winde dei Zusatz Makiakows zum /, eiten Mal ah .dehnt. Not ist mächtig, mächtiger sogar als die Tindihon eines russischen Bürokraten. ZIONISTISCHE BEWEGUNG Oesterreich. (I< 1' i eg s I a 11 d s p e 11 d v.) 5 In der letzten Sitzung der östcrrcicliisihrn Natioiialloiidskommission in Wien wurdm als iriuilme I atsaeheii fcstgcstellt, dal» die vor Jahrcslrist *111 A»grill gemmimeiie Sammlung für die Kiiegslaml- , -l'i Utlc in Oesterreich den Betrag von 1(10 00’d Kr. aiiigehracht hat mul daß in den ersten fünf Mo- ״,den dieses Jahres bereits über 000("׳ Kronen 1111 den NalionallömU gesammelt worden sind, was tu!' lülü eine 11 selbst in 1 1 ieileiisjalircti iioclt nie erzielten I Ioclistand serlieilii. Wählend 11er S e 11 e w 11 o t 11 - Feiertage finden in ganz י *esterreieli Krie g s I a 11 d s p e 11 d e - I a g e statt. Die VorbuTilmigen sind bereits getroffen, so *lad die Sammlungen, sei es m der Form von Binnunt.;gen, sei es in einer anderen passenden Form, überall im grölten Stile dnrchgciührt werden können, (1 i e I ö b 11 i s a k t i o 11 d 1■ s ״ j ü d i s e 11 e 11 N a t i o- 11 a I 1' o n 11 s ".) Noch im vorigen Jahre wurde ui den Mitieiiungen ries Jüdischen Nalioiialfomis die Anregung des j < lesiiimmgsgenossen Jakob l'odek, Mitglied der j Sammelstelli• dis Jüdischen Natioiialbinls für Galizien aus Lembeig veröl l'eiil lieht, well Ile die Allgehörigen der im Felde stellenden Juden aut fordert, ein Gelöbnis nh/iucgeu. im Falle der glücklichen Heimkehr ihrer Lieben dem Nation, iliomls einen gewissen lieh,1׳g zu widmen. Das Malmseli-Seliiesisdu• HtsttiMs-Komiicc in 1 I r oppau hat diese Anregung /meist praktisch erprobt und au die Angehörigen der jüdischen Soldaten in Troppau ein ״e-dimackvoll aus;:esiattelcs und aiilSei'gewölmlieli seliöu verlaßt cs Schreiben gelichtet, das die Aufforderung zu Kricgsgclübdcn zuguiisteii des Jüdischen Nalioiialfomls emlliell und dein ein gedrucktes ü e i ö b 11 i s f o r m u I a 1 beigefaltet war, welches ausgefüllt au die Vertrauensmamier des Distrikts-Komitees retoiirmert wurde. Die erste Probe in einem engen Kreise ergab iniilielos ein Resultat von ca. 'S'«) K, Dies gab Vcraiilas^uiig, die Aktion auf ganz Oesterreich aus/.iidciiiii!1 und vor einigen Wochen wurden hievon die Na!iniiall'oiids-Kommissare verständigt. Die ״Jüdische Zeitung‘‘ vom 2. Juni 1*110 (Nr. 22) veröffentlicht bereits die erste Fiste von Oelöbiiissen, die zusammen dem Jüdischen Nationalfomls eine Spciuleiisiimme von über 7 00 0 Kronen versprechen.; Galizien. j (lierieiit aus Tarn mr,) Das jüdische Leben in iarimw nimmt trotz der uueil des Krieges, die sehr fühlbar sind, da der olite Teil der Farnower Ziouisleii uu Felde stellt d sehr viele den I leidenlod ian.ii•״, einen erfreulien Aufsi liw 1111g. Vor 1U1igc11 Mon.i'.eii w urde ein •iiistiseher Verein gigiiuidei, Die I at.gkcit des 1!eins bestand bis jetzt in Vorträgen über jiisehe und liebr.iisibe Literatm־, die otleniiicli aiilialtin wurden. Vorträge hielten: e.iinl, jur. I >ael Leibet über ״Bibelkritik" und ,,j. I . i'erez.“ »sei' P e r I b e r g e r über seine ״Fi'iiiiicmiigcu aus düstina“ 1 elirer K a p i e 1 n s k 1 (hchr.iiscT!) über deiiiiele-MofhOr-Sioiim•׳. i.hkI, jur, blimiii i über e , < iischiihle der Junen in Polen‘, Arte Fries »er ״Ni uliebraiselie Literatur". Audi im den jüseht n Nation,iliönds w ird im Vereine gearbeitet, me vom Vorsitzenden der z. i o n i s t i s c 11 c 11 O 1 ן snippe׳, Dr. Sauiiiel Spann, vyrniiialllc Samm- ,!lg für den Nation,•ilimids ergab ein bell׳׳:edigeudes esultal. Noch mehr bemühten sieii die ״Zeile io u" um die Reorganisierung ihres Vereins. Ls ml Kurse eingerichtet worden. Durch die neu ein- ■tzcmlc Prop.i'amia wurde ein grobes Intere-se bei er hiesigen S.mlenteiischaft waihgeruicn. Der Z.ioismiis hat liier Svnipathieii erweckt, die zu scm_cr erbreitung beitragen werden. Besonders wichtig ist 1e Arbeit in dem vor Jahren gegründeten Frauennein ,Mirjam׳', der es sich zur Aufgabe maelite, h: juihsclien Mädchen im nationalen Geiste heia״-!!bilden, Dank der Tätigkeit des Fratdem O r u 11 - eid werden die Mädchen seit einiger Zeit mit Hem Wissenswerten aus der jüdischen Literatm 11• «mit gemacht. Ls wäre mir zu wünschen dal die idisehe Kultusgemeimle dein jüdischen Lebin!iHlir uifnierksamkiit widmete. F.s ist auch bemuk«ץ״ 011׳, da« sogar die Volksküche die 1 > vo - en Jahre gegründet wurde nur infolge de aufpfernden Tätigkeit unserer OcsinmiiigsgenoSsin und Genossinnen weiter existieren kann. )■ lesclztes Gebiet. B i a I v s t o k Di« Zionistische Organisation er- •flnct hier eine musterhafte Chedcrschulc, auc weiden von privaten Zionisten höhere Bibel- und T a I m 11 ri k 11 r s e abgelialten; die Facher werden im I lebräisehen gekillt, Der Verein ״chowcwe sfat ewer“ veranstaltet jeden S01 111.11h111i hebräische Diskussionen über jüdische wissenschaftliche Themata, auch hat sich 11 nter Aulsicht des Vereinsaiisselmsses eine Bühneiisektion lierausgebildet unter der Benennung ,,h a h a 111 a haibrith", die manche interessante , Stückt• im Itchräisehi 11 zur Büluiehniiffühning gelangen lallt, uml zwar mit merklichem Erfolge. Audi werden in den Räumen der Zionisteuhalle zweimal wöchentlich Vorlesungen ans jiidischer (i 1• s e hi c h 1 e ahgchnltcn, die sehr gern von einem zahlreichen Publikum besucht werden. Die Jugend in Büdystok zerfällt in einen J 11 - gendyerein der sieb dem Zionismus gegenüber gleichgültig verhält mul in eine zionistische Fraktion , Z 11 ׳ r e Zion", die der zionistischen Organisation ihre Kräfte zur Verfügung stellt. AUS ALLER WELT Am Rutland. (I. e 11 r e r I) 1׳ r a t 1111 g 1■ 11.) Anfangs Mai fand eine Beratung der Lehrer uml Lehrerinnen der neuen jüdischen FTüchtlingsselmlci! in den Gouvernements Pollawa und Gharkou statt, aut der über den gegenwärtigen Zustand der Schulen und ihre hygienischen Verhältnisse, über die Zahl der Schüler, sowie über Programm und Lilirptnu bcrichtet wurde. Die Beratung bezweckte auch eine Vereinheitlichung des Lehrplans dieser Sehulen. Alle Teilnehmer waren der Meinung, (lall diese Volkssdnilen national sein müssen. Den Hauptstreitpunkt bildete die Frage, in welchem Umfang die hebräische •spiadie gelernt werden müsse, Fine (irtippe Lehrer und l.i'hi'1'riimeii vertrat die Ansicht, ilall man erst im zweiten l'itterrichtsjahr mit der hebräischen Sprache beginnen solle. Naeli lebhaften Debatten winde beschlossen, riali von den 30—33 Wochenstunden 12 Stunden in jeder Klasse dem Hebräischen mul der Bibel gewidmet werden. Fs wurde folgender Lehrplan angui mimcii: 12 Stunden hebräische Sprache uml Bibel, 3 Stunden jidisclie Sprache, 0 Stintden Arithmetik, 3 Stunden üesprärhe über (1eograpliie, Naturwissenschaft und Geschichte in jidischcr Sprache, (»bis d Stunden (iymuastik, I landarlH'it, Singen, Spick׳ usw. Fiiigeheml wurden die Schwierigkeiten der jidisiTicn Terminologie und die Frage der jidiscbcu Lehrbücher für allgemeine Facher besprochen. Fs wurde auch der Wunsch gelindert, auf Handarbeit, (iymuastik, Spaziergänge und (icsumlhi itspflcgc mehr Gewicht zu legen. Die Abendkurse für erwachsene Flüchtlinge müssen einen Lehrplan von 8— 12 Stunden wöchentlich Ii,׳i1h׳ii, wobei die russische, hebräische und jidisclie Sprache sowie Arithmetik vorgetragen werden soll. (J ii 11 i s c 11 e I r ö b e I s c 11111 e ״) Die Leiterinnen der jüdischen Kinderkrippen in Südrulilaiid hielten eine Beratung ab. Die Berichte gewähren einen Finbliek in die grollen Leistungen lier jüdischen Kindergärtnerinnen in dieser schreck• liehen Zeit. Sie schufen eine für die jüdische l:r- Ziehung;:,111׳/ nein׳ Institution, in der Tausende von Kindern jüdischer Flüchtlinge und Reservisten Pflege mul Fr/iehiing finden. Die Kinderkrippen versorgen Kinder im Alter von 3 Jahren an •aufwärts. Die Kindergärtnerinnen -- Absolventinnen der höheren I'iölH'lscltuleii spielen mit ihnen, speisen sie, pflegen sie, wenn sie krank sind, und bereiten die älteren unter ihnen zum Fintntt in die Schule vor. Fs wurde beschlossen, ilail die Lehrerinnen mehl nur mit den Kindern, sondern auch untereinander jidisell sprechen sollen. Fi!! ausführlicher Vortr.ig legte dar, welche Bedeut mg <li. In br.t 1 <che Literatur mul ihr uiicrschöjvflieber Sagenmul Ma1eheusel1.it/ für die Erziehung der Zöglinge habe. fm Ansehlnit daran wurde folgemlc Ixi'sidn; 1<u 1 gefallt: ״Um die jüdischen legttiden 11ml dir Werte der jüdischen Kultur im Original kennen zu lernen, findet es die Beratung wünschcnswert, ilall die Lehrerinnen dir hebräische Sprache eiTei'ueii." Nachrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Dr. Berthold B a c h r a e 11 ־Frankfurt a. M. (K. J. V.), John L c v v ־ Braimselnveig (K. J. V.), Gefreiter Jacob Golds e 11 m i dl -I lambitrg (K. J. V.) mul Unteroffizier Otto Kahn (K, J. V.) haben das Eiserne Kreuz erhalten. Letzterer wurde verwundet, Verwundet wurden aullerilem folgende Ges inniingsgcnossen; Musketier Joseph I r i e tl m a 11 n - Ostrowo (K, J. V) und Unteroffizier Dr. F. L. Bern* s t e i 11 -Breslau (K, J. V.), Unsere Gesimumgciiossen Feiduntcrar/t Paul W e r 1111• i 111 -Oielten (K. J. V.), Kriegsfreiw. Hans St e r n -Straliburg, Siegmund R a p p a po rt -Kattowitz und Martin S c h I a c 11 c rs -Neustadt b. Pinne sind gefallen. Berlin. Zionistischer Jugendverein. Am 12. Juni findet eine Tageswanderung statt. Treffpunkt: Bahnhof Alcxandcrplatz <1.55, Abfahrt 7.07 morgens. Rückfahrkarten nach Dahmsdorf-Münchcberg 3. Klasse. Die .nächste Zusammenkunft findet am Donnerstag, den 15. Juni in! Fi'hri'riereinsllaiis, Alexandcrstralle, statt. Berlin. Am Montag, den 2*J. Mai, verstarb naeli hingen! schwerem Feiden im Alter von 02 Jahren Frau Auguste Blitz, die Gattin unseres verdienst- \ 0111:11 und geschätzten (lesuimnigsgeiiosscn Herrn Kantor II, Blitz. Ine Verewigte verband mil ihren grollen persönlichen Vorzügen cm reges und inniges Interi sse all unserer nationalen Bew egung und nahm namentlich wahrend der langjährigen Amtstätigkeit ihres Mannes in I f 1• s s ,1 11 einen aktiven Anteil an der /Miiiistiscln 11 A1 beit in dieser Stadt und darüber hinaus in der anballiseiii 11 Provinz. Mit besonderem Fiter widmete sie sich der Propaganda der ziomstisehen Svlbsthvstcucinng, wie sie überhaupt für prak- י Kelle ziomstisi he Autgaheu ein watnies Herz und Mille- NTistamluis hatte. Am 1. Juni fand ihre Bcereligiuig mite r zahlreicher Beteiligung von Freunden und Verehrern der Verschiedenen stalt. Die Trauerreihier, Herr Rabbiner Dr. F s e 11 e I b a e h e r , Dr. B a 11 e t 11 und Dr. Heuirieh l.owe gaben den Gefühlen der Achtling mul Wertschätzung, deren sich die Verstorbene in hohem Malle erfreute, beredten Ausdruck. Bis zu ihrem Li bimsende hegte die Dahingegangime den iiiingen Wunsch, zusammen mit ihrem Manne nach Palästina zu gehen mul dort ein echtes jüdisches Laudwirtlehen zu lüliicu. Dieser Wunsch sollte uiiht mihi in Erfüllung geben. Ciiln. Am IS. Mai sprach in der zi.mistiseheir Vereinigung Herr Dr. 11 a 11 t k e über »rgaiiisationsfragen und die gegenwärtige Lage der Juden in Polen, Rullland mul Palästina. Ls befriedigte, zu hören, ilall die w!rt>ch;1 t'lIn 111׳n Verhältnisse sieh alleiitlialhi 11, vor allem in Palästina, in dem letzten halben Jahr gebessert haben und ilall die schlimmsteil Zeiten überwunden sind. Am 31. »Mai hielt Herrn Naluun Gold mann einen Vortrag über die ,,i 1111,111 <1׳p.1tr<>11 der Ostjmlcii“. Er sprach seine Dcher/cugmig dahin aus, ilall• .mell in Osteuropa die Emanzipation zu einer Assimilation der Juden an die Kulturen der Wirts- Völker lüliri 11 werde, wenn auch nullt so sprunghaft wie im W'eslen. Diese Assimilation sei aller ein notwendiges I)ureligangsstadmin, weil sie eine Gesundung unseres Volkskörpers vom (ilietto-Jüdisclien mit sieh bringe, aus dem heraus sieh kein norm,11er Nationalismus ciitu ieki In könne. Iler Vortrag lauil in (behördlich gi neliinigter) otkmllu her Versäumthing statt. Der Besuch war ebenso wie bei dem Vortrage des Herrn I )r. Ilantke sehr gut r. g. Hamburg-Altona. Atilaiig April spiaeh in der zionistiseheit Ortsginppe Ihn׳ Agioimiii S, Dyk, der Ger Jahre lang die Siedlung Mcrehawja geleitet hat und jetzt Administrator der prcultischeit Moorkulturen in Quickhnrn bei I Limburg ist, über seine Erfahrungen in der palästinensischen Kolonisation. Der aullerst fesselnde Vortrag gipfelte in zwei Forderungen: erstens kann und muß das Vcrliallnis der jüdischen Kolonisten zur arabischen Bcvülkenuig dadurch gebessert werden, dal! man arabische Arbeiter, da wo es not tut, verwendet. Zweiteils dürfen die jüdischen Arbeiter, von europäischen sozialistischen Theorien ungünstig hcciiifiultt, nicht in jedem einigeruialSen wnhlliuhcuilcit jüdischen Landbesiizer einen Kapitalisten, einen GrolSgr1111dbes1!/cr und Ausbeuter sehen. Das Verhältnis der Arbeitnehmer und Arbeitgeber!mit'» stell in Zukunft im lllteressy unserer Kolonisation bcdeutiml bcssci gestallen. - Dem Vortrag folgte eine sehr angeregte Aussprache. Am II. Mai zeigte I firr Dyk dem jüdisehen Wnnderbmnl ״II lau• W e i I!" die Moorkulturell in (,)iiickborn und erklärte ihm die Methoden der Entwässerung des Moorlandes /um Zweek des Getmdeunhuiics. Die 1ung11!׳ Wanderbündler haben so viel Interessantes lueiuhcr cr/.ili 11, dal! auch die < )rtsgruppe Ia׳.ibsiiTiiigt, eine I alirl naili Quickhorn zu arrangieren. Mitie Mai batte die < *rtsgruppe die Freude und Flirr, Di rm I >r. Arthur Ilantke bei sieh begrüben zu können, der über die neuen Ereignisse in der Bewegung eingehend Bericht erstattete. Herr l>r. Ilantke spraeli über die wirtsehaltliehe Lage in Palastin 1, ulnr die 1 Ktindcnlr.igc uml über andere wielttige, allgi im in-judt « lie ini.l zioitistiseln׳ Fragen, Wir erhielten einen ,111-111,11111,11111־ l 'eherbhek über die Tag( des jüdischen Volkes und unserer (*r .:anisation. Die t ויts::־1«ןיןורו dankt auch an dieser Stelle I lernt Dr. Ilniitkc herz lieh für seinen Besuch und hofft, dal! die zionistische Leitung am 11 in Zukunft recht hantig mit der Ortsgruppe durili pc.soiiliihc Aussprache Fühlung nehmen wird, Düsseldorf. Am Sonntag, den 2t. Mai, (and hier eine T .1 g 11 11 g des (! r u p ון c n v e r b a n d c S R 111■ i 11 I a ״ d - W e s t f a I e 11 statt. An dir Tagung nahmen Vertreter der Gruppen Köln, Duisburg, Dortnnitul, Düsseldorf. Esse״, sowie Vertrauensmänner der Gruppen ('re 1 c■ 111, Gladbeck, Hilden, Beuel teil. Herr Dr. Ilantke erstattete auf der Tagung Bcriebt über die Lage der Organisation. An das Referat schloß sieb eine eingehende Aussprache. Nürnberg. Die Mitglieder der Zionistischen Ortsn, ‘ * 1 11 ־' ' ' •י'“ ־' י׳ Freunde sind stets willkommen. Karlsruhe. Fine angenehme Abwechselung in dem Stilleben der zionistischen Ortsgruppe brachte der 10. Mai. War die Ortsgruppe auch hier bemüht, das Vorhandene aufrecht zu erhalten, damit man nicht später von neuem beginnen müsse, so mußte doch von Veranstaltungen und Vorträgen aus Mangel an Kräften und Mitteln abgesehen werden.

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