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Jüdische Rundschau · 1916-05-12 · Heft 19 (12.5.1916) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 19 (12.5.1916)
Date
1916-05-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 'י J U EDI SC H E RUNDSCHAU Man wird aus den wenigen Ziffern, die wir vorher angeführt haben, die ungeheure Bedeutung erkennen, die ein gut arbeitendes bakteriologisches ״ml serologisches Institut für Palästina hat Jetzt im Kriege, wo die Einführung von lMckenlymplie fast unmöglich ist, ist das Institut imstande gewesen das gesamte vom syrischen Heere benötigte Vaecili zu liefern, für die Zivilbevölkerung der palästinensischen Städte die notwendige Lymphe lierzustcllcn und anderdem die jüdischen Kolonien 7.0 versorgen. Es haben die Kolonien Kischon Ic-Zion, Chcdcra, Siclmm-Jncob Hulda, Heu-Schemen und Merchawjah aus dem Institut Porkciilyniinhe bezogen. Auch die Behandln׳!״ der tolh'ulvcrilachUgeu Personen ist natürlicli von der ״rollten Bedeutung und auch hier hat die türkische tleei^Verwaltung die Tätigkeit des Instituts fortwählend zu ihren Zwecken herangezogen. I s ist klar, dal) das Institut noch bedeutend weiter ausgeballt werden kann. Herr l)r. Bell.״״ )1.111t vor allem die Oründung einer Abteilung zur ,tek.iiupfuug der für Palästina so überaus verderbSielieu Vieh-1 liehen. Dal! noch immer keine jüdischen MilchwütM haften im lande existiere״, liegt ja zum größten Teil an den Viehseuchen, besonders der Rinderpest, die den Kolonisten das Halten gröberer Viehbestände fast zur Unmöglichkeit macht. Deshalb wäre vor Hirni die Gründling einer Abteilung für Rinderpestscnim überaus segensreich für die wirtschaftliche Ent- Wicklung Palästinas. ft Voiläufig freilich gilt in, das Institut während des Kric 1 s über Wasser zu halten. Es ist eine Ehrenpthelit sämtlicher Mitglieder der Gesellschaft jüdischer Acrzle mul Naturforscher für die sanitären Interessen Palästinas, daß sie trotz der ungünstigen Zeit ihren Verpflichtungen nachkommen und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln das Institut unterstiitzdi, das seinerseits in schwerer Zeit so standhaft seinen schönen und hohen Zielen treu geblichen und inmitten der unglaublichsten Schwierigkeiten sich so tapfer dnrehgekämpft hat und dem es gelungen ist, der Bevölkerung und Regierung Achtung vor jüdischer Arbeit ciuzuflöftcn. D, C. M. Aus Palästina Jaffa, 7, April 1916. Am Flecktyphus starb in dieser Woche in Jerusalem l)r. Krisehewsky, Arzt der Kolonie l'dhnth - Tikwnh, der im Miiitiirl.rzareU zu Jcrusa• lern aiheitcte und sich infizierte. Er!unterläßt eine Frau und sieben Kinder, das jüngste ist ein Säugling. Er stand im Alter von 50 Jahren und war ciii stattlirher, starker Mann. ZIONISTISCHE BEWEGUNG Schweiz. Das Zionistische Landcs-Komitee für die Schweiz hat In■-.( blossen, den nächsten D c 1 c g i c r t e 111 a g auf Sonntag, den 28. Mai, nach Bern einzuberufen. Skandinavien. (Zionistische Arbeit in Kristiania) 1111 Gegensatz zu Schweden und D.meinaik, wo es iiiuiieiliiu stets ein gewisses zionistisches Lehen gab, war es nie möglich gewesen, in Norwegen eine regelrechte Zionistische Ortsgruppe zu gründen. Ha11pt> u hlicli war dies dem Umstande zuzuschreibcii, dilti die Zahl der Juden in Norwegen äußerst minimal war. I'nn'cborcuc norwegische Juden gibt cs überhaupt inelu, und noch vor 20 Jahren war der Jude in N01 wegen so gut wie ganz iiiibekaniit. Erst in den letzten Jahren, wo eine ziemlich bedeutende Einwandeiung von russischen Juden stattfand, machte sich Meli in Norwegen ein gewisses jüdisches Lehen hemerkbar, jetzt befinden sich in Kristiania gegen 15(1 jinlNchc Familien, mit einer Gesamtzahl von 750soti Seelen, Gegen 12 15 jüdische Familien leben in Tnmdlijem, ebenso viele in Bergen. Auch in den amlenn Provinzstadteii findet man liier und da vereinzelt ein oder zwei jüdische Familien. Die Errichtung des Bureaus der Zionistischen ga00,.11 i<m1 in Kopenhagen hat eine lebhafte zionistiMlu׳ Propaganda in den skandinavischen Landern wrvnig,■rufen. So gelang es auch vor kurzem, in Kristiania eine Ürlsgiuppc, die ca. 50—10׳ Mitglieder ralilt, unter dem Vorsitz des Herrn A. Gr 11 s d zu gründen. Halt auch hier eine gedeihliche zionistische Arbeit möglich ist, hat sich gerade in den letzte!! Tage׳ - ״!•zeigt Dank unserem Gesinnungsgenossen nenn 1■■'eu erring aus Halberstadt, der sich ge- Knäflshniher bei uns einige Wochen aulhiclt, wurde 'יי uikcu r Ortsgruppe eine lebhafte Tätigkeit aufgc- ״ommen. . Sonntag, den 2. April er., sprach bei uns vor «״cm zahlreichen Publikum der Sekretär des Zio- 1״stisdun Actiniis-Gomites, Herr Dr. Bernstein. 1'״lieiiliagen, über das Thema: ״Unsere Pflichten KcL׳ci1 das jüdische Volk•', in längerer Ausführung *diikleric der Redner die großen nationalen Aufgaben, mc unserer für die nächste Zukunft harren. Das ™!sehe Volk müsse dessen eingedenk sein, daß es 11J «lesen schweren Zeiten niemals bloß durch finan- '™c Hilfsaktionen dem großen Volksuuglück ernstehe AbluKe wird leisten können. Nur die nation.dc ledergehurt und die Sicherstellung der nationalen «btenz bilden jjj,, Hauptaufgaben, denen das jüdische 0« in diesen schweren Zeiten sich widmen müsse. Eines der stärksten und historisch bedeutendsten Mornente ist die Erhaltung und Stärkung des jüdischen Elementes in Palästina. Mittwoch, den 5. Mai er., sprach Herr Dr. Bernstein vor einem versammelten Kreise im Konferenz- Saal des Kristianiaer Handelsstatut. Her Redner erstattete einen ausführlichen Bericht über die Notlage m l alästina, worauf die Versammlung den Beschluß fallt**, in Kristiania ein Palästina-Hilfskomitee ins Lehen zu rufen. Zum Vorsitzenden dieses Komitees wirtlc Herr Harry Ru bi ns t ein gewählt und die Herren M. Glott und A. Orusd zu Vorstandsmitgliedern. Eine sofortige Zeichnung ergah den Betrag von 1000 Kronen in bar. Man hofft allgemein, daß das neue Komitee unter der Leitung des angesehenen hiesigen Bürgers Herrn Rubinstein seine erfolgreiche Sammlung fortsetzen wird. Auch der hiesige Jüdische J u g e n d v c re i n wollte sich die Gelegenheit nicht entgelten lassen, und gewann Herrn Dr. Bernstein für einen Vortrag. Er sprach am Donnerstag, den ft. April, im Sofartsbygningssaal über ״die Aufgaben unserer Jugend nach dem Kriege". Die Ausführungen des Redners, die darin gipfelten, daß alle jüdischen Jugendvercinc jetzt die Aufgabe vor sich hätten, die schweren Lücken und Verluste, die durch den Tod so vieler junger Juden am jüdischen Volktkörper entstanden sind, durch eine hingebungsvolle Betätigung für die geistige und nationale Wiedergeburt des jüdischen Volkes auszuhilleii, wurde von der versammelten Jugend mit Begeisterung aufgeiioinmen, A, D. (Die bevorstehende Konferenz der Zionisten Skandinaviens) Am 28. und 29. Mai wird in Kopenhagen die zweite Delegiertenkonferenz der skandinavischen Zionisten cinbrrufen werden. Es werden Delegierte au» Kop1׳ul1,1־gcn, Stockholm, Kristiania, Qütcborg, Malmö, Lnmlskroua, Lund u. a. erwartet. Die Konferenz hat nicht nur *las Ziel, die Tätigkeit der Zionistischeu Organisation irn Lande zu erneuern, sondern wird sieli auch mit allgemeinen Fragen der nationalen Regeneration des skandinavischen Judentums befassen, Oesterreich. (Exekutivkomitee der Zionisten O c s t c r r c i c 11 s) In der am 25. April 101(1 sfattgebabten Sitzung des ״Exekutivkomitees der Zionisten Oesterreichs", an der sich aus Westösterreich die Gesinnungsgenossen Ludwig Bato, Adolf Böhm, Oh.-Ing. Robert Stricker, Rcv, Rudolf Ta uss ig, Dr. Paul Wciseng rü n und Dr. Egon Zweig, aus Galizien die Gesinnungsgenossen Vorsitzender Adolf Stand, Dr. Anselm 11 a I p c r n , Dr. Michael Ringel, Dr. Ilersdi Syrop und Löbl Taubes und aus der Bukowina die Gesinnungsgenossen Dr. Salomon K a ß ■ n c r und Dr. Theodor Weiüclbcrger beteiligten, wurde folgende Resolution angenommen: ״Das Exekutivkomitee der Zionisten Oesterreichs als die derzeitige Repräsentanz der österreichischen zionistischen Organisation erklärt es für eine bindende Verpflichtung aller organisierten Zionisten Oesterreiclis mul deren Vereinigungen, während der Kriegs- (lauer keine wie Immer geartete Unternehmung politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder auch mir cliaritativen Charakters ohne vorherige Fühlungnahme mit dem Exekutivkomitee in Wien zu inaugurieren, mit Vertretern anderer politischer Parteien, staatlichen, Landes- oder Gemeindebehörden zu vereinbaren oder in der Presse oder in öffentlichen Versammlungen zu propagieren. Ausgenommen von dieser Bestimmung sind ausgesprochen lokale Ihitcrnehmungcn, deren unpolitisclier Charakter außer jedem Zweitel stellt. Ebenso spricht das Exekutivkomitee den Wunsch aus, daß die Ergebnisse der Sammeltätigkeit der beiden Nntionalfonds-Landcskommissioncn als cinhcitlieber Ausweis für Gcsnmtöstcrrcrch zur Verlautbarung gelangen." AUS ALLER WELT Aus England. ~ (E i n c Streitfrage) Auf Grund der Erklärung der Behörden, daß sämtliche Geistliche, denen die Religion nicht gcstatte in den Krieg zu ziehen, vom Militärdienst befreit seien, erklärten die jüdischen ״K o 11 a n i m", daß sic dem jüdischen Gesetz zutolgc keine Leiche berühren dürften und daher vom Kriegsdienst befreit weiden müßten. Der Londoner Chef-Rabbi Dr. Herz veröffentlichte, wahrscheinlich ans Angst, daß diese Erklaiuiig als antipatriotischc Kundgebung auf* rrefalU werden könnte, einen Brief, in dem er versicherte daß die Grundlagen der jüdischen Religion eien Krieg nicht verneinten mul das religiöse Ocwissen die jüdischen Kohanim nicht ablinlten dürfe, ihre Pflicht gegen das Vaterland zu erfüllen. Als Protest gegen diesen Brief des Chef-Rabbi hielten am •סי März die Kohanim eine Massenversammlung in Leeds ah. Auf den Rcchtsspruch des Rabbmats zu Leeds sich berufend, erklärten die Kohanim. daß der Kriegsdienst mit der Ausübung der dem Kohanimlu'sclilcilit vorgesclirichcnctt liturgischen Pflichten uti• vereinbar sei (es heißt: ״Ein Koben, der einen Mensehen gemordet hat, darf nicht den Segen über das Volk erteilen") und die Meinung des Chef-Rabbi für den gewöhnlichen Militärdienst, der mit Seite 1 5 ר keinem Mcnsehenmord verbunden sei, gelten könne. Da aber die Beteiligung am Kriege unvermcidlid» zu dieser Entweihung führe, und da die englische Regierung in diesem l all ausdrücklich vom Kriegsdienst befreie, fordert die Versammlung den Chef- Rabbi auf, den Beschluß des Rabbinats zu Leeds zu bestätigen und die Befreiung der Kobanim vom Frontdienst zu erwirken. (Die K r i e g s h i I f s a k t i o n d e r jüdischen Arbeiter) Eine rührige Hilfsaktion zugunsten der jüdischen Kriegsopfer der verschiedenen Länder entfalten die jüdischen Arbeiter Englands. In London bestellt ein spezieller Arbeit cru 11 terstützu 11 gsf°nds für die jüdischen Kriegsopfer, für den unter den jüdischen Arbeitern Londons und der Provinz kräftig gesammelt wird. Der Verwaltung des Fonds gehören Vertreter der gesamten politisch, ge werk* schädlich und genossenschaftlich organisierten jüdischcn Arbeiterschaft Londons an. IX׳r Zweck des Fonds ist in erster Linie der, die Selbsthi Ile der vom Kriege hart betroffenen jüdischen Arbeiterschaft zu fördern und den Arbeiterorganisatinucn die Erfüllung ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Aufgaben zu erleichtern. Indessen wird die Unterstützung nicht auf die Arbeiterschichten bcschränkt. Der erwähnte Fonds hat sieh außerdem zur Aufgabe gemacht, die notleidenden Eaniilicii der interliierten ״t e i n d I i c 11 e 11 Ausländer" (es handelt sieli fast ausnahmslos um Galiziancr und Bukowinaer) zu unterstützen. Dies ist der einzige Fonds, der sich um das Los der ״feindlichen Ausländer“ kümmert. Die Mittel des Fonds werden nach folgendem Modus verteilt: 20 ״/o aller Sammlungen werden für die Angehörigen der internierten Bürger feindlicher Staaten verwendet, von den ütirigbleibemlcn Summen bckommen R11 ß I an d und P o I e n 60 «/o Palästina 15 0,״. Der Rest ist für a n d e r e Länder bestimmt. Die für Palästina bestimmten Summen werden dem vom jüdischen sozialistischen Verbände ״Poalc Zion“ in Jaffa errichteten Arbeitsbüro, das eine energische Hilfstätigkeit entfaltet, zur Verfügung gcstellt. Der Arbeiterunterstützungsfonds ist von der englischen Regierung ermächtigt, auch nach feindlichen Staaten Hilfe zu gewahren, und zwar an Untertanen verbündeter und neutraler Länder. Wie inan sieht, wird von dieser Ermächtigung ausgiebiger Gebrauch gemacht. Auch dadurch unterscheidet sich der in Rede stehende Arbeiterkinds von dem sogenannten Zentralfonds. Die Verwalter des letzteren Fonds erachten cs für ihre patriotische Pflicht, sich um Polen, Palästina und erst recht um Galizien nicht zu kümmern. (J A K) Aus Oalhlen Stryj. Flier besteht unter dem Vorsitz des zionistischen Landesadvokaten Wandel ein jüdisches Hilfskomitee zur Unterstützung der notleidenden Juden,! Ferner wurde dank der Unterslüt/ung des jüdischen Rcttungskoniitces in Lemberg von Advokat Wandel ein unentgeltliches Inlormatioiis - Bureau eröffnet. Das jüdische Hilfskomitee hat eine Tcchallc eiligerichtet, in welcher täglich durchschnittlich 500 Portionen Tee mit Brot und Zucker verteilt 'werden. Es soll jetzt auch eine jüdische Volksküche eiligerichtet werden. Das Hilfskomitee verteilt auch Nahningsmittel an die armen Juden, Ponior/any. Die jüdische Bevölkerung dieser Stadt hat durch die Russeninvasion viel gelitten. Beim Einzug der Russen sind die Juden unter dem Verdacht der Spionage unter Nagajkahieheti sämtlich aus der Stadt gejagt worden, wohin sic erst nach einigen Tagen zurückkehren durften. Während ihrer Ab- Wesenheit haben die Russen und die russophilc Bevölkcrung gebramlschatzt und geraubt, jüdische Hauscr cingcäschert 11ml jüdische Vermögen vernichtet. 133 Juden sind von den Russen beim Abzüge weggeschleppt worden, wovon 21 noch in Rußland schmachten. An Cholera sind ungefähr 100 Juden gestorben. Es herrschen viele Krankheiten. Es ist weder ein Arzt noch eine Apotheke und auch keine Badeanstalt Vorhanden. Die Zahl der jüdischen Waisen beträgt 60. Beiz. Diese Stadt zählt 6100 Einwohner, darunter 2872 Juden, von denen jetzt 600 Militärdienst leisten. Viele Juden wurden unter Spionageverdacht von den Russen mitgcschtcppt. 430 jüdische Hauser sind eingeäschert worden. Zu Hunderten liegen die Juden in Gräben und Kcllcrratimcn. Es grassieren alle denkbaren Krankheiten. Auf Schritt und Tritt begegnet man Tafeln mit den Mahnungen: ״Vorsicht, Cliolern!", ״Achtung, Typhus!“, ״Ansteckende Krankheit!“ usw. Der einzige Beizer Arzt, ein mutiger Jude, der sich gegen Cholera geimpft hat, liegt jetzt als Typhuskranker in einem Epidemicspifnl. Ungefähr 350 Juden sind den verschiedenen Krankheiten bereits erlegen. Unzählige liegen noch in den Höhlen auf durchgcfaiiltcm Stroh oder auf dem nackten Boden und erwarten in unsäglicher Not die Rettung, den Tod, In dieser Stadt gibt cs einige hundert Waisenkinder, die unrettbar verloren sind, falls sic nicht von dort so rasch wie möglich weggeschafft werden. Der jüdische Schaden soll sich auf 4 Millionen Kronen belaufen, S o k a I, Nicht besser ist cs in Sokal. Die Zahl der jüdischen Waisen beträgt 329, sic wächst jedoch täglich rapid, da die Sterblichkeit dort ungcheuer ist. Auch die Kinder Sterben in großer Zahl an Kinderkrankheiten, meistens aber Hungers. Dasselbe Schicksal teilen auch die übrigen umliegenden Ortschaften, wie Christinopol, Narol, Tarf ako w u. a.

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