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Jüdische Rundschau · 1916-03-31 · Heft 13 (31.3.1916) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 13 (31.3.1916)
Date
1916-03-31
Page
– (sequence 5)
Language
German
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J U EDI SCH E RUNDSCHAU Seite 111 Nr. 13 wuchs die Portionenzahl auf 2000 au. Audi diu vriCCslürs״rge für die armen Kinder hat das 7io- ״Hlhchc Komitee 111 «1c Hand genommen. Es wird ,j»f Kind«־**rippe für 80 Mädchen erhalten. Bcahc)l,i״l ist midi die Eröffnung einer ähnlichen Kinderkrippe für Knaben sowie eines Waisenhauses ( .r 30 Kriegswaisen. Direktor R o h a t y n hat für ksrn Zweck ein Haus unentgeltlich /.״r Verfügung ״«teilt. Auch für die «inliegenden Stiidtdien, die :,nlcr dem Krieg sehr gelitten haben, wird jet/t von! Zionistische n Komitee in Stanisimi eine Hilfsjklion organisiert. Roh a t i 11. Das jüdische R e 11 u 11 ״ s k o 111 i t e e in Le ml! er R sandte sein Mitglied, Prof. Dr. M Schorr, nach Kolmtin, um die Bedürfnisse der Alisdicn HevölkcrutiK dieser ruinierten Stadt an OH und Stelle /u untersuchen. Dem Bericht, den er über d,c Latte der jüdischen Bevölkern!!« Rohatins im Lc m h e r« e r T a g e b I a 11“ «ah, entnehmen wir Jlnije Einzelheiten. Von den 800 jüdischen Familien, *c vor Ausbruch des Krieges die Stadt bewohnten’ sind mir 2(Kt geflüchtet. Wahrend der ganzen zehnmonati^iri Rtisscniiivnsion blieben 600 Familien in icr Stadl. Die Russen steckten, bevor sie die Stadt verließen, die Hauser in Brand, wobei 300 jüdische Hauser vernichtet wurden. Bald darauf stellten sich midcntisriic Krankheiten ein. Binnen fünf Wochen (vom 8. Juli bis 14. August 1015) starben 200 jüjjsfhc rinnen und 300 jüdische Kinder. 570 Juden, M,inner im Alter von 14 bis 80 Jahren, wurden von den Russen verschleppt. 250 Juden stehen im Felde. Die jüdische Bevölkern»«, die jetzt 1200 Köpfe zählt kstchi daher fast ausschließlich aus Frauen und Kimlern, darunter 120 Waisen. B,1s Hilfskomitee hat hier eine Volksküche ein- ,welltet. Da aber die meisten Kinder barfüßig sind und die Küche nicht besuchen können, werden ihnen die Mittagessen nach Hause gebracht. Prof. Schorr kielt cs für äußerst nöti«, sofort an die Herstellun« mn Baracken für Obdachlose und die Gründun« eines faiseiihciins zu schreiten. Dem ״Lembcrger Tageblatt" zufolge ist diese idiilücrung für eine ganze Anzahl vom Krie« bctmflener judisdier Gemeinden Oaliziens typisch. Um Russisch-Polen. (J ü d i s c 11 c s (iym n a s i u 111 in L u b I i 1!) Genaueren Bcrirliten zufolge ist die Lfntcrrichts- «praclie an dem vor kurzem von einigen jüdischen Burgern in Lublin gegründeten jüdischen Gymiijsitiiii nicht jidisdi, sondern polnisch. Sein Pro-;ramm ist das eines Realgymnasiums. Hebräisch wird als nichtiihligatorisclier Gegenstand unterrichtet. Die Zahl der Schüler und Schülerinnen beläuft sich vorläufig auf .׳IX). Gegenwärtig bestehen 4 Klassen. Mit item neuen Schuljahre wird die Eröffnung einer י Klasse geplant. , Warschau. Unter dem Vorsitz des Fürsten liiko 111 i r s k y fand am 15. März eine Beratung der Vertreter von 29 Organisationen und Vereinen w Reliamllung der Frage der Reorganisierung des teßerkomitees statt. Die jüdische Gei11eindcvcrw.il- י»"; sandte zu dieser Beratung Herrn W c i ß b I a 11. Von all den jüdischen Vereinen Warschaus ist nur ä'f ״Verein der Handelsaugestellten mosaischer Kon-!r«ion“ eingeladen worden. Einige Vertreter 11er jüdischen Einwohner in den Vorstädten Warschaus machten die Gemeinde-Ver- Altung m,f (jjc schlechte Lage der jüdischen Hilfs- Würfligen in den Vorstädten aufmerksam, wo keine Wdtätigkcitsgesellscliaften bestehen und sich nie- ®!«d uni die Unglücklichen kümmert. Die Ge- Wndtivcrualttiiig teilte daraufhin mit, daß das Bürärkomitve 50000 Rubel für die Armen der Vorstädte 1«^gesetzt habe. Darunter seien auch 2200 Rubel, die ji( jüdische Gemeindeverwaltung zugunsten der jü- ״i'chvii Annen der Vorstädte zur Verfügung gestellt «bc, P e t r i k a 11. Die jüdische Sanitäts-Miliz voran-;j.illctiן!/ ׳ Purim eine Sammlung von Geld und *“die, die guten Erfolg hatte. Sie veröffentlichte )״ch jüdische Aufrufe mit den Grinidvorschriftcn tier Wene. Demnächst sollen hier von der Miliz eine ״HKswäsdierei, unentgeltliche Biidcr, ein Nachtasyl!״r Durchreisende «1111 eine billige Küche gegründet »erden. Pult us k. Eine Beratung der Schulbehörden he- '«110(1, sämtliche ״Cliadarim“ der Stadt in ein Ge- «ude zu verlegen und sie unter die Aufsicht des K3״bmcrs zu stellen. ii!>>IHand■ (Auf der K a d e 11 c 11 K o 11 f c r e tt /.) J*־ Tagesordnung der Jahrcskonfcrvnz der Ka- , eupartei, die anfangs April in Petersburg statt- S״ru «■״'»״« nichts über die nationale Frage 111 hnd oder über die Jude» frage insbesondere. Der 'Mer «1 .. ,—.ו.׳.-...! ״.... t-~.. ״״« m M naive׳; artei ־'״' MPVI \l»v jUUUHKI^V. so berühmt gewordene Vortrag von M. M. ",״r auf der vorigen Konferenz sdiicn der ״ a יזי n_t* '411 Ix kl d ';* 1 * * * * * *»' ׳»rtidietuT gewesen zu sein. Doch tauchte Judcnfr^e victmal in den (Xbattcn, hauptsächlich Ptfiditen der Delegierten aps der Provinz auf. Ja antJ,-־ru1״ faßte die Konferenz, eine Resolution, dir .!e Politischen Organisationen verpflichtet, gegen w,r0(xl,mng der IFehördcn, die jüdischen Acrztc. jT״'״ «sw. aus dem Scmstwo- und Städteverband "1«Ssen, um jeden Preis anzukämpfen. (ZurSprachcnfragc) j,. ״,*wir in der letzten Nummer mittciltcn, faßte »0ז־1גיג4?,;״ Komitee der jüdischen Kricgslulfe den Wri8"״(£cn Beschhiß, Sämtliche hebräischen Schu- Ke! 61.;£h°wcwc gfat ewer" zu subventionieren. dff «tzten Sitzung des Komitees (29. Februar) erhoben die Vertreter der Gesellschaft zur Pflege der Gesundheit der jüdischen Bcvötkcrung, der Provmzkommissio» und die Mehrheit der Verircter der Rildmtgsgcscllschaft schriftliche Proteste «egen diesen Beschluß. Die Minderheit der Vertreter der Bildu11«sgescllschaft erklärten sich mit dem Beschluß einverstanden. Das Komitee beauftragte das Präsidium t er Kriegshilfsorgauisation, sich mit den Verwaltungen der Bildungsgcscllschaft und der Gesellschaft für Oesiiiidhcitspflege zu beraten und der nächsten Sitzung des Komitees liber die Resultate dieser Verhandlungen zu berichten. (Neue Lehrerkurse) Angesichts des Mangels an Lehrern fiir jüdische Lehrgegenstände wie auch an solchen, die die allgemeinen Lehrgegenstände in jidischcr Sprache vortragen können, beschloß die jüdische Bilutmgsgesell- Schaft: 1, Vorbcrcitungskursc für Lehrer in jüdischen UnterriChtsgcgcnstündcn (hebräische Orammatik, Bibel, jüdische Geschichte, hebräische lind jidischc Literatur) zu gründen und 2. auf Kosten der Gesellschaft Lehrer für allgemeine Lehrgegenstände in Schulen zu entsenden, wo diese Gegenstände bereits mit Erfolg in der jidischen Sprache vorgetragen wurden. Als Kandidaten für solche Reisen kommen nur Lehrer mit Universitätsbildung in Betracht. Lebrer, die Hebräisch verstehen, werden bevorzugt. (Eine Lehre rkonfere 11z) Die Moskauer Abteilung der jüdischen Bildungsgescllschaft erhielt die Erlaubnis, In Nischni- Nowgorod vom 15. bis 18. April a. St. eine (Ber a t u n g der in den Flüchtlingsschulen tätigen L e h - rer einzuberufen. (Von der Selbsthilfe) Auf der Sitzung des Zentralkomitees der jüdisehen Kriegshilfsorganisation vom II. Februar bcrichteten unter anderen die Herren H. B. Sliosberg und M. J. Scbcftel über die bisherig« Tätigkeit der Regierungskommission zur Unterstützung der Flüchtlinge. Da diese Kommission im Begriffe ist, Gouvcrncmentskomitccs zu gründen, die über das Budget der lokalen Komitees zu bestimmen haben werden, beschloß dns Zentralkomitee, auch Gouverncmeiitskoniitccs der jüdischen Hilfs- Organisation zu bilden, die in diesen Regicrungsgouvcrncmentskomitccs ihre Vertretung haben sollen. L. M, Rrnmson und A. J. Brauch! unterbreiteten einen ausführlichen Plan der zu organisierenden K r e 11 i 111 i I f c. Es wurde beschlossen, vorläufig, bis die in Aussicht genommene Bank geschaffen sein wird, sich der Hilfe ucr Kreditbanken und Leih- und Sparkasseii zu bedienen. Aus den Berichten der Provinz geht hervor, daß die Hilfsorganisation der Pcßachhilfe, die grolle Summen beanspruchen wird, ohne Beschaffung bedeutenderer Mittel nicht gewachsen sein wird. Das Zentralkomitee beschloß daher, in den Städten der Provinz besondere Sammlungen für die Versorgung der jüdischen Flüchtlinge mit Pcßach■ waren zu veranstalten. (Hilfe aus dem Aus lande) Zum Besten der vom Kriege betroffenen notleidenden Juden Rußlands sind bis Februar 191ö folgende Summen aus dem Auslände cingclaufen: Aus England: durch das Central-Committcc for Relief of Polish Jcws in London 134 500 Rubel und durch den Russian Jews Relief Fund in Edinburgh 88 492 Rbl. Aus Südafrika: durch den Rnsso- Jcwish War Relief Fund in Cape Town 188070 Rbl., durch die Whitcwatersrand Hebrew Benevolent Association in Johannesburg 7840 Rbl,; durch den lewish War Fund in Johannesburg 1077 Rbl. Außerdem kamen noch aus Kanada und Nordafrika durch verschiedeiic Komitees in London 200 (XX) Rubel. (B i a I i k in Moskau) Ende Februar kam Ch, N. Bia lik nach Moskau, um dort zugunsten des jüdischen Kricgsliilfskomitecs einen öffeiltliehen Vortrag über .,Ffnlaclia und Agada" zu halten. Anläßlich dieses Besuches brachte die jüdisch-nationale Intelligenz Moskaus dem grollen Dichter eine förmliche Huldigung dar. Das zahllose Publikum, das den großen Vortragssaal des Polytechnischen Museums füllte, lauschte mit Andacht und gespanntem Interesse den Ausführungen des Dichters. Die Gescllschaft ״Chowcwc sfat ewer" veranstaltcte zu Ehren des Gastes eine feierliche Vor- Sammlung, auf der der Diditer in einem meisterhaften Hebräisch über ״die Psychologie des WoHcs“ sprach. Der Versammlung wohnte auch David Frischmann, der gegenwärtig In Moskau weilt, bei. Der Studeiitenverein gab zu Ehren dieser Qiistc ein zahlreich besuchtes festliches Bankett. An unsere Freunde und Leser! Ein neues Quartal der ״Jüdischen Rundschau‘‘ beginnt. Alle, die die ״Jüdische Rundschau“ in der letzten Zeit gelesen haben, wissen, welche Bedeutung das Organ der Zionistischen Vereinigung fiir Deutschland gerade jetzt besitzt. Werbet für die Verbreitung der ״Jüdischen Rundschau 1“ Redaktion und Verlag der ״Jüdischen Rundschau“. Nachrichten Berlin. Unsere Gesinnungsgenossen Paul Ben* jamin (Bar Kochba, Stettin), Gefreiter Martin Kri* s t c 11 c r-Glogaii und Dr. Siegfried Frankel* Reuthen haben das Eiserne Kreuz erhalten. Unser Gesinnungsgenosse Ludwig N c u m a 11 rt wurde verwundet. Unsere Gesinnungsgenossen Rechtsanwalt Alcxatider H i rs ch* Mannheim und Max Rosenblüth* Berlin sind gefallen. ’ Berlin. (Zionistischer Jugcndvcrci 11.) Sonntag, den 2. April, Tageswanderung nach Kahns* dorf. Treffpunkt Bahnsteig Alexanderpl. um t/a9 Uhr. Hamburg. Zu Ehren des Andenkens Gottfried S c 11 d e r s w urde der Reincrirag von 500 M. aus dem Verkauf des Leutnant Sendcr-Büdilcins (Verlag von M. Ologau jr. in Hamburg) dem Reserve-Infanterie- Regiment Nr. 24 für seine Kricgsinvalidcn überwiesen. LUlicck. Die nächste Versammlung der Zionistisehen Ortsgruppe findet Donnerstag, den (1. April, abends 9 Uhr, im ״Kaiscrhof" statt. Besondere feinladungen erfolgen nicht. Breslau. Wir berichteten bereits im Januar, daß die Breslauer Zionistische Ortsgruppe zwanglose Zusammenkünfte im Lokal des K. J. V. für jeden zweiten Moutag-Ahend in Aussicht gcnominell hat. Diese Neueinrichtung hat sich inzwischen sehr gut bewährt. Sie sollte den während der Kriegszeit doch lockerer gewordenen Zusammenhang unter den Gesinnungsgenossen wieder beleben und befestigen und ihnen Gelegenheit geben, sich über die Ereignisse im jüdischen Leben besser, als cs dem Einzelnen möglich ist, auf dem Laufenden zu halten und darüber zu diskutieren. Der Abend wird mit einem ausführlichen Bericht über die jüdischen und speziell zionistischen Geschehnisse in den vorangegangenen Wodicn eröffnet, darauf folgt ein Referat über irgendein aktuelles Thema, Besprechung von ncucrscnicncncn Schriften oder Vorlesung von intcr* cssicrcndcn Zeitungsartikeln, Zu den ständigen Bc- Suchern dieser Abende gehören auch die Mitglieder des erst vor einigen Tagen begründeten Zionistisehen M ä d c h e n - K I n b s. Er wurde von Frau Rechtsanwalt Lach mau 11 ins Lehen gerufen, die ja früher schon ebensolche Klubs in Königshütte und anderen obcrsdilesisdicn Orten mit gutem Erfolg begründet hat. Sie verstand cs, in kurzer Zeit einen von Woche zu Woche wachsenden Kreis von jungen Zionistinncn um sich zu scharen. Der Erfolg ist schon jetzt ganz offensichtlich und für die Zukunft vielversprechend. Neben dieser eifrigen ״rbeit unter seinen Mitgliedern unternahm cs der Klub, eine Purimfeier größeren Stils zu veranstalten. Es war ein schönes, wohlgelungeiies Fest, zu dem über 200 Personci! erschienen waren. Die Festrede hielt Frau Rechtsanwalt Lachinaiui, die in .schwungvollen Worten die anwesenden Frauen und Mädchen an ihre iüdiselici! Pflichten erinnerte und sie aufforderte, bei dem großen Werk, das der Zionismus darstellt, mitzuarbeiten. ol. Posen. Am Sonnabend, den It. März, veranstaltcte die Zionistische Ortsgruppe unter Leitung des R.-A. Dr. M a n a s s c einen sehr gut besuchten Vortragsabend. R.-A, Dr. Kotten sch er hielt ein interessantes Referat über die Stellung des Zionismus zur Ostjudenfrage. Es folgte eine angeregte Debatte, an der sich die Herren R.-A, Dr. Manassc, Rfd. Sternberg, Neumann, Auerbach und Rfd. Lclcwer bctciligtcn, Düsseldorf. Am 8. März tarnt liier eine gut besuchte Sitzung der rheinisch-westfälischen Vertrauensdamen des Verbandes jüdischer Frauen lür Kultur* nrheit in Palästina statt. Es wurde vor allem beschlossen, nachdrücklich für die Erhaltung und Förderung der Mädchenfarm in Kineret 11 zu arbeiten und dein gedeihlichen Werk über die schwierige Kriegszcit hiiiwegztihclfcn. Dem Beschluß ist auch die Tat gefolgt. Wir hoffen, daß man überall dem in Westdeutschland gegebenen Beispiel folgen wird, München. Die Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe treffen sich jetzt allwöchentlich Montag abends um 8.30 Uhr im Cafö Fürstenhof, I. Stock. Oäste und Freunde sind stets willkommen. Wien. Für nachhcnanntc Personen sind aus Amerika von ihren Verwandten pud Freunden Geld- Sendungen cingelangt: für Beile Jankclewitsch, Bialistok, Oouv. Grodno, M, Kolsew Str., Haus Moses Kalisch, von Esther Lcwin, hl E 103 Str., New York; für Sarah Federbusch, Kreszmv b. Zolkicw, Galizien, von A. J. Brinskin, 16 Middle Str., Portland; für Jasef Jaimtnrk, Ulusz b. Sanok, Galizien, von Harry Lnskccn, 440 Bull Str., Detroit; für Lcah Entncr, Tomaszow, Oouv. Cholm, von Abraham Entncr, '301 Erskine Str., New York; für Dr. Hcrsch Lewin für Anna Lcpskin, Slomm, Gouv. Grodno, von Beriin Lcpskin, 2 w, 113th Str.. New York; für Jakob Bergsmann, Szcpeshamisfalu Szcpcs Mcgye, magure Jcros, Ungarn, von Hannah Silberstein, 642 Front Str., Allcntown, Pa.; für Marie Stattcr, Kadsza, Post Jazowsko, Qal., von Hannah Silberstein, Allcntown, Pa.; für Taube Kristal, Zicchcnowctz. uj. Biclsk, Gouv. Orodno, von A. J. Crystal, 309 E. 22th Str.,(New York; für Markus Olitzky, Mariampol, Gouv, Suwalki, von Leo Brown, 43 E 20th Str., New Voile; für (Abraham Benjamin Lew oder Frau (Chaje Lew), Bialistok, Oouv. Orodno, Sakowa Str., von Louis Lcff, 1268 Park Av., New York; für Sarah Knopping, Libau, Kurland. Waisenhausstraße 37, von Max Saiulmann, 911 Asnland Blöde, Chicago; für Nechania Klempner, Orodno, Burgerstr. 3, von H. Bront, 1767 Mediton Av., New York; für Rubin Turetzky, Baran-

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