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Jüdische Rundschau · 1916-02-11 · Heft 6 (11.2.1916) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 6 (11.2.1916)
Date
1916-02-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. ö AUS ALLER WELT in« Amerika. (Russische Lügen) Pie in Boston crschcincmlc Zeitung , .;־,־־־־-״ »׳“•‘1 * 111 * * 3 * S■י— '־־׳.׳The (;11riSl1a״s i>c1c11cc Monitor" veroffcntüclit in ihrer Ausgabe vom 1 . Dezember v. J. eine längere Korrcspoii'hn/ aus Rußland aus der Feder eines Vcrtreters des amerikanischen Roten Kreuzes in Rußland In dieser ״Korrespondenz" werden die unerhörtesten Vtrli'iiimhnißcn gegen die russischen Juden in die \telt ßi'sot/t. Ganz nach der Manier russischer Re- ™run^hlhier werden die Juden in den Kriegs- ,(buten aK S p io n e und Ve r r ii te r gebrandmarkt und ihre Masscn-Lvakuicruiigcn als gerechtfertigt hin- ״csullt. t eher die jüdischen Flüchtlinge und Veriricm'iH'״ heillt es in diesem Machwerk u. a.: ״Die jüdischen Flüchtlinge verfügen über reichliihcrc Geldmittel und werden auch besser als alle anderen Kriegsopfer behandelt. Ihre Vcrtrcibunp: a 11 s ihren Wohnorten haben sic ,hrcr eigenen Schuld zuzuschreiben da sie die russische Regierung an ihre Feinde verraten.“ Weiter erzählt der ״Gewahrs111.il!״" der Bostoner Zeitung von Betrügereien der Juden mul der Ucbervortcilung russischer Militärbcliördcn durch sic bei Hcereslicferungeii usw. Aus Brasilien. In Porto-AIcg ro begann eine neue jüdische Wocluiisilirift ״Die Menschheit“ unter der Redaktion des Herrn Joseph Halcwi zu erscheinen, ״nie Menschheit" ist die erste jüdische Zeitung in Brasilien. Am Oesterreich. I )er ״Jüdische Nationalvcrcin in Oesterreich“ veröffentlicht einen Aufruf an die Juden Oesterreichs, ln diesem Aufruf beißt es; 111 ernster Zeit tritt der ״Jüdische Nationalvcrcin in Oesterreich" an die österreichischen Juden mit dem Malmrufe heran sich zu sammeln und zu organisieren. Die alte I labsburgermonarchic wird nach siegreicher Ueberwindung ihrer äußeren Feinde an ihren inneren Umbau zu einem modernen Völkerstaate schreiten müssen. Anläßlich dieses historischen Momentes werden ade Nationalitäten und Klassen mit ihren Forderungen krautreten. Berücksichtigung werden aber nur jene finden, hinter welchen starke Organisationen als Machtfaktoren stehen. Die 1 2 י Millionen Juden der Wcsth.ilftc der Monarchie werden dann trotz ihres, während des Krieges mit den größten Opfern von Blut und Gut betätigten österreichischen Patriotismus einen harten Kampf für die Gleichberechtigung als Nation, Religion wd Staatsbürger führen müssen. Der ״Jüdische Nationalvcrcin in Oesterreich“, des aut rciclistreucr und volkstrcuer, demokratischer und »rialrcformatorischer Grundlage fußt, will diesen Kampf für das jüdische Volk energisch führen, wenn Ihr Juden Oesterreichs durch Massenbeitritt ihm dies ermöglicht. Der mindeste Jahresbeitrag beträgt nur 1 Krone. Juden Oesterreichs I Wollet Ihr in dem werdenden Nniostcricich einen Anwalt Euerer politischen und "irlscliaftlkhcn Interessen, wollet Ihr die Zusammenfassung aller Juden des Reiches, dann schaffet durch Beitritt /um ״Jüdischen Nationalvcrcin für Oesternicli" eme starke politische Rcichsorganisation. Der Aufruf ist unterzeichnet von Ingenieur Roh. Stricker als Obmann und Dr. S. Kassner als Obiiiannsstellvertrcter. Beitrittserklärungen sind an das Vereins- Sekretariat; Wien, II, Zirkusgassc 33, zu richten Aus Ungarn. Kürzlich hielt der Vorstand des ״Ungarisch- Jüdischen K r i c g s a r c h i v s“ eine Konferenz *K an welcher sich führende Persönlichkeiten ungarischen Judentums beteiligten. Es wurde beschlossen, die Propaganda des Archivs in der Zeitstl|rih ״Mult ös Jövö“ energisch fortzusetzen, das 'mgnrisrh-jtulischc Kriegsmaterial vollständiger ־zu sammeln und im Monat März einen großzügigen, ,Iltistrierten jüdischen Kriegsalmnnach Itcrauszttgebcti, w sämtlichen Mitgliedern des Archivs, des ״Um- (Drisch - Jüdischen Landeskultur - Verbandes“, den Abonnenten der Zeitschrift ״Mult ös Jövö“ und samthcl|en Kiiltnrinstitutioneu unentgeltlich zugcscliickt *׳erden soll. Daten, Dokumente und sonstige Beiträge ""'et das Präsidium an seine Adresse (Budapest V, Glk Miksa gasse 20׳), oder an die Adresse: ״Mult fs Jövö" (Budapest VI, Podmaniczky gasse 6) ein- 1«enden. 1 ׳ Aus (!all ^viaiuien ^as jüdische Rc11ungskom i tcc in Oa Iizien. J U EPISCH E komitce, die Gemeindeverwaltung in Snmbor In Ihrer Hilfsarbcit zu unterstützen. Die in Krakau erscheinende hebräische Wochenschrdt ״Hamizpe" sieht sich infolge militärischer Einberufung ihres Redakteure, Herrn S. M. Loser, gezwungen, das Erscheinen der Zeitschrift bis auf weiteres einzustcllcn. Aus dem besetzten Gebiet. , S * m h o r. Zwei Delegierte aus Sambor besuchten fl?s Rcttungskomitec in Lemberg, um das Komitee die jüdische Not in ihrer Stadt aufzuklären. ״0' *,״ den Delegierten vorgclcgtc Memorandum Ir« a ’ ,n dieser armen Staut jetzt noch 256 ,״״ץ in dieser armen ätaut jerzi noen mae jüdische Familien wohnen, die aus der Umsuiung geflüchtet oder von den Russen verschleppt y. waren. Außerdem gibt cs gegenwärtig dort t lc Kriegswitwen mit 132 Kindern. Unter »Ile;*Ksdilcpptcn befinden sich 34 Waisen. Sic der « , auf Unterstützung angewiesen. Während VffÄchcn 'Invasion wurdcp 126 jüdische Häuser •eiltet. f)jc Delegierten ersuchten das Rettungs* (Zur Sprachcnfragc.) ,, . wie bereits gemeldet, sind vor einiger Zeit der Kaiserlich deutschen Verwaltungsbehörde in Lodz zwei M a s 8 e n pe t i t io!1 c n bezüglich der Einlühnmg der jidisdien und der polnischen Sprache als Scludspradic zugegangen. Die Petition zugunsten des J idi sehen hatte 20 000 Unterschriften nufzuweisen, während die entsprechende propolnisclic Bittschrift von etwa 2000 Personen ״imterzeidinct“ war. Wie das ״Lodzcr Volksblatt" nunmehr berichtet, hatte dieser Tage der Locl/cr Polizeipräsident v, Oppen mit den Vertretern der beiden genannten Petitionen, den Herren R.-A. Andres und Stadtverordneten Ludwig Hirschberg, eine Aussprache. Der Polizeipräsident v. Oppen machte die Herren darauf aufmeiksam, daß die Nachforschungen bezüglich der Richtigkeit der Unterschriften in einigen Fällen Unr i ch t igk c i t c n bezüglich der polnischen Petition ergeben hätten. Er teilte ihnen gleichzeitig im Namen des Generalgoiivcrnctirs v. Bcselcr mit, daß beide Petitionen einer ernsthaften Erwägung seitens der Behörde unterzogen worden seien und ihnen die endgültige Entscheidung über diese Frage in angemessener Zeit zugehen werde. p1t111111t1111s111tt1t11f11tutt111111»11tm11n1)1H11111tm1111111111n11t1ttnnn1mt1m11t11m1t1mmHm111nmnM I Mitglieder ״Versammlung gf *1er J Berliner Zionistischen Vereinigung. 1 Vortrag von R.-A. Max Straufe j über das Thema: ״Zionistische 1 Arbeit in Deutschland”. | Mitiwoch, 23. Februar 1916, pünktlich § ö'/a Uhr abends, Restaurant *Alt-Bayern", H Potsdamerstr. 127/128, Spiegelsaal. | Eintrittsgeld 30 Pfg. j§ | zur Deckung der Unkosten. 1 11IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIM (B e r i c 111 der ״E va k u i c r« n g s s c k t i o n“) Die von der ״Kommission zur Unterstützung der kriegsnofleidenden Juden“ geschaffene ,Evak 11 i c ru n g s s c k t i on" nahm ihre Tätigkeit ocrcits am 10. August des vergangenen Jahres auf, als noch etwa (10 000 jüdische Flüchtlinge in Warschau sich aufhielten, die von der genannten Kommission Unterstützungen erhielten. Die Tätigkeit der Sektion erstreckte sich auf etwa 50 000 Flüchtlinge, während die amlercn 10 000 Personen, die völlig zerstörten Ortschaften entstammten, aus der Evakuienings- und Kückhcfördcruiigsnktion ausgeschlossen werden mußteil, da ihre Heimntsortc tatsächlich nicht mehr existierten. Diese Flüchtlinge mußte« bis auf weiteres in Warschau verbleiben und der Kommission zur Last fallen. Die Arbeit der ״Evakuicrungsscktion“ beschränkt sich nicht auf die Rückbeförderung der Flüchtlinge in ihre Heimatsortc allein; ihre Fürsorgetätigkeit erstreckt sich vielmehr auch auf das weitere Schicksal ihrer Schiit /befohlenen. Sie eröffnet in allen diesen Orten Nnhningsmittclgeschnftc, bringt verschiedene Produkte zur Verteilung und eröffnet Tcchäuscr und Notstandsküchen. Sic gewährt auch Bardarlchen zu geschäftlichen Zwecken oder zum Wiederaufbau der Existenzen. Auf solche Weise wurde 2000 jüdischen Flüchtlingen die Rückkehr nach Sochaczcw erinöglicht. Bis Ende Dezember vorigen Jahres hatte die ״Evakuieriuigssektion“ folgende Ausgaben zu vcrzeichnen: Reisekosten und dergl. an Flüchtlinge aus 48 Orten 24 000 Rubel; für Nahrungsmittelgcschäfte, Tcchäuscr, Küchen, verschiedene Produkte umi Heizmaterial für die Einwohner der verarmten Städte — •IbtKK) Rubel; Darlehen zu geschäftlichen und Wicdcr.Tufbniizweckcn in verschiedenen Orten — 32 000 Rubel; insgesamt also 102000 Rubel. Vertreter der Sektion, die zahlreiche Orte bcreisten, berichten, daß alles bisher auf dem Gebiete der liillstiitigkeit Geleistete im Verhältnis zum Erforderlichen ganz unbedeutend sei. (Polnischer Antisemitismus) In den Statuten des ״Photographenvereins" in Warschau, dem audt viele Juden angchörcn, gibt cs eine Bestimmung, der zufolge Christen das Ucbcrgcwiclit in der Vereins lei tung häben müssen. In einer Beratung des Vereins gelangte vor kurzem ein Antrag auf Streichung dieses Paragraphen zw Erörterung, der bei der Abstimmung aber u n e n t schieden blieb. Die jüdischen Photographen beschlossen darauf, aus dem allgemeinen Verein auszutreten und einen besonderen jüdischen Verband ins Leben zu rufen. ״Der Austritt der jüdischen Mitglieder — so bemerkt die Warschauer polnische Zeitung ״Goniec" — rief unter sämtlichen Anwesenden das Gefühl lebhafter Genugtuung hervor.“ * *n« Skicnicwiec, Sochaczcw, Lowicz, Lodz und Kalisdt sind Bureaus zur Vermittelung zwisehen den Juden dieser Städte und ihren Vcrwandten in Amerika, nadi Muster des h» Warschau existierenden Bureaus gegründet worden. Der Korrespondent der ״Hazcfira“ besudite die Städte des besetzten Polens. Aus seinem Brief aus Oora-Ka I wa ria entnehmen wir folgende für sich allein sprechenden Sätze: ״Vor der Einnahme der Stadt wurden alle jüdischen Läden geplündert, kein einziger polnischer dagegen berührt. 60 Häuser wirden vernichtet, aber kein polnisches darunter. Die Reichen und Bemittelteren sind alle geflüchtet. Geblieben sind nur die Armen. Der einzige Aufcnthaltsort für die jüdischen Flüchtlinge ist das Haus des diassidischcn Rabbi. Uebrigcns verschonten die Russen auch dieses Haus nicht. Sic rissen die Ificlen auf und zerstörten die Oden. Trotzdem fühlen sich hier die Flüchtlinge viel besser als auf den Straßen." Au« Rußland. (Minsker Rayonkonferenz) Vom 22. bis 25. Dezember (5. — 8. Januar) fand in Minsk eine Konferenz der jüdischen Kriegshilfskomitccs der Minsker und Wilnacr Oouvemcnients statt. An der Konferenz beteiligten sich auch 3 yertreter des Petersburger Zentralkomitees der jüdischen Kriegshilfsorganisation mid ein Vorstandsmitgtied der Gesellschaft der jüdischen Gcsundhcitspllcgc. Vorsitzender war Dr. O. Lu 11 z (Minsk), stellvertretende Vorsitzende Mase (Bobruisk) und Schocher (Mir), Traurige Bilder entrollten die [)elegierten in ihren Berichten, besonders aus den westlicheren Städtchen, die dem Kriegsschauplatz nahe liegen. In Minsk selbst befinden sich gegenwärtig 15 000 jüdische Flüchtlinge. Die jüdische Gemeinde hat den Flüchtlingen die Synagogen zur Verfügung gestellt und 102 Synagogen sind in Flüchtlingsbcimc verwandelt. Da diese nicht ausreichten mietete die Gemeinde «och 23 Anstaltcn und 1250 Privat Wohnungen. Die Sammlung, die das Lokalkomitec unter der jüdischen Einwohner- Schaft unternahm, ergab 86000 Rubel. In Rakow, einem Städtchen, das ca. 300 Häuser zählt, befinden sich jetzt einige Tausend jüdischer Flüchtlinge. Durch Rakow sind audi alle Einwohner von Smorgon, Oschmjani, Wilcjka usw. nadi Minsk gezogen. Die Synagoge ist von den Behörde« als Lazarett eingerichtet worden. Die Stadteinwohner stellten ihre Privat wohnung dem Flüchtlingen zur Vcrfügung. Der Delegierte aus Woloschin, in dessen Städtchen sich 1800 Flüchtlinge befinden, berichtete über das antisemitisdie Verfahren der lokalen Abtcilung der Scmstwo: als der Brotvorrat zu Ende ging, verordnete das Scmstwokoniitcc, daß die Brotration nur an Christen verteilt werden solle. Nicht minder judcnfcindlidi war auch das Verhalte« des allgemeinen Hilfskomitees ״Nordhilfe" in Boris so w. Besonders schwierig war die Arbeit des Hilfskomitees in Slu zk. Dorthin zogen all die Flüchtlinge aus S i n i a w k i, K a I i n k o w i t s c h , Mjcdwcdiz, tianzewitse h. Im Shi/kcr Stadtgefängnis sind auch HK) galizisdic Juden interniert, die vom lokalen jüdischen Hilfskomitee beköstigt wurden. Das Komitee mußte auch den Einwohnern der Stadt Ljacliowitschi, die unter Feuer stand, Hilfe leisten. In L u n i n j c z war die Lage der Einwolwcr nicht besser wie die der Flüchtlinge: dort brach inzwischen ein regelrechter Judenpogrom aus, der dje jüdische Handclsbcvölkerung völlig ruiniert hat. Der Vertreter des Petersburger Zentralkomitees, Gergel, und der IXiegierte aus Minsk, Berger, sprachen über die künftige Organisation der lokalen Ffilfskomitccs. Frau Dr. Halpcrin referierte über die Organisierung der medizinischen Hilfe und Dr. S. D. Kaminsky über das Schulwesen. Um allzu heftige Debatten zu vermeiden, beschloß das Präsidium, die Sprachenfrage vom Vortrag des Dr. Kaminsky nuszusdilicßeii. Es wurden folgende Re- Solutionen gefaßt: Die Konferenz verlangt 1. Die Hilfskomitccs, die von den breiten Volksschichten erwählt werden müssen, sollen sämtliche jüdischnationale Angelegenheiten in die Hand nehmen. 2. In nächster Zukunft soll ein Kongreß der Judcnhcit des gesamten russischen Reiches auf demokratischer Grundlage cinbcrufrn werden, um eine gesetzliche Vertretung der jüdischen ()Öffentlichkeit in Rußland zu wählen, die in diesem verantwortungsvollen Augenblick die Leitung des jüdischen nationalen Lebens in Rußland übernehmen soll. (Bevorstehende Rayonkonferenzen) In Charkow wird demnädist eine Konferenz der Vertreter der jüdischen Hilfsorganisationen in den Oouvcrncmcnts Bcssarabicn, Jekaterinoslaw, Poltawa, Charkow, Cherson und in den Städten Rostow (Don) und Taganrog stattfinden. Auf Initiative des Hilfskomitees in Tschcli a b i n 8 k soll ehestens eine Ravonkonfcrcnz der Hilfskomitees in Sibirien ahgciialten werden. (Von der Selbsthilfe) Die jüdische Hilfsorganisation erblidkt ihre Aufgäbe nicht nur, wie bisher, darin, die Flüchtlinge vor Hunger, Kälte und Obdachlosigkeit zu retten, 60ndem auch die Wlcdeihcrstclhing der wirtschaftlichen Selbständigkeit der Verarmten zu ermöglichen. Zu diesem Zweck suchte die Hilfsorganisation In den neuen NicderlassungsstSdten jüdische Kreditanstalten, Leih- und Sparkaasen, Konsumvereine und dergL «1 ö I;v1 1 1 ,H I 1; I;11 חן' I ־1 '

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