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Jüdische Rundschau · 1916-02-04 · Heft 5 (4.2.1916) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXI (1916)
Issue
Heft 5 (4.2.1916)
Date
1916-02-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 41 Nr. 5 Dieser Tage fand eine Beratung bezüglich der Vereinigtiitw: sämtlicher Syiiagogciivcrwaltuiigcn der ״olnisclie״ Hauptstadt ׳ zum Zwecke der leicliteren!)urcMüIn’iinj' innfflssciulcn UntcrstiUzutiusaktiou L verarmte (icmeimicmitKlieder statt. An der Ik*־ ratuitiT 11׳״""f" etwa 50 Vertreter von Synagogen, Pattc-Miitraseh lind Minjanim teil. Es wurde die Oriindu 11 g eines Allgemeine 11 Syu- *cope n verband cs beschlossen und eine Kom• Jssio״ v5 ״״ Mitgliedern und 21 Beisitzern zur Ausarbeitnm: der Statuten gewählt. 1111 (iehämlc der Jüdischen Oemeindevcrwaltuug fand eine Beratung über die Cirütidung einer Liga 1Ur Bekämpfung der K i 11 d e r s t e r b I i e h - keil imU'i den Juden statt. Frl. Dr. Brande stellte auf (iruml statistischer Uiitcrsudumg fest, daß, vviihrend ״״un d die Sterblichkeit unter den Kindern nur go'o du gesamten Kiuderzahl ausmadit (Selnvcden) die Kindi islerbliclikcit unter den Juden in Warschau 28«;» und im Jahre 1015 — 70 «Vo betrug. Es wurde eine Kommission gewählt, die eine ürüiidungsver- Sammlung dieser Liga einzuberufen und die Statuten luszuarbcitcn hat. Dieser Tage wird dank der Initiative orthodoxer Kreise mit dein Rabbi von Rad zomin an der Spitze ein Heim f ü r a,r in e, alleinstehende jüdische Mädchen eröffnet Werden. Außer Wohn 111111 und Verpflegung wird den Mädchen mich die Gelegenheit zu einer Fachausbildung geboten werden. Solche Heime sollen mich in der Provinz eröffnet werden. Ferner wurde mit dem jüdischen ״Fra neuschul/" eine Abmachung getroffen, dafi dieser eine monatliche Subvention von 1000 Rbl. mit der Maftgahe erhalten soll, dafi er seine Tätigkeit in dieser Richtung erweitere und verstärke. Oie Amerikanische Sektion“ stellte für diesen Zweck die Summe von 3000 Rbl. zur Verfügung. Der jüdische Turnverein ״Makkabi" (eine Abtcilimg des jüdischen jugendnundes ״Mcrkas ha• zeiriin") veranstaltete dieser Tage in einem der schönsten Säle Warschaus ein grollcs Schaufest, lim die Resultate seiner viermonatlichen Tätigkeit einem größeren Publikum vor Augen zu führen. Von den 170 Mitgliedern des Vereins waren etwa 60 Damen und Herren vertreten — die turnerische Elite des ״Makkahi“. Das ״Auskunftsbureau für jüdische Auswanderer“ erhielt die Erlaubnis, englische Sprachkurse für Auswanderer zu eröffnen. An den Kursen werden ausschließlich Leute /!(gelassen, die die Absiiht haben, unmittelbar nach Beendigung des Krieges nach Ländern englischer Zunge aus/nwaiidern. Am IS. Januar fand die Grüiiiliiiigsversaimnhmg einer neuen jüdischen Genossenschaft für graphische Berufs 1. w e i g e (Verleger, Buchh.imller, Buchbinder usiv.) statt. Die ״Gesellschaft zur Verbreitung von Handwerk und Lau d a r beit 11111 e r den Juden“ eröffnet Weberei-Kurse für Mädchen. Die.Absolventinnen dieser Kurse werden nls Lehrerinnen in den Fachschulen für Weberei nngcstellt, die die Gesellschaft in der Provinz zu eröffnen beabsichtigt. Gleichzeitig eröffnet die Gesellschaft eine Sch nie für Innendekoration, die für Knnben mit entsprechender• Vorbildung bestimmt ist. tUmicii kurzem beginnt die jüdische ArbeitervrocheiiM'lirift ״Lebensfragen“ unlei׳ der Redakticm von Wladimir M e d e 111 wieder zu erscheinen. Von ilunr Wochenschrift erschienen im Jahre 1012 mir zwei Nummern, da sie gleich darauf durch die rusbisciit Regierung verboten wurde. Rabhiiier l)r. Carlebach aus Köln ist dieser Tage* in Warschau eingetroffen, hr wird sich mit der R< iiiganisii'ningsarlK'it auf dem Gebiete des Hieik 1,1 hulwesens befassen. Lo'il/. In dem von Oesterreich okku|uerteu Ge- Wvt sind jetzt mehrere jüdische Arbeiter bei öffentlieben Arbeiten beschäftigt. In dem Städtchen Przc- ׳»״sch sind allein 300 jüdische Arbeiter aus Lodz mit der Anlegung einer Chaussee beschäftigt.' Fl011 sk. Die literarische Vereinigung ״llaor“, « IxTiiis seit 0 Jahren in Plonsk bestand und infolge des Krieges ihre Tätigkeit eingestellt hatte, "at sich jetzt wieder konstituiert und ihre Arbeit aufgeuomim•״. Aufgabe der literarischen Vcrcini- £llljg ist die Verbreitung der hebräischen Literatur U|™ Kultur unter den Juden der Stadt. Die Vcrcini- K״״g unterhält eine Lesehalle. Außerdem besitzt sic C|״e aus eiwa 1200 hebräischen und jidischen Büchern bcstehcmie Bibliothek. Der Waad des ״llaor“ (tat Erlaubnis erhalten, allwöchentliche Vorträge über Nische Geschichte u. a. zu veranstalten. Großer ,»,fall End cj״ v0״ den Schülern der Hcbräi- *c»vn Schule (Leiter: Josua Chain!) ver- *1•Maltetes Kinderfest. Vor kurzem hielt im Lokale des ״Haor" der hebräische Schriftsteller וחס ach einen Vortrag* in hebräischer Sprache. , l’r/ezi״. Die eröffnete jüdische Mittel- ,'״"dsküchc entfaltet eine sehr rege Tätigkeit, üu i ^1'dürftige erhält wöchentlich 15 Pfund Kar- ™3 י Ptmul Brot und andere Produkte. ״! ..״, jüdische Bibliothek zählt 130 zahlende «jlietlcr und etwa 250. Leser. Die Bibliothek be- '7 «US 600 Werken. Es werden an jedem Freitag a Sabbat Vorlesungen gehalten. t״C״Zcnstocha11. Der hiesige Ledcrarbci- V!., c r״ fs v c re i n z.ählt w Mitglieder. Der R״I1n 11"hrliält eine Bibliothek mit 100׳ jüdischen ■0״,cm und eine Lesehalle. Die Abendkurse v6n 25 Hörern besucht. den wtir- Sicmdz. Unter den Beamten der hiesigen Polizei befinden sich auch 5 Juden. Zum Polizei- Inspektor wurde Herr Julian Ualbard ein Jude, ernannt. P r u s c h a n i. Dank der Initiative der hiesigen Intelligenz wurde Itter die erste jüdische Volksschule mit jidischer Unterrichtssprache eröffnet. Koluo. Hier wurde vor kurzem ein ״Literaturverein“ mit 100 Mitgliedern begründet. Es wurde ein Perczabcnd und eine Reine historischer und literarischer Vorträge veranstaltet. Makow. Dank der Initiative der ״Zeire- Zion“ wurde hier mit behördlicher Genehmigung eine Gesellschaft der ״I. i t e.r a t u r f r c u n d c“ gegründet. Die Gesellschaft hat im Zentrum der Stadt ein ״Bet-Am" mit einer hebräischen und jidischen Bibliothek und veranstaltet Sonnabcndvorlesutigcu über jüdische Geschichte. Demnächst sollen auch hebräische Abendkurse für Erwachsene eingerichtet werden. * B i a I i s t 0 k. Außer dem bereits bestehenden jüdischen Miiddiciigymnasiiiin wurden in letzter Zeit zwei neue jüdische Gymnasien für Knaben und Mädchen durdi die Herren O i n s b c r g und L e w i t eröffnet. Es wurde hier ein jüdisches Frauenko mit ec zur Unterstützung der armen jüdischen Bevölkerung gegründet. Das Komitee stellt mit neutralen Ländern in Verbindung. י Aus Königsberg kamen 00 Kisten mit Bekleidungsgegeiistämlen an. Sic wurden durch den ״W a a d H a - K a 11 a 1“ unter die arme jüdische Bevölkertmg verteilt. Um dem üherliandiielimenden Sjackiilanteiitum1 entgcs,rcn/11,arbeiten, wurden fast in jeder Straße Kons 11111 v e r e i 11 e gegründet, die ihre Produkte vom ״W a a d H a -1< a I! a 1“ beziehen. Letzterer wird seinerseits von der deutschen Verwaltungsbehörde in jeder Hinsicht gefördert und mit verschiedenen Prodiiklen versorgt. Der von den Konsumvereinen erzielte Gewinn' ist für wohltätige Zwecke bestimmt; so bat der ״Zentrale K o 11 s 11 in v e r e i 11" eine Schule für arme Kinder eröffnet, der Verein ״Mi sch knn Jakob“ unterhält eine Technik und der Konsumverein an der städtischen Synagoge widmet seinen Ucbcrschuß für syungngnlc Zwecke. Der musikalisch-dramatische Verein ״I I a s a m i r" veranstaltet jeden Sonnabend Familienabende, die ein großes Publikum aiiz.iehcn. Mit dem ״I lasamir“ wettcilcrt die Gesellschaft ״J ii d i s c h c K u n s t“. Außen diesen öffentlichen Institutionen gibt es noch eine ganze Reihe von privaten Zirkeln und Gruppen, welche die jüdische Literatur um(Knust pflegen. Mit Erlaubnis der deutschen Behörde hielt vor kurzem Herr Jecltcskcl im ״liasamir“ einen Vortrag über ״das ägyptisch-palästinensische Grenzgebiet". Eine fruchtbare zionistische Tätigkeit entfaltet der Verein ,7. c 1 r 6 - Z i o u", der sich in allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung großer Beliebtheit und Wertschätzung erfreut. Der Verein hat jetzt ein neues, prächtiges Heim im I lause der ״Cliotvcwc Sefal-Ewer“ erhalten. Auf seine Veranlassung wurde die jüdische Bibliothek, die infolge der Kriegsereignisse geschlossen werden mußte, wieder geöffnet. Die ״Z e i r e - Z i o 11“ haben auch zionistiselic Jugeiidgriippeii organisiert. Die ״C, 11 o w c w e -S e fa t - E w c r“ sct/cn ihre Tätigkeit in gewohnter Weise fort. Sonnabends werden Vorträge verschiedenen Inhalts veranstallet. Zuletzt sprach Herr Dr. S, (tut tu a 11 n über ״Einfluß mul Stellung der Fremdsprachen in unserem Lehen“, Herr R a b i u o w i t z. über Pciez. Snmlcitski und Herr Jeeheskel über ״Sdiuetir als Dichter". Es wurde auch eine neue Sektion unter dem Namen ״I i e׳ b r ä i s c,h c B ii h n c" ins Lehen gerufen, deren Aufgabe die Aufführung hebräischer Stücke sein soll. Aus Rußland. (Zulassung der Juden als Rechtsa n w ii 11 c) in der Miiiisferrnfssit/uug vom II. Januar wurde nach dem ״Russischen Reichs,׳uizcigcr“ vom 11. Jan. über die Zulassung von Nichtchristen zur Rechtsaiiwaltscliaft bestimmt, daß M o 11 n 111 nt e d a 11 e r und Kai'aiiiien unbeschränkt zuztilasscn seien. Juden dagegen werden nls Reclitsanwidtc, Rechtsanwaltgeliilfcn, Privatamvälle und Anwälte hei den Handelsgerichtet! nur in folgendem Verhältnis r.ugclassen: 15 v, II. in!len Bezirken der Ajipcllhofe Warschau, Wilna und Odessa, 10 v. H. in den Bezirken der Appellhöfe Petersburg und Kiew t!mi 5 v. H. in den übrigen Bezirken. (G a 1 i z i s c h c Geisel 11) Als Antwort auf «las Gesuch der gegenwärtig in Kiew weilenden Lemltergcr und anderer gnluischeu Geiseln und Ausgcwioseiien erließ der Hnuptvcrwalter dev Südwestfront folgernde Verordnung: t. Die luden nufer den g.aliziselirri Geiseln und Ausgcwieselten werden nach Sibirien vctscbickt; 2. die Christen unter den Geiseln können sielt an jedem beliebigen Ort außerhalb des Kiiegsgcbiets niederlassen; 3. die Christen iiiifcr den administrativ Alisgewiesenen müssen für jede Niederlassung eine bcsondere Genehmigung der Behörden erhalten. (Zur Wo 1111 rcc 111sfragc) Die Scmstwo des Gouvernements Perm ersuchte das Ministerium des Innern, den Juden, denen das AufcnthaUsrecht in den russischen Städten erteilt worden ist, auch die Niederlassung in den Fabrikgebictcn außerhalb der Stadt zu erlauben. Die Scmstwo erklärte, daß mir dadurdi den vielen jüdischen gefiüchteten Handwerkern 11ml Arbeitern die Möglichkeit gegeben wird, ihre Arbeit wieder aiifzunehinen. Der Minister Clnvostow leimte das Gesuch ab. (Zur Einberufung der Rabbiner) Die Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Petersbürg wandten sich an die Regierung mit der Bitte, die jüdischen Rabbiner vom Militärdienst an der Front zu befreien. Bekanntlich wurden in Rußland die christlichen Geistlichen nur als Feldprcdigcr eingezogen. Ein jüdisches Feldrabbineramt gibt cs aber vorläufig in Rußland nicht, und die jüdischen Rabbiner wurden als gemeine Soldaten verwendet. Die Gesuchimterbrcitcr erblicken darin einen Verstoß gegen die Ehre der jüdischen Religion. (V o 11 der S e I h s 111 i I f c) Auf der zweiten Sitzung des Zentralkomitees der jüdischen Kriegs Hilfsorganisation wurden über die künftige Tätigkeit der Hilfskomitees wie auch über Reorgnnisierimgsvorsclilägc Beschlüsse gefaßt. H. B. Sliosberg teilte in seinem Vortrage über die B c k I e i d 11 n g s - und B e s c h tt it u n g s - frage mit, daß die Rcgicrungskoinmission für Flüentlingshilic beschloß, den nationalen Hilfsorganisationen für 60 ",״ ihrer notbedürftigen Flüchtlinge je 15 Rubel zwecks Bekleidung zur Verfügung zu stellen. Für die Bekleidung der übrigen •tO ״n muß also die jüdische Hilfsorganisation allein Sorge tragen. Das Zentralkomitee empfiehlt daher allen Rayons- und Lokal-Komitees, eine genaue Liste der Kleider- und Seluihfwlürftigen jüdischer Evakuierten zu führen, Kleidcrsammlungcn zu veranstalten und mit Einkauf und Anfertigung der Schuhe und Kleider in der genannten Gcldltöhc zu beginnen, lieber den Arbeitsnachweis für die arbeitsfähigen Fluchtlittgc sprach D. J. (Dias an und von der Krcdithilfc referierten die Herren A. J. Braudc und ehemaliger Dumaallgeordneter Bram sott. Das Zentralkomitee schloß sielt der Meinung der Refcreuten an, daß die individuelle Kredithilfe eine der wichtigsten Aufgaben der Organisation werden muß. Zu diesem Zweck sollen an die lokalen Komitees spezielle Kommissionen fiir Krcdititilfe gebildet werden, die den kmlitbedüritigeii Flüchtlingen größere befristete Darlehen zu einem Zinsfuß von ״" ג gewähreit werden. Mit der Organisierung und Finanzierung dieser Kommission wird ein spezielles Institut beauftragt werden, «las .aus Vertretern des Zentralkomitees der Kriegshilfsorgaiiisation, der Gesellschaft für Hnndr werk und Ackerbau und der JCA. bestellen wird. Ein genaues Projekt dieses Unternehmens soll der Ausschuß auf der nächsten .Sitzung des Zentralkomitccs vorlegcn. Der Vorschlag, die zentrale Leitung der iiiifs- Organisation aus den auf den Rayonsknufcrcn/cu gewählten Vertretern zu bilden — wie es fiir den Moskauer Rayon bereits der Fall ist - wird allen 'Rayons und lokalen Komitees zur Besprechung unterbreitet werden. Vorläulig sind die Kavonskomitees verpflichtet, dem Zentralkomitee monatliche Berichte ihrer Tätigkeit zu erstatten. Eine Woche vor der Sitzung des Zentralkomitees müssen die Rayonskomitccs von dem /.uitialorgan eine Uebcrsicht über den Stand der IlilTsarbeit in den sämtlichen Komitees erhalten. Der Abgeordnete der ersten Duma M. J. Sch e ftel wird vom Zentralkomitee zum Vertreter in der Regienmgshommisdtm ihr den lall der Verbinderinig II. B. Slinsbergs ernannt. (Mange! an Bücher) Da das jüdische l’ücliervcriagswcscit in Rußland haiiptsäc■blich in Waischau und Wilna konzentriert war, macht sich jetzt in den jüdischen Städten Rußlaniis ein großer Mangel au Bibeln, Lehr- und Gcbctbuchitu lühlbnr. Sogar ein Kalender ist jet/.t nicht leicht zu bekommen. Diese traurige Erscheinung triflt besomltis die jüdischen l liielilliiige schwer, die in aller Eile ilm׳ ilc!111,11 verlassen mußten, ohne das Nötigste niitiiehinen /ti können, und die sich in Städten niedergelassen haben, weiche bis dahin häufig völlig ״jubi'Mrcin“ waren. Da die Einrichtung von neuen jüdischen Tvpogiaphlcn jetzt in Rußland mit Schwierigkeiten verbunden ist und bei der gegenwärligcn Teuerung große Summen beansprucht, wird vorgesehlageu, daß die jüdische Kricgshilfsorganisation auch das Bliche 1 wesen in ihr Arbeitsgebiet ciuliezieheu soll. (V e r I c g t e I. e I! r a 11 s t a 11 c n) Das bekannte jüdische L e h re 1 i 11 s t i t u t zu Wilna wurde zu Begum dieses Jahres in Saratow eröffnet. Die Warschauer hebräischen Eröbclktu׳ sc für Kindergärtnerinnen von Ha Iper in wurden nach Odessa verlegt. (Neue Zeitschriften) Mit Beginn dieses Jahres erschien in Petersburg eine neue Monatsschrift in r11ssjc־׳l1cr Sprache ״Wjestuik truclowoj pomoschtschi sredi jewreew“, ein Organ zur Förderung der Arbeit unter den Juden. Die Monatsschrift wird herntisgegeben von der ״Gesell- Schaft für Handwerk und Ackerbau unter den Juden in Rußland“ und redigiert von Agronom B. D. Bruzktis unter Beteiligung bekannter jütlischer Nationalökonomen und Agronomen. In Moskau beginnt demnächst ein Informafionsorgan der jüdischen Hilfsorganisation des Moskauer Rayons zu erscheinen. 111 die Redaktion der Zeitselirift wurden die Herren Arkitt, Berlin raut. I n b c r und deT bekannte zionistische Publizist tutci Dichter L. J a f f 6 gewählt.

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