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Jüdische Rundschau · 1915-11-05 · Heft 45 (5.11.1915) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XX (1915)
Issue
Heft 45 (5.11.1915)
Date
1915-11-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
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J UEDISCH E RUNDSCHAU Nr. 45 Seite 36t) Aus Kanada. (.\ I I 4־ e!11 1■ in c j ii d i s c h 1' K o!1 f e r c!1 /!11 K a n a d :1.) (j. A. K.) Hit■ Bewegung für einen jüdischen K011grell in Amerika fiat bereits aus den Vereinigten Staaten nach Kanada übergegril'feu. I he L.citun״ der zionistischen Federal i״n Kanadas iiaf in einer Ende September abgoha! teile!! Beratung beschlossen, für ♦ den 7. November eine allgemeine Konferenz der jüdischen < Vgnnisa :innen des ].;indes nach Montreal einzuherut'eii, um über das /u-auiinimpeheii mit der jlidcnlieit der benachbarten großen Republik /.u beraten. Der Führer der Kongreßbewegung in Amerika, Louis Brand eis, wird an der Konferen/ feilnehmen. Aus England. (Hilfskomitee in E11 g |;! 11 11.)! )bgleich der Verkehr zwischen England und Ruiilaiid aufrecht erhalten worden ist, wurde doch in England bis jet/t verhältnismäßig sehr wenig getan, um die materiellen Leiden der russischen Juden zu lindern. Während der ganzen Dauer des Krieges wurden bisher hierfür blot! 300 000 Rubel von Privat-!eilten aufgebracht. Wie die Zeitungen mifteilen, hat sich jetzt zu diesem Zweck aus den repräsentativsten Persönlichkeiten der englischen Judenheit ein neues Komitee gebildet. Zu Mitgliedern wurden die Herren Rotschild, Lord Swoytling, Leo Rubis I s a a e s , Minister S a irt u c I , Israel Z a 11 g will, die Oberrabbiner Haste r und i 1 e r / , O. M o 111 e - fiore und andere gewählt. Aus Deutschland. Die (irollloge für Deutschland U. O. B. B. hat als äußeres Zeichen der Sympathiekundgebürt־״ für Bulgarien den dortigen sechs Bne-Briss- Logen 3000 \\. zur Linderung der Not Kriegsbeschiidi”ter überwiesen. Aus Oesterreich. An die j 11 d e n s e 11 a f t G a 1 i z i e n s u n d der Buk o w i n a erläßt das j ü d i s c 11 e S c 11 a dene r 11 e b u n g s - B ü r o (Wien, II, Zirkusgasse 33) fol* genden Aufruf: ״Auf Weisung der Regierung sind die politischen Behörden gegenwärtig mit der Erhebung und Fest- Stellung der Kriegsschällen beschäftigt. Von seiten mancher Bc/irkshauptmaimschai'tcn werden auch speziehe Formulare behufs Anmeldung der erlittenen Schäden an die Interessenten verabreicht. Da diese Anmeldung b/.w. amtliche Erhebung der Schäden einzig und allein die Basis für eine eventuelle staatliche Entschädigung bilden werden, ist die rechtzeitige Vornahme der Schadenanmcldung bei den b e t r e f f e n den p o 1 i t i s c h e 11 B e h ö r d e n im Interesse der Beschädigten d ring e n d ge b o t e n. Indem wir nun die judeiischatt Galiziens lind der Bukowina darauf naciidrücklidist aufmerksam machen, fordern wir sie gleichzeitig in ihrem eigenen Interesse auf, allerorts unverzüglich spezielle S c 11 a d e 11 e r 11 e b 11 n g s - K o 111 i t e c s ins Leben zu rufen. Diesen lokalen Komitees würde einerseits die Aufgabe Zufällen, der jüdischen Bevölkerung des betreffenden Ortes oder Bczirkssprengcls bei der vorzunehmenden amt liehen Schadenamuelduug mit Rat und Tat beizustelieii, andererseits!nullten sie auch f ii r die II e r a n z i e 11 u n g d e r J 11 d e 11 zu ä e n Schätz 11 11 g s - K o!11 in i s s i o 11 c 11 Sorge tragen. Letzteres um so dringlicher, als die Juden sonst die Gefahr einer einseitigen Schätzung laufen könnten. Parallel mit der Wirksamkeit dieser einzelnen Ortskimiitees werden wir natürlich auch unsere seinerzeit eingeleitete Aktion fortset/en.‘‘ Aus Palästinalieber B a I! n b a 11 t e » i n P a 1 ä s t i 11 a schreibt die J.A. K.: Die kriegerischen Vorbereitungen der Türken zu einem Einbruch in Aegypten haben für Palästina doch das Gute gehabt, dal) der Ausbau der Verkehrsmittel durch die militärischen Vorteilnuige-n außerordentlich beschleunigt wurde. Es wird jetzt an dem Bau einer N a c h s c 11 u b h a 1111 bis zum Suez-Kanal fleißig gearbeitet. Der für Palästina wichtigste Teil der Strecke ist bereits vollendet. Die Balm läuft von der genossenschaftlichen Kolonie Mcrciiawjah (Station A p 11111 e der Bahn Haifa- Damaskus), kreuzt bei L u d (L i d a) die Balm J a f f a - J e r u » a l e in , berührt somit die Farm des Herzl- Waldes B e n s c 11 e m e 11 und geht über die südj 11 d ä i s c 11 e n Kolonien K a s t i 11 i e und R u - c h a m a 11 nach B c e r - S e b a. Diese strategische Bahn wird von großer ökonomischer Bedeutung für die genannten jüdischen Siedlungen sein imd den Absatz ihrer Produkte in Jaffa, Jerusalem, Haifa und Damaskus außerordentlich erleichtern. Es wäre noch zu erwähnen, daß M e 1׳ c h a w j a 11 auch mit J e - rusaleiu durch eine Bahn verbunden ist, die über Nablus geht. Die Genossenschaft M crcha w j a h ist durch diese Balmbauten z.u einem bedeutsamen Eisen bahn- Knotenpunkt geworden. Aus Russisch-Polen. Man schreibt der irr! Haag erscheinenden Jiidischen Arbeiter-Korrespondenz aus Lodz: Das gesellschaftliche und ökonomische Leben kommen allen Anzeichen nach in das normale Geleise. Die Ordnung der politischen Verhältnisse hat auch die langsame Erholung des Arbeitsmarktes zur Folge. Die verschiedenen Zweige des Handwerks und der Industrie bekommen mehr Beschäftigung. Die vorher drückende Arbeitslosigkeit geht allmählich zurück. Die ersten Anzeichen der steigenden Konjmiktur nach langem Arheilslumgcr sind natürlich außerordentlich lange Arbeitszeit und Lohndruck seitens der Unternehmer. 1 >ie jüdischen Arbeiter treten ihnen durch gewerkschaftlichen Zusammensclduli entgegen. 111 allen Branchen wird für den Ausbau der professionellen Vereine energisch geworben und gearbeitet. Viele jüdische Arbeiter lassen sich auch durch das Arbeitsamt nach Deutschland amverben. Die Belichte der im Reiche Beschäftigten laiiten ziemlich günstig. Es ist interessant, daß die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter in der letzten Zeit bestrebt sind, die Wirkungen der Arbeitslosigkeit auch durch die Bildung von Produktiv- G e 11 o sstnsc 11 a f t c 11 zu mildern. Der Erfolg dieser Kooperationen ist allerdings abzuw׳arten, aber das Entstehen genossensdiaitlieber Werkstätten ist sicherlich für den Geist der Selbsthilfe der jüdischen Arbeiterschaft von Lodz sehr bezeichnend. Die jüdischen Gewerkvereine begnügen sich nicht mit der Wahrnehmung ihrer Berufsangelegenheiten. Sie sind der Mittelpunkt auch der politisch gesellschädlichen Wirksamkeit. Das Hauptinteresse Iconzentriert sich gegenwärtig auf die S c h 11 1 f r a g C .. . Die Sdiulfrage führte bereits zu einer Krise ini provisorischen Vorstand der jüdischen Gemeinde. Zwei .Mitglieder, und zwar ein Vertreter der Polen mosaischer Konfession und der chassidisehcn Orthodoxie verlangten eine Stellungnahme des Vorstandes für die polnische Lehmprachv. Der Vorstand lehnte dies ab, worauf die zwei Herren demissionierten, lieber das merkwürdige' Bündnis der assimilierten Plutokratie und der Chassiden braucht man sieh nicht zu wundem. Die Wimderrabbis waren stets die politischen Werkzeuge der Assimilation. Aus RuOland. Es wurde schon über mehrere Fälle berichtet, in denen den Juden der Aufenthalt in Städten außerhalb des Ansiedlungsrayons trotz des bekannten ministeriellen Rundschreibens vom 17. August kurzerhand verboten wurde, b/.w. sie aus Orten außerhalb dieses. Gebietes, in denen sie seit langer Zeit ansässig waren, durch Polizeiverfügung ausgcwiesen wurden. 111 der jüdischen Presse Rußlands und des - sowohl neutralen wie mit Rußland verbündele« Auslands werden täglich derartige Fälle verzeichnet. Eg wird jetzt u. a. berichtet, daß den jüdischen Kaufleuten, die sich auf Grund dey erwähnten Verfügung vom 17. August in der Stadt Rostow am Do!1 niedergelassen haben, keine Papiere und Dokunienle ausgefertigt werden, so daß sie an der Ausübung ihres Berufes verhindert sind. Ferner wird mitgeteilt, daß u. a. der Behörde in T i f I i s die Ministerialverfüguug bezüglich der ״Abschaffung‘ der Wc>h 11 rechtsbeschränkungen überhaupt nicht zstgvgangen ist, so daß sie an der alten Praxis teslhalf und den zureisemlen Juden unverzüglich einen Ausweisungsbefchl zustellen läßt. Ein anderer ״Fall“ wird aus Charkow berichtut: Die Brüder Zcitlin, Kaufleute ״erster Gilde ", aus Antschislaw, Gouv. Mohilew, die sich in Charkow niedei zulassen beabsichtigten, erwarben in dieser Stadt ein Grundstück. Allein der Charkower Regierungsiiotar wollte den Juden in keinem Falle die Besitziirktiude aushändigeii, mit der Begründung, daß die Juden außerhalb der ״Tscherta“ keine Immobilien erwerben dürften. Trotz dem bekannten Erlaß des Ministerrates, daß den Juden die Städte geöffnet werden sollen, finden sieh doch hier und da hartnäckige Gouverneure, die die ihnen anvertrauteii Städte durchaus ״jadenrein“ zu erhalten bemüht sind. So fordert der Gonvernour in Baku von jedem Juden, der sich dort niederlasseii will, die Vorzeigung einer speziellen, ihm persönlich erteilten Genehmigung des Ministeriums, ln Kiew hat sieh zwar der Gouverneur beieit erklärt, den Juden das Aufeiithaltsrecht zu gewähren, dagegen erklärte der Hauptltnter des Kiewer Militärbe/irks, daß er unter den gegenwärtigen Umständen gezwungen sei, den Zuzug weiterer Personen nach Kiew zu verbieten. In Kursk erlaubte der Gouvernetir den aus Moskau dorthin geschickten 600 jüdischen Flüchtlingen nicht, sieh niederzuiassen, unter dem Vorwand, das Gouvernement Kursk müsse den Flüchtlingen aus Wolhynien reserviert bleiben. Dasselbe wiederholte sich in K a 1 u g a. ln Saratow verbot zuerst der Gouverneur den dahin geschickten 900 jüdischen Flüchtlingen den Aufenthalt und gestattete ihn erst nach energischen Vorhaltungen der jüdischen Gemeinde, und auch dann durften nur 600 Flüchtlinge in Saratow bleiben; die übrigen 300 mußten nach Petrowsk übersiedeln. Der Gouverneur in M oskau versuchte den Punkt des Erlasses, nach welchem die Residenzstädte den Juden auch weiter verschlossen bfciben, so auszulcgcn, als ob auch das gesamte Gouvernement Moskau nicht von den Juden bewohnt werden dürfe, und erst nach einer ausdrücklichen Erklärung des Ministeriums, dieser Punkt beziehe sielt bloß auf die Residenz städte, aber nicht auf die Gouvernements, gestattete er den Juden die Zuwanderung in die Städte seines Gouvernements. Weniger erfolgreich waren die Bemühimgen der Juden in Taganrog und Baku. Die dortigen Gouverneure erlaubten den neu zugewanderten Juden nicht, dort Fabriken zu eröffnen. Der jüdische Abgeordnete Friedman wandte sich mit einer Anklage an Minister Schtscherbatow. Der Minister antwortete aber, daß die genannten Gouvernements jetzt nicht zum Gebiet seines Ministeriums gehören, da Taganrog der Verwaltung des Kriegsministeriums und Baku dem Stellvertreter im Kaukasus unterstellen. * Außer den Flüchtlingen und den ausgewiesenen Juden guu cs in Rußland noch eine nach mehreren Tausenden zählende Kategorie von Juden, die der Krieg auf besondere Weise unglücklich gemacht hat. Das sind die als verdächtig Betrachteten, die aus niemand bekannten Gründen auf administrativem Wege für die Dauer des Krieges nach den entferntesten Dörfern Sibiriens verschickt wurden. Aus Tomsk wird jetzt der jüdischen Gemeindeverwaltuiig von Irkutsk rnitgeteilt, daß in den Dörfern der Narim-Gcgcnd eine große Anzahl solcher Opfer konzentriert sei, hauptsächlich galizische Juden, die dem Hunger und der Kälte;«!isgeliefert sind. Die Gemeinde in Tomsk ist nicht allein imstande, diese bei dem strengen sibirischen Winter besonders furchtbare Not zu stillen. * Das Z e n t r a I - H 11 f s k o nt i 11׳ e der kriegsleidenden Juden in Petersburg hat jetzt ein Zentral-Naelnveisebiireau zur Aufsuchung der während der Ausweisungen und Wanderungen verschollenen Personeu gegründet. Die Adresse dieses Nachweisebureaus ist: O f i z e r s k a j a s t r. (10, St. Petersbürg. * Die Freunde der von dem verstorbenen Rabbiner J. Reines in Li d a gegründeten J e s c 11 i w a wird es bestimmt interessieren, jetzt, da Lida auch zttm Kriegsschauplatz geworden ist, über das Schicksal dieser Lehranstalt etwas zu erfahret]. Wie die ״Jewreiskaja Jisn“ mitteilt, sind die gegenwärtigen Leiter der Jesdiiwa jetzt bemüht, sie nach Südrußland zu verlegen. Das Hilfskomitee für die kriegsleidenden Juden in Moskau hat sich bereit erklärt, der Jeschiwa einmalig 500 und monatlich 200 Rubel zu überweisen. * Die jüdisch - sozialdemokratische Arbeiterpartei Litauens, Rußlands und Polens, der ״B u n d“, hielt neulich eine Konferenz ab, an der sich die Vertretcr des Zentralkomitees und die Delegierten aus K i e vv , B e 1־ d i t s c h e w und J i t o m i. r beteiligten. Es wurde u. a. beschlossen, die sozialdemokratische Partei aufzufordern, den Kampf gegen den Antiseniitismus als eine ihrer wichtigsten Aufgaben aufzunehmen. Die Konferenz protestierte energisch gegen die Massenausweisungen der Juden in Rußland und beschloß eine großzügige Agitation einzuleiten, die die Regierung zu einer Unterstützung der jüdischen, ihrer Heimat beraubten Flüchtlinge zwingen soll. * Laut einer Meldung des ״Rjctsch“ verbot die russische Regierung die Vernreitung von ״Pogrom- Literatur“ in den Militärlazaretteil, ״um die Kranken nicht gegeneinander aufzuhetzen“. Trotzdem haben nach wie vor die jüdischen Kranken und Verwundeten die schlimmsten Beschimpfungen seitens der Dienerschuft und ihrer ,,Kameraden“ auszustellen. Vermögende Juden suchen um die Erlaubnis nach, sich außerhalb der Militärlazarette behandeln lassen zu dürfen, weil sie die Behandlung seitens der Kranken- Schwestern nicht mehr ertragen können. Die jüdischen Kranken werden von diesen niemals mit ihrem riebtigeii Namen, sondern mit beleidigenden Spitznamen gerufen. * Der Senat bestätigte das von! Smoletisker Gerieht erlassene Urteil, demzufolge der berüchtigte Judenfresser und Anführer der ,,echtrussischen Leute“', Dr. Dubrowin, der Redakteur der ״Russkoje Snamja“, zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt wird, weil er die jüdische Frau P i ti k u s eines Ritualmords beschuldigte. Der Senat kemizeiclniete die Handlungsweise Dubrowins als eine ״gewissenlose Verlenhulung“. Nachrichten Berlin. Das Eiserne Kreuz erhielten unsere Gesinnungsgenossen: Leutnant Felix R o s c n bl ü 111- Berlin (K. J.V.), Marcus G r u n w a I d - Stettin (unter gleichzeitiger Beförderung zum Vizefeldwebel), Oft'.- Stellvertreter B i e I s c h o w s k v - Karlsruhe/Qbersclil. (unter gleichzeitiger Beförderung zttm Offizier) und Dr. Samuel M o s e s - Lörrach/Baden (K. J.V.). Letzterer wurde bereits vor einiger Zeit mit dem bayrischen Militärverdienstorden m i t Sch w e r t e r 11 ausgezeichnet. Das Mitglied des Vereins ״Haschachat־“ in Cöitt, Herr Abraham L i c b c r w e r t h , ist verwund e t worden. Unsere Gesinnungsgenossen Martin Daniel (Herzl-CIub Hamburg) und Referendar Dr. Adolf B e c h e r - Wongrowitz (K. J.V.) sind gefallen. Berichtigung. In Nr. 43 unseres Blattes veröffentlichten wir irrtümlich, daß Herr Apo■ theker Max Plato aus GoIIub das Eiserne Kreuz erhalten hat, es handelt sich um den Zahnarzt Max Plato in Gollub/Westpr. Berlin. Am 27. Oktober sprach iti einer sehr gut besuchten Versammlung der Berliner Zionistisehen Vereinigung Herr Dr. Arthur H a n t k e übt) die Lage und die Arbeit der Zionistischen Organ!־ sation. Der Redner informierte über die wichtigsten Vorgänge der letzten Monate und ging in der nachfolgenden Diskussion auch auf alle an ihn gerietteten Anfragen ein. Die Versammlung zeigte, welche» große Interesse für alle zionistischen Fragen besteht•

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