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Jüdische Rundschau · 1914-12-25 · Heft 52 (25.12.1914) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 52 (25.12.1914)
Date
1914-12-25
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 472 Nr. 52 JOJ 'CM AU Liste v 18✓ ä t*j n✓ . ״Ä JW V'*?1’ Jl* 4 Gesucht: Frau Rodie Holländer und Tochter Malwin aus Neu- Sandoz, Oalizicn i Koppel Tischler aus Nemirow bei Rawa Ruska; Jakob Daletzki, Berlin, Hotel Locvi, Qreuadicrstr. 1«; Meyer GI i c e n s te i n aus Lutomiersk, Cliaim Abram Tr link und Frau aus Lodz und Rabbiner Trunk und Mutter aus Kutno; Leib Sc gal; soll zu Beginn des Krieges sich in Posch aufgehnlten haben; Samuel Gotz, stud. med. in Naue)־, Rue St, Fiacre 16; im August war er in Spaa (Belgien), Ruc du Marche 15; I. A. Ccm ach, angehender Arzt; vor Ausbruch des Krieges wohnte er in Wien IX, Plramergnsse 12/25; E. Wolf Oaist, Rcichenhall, Hotel National; Meyer Berstein, Köln, Rcinholdstr. 12; fA ״ •י ז «י 1 W1 <* v Holländer, Scheveningen, Moissej Kotier, Stud. Electr, in Lüttich, Destrivaux 7; Jakow S os k i 11, Schüler in der üewebe-1lochschule in Veriers (Ecole Superieure des Textiles de Veriers); Leiser Wollenst ein aus Kolonien ((ializicn), Javlonskagnssc; Jacob Lifschitz., 38 Jahre alt, aus Sedlet/.; Wolf Gluck, Tauroggen; er hat zu Anfang des Krieges als Dachdeckermeister in Danzig gearbeitet und soll dann auf dem Schlachthof in Stettin interniert worden sein; ihren Sohn Gt Narrtenhockwcg 3'•). seinen Sohn H. Tischler, Scheveningen, Amstcrdatuschc 19. seinen Bruder Isaak Daletzki, Warschau, ׳Nowolipjc 38. Cygelbcrg, Lodz, Zachodnia 49. seine Frau aus Kolno, per Adr. Bluma Samek. seinen Vater Dr, Gotz, Riga, Klutschcwaja 71, Wohn. 1. seinen Vater D. Ccmach, Warschau, Ccgliaua 10/29. seinen Sohn W. Gaist, Lomscha. seinen Sohn Aron Bcrstein, Bialystok, Strukowskaja, Haus Warschawski. seinen Vater B. Kotier, Kuplscliki, Gouv, Kovvno (St. Slavvjaniscliki). seinen Vater A. Ja, Soskin, Odessa. seine Frau Esther Reichet hei Riwkin, Berlin, Auguststr. 92, Dr. J. Klat/kin, Gcnfcve, 20, rue de Candollc (Schweiz). Hermann Jacob, Stettin, Turncrstr. 10. neuen jüdischen Literatur und Geschichte, auch in hebräischer Sprache, folgen zu lassen. Es ist zu wünschen, daß dieses dankenswerte Unternehmen bei Eltern und Kindern recht großen Anklang findet und das neue Spiel sich unter der jülilschcn Jugend viele Freunde erwirbt. Mitteilungen nimmt entgegen: Das Hilfskomitee der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W.15. bat nuuinelir auch die goldene Tapferkeitsmcdnillc erhalten. Ferner ist unser Gesimmugsgenösse Ignaz Munk für seine Waffentaten bei der ersten Belagerung von P rz e in y s 1 mit der g o 1 (I e - neu T a p f c r k c i t s 111 e d a i 11 e ausgezeichnet worden, Gesinnungsgenosse Dr. Ladislaus Kolli! ist auf dem Sdilachtfcldc schwer verwundet worden, befindet sich aber bereits auf dem Wege der Besserung. Budapest. Die zionistische Organisation Ungarns hat in Budapest ein 11 i 1 { s b u r c a u f ii r di c j ii - d i s c h c 11 Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina erriditet. Das Bureau will ein statistisches Verzeichnis der in Budapest befindlichen jüdischen Flüchtlinge -״- deren Zahl auf ca. 30 000 geschätzt wird — nach Herkunft, Beruf usw. nnlegeu und es mit den Behörden und Hilfskomitees in anderen Städten der Monarchie Austauschen. Auf diese Weise hofft das Bureau, 1. manches zur Auffindung vermißter Personen beizutragen; 2. vielen Flüchtlingen geeignete Beschäftigung verschaffen zu können. Schon jetzt ist cs dem Bureau gelungen, eine ansehnliche Gruppe von Flüchtlingen in einer Anzahl gewerblicher Betriebe imterzubringcn. Eine weitere wichtige Aufgäbe des Bureaus bildet der Wohnungsnachw e i s. Die jungen zionistischen Wanderer bemühen sich, die Kinder der Flüchtlinge mit Kleidung usw. zu verseilen. Zionistische Rechtsanwälte und Juristen bieten den Flüchtlingen kostenlosen Rechtsschütz, Rat und Auskunft. Schon in den ersten Tagen der Tätigkeit des Bureaus ist es gelungen, heim Kriegsministcrium mit Erfolg für eine Reihe von Flüchtlingen zu intervenieren, denen bis dahin die Auszahlung der Kriegsunterstützung verweigert wo!׳• de'ü war. Das Bureau hat ferner die Errichtung einer T c c 11 a 11 e für die Flüchtlinge in Aussicht genommen. Endlich gewähren die zionistischen Aerztc Budapests den Flüchtlingen unentgeltlich ärztliche Hilfe. Das Bureau wird mit dem Hilfskomitec der österreichischen Zionisten Hand in Hand arbeiten. Auch nichtzioiiistische Kreise bringen der Tätigkeit des Bureaus werktätiges Interesse entgegen. Die Adresse des zionistischen Hilfsbureaus lautet: Zsidö Ndpsegitö Iroda, Budapest, Erdelyi-utca 19. Ein jüdisch-geschichtUchesQuartettsplel!Ein Spiel für die jüdische Jugend hat der Verlag ,,Jüdischer Kinderfreund“ in Nürnberg heraus* gegeben. Es ist ein jüdisch-geschichtliches Quartettspiel, das unseren Gesinnungsgenossen Dr. Isaak uamberger in Nürnberg zum Verfasser hat. ie Spiel besteht aus 11 Quartetten, das sind ^elehrie״ nK1diC. det1 *l30,13" des gleichen jüdischen Richters und dcrgL seinen Gcburts- und Stcrbcort, sein Gcburts- und Sterbejahr und den Titel von 4 seiner Werke tragen. Aufgabe der Spieler ist es, niögiiehst viel« solcher Quartette im Laufe des. Spiels zusammen zu bringen. Ganz von selbst prägen sieh heim Spiele in das Gedächtnis des Kindes Namen lind Daten ein, die es in der Schule mechanisch auswendig gelernt und vielleicht rasch wieder ver- ״essen hat. Die einzelnen Männer kommen ihm näher, werden ihm vertraut wie gute Bekannte. So kann dieses Spiel zu einem wichtigen Hilfsmittel bei der jüdischen Erziehung unserer Kinder werden. Der Verfasser hat sich zunächst auf die Vergangenheit beschränkt und eine Reihe von bedeutenden Staatsmännern, Dichtern, Philosophen, Schriftgclehrten usw. von Saadia Gaon bis Moses Mendelssohn ausgewählt. Er beabsichtigt jedoch, wie er in einem Geleitwort ausfiilirt, bald Quartette aus der Ocog r a p 11 i c Palästinas, der biblischen und der /fy vf ee t יי✓ w׳ >9 99 99 9 •l 9i O *C fi | *יי p i fl ft i il || t ')lad) bei» fH'inipcu Staube ber SiHjtciifdjaft ijt eS bet övjUui)m fhmft niöglid), foft alte Bimbcn jit [)eiten, uoranSßcfelit, bafj blefclben uicfjt, luic bet iiei'pcrfrtmiincii, öen fofovitßcit 2ob jur tfolßc yabeii. Tae?fiiiieiimcvf eine« jcbm iimfi bcbfialb in After Üinte nendjtet fein, {eine Eiche» tui ftclbe um׳ -£»cr^ucrlc(;11 m!c 11, Me beti foforliflcn 20b!)erbeifübrni, ju jdiiigen. 2iee fniui man am hefte» öuvri) unferc (ugclfidjevc p s׳ ß v 1 j \ n. / ' I י '! V- Zs, AN 4k A AA A A II AN A« i jA A % A ^4 AS »■*/ ״=( י'!1׳ ky v' l / V v .z^23 bie mir ßrnen 2Qmnfe!1b111tg 001t ®f. 8 poi'lofrci jitfeiiben. (sJ;ari)11af)n1e 30 tjjfß• mehr.) Sir liefern 3b!1c!1 nufere ffJanjcrplatle in einer ©tofftafdjc, Die ber Solbai mit euberheild• nabeln oufeinerUuiformbefefttgt. 3nt<£d)ü|jctt* graheii fiegenb, tft bie <j3anjerplattc alö Stopf« fd)!1ij 311 neripeiibeii. Sefteflen Sie heute iroel). ®nmt biirfcn Sic beruhigt fagen, baf; Gte alle«, am« tu ^fjrer ®ad)i ftanb, für Die ®efuubfjcit Jhrer Singe« hörigen im gelbe getan §11 hohen. ״־• * J z%-V# titj ׳־tnp-plf»11 ׳‘׳ / U0i§Pä111cfflr(1|e 48 0<|i«i1(j! mit aot Hiifauf mliibinontlji,! ״Jom-Kippur Im Felde 1914“ Soeben ist ein Kricgskunstblatt jüdischen Inhalts erschienen. Es gibt einen gemeinsamen Feldgottes״ dienst deutscher und österreichischer Soldaten jüdisciicn Glaubens am Jom Kippur wieder und ist sowohl hinsichtlich der Ausführung als auch der Ausstattung als äußerst gelungen und geschmackvoll zu bezeichnen. Der Mittelpunkt des Bildes zeigt eine niedere hügelige Erhebung, auf welcher eine priinitiv aus Holz gezimmerte heilige Lade aufgcstcllt ist. Davor steht der Vorbeter in Uniform und mit Tallis. Links von ihm sieht man den Fcldrabbincr im schwärzen Talar, und um diese die Mitte des Bildes einnehmenden Personen gruppieren sich jüdische Soldaten aller Waffengattungen Deutschlands und Oesterrcich-Ungarns; darunter auch jüdische Offiziere. Der Hintergrund des Bildes zeigt die untergehende Sonne und eine Wnldlandschaft, deren schlanke, gerad gewachsenc Bäume die ernste Stimmung des Bildes verstärken helfen. Das Bild stellt alles in allem ein Kunstblatt dar, das jedem jüdischen Hause zur Zierde gereichen kann. Es ist itn Verlage von Hermann Wolffsohn, Berlin W. 57, Biilowstr, 100, erschienen. (Siehe Inserat.) Schluß des redaktionellen Teils. Ein Liclitsiralil in das Grau des Schützengrabens int <11ח Ankunft dor MMirtmgftLantrAinport*. K■ gilt dion iüp 0«t und Woiit. MUlfttitom liallnwordon Auto» und KoMpo»t bn^rdilt« und bol dor jotat «o jddtzlich cdnuotrotonnn kalt״!! Witterung ortönt gleich dor Huf: ״Sind auch Kantorowie*• Liköre dabei?״ Dam Ut »elbstvoratUndHcli, denn boi d׳»r אIU«0 und Kälte im Felde aindi KimtorGwirE Llköro nlflit rmr Aufmuntoning, sondern aupIi RroUor Opnuü Werim Friodon gotvohnt war, K»1ntorowicz״Llköre tu trinken, dar entbehrt •io auch im Feld© nicht gern. Wollen wir *Un unaore wackornu Kriogor» namontUoh uneore Goainnring»• gonoMften, orfrouon, dmm vorgo««on wir boi dor /!ummmomtellung unanror fdobeflgabon nicht dor Kantorowb i-Likoro. Hio •ind in K(dd|i0Nt«liriof<m und!1akotnn, in Trt*ohcnfJnnclipn mit Mntoil* trinUbocljor und auch in kleinen Uriginn!Jla4chnn au habon, An• goi>oto und Lioforungen erfolgen durch Hartwig Kantorowica A.-0., Poaon, odor SCwnigniodoriaasung Berlin NW 7. Zentrale für Deutschland Gtldttnduoftn lind »imcbUeiillch iu richtca 1a H«rr» Hu WotUulMf CliartoHwtbwf, Ro«ah«t-S(f•I«i. 1' 8 ••••s«nnn Mfcliiüi■?STtTr.'-TZ—", 1י״,^ Dr. Jul. Rosen fc-ld u. Frau grat. Wei n c r s in Regensburg 1,—, u. kond. Leo Herr mann 1,-. Dr. Martin R o s e 11 b 1 ü t h grat. s ,1« Sieg fried W c i t z m a n 11 u. Frau. Karl Stcinitz, z. Z. im 'Felde, dank bestens f. fretmdl. Uebersendutig d. Rund schau.. Unteroffizier S. Baer. Ernst Wöllstein als Dank für ein Cha nukabpaket d. Z. V. f, D, .. Kriegsfrciw. Luitpold Bakon grüßt s. Bbr Bbr. v. d, Aisnc aus. Ucberschuß d. Hilfsrnarkenvcrkaufs durch Else Samuel, Stolp. Frau Henriette H a u r w i t z, Königsberg, aiil. d. Todes ihres Sohnes, d, Kriegsfreiwilligen Alexander Haurivitz .. R.-A. Kurzweg u. I. Rein, Tarnowitz, grat. Apotheker Rosenthal u. Frau z. Oe• ourt d. Tochter je 1,—. Dr. Ing. Majcrczik kond. d. Farn. Moses u. Hecker 1,—, u. s. 1. Bbr. Dr. Martin Ascher 1,— .. Karl S c h 1 e i ß n e r, Hannover, dankt f. alle Kondolationcn .. Dr. Robert G i d i o 11, Köln, verl. Wette an Leo Kaufmann, Bonn .. Dr. Pinczowcr, Tempelhof, u. Dr. Zaa i k , Neukölln, zurückgcwicscncs Honorar H. Londncr kond. Karl Schleißner, Hannover.. Kate Roiiim kond. Frl. Haurwitz H. Lurya, Düsseldorf. Erich Trc 11c 1, Nürnberg, statt Blumen f Frau Ellern. Jacob Goldberg, z, Z. im Felde, dankt Frl. Busse, Berlin, f. d. durch d. Z. V. f. D. 111m frcundl. übermittelte Licbcsgabenscndung z, Chanukah .;; 7־*.. ,. . , . Eugen Moses, Tapiau, dankt Frau Ida Marx f, d. d. Chanukahpaket beigefügten Ciruß 1,—, derselbe dankt d. Z.V.f.D. t. d. Chanukahpaket 1,—.. , .. M. 2,- ־,1 L- —>70 ״,2 —,5 —,5 -,50 -,2 -2 ״,5 -2 -,50 50,- -,50 L— 5,- 2,-

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