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Jüdische Rundschau · 1914-07-03 · Heft 27 (3.7.1914) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 27 (3.7.1914)
Date
1914-07-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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JUEDiSUllE RUNDSCHAU Seile 295 Nr. 21 Alevmderplatz 7,20 Uhr. — T c 1111 i s a b t c i 111 n!;: jeden Sonntag von früh bis abend auf den 1*1.11/111־ Z! ״ml 23, Innsbrucker Straße und I lauptslralSvii-Iicke. I!iitergnuidlialui I l;iuptstralSt־. Anmeldungen aut den Plätzen (Hier beim Spielleiter Waldv Guttnianti, Biikkciistralk• 10a. Monatlicher Beitrag 3, M, Hei starker Beteiligung wird auch Wochentags gespielt, א a t i 1> n a I f o 11 d s Kommission: Leiter: Herr Uriinhaiiin, Bnmucnstiaße 33. Vertrieb von N.-F.-Marken, Hüchscit, Telegrammen usw. Rechtsauskunft erteilt unentgeltlich Hechtsamvalt Schutz, Kottbuser Damm 2. Leo Herrminus Vortrag über den ״Kamp( der Tendenzen'• wurde von den zahlreich erschienenen Mitgliedern und (!asten mit starkem Beifall ,tuigciuimnicn. Fr endlich eine sehr feine und lebendige Begründung des /.iouismus und dürfte zu den besten Vorträgen /ililen, welche wir über die Frage des individuellen /iouismus bisher zu hören bekamen. Berlin• Die Jüdisch-Nationale Vereinigung ,.I i .11 i k \v all" veranstaltet anläßlich des /cluiten Todestages Theodor iler/.ls eine (i e 11 e 11 k f e i e r ,!in 12. Juli. Näheres wird noch bcknnnlgcgcbcii, Duisburg. Die ller/lfeier der Zionistischen Vereinigung wird am Dienstag, dem 7. Juli, abends 8! , Uhr in der S y 11 a g o g c statttiiiden. Die (iedenk-‘ n de hat Herr Dr. Gott lieb aus Düsseldorf überiiominen. Unsere Freunde vom Niederrhein sind her/- liehst eingeladen. Beutiien. Am Sonntag, dem 5. Juli, veranstaltet der B e 111 11 e n c r Zionistisch e M ä d e 11 e 1! - klub gemeinsam mit dem 1) a 111 c 111 u r 11 v c r e i n K (111 i g s 11 ü 11 e nachmittags um 1 l Uhr einen Ausflug nach Malis Garten in Schwieutoclilowitz. I'ro- ״ramm: Gemeinsame Abfalnt um 3'/2 Uhr. Treffpunkt m Bcuthen bei Schwan, in Königshütte am Park- Hotel. Gemeinsame Kaffeetafel im Garten, Begrüßiingsansprachen, turnerische Hebungen des Damm-Turnvereins Königshütte und allerhand Be lusUgungen. Am Abend Tanz. Wir laden alle oberschlesischen Gesinnungsgenossen zu dieser Veranstaltung eia und bitten um zahlreiches Erscheinen. Johannisbad (Riesengebirge). liier veranstaltet ain 5. Juli 1. J., 8 Uhr abends, in Spiros Restauration Parkschlöllehcit der Zionistische Volksvcreiu Theodor Herzl in Trautcnan eine H e r z I - G e d e 11 k f c i e r. 111 der Niiiie befindliche Gesinnungsgenossen werden hierzu hcrzlkhst eingcladen. Berlin. Eine Besichtigung des jiidiseben <ienestmgsheims Lehnitz veranstaltete am 10. Juni die Auskunftsstelle des Verbandes für jüdische Woldfahrtspflege. Das herrlich am See gelegene Haus enthält genügend luftige, gesunde Räume, um <15 erholungsbedürftige Frauen und junge Mädchen gleichzeitig beherbergen zu können, Den Besuchern sichtbar sind auch die Erfolge der guten Verpflegung: erholt und erfrischt sehen die Pfleglinge aus, die sich schon längere Zeit in dieser schönen Schöpfung gütiger Menschen aufhalten. Berlin. Am 8. Juni fand im Genesungsheim zu Lehnitz die 13. ״ Ordentliche Mitgliederversanniihing des ״Vereins Jüdisches Genesungsheim, Berlin“ statt. Im abgclaufenen Geschäftsjalir so führte der Vorsitzende, Herr Sanitätsrat L'r. Wilhelm Feilchenfeld, aus - wurde 3(17 Pfleglingcii 4 f> Wochen hindurch Aufnahme gewährt. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils fand eine Besichtigung des Heimes statt, an welche sich ein gemütliches Beisammensein der Gäste, die in freund- . lirhster Weise bewirtet wurden, anschlofh Berlin. Am 23. Juni hielt im Verein ״Agudath Achiin“ Herr Rechtsanwalt Dr. Klee einen Vortrag über ״Bruderliebe“. Der neugegründete Verein stellt eine Zusammenfassung von Ausländern in Berlin dar — zumeist von Russen — und soll dazu dienen, ausländischen Juden in Berlin in ethischer iind materieller Beziehung zur Seite zu stehen, iianientlieh auch in solchen Fällen, wo sie auf Grund ihrer Ausländer-Qualität besonderer Beratung und Stütze bedürfen. Es ist interessant, daß — wie wir hören — von solchen Organisationen ausländischer Juden der verschiedensten Art in Berlin weit über zwanzig bcstehen. Es wäre wünschenswert, wenn auch in diese Vereinigungen eine gewisse Systematik durch Zusaiimieiifassung und Vereinheitlichung gebracht würde. Berlin. Die 11 e r 7.1 f e i e r der B. Z. V. fand am 28. Juni in der Singakademie statt. Dr. Adolf 1 1 i e d c m a n n hielt die Gedenkrede, in der er ILr/.ls Entwicklungsgang schilderte und seine Beijciitiing als Führer und als Mensch würdigte. Der Svnagogenchor unter Leitung von Herrn Wein- , h a u m sang einige biblische Chöre schön und stinijmingsvoll. Herr Richard rezitierte mit mehr Pathos als Verständnis aus der Bibel und aus Herzls Schriften. Berlin. Am 17. Juni fand in der ״Jüdiseh-nationalen Vereinigung Hatikwah“ eine grolle offenthelle Versammlung statt, in der Herr Dr. Zlocisti "inen Bericht über den Delcgiertentag in Leipzig gab und im Anschluß daran seine Ideen über eine deutsche Achusah entwickelte. Der Vortrag erweckte bei der Zuhörerschaft großes Interesse und veranlaßte eine Diskussion, die wesentlich zur Aufklärung über die Grundlagen der Achusah-Institution, als auch zur Auf- ״ellung mancher praktischen Probleme beitrug. Es haben sieh im Anschluß an die Vers,111111111111;: lieini; Voislam! der I l.itlLwall bereits eini;:e Herren 1:ן> meldei, die rm persönliches Inlcressc all der Acl111'״th genommen liabv'1, Berlin. I >ie II c r 1111 e r M i s r a e I! i G r u p p t \ hielt in den letzten Wochen zwei Versammlungen ah. ן Am 18. J1 tu referierte Herr Jurovics 111 einer J Mitgliederversammlung über die I lamlnirgcr Sitzung j des Misraehi/entralkoinitees. Kr hob insbesondere das große Anwachsen des Misradii durch die Erfolge in Rußland, Galizien und Amerika hervor. Die /alil der Misrnrhistcii ist auf das Doppelte bis Dicifache der heim letzten Kongreß vertretenen gestiegen. Auschließend in dieses Referat berichteie Parteisekretär Herr Berlin über seine Amerikareise. Das außerordentlich interessanle Referat braehie viele Details, die den großen Erfolg der Reise trcfiend illustrierten, Line kurze Debatte schloß sich au. Am 2 י Juni referierte sodann Herr Berlin 111 einer außen» dent• lieh zahlreich besuchten öffentlichen Versammlung in einer mehr für die Allgemeinheit bestimmten Weise über das;deiche Thema. Ls folgte eine anregende Debatte, die besonders das Thema ״Misrathi und Agudas Jisroel“ behandelte, München. In einer zahlreich besuchten Ver• Sammlung der hiesigen zionistischen Ortsgruppe referierten am 23. Juni unsere Koiigrcßdclcgicitcn, Dr. Elias Straus und Dr. Ludwig Wassermann, über den Leipziger I )elegicrtciitag. In eingehender Weise gaben die beiden Redner ein übersichtliches Bild über die Debatten und die Beschlüsse der l.eip• ziger iaguiig. An die mit großem Beifall aufge• nominellen Referate knüpfte sieh eine Diskussion, in deren Verlauf Gg. Jacob Reich, der ebenfalls in Leipzig anwesend gewesen war, seine Anschauung dahin präzisierte, daß die Tagung nichts Wesentliches gebracht und daß die Stellung zu anderen Organ!• sationeu und zum Jugendverband zu viel Zeit in An• spnieh genommen habe. Halbcrstadt. 111 einer Versammlung der Schekel- Zahler berichteten am 25. Juni unsere Delegierten über die Leipziger Tagung. Am Schluß der Ver- Sammlung wurde auf die Bedeutung der Aktion für die P. L. 1), C. liingewk'sen. Elberfeld. Am 28. Juni sprach Herr Dr. Grüneberg in einer Ortsgruppensitziing über den Lcipziger Delegiertentag. Die Ortsgruppe bekennt sich rückhaltlos zur Leitung mul ihrer konscquent-nalionalen Propaganda, Das Recht des einzelnen auf Formulierung eines ■ Minimalprogramms für seine Person räumt sie jedem Zionisten ein. Dagegen lehnt sie es strikte ab, daß etwa solche Auffassungen gleichwertig neben der Propaganda für das letzte Ziel unserer Bewegung als zionistisches Programin publiziert werden. Hamburg. Das Komitee zur Verbreit 11 n g d e r Ti e b r ä i s c 11 e 11 S p r a c h e in II a 111 - bürg hatte sclniu seit längerer Zeit geplant, eine Stätte zur. Pflege des Hebräischen als Umgangsspraehe zu errichten. Diese Idee ist in einer Versammlung der Interessenten verwirklicht worden, die am II. Juni statt fand. Welchen großen Anklniig dieser Gedanke bei den hiesigen Kennern und Frctmden des I lebräisclien fand, zeigte der überaus starke Besuch dieser Versammlung. Sie wurde namens des genannten Komitees von licrru Dr. med. E. Fink begrüßt, der auch die Leitung in Händen hatte. In einem in.hebräischer Sprache gehaltenen Vortrage gab der Vorsitzende zunächst einen allgemeinen lieberblick über die moderne Entwicklung des Hebräischen als Umgangssprache. Auch bei uns in Deutschland sei das I lebräische unter seinen wahren Freunden keinesfalls zum '1 ode erstarrt, es schlummere nur, und an uns läge es, es zum frisch tätigen Lehn» zu erwecken. Dazu soll die jetzt zu bildende ״Vercinigung zur Pflege des Hebräischen als Umgangsspräche“ das ihrige beitragen. Iler Vorsitzende stellte sodann den Arbeitsplan zur Erörterung. Es entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion, die ausschließlich in hebräischer Sprache geführt wurde. Ertreulich war es, konstatieren zu können, daß viele der Diskussionsredner sich durch eine große Gevvandheit im Gebrauch der hebräischen Sprache auszeichneten, und daß auch einige Damen hierin ganz, besonders exzelliertcn. Für Glcichstrebvndc crimitigenil war auch die Tatsache, daß einige der geläufig sprechenden Hebraisten diese Fähigkeit schon nach einem Studium׳ von wenigen Jahren erlangt hätten, das sie freilich unter der Leitung des hier wirkenden vortrefflichen Lehrers, Herrn F l e i s c hm a n n, mit großem Fleilie betrieben hatten, Ganz besondm erfreulich war die Wahrnehmung, daß das llcbräisehe mit großer grammatikalischer Korrektheit gesprochen wurde. Jfidischc Gemeinde, Berlin (Gottesdienst) Freitag, den 3. Juli, abends: in allen Synagogen 71/2 Uhr. Sou 11 abend, den 4. Juli: vormittags in der Alten Synagoge S‘/2 Uhr, in der Kaiscrstr.- und Rvkestr.-,Synagoge 9 Uhr, in der Neuen, Lindenstralic-, Lützovvstr.-, Fasatieustr,- und Levetzowstraße-Synagoge: FrühgoUesdienst 7*/a Uhr, Hauptgottesdiensf lt) Uhr. Predigt: Synagoge Rvkestr.: Rabb. Dr. Eschclbacher. - - Sch ri f t c-rk I ä ru 11 g: Neue Svnapogc: Rabb. Dr. Weiße. Synn; fogc Lindcnstr.: Rabb’. L)r. Rosenzweig. Synagoge Lützovvstr.: Rabb. Dr. Baeck. Synagoge Fasanenstr,: Rabb. Dr. Hochfeld. Synagoge Levctzowstr.: Rabb. Dr. Bergmann. Minclia in der Alten Synagoge 5 IJhr, in den anderen Synagogen 1/2 Stunde vor Sabbat,־lusgnug. ,Vtc S1 unpoge, ii.ieiinutlags 5 Uhr (im Anschluß au M in ha): Dchimgsprcihgl : H,tl.bi11.1l-U1HlHl.it Roisciili tum. AbVndpoitc-aliensl (Sabb.1lair.gang): 1׳ l 11 r 32 .Min, Gottesdienst an (I e 11 W och e 111 a g e n : Murgern.: 111 der Alten, kui-ci׳ 4׳,- and Ryfccslr.-Sv 11» agoge 1,'2 Uhr, in den anderen S: nagogm 7 Uhr. Abends: in allen S.nag!gen 7 Ulir, Zentrale für Deutschland rteldtcndtmgen »Ind •1״»chlic«»lict1 <11 richte» >n Herr■ M*1 WoDitaimr Cbarloltct»bury, Vt0*cber*5u4k&«S« Jeder Zionist stifte zum 20.Tamus einen Baum im Herzlwald. Wir bitten wiederholt um umgehende Ein- Sendung der gespendeten Beträge. M. S.uiiuiL anl. (I. Vortrages v. rand. iur. Wollstein in Schwedt.3,50 ja!ob Daube u. Frau, Frcilnirg, grat. z, Verlobung Hecker-Alex Adler . . . . 1,— Ferdinand Kahn, Freilmrg.3,— Gustav Schwabe u. Frau, Varel, grat. Dr. K a l m u s u. Frau z. Geburt d. Tochtei chens Gurt Schwabe aus der.x. Veranl. 1,— . 3,— Else Go I d s t e i n, Cottbus, dankt Kechtsanvv, Schindler .1,—, K.-A. G 1׳ o 111■ in * 11 n u. Frau kond. Ednuind 1- •’' y .1,— Z. Bubis Geburtstag g׳׳s, v. Leni Frühlieh, Ratibor.2,— Verzicht auf eine Vergünstigung aus einer b. Leipziger Delcgiertentag abgeschlossenen N. I־'.• Versicherung.8,— Frau Berta S c 1 i g 111 a n 11 - A in b r u 11 n, Hamburg, grat. Else 11. Willi David *. Buben —,50 Vergleich b, Schicdsmann: Nelken nimmt d. Beleidigung geg. N. R 1111 n e r mit Bedauern zurück 11. zahlt als Busse.. 15,— R. Holde grat. Frau Dresel, Crossen, nachträgl. z. Geburtstag.3,— . Ges, in Hohensalza.2,— Dr. Max Israel, Hamburg, grat. s. Bbr. Bbr. I)r. E. Kalmus 11. Zahnarzt Unna, Hamburg .1,— Leo M. Michael, llaiuhurg. grat. z. Verlobung Hecker- A d I e r und I Ir. Max Michael z. lTeixkrünung s. niedizin. Arbeit 1,50 Moritz R o t h s t e i n u I rau, Posen, anl. ihrer Rückkehr aus Palästina.6,— Simon Scherek, Posen, grat. s. 1. Freunde Dr. Willy Brünn z. Gehurt 11, Sohnes . . 3,— Lertli Hecht, Komgshülle.|,— I.!ssauer, Berlin.2,— Helene B a e r, I lalbersiadt, dankt f. d. Oelbamn . .1,— Bruno Lehr, Bcuthen, vcrl. Büchse . . . 1,— B. l.eschzincr, Bcuthen, verl. Büchse . 1,— stud. phil. et dent. Paul 1. aha sch, Leipzig, f. ein Stück Torle.—,20 J. 11. W a g 11 c r u. Frau grat. Walter Ries u. Frau nachträgl. z. Hochzeit.1,— Zusammen 55,70 Arbeiterhelmstätten (Ycmcnltenhäuser) 4. Königsberger Ycinenilcnltaust Otto Cohn u. Frau flanken bestens f, frdl. Glückwünsche 2. Geburt ihrer Tochter 20,— Frau Elise Klc wansky, Hamburg, 15,— , . , 35,— 1914 Wochcnkalcnder 5674 תחדד Juli תהוו Tliammus Freitag 3 ט 9 Sonnabend שבוז 4 י 10 chukath,רוקח Nacht Ö,8J Richter II, 1-88 ויסתרו הגלעדי Sonntag 5 יא 11 Montag 6 יב 12 Dienstag 7 ע 13 Mittwoch 8 יד 14 Donnerstg. 9 טו 15 Freitag 10 טו 16 Sonnabend שבת 11 יו ל1 Balsk Nacht U.J.'j Micha 3,0—fl,8 והיה שארית יעקב

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