Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIX (1914)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1914)
- Date
- 1914-02-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 8 1 י? Ehrenkarten können nicht vergeben werden. Karten• bcstcllungen sind zu richten an stud. arch. Lotte Cohn, Kurfürstenstr. 118. Berlin. Der jüdische Turnverein Bar Kochba veranstaltet seinen Purimball am 7. März, in den Räumen der ״Ressource zur Unterhaltung“, Oranienburger Straße 18. Der Reinertrag des Festes fließt dem Fonds unseres Sportplatzes zu. Berlin. ־ I )ic beiden Berliner H c r /1 K I u b s veranstalten zum Besten des hebräischen Schulwerks am Sonntag, dem 8. März, in den Gesamttest- Sälen des Logenliauses, Klciststr. 12, einen Fünfubr-Tee mit Vortragen und Tanz. Alles Nähere in der nächsten Nummer der Rundschau. Berlin. Der K i 11 d e r- P u r i m b a 11 der Jüd i s c h - n a t i o n a I e n F r a u e n v e r e i n i g u 11 g findet am Sonntag, dem 8. März., im großen Saal des Tiergartenhofes statt. Beginn .4 Uhr. Berlin. Am 15. März, nachmittags I Uhr, findet im großen Saale des ,.Hackeschen Hof" das Stiftungsfest der I. Frauenabteilung des Jüdischen Turnvereins ״Bar Kochba“ in Form eines Kindcrballes statt. Wir bitten schon jetzt, über diesen Tag nicht anderweitig zu disponieren. Hannover. Infolge einer bedauerlichen Verbinderung des damit beauftragten Ciesinmmgsgenossen sind wir erst jetzt in der Lage, einen Bericht über eine Versammlung zu bringen, die am Mittwoch, dem 20. Januar füll, im Konzerthaus stattfand. Redner warm die Herren Dr. Goldhcrg und Dr. Biram, 'die sich als Thema ״Die Wahrheit über den S p r a c h e 11 k a m p I“ gewählt hatten. Herr Dr. Goldberg verstand es, in prägnanter Form ein übersichtliches Bild der Vorgänge zu geben. Fr schilderte uns die Entwicklung der hebräischen Sprache in Palästina und betonte, daß diese heute bereits zu einem Machtfaktor geworden sei. L's sei ein unbestreitbares Verdienst des Hilfsvereins, als erster diese Entwicklung eingesellen und im Gegensatz zu der ״Alliance" sie durch sein Schulwerk begünstigt zu haben, indem sich der Hillsverein hier wie überall nach den Wünschen und Interessen der Bevölkerung gerichtet habe. Der Vortragende kam dann weiter auf die Armierung der Taktik des Ifilfs- Vereins in der Sehulfrage zu sprechen, die sieh seit etwa zwei Jahren durch Bevorzugung der deutschen Sprache als Unterrichtssprache für einigt׳ Sehulfacher ankundigtc, die in früherer /.eit hebräisch unterrichtet wurdiii. Den Halbwahrheiten der Gimmimignes des Hilfsvereius mußte ein breiter Raum im Vortrag eingeräumt werden. Mit zwingender Logik bewies uns der Redner jedoch, daß nicht wir es waren, die den Streit leichtfertig vom Zaun gebrochen haben, son• dern daß es sieh hier um l.cbcnsintcrcssen des neuen Jischub handelt und daß wir den Kampf, wenn mich schweren Herzens, aller mit voller Energie und mit unbedingtem Vertrauen auf den Sieg aufgeiionumn haben. Es konnte schon in der Versammlung mitgeteilt werden, daß etwa KKffHfO M. bereits an barem (leide für das zionistische Schulwerk angegangen seien und daß ein noch größerer Betrag, der iinliedingt sicher sei, bereits gezeichnet wäre. Minutenlanger, tosender Beifall lohnte »lern Vortragenden für sein wirkungsvolles Referat. Herr Dr. Biram heleuchtete alsdann die Vorgänge vom pädagogischen Standpunkt aus und ergänzte die Ausführungen des Vorredners in wirkungsvoller Weise. Auch ihm lohnte starker, laiigamlaiieriider Beifall. -- In der Diskussion ging Herr I landelsschuklirektor Berliner ein• gehend auf die Ausführungen der Vorredner ein. Es konnte mit Befriedigung konstatiert werden, daß dieser Herr den Standpunkt des Hilfsvereins, wenn auch in eindringlicher, «o doch stefs in sachlicher Weise zu .vertreten suchte. Es zeigte sich, daß Herr Berliner, wie er ja selbst am Eingang seiner Rede zugab, doch nicht genügend über die Maßnahmen des Hilfsvereius, wie auch über die Vorgänge an sieh, unterrichtet war. Es fiel deshalb I lern! Dr. Goldberg in seinem Schlußwort leicht, die vor• gebrachten Einwändc zu entkräften. Ein ganz anderes Bild der Kampfesweise bot der folgende Diskussinnsredner, Herr Senator Fischer. Noch nicht fünf Minuten seiner Rede waren sachlichen Erörterungen gewidmet. Dieser Herr brachte cs fertig, in einer zionistischen Versammlung dein Zionismus vorzu werfen, er häufe Gelder an, versiehe es aber nicht, diese ,Gelder auch nutzbringend für die Not der Judenheit zu verwenden. Die Redner seien nur herübergekommen, um den Hannoverschen Juden das Geld aus der Tasche zu locken, den ausländischen Ge sinnungsgenossen riet er besonders, aus der Bt wegung auszutreten und was derartige Freundlich keilen noch mehr waren. Der Versammlungsleiter hielt es für angebracht, Herrn Fischer aiis.sprechcn zu lassen, machte ihn jedoch nach Schluß seiner Rede darauf aufmerksam, daß ein Zionist zweifellos In einer antizionislischen Versammlung es nicht hätte wagen dürfen, die Redefreiheit derart zu mißbrauchen wie cs dieser Diskussionsredner getan habe. Den Dank für diese außergew’öhnliche Duldsamkeit hat Herr Fischer dann auch in seiner Art rocht wirkinigsvoll abgestattet, indem er in fast sämtliche deul* sehen nichtzionistischen jüdischen Wochenblätter Artikel lancierte, - wir haben wenigstens starke Grunde für die Annahme, daß er der Vater dieser Berichte ist — die ein unglaubliches Maß von Uuriclitigkeiten und mehrere grobe Beleidigungen enthalten. Wir haben cs nicht für der Mühe wert gehalten, in allen diesen Blattern Berichtigungen /!( erzwingen und verspüren auch kerne Lust, mit derartigen Dingen die Gerichte zu befassen. Der Herr Artikclverfasser und die betreffenden Zeitungen mögen jedoch aus folgender Tatsache dch Wert ihrer Berichte ersehen. Ein einziges Hannoversches Blatt, der Hannoversehe Courier, hat es nicht unter seiner Würde gehalten, den Bericht abzudruckcn, allerdings gegenüber den jüdischen Zeitungen in bedeutend gemäßigter Form. Wir haben hier eine Berichtigung erzwungen. Der Herr Einsender aber möge sich seinen Bescheid am 25. Februar auf der nächsten Vcr- Sammlung holen, die jedenfalls zu seinem größten Kummer bereits angesetzt ist. München. (Telephonischer B e rieh t ) Die P r o t e s t v e r s a in m I u n g d e r Z i o n i s t i - scheu Ortsgruppe fand am Dienstag, dern 17. Februar, in Anwesenheit von 600 Personen statt. Das Referat von Herrn Dr. Elias Straus wurde mit großem Beifall aufgenommen. In der Diskussion stellten sich auch angesehene Nichtzionisten auf den Standpunkt des Referenten und verurteilten das Vorgehen des Antizionistischen Komitecs. Die angebrachte Resolution wurde an* genommen. Wronkc. ln einer gut besuchten Versammlung, zu welcher auch Nicht/ionisten erschienen waren, rörterte Herr Rosenthal am 16. Februar in einem 1 ständigen Vortrage den gegenwärtigen Stand im S c 11 u I s p r a c h e n k a 111 ק I, wie überhaupt die Stellung des Zionismus, worauf eine längere, an• regende Diskussion folgte. Eine Resolution wurde fast einstimmig angaioinmen, die erklärte, daß das Hinaustragen intern-jüdischer Zwistigkeiten in die inchtjüdische Oeffentlichkeit von jedem Einsichtigen verpönt werden muß. Chemnitz. Am 11. Februar sprach Herr Rechts- ■inwalt Dr. Klee aus Berlin im großen Saale des iamlwerkcrvercinshauses über das Thein,1־: Der Kampf gegen den Zionismus. Mit diesem Vortrag hielt die Chemnitzer zionistische Ortsgruppe jene Versammlung ab, die von der zionistischen Vereinigung für Deutschland in ca. ltK) Städten veranlaßt wird, um die Angriffe der letzten Tage, die vom filfsvercin der deutschen Juden und dem antizionistisciien Komitee kamen, zurückzuweisen. Mehr als 3n0 Personen w aren erschienen. Der Vorsitzende der Ortsgruppe eröffnete die Versammlung, gab zur Inforinierung einige Aufklärungen und brachte die Erklärung der Antizionisten und die Gegenerklärung der zionistischen Vereinigung für Deutschland zur Verlesung, fherauf erteilte er Herrn Dr. Klee das Wort, der in eineinhalbständiger Rede die Notwendigkeit des Anschlusses m den Zionismus narhwics. Der Zionismus sei der einzige Ausweg, der das Judentum und in erster Linie das deutsche Judentum vor dem Untergang retten könne. Herr Dr. Klee setzte sich mit allen dem Zionismus und seinen Anhängern gemachten Vorwürfen auseinander, vor allem mit dem des Mangels an Patriotismus, und wies ihre Hohlheit und Haltlosigkeit nach. Lir beschäftigte sich auch ausführlieh mit dein Kampf um die hebräische Sprache. Seine geistvollen Ausführungen, die er in gewohnt vollendeter Form vorbrachte, ernteten reichen Beifall. Für die Diskussion hatte sich leider keiner der Gegner angancldet. Gollub (Westprcußcn). Am 15. Februar veranstaltetcn wir eine Versammlung, in der vor recht zahlreichem Publikum Herr Zahnarzt Plato über ״Nationalismus und Religion״ und Herr Apotheker R i e s e 11 f c I d über ״Patriotismus und Zionismus" sprach. Herr Ricscnfeld erörterte auch die Kainpfesmethoden des Antizionistisehen Komitees. In der lebhaften und sehr befried!- gencl verlaufenden Debatte gab Herr Apotheker Riesenfehl nochmals eine historische Darstellung des Sprachenkampfes. Es wurde einstimmig eine Rcsolution angenommen, die das Vorgehen der Antizionisten auf das schärfste verurteilt. Durch diese Ver- Sammlung hat der Zionismus in Gollub wieder ganz bedeutend .וון Terrain gewonnen. Die jüdische Bevölkerung ist nahezu ausnahmslos über die Grundlagen unserer Idee und unserer Arbeit informiert und bringt ihr viel Verständnis entgegen. Halberstadt. ״Die K a in p 1 m e t h o d c n des a 111 i z i o n i s t i s c h e n Komitees“ lautete da/״ Thema, das Herr Parteisekretär Rosen bau in in einer gut besuchten Versammlung unserer Ortsgruppe am 16. Februar behandelte. Mit der gebührenden Schärfe würdigte der Referent die Form und das System der Kampfmethoden unserer Gegner. Die Erwiderung unseres Zentralkomitees auf die Denunziationen des antizionistischen Komitees hat die volle Zustimmung der hiesigen zionistischen und nicht• zionistischen Kreise gefunden. — Für unser Schulwerk sind insgesamt bisher 375 M. eingegangen. MUlhausen I. El». (Tel eg r. Bericht.) Der Verein ״Zion" hielt am 17. Februar eine Protestvcrsantmlung ah, in der Herr Dr. Elias über den S p r a c h e n k n 111 pf in Palästina und Herr Edgar W e i 11 über das 1׳ r o g r a m in d c s Z i o 11 i s - in u s sprachen. Die Versammlung ■nahm eine Syinpathie-Kesohition für die zionistische Leitung an, worin dieser insbesondere für ihre sachliche und vornehme Kampfesweise die Anerkennung iiusgcsprachen wurde. Velbert. Die Protcstvcrgammlung der Zionistisehen Ortsgruppe fand am 16. Februar statt. Zur Diskussion hatte sich niemand von unseren Gcgnern gemeldet. Es wurde einstimmig eine Resolution angaioinmen, die die antizionistischc Taktik vcrurteilt. Königsberg I. Pr. Als Zeichen des intensiven zioimtistluu Inte res »■cs, das jetzt in unserer Stadt herrscht, ist es anzuschen, daß in vergangener Woche zwei große zionistische V e r s a m m I u n gen kurz aufeinander folgend stattfinden konnten und daß sich beide eines sehr guten Besuches erfreuen durften. Kaum war die antizionistisrhe Erklärung erschienen, als ihr auch bereits Dr. Klee (Berlin) in einer am Sonntag, dem 7. d. M. stattgehabten Ver-- Sammlung mit dem Vortragsthema ״Der antizion i s t i s c h e Feldzug“ die gebührende Antw ort erteilen konnte. In treffender Weise beleuchtete er es. wo tatsächlich die unsachliche Kampfesweise zu finden ist, über die sieh unsere Gegner nicht genügend entrüsten können. Reicher Beifall belohnte die packenden Ausführungen des Redners. Am Mittwoch, dem 10., sprach im Artushof Dr. G o I d bc r g (Her- Hu) über «len Spracbenkampf in Palästina (״Die Wahrheit über den Kampf um das Hebräische). An der Hand eines rachen Materials gelang es ihm, aktenmäßig den wahren Sachverhalt darzulegen und die Unrichtigkeit der meisten Behauptungen der Nathanschen Broschüre zwingend zu erweisen. Seine warmen, überzeugenden Worte landen die stürmische Zustimmung der zahlreich Erschienenen. Eydtkuhncn. Am 8. Februar veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe eine öffentliche Versimmhing, in der Herr Dr. Albert Goldberg aus Berlin über das Thema ״Die Wahrheit über den Sprachenkampf in Palästina“ sprach. Der Vortrag, fand bei dem zahlreichen Publikum großen Beifall. Die im Anschluß daran veranstaltete Sammlung für das Schulwerk ergab ungefähr 100 M. und etwa 250 M. an gezeichneten Jahresbeiträgen. Die Arbeit für den Schulfonds wird mit der größten Enagic fortgesetzt. MQnchen. Am 10. Februar sprach in der Zionistischen Ortsgruppe vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Herr Rechtsanwalt f >r. Alb. T h e i I h e i m e r über das ״Schulwesen und den Sprachenstreit in Palästina". In eingehender Wese schilderte der Rainer das Schulwerk der einzelnen Organisationen, um schließlich auch den Sprachenstreit zu besprechen. In Ergänzung seiner mit Beifall atifgaioininaien Ausführungen sprach dann noch Herr R.-A. I )r. Elias Straus über die Entwicklung des Spraclienkampfes und die dadurch hervorgerufenen Zustände. Herr Dr. Straus, der Land und Leute aus eigener Beobachtung kannte, wußte manches zu erzählen, was die Vorgänge erst ins richtige Licht setzte. Die ״Erklärung" der sogenannten jüdischen Notahein, welche auch in den ״Münchener Neuesten Nachrichten" erschien, gab dem Redner Veranlassung, auf die Kampfesweise dieser ״wahrhaften Juden" hinzuvveisen. Den Schluß der Versammlung bildete eine Sammlung für das palästinensische Schulwerk. Berlin. Am Sonntag, dem 15. d. M., fand in dem Patri/ierrestaurant, Schönhauser Allee I, die koustituicrcndc Versammlung des Jüdischen Volks- Vereins H a t i k w a h statt. Herr Dr. Heinrich Locwc und Herr stud. nied. Abraham Steinen, die beiden Referenten, legten Zweck und Arbeitsprogramm des Vereins dar. In dein J. V. V. H. wollen sich all diejenigen Zionisten organisieren, die im Zentrum Berlins wohnen. All denjenigen Gesinnung«• genossen soll Gelegenheit zu jüdisch-nationaler Arbeit im Ralunai einer zionistischen Organisation geboten werden, für die ein Bedürfnis zu einem besonderen Zusammenschluß besteht. Es soll im Mittelpunkt der Stadt ein Heim geschaffen werden, in «lern Zionisten die Möglichkeit des Verkehrs mit Gleichgesinnten gegeben wird und wo Belehrung über zionistische Fragen durch Kurse, Referate, Schulen und gesellige Aussprachen gegeben werden soll. Außerdem ist der Verein in der Lage, die Pflege der hebräischen Sprache erfolgreich zu betreiben. Es ist bereits der Grundstock zu einem Oründtmgsfonds gelegt worden und eine stattliche Anzahl von Mitgliedern gewonnen. Die Versammlung wählte ein Komitee, dessen Arbeiten von Herrn Uschcr Zimak und Herrn stud. med. Abraham S t e i n e r t geleitet werden. Anfragen und Beitrittserklärungen sind an den Jüdischen Volks- Verein Hatikwah, Zehdenicker Str. ■12, zu richten. Berlin. Zu der Jahresversammlung der Deutsehen Gesellschaft zur Bekämpfung der Malaria in Jerusalem, die am Freitag und Sonnabaul ihre Sitzungen im Abgeorilnetenhausc bzw. im Herrenhause abhielt, waren Einladungen von dem Vorsitzenden des Geschäftsführemlen Aus- Schusses ergangen, nämlich von dein Ministerialdirekter Wirkl. Geheimen Ohermcdi/inalrat Professor Dr. Kirchner, dein Oherhofmcister der Kaiserin Freiberrn v. Mirbach, dem bayerischen Gesandten Grafen v. Lerclicnfeld-Koefcring und dem Generaldirektor Ballin. Nach einer internen Sitzung des Zcntralvor- Standes der Gesellschaft, in welcher der Bericht des Geschäftsführcndai Ausschusses und der Abteiltmgs- *Vorstände sowie des wissenschaftlichen Beirats erstattet und anderes Geschäftliches erledigt worden war, begannen um 8'! Uhr im Plcnarsit/ungssaal des Abgeordnetenhauses öffentliche Vorträge mit Lichtbildern über Jerusalem. Hierzu hatte sich ein zahlreiches Publikum eingefumlen. Ministerialdirektor Kirchner leitete die Versammlung init der Bitte ein, daß immer weitere Kreise sich für Jeru- Salem interessieren mögen, dessen Ueberlicferiiniuii allen Völkern heilig seien, dessen gesundheitliche Mißstände der Bekämpfung dringend nedürften. Es sprachen sodann Dr. Pater Engelbert Huber- München, ferner Professor Dr. M u c h I c n s vom trapen-hygicnischen Institut in Hamburg, welcher ati der Spitze des Internationalen Gesundheitsamtes in Jerusalem steht, und Oberarzt Dr. Much aus Hambürg, welcher die Tubcrkuloscabteilung des eher. 1