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Jüdische Rundschau · 1913-12-12 · Heft 50 (12.12.1913) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVIII (1913)
Issue
Heft 50 (12.12.1913)
Date
1913-12-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 538 Nr. 50 Antrag R.-A, C o 1111 s - Dessau gegen die Liinfülirung der Verhältniswahl und ein Antrag Di. V i c• t o r s {ii r d i e Li i 11 f ii h r u n g der Verhältniswähl vor. Die Kommission hat sich mit 15 gegen 8 Stimmen gegen die Verhältniswahl ausgesprochen, und Landgerichtsrat Löwe versucht diese ablehnende Haltung zu begründen, indem er darau! hiuweist, daß der Ausschuß des IX J. (i. LL vom Vertrauen der Mehrheit des Gemeiudetages getragen sei und mir aut diese Mehrheit Rücksicht nehme. Die Wünsche der Minorität au! Vertretung ihres Standpunkles durch die Männer ihres Vertrauens - wozu eben die Einführung des Proportion.'ilwalilreclites die <i.1־rantic schaffen soll lehnt l.andgeriditsrat Löw e im Namen der Majorität ab. Ware die Minorität durch die Männer ihres Vertrauens, die sie selbst in den Ausschuß entsenden könnte, vertreten, so würden angeblich Partei-( iesichtspuukte in den Ausschuß getragen werden, von denen sich nach Anschaumig der Mehrheit der Ausschuß frei hält, wen» er der Minorität das Recht aut Entsendung ihrer Ver* treter glatt ahlehnt. (iegen diese sehr mangelhafte, aber auch sehr durchsichtige Begründung des ablehnenden Votums der gemischten Kommission wendet sich Moritz A, Loch, der Sprecher der Orthodoxie, in scharfen und treffenden Ausführungen. Herr Landgcrichtsrat Löwe hätte das Bedenken in den Vordergrund gestellt, nach Einführung des Proportional- Wahlrechtes könne die Minorität durch die Methode des ״Dekapiticrens“ einzelne prominente Vertreter der Mehrheit um ihr Mandat bringen. Dcnigegenüber fragt der Redner, welche Methode denn die Mehrheit gegenüber den Vertrauensmännern der Minorität anwende, und konstatiert mit Recht, dal) das, was der Mehrheit als rücksichtslose, aber gerechtfertigte Anwendung ihrer Majorität erscheine, als ״U 11 f u g“ charakterisiert werde, talls es die Minorität täte. Wenn sich der D. J. G. B. wirklich als Vertretung der gesamten deutschen Judcuhcit betrachte, so müßte er wollt oder übel damit einverstanden sein, daß alle Richtungen auch im Ausschuß des D. J.G. B. vertreten sind. Eine Annahme des Anträges Coli n - Dessau auf Ablehnung des Proportkmalwahlrechtes bedeute aber, daß der Gemeindebuml sieh bloß zum Faktor einer Richtung des deutschen Judentums, der liberalen, ausgestalten will. So schlecht könne das Verhältnis-Wahlrecht aber nicht sei», wenn sich der liberale Berliner (ie- , meindeverein in den letzte« Abmachungen vor den Repräsentanten wählen zur Einführung des ProportionalwalilrecliH's trotz seiner früheren ablehnenden Haltung entschlossen habe. R.-A. C o h 11 - Dessau spricht gegen das Proportiunahvahlrecht. Es kostet zu viel Geld und gehöre in eine Verwaltungs-Körperschaft, wie sie der Gemeindchund darslellc, nicht hinein. Auch mit Rücksicht aut die religiösen Interessen der Orthodoxie sei die Einführung «ies Proportionalwahlrcelits nicht notwendig. Seit einem Jahrzehnt sei der Boden des Gcineindehundcs dazu benutzt worden, tun politische Gegensätze auszutragen. Der Gemeindcbuml sei aber nur zu Wolilfahrtszweckeii gegründet worden, und man müsse diese Bestrebungen, seine Neutral!- tat zu verletzen, energisch zurückweisen. Moritz A. Loch betont, daß Herr R.-A. Cohn sachlich aut die Bedeutung des Proportionalwahirechts überhaupt nicht cingegangen sei. Wenn Herr Cohn hier wiederholt gesagt hat, daß der Uemcindebumi nicht zu in Tummelplatz politischer Bestrebungen ge• macht werden dürfe, so müsse er die Dinge einmal historisch beleuchten. Ls sei ־nicht 10 Jahre, sondern erst 5 Jahre 11er, seit von dem 1 lervorlreten einer Opposition geredet werden könne, und zwar datiere diese Opposition seit der Einbringung des örganisations-Geseizcs der preußischen Juden. Iller habe es sich nicht um soziale Arbeit gehandelt, sondern darum, eine Zwangsorganisation der preußischen Judenheit herbeizuführen. Iss sei der ״Freien Vercinigung" nicht eingefallen, Opposition zu machen, Die ״Freie Vereinigung“ sei dafür eingetreten, daß neue jüdische Volksschulen gegründet werden, und sie habe auch Erfolg gehabt. Das neue Gesetz, sei so gefaßt, daß mit Leichtigkeit neue Schulen gegründet werden können. Es helfe nichts, sich mit schönen Redensarten darüber himveg/utäuscheu, dafl religiöse Gegensätze bestellen. Wenn mm die Anhänger der orthodoxen Richtung iürcliten, dab ihre Richtung zu kurz kommen könne, so könne man es ihnen nicht verdenken, wenn sie sich selbst zur Wehr setzen. Herr R.-A. Cohn, der doch hier keineswegs als Friedensengel auftrete, hätte den geringsten Anlall, hier Vorwürfe zu machen. Der Gemeindebund hatte cs sich selbst zuzuschreiben, wenn er in Zukunft nicht mehr als eine Vertretu ng der gesamten Judenheit, sondern nur als eine Richtung innerhalb derselben betrachtet würde. Landgerichtsrat Löwe wendet sich gegen die Ausführungen des Vorredners und bemängelt hesonders die Eingabe der ״Freien Vereinigung“ an den Landtag, die darauf hinausgclautcn wäre, daß cs zwei Judentum«r gibt. Auch justizrat Mskower betont, dal! cs von der ״Freien Vereinigung“ nicht loyal gewesen wäre, diese Eingabe zu machen. — Der Antrag der gemischten Kommission, das ProportionaIwahlrcdit abzuleimen, wird sodann an gcn o m m e n. R.-A. Victor teilt dann mit, daß der Verband der jüdischen üemeinden Schleswig-Hol- «teins seinen Antrag; ״L>cr Gcmeindetag erklärt, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen im Interesse der religiösen Erziehung der jüdischen Jugend und im Interesse des jüdischen Lehrer- Standes die Errichtung neuer jüdischer Volks- I U E Dl SCI H w RUNDSCHAU schule 11, besonders in den Großgemeinde״, dringend erforderlich ist, und beauftragt den AussdiutS, Im die Durchführung dieses Beschlusses beniiilit zu sein für de» nächsten Oemcimlclag z 11 r u c k st « 111, da der Verband der Ansicht sei, daß sein Antrag aut diesem Gcniciiidetage nicht sachlich beraten werden würde. ... ,״ Landgericlitsrat I. ö w c beiuerlit liier/.u, dal), wenn der Antrag schon früher zurückgezogen worden wäre, dem Ausschuß sehr viel Mühe «uni Kosten erspart geblichen wären. Ls wäre notwendig, daß der GeiiKimkt.ii' jef/.t Stellung /ח *kf f nümic. o lägen eine Reihe von Erklärungen der Provinzial- Verbände vor, die;1111 Hem Boden des Ausschusses stehen, daß es der von ihm stets gewahrten Autonomie der Gemeinden entspricht, wem! alle Gemeinde״ in der Selndtrape diejenige Stellung entnehmen, die sie aut Grumt ihrer Beurteilung Her örtlichen Verhältnisse für richtig halten. Prof. Kaliseher wendet sieh dagegen, dab Herr R.-A. Victor die Behaupt 1mg ausgesprochen habe, dal) der Gemeindetag den Antrag des SchleswigliolsSeinisclieii Verbandes mellt sachlich beraten würde. R.-A. Victor erklärt, dal) er zu dieser Heber- Zeugung gelangt sei, weil ihm ein geheimes Rundschreiben bekannt geworden sei, das Herr |>rof. Kalischer als Vorsitzender zu! die Gemeinden gerichtet hat und in dem er die Gemeinden dringend darum ersuchte, nur solche Vertreter zu entsenden, die gegen die Behandlung der Volkssdiulfrage aut dem Gemciiidetage stimmen würden. — Es erhebt sich liicraut eine große Unruhe im Saal, da die Delegierten den Versicherungen vor. Herrn Dr. Victor,’ilati dieses Rundschreiben existiert, nicht glauben wollen. Nachdem Herr R.-A, Victor das Rundschreiben heigcbraelit bat, wird es von Prot. Kali sc her selbst verlesen, ohne daß der Inhalt, der den Ausführungen des Herrn K.-A. Victor vollständig entspricht, irgend einen Eindruck aut die Delegierten macht. Prof. O u t!11 a 1111 - Breslau bedauert, daß die ganze Angelegenheit vor das Forum des Gemeindetages gebracht worden sei. Diese Frage sei sehr geeignet, Zwiespalt im Geineiiulehimd zu erregen. Wenn sich der üemciiulebtuul für die Errichtung von Volksschulen ausspredien würde, so würde dadurch trotzdem nicht eine einzige Schule hcrvorgerutcii werden. Rabbiner T ii n z c r - Göppingen wünscht zu wissen, mit wieviel Stimmen der Antrag des Schicswig-holsteinisclicn Verbandes zustande gekommen ist. Lehrer St e i 1111 a r t - Magdeburg teilt mit, daß er hei einer Aussprache gelegentlich des Verbandstages Her deutschen Juden die Erklärung abgegeben habe, daß der Lehrer-Verband auf die Beratung der Volksscliullragc aut dem Gemeindet,■1ge verzichten wolle. Deshalb liät.e er auch nicht die Absicht gehabt, zu dieser Frage das Wort zu nehmen. Wenn aber Prof. G u 1111 a 1111 hier gesagt habe, daß die Volksschule überhaupt nicht vor das Forum des Gemeiudetages gehöre, weit dadurch Zwiespalt entstellen könne, so müsse er sagen, daß für die Lehrer die Frage gar keine Parteifrage wäre. Vielmehr handelt es sich um eine religiöse und eine pädagogischc Frage und die Lehrer hätten das Vertrauen, daß der Gcineindetag sich eingehend mit dieser Angelegenheit ־beschäftigen würde. Der Redner, der häutig von Mißfnlls-Kiindgcbtuigcii tinlcrbroclicn wird, führt dann weiter aus, daß er nicht verstehe, warum der Ausschuß sich gerade in der Volkssdiulfrage aut den Standpunkt stellt, daß man die Autonomie der Gemeinden nicht antasten dürfe, während er doch bei der Frage der Inspektion des Rcligions- Unterrichtes usw. einen ganz anderen Standpunkt eimiimmt. Redner hält es für unbedingt notwendig, daß die Volkssdiulfrage vor dem Gemeindetage erörtert wird, sonst könnte es noch dahin kommen, daß man eine neue Vereinigung zur Erhaltung des jüdischen Schulwesens gründen müsse. Prof. P h i I i pps o n - Berlin erklärt, man dürfe sich nicht darüber wundern, dab der Vorredner sich so schwer hätte Gehör schaffen können, da ihm ja in der Hauptsache der scharfe Konflikt zwischen dem Gcmeiiidebuiid und dem Lelirerverbande ztizischreiben sei. Prof, Biaschkc, den man wegen seiner Stellungnahme in der Volkssdiulfrage auch häufig angegriffen habe, hätte mehr für die Lehrerschaft, getan, als die Vorstände der Lelirer-Verbände. Und diesen Mann hätte man, wenn man Herrn Steinhardt gefolgt hätte, mit Schimpf und Schande aus dem Ausschüsse ausstofkn sollen. Ikr Gemeindeblind hätte bei seiner Zusammensetzung nur solche Fragen zu fördern, bei denen er wüßte, daß die Mehrheit der deutschen Gemeinden einig ist. Da im Ausschuß die Ansichten über die Frage auch geteilt seien sei man zu der Entscheidung gekommen, dab die Gemeinden selbst entscheiden müßten. Pelz-Emden hält die Zurückziehung des Anträges von Dr. Victor für unrecht, weil cs notwendig wäre, daß der Gemcindetag zu dieser wichtigen Frage Stellung nimmt. Waisenhausdirektor P c r i t z -Königsborg wendet sich gegen die Behauptung von Prot. Philipps«!, daß Herr Prof, Blasehke mehr für die Lehrer getan hätte als der Vorstand des Lehrervcrb,•indes. Eine Entscheidung hierüber müsse ,man den Lehrern selbst überlassen. Für ihn *ci cs selbstvcrstündlich, daß die Volksschule nur aut dem Boden des Geineindetagcs erörtert werden könne. Prot. W o h I a u c r meint, daü man hier aut dem Gemeindetag praktische Arbeit leisten und steh nicht mit zwecklosen Sachen aufhalten soll. R.-A. Cohn- Dessau beantragt, schon mit־ Rücksicht aut die physischen Kräfte der Delegierten, Schluß der Debatte. {Nach fünfstündiger Tagung mit einer Stunde Pause!) Prof. Kalischer gibt sodann das Resultat der Wahlen bekannt. Die vorgesehlagenen 43 Ausschuß- Mitglieder sind gewählt worden. R.-A. Victor, der wieder gewählt wurde, hatte schon vor der Wahl die Erklärung abgegeben, dab er eine aut ihn lallende Wahl nicht aniuiiiiicn wurde; diese Erklärung wurde aber vorn Vorsitzenden nicht zur Kenntnis genouimcn. Mit einem Dank an die verschiedenen Delegierten schloß der Vorsitzende, Prot. Kalischer, dann utn ׳־l</a Uhr die Tagung. Die Berliner Repräsentantenwahlen Mail wurde in diesen Tagen lebhaft an die hübsche Geschichte von den beiden Löwen erinnert, die sich mit solchem Ingrimm gegenseitig vcrsclilangen, daß nur die Schwänze übrig bliebe». Siebzehn liberale und konservative Helden drängten sich auf engem Raum. Platz war nur für zwölf, fünf mußten in jedem Falle draußen bleiben und sich mit dem Ehrentitel ״Ersat/repräsentant“ begnügen. Zwar war der Burgfrieden feierlichst proklamiert W'orden, al>cr zu den fünf Unglücklichen wollte niemand gehören, Warum nicht das Schicksal korrigieren? Mögen den andern die fünf schwarzen Lose zufallen! Es waren gewaltige Streiche, die das bekanntlieh so geduldige Papier des Stimmzettels über sich ergehen lassen mußte. Aber es konnte dem Eingeweihten keinen Augenblick zweifelhaft sein, daß die Konservativen auf dem Gebiete des Streichens die ersten Sieger bleiben würden, Stand ihnen ja eine jahrzehntelange Erfahrung in dieser feinen an 'Schlichen und Kniffen so überreichen Kunst zur Seite. Nur der Kandidat der ״Gesetzestreuen“, ein homa novus, mußte die hohe Ehre, Arm in Arm mit zwei oder drei Vertretern der ״Refornigeineinde“ seine Zeit in die Schranken zu fordern, teuer bezahlen. Er unterlag; nur drei Stimmen fehlten ihm zum Siege. Die ״Allgemeine Zeitung des Judentums“ behauptet, daß verärgerte Zionisten ihm diesen Durchfall bereitet haben. Von wannen dem grünen Blättchen diese Wissenschaft kommt, ist nicht bekaiiut; jedenfalls muß es die Verantwortung lür die Richtigkeit dieser Notiz tragen. l>er ״Neue Jüdische ücineindcverein“ stand ״absoils von der Verständigung“, wie es im liberalen Flugblatt hieß. ״Diese Organisation ist von 7.ionisten gegründet und wird von Zionisten geleitet; daher usw.“ Nun, die glänzende Isolation ist dem ״Gemeiridevcrein“ nicht schlecht bekomme». Er konnte getrost auf einen Wahlkampf verzichten und sich mit der Versendung einer Broseliüre begnügen, in der noch einmal auf die großen Prinzipien seines Programms, Einheit und Solidarität des Judentums, Volksschule, Ausländerproblem, Intcnsivnicrung des Gcineindelcbcns usw-, hingewiesen wurde. Die Einführung eines neuen Wahlrechts, der Verhältniswahl, ist nunmehr gesichert, ln drei Jahren ziehen die Vertreter des ücmeimlcvereins in die Repräsentanz ein. An dieser Tatsache ist heute nicht mehr zu rütteln. Das ist der tiefere Sinn der Walilciitlialtung, der größte Erfolg, den der Gemeindeverein in seiner bisherigen Tatigkci* lür sich buchen konnte. W. TURNEN und SPORT Das Oktober-Novemberheft der J ü d Ts c he" n Monatshefte für Turnen und Sport“ bringt an leitender Stelle einen Autsatz von Dr. Siegmund Wern er -Iglau über das Jubiläumsschauturnen der Jüdischen Turnerschaft vor dem XI, Zionistenkongreh in Wien, Der überaus starke Eindruck, den dieses Fest aut einen jeden der Teilnehmer — Turner und Nichttunicr — gemacht hat, findet hier noch einmal in beredter Darstellung seinen Ausdruck. Den Schlußsatz des Artikels möchten wir im Rahmen dieser Zeilen, die sich in erster Linie an die Zionisten Deutschlands richten besonders imtcrstreidien. Dr. Werner sagt da; ״Ich hege die frohe Hoffnung, daß das Jüdische Turntest auch die Lauen und lndifferenten zu hingebungsvollen Freunden jüdischer Turnarbeit gemacht hat,“ — Rechtsanwalt Dr. Salli Hirsch- Berlin gibt einen instruktiven Ueberblick über die Kongrcßvcrhandlungen und hebt die wesentliehen ׳ Momente in geschickter Weise heraus. — Dr. Siegfried Rosenbaum -Königsberg fährt in seinem fesselnden Bericht über die Palästinatumtahrt fort und Dr. Felix Roscnblüth -Berlin bespricht die bekannten Vorgänge im ״Deutschen Wandervogel“. — Gerade durch diese Ereignisse erhält ein Aufsatz von Otto Oersuny; ״Wie gründet mar» einen Jüdischen Wanderbund?" auch für reich*- deutsche Kreise ein besonderes aktuelles Interesse. Beherzigenswerte Winke über die Organisation jüdischcr Ocschichtskursc erteilt Isidor K lab er-Wien. Ucber die Kongreßfahrt des Jüdischen Ruderklubs ״Ivria“ berichtet Emst Wollt- Berlin. Büchtrbesprechungen, Nachrichten aus den ״Kreisen“ der Tumerschaft vervollständigen den Inhalt des Heftes- *

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