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Jüdische Rundschau · 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVIII (1913)
Issue
Heft 1 (3.1.1913)
Date
1913-01-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. t JUniV.CCl״!! RUNDSCHAU Seite 5 nuid 638 000 M. zur Verfügung gestanden. Die Tätigkeit des Vereins, dessen erster Vorsitzender /.. Z, Georg Tietz ist, ist unverändert die gleiche geblieben. Er legt das Hauptgewicht nach wie vor au( die dauernde Aufsicht über seine Zöglinge während der ganzen Ausbildungszeit durch fachmännisch tüchtige und opferbereite Inspektoren, wo materielle Hilfe nottut, läßt er diese seinen Zöglingen angcdeihen. Straßburg. In den hiesigen Synagogenrat wurde der Vorsitzende der Zionistischen Ortsgruppe Herr Prof. Dreyfus gewählt. AUS HAMBURG-ALTOMß Hamburg-Altona. In einer besonders gut bcsuchten großen öffentlichen Versammlung sprach Herr Lebowitsch über ״I) i c Zukunft des Judentumsnnd der M isr ach i - Z io n i s tn!1 s,“ An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion, die bewies, daß die Idee des Misrachi innerhalb der Timratrcucn Hamburgs, wenn auch schrittweise, so doch ,unaufhaltsam an Hoden gewinnt, und welche das erfreuliche Resultat zeitigte, daß eine große Anzahl neuer Mitglieder gewonnen wurde. Am Montag, den 6, Januar 1913, abends 8'/a Uhr, findet im Theatersaal des Conventgartens ein Lichtbilder-Vortrag des Herrn Hermann Struck, Herlin, über ״Bildende Kunst im Judentum“ statt. Der Reinertrag aus dieser Veranstaltung fließt dem Misrachi-Koloniiilfonils zu, Eintrittskarten ä 1 tu: 2 M. sind im Vorverkauf erhältlich bei Herrn Max Leichssenring, Neuer wall l, und Herrn A. Ooldschmidt, Orindelallee 83—85. WCRCINS^RUNDSCHAU Berliner Vereinskalender 5. Januar: Bar Kochba, Jiid. Volksliederabend itii großen Saale des Tiergarten liof. 19. Januar: Bar Kochba. Dipl.-Ing. S. Weizinann über: ״Jiid. Volkshumor.“ Neuer Jüdischer Gemeindeverein: Winterfest. ■1 Berlin. Der Neue JUdlschc Gemeinde-Verein feiert am Sonntag, den 19. Januar 1913, sein großes Winterfest. Die Festrede hat Herr Rechtsanwalt Dr, Klee übernommen. Eine Reihe hervorragender Kräfte Berliner Bühnen haben ihre Mitwirkung zugesagt. Besuch weitester Kreise ist erwünscht und zu erwarten. Billetts zum'Preise von 1 M. sind zu haben bei Herrn L. B1 o c h, Regensburger Str. 34, bei Herrn Fabrikdircktor L i c 111 c 11 s t c i n, Charlottcnburg, Dahlmannstr. 9, H. G r ü n f c I d, Lippchncr Str. 13, Dr. S. Loevy, Kastanien-Allee 2, A, Sega II, Putbuser Str, 2, A. Graupe, Allcnstclncr Straße 7, J. Lew in, Gcrtraudtenstr. 20/21, Rechts- Anwalt Gronemann, Oranienburger Str. I, Dr. Zwirn, Nassauische Str. 56, L. A I c x a n d c r, Göhrenei Str. 3, Rechtsanwalt F c b I o w i c z, Rosen• thaicr Str. 4. Wir bitten dringend frcundlichst, die Billetts sofort zu bestellen. Berlin. Der jQdische Turnverein ״Bar Kochba“ veranstaltet in der Reihe seiner regelmäßigen Vor• träge am Sonntag, den 5. Januar, abends 8 Uhr, im großen Saale des Tiergartenliof (Bhf. Tiergarten) einen Vortragsabend, der dem ״Jüdischen Volks• lied“ gewidmet ist. Nach dem Referate, das gütigst Herr Dr. S. H i I d e s h e i m er übernommen hat, werden erste künstlerische Kräfte, Konzertsängerin Frau• lein Vera Goldberg und Herr Oberkantor Mackowski jüdische Volkslieder zum Vortrag bringen. Nach dem künstlerischen Teil wird der mit Recht beliebte gesellige mit anschließendem Tanz nicht fehlen. Wir eiwarten recht zahlreiche Gäste, Der Eintrittspreis beträgt inklusive Texte 0,75 M, Nürnberg. Sonntag, den 5. Januar 1913, nach• nrittagls 3 Uhr, findet in Nürnberg im Hotel ״Goldener Adler“ (Adlerstraße) der Gruppenverbandstag der bayerischen Zionisten mit folgender Tagesord• Ordnung statt: I. Tätigkeitsbericht: R.-A, Max Stern, Nürnberg; 2, Kassenbericht: Salomon Heinemann, Nürnberg; 3. Propaganda, Organisation, Statu• tenänderung: Norbert Weldlcr, Jakob Frankel, Miin• eben; 4. Die Lage der zionistischen Bewegung; 5. De• batten; 6. Waiden. * Lübeck. Auf Donnerstag, den 5. Dezember v. J., hatte die Zionistische Ortsgruppe ihre Mitglieder und einige Freunde zu einem gemütlichen Beisammensein anläßlich des Chanukahfestes geladen. Ein einleitendes Referat hatte Herr Dr. Landau über: ״Die Juden in d er Türkei“ übernommen. — Am 15. Dezember v. I. fand unter regster Beteiligung der Oemcinde das Makkabäerfest statt, dem nachmittags ein Kinderfest voranging. Zu unserer Freude konnten wir abends auch einige Gesinnung«- genossen des Bezirkes als Gäste begrüßen. Herr Dr, Kalmus (Hamburg) hielt die Festrede. Die Ausstellungsgegenstände des Bczalel, des jüdischen Verlages und vor allem die Jerusalemer Spitzen fanden zahlreiche Abnehmer. Stettin beim Vor.;{ Arndtstr. 1, Danzig zember v. J L c v i n In Zionisten tieffen sich jeden Freitagabend ad li. Jacob, Turncrstr. 16, Eingang Zionist!:,che Ortsgruppe Am 19. Dehaut n wir die Freude, Herrn Dr. Schm, unserer Mitte ׳begrüßen zu können. Vor über 300 Personen sprach »er über ״Assimilation oder nationaler Gedanke?“ Die geistvollen Ausführungen Lcvins, die in wundervoller Prägnanz dem Hörer den Kern der. Jmlaiprobletiw enthüllten mul mit hinreißender Beredsamkeit vorgctriigcn wur• den, schlugen Freunde und Gegner der zionistischen Idee in ihren Bann. Wohl noch niemals hat hier ein zionistischer Vortrag gerade auf die gebildeten Schichten so revolutionierend cingewirkt wie dieser. Viele irrige und oberflächliche Anschauungen über das Wesen des Zionismus sind beseitigt. So mancher wird, Lcvins Gedankentiefe Darlegungen in sich verarbeitend, sich genötigt sehen, seine Stellung zur Jticlenfrage zu revidieren, landläufige, kritiklos über• nominelle Ansichten ahzustreifen und schließlich den Weg zum Zionismus finden. Bereits der Abend brachte der /jonir.tischcn Ortsgruppe neuen Mitgili-dcrzuwaclu*. Hnlberstadt. Am 20. Dez. v, J, traten hier die Delegierten der lierzl •Clubs Berlin, I lalberstmlt, Hamburg zur Gründung eine» Kartell» der genannten Klubs ziis.uinncii. Dasselbe wurde unter dem Namen flerzl-Bund cingegangeii und ein Präsidium ge• wühlt mit dem Vorsitzenden Herrn Max Sternberg, Charlotte 11 bürg, Kantstr. 150a, ferner den Herren Joseph R o s e 11 b I ü t h und Alfred F r a 11 k. P0i.cn. (ücraelndcwahlkamp f.) Der Heeresruf der Zionistischen Ortsgruppe und die Person des Redners des Abends füllte letzten Sonnnbend den Saal im Hotel de France bis auf den letzten Platz. Nachdem der Vorsitzende Dr. Kollenscher eine historische Darstellung von der Beliandlung der bevorstehenden Wahlen durch die Kliillegewaltigen gegeben hatte, ergriff Dr. Heinrich Löwe das Wort, In formvollendeter Weise behauilelte er die prinzipiellen Gegensätze des ״sogenannten jüdischen Lincrnlismus“ und des Zionismus. 111 lichtvoller Art schilderte der Redner, wie der Liberalismus weiter nichts ist als die Fortsetzung der Reformbewegung, die den zugestimdeiien Zweck verfolgte, das Judentum den modernen Religionen, vulgo Christentum, an/ugleichcii. - Die begeisternden Worte des Dr. Löwe waren häufig von stürmischem Beifall unterbrochen und schallender Applaus erfolgte zum Schlüsse der Rede, Sodann sprach Rechtsanwalt Dr. Willy Victor aus Wandsbek über die günstigen Erfahrungen mit dem Proportionnlswahlrcclit in Hambürg. Dr. Kollenschcr nominierte dann als Kan* ilidaten der Zionistischen Ortsgruppe. Rechtsanwalt Dr. Kollenschcr, Fabrikbesitzer Moritz K r a u s e, Dr. Leo Cohn, Fabrikbesitzer Hermann Wo11heim II und die Herren Abraham Neu mark, Salomon Bergei, H, Wollheiui, S. I. Cohn, Pineus PI e ß n e r, B n 11 m g n r d t und Jakob Neum a 1! n. Die anwesenden Führer der gesetzestreuen Organisationen Dr. C a I v a r y und R z e z e w 8 k i erklärten, sich ebenfalls für diese Liste einzusetzen. Nach einer angeregten Diskussion fand die Kandidatenliste begeisterte Zustimmung, Chemnitz. Eine langjährige Bemühung, unsere jüdischen Mitbürger' in Chemnitz über das Wesen des Zionismus aufzuklärcn, blieb leider fruchtlos. Unsere Einladungen zu Vorträgen und Diskussionsabcmlen, in welchen in Rede und Gegenrede die Ansichten sich gcgcnühcrtrctcn sollten, wurden ignoriert und unsere Diskussionsnbendc nicht besucht. In letzter Zeit gelang es unserer Ortsgruppe Flcrrrn Dr. Schmarjnhu L e w i n für einen Vortrag zu gewinneu und wir glaubten noch einmal, daß unserer Einladung die Gegner und die Unoricntiertcn, die falsch Beratenen und falsch Unterrichteten gern folgen würden, um aus dem Munde eines Berufenen die Wahrheit zu hören. Doch diesmal gab es einen besonderen Vorwand, nicht zu erscheinen. Oeffcnt• lieh, durch Plakate wurde das Thema ״Die Juden am Scheidewege“ angekündigt und damit das Schamgefühl der liberalen Juden wachgerufen. Die deutschen Mitbürger wurden an sie ״erinnert“. Die bekannten Vorwürfe, wir besorgten die Geschäfte der Antisemiten, das friedliche Zusammenleben sei durch uns zerstört usw. wurden erhoben und als Gegenmaßrcgel der Boykott der Versammlung ausgesprachen. Doch sonst erschienen alle, denen aas Judenproblcm interessant ist, 110 daß der Börsensaal m der Linde von ca. 400 Personen gefüllt war. Der Vortragende schälte in mehr als 1V3 stiindigem Vortrage wie einen Kern aus der Schale, den National- Charakter der Juden aus ihrer Lebensform bis in unsere Tage. Und nur auf dieser weiterhauend ist unsere Zulamft eine Möglichkeit, unser Leben eine harmonische Fortsetzung unserer Vergangenheit. Verwerfen wir diese jedoch, dann gleichen wir dem Kinde, das unbeholfen in die Weite starrt und von Mitleidigen Hilfe nötig hot. In der Diskussion nahmen zwei extrem entgegengesetzte Typen das Wort. Ein germanischer Antisemit und ein liberaler Rabbiner, Erstcrcr, wie zu erwarten war, stimmte unserer Be• jahung des jüdischen Volkscharakters zu und folgerte daraus die sattsam bekannten antisemitischen Grundsätzc. Prachtvoll widerlegte Herr Dr. Lewin den Redner, und es war ein großer Genuß, diesem in vornehmster Form geführten Rededuell zu lauschen. Der zweite Diskussionsredner stellte ein ailmenschlichcs Prinzip für die Menschheit auf, das keine Unterschiede kennt. L>ie Zukunft des Judentums ist seine göttlich verheißene Mission. Ein Volk der Priester zu werden, ist unser Schicksal. Sehr treffend fragte Herr Dr. Lewln, ob et dem Herrn schon gelungen wäre, einen ״Menschen“ zu sehen. Deutsche, Russen, Serben, luden usf. gibt es, aber keine Menschen. Bc lächeln müsse man, wenn heute liberales Judentum von Missiorisscndung der Juden spricht, wobei in der Rolle des nricsterlichen Volkes die Priester in der Rolle der Hohepriester sieh gefallen. Spät nach Mitternacht schloß die Versammlung, — In der vorigen Woche fanden hier die Ersatzwahlen zur Kultusßemeinde statt. Für uns Zionisten war diesmal die Iktciligun; an der Wahl ganz besonders geboten, weil die leitenden Kreise der Gemeind« den Standpunkt vertraten, Zionisten seien nicht geeignet, an der Gemeindeverwaltung mitzuarbeilcn, ()«gen eine derartige Anschauung mußten wir natürlich auf« schärfste protestieren. Wir beschlossen daher, den neuen jüdischen Gcineindeverein, der die Ol«ichberechtigung aller Gruppen( und Richtungen zum Grundsatz erhob, kräftig zu unterstützen. In einer großen Wahlversammlung versuchte man, da man gegen die liberalen Thesen dieses Vereins nennenswerte Einwände nicht erheben konnte, da« Kampffehl zu verschieben und den ganzen Wahlkampf alt eine Auseinandersetzung zwischen Zionisten und Nielit/ionisten liiii/ustelleii. Dieser Wahltnktik gelang es dieiinal noch, den Sieg zu erringen, zitiinil ninn cien nicht scheute, die grolle Zahl nicht naturalisierter Widder durch das Ciespenst der Ausweisung bi bcdrohen und cin/useliüelitern. IVieh hat der Neue jüdische (iemcindcvcrein von 360 Stimmen ea. 140 auf sich vereinigt. Damit ist der Beweis geliefert, daß eine große Minorität vorhanden ist, die keine Vertretung in der Gemeinde Verwaltung hat, Aufgabe einer eifrigen Agitation wird es sein, auch für diese Gruppe eine Vertretung zu erkämpfen, ' Essen-Buer. Montag, den 16. Dezember /, l, fand hier eine zionistische Versaut 111 lung statt. In der Herr Heinrich Auerbach über das. Tii-cina ״Religionsgesetze und nationales Judentum“ sprach. Er referierte vom Standpunkt der re• setzestreuen Juden aus. Die klaren Ausführungen des Referenten fanden ungeteilten Beifall, in der nachfolgenden Diskussion wurde besonders über die Kunstwaitarlikel debattiert. Straßburg. Am Donnerstag, den 28, N«v, v, J., fand die diesjährige General Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe statt. Fs wurde 11 im abgelaufenen Jahre folgende größere Vorträge abgehalten: Dr. J. Mose *-Mannheim ״Die Erfialtung des Judentums“; Dr. Hrn un berg er ״Zionist isthe Weltanschauung“; Bert 11. Fciwel ״Die Erneuerung des Judentums"; Dr. Nawratzki ״Palästina‘1 (mit Licht• bildern). Außerdem fand von kleinerem vierzehn• tägigen Referaten abgesehen, eine größere Vetsainm• lung statt, in der an Stelle de* plötzlich vcrfiisHlerten Parteisekretärs die Herren Prof. Dreyfus, Fei• w e I und Dr. Mayer über ״Die national jüdische Bewegung" sprachen. Zum «stenmal seit längeren Jahren dehnte die Ortsgruppe ihre propagaiulistiscli« Tätigkeit auch wieder auf das Land aus. Die Fr• folge in B n u m u 111 und H a g e n a 11 waren sehr zufriedenstellend. An den Nationalfonds wurdin im Jahre 1911 von der Ortsgruppe 1443 M. abgcfilhrt; davon entfielen 554 M. auf llüchscnlcciurigem, Die Generalversammlung beschloß die ciiigdeiteFe pro• nagandistische Tätigkeit in allen Teilen weiter»!• führen und wählte folgende Herren in den Vorstand: Prof. Dreyfus, Vorsitzender; Dr. Simon Weil, erster Schriftführer; Frl. Paula Hammel, zweiter Schriftführer; Edgar Dreyfus, Kassierer; Napotil Bloch, Zahnarzt Hausmann und Dr. L. Mayer, Dr, Navratzki. StraOburg. Unsere Ortsgruppe ist diesen Winter zu neuem kräftigem Leben erwacht. Herr Prof. Dreyfuß, ihr Vorsitzender, der nunmehr auch alt Vorsitzender der Gemeinde Gelegenheit haben wird, unsere jung-jüdischen Gedanken zu vertreten, hat in diesem Jahr besonders der Provinzpropaganda sein Augenmerk gewidmet. Samstag, den 21. Dezember vorigen Jahres, abends, fand zunächst im naheg«legenen B i s c h w c i I e r eine Ptopagand a versa mmlung statt, in der Prof. Dreyfuß über ״Das Erwachen des N a t i o n a I j u d c n 111 m sM und stud. med. Abraham Löw über ״Die Entwick* lung des Zionismus seif H c rz I“ sprachen. Dank der guten Vorbereitung von seiten de» Herrn Aehille Ruff und Herrn Marx ־war die Veranstaltung von nahezu 70 Personen besucht, — für die Meine Gemeinde eine außerordentliche Frequenz. In einer lebhaften, anregenden Diskussion nahmen die Herren Rabb. Dr. Lehmann, Dr. med, L e r y, Selig und Hirsch eine in Einzelheiten abweichend«, aber im ganzen zustimmende Stellung zum Zionismus ein. Der Erfolg des Abends waren 16 Beitrittserkliiimgen zur Schekelzahlergruppc, die Verteilung einer «• trächtlichen Anzahl von N.-F,*Büchsen urd der Verkauf von Broschüren. Für die nächste Zeit sind noch ähnliche Versammlungen in der weiteren Umgebung in Aussicht genommen. Frankfurt a. M. Am 22, Dezember r, J. wurde hier die erste Jugendgruppe der ״Agudath Israel“ . gegründet, Herr Feist sprach Über ,,Aufgabe« der jüdischen Jugend“ und entwickelte aas?,«►gramm der neuen Jugendgruppe. Herr Dr. j. He»t1en1ann sprach über ״Das Wesen der jüdischen Religion“ untl Herr Jak. Rosenheim führte aus, was die ״Agudath Isrocl“ von der ersten Jugendgmppe erwartet und was die Jugendgruppe von der ״Agudath I»- roel“ erwarten kann. Offenbach. Am 28. Dezember fand «in Unterhaltungsabend zugunsten der Yem«nitcnhlus«r statt. Von den Darbietungen sind zu erwähnen die׳ Rezitationen von Frl. Cilly Rapp und Herrn Neu• haus sowie di« Jargonrezitation von Herrn 0 I flckhindler. Aufsehen erregten die VWInaoll de*■ jungen Moritz Et rupfe Id. Den Schluß bildete ein t

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