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Jüdische Rundschau · 1912-08-30 · Heft 35 (30.8.1912) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 35 (30.8.1912)
Date
1912-08-30
Page
– (sequence 1)
Language
German
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I B I I I I I I I I I I i Abonnements *ul di« wödirnllich •m Freit•« er. •dirinrnd« ,.jQdliche HunclicJiau" 1ז1י«״• bei «irr KupcdiUon und bei •llrn Po«Umltrn viertctjahrlidh i.EOM., •uCftlitlb Dtut.diinmil und OotrrrfivlcUng«rni 2,*— M.| für Mitglied«, judi'dirr Vereine im Stiemnlbeiur durch den Verein I,— M. Verlas JUdUcJi« Rundtcfaiu E. G. m. b. M. Ili'.RLIN W. 15, Sächnlar'he Strifii I. Teleidiont Amt UliUnd 845. CieMMUirtumlent 9-1 und 4—7 Uhr, •uOrr Sunnabend und Sonntag. M| I I I i I I I I I I I I dV \J r.iK־. Nummer 35 ( 1 n n V—1- -• \ ׳ I 1 .1-“ V*. 7 . jו>, / '/ & %,"v / V f ע 0 .!!;! t * ) \ ' J י■•־^ ך־־־״־^ \־״״^ k i._} כ־׳/ כ י יי: \ j ■ j;! ו\ \ I! u V j v (■"*-ץ— *־—< ץיי*־""^ ץ־ f-™’1! י / I י J I K,J V. ) ׳׳, ף p wJ ItaJ V 3 r Berlin, den ץא ס »׳O, ׳0 <*<׳׳#»,*׳» »S iat* *•;ג.« nr;!c \ \ ־> n. ף W ׳"־. u Anzeigen horten für dia ׳■ch,;•׳■’!»!!«!!• l’etit• teile ״*Irr deren Kaum <0 I’f.S Stellen• Anjeldite und •Geamhr aowie Vcicini• Mitteilungen und «Klein« Aaicigcn* □ □ nur 30 Pfennig. Q Q Mtnu*hri|>te werden, wenn l’ortoheiliegt, Meta lUiuikgrrandt. Kr 11,1’atieiiuililuttl Miltwndi vor mittag». lUdnlitlon Jüdladio Itmidacliau BERI.IN W. 15, Siichiladie Straß« *. Telephon! Ami Uhland 845. Sprttlulundm [)ienata; und Onnneratag 5- 6 Uhr naüimitlaga. cp /ל־״ p c~p jp ק כ;/ Ü U f“\ H /־P 1 n -e cj kish/2 17. EIul 5672 XVII. Jahrgang Ausweis Schekel: Eschwciler und Umgehend 31,—. Landesorganisatlonsbeiträge: I. Ortsgruppen: Eschwciler und Umgegend 'A li^inzcl personen: Professor Dr. Otto Opct, :i. ’Verschiedene Spenden: Kattowitz 1,20, Kudowa 4,08. Bittgang vom 21.-28. August: Schekel: 31,-. L a n tl c s 0 r g n n i s a t i o n s b c i t r ü g c: <)•1,28. Gcsamtcingang: Schekel: 5103־,-. Landes, org a n isa 11 on sb eit rüge: 15778,31. Adresse für Geldsendungen: Zionistische Voreinigung für Deutschland, Berlin W. 15, Siichsisclic Strafie 8. Postscheckkonto: Berlin 8091, Bankkonfo: A. H. Heymann & Co., Berlin, Unter den Undcn 59. Wl1r b‘״c״ unscr0 &ser, gleich beim Auf- \A/ blättern dieser Nummer das beiliegende Postscheckformular zu entnehmen und damit einen angemessenen Betrag zur Ablösung der Roschhaschanahgratulationen an den Schatzmeister des ״Jüdischen N a t i 0 n a 1 f o n d s“ für Deutschland, Herrn Max Wo liste in er, Cliarlottenburg, Roscherstr. 5, zu überweisen. Der« Betrag wird alsdann in der am Mit!• woch, den 11. September, erscheinenden Nummer der;,Jüdischen Rundschau“ in einer besonderen Rubrik ausgewiesen werden. Nur Beträge, die bis Freitag, den 6. September, morgens, angchon, kommen noch für diesen Ausweis in Betracht. Auf Wunsch werden Exemplare der ״Jü• dischcn Hundschau“, in der die Ablösungen ent• halten sind, an beliebige Adressen, die uns auf« gegeben werden, vollständig kostenlos versandt. Zionisten! Die Ablösung der Roschhaschanahwünschc ist eine gute Gelegenheit, dem ,״Jüdischen Nuionalfonds“ Fernstehende zu Freunden zu gewinnen, Immer mehr -wendet man sich in jüdischen wie nichtjüdischen Kreisen von der törichten Sitte ab, Freunde und Bekannte bei festlichen Gelegenheiten mit mehr oder minder stereotypen und geschmacklosen Karten zu überschwemmen. Die allein vernünftige Reform, sich von dieser Verpflichtung durch irgendeine Spende zu entbinden, ist überall auf dem Marsche. Da kann cs nicht schwer fallen, auch dem Gleichgültigsten klarzumachen, daß die Summen, die hier zum jüdischen Feiertage gespendet werden, in erster Linie dem jüdischen Volks* schätze zugute kommen sollten.. Und wer so zum ersten Male Fühlung ge* Wonnen hat mit einer Institution unserer großen nationalen Bewegung, dessen Anteilnahme wird leicht wachzuhalten und fortzucntwickcln sein. In vielen Städten sind nach den uns zu• gegangenen Nachrichten die Vorbereitungen für eine zweckmäßige Propaganda der Ablösungen ״Der £101:3גצ;:1.ע c.-cLrcbJ: für daa jü:lkc!;a Vol’: Clo wdiaCrua.־׳: einer Offcat- *Ie!i-rccr:;I‘cFj j;c=IcIio?;׳oei IlcImsiilUo in ייוחמ"*".,.rן! ״ A 4*׳•» «, »# f ״־* , _ . » L>n.ccler Programm« 2 4־^-*.•*;..ו t«aaar :•/iTtiwMwyn n ■ — —M■——_1 und die Einsammlung der Beträge in vollem Gange. Säumige Ortsgruppen und Kommissare mögen sofort das Nötige veranlassen. Wie alle unsere Sammlungen stellt auch diese eine Kraftprobe dar! Der Wettstreit der einzelnen Ortsgruppen möge das Seine tun, den Eifer anzuspornen, denn vielleicht findet sich nach Schluß der Ausweise wiederum ein Sta• tistiker, der die Leistungen!nach Maßgabe der Sclickelzahler oder der jüdischen Einwohner gegeneinander abwägt. Wir wissen, wie riesengroß die Aufgaben sind, die gerade jetzt des Nationalfonds in Pa• liistiua warten. Unserer Arbeit sind von Kennern des Landes und kolonisatorischen Autoritäten die Wege gewiesen und die Anforderungen anunsern Fonds, damit aber auch die Möglichkeiten seiner Entwicklung, wachsen stetig. Unsere Erfolge aber werden mit in erster Linie abhängig sein von den finanziellen Opfern, die wir zu bringen imstande sind. R0$chhasch;u1ah 5673 soll uns ein Prüfstein sein für das Maß unserer Leistungsfähigkeit. Jüdischer Nationalfonds Zentrale für Deutschland. Zur Süteiüiig Einseres ZesiTdkomitees Am Sonntag nächster Woche tritt in Berlin zum erstenmal das Zentralkomitee der zionisti• scheu Organisation zusammen. Diese Tagung ersetzt bekanntlich die in unserem alten Organisatiousstatut vorgesehene J a h r c s k o n f c r e n z. Die Agenden der Tagimg sind im allgemeinen die gleichen geblieben, wie die der Jahreskonferenz, jedoch umfaßt das Zentralkomitee einen größeren Kreis von Teilnnluncbcrcchtigtcn. Man hat deshalb der Tagung, die uns bevorsteht, zum erstenmal in zionistischen Kreisen den Namen ״Kleiner Kon• greß“ beigclegt. Denn in der Tat unterscheiden sich ihre Funktionen ja nur in wenigen, wenn auch wesentlichen Punkten von denen unserer Weltkongresse, denen die Wahlen des Actions* Comites und des E. A. C. Vorbehalten sind. Ucber* dies ist das Zentralkomitee an die Beschlüsse des Kongresses gebunden. Zu den Mitgliedern des A. C., die ja neuerdings auf die Zahl von 30 beschränkt sind, und den Vertretern unserer Institutionen treten die Delegierten der Landcsorganisationcn und Sondcrverbändc. 400 Sclickelzahler berechtigen zur Delegierung eines Mandanten, 2000 Sclickelzahler entsenden zwei, 4000 drei, 10 000 vier und je 4000 weitere je einen Vertreter. Deutschland mit über 10000 Zionisten entsendet, gemäß der Wahl seines Delegierteutagcs, die Herren Dr. H. G, Hey m a 11 n, Dr. K a 1 m u s, Dr. Elias Straus und Arnold Wiener. Es hat sic!: immer wieder gezeigt, daß die Führer des Zionismus in den einzelnen Ländern niemals Zeit, Midie und Kosten scheuen, wenn cs gilt, zu ernsten Arbeitssitzuugcn zusammenzu• kommen, lind so kann auch schon heule mit Genugtuung fcstgcslellt werden, daß das Zentralkomitee sich fast vollzählig in Berlin vorsammeln wird. Allein tun diese Opferfreudigkeit unserer Besten könnten uns wohl die meisten der bestehenden Organisationen — und nicht nur die jüdischen — beneiden. Die Verhandlungen sind . nicht öffentlich, aber die Berliner Zionisten werden cs sich nicht nehmen lassen, am Montag bei einem Festbankett einige Stunden die Oesinnungsgenossen aus aller Welt in ihrer Mitte zu sehen, und am Mittwoch nach Schluß der arbeitsreichen Tagung werden unsere Gäste sich bei einem öffentlichen Meeting in den Dienst unserer Berliner Propaganda stellen. Ihnen allen, die ihr zionistisches Pflichtgefühl in den Mauern Berlins zusammenführt, rufen wir einen herzlichen Willkommensgruß zul 0 Tagesordnung (1.—4. September 1912) ' im Logen haus, Berlin W., Klciststr. 10. Sonntag, den 1» September, vormittags 91—3/י Uhr: 1. Si t zu ng. Eröffnungsrede: Professor-Dr. O. War bürg. Berichte: «)Unsere politische Arbeit: Dr. Victor Jacobson und Nalium Sokotow b) Unsere Tätigkeit in Palästina: Prof. Dr. O. W a r b u r g. Referate: a) Die Palästinaarbeit im Programm des Zionismus: Richard L i c h t h c i in b) Beobachtungen und Eindrücke in Palästina: Dr. E. W. T s c h 1 c n o w. Nachmittags 2 Uhr: Sitzung des großen Adions-Comltds. N ach mitt ags 4 Uhr: 2. Sitzung des Zcntral-Comitä». Generaldebatte zu den Punkten Politik und Palästina. Montag, den 2. September, - vormittags 9'/!!—2 Uhr: 3. Sitzung. Generaldebatte (Fortsetzung). Bericht über Organisation, Propaganda, Finanzen, Budget: Dr. Arthur Hantke. Nach mittags 4 Uhr: 4. S i t z u n g. Debatte zum Organisationsbericht. י , Zeit und Ort des XL Kongresses. Dienstag, den 3. September, vormittags 9*/a—2 Uhr: 5. S i t z u n g. Berichte: a) Der Stand unserer kulturellen Arbeiten in Pa* lästina und Im Orient: Dr. Schmarja Lcvin b) Die Tätigkeit der Histadruth: Leo Motzkin c) Der Jüdische Nationalfonds: Dr. M. J. Bodenh c i m c r. Nachmittags: 4 Uhr: Sitzung des Aufsiehtsrats des Jewish Coloniat Trust. 5 Uhr: Generalversammlung des Jewish Colonial Trust. Mittwoch, den 4. September, vormittags 9:/a—2 Uhr: 6. S»t z u n g. Zionistische Jugendpropaganda. (Referenten: Kurt BI u m c n f c I d, Israel Cohen, Dr. Philipp K 0 r n g r ü n.)

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