Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 23 (7.6.1912)
- Date
- 1912-06-07
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seile :!Ö7 *elb>h׳erständlich ist, alle Möglichkeiten, die sich uns in r,»l istinn bieten, ans/nniit/en. — Niemand von uns |1,1־t Jie große Idee des Uer/Isclien politischen Zionisiniis jemals verlassen. — Redner erzählt daun von eine-.: l all, wie ein Mann in seiner Jugend von einer. J'at;: liuareise enttäuscht und resigniert zuriickgekclirl sei ׳uni jetzt, als alter Mann, von einer zweiten I\1. lästinareise als Idealist zurückgekehrt ist und nun für seiite I,uson alles daran setzen wolle, damit das Land wie׳ Vf unser werde. Er habe Ihr sich Urei Bedingungen aide .־stellt, die ilun als wichtig erscheinen, und diese Ikv!׳igungcn lauten: 1. Palästina hygienisch wieder zur Gesundung zu bringen, die Araberfrage zu lösen, Boden zu kaufen. Redner fragt die Herren von der Opposition w1׳i.:es ihre {,׳rollen Ideen sind, die mau au die Stelle 11,. ^r Bedingungen setzen könnte. Es sei unsere Auf. g.>e, Palästina derart mit Jüdischkeit zu durchsetzen, 11 d’• '•'ir tatsächlich ökonomisch und kulturell die Ala. jmit.d im Lande gewinnen. ~ In bezug auf die Treue zi!•«! politischen Ideale Theodor llcr/ls stehen wir keinem nach. Wenn die Herren von der Oppositon uns Vorwürfe zu machen haben, 80 sollen sie uns doch nachweisen, dall wir in irgendeiner Beziehung den Zionisums verlassen haben. Sie sollen aber nicht mit Worten reden, die unverständlich sind, sondern bedenken, d.dt der Zionismus etwas Schweres, Ernstes um! Wichti;es ist, und dall es nicht im Interesse der Sache I1e:;t. liier künstlich etwas auf/urieliteu, das zerti.ittcrn muH, wenn man mit der Baust dagegenstößt. Zlocisti: Ich muH gestehen, dall ich manche Reden hier nicht verstanden habe. Es ist mir etwas anders geworden: der Weg, den wir gehen müssen, um unser grolles Ziel zu erreichen. Die Ausführungen \on Blmuenfekl über unser persönliches Verhältnis zu Palästina charakterisieren am stärksten die gegen• u artige Situation. Ich habe gelegentlich den Eindruck, als ob in bezug auf die Arbeit zur Erreichung unseres Endzieles ein Theorem durch das andere ersetzt werden soll. Es kommt doch aber darauf an, dall die Konsequenzen aus der netten Lage gezogen werden. Es ist notwendig, dall wir die Iicranwacbscmle (icucration so erziehen, daß sic das Bedürfnis empfindet, in Palästina zu leben. Dr. Pelz: Ich habe mit einer gewissen lieberraschung diese ganze Diskussion in ihrer Heftigkeit angehört. Ich habe nicht geglaubt, dal) eine solche Kluft zwischen uns besteht. Ich warne Sie, meine Herren von der Opposition, diese Kluft immer wieder zu betonen. Um Herrn Dr. Zwirn zu erwidern; es gehö-.t kein Mut dazu, um zu betonen, dall wir nicht vor zehn Jahren aus Palästinaliebe Zionisten geworden sind. Heute sind wir doch so weit, dall wir diese Ent* wicklungsstufe mit einer gewissen Scham empfinden. Es ist doch gerade das Verdienst der letzten 10 Jahre, dall wir über diese Entwickluugsepochc hinausgewachsen sind. Auch die Zionsliehe war ja schon bei Herzl, und das ist es ja, was l ler/1 türmhoch über uns stehen lallt: daß er als (iolus-Judc zu um gekommen ist und doch das Gefühl für Zionsliebe gehabt hat. Es ist kein neuer Zionismus gekommen, wir müssen schon mit dem alten zufrieden sein. Aber es sind endlich einmal neue Zionisten gekommen, und das ist hauptsächlich das Verdienst unseres Parteisekretärs Blmnenfeld. Rainer schlägt folgende Resolution vor: .,Der Delcgierteutag dankt dem geschäftsführen, den Ausschuß für seine Tätigkeit, erteilt ihm Entlasti 11g mul spricht die Erwartung ,־ms, dall die von ihm gewählten Arbeitsmethoden auf dem Gebiet der *ropaganda und Einanzgehahriing auch für die Zuk.uft mallgebend bleiben werden.“ Lazarus Barth: Wir sind uns heute darüber klar, lall man Palästina-Politik (reihen kann und daß man in Palästina arbeiten muH. Auch wir, die auf seiten der Opposition stehen, haben dazu beigetragen, daß paktisene Palästinaarbeit geleistet wird. Redner Hcfulcs sich dann gegen Aehad Haan! und stellt fest, daß Aehad Haam von unserem Zionismus weit tutlernt ist. Wir sind auch aus Zionsliehe Zionisten geworder, aber aus Liebe zum künftigen Zionismus. Esterrnann: Wir haben hier ganz, vergessen, daß wir über zwei sehr wichtige Referate eine Diskussion führen wollten. Ich glaube, die gan/eit Streitigkeiten kommen daher, dall viele sieh in veränderte Situationen nicht so schnell hineinlehen können. — lllumeiifeld sagte, man müsse den Leuten, die man gewinnen will, auf einmal eine geschlossene Welt-;mschaimng gehen. Ich bin der Ansicht, daß man die Leute allmählich erziehen muH. Ich seihst bin ein lebendiges Beispiel dafür. Ich gehörte früher /» den extremsten Anhängern des sogenannten politisehen Zionismus und ich bin tatsächlich nur durch die Acmlcrung der Verhältnisse dazu gekommen, den Weg zu verlassen, der früher einmal richtig ge- Wesen ist. Biram wendet sicli gegen Simon und zitiert aus. dem Aufsatze Aehad Haams, woraus hervorgeht, daß er, Aehad Haam, ein scharfer Gegner der praktischen Zionisten, sei. Der Redner ist der Ansicht, daß eine aussichtsreiche Arbeit für die Erlangung unseres Zieles bei den augenblicklichen Verhältnissen nicht möglich sei und daß inan sich daher auf Abwarten beschränken müsse. Isaac Straus: Es war ordentlich eine Genugtmmg für uns, von Herrn Biram zu hören was che Herren der Opposition denn nun eigentlich wollen, nämlich daß wir' nichts tun, sondern warten müssen. Ls schaut mir ganz, in» Gegensatz zu Estermann notwendig ,׳u sein, daß die nun einmal bestellenden (iigein.it/e besprochen werden. Es ist not wen• dig, damit der XI. Kongreß gut vorbereitet wird. Dr. Klee: Es ist versucht worden, hier eine Legendcnbildiuig zu schaffen, der ich eiilgegcntrctcn möchte. Alit den sachlichen Ausführungen meines Ercundc» Dr. Zwirn identifizierte ich mich von Anfang au bis zu Ende, mit dessen Ton kann ich allerdings nicht übcrcinsUnimcii. — Redner wendet siel» in scharfer Weise gegen die Ausführungen des Herrn l)r. Pelz, der ihm und seinen Anhängern eine Politik zugcimitet habe, die ilun ganz, fern gelegen war. — 1111 Zioiiismus gibt cs heute keine Meinungsverschiedenheit in bezug auf die praktische Palästiuaarbeit. Was ich und meine Ercundc bedauern, ist, daß der Bewegung und insbesondere der Agitation der Schwung der früheren Jahre fehlt. Sodann spricht Redner über den Charter: Wer garantiert Ihnen, daß nicht in .25 lahrcn die Chnricridee das Alleraktuellste sein U’ird? In der Agitation soll man immer die grolle Idee unverkürzt liervorheben. Sodann spricht Redner zum lllmueiifeldselieu Referat: Er ist der Ansicht, daß es in der Propaganda nicht immer möglich sein wild, mit »lein Gedanken und der These Bhuucnfelds. in bezug auf den reinen Zionismus auszukoinmeii. Er wendet sieh dann der Propaganda in den Gemeinden zu, die er für eine der wichtigsten Aulgaben der Organisation halt. wnenenrer WillViliy •VdUAÜA.11 *MM•» HMa« •-«, Klees Erklärung veranlasse ihn, doch zu den Referaten kurz Stellung zu nehmen. Es sei sehr erstaunlich, dall wir uns so lebhaft mit Aehad Haam beschäftigt haben; wie die '2000 jährige Verehrung Ciceros nicht auf den Inhalt seiner Reden, seinen Gedanken beruht, sondern auf der vollendeten Schönheit seiner Sprache, so scheine ilun auch hei Aehad Haam auf beiden Seiten eine Ucberschätzi ,tg seiner Bedeutung vorzuliegen, die hervorgerufen sei durch die Rolle, die Achncl Haam in der Entwicklung der hebräischen Sprache spielt. Das ergehe aber durchaus nicht, daß wir uns durch seine Auffassung vom Zionismus irgendwie be* stimme׳» zu lassen haben. Blumenfeld habe merkwiirdigcrweisc heute in seinem Referate den Nation.־»• lisnuis nicht so hervorgehoben, wie man es eigent* lieb nach der Debatte von vor 2 Jahren erwarten konnte. Die Anfangsgrü »de der Propaganda werde entfremdet, ja zuweilen zu platt gegeben werde. Redner verlangt, anstatt der von Dr. Klee gewünschten und verminten Großzügigkeit, Rückkehr zu der Methode des Nationalismus, welcher die Grundlage unserer zionistischen Agitation bilden müsse, weil die Nationalisierung die Anfangsgründe unserer Arbeit, der Zionisiertmg, bilden. Auf der anderen Seite Pa« lästinisieriiiig. Dr. Holpern: Es ist hier vorhin mit großer Geschicklichkeit gesagt worden: Was wollt ihr denn eigentlich? Wir sind doch euch gegenüber konziliant, chevaleresk, trotzdem ihr uns persönlich angegriffen habt. Seien wir uns doch darüber klar, es gibt Dinge, die uns alle!» nähcrgclicn, als was man über die Pcisoi» sagt. Es ergreift uns tiefer, wenn »in scr Zionisums dauernd herabgesetzt wird. Unser ist Dr. Herzl, das dürfen Sie liier nicht sagen. I)r. Jeremias hat gesagt, wir haben den Zionismus kleiner gemacht. Wo sind eure grollen Gesichtspunkte? Es soll grollzügiger agitiert und gesammelt werden! So zeigt uns »len Weg zur Großzügigkeit. Warten ist kein Weg. Hat man keinen anderen Weg, dann muß man sagen, Euer Weg ist richtig, das ist der Weg, er ist klug, er führt zum Ziel. ülumenfclu erhält das Schlußwort: Er habe während der ganzen Diskussion das Gefühl gehabt, als oh die beiden Referate überflüssig gewesen wären. — Es gibt eine AU• 11 ge von Zionisten, die die Wichtigkeit und Bedeutung unserer Propaganda-Arbeit erkennen. — Wenn die deutsche Landsmannschaft heute anders aussicht, wie früher, so liegt dies daran, dall wir uns bemüht haben, die Idee des Zionismus in Deutschland großzügiger zu gestalten. — Es sind in Deutschland mehr ganze Zionisten geworden, als jemals waren. — Wenn gesagt wurde, dall wir uns nicht nur an die Intellektuellen, sondern auch an die anderen wenden sollen, so ist damit mir das bestätigt, was ich in meinen» Referat and» gesagt habe. Ich möchte nochmals betonen: tmsere Arbeit ist heute noch nicht ganz, reif: sie beginnt bei• der nächsten Generation. * Die Montagssitzung wurde cingclcitet durch das N’ationalfondsrcfcrat des Herrn Dr. Sichel, an das sich eine angeregte Diskussion schloß, über die wir in nächster Nummer berichten werden. Dr. Stahl-Tarnowitz bedauert, daß das Referat Blmuenfclds zu wenig Beachtung gefunden hat, denn seine Gedanken der Erziehung zum Zionismus sind so wichtig, daß sie nicht nur in Ortsgruppen dis• kutiert werden müssen, sondern daß man auch liier dazu scharf Stellung nehmen muß, um endlich einmal zu praktischen Resultaten zu kommen. Ich habe mich gewundert, daß ein Manu wie Bhunetifeld, der doch jetzt ganz Deutschland kennt und seine Juden• Schaft, daß der die wirklichen Verhältnisse in der Provinz draußen so gar nicht in Berücksichtigung gezogen hat. Redner empfiehlt dringend die Schaffung von zionistisclieu B u x e n vc r b i n d u n g c n, von Aushildnngs- und Borthildungskurscn. ״Unteroffizier e“ müssen wir »ms schaffen, sie sind uns jetzt nötiger als Ofiizicre. Es sind immer mir 2—3 Kräfte, auf die wir in der Agitation angewiesen sind, und damit kam» die Arbeit in den Ortsgruppen, namentlich größerer Plätze, keineswegs ge• leistet werden. Eine fe.tgegriimlete Weltanschauung fehlt dein Gros der jetzt zu uns Gekommenen.‘ Die jetzt gereifte Generation hat diese sehen, aber die dritte, hei der ist die ganze Lebens- und Weltall* schaumig muh im Blu1.se, sie haben noch keinen festen Standpunkt. Die jetzigen Kinder, die Unmündigen, müssen wir gut jüdisch und national er* ziehen. Dazu ist es notwendig, sich die Religions« schulen, die Sdmlcn zu erobern, damit ein Gcscfdccht hcranwächst, daß schon eine historisch und national gerichtete Disposition ins Lehen mitbekommt. Redner empfiehlt einen Antrag Tarnowitz: ״Das Zentralkomitee hat die Einrichtung von zionistischen Borthildungs- und A ishiklimgskursen in» Rahmen der Ortsgruppen auf schleunigsten» Wege in die Wege zu leiten und ein praktisches zionistisches Kompcn• dium heraus/ugeben," Nehmen wir als Beispiel die Gruppen in Obel- Schlesien an. Da müssen siel» doch 10 oder 12 Leute ans den verschiedensten Gruppen finden, die zu einem zionistischen Seminar zweimal im Jahre zusammen• treten. Diese Seminarkurse sollen vom Parteisekretär oder vom Generalsekretär geleitet werden. Dieser arbeitet nach einem bestimmten Schema; semiuaristiscl.e Referate, Korreferate, Diskussion. Sämtlichen Teilnehmern dieses Kursus wird die einschlägige Literatur zugänglich gemacht, damit sic sich damit beschäftigen und vorberciten können. Das Seminar könnte beispielsweise behandeln: Apologetik des Zionismus, Geographie Palästinas, Gemeinde• arbeit, Gruppenarbeit, Kulturarbeit, hebräische Sprache usw. Wenn wir uns einzelne Männer und Frauen in diesen zionistischen Seminaren erzogen haben, werden diese dann in den Ortsgruppen und sonstigen kleineren Kreisen A u s b i I d u u g s k 11 r s e leiten können und müssen. Daun werden auch dadurch viele Nationaljuden dazu .herangezogen werden können, sielt da• mit beschäftigen, und wir werden viele nie als solche erkannte Kräfte zu uns hcraubckoinmcn. Zum Schluß dankt Redner Alotzkin, daß er den großen jüdischen Kulturgedankcn gewissermaßen aul ein Postament niedergestclit hat, diesen Gedanken, der der Inhalt der zionistischen Idee ist. Wir müsse 1 uns bewußt sein, daß unser Endziel nicht »st: politische oder praktische Palästinaarbeit, sondern die Schaffung eines grollen jüdischen Kulturzentrums. Wir müssen immer uns sagen, dall Palästinaarbeit nur ein Mittel zun» Zweck ist, und wir können Motzkin nicht genug danken, daß er dieses heute klar und deutlich aus• gesprochen hat. Zionismus heißt: jüdische Kultur• arbeit leisten. Der Ausschtißdesöruppcnverbandcs O b c r s c h 1 v s i c 11 richtete an das Zentralkomitee folgende Anfragen: ״Die Angriffe des ״Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wider den Zio• nismus haben sich in letzter Zeit an Zahl und , Heftigkeit gemehrt. Ist das Zentralkomitee bereit, eine Klärung unserer grundsätzlichen Stellungnahme zu dieser jüdischen Organisation lierbeizuführeu?״ Zur Begründung führte Rechtsanwalt Dr. Weiß• tu a n n •Kattowitz, wiederholt von lebhafter Zuslim• mittig der Delegierten unterhrothen, ungefähr folgcmlcs ans: ״Unser Verhältnis zu den anderen jüdischen Organisationen bildet diesmal zwar keinen besonderen Gegen• stand der Tagesordnung. Besondere Umstände er• fordern es indes, daß wir uns mit dem Zentralerem deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens etwas ein• gellender beschäftigen. Die Vorgänge, welche sich in der jüdischen Welt an die Bücher und Vortngc von Sombart geknüpft haben, sind Ihnen noch in frischer Erinnerung, Sic wissen, daß der Zentralverein offiziell die Parole gegen Sombart ausgegeben hat. Wir hatten von vornherein die Empfindung, daß die Heftigkeit dieser An- (griffe, welche sieh schließlich dahin verdichteten, daß man Sombart als einen Antisemiten schlechthin hinstellte, in der Hauptsache darauf beruhte, daß seine Ergebnisse in nationaler Hinsicht sich mit unseren Anschauungen in» wesentlichen deckten. Es war dies immerhin nur eine Vermutung. Diese Vermutung hat aber inzwischen ihre Bestätigung gefunden durch die Rede, welche Herr Dr. Alfred ti o I d s ch m id t Königshütte Ende Bebrunr d. J. in einer von der Berliner Ortsgruppe des Zeutralvcreius veranstalteten Protcstvcrsaunnlmig gegen Sombart gehalten hat. Diese Rede stellt von Anfang bis zu Endo eine einzige Polemik gegen den Zionismus dar. Mit einer bisher nicht zum Ausdruck gebrachten Schärfe wird hier die Antithese .׳»»{gestellt: Hie Zionismus, hie Zentral• verein, Durchführung der Emanzipation. Ex professo werden hier ד• ich ziliere wörtlich nach der letzten Nummer der Zeitschrift ״Im Deutschen Reiche“ — die!•*ragen erörtert: Weiche politischen Aussichten bietet der Zionismus? Wie stellt sich unser Empfin• dtmgslchcn dazu? Neigen wir mehr zur Wcstkultur oder zur Oslkultur? usw. In dem Vortrage findet sich ferner die Bemerkung, daß die Zionisten, wenn sic — was tatsächlich nicht der Ball ist — Sombart zu ihrem Bannerträger machen, die Steine herunterreißen, die sic zum Bau des jüdischen Selbstgefühls aufgerichtet haben.