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Jüdische Rundschau · 1912-05-25 · Heft 21 (25.5.1912) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 21 (25.5.1912)
Date
1912-05-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 21 JUliDlSCiiE RUNDSCHAU Seite 189 Nutiiiichr folgten die 1 )arbiclutt^i'u dir Muster• 1*icf״c des Vereins. Stabschwuigcn. I leinrieli Mover tritt das Kommando an Jakob Lief ab. Reckülmngcn auf der Buhne. Berber, Ucrkouie/, U11t1m.m11. Lau* gomer, Lief, Löwendahi, Sehimtekler unter Meyers 1 ulirung. Lin fröhlicher Tan/, hielt die Fcstgenosscit noch einige Stunden beisammen. I >atm trennte man sielt mit den Worten: ״Auf Wiedersehen, morgen Abend auf dem Turuhodeu!“ 2s \/0M״߀ZAL6L״=^ Die Ausstellung in Kattowitz ln der /weiten I l.ilfte des Monats April wurde, wie bereits in einer früheren Ankündigung mitgetedt, '!׳crselbst eine Wanderausstellung des Be/.1!el veran* »lallet. Der Atisstelhntgsplan fand in allen Kreisen der indischen Gesellschaft unserer Stadt ein mtgewölm• helles Interesse, und bald war ein Komitee gebildet, d.is sich aus den verschiedensten Schichten der (1e* ineinde /usammcnsct/tc. Wir waren uiandtmal wirklich überrascht, eine ursprüngliche Palästmabcgeistcnnig ,-ui Stellen hervor* brechen /u selten, wo man bislang den Werken der jüdischen Ucnaissance mit einer kühlet! Ziiriiekballtmg. wenn nicht gar mit einer oftenen Feindseligkeit he* ficjiiietc, und das Interesse iiussertc sielt diesmal nicht nur in Worten, sondern auch i.t Taten. Ls wurde den Erzeugnissen jüdischen (icwerh.e* lleisses viel Anerkennung gespendet und auch viel gekauft. An das Unternehmen war auch c.ue Ausv.ellum.׳ des wackeren Kullurvcrhamlcs ttir judtsclie L'raueu* arheit in Palästina .mgegliedcrt, und «he L1/e1t.;m»»c der Spit/eitindtisirie erregten in gleichem .Mail.• die Bewunderung mul die Kamlnst unserer Damenwelt. Litte treffliche Auswahl von Arbeiten au.» der Künstler• Itanil Hermann Strucks, vornehmlich jüdische Motive und Landschaften aus Lre/-Israel dui'sliTlciid, war ul der Ausstellung gleichfalls vorhanden itmi i.nul ebenso• viel Beachtung wie Katifliebltalier, In den wenigen Taccn wurde ein Bantiusat/ von last 101)0, Mk. erzielt und der Erlös hätte sielt ganz wesentlieli jjestei* gvrt, wenn nicht die von der Ausstellung in Kairo hierher dirigierten Be/alcltcppiehe /um grollen Leid• wesen der Veranstalter beharrlich ausgebijeben wären und auch bis zum Sohhdltagc hier nicht eintrafen. Sn muhte dieser wichtige Fahrikatioiis/.wcig unserer Kmistgeweibeschulc durch liutIciltim^cn aus Privat* besitz markiert werden. Die Ausstellung bat entschieden 'las Palästina• Interesse in bisher!entstehenden Kreisen vertieft und dein Bezalel sowie auch dem Kultur'cihantle eine stattliehe Anzahl neuer Freunde tuiil Mitglieder zu• geführt. Für die mit grober I liugebung geleistete Arbeit sei allen Beteiligten, namentlich aber unserem (iesin• nungsgviiossen Josef Lach man 11, her/liclte Anerken• nung ausgesprochen. EioN/sriscue ߀t-;e6uNs Immobilicngcsellschaft ״Palästina“ m. b. H. ln der atu '20. Mai abgehalteneu Sitzung des VcrwaltutigsraUs der Immohilicitgcscllschafi ״l*,1• Listina** tu. b. II. wurde beseblossen, der demnächst stattfimlendeu Gcscllschaftcrvcrsutmulung vor/uschla• gen, für das Geschäftsjahr l'Hl eine Divitlemle von (»* ״ aus/nschiitien. (ilcich/citig wurde beseltlossen, der (iesellsehafterversanniilung »lie Erhöhung des Stammkapitals bis zu 150 000 M. mit der Mallgabe /11 empfehlen, 'lall die Erwerber neuer Stanuuaiilcile, 'lie bis /tun 30. Juni d. Js. den voller. Gegenwert hei der Zahlstelle A. II. 11 c y in .1 u 11 IV Do., Bei׳• litt NW. 7, Unter den Linden 50, entrichten werden, an der Dividende des laufenden Jahres 1012 zur Hälfte teilnelmteii. Bei dettl Bezug neuer Anteile geniellcu die bisherigen (iesellscltafter 'las Vorzugsrecht. Ein Stammanteil der Gesellschaft beträgt 50h M, Das Bureau der üesellscliaft befindet sich in Berlin W. 15, Sächsische Str. 8. Die Agitation in den Badeorten um die sich einzelne unserer Gesinnungsgenossen "»wold wie die Leitung der Landsmannschaft schon m früheren Jahren mit Erfolg bemüht haben, sol! mul nmfj in diesem Jahre systematisch ausgebaut wer• den. Wir dürfen wohl von einem jeden Zionisten, 'Kr in der Lage ist, eine Badereise /u unternehmen, erwarten, dafi er sich für kurze Zeit in den Dienst unserer Agitation stellt. Bietet doch gerade die Mulle der Fc'ienruhe vielfältige Gelegenheit zur Fühlungnähme mit Stainniesgenosseii, die unserer Bewegung bisher fernstehen. Wir seihst werden einem teilen kerne mit geeignetem Agitationsniaterial zur llami gelten und eventuell auch an die gröberen Plätze Redner entsenden. ... Zur Durchführung dieser Arheit verfangen wir fürs erste nichts weiter, als dall uns ein jeder unserer Gesinnungsgenossen, sobald Ziel und Zeit seiner Reise fcststeht, entsprechende Mitteilung macht. Auch in den Fallen, wo der Einzelne glaubt, 11.111 die M<»g• ichkcit einer zionistischen Betätigung am Orte nicht gegeben sei, wird oftmals durch Fühlungnahme mit Gesinnungsgenossen in benachbarten Plät/cn etwas 11׳ erreichen sein. Auch jene rednerisch befähigten (icsinnungsge• nosseii, die bereit sind, sieh durch Reisen und lotirnees in den Dienst der lläder.igilatioii zu stellen, wollen ilire Adresse freundlichst baldigst au uns auf• geben*. AUS DSN 0€Me1MDeW Berlin. Um die zwischen den bestehenden Ver• eiiiigiiugeii der deutschen Mitglieder der Alliance Israelite Universelle und dem Pariser Zentralkomitee der Alliance bestellenden Miflhclligkcitcu zu bcscitigen, hat am 15. d. M. •in Berlin eine Versäumthing st.iUgefiuiden, an der folgende Personen teil• nahmen: Direktor l)r. Adler (Frankfurt a. M.), Justi/rat Blau (Frankfurt a. M.), Justi/rat D/ialos• Z'.'uski (Berlin), Senator Fiselter (Linden-i Lumm er), Kommer/ienrat Gallinger (Nürnberg), Stadtrat Gim• kiewiez (Berlin), II. Gumpcrz. (Hamburg), Justi/rat Dr. Ileld (Nürnberg), Professor Kalisclicr (Berlin), Rabbiner Dr. Koj>fstviri (Beutlicit), (ieheimrat L uid,tu (Berlin), Rechtsanwalt Lippui.mtt (Hamburg), Philipp Seliiff (Frankfurt a. M.), Professor Dr. Silbergleit (Beilin), Rabbiner 1)1. Werner (.München), Landtags• abgeordiieter Jiisti/rat Wolff (Lissa). Ls wurde eine Kommission gewählt, die ilie Modalitäten zur Hei hei• fübrinig einer Versläniligung fcslstellen soll. Berlin. Die Jüdische Lesehalle und Bibliothek, < »r.iiiieiihiin er Str. 58, erfreut sielt andauernd eines lebhaften Zuspruchs, In den Monaten Januar bis April 11. j. betrug die Bcst1el1erfre1|ucn/ ')838 Personeii. Das Institut ist Wochen täglich von IO Uhr morgens bis ')Uhr abends uniiiitcrhrochcii geöffnet. Sonnabend mul Sonntag H bis 2 und 7 bi; Hl Uhr abends. Der t iniritt ist frei für jedermann. Die Bibliothek umfaUt 8000 Bände, in den l.eser.iiinieii liegen ständig ea. 1(M| Zeitungen und Zeitschriften aus. Beitrittserklärungen zur Erwerbung der Mit• glicdschuft (Mindestbeitrag (> Mark jährlich) sind an den Vorsitzenden, Herrn Dr. Mas Ci insberg, Berlin, Brmkeiiallee I, zu richten. Halle a./S. Am IS. März fand im Hotel ״Gol• tlciicr Ring" .die diesjälirige ordentliche (iettetalvet• saiiimluug der Ortsgruppe Halle a./S. der Alliance Israelite Universelle statt. Auf der Tagesordnung standen folgende Punkte: 1. Bericht über die Ver• einsvorgäiige des letzten Jahres, '2, Vorslaiulswalil, 3 Verschiedenes. Naeli einer Begrültuiigsanspraelir des 1. Vorsii/ciiden, Herrn Flörsheim, wurde sogleich in die Tagesordnung cingctreteii. Herr Flörsheim gab eitlen kurzen Bericht über die Vorgänge des verflossenen Vereins).ihres. Sodann wurden die Er• ciguisse, die sich wahrend der letzten Wochen mul Monate in der Alliance Israelite Universelle mul der Deutschen Kouferen/gemeiuseliaft abgespielt Italien, einer eingehenden Besprechung unterzogen. Das Verhalten des Pariser Zentralkomitees wurde zum Teil recht scharf kniisiert. l's wurde jedoch auch der Wunsch .u1»:;e»|nocl1en. ilafi cs im Interesse des erliabeiteii Ziele» der Alliance recht bald /u einem ver• sclmeuden Lmde11»M'l1!u.»sc koiuiiten möge. Nach einer regen Debatte, bei der sielt besonder.» Herr Rabbiner Dr. Kaltlbcrg durch eine sorgfältige Sach• dirstcllimg atis/eidinete, wurde folgende von Herrn 11 Ileiiskin vci lallte Resolution eiiistimiuig äuge• nominell. Resolution: I. Die Generalversammlung der 1 l.illeselieit Mitglieder der Alliance israelite Universelle erblickt in der Organisation des L.uuleskoiiiilecs die einzige Möglichkeit, den deutschen Mitgliedern der Alh.mcc die ihnen nach Zahl mul Bedeutung gehülucudv Emihiltunhmc auf 'lie Leitung der A. I. U. zu verschaffen. '2. Die Generalversammlung nimmt uni Entrüstung davon Kenntnis, dail die Pariser Lei• tuug der Alliance bei ihrem letzten Kooptationsvorsehlag den um unsere Sache wie um das Judentum hochverdienten I lernt Rabbiner Dr. Werner nicht zur Kooptation vurgcschlagcn hat mul so von der Mit• arheit ausztiselieidett versucht. Die Geitcralversamtu• Imig siebt in der nach Beseitigung des Wahlrechts versuchten Ausscheidung des Herrn Dr. Werner die Absicht, sielt jede nnheipteinc Kritik fecu/uUaUeu. Sie spricht Herrn Dr. Wenter ihr volles Vertrauen und ihren Dank aus mul hofft auf seine eifrige Mit• arheit im l.andcskuniitce. 3. Die Generalversammlung bedauert, dall durch das selbständige Vorgehen stiti• deutscher Ortsgruppen der A. I. U. eine Zersplitte• rmig der deutschen Alliance-Mitglieder eintritt mul hierdurch die auf Einigung mit der Pariser Leitung mul auf Wiederherstellung der alten Ideale der Alliance gerichteten Bestrebungen gefährdet erscheinen. — Als. dann ging man zu Punkt 2 der Tagesordnung über. Ls wurden sämtliche Herren des Vorstandes durch Zuruf wiedergewalilt. 1/eRgj N S־ RUNDSCHAU Berlin. Die ״Kadimali“ (Gruppe der 11. Z. V.) veranstaltet am Sonntag, den 26. Mai, im ״Bürger* heim‘•, Alle Schönhauser Str. 23 — 21, einen geinüt* liehen S c 11 w tt o 111 A b e n d mit iimsikaliselien und literarischen Darbietungen. Beginn: 8 Uhr abends, Gäste herzlich willkommen. Berlin. Am Donnerstag, den 0. Mai, fand im Restaurant Logeiihcint die General Versammlung der Jüdisch*nationalen Frauenvereinigung statt. Das vergangene Jahr brachte eine Fülle von Arbeiten sowohl auf zionistischem als mtcli al'gcnu'in jüdischem Gebiete mut eine Anzahl neuer I retmde und Mit* glieder. In di'1 I Mitgliederversammlungen sprachen am 22. Mai Frau Dr. l.es/yttsky über ״Reisee 111 d r ü c k e i 1t P ,11 u s t i » a", im Juni Frau Lina W a g 11 e r T a u b e r über: ״K יי » g r e Bf r a g e n", 1111 August fanden die Waiden zum Kongreit statt. Diese selbständige Dclegicrtemvahl m <tcr Frauen- Vereinigung, die 221 Schekel authraebte, fand auf Wunsch de» Zentralkomitees stau. Am 22. August erstatteten in einer Volksversammlung I rau Lina W .1 g 11 e r I au I! c r »ml 1־ rau Dr, Ziegel den Kuiigrcllhcricht, erstcre über den Kougrelt im allgc* meinen, letztere speziell über zionistische Frauenarheit. Am IS. Oktober wurde in einer weiteren Mitgliederversammlung des Programm für die Winter* tätigkeit festgesel/t und die verschiedenen Koni• missioneit gewählt, litt Laufe des Winters fanden ein LieSitbildcrvortrag von Dr. Heinrich Loewe, eine grolle Ghnttiischa assar• Feier statt; aullcrdcm wurde ein Vortragszyklus über Dichtung, Kunst und Erziehung veranstaltet. In diesem Zyklus sprachen die Herren Georg Herrin;11! 11 ״Alts eigenen Dichtungen■׳, Karl Schwarz tibei ״Ju• disehe Kunst mul jüdische Künstler•' (mit Lichtbildern) mul Dr. Sch0111.tr ja Lev in über ״Jüdische Er• z1eltt111g»probleme m Westeuropa". Die Kommission ttir Jugenderziehung hat in diesem Jahre besonder* . gilt gearbeitet. An den Leriennusflügcii nahmen va, 1811 20ü Kinder teil. Das (.h.umkafest war von uulir .11» ititl Kindern besucht, ebenso das Pitrimled, das wohl jedem, der es miigem.icld hat, in dauernder Friiiiierimg bleiben wird. Recht bcfriedigci:.! gearbeitet I1.1t der hebräische Kiudcrhliib, der Hl Kinder /ählt. Man bedenke, in Berlin cm hebräischer Kinderkhib! Und wie die Kinder gelernt haben, 11.1t sielt am lüsten auf den Kinderfesten gezeigt. Die hebräischen Liedchen und t icdnhtc kamen »o leicht uml verstand• Juli wie deutsche /um Ausdruck. An dieser Stelle wollen wir I rl. ü r 1i n . der In bi.iisclien Lehrerin, unsern wärmsten Dank uu»»prcciun. Das Intcic-se (ur die hehräisebe Sprache ist bei den Mitgliedern der I ratieiiM reimgmig überhaupt ein sehr reges, .סי dall die olü/ielten Kurse, die unter Leitung der Organisation (ür hebräische Sprache und Kultur stehen, nicht gelingen, und sich mehrere Privat/itkel unter den Mitgliedern gebildet Italien, Die Gründung eines Kimlerkiirstis im Westen ist geplant. Lin An• trag des Vorst.indes, den Mitgliedshellrag von (1 auf 1J M. /u erhöhen mul somit korporativ der B, Z. V. bci/utretcn, ist 1 iiislimmig angenommen worden. In dein Beitrag sind enthalten: I M. Schekel, 3 M. I.amh'sbcitrag mul I M., die an die B, Z V. abgefulirt wird. Demnach sind die Mitglieder der Lraueu• Vereinigung zugleich stimmberechtigte Mitglieder der B. Z. V. Die Einnahmen, die sich ans Mitgliedsbeitragen, Udier-clmssen von Festen, Spenden und Beiträgen fm I'cricnausilügc zusaimnensel/eti, be• trugen 1823,52 M. Die Ausgaben für Drucksachen, Porto, Saalmieten, Kiuderteste, Kinderausflüge, Schekel, hehr. Organisation, Hehr. Kinderklub, Oelbaiiui'i emlen usw. betrugen 1358,<>0 M. Der äugen• hlivkhihe Kasse11Be»t,1.1d i»t deitmaeli 2<>L8t> M. Der neue Vorstand setzt sielt wie folgt zusammen: Frau I ina W .1 g 11 e r ■ 1 a über, I. Vors.; I rau I >r. Martha Ziegel, II. Vor».; Iran I >1 Lü\y, I. Sehr * t't t.; I rl. I l»c Ungcr, II. Schrift!. und Frl. caml. und. Bertha II en sc hei, Kassiererin. Berlin. Die .,Kaditnalt" (Giuppc der B. Z. \׳.) veranstaltete am 18. Mai eine öffentliche Ver• s ,1 m m I u 11 g , die einen sehr ,anregenden und inh.iltsreichen Verlauf nahni, Auf der I .igvsorJnimg stand ein Voll rag des Herrn Rabbiners I).. 1., A. Kosen• t 11 a I über ״Die Bedeutung von Bibel und T a I in u d f ti r die j ü d i s e 11 e E r / i e h u 11 g", zu dem sieh ein überaus zahlreiches Publikum eiligeftmden batte, lieir Litt begrüülo die erschienenen Gäste uml Mitglieder und hob hervor, tl.iil es eine ilcr vornehmsten zinnistischen Aufgaben sei, sieh mit den grollen Kulttirschät/cn des Judentums intensiv zu befassen. Darauf hielt Herr Dr. Rosenthal seinen Vortrag, in dem ei die grolle nationale und erziehe• rische Bedeutung der Bibel und den ethischen Wert des Talmud in anschaulicher, fesselnder Weise be- Ivvwlvtvtv. A.t seine mit kbh.dtem Bedall auigenominellen Ausführungen schied! sieh eine rege Diskussiou, an der die I leriett Deutsch, (i r o II m a n 11, l.if seliitz mul l.m teihiahmen. Sodann ergänzte der Referent in einem längeren Schluliwort seine ersten Ausführungen in eindrucksvoller Weise uml erntete wiedeumi lauten Beifall seitens der Versammlung. Leipzig• Vor einer aiülergcuühniicl! /ahlieichen Zuhörerschaft begann am Montag, den 20. Mai, Herr M o r d e c 11 a i I r i t / K a u t 1a a 1! 11, Lcip/ig, die von der hiesige•» Zionistischen Ortsgruppe untertiommene Vortragsreihe mit dem Vortrage: Ghetto־ k 11 e e 1111 11 m 11 11 d Z 1 <״ ׳ i » m u s , d a s Kern• p r o I» I e tu der J n d e n f r a g e. I )en gediegciicil Ausführungen wurde reicher Beifall gezollt. Die nachfolgende angeregte־ Diskussion, wobei auch Gegner zu Worte kamen, zeigte, dall die Veranstnitung ihren Zweck eriulleu und in hiesigen Kreiselt nicht wenig zur Belebung des Verständnisses für zionistische Fragen beitragen wird. Weitere Vorträge in dieser Reihe finden atu 15. und 26. Juni er. statt. Bei der am Montag, den .3. Juni stattfimlendeu M o n a t s v c r s a tu tu tuug wird Herr Selig B r 0• '1 c t s k y ־ C a m b r i dg e über das Thema: ״Hat die Religio 11 e inen Platz in <1 e r tt a t i o na len Bewegung?“ sprechen.

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